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223 november 1997
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>> 223 november 1997

Blick über den eigenen Tellerrand!

Herbsttreffen der GraswurzlerInnen vom 28.-30. November 1997 in Reiskirchen-Saasen (zwischen Fulda u. Gießen)

DIE FRAGEN (u.a.):

  • Gibt es noch Leben außerhalb des Castorwiderstands? Und wenn ja, wo?
  • Warum waren nur 20 Leute da, als unser Hüttendorf geräumt wurde?
  • Fehlt uns nur noch ein Gen zum großen Glück und für die neue gewaltfreie und herrschaftslose Gesellschaft? Wie ist der augenblickliche Stand von Aktionen und Kampagnen der Gegen-Gen- Bewegung und was ist geplant?
  • Ist Totalverweigerung bei der heutigen Entwicklung noch sinnvoll? Wie und wo können "Totis" Unterstützung gebrauchen?
  • Starten wir Aktionen und Kampagnen - und dann welche - wenn die allgemeine Dienstpflicht eingeführt werden soll?
  • Welche Erfahrungen haben andere mit politischen, widerständigen Initiativen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft gemacht?
  • Haben staatlicher Rassismus und Castortransporte 'was gemeinsames? Und warum fehlen so viele, wenn ich nicht den Castor stoppen will, sondern 'mal die Abschiebungen über den Flughafen? Und wie können wir das ändern ?
  • Warum sind bei uns keine Frauen (mehr) in der Aktionsgruppe, wo wir doch erklärtermaßen anti- sexistische Positionen vertreten?
  • Wie lassen sich denn (Lebens-/Berufs-)Alltag und Widerstand sinnvoll und befriedigend miteinander verbinden? Wie machen das denn die anderen?
  • Wie können wir in Pusemuckel mehr davon erfahren was los ist?
  • Jetzt mache ich schon 7 Jahre 'was gegen Militarismus, davon 5 Jahre auch 'was gegen Rassismus und nunmehr 2 Jahre 'was gegen den Castorismus? Doch wo bleiben die anderen - und überhaupt: wie lange reicht mein Atem und unsere Kraft?

DIE ANTWORTEN (u.a.):

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  • .......................................................................................................
  • .......................................................................................................
  • .......................Treffen von GraswurzlerInnen sind die Gelegenheit, mit Menschen aus anderen Regionen, Projekten, Kampagnen und politischen Bewegungen (Anti-Militarismus-/-Rasissmus- Bewegung, Zwangsdienstverweigerungen, Ökologie/Verkehr, Gegen-Gen-Bewegung usw) zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen, neue Ideen zu entwickeln und Aktionen zu planen.

In einer Atmosphäre gleichberechtigter, solidarischer und selbstbestimmter Zusammenarbeit, stehen an diesem Wochenende vor allem die Themen unserer Widerstandspraxis im Vordergrund. Eigeninitiative für die inhaltliche Gestaltung (für und in Workshops, AG's, Trainings, Referate...) und Selbstorganisation (in Form von Kochen, Kinderbetreuung, Konfliktaustragung, Kunst und Kultur...) bilden unseren gemeinsamen Rahmen.

Die erste Hälfte des Treffens (Freitagabend bis ca. Samstagmittag) soll den Erfahrungsautausch und die Refexion über stattgefundene Aktionen ermöglichen. Diskussionen, die beim "anarchistischen Herbst" in Köln begonnen wurden, können ebenfalls fortgesetzt werden.

In der zweiten Hälfte (ca. Samstagnachmittag bis Sonntagmittag) geht es vor allem um die Planung von Aktionen und Kampagnen, wie auch um die Frage nach gemeinsamen zukünftigen Schwerpunkten und Perspektiven (z.B.: Was wollen wir kurz-, mittel-, langfristig erreichen? Wo und wie können wir uns besser unterstützen und stärken? Vereinbarung konkreter gewaltfreier Aktionen und Kampagnen?...)

Die Teilnahmekosten werden max. bei 20,-DM pro Tag/TeilnehmerIn liegen, eher darunter. Der Wunsch nach Kinderbetreuung sollte so früh wie möglich der Werkstatt mitgeteilt werden. Wir werden biologisch- vollwertige Lebensmittel einkaufen. Auch hierzu sollten schon vorher andere/weitere Bedürfnisse gegenüber der Werkstatt angemeldet werden. Bitte Isomatte und Schlafsack mitbringen.

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