Anarchismus seit 1968 und in der DDR
Vortrag mit GWR-Redakteur Bernd Drücke am Freitag, 26.11. - 20 Uhr - Infoladen VL Ludwigstraße 37, Halle an der Saale
Die Vielfalt des Anarchismus in Deutschland lässt sich
gut anhand seiner Presse aufzeigen. In den letzten 150 Jahren
sind unzählige schwarz-rote Sternschnuppen, aber auch langlebige
und einflussreiche libertäre Zeitschriften entstanden.
Seit 1968 gibt es in der Bundesrepublik einen "neuen Anarchismus".
Und ohne die kleine libertäre Bewegung in der DDR würde
es diesen autoritär-"sozialistischen" Staat wohl
noch geben.
Anhand von Anschauungsmaterial wird in die Geschichte und Gegenwart
des Anarchismus eingeführt, mögliche Perspektiven werden
zur Diskussion gestellt.
Der Referent Bernd Drücke hat 1997 zum Thema anarchistische
Presse in Ost- und Westdeutschland promoviert. Seit 1998 arbeitet
er als Koordinationsredakteur der gewaltfrei-anarchistischen Monatszeitung
Gras-wurzelrevolution. Er ist Autor u.a. von "Zwischen Schreibtisch
und Straßenschlacht? Anarchismus und libertäre Presse
in Ost- und West-deutschland" (K & O, Ulm 1998) und "ja!
Anarchismus. Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert" (Karin Kramer
Verlag, Berlin 2006)
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