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stern / zerbrochenes gewehr
anti-atom 3.11.2011 

Castor-Proteste ab dem 24. November 2011

Großkundgebung in Dannenberg am 26. November ab 12.30 Uhr. Widerstandsaktionen davor, danach und währenddessen! Tag X wohl auch am 26. November.

Acht Atomkraftwerke wurden nach der fürchterlichen Reaktorkatastrophe in Fukushima stillgelegt. Ohne den Druck der Straße hätte sich die schwarz-gelbe Bundesregierung nicht bewegt. Doch das Reaktorrisiko dauert an: Bis zum Jahr 2022 oder 2023 sollen die verbleibenden Reaktoren in Betrieb bleiben - und sie machen Müll. Wohin mit dem Atommüll? Weltweit gibt es keine Lösung, doch einer tut so, als hätte er sie: Norbert Röttgen. Er lässt Gorleben weiter als Atommüll-Endlager ausbauen, alternativlos, ohne eine formale rechtliche Beteiligung der Bevölkerung. "Das nennen wir institutionelle Gewalt", kommentiert dieses Verhalten Wolfgang Ehmke, Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).

Als Reaktion wird es auch in diesem Herbst wieder bewegte und bewegende Tage im Wendland geben: Aus Protest gegen den strammen Atom-Kurs der Bundesregierung erwartet die BI im November erneut zigtausende Menschen zur Kundgebung in Sichtweite der Castor-Verladestation in Dannenberg. Tausende werden sich in den Tagen danach an den unterschiedlichsten Aktionen zum Stopp des Transports beteiligen. Erneut werden Kirchen und Gemeindehäuser, Camps und Privathaushalte Schutz und Wärme bieten und die auswärtigen Protestler willkommen heißen.

"Atomstaat und Rechtsstaat beißen sich. Wenn der Castor rollt, bleibt die Demokratie auf der Strecke." Die Bürgerinitiative ruft deshalb erneut dazu auf, sich den Protesten im Wendland anzuschließen: "Wir rufen alle Menschen auf, sich im November auf den Weg nach Dannenberg, Gusborn, Quickborn oder Gorleben zu machen, um mit den Füßen gegen den Atomkurs der Regierung abzustimmen. Schon im vergangenen Jahr wurde in Harlingen bei der Schienen-Sitzblockade von Tausenden von Menschen deutlich, dass mit vertretbaren polizeilichen Mitteln der Castor-Transport nicht durchsetzbar ist. In diesem Jahr gibt eine weitere Chance: Wenn wir mit zehntausend Menschen auf die Strecke gehen, kommen sie mit Gorleben nicht durch."

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www.gorleben-castor.de

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