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stern / zerbrochenes gewehr
antimilitarismus 7.6.2003 

Resist! Now!

Aktionstage vom 25.7. bis 3.8.2003 für die FREIe HEIDe

Nach Evian wird der Ort des Widerstands vor unserer Haustür liegen: Jede/r kann von Berlin aus am Verstopfen des europäischen Nadelöhrs für die Militär-Interventionisten mitmachen! Bereiten wir ihnen ein zweites WENDland in der Ruppiner Heide! Der Sommer des B-days ist angebrochen. Hindukusch-Struck hat nur das "Ende" des Irak-Kriegs abgewartet, jetzt hofft er, daß wir erschöpft sind. Laßt uns X-Tausend-fach NEIN! sagen zum Killertraining aus 10000 Meter Höhe!

Gewaltfreie Aktionen, ziviler Ungehorsam

Mit gewaltfreien Aktionen und zivilen Ungehorsam gegen das geplante "Bombodrom" bei Wittstock, denn die Vorbereitungen für neue Kriege werden fortgesetzt! Bundesregierung und Bundeswehr planen noch für diesen Sommer die Inbetriebnahme eines über 140 qkm großen Luftkriegs-Übungsplatzes in der Kyritz-Ruppiner-Heide. "So bald wie möglich will Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) den umstrittenen Luft-Boden-Schießplatz bei Wittstock in Betrieb nehmen." (Spiegel, Online-Ausgabe v. 10.5.03) "Der Truppenübungsplatz und Luft-/Boden-Schießplatz Wittstock soll ... dem Zweck dienen, den Ausbildungsstand der Einsatzkräfte - hier insbesondere der Krisenreaktionskräfte - zu halten und zu verbessern." (Der Oberbundesanwalt im Prozess vor dem Bundeswverwaltungsgericht) "Eine Gefährdung des deutschen Staatsgebietes ... gibt es derzeit und auf absehbare Zeit nicht... Künftige Einsätze lassen sich ... weder hinsichtlich ihrer Intensität noch geografisch eingrenzen." (Aus dem Entwurf der neuen Richtlinien für die Bundeswehr) Das heißt: Mit der Nutzung der Kyritz-Ruppiner-Heide als "Bombodrom" werden auch dort die Angriffskriege und Interventionen von Morgen vorbereitet.

  • Für den Frieden - NEIN zum Krieg
  • Für zivile und gewaltfreie Konfliktlösungen - NEIN zu Militär und Rüstung
  • Für neue Entwicklungs-, Gesundheits- und Bildungsprogramme - NEIN zur Militarisierung von Gesellschaft und internationaler Politik
  • Für eine zivile und ökologische Entwicklung in der Region - NEIN zum "Bombodrom"

Widerstand ist nötig - Widerstand ist möglich!

Mit vielfältigen Protest- und Widerstandsaktionen haben unzählige Menschen in den vergangenen Monaten ihr NEIN zum Krieg im Irak und zur Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland zum Ausdruck gebracht. Jetzt folgt der Protest und Widerstand gegen die Planung zukünftiger militärischer Interventionen und Angriffskriege. Aus der Resist-Kampagne gegen den Irak-Krieg heraus hat sich Ende April u.a. "RESIST WAR - für eine FREIe HEIDe" gegründet. Ziele sind der Widerstand mit direkten gewaltfreien Aktionen und zivilen Ungehorsam und die Verhinderung eines Luftriegs-Übungsplatzes zwischen Wittstock, Kyritz und Rheinsberg. Vom 25.7. bis 3.8.2003 sind u.a. die Begehung und zeitweilige Besetzung des vorgesehenen Übungsgeländes durch Aktionsgruppen geplant. Kulturelle und künstlerische Initiativen auf und um den Platz herum werden den Unterschied zwischen den dröhnend-kriegerischen Plänen der Politiker/Militärs und der Alternative des Friedenstourismus und einer ökologischen Entwicklung für die gesamte Region verdeutlichen.

Aktionsplanung und Unterstützung

Bereits bestehende Resist-Aktionsgruppen sind herzlich eingeladen. Eingeladen sind auch alle, die die Aktionstage in irgendeiner Form unterstützen wollen (z.B. Transparente malen, Pressearbeit unterstützen, zur Verstärkung des Organisations- und Verpflegungsteams, Auf- und Abbau, Kinderbetreuung, Öffentlichkeitsarbeit in den umliegenden Städten und Dörfern, Mobilität herstellen, weil in dieser wunderschönen Landschaft die Wege etwas weiter sind usw.) Wer andere Menschen zur Bildung einer Aktionsgruppe sucht, kann sich bei den Kontaktadressen melden. In der Zeit vom 25.7. bis 3.8. werden auch vor Ort Aktionsgruppen gebildet. So ist auch eine Teilnahme an nur zwei oder mehr Tagen zwischendrin möglich. Trainings vor und während der Aktionstage ermöglichen den Gruppen eine gute Vorbereitung.

Über Platzbegehung und -besetzung hinaus sind viele andere Aktionsformen möglich. Kunst und Kultur sind Teil des Widerstands. Künstler/innen, Fotograf/innen, Musiker/innen... sind herzlich eingeladen. Es wird ein oder mehrere Aktionscamp/s (Zelte) geben. Auch feste Quartiere (Wohnwagen, Häuser...) werden organisiert. Zur Finanzierung des/der Camps und der Verpflegung ist ein kleiner Kostenbeitrag pro Tag und Person vorgesehen. Wer zur Finanzierung dieser Resist-Aktion beitragen kann, überweise den Betrag auf das Kampagnenkonto (s.u.).

Veröffentlicht diesen Aufruf in Rundbriefen, bei Aktionen und über e-mail-Verteiler. Faltblätter/Plakate können bei den Kontaktadressen bestellt werden.

Vorbereitende Treffen

  • Sonntag, den 1.6., von 14-19 Uhr in Berlin (Ort noch unbestimmt)
  • Beim resist-Treffen am Samstag, den 14.6. (ab 12 Uhr) und Sonntag, den 15.6. (bis ca. 14 Uhr) in den Räumen des BSV in Minden/Westfalen

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Kontakt

RESIST WAR - für eine FREIe HEIDe

Kontakt, Informationen, Materialien und Anmeldungen zu den Vorbereitungstreffen/Aktionstagen:

Jugendzentrum/Cafe Hinterhof
R.-Breitscheid-Str. 38
16816 Neuruppin
Tel./Fax: 03391/3256
cafehinterhof@gmx.de

Graswurzelwerkstatt
Scharnhorststr.6
50733 Köln
Tel.: 0221/765842
Fax: 0221/765889
grawu@web.de

Aktionskonto:
Eckhard Häßler
Kto. 1731602006
BLZ 100 900 00
Stichwort: resist
(leider keine Spendenquittung möglich)

Internet-Seiten zum Thema und zur Aktion:

www.freieheide-nb.de
www.freieheide.de
www.resistthewar.de
www.friedenskooperative.de
www.no-war-logo.org


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