{"id":10007,"date":"2010-05-01T00:00:05","date_gmt":"2010-04-30T22:00:05","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=10007"},"modified":"2022-07-26T14:24:07","modified_gmt":"2022-07-26T12:24:07","slug":"die-soziale-lage-chiles","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2010\/05\/die-soziale-lage-chiles\/","title":{"rendered":"Die soziale Lage Chiles"},"content":{"rendered":"<p>Das Erdbeben hatte die St\u00e4rke 8,8 und sein Epizentrum lag im                 S\u00fcden Chiles, in der N\u00e4he der Stadt Concepci\u00f3n. Sp\u00e4ter dazu mehr.<\/p>\n<h3>Zun\u00e4chst m\u00f6chte ich mich vorstellen:<\/h3>\n<p>Ich hei\u00dfe Mariana Firgau, bin 20 Jahre alt, komme aus M\u00fcnster                 und leiste zurzeit im Rahmen des weltw\u00e4rts-Programms des Bmz ein                 Freiwilliges Soziales Jahr im Norden Santiago de Chiles ab. Meine                 Entsendeorganisation ist die Fundaci\u00f3n Cristo Vive, die von der                 deutschen Nonne Karoline Mayer gegr\u00fcndet wurde. <\/p>\n<p>Zusammen mit zwei anderen Freiwilligen lebe ich in einer WG in                 einem Armenviertel in der Kommune Recoleta. <\/p>\n<p>Mein Arbeitsplatz ist der Kindergarten Naciente und ich arbeite                 montags bis freitags von 8:30 Uhr bis 17:30 Uhr mit Kindern aus                 schwierigen Verh\u00e4ltnissen zusammen. Die Kinder stammen zum gr\u00f6\u00dften                 Teil aus armen Familien, viele haben innerfamili\u00e4re Gewalt erfahren,                 die Eltern sind manchmal drogenabh\u00e4ngig und oft vernachl\u00e4ssigen                 sie ihre Kinder emotional. <\/p>\n<p>Anfangs ist es mir schwer gefallen, mit aggressiven oder hyperaktiven                 Kindern zu arbeiten, aber nun, da ich ihre Motive kenne, f\u00e4llt                 es mir schon leichter, mit ihnen umzugehen. Meine Arbeit mit den                 3- bis 4-j\u00e4hrigen Kindern macht mir sehr viel Spa\u00df &#8211; auch, wenn                 sie manchmal anstrengend und anspruchsvoll ist. Die Kinder geben                 einem so viel Liebe zur\u00fcck, es ist unglaublich sch\u00f6n. <\/p>\n<h3>Nun m\u00f6chte ich euch etwas \u00fcber die Quinta Bella erz\u00e4hlen, das                 Armenviertel, in dem ich seit dem 26. August 2009 bis zum 25.                 August 2010 lebe:<\/h3>\n<p>Als ich hier ankam, war ich zuerst geschockt \u00fcber die Armut,                 die ich in diesem Ma\u00dfe nicht kannte. <\/p>\n<p>Ein gro\u00dfes Problem sind hier die Drogen, wie zum Beispiel Kokain,                 Heroin oder Pasta Base, die aus einem Abfallprodukt der Kokainherstellung                 erzeugt wird und deshalb sehr sch\u00e4dlich f\u00fcr den K\u00f6rper ist. Mir                 sind sofort der M\u00fcll auf der Stra\u00dfe und die Menschen und Stra\u00dfenhunde                 aufgefallen, die in diesen M\u00fcllt\u00fcten nach Essbarem und Brauchbarem                 w\u00fchlen. Aufgrund der Drogenabh\u00e4ngigkeit werden nicht wenige &#8211;                 meistens junge &#8211; Menschen aus der Poblaci\u00f3n (span. f\u00fcr Armenviertel)                 delinquent. In der Nacht h\u00f6re ich ab und zu in Bandenkriegen abgefeuerte                 Sch\u00fcsse. Ich selbst wurde vor knapp drei Monaten beinahe Opfer                 eines Raub\u00fcberfalls. <\/p>\n<p>Da ich unerwarteter weise anfing zu schreien und mich zu wehren,                 wurde mir zum Gl\u00fcck nichts entwendet und der Dieb entschuldigte                 sich sogar bei mir. <\/p>\n<p>Die Unsicherheit und die Tatsache, dass ich in einer gef\u00e4hrlichen                 Umgebung wohne, l\u00f6ste in der ersten Zeit ein Gef\u00fchl von Angst                 bei mir aus. Besonders nachts nach Einbruch der Dunkelheit traute                 ich mich nicht mehr alleine auf die Stra\u00dfe. <\/p>\n<p>Zudem st\u00f6rte mich die Hellh\u00f6rigkeit meines Hauses und der Mangel                 an R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeiten, mir fehlte meine Privatsph\u00e4re. <\/p>\n<p>Nach einem halben Jahr gew\u00f6hnte ich mich an die neue Situation                 und ich begann, vieles hier zu sch\u00e4tzen. Die eingeschr\u00e4nkten Kommunikationsm\u00f6glichkeiten                 &#8211; wir haben hier weder Telefon noch Computer oder Fernseher &#8211;                 stellten nun nicht mehr ein Problem, sondern vielmehr einen Gewinn                 an pers\u00f6nlichen, direkten Kontakten dar. <\/p>\n<p>Mir fiel meine belebte Nachbarschaft auf, mit Nachbarinnen und                 Nachbarn, die mich freundlich gr\u00fc\u00dfen, und Kindern, die fr\u00f6hlich                 auf der Stra\u00dfe spielen. <\/p>\n<p>Au\u00dferdem gehe ich heute sehr gerne auf die Feria, den Wochenmarkt,                 wo zu g\u00fcnstigen Preisen Obst und Gem\u00fcse verkauft werden. In meinem                 Armenviertel bin ich jetzt als deutsche Freiwillige bekannt, die                 Leute passen auf mich auf und ich habe keine Angst mehr. <\/p>\n<p>Es ist gut, dass die Pobladores (span. f\u00fcr Bewohnerinnen und                 Bewohner eines Armenviertels) Schwester Karoline Mayers Arbeit                 respektieren und anerkennen. Karoline Mayer, die Gr\u00fcnderin der                 Fundaci\u00f3n Cristo Vive, f\u00fcr die ich arbeite, ist eine wunderbare,                 starke und beeindruckende Frau, die hier schon viel im Kampf gegen                 die Armut erreicht hat. <\/p>\n<h3>Zur sozialen Lage Chiles kann ich Folgendes sagen:<\/h3>\n<p>Chile ist eines der reichsten L\u00e4nder S\u00fcdamerikas und hat ein                 starkes Wirtschaftswachstum (vor dem Erdbeben um 5,5%). Trotzdem                 herrscht hier eine gro\u00dfe soziale Ungleichheit: Die Schere zwischen                 Arm und Reich wird stetig gr\u00f6\u00dfer. <\/p>\n<p>Sowohl von Seiten der Reichen als auch von Seiten der Armen gibt                 es viele Vorurteile jeweils der anderen Gesellschaftsschicht gegen\u00fcber.                 Die &#8222;Armen&#8220; sagen z.B. \u00fcber die &#8222;Reichen&#8220;: &#8222;Sie sind alle eingebildet,                 arrogant und geizig!&#8220;<\/p>\n<p>Andererseits halten die &#8222;Reichen&#8220; die &#8222;Armen&#8220; f\u00fcr &#8222;dreckig, faul,                 b\u00f6se und kriminell&#8220;. <\/p>\n<p>Meiner Meinung nach sind diese Verallgemeinerungen gef\u00e4hrlich,                 da sie f\u00fcr ein Desinteresse und eine Ignoranz jeweils gegen\u00fcber                 der anderen Schicht sorgen, so dass sogar Hass und Diskriminierung                 entstehen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>F\u00fcr mich, die als deutsche Freiwillige in einem Armenviertel                 zwischen diesen beiden so unterschiedlichen Welten lebt, ist es                 oft schwierig, ein Gleichgewicht und Mittelma\u00df zu finden, um von                 Armen und Reichen akzeptiert zu werden. Dies gleicht einem schwierigen                 Balanceakt. <\/p>\n<p>Hier habe ich gelernt, tolerant gegen\u00fcber Menschen zu sein, die                 nicht die gleiche gute Bildung wie ich genossen haben und deshalb                 gesellschaftlich benachteiligt sind. Mir ist bewusst geworden,                 welche Chancen ich durch mein Abitur und welche privilegierte                 Stellung ich als deutsche Abiturientin habe. Von kostenloser Bildung                 k\u00f6nnen die Chileninnen und Chilenen nur tr\u00e4umen: Die Schulgeb\u00fchren                 sind extrem hoch und studieren k\u00f6nnen nur die Reichen. Aus diesem                 Grund findet eine gesellschaftliche Selektion statt und der Spalt                 zwischen Arm und Reich w\u00e4chst weiter an. <\/p>\n<p>Nun m\u00f6chte ich davon berichten, wie ich das Erdbeben vom 27.                 Februar 2010 erlebt habe und wie dieses sich auf die soziale Lage                 Chiles ausgewirkt hat:<\/p>\n<p>Ich machte mich gerade bettfertig, als ich auf die Uhr schaute:                 3:33 Uhr morgens, ich hatte ein beunruhigendes, merkw\u00fcrdiges Gef\u00fchl.                 Eine Minute sp\u00e4ter begann die Trag\u00f6die: Es war wie in einem Horrorfilm,                 der Strom fiel aus, so dass nur noch das Mondlicht durch die sich                 bewegende Gardine schien, und das ganze Haus fing an zu beben                 &#8211; erst langsam und dann immer st\u00e4rker. Ich musste mich an mein                 Bett festkrallen, um nicht hinunter zu fallen. Wie sarkastisch:                 Mir fielen die Versicherungsunterlagen aus meinem Regal auf meinen                 Kopf.<\/p>\n<p>Unten im ersten Stockwerk (mein Zimmer befindet sich im zweiten                 Stockwerk) h\u00f6rte ich die T\u00f6pfe in der K\u00fcche klappern. Die Nachbarshunde                 bellten wie verr\u00fcckt und ich nahm wahr, dass die Alarmanlagen                 der Autos losgingen. Eine unheimliche Ger\u00e4uschkulisse! Ich geriet                 in Panik und schrie die ganzen drei Minuten, die das Erdbeben                 dauerte, so laut ich konnte. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor,                 ich wollte nur, dass dieser Terror endlich aufh\u00f6rte. <\/p>\n<p>Ich hatte Todesangst, hoffte nur, dass unser Haus nicht einst\u00fcrzt                 und ich mit meinen 20 Jahren noch nicht sterben m\u00fcsste. Es waren                 Gef\u00fchle von Ohnmacht, Hilflosigkeit, Verzweiflung und schrecklicher                 Angst, die mich \u00fcberkamen. <\/p>\n<p>Als es vorbei war, kam meine Mitbewohnerin in mein Zimmer. Wir                 umarmten uns und ich musste viel weinen. Es war die schrecklichste                 Erfahrung meines Lebens.<\/p>\n<p>Da der Strom ausgefallen war und wir also kein Licht hatten,                 z\u00fcndeten wir Kerzen an. <\/p>\n<p>Ich wusste, dass ich diese Nacht nicht mehr schlafen w\u00fcrde &#8211;                 ohne Licht, ohne Wasser, ohne Handynetz, um sich zu vergewissern,                 ob alle Verwandten und Freunde die Naturkatastrophe \u00fcberlebt hatten.                 So hatte ich keine M\u00f6glichkeit, meinen Eltern in Deutschland Bescheid                 zu sagen, dass ich noch am Leben war. <\/p>\n<p>Da kam Schwester Karoline in unser Haus, um zu schauen, ob es                 allen Freiwilligen gut ging. Sofort f\u00fchlte ich mich ein bisschen                 sicherer und war beruhigter aufgrund ihrer Anwesenheit. Sie machte                 sich auf, um in den anderen Freiwilligen-H\u00e4usern nach dem Rechten                 zu schauen &#8211; wie mutig. <\/p>\n<p>Gegen 7 Uhr morgens kam das erste starke Nachbeben der St\u00e4rke                 7. Wieder \u00fcberfiel mich die Angst und ich wurde mir des Wertes                 des menschlichen Lebens bewusst. \u00dcber meinen MP3-Player h\u00f6rte                 ich die aktuellen Nachrichten \u00fcbers Radio. <\/p>\n<p>Zun\u00e4chst waren es 120 Todesopfer, dann stieg die Zahl auf \u00fcber                 500. Im S\u00fcden Chiles war kein Lehmhaus stehen geblieben, der anschlie\u00dfende                 Tsunami hatte ganze D\u00f6rfer am Meer zerst\u00f6rt. <\/p>\n<p>Es folgten noch viele Nachbeben &#8211; wie das Erdbeben der St\u00e4rke                 7,2 am 11. M\u00e4rz 2010 in Rancagua. Man erfuhr immer mehr von Verschwundenen                 und Toten. <\/p>\n<p>In Extremsituationen zeigt sich der Mensch von seiner schlechtesten                 oder besten Seite. Zur ersten geh\u00f6ren die Menschen, die die Situation                 ausgenutzt und aus Egoismus den Brotpreis angehoben haben. <\/p>\n<p>Aber andererseits gibt es auch so viele Menschen, die ihre Solidarit\u00e4t                 und ihr Mitgef\u00fchl den Erdbebenopfern gegen\u00fcber zeigen und helfen,                 wo sie nur k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Solidarit\u00e4t<\/h3>\n<p>Was die soziale Lage Chiles nach dem Erdbeben betrifft, m\u00f6chte                 ich besonders den Zusammenhalt und die Solidarit\u00e4t der Menschen                 \u00fcber alle gesellschaftlichen Klassen hindurch betonen. <\/p>\n<p>Sowohl Arme als auch Reiche haben f\u00fcr die Betroffenen der Katastrophe                 gespendet, was sie konnten. Eine gro\u00dfe Gemeinschaft. <\/p>\n<p>Generell ist mir aufgefallen, dass die Chileninnen und Chilenen                 im Allgemeinen sehr solidarisch, gastfreundlich und gro\u00dfz\u00fcgig                 sind. Wenn es darauf ankommt, zeigen sie sehr viel Courage und                 mobilisieren sich, um anderen zu helfen. <\/p>\n<p>So gab es nach dem Erdbeben beispielsweise viele Spendenaktionen,                 wie die &#8222;Telet\u00f3n&#8220;, wo viel Geld f\u00fcr die Opfer zusammen gekommen                 ist. <\/p>\n<p>Au\u00dferdem habe ich einige solidarische Konzerte besucht und unterst\u00fctzt,                 wo Musikerinnen und Musiker kostenlos aufgetreten sind und Nahrungsmittelspenden                 den Eintritt darstellten. Ich bin beeindruckt von dieser gro\u00dfen                 Solidarit\u00e4t und dem starken Willen der Chileninnen und Chilenen,                 wieder neu anzufangen &#8211; auch wenn einige ihr Haus und ihre Existenz                 verloren haben. <\/p>\n<p>Ich habe einen Reiserucksack voll mit Kleidung an die Menschen                 aus den betroffenen Regionen im S\u00fcden Chiles gespendet. <\/p>\n<p>In einem auf http:\/\/www.freie-radios.net\/portal\/content.php?id=32620                 dokumentierten Interview f\u00fcr ein deutsches lokales Alternativradio                 habe ich einen Spendenaufruf gestartet. <\/p>\n<p>Jeder kann helfen, Hilfe ist dringend notwendig. <\/p>\n<p>Die chilenische Gesellschaft hat sich durch dieses Erdbeben ver\u00e4ndert,                 sie hat die gewaltige und zerst\u00f6rende Kraft der Natur erfahren.               <\/p>\n<h3>Ich pers\u00f6nlich habe Folgendes aus dem Erdbeben gelernt:<\/h3>\n<ol>\n<li> Alles Materielle ist nebens\u00e4chlich.<\/li>\n<li> Materielle G\u00fcter k\u00f6nnen ersetzt werden, Menschenleben nicht.                 <\/li>\n<li> Das menschliche Leben ist wertvoll, ich habe es zu sch\u00e4tzen                   gelernt.<\/li>\n<li> Es gibt keine Sicherheit im Leben.<\/li>\n<li> Das Leben ist kurz, man \/ frau sollte es genie\u00dfen.<\/li>\n<li> Das Leben ist sch\u00f6n! :-)<\/li>\n<li> Aus schrecklichen Erfahrungen sollte man das Positive ziehen                   \/ das beste daraus machen \/ aus ihnen lernen.<\/li>\n<li> Jede Krise ist auch eine Chance. <\/li>\n<li> Nicht verbittern, sondern nach vorne schauen, optimistisch                   in die Zukunft blicken.<\/li>\n<li> &#8222;Was dich nicht umbringt, macht dich h\u00e4rter.&#8220;<\/li>\n<\/ol>\n<p>Ich glaube, dass ich reifer, erwachsener und st\u00e4rker geworden                 bin. Au\u00dferdem habe ich gelernt, gelassener mit Stresssituationen                 umzugehen. <\/p>\n<p>Meiner Meinung nach ist es in schwierigen Situationen besonders                 wichtig, Solidarit\u00e4t mit seinen Mitmenschen zu zeigen und ihnen                 zu helfen. <\/p>\n<p>Langsam kehrt wieder Normalit\u00e4t ein. Aber es wird nie wieder                 so sein wie vor dem Erdbeben. <\/p>\n<p>Diese schreckliche Naturkatastrophe hat die Menschen in Chile                 gepr\u00e4gt, nie werden sie den 27. Februar 2010 vergessen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Erdbeben hatte die St\u00e4rke 8,8 und sein Epizentrum lag im S\u00fcden Chiles, in der N\u00e4he der Stadt Concepci\u00f3n. Sp\u00e4ter dazu mehr. Zun\u00e4chst m\u00f6chte ich mich vorstellen: Ich hei\u00dfe Mariana Firgau, bin 20 Jahre alt, komme aus M\u00fcnster und leiste zurzeit im Rahmen des weltw\u00e4rts-Programms des Bmz ein Freiwilliges Soziales Jahr im Norden Santiago de &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2010\/05\/die-soziale-lage-chiles\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Die soziale Lage Chiles - graswurzelrevolution","description":"Das Erdbeben hatte die St\u00e4rke 8,8 und sein Epizentrum lag im S\u00fcden Chiles, in der N\u00e4he der Stadt Concepci\u00f3n. Sp\u00e4ter dazu mehr. 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