{"id":10186,"date":"2010-10-01T00:00:24","date_gmt":"2010-09-30T22:00:24","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=10186"},"modified":"2022-07-26T14:24:06","modified_gmt":"2022-07-26T12:24:06","slug":"der-respekt-des-freien-geistes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2010\/10\/der-respekt-des-freien-geistes\/","title":{"rendered":"Der Respekt des freien Geistes"},"content":{"rendered":"<p>Sie decken einen Zeitraum von gut 33 Jahren ab: Von seiner Geburt                 unter \u00e4rmlichen Verh\u00e4ltnissen im Jahr 1921 bis zum Ende seiner                 Haft in den Gef\u00e4ngnissen Francos 1954. Dazwischen liegt ein einschneidendes                 Ereignis, nicht nur im Leben von Abel Paz: Der Spanische B\u00fcrgerkrieg,                 und mit ihm die kurze, aber tiefgreifende soziale Revolution,                 die die Verwirklichung des Lebenstraumes so vieler Anarchistinnen                 und Anarchisten auf dem Land und in den St\u00e4dten war und deren                 Scheitern viele von ihnen nie ganz verwinden konnten. Dieser Revolution                 hat Abel Paz den zweiten Band seiner Autobiographie gewidmet,                 <i>Anarchist mit Don Quijotes Idealen<\/i>, der erstmals unter                 dem Titel <i>Viaje al pasado<\/i> [&#8218;Reise in die Vergangenheit&#8216;]                 2002 in der Edition der <i>Fundaci\u00f3n de Estudios Libertarios Anselmo                 Lorenzo<\/i> (Madrid) als reich bebilderter Prachtband erschien                 und einen bemerkenswerten Verkaufserfolg erlebte. Es sei an dieser                 Stelle ehrlicherweise eingestanden: Es war einem zun\u00e4chst nicht                 ganz wohl bei dem Gedanken gewesen, dass die Frankfurter <i>Edition                 AV<\/i> die Lebenserinnerungen von Abel Paz vollst\u00e4ndig ins Deutsche                 \u00fcbertragen lassen wollte (mittlerweile sind alle vier B\u00e4nde erschienen).               <\/p>\n<p>Man f\u00fcrchtete viel Engagement &#8211; und wenig handwerkliche Gr\u00fcndlichkeit.                 Es w\u00e4re schlie\u00dflich nicht das erste Mal gewesen, dass eine unverzichtbare                 Quelle zur spanischen Zeitgeschichte durch unsauberes Arbeiten                 f\u00fcr den deutschen Buchmarkt verdorben wurde: Vor (nun gl\u00fccklicherweise                 schon) einigen Jahrzehnten gab der Karin Kramer-Verlag Gerald                 Brenans meisterliches, wenn auch naturgem\u00e4\u00df diskussionsbed\u00fcrftiges                 Werk <i>The Spanish Labyrinth<\/i> [&#8218;Das spanische Labyrinth&#8216;]                 (London, 1962) zur \u00dcbertragung an ein &#8222;\u00dcbersetzerkollektiv&#8220;, das                 eine derart lausige Arbeit ablieferte, dass das Buch auf deutsch                 im Grunde unlesbar ist. Man muss sich weiterhin mit dem englischen                 Original behelfen, und kein deutscher Verlag hat sich seither                 an einer Neu\u00fcbersetzung versucht. Um es nur gleich zu sagen: Das                 Aufatmen folgte dem sorgenvollen Luftanhalten beim \u00d6ffnen des                 Buches auf dem Fu\u00dfe. <\/p>\n<p>Iris Leuterts \u00dcbersetzung ist gut und gr\u00fcndlich, und vor allem                 Michael Halfbrodts ebenso kenntnisreiches wie sprachsensibles                 Lektorat hat <i>Anarchist mit Don Quijotes Idealen<\/i> zu einem                 durchweg erfreulichen Leseerlebnis gemacht. Man h\u00e4tte freilich                 auch kaum anderes erwarten d\u00fcrfen, denn Abel Paz geh\u00f6rte zu den                 agilsten Federn des spanischen Anarchismus. Ein umfangreiches                 biographisches Personenregister erleichtert die Benutzbarkeit                 des Bandes.<\/p>\n<p>Mit politischen Lebenserinnerungen, oder, um die korrekte Gattungskennzeichnung                 zu bem\u00fchen, mit autobiographischer Literatur muss man nat\u00fcrlich                 umgehen k\u00f6nnen. Autobiographien bewegen sich auf einem schmalen                 Grad zwischen Fiktion und Wirklichkeit, Dichtung und Wahrheit.                 Jeder Mensch, der versucht, sein Leben im R\u00fcckblick zu ordnen,                 muss ausw\u00e4hlen, sortieren, gewichten, verbinden und gestalten.               <\/p>\n<p>Er muss zahllose Eindr\u00fccke und Details fortlassen, um einige                 wenige Erinnerungen hervorzuheben, und nicht selten steht &#8211; und                 sei es nur als Ged\u00e4chtnisst\u00fctze &#8211; die &#8222;eigentliche&#8220; Literatur                 mit all ihren einpr\u00e4gsamen Kunstgriffen dabei Pate. Hinzu kommt                 bei Erinnerungen spanischer Anarchistinnen und Anarchisten ein                 weiteres Problem: Denn w\u00e4hrend des B\u00fcrgerkriegs gerieten auch                 innerhalb der anarchistischen Bewegung unterschiedliche Str\u00f6mungen                 aneinander. Zwar blieb man bis 1939 im kritischen Gespr\u00e4ch, und                 niemandem w\u00e4re es eingefallen, von einer Spaltung der Bewegung                 zu sprechen. <\/p>\n<p>Nach der Niederlage jedoch, und unter den h\u00e4ufig elenden Bedingungen                 des Exils, trugen spanische Genossinnen und Genossen ihre ideologischen                 Meinungsverschiedenheiten bisweilen mit offener Klinge aus.<\/p>\n<p>Nicht umsonst hat man Autobiographien &#8222;Selbstrechtfertigungsschriften&#8220;                 genannt. Kaum ein anarchistischer Memoirenschreiber &#8211; und derer                 gibt es viele &#8211; mochte nach Revolution und B\u00fcrgerkrieg darauf                 verzichten, in seinen Erinnerungen noch einmal eine Lanze f\u00fcr                 <i>seine<\/i> Str\u00f6mung zu brechen und sie als die einzig anarchistische                 hinzustellen. Wer beim Lesen von <i>Anarchist mit Don Quijotes                 Idealen<\/i> in Ehrfurcht erstarrt und vor lauter Respekt vor der                 bemerkenswerten Lebensleistung eines Abel Paz das kritische Nachfragen                 vergisst, wird zuletzt zwar gut unterhalten und um viele Informationen                 reicher sein. Ein authentisches Bild der Spanischen Revolution                 jedoch wird er nicht gewonnen haben.<\/p>\n<p>Diego Camacho war bei Ausbruch des B\u00fcrgerkriegs am 18. Juli 1936                 nicht einmal 16 Jahre alt. Am unterhaltsamsten &#8211; und wohl auch                 glaubw\u00fcrdigsten &#8211; ist <i>Anarchist mit Don Quijotes Idealen<\/i>                 immer dann, wenn der alte Abel Paz mit mildem L\u00e4cheln auf den                 jugendlichen Hei\u00dfsporn zur\u00fcckblickt, der sich z.B. sofort nach                 dem Beginn der K\u00e4mpfe in Barcelona mit seinen kaum \u00e4lteren Genossen                 zur erst\u00fcrmten Kaserne von San Andr\u00e9s aufmacht, um dort Waffen                 zu ergattern: <i>&#8222;Mit geschultertem Gewehr holten wir uns noch                 zwei Schachteln Munition<\/i> [&#8230;] <i>und verlie\u00dfen zu dritt die                 Kaserne, Liberto und ich mit neidischem Blick auf Bajens&#8216; Pistole,                 denn eigentlich h\u00e4tte uns so etwas besser gefallen als die gro\u00dfen                 Gewehre&#8220;<\/i> (S. 16). Als sie sich allerdings mit ihren neuen                 Sch\u00e4tzen, die Diego nicht einmal zum Schlafen ablegen m\u00f6chte,                 an der Pedralbes-Kaserne melden, um an die Front zu ziehen, erh\u00e4lt                 ihr Eifer einen empfindlichen D\u00e4mpfer:<i> &#8222;Ricardo Sanz kannte                 uns von der Escuela Natura her sehr gut.<\/i> [&#8230;] <i>Als wir                 ihm erz\u00e4hlten, dass wir an die Front wollten, wurde er stinksauer,                 nicht nur auf uns, sondern auch auf den Compa\u00f1ero Lafuente. &#8218;Freundchen&#8216;,                 sagte er zu ihm, &#8218;wenn wir auch diese Burschen an der Front opfern,                 was bleibt uns dann noch?&#8216;. Dann wandte er sich uns zu: &#8218;Ab ins                 Viertel! Die Revolution besteht nicht nur aus Schie\u00dfen&#8230;&#8216;. Liberto                 und ich zogen von dannen, mit eingezogenem Schwanz, wie man so                 sch\u00f6n sagt, und von unserer Schie\u00dfwut geheilt&#8220;<\/i> (S. 33). An                 Schilderungen wie diesen wird die allt\u00e4gliche Lebenswirklichkeit                 der Revolution regelrecht greifbar, und keine geschichtswissenschaftliche                 Ver\u00f6ffentlichung k\u00f6nnte Vergleichbares bieten.<\/p>\n<p>Abel Paz&#8216; Beschreibungen der revolution\u00e4ren Begeisterung, die                 nicht zuletzt die jungen Aktivistinnen und Aktivisten von El Clot,                 seinem Viertel in Barcelona, erfasste, sind \u00e4hnlich anschaulich:<i>                 &#8222;Es gab keine andere Autorit\u00e4t als die Autorit\u00e4t aller. Die Revolution                 war etwas Lebendiges, Latentes, das sich auf der Stra\u00dfe ausdr\u00fcckte.                 Jene Unordnung lie\u00df mich sp\u00e4ter denken, dass eben sie die logische                 Ordnung einer Revolution ist, die von unten kommt, die fest in                 der Erde verwurzelt ist und die Energien f\u00fcr ihre Verwirklichung                 in sich selbst findet&#8220;<\/i> (S. 34). Auch das Misstrauen, das dem                 jungen St\u00e4dter entgegenschl\u00e4gt, als er sich zu einem Fu\u00dfmarsch                 durch die revolution\u00e4ren Landkollektive aufmacht, ist nachvollziehbar                 und hebt sich wohltuend ab von idealisierenden Darstellungen einer                 Schichten- und Regionen \u00fcbergreifenden Einigkeit der Revolution\u00e4re.                 Erst, als die Bauern und Landarbeiter sehen, wie sich der Junge                 aus Barcelona<i> <\/i>m\u00fcht, sich bei der Arbeit n\u00fctzlich zu machen,                 wird er akzeptiert und herzlich aufgenommen. Politische Solidarit\u00e4t                 \u00fcberwand nicht einfach Grenzen wie jene zwischen Stadt und Land.                 Wen wundert&#8217;s? Die Revolution wurde von Menschen gemacht, und                 nicht von Helden oder Heiligen. Die Schilderungen des Lebens in                 den Kollektiven bilden neben der Beschreibung der Kulturarbeit                 der anarchistischen Jugendgruppen in Barcelona und der Auseinandersetzungen                 innerhalb der anarchistischen Bewegung die vielleicht interessantesten                 Passagen des Buches.<\/p>\n<p>An anderer Stelle jedoch fehlt die Anschaulichkeit, die oft den                 Reiz von Abel Paz Erinnerungen ausmacht und sie zu einem (auch)                 historisch wertvollen Zeugnis werden l\u00e4sst. Dann ist <i>Anarchist                 mit Don Quijotes Idealen<\/i> nichts weiter als ein politisches                 Manifest. Seitenlang zitiert Paz &#8211; w\u00f6rtlich! &#8211; aus dem Standardwerk                 von Jos\u00e9 Peirats <i>La CNT en la revoluci\u00f3n espa\u00f1ola<\/i> [&#8218;Die                 CNT in der spanischen Revolution&#8216;] (3 Bde., Toulouse, 1952), um                 die Politik der f\u00fchrenden K\u00f6pfe der CNT zu kritisieren (vgl. S.                 226-247). Dann wiederum sind es die Lebenserinnerungen des Stalin-Agenten                 Walter G. Krivitskys, die Abel Paz&#8216; Anklage gegen die konterrevolution\u00e4re                 Politik der spanischen Kommunisten st\u00fctzen sollen. Wieder f\u00fcllt                 sich der Band mit seitenlangen Textausz\u00fcgen (vgl. S. 100-110).               <\/p>\n<p>Abel Paz erinnert sich nicht mehr. Er macht sich nur noch auf                 den Weg zum B\u00fccherschrank. F\u00fcr Leserinnen und Leser, die die spanischen                 beziehungsweise franz\u00f6sischen Originale nicht kennen, sind solche                 Textzitate sicherlich aufschlussreich. F\u00fcr alle anderen jedoch                 sind sie eigentlich nur erm\u00fcdend. Besonders \u00e4rgerlich wird es,                 wenn Paz absichtsvoll gelebte Erinnerung und politische Traktate                 mischt. So legt er, ausgerechnet bei der Schilderung seiner sanft                 aufkeimenden Liebe zu seiner Genossin Ada, dieser die Paraphrase                 einer Kritik an der europ\u00e4ischen Au\u00dfenpolitik (!) von Camillo                 Berneri in den Mund, die in sch\u00f6nstem Schriftdeutsch daherkommt                 und fast zwei Seiten f\u00fcllt (vgl. S. 169-170). Man mag denn doch,                 bei allem Wohlwollen, nicht so recht glauben, dass eine junge                 spanische Anarchistin beim Rendezvous mit einem verliebten Genossen                 nichts Besseres zu tun hat, als in einem fort in Druckbuchstaben                 zu reden. <\/p>\n<p>Distanz und Selbstkritik sind Abel Paz&#8216; Sache in <i>Anarchist                 mit Don Quijotes Idealen<\/i> nur selten. Er will eine Lanze brechen                 f\u00fcr <i>seine<\/i> Sicht der Revolution. Das ist das gute Recht                 eines jeden Zeitzeugen. Schade nur, dass dabei ausgerechnet die                 Zeitzeugenschaft bisweilen auf der Strecke bleibt.<\/p>\n<p>Nichts desto trotz ist Abel Paz B\u00fcrgerkriegs-Autobiographie eine                 Fundgrube interessanter Details und wertvoller Informationen,                 nicht zuletzt zur Kultur- und Sozialpolitik der Anarchistinnen                 und Anarchisten in Barcelona. <\/p>\n<p>Sie geh\u00f6rt in Spanien l\u00e4ngst zu den Standardreferenzen jeder                 ernsthaften Besch\u00e4ftigung mit der sozialen Revolution, und seit                 Abel Paz&#8216; Tod am 13. April 2009 (siehe Nachruf in GWR 339, Mai                 2009) sind seine Erinnerungen nur noch wertvoller geworden. Die                 letzten Zeuginnen und Zeugen schwinden, und was bleibt, wird f\u00fcr                 die Zukunft kaum mehr sein als bedrucktes Papier, um die Erinnerung                 an ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Ereignis der spanischen Geschichte und                 des internationalen Anarchismus zu bewahren. <\/p>\n<p>Soll dieses Ereignis aber mehr sein als ein tr\u00f6stender Mythos,                 ein gro\u00dfelterliches Anarchistenm\u00e4rchen, dann muss den Erinnerungen                 von Abel Paz mit genau der gleichen kritischen Distanz begegnet                 werden wie allen anderen Ver\u00f6ffentlichung zum Spanischen B\u00fcrgerkrieg                 auch. <\/p>\n<p>Eine solche Herangehensweise hat nichts Respektloses. Sie ist,                 im Gegenteil, <i>Ausdruck<\/i> des Respekts vor dem Leben eines                 Menschen, der nie von den anarchistischen Idealen seiner Jugend                 lie\u00df. Zu diesen geh\u00f6rte zu allen Zeiten die Verteidigung des freien                 Geistes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie decken einen Zeitraum von gut 33 Jahren ab: Von seiner Geburt unter \u00e4rmlichen Verh\u00e4ltnissen im Jahr 1921 bis zum Ende seiner Haft in den Gef\u00e4ngnissen Francos 1954. 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