{"id":10189,"date":"2010-10-01T00:00:53","date_gmt":"2010-09-30T22:00:53","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=10189"},"modified":"2022-07-26T14:24:06","modified_gmt":"2022-07-26T12:24:06","slug":"die-geschlechtsbeschneidung-zu-tolerieren-ist-rassismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2010\/10\/die-geschlechtsbeschneidung-zu-tolerieren-ist-rassismus\/","title":{"rendered":"&#8222;Die Geschlechtsbeschneidung zu tolerieren ist Rassismus&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><b>Graswurzelrevolution (GWR): Frau Dirie, der Film <i>W\u00fcstenblume<\/i>,                 der auf ihrer autobiografischen Erz\u00e4hlung basiert und ein Weltbestseller                 wurde, feierte im Juni 2010 seine Afrika-Premiere auf dem Internationalen                 Film Festival in Addis Abeba. Wie ist er in Afrika aufgenommen                 worden? <\/b><\/p>\n<p>Waris Dirie: Er ist sehr gut angekommen und hat eine \u00f6ffentliche                 Diskussion in den \u00e4thiopischen Medien ausgel\u00f6st. Jeder Stra\u00dfenh\u00e4ndler                 verkauft nun Raubkopien des Filmes. Man sieht die Kopien an jeder                 Stra\u00dfenecke. Die Afrikanische Union ist an mich herangetreten,                 um den Film in ganz Afrika zu zeigen. <\/p>\n<p><b>GWR: Sie sagten, Sie k\u00f6nnten Afrika nicht von Europa aus ver\u00e4ndern.                 Zurzeit sind Sie in \u00c4thiopien. Wie geht es ihnen dort?<\/b><\/p>\n<p>Waris Dirie: Ich habe in den letzten Tagen sehr viele interessante                 Gespr\u00e4che mit K\u00fcnstlern, Journalisten und Politikern aus ganz                 Afrika gef\u00fchrt, die zu einer Friedenskonferenz nach Addis Abeba                 gekommen sind. Sie alle wollen mich im Kampf gegen FGM (female                 genitale mutilation) unterst\u00fctzen und finden, dass es h\u00f6chste                 Zeit ist, dieses Thema in ganz Afrika auf die Agenda zu setzen.<\/p>\n<p><b>GWR: Ihr neues Buch &#8222;Schwarze Frau, wei\u00dfes Land&#8220; handelt von                 Ihrem widerspr\u00fcchlichen Leben in Ihrer neuen wei\u00dfen Heimat. Auf                 der einen Seite werden Sie als Star gefeiert, auf der anderen                 Seite als Fremde behandelt. Einmal wies Sie ein Taxifahrer wegen                 Ihrer Hautfarbe ab, M\u00e4nner betrachteten Sie als Freiwild\u2026<\/b><\/p>\n<p>Waris Dirie: Rassismus gibt es \u00fcberall, nat\u00fcrlich auch in Afrika.                 Meine Kritik in meinem neuen Buch richtet sich aber nicht so sehr                 gegen rassistische Handlungen von Einzelnen in Europa, sondern                 dagegen, wie Politiker und viele NGOs das wirtschaftliche Wachstum                 Afrikas behindern.<\/p>\n<p><b>GWR: Einige Rezensionen zu ihrem neuen Buch sind bereits erschienen.                 Besonders in Frauenzeitungen wurde wieder vor allem die Story                 von dem Nomadenm\u00e4dchen, das zum Supermodel avancierte, breit getreten,                 Ihre politischen Vorstellungen zu Afrika und Ihr Kampf f\u00fcr Frauenrechte                 fand dagegen kaum Erw\u00e4hnung. \u00dcberrascht Sie das?<\/b><\/p>\n<p>Waris Dirie: Nat\u00fcrlich ist das ein Problem f\u00fcr mich. Ich werde                 immer als die Frau, die gegen weibliche Genitalverst\u00fcmmelung k\u00e4mpft,                 wahrgenommen und in vielen Interviews einfach nur dazu befragt.                 Es hat aber auch lange gedauert, bis man mich als Autorin und                 Menschenrechtsaktivistin wahrgenommen hat und nicht nur als &#8222;Supermodel&#8220;,                 das Opfer von weiblicher Genitalverst\u00fcmmelung wurde. Ich bin z\u00e4h                 und alles braucht seine Zeit.<\/p>\n<p><b>GWR: Ihre Vortr\u00e4ge, B\u00fccher und Interviews haben in den letzten                 Jahren vieles ge\u00e4ndert. 14 von insgesamt 28 Staaten, in denen                 die Genitalverst\u00fcmmelung praktiziert wird, haben diese unter dem                 internationalen Druck offiziell verboten. Hat das Verbot Einfluss?<\/b><\/p>\n<p>Waris Dirie: Nein, das ist eindeutig zu wenig! Gesetze alleine                 ver\u00e4ndern die Gesellschaft nicht. Es sind noch viele Anstrengungen                 von Seiten der Politik, der Medien notwendig. <\/p>\n<p><b>GWR: Sie k\u00e4mpfen seit mehr als zw\u00f6lf Jahren gegen FGM. Sch\u00e4tzungsweise                 erleiden t\u00e4glich zwischen 6000 und 8000 M\u00e4dchen weltweit diese                 unmenschliche Prozedur. Wie kann sich eine solche Grausamkeit                 in so vielen L\u00e4ndern \u00fcber einen so langen Zeitraum &#8211; 4000 Jahre                 &#8211; halten? <\/b><\/p>\n<p>Waris Dirie: Es geht ja um die sexuelle Unterdr\u00fcckung der Frau                 in einer patriarchalen Gesellschaft.<\/p>\n<p>Leider akzeptieren viele Frauen in Afrika dieses System, sonst                 w\u00fcrde es nicht mehr existieren.<\/p>\n<p><b>GWR: 1997 ernannte Kofi Annan Sie zur UNO Sonderbotschafterin                 zur Beseitigung der weiblichen Geschlechtsverst\u00fcmmelung. In Ihrem                 neuen Buch schreiben Sie, dass Sie erst sehr stolz auf diesen                 Titel waren, bis Sie merkten, dass Ihr Kampf gegen FGM sich in                 dieser Rolle auf das Repr\u00e4sentieren beschr\u00e4nkte. Daraufhin gr\u00fcndeten                 Sie die Waris Dirie Foundation. Sind Sie entt\u00e4uscht von Politikern?<\/b><\/p>\n<p>Waris Dirie: Nat\u00fcrlich bin ich entt\u00e4uscht von Politikern und                 von der UN. Es gibt blo\u00df viele sch\u00f6ne Worte. Die Taten fehlen.                 Es wird eindeutig zu wenig gegen das weltweit gr\u00f6\u00dfte Verbrechen                 gegen Frauen getan. Mit meiner Foundation habe ich in den letzten                 Jahren versucht, m\u00f6glichst weltweit die Menschen f\u00fcr den Kampf                 gegen weibliche Genitalverst\u00fcmmelung zu sensibilisieren und habe                 nat\u00fcrlich auch vielen Frauen direkt geholfen. Jetzt geht es darum,                 die afrikanische Gesellschaft nachhaltig zu ver\u00e4ndern, indem Frauen                 den Stellenwert in der Gesellschaft erhalten, der ihnen zusteht.               <\/p>\n<p>Das hei\u00dft, dass all diejenigen, die Gewalt gegen Frauen aus\u00fcben,                 bestraft werden. Das hei\u00dft aber auch, dass Frauen ein eigenes                 Einkommen haben, um finanziell unabh\u00e4ngig zu sein.<\/p>\n<p><b>GWR: Letztes Jahr lud der arabische Sender Al Jazeera Sie                 in Rhiz Khans Talkshow ein. Sie sprachen das erste Mal auf einem                 arabischen Sender zu mehr als 100 Millionen Zuschauerinnen und                 Zuschauern zu dem Tabuthema FGM. Darauf folgte ein weiteres Bildungsprogramm                 \u00fcber FGM auf dem Pan Arabic Youth Channel. Ist es richtig, dass                 viele islamische F\u00fchrer Ihren Kampf gegen FGM unterst\u00fctzen?<\/b><\/p>\n<p>Waris Dirie: Es gibt immer mehr islamische F\u00fchrer, die erkennen,                 dass weibliche Genitalverst\u00fcmmelung massive negative Auswirkungen                 auf die Gesundheit der Frauen hat. Dies reicht von der hohen M\u00fctter-                 und Kindersterblichkeit bis zur Unfruchtbarkeit. Jede dritte genitalverst\u00fcmmelte                 Frau wird durch die st\u00e4ndigen Infektionen unfruchtbar. Dies hat                 nat\u00fcrlich massive Konsequenzen auf die Bev\u00f6lkerung der betroffenen                 L\u00e4nder. Ein noch nicht erforschter Aspekt ist die kollektive Traumatisierung                 von 150 Millionen Frauen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft.<\/p>\n<p><b>GWR: Gibt es von Seiten der Medien und Politiker eine steigende                 Unterst\u00fctzung gegen die weibliche Genitalverst\u00fcmmelung?<\/b><\/p>\n<p>Waris Dirie: Ja, eindeutig. <\/p>\n<p><b>GWR: Sie bestreiten vehement, dass die Beschneidung Teil einer                 Kultur, Tradition oder Religion sei. Sie sagen den Menschen in                 den westlichen L\u00e4ndern: &#8222;Die Geschlechtsbeschneidung zu tolerieren                 ist Rassismus! Wenn wei\u00dfe M\u00e4dchen oder sogar M\u00e4nner davon betroffen                 w\u00e4ren, solch ein Verbrechen w\u00fcrde nicht f\u00fcr eine einzige Sekunde                 toleriert werden.&#8220;<\/b><\/p>\n<p>Waris Dirie: Es geht nicht um schwarze oder wei\u00dfe Hautfarbe.                 FGM ist vors\u00e4tzliche, schwere K\u00f6rperverletzung an Schutzbefohlenen                 und eine Menschenrechtsverletzung. Das sollte jeder, egal ob Schwarz                 oder Wei\u00df, verstehen.<\/p>\n<p><b>GWR: Sie sagten in einem Interview, der einzige Grund warum                 FGM existiere sei &#8222;die m\u00e4nnliche Machtbesessenheit&#8220;.<\/b><\/p>\n<p><b>Niemand redet in Afrika \u00fcber dieses Tabuthema. Wissen die                 afrikanischen M\u00e4nner \u00fcber den Schmerz und die Konsequenzen f\u00fcr                 die M\u00e4dchen und Frauen nach der Verst\u00fcmmelung?<\/b><\/p>\n<p>Waris Dirie: Ich habe in den letzten Wochen zahlreiche D\u00f6rfer                 in \u00c4thiopien besucht und mit Menschen \u00fcber dieses Thema gesprochen.                 Die M\u00e4nner haben keine Ahnung. Wenn man mit ihnen dar\u00fcber spricht,                 lehnen sie Genitalverst\u00fcmmelung ab. Es geht um Aufkl\u00e4rung und                 Information. <\/p>\n<p><b>GWR: In einigen L\u00e4ndern wie Somalia oder Djibuti sind 95%                 der M\u00e4dchen und Frauen genitalbeschnitten. Aber FGM wird auch                 in Asien, Europa, Amerika und arabischen L\u00e4ndern ausgef\u00fchrt. In                 Ihrem neuen Buch schreiben Sie, dass die Anzahl der Opfer steigen                 w\u00fcrde. Wie kommt es dazu?<\/b><\/p>\n<p>Waris Dirie: Die Zahl steigt, weil immer neue L\u00e4nder, in denen                 Genitalverst\u00fcmmelung praktiziert wird, dazukommen. Sei es der                 Irak, der Iran, Syrien, Kolumbien oder Brasilien sowie zahlreiche                 asiatische Staaten. Das Thema ist in allen Gesellschaften tabu                 und die Weltgemeinschaft tut wenig, um Zahlen und Fakten zu recherchieren                 und um aufzukl\u00e4ren. Mit meinem Buch &#8222;Schmerzenskinder&#8220; habe ich                 weibliche Genitalverst\u00fcmmelung in Europa erstmals thematisiert.                 Ich habe mit meinem Team zwei Jahre lang in den afrikanischen                 Communities in Europa zum Teil sogar undercover recherchiert,                 mit versteckten Mikrophonen und Kameras.<\/p>\n<p>Nach Erscheinen des Buches 2005 hat die Europ\u00e4ische Union das                 Thema FGM in Europa erstmals auf ihre Agenda gesetzt, da mindestens                 500.000 Frauen in Europa genitalverst\u00fcmmelt sind. Die Dunkelziffer                 ist aber bedeutend h\u00f6her. <\/p>\n<p><b>GWR: Die American Academy of Pediatrics hat dieses Jahr vorgeschlagen,                 eine mildere Art der Beschneidung &#8211; das Kappen der Klitoris eines                 M\u00e4dchens in einer Arztpraxis &#8211; legal in den USA durchf\u00fchren zu                 d\u00fcrfen. Die Absicht war, die M\u00e4dchen vor der noch brutaleren Prozedur                 zu besch\u00fctzen, die die Familien ihren T\u00f6chtern zumuten, indem                 sie sie zur Beschneidung nach Afrika schicken. Die Akademie hat                 den Vorschlag inzwischen wieder zur\u00fcckgenommen\u2026<\/b><\/p>\n<p>Waris Dirie: Es hat gegen diesen Vorschlag der American Academy                 of Pediatrics einen Sturm der Entr\u00fcstung gegeben. Zu Recht. \u00c4rzte                 sind doch dazu da, Menschen gesund zu machen bzw. durch Pr\u00e4vention                 zu sch\u00fctzen. Das ist einer der d\u00fcmmsten Vorschl\u00e4ge, den ich je                 geh\u00f6rt habe, sogar die New York Times hat dagegen angeschrieben                 und man hat diesen schwachsinnigen Vorschlag auch sofort zur\u00fcckgezogen.<\/p>\n<p><b>GWR: Sie schrieben in &#8222;Schwarze Frau, wei\u00dfes Land&#8220; dass Sie                 begeistert \u00fcber das deutsche &#8222;BRAVO&#8220;-Magazin wegen seiner sexuellen                 Aufkl\u00e4rung f\u00fcr Jugendliche waren. In Afrika sei Sexualit\u00e4t ein                 gro\u00dfes Tabuthema. Nirgendwo w\u00fcrde dort dar\u00fcber gesprochen, nicht                 unter Frauen, nicht in der Schule und schon gar nicht in der Familie.<\/b><\/p>\n<p>Waris Dirie: &#8222;Bravo&#8220; macht in Deutschland den Job, den eigentlich                 Eltern machen sollten. Sie sorgt f\u00fcr die sexuelle Aufkl\u00e4rung der                 Kinder und Jugendlichen und das seit vielen Jahren. In Afrika                 fehlen solche Magazine und NGOs in Afrika klammern Sexualit\u00e4t                 sowieso aus. Wie soll eine Frau \u00fcber ihren K\u00f6rper und ihre Sexualit\u00e4t                 lernen, wenn Sexualit\u00e4t komplett tabuisiert ist?<\/p>\n<p><b>GWR: Sie schreiben, Sie w\u00fcrden Afrika lieben und Ihre Kindheit                 mit niemandem auf dieser Welt tauschen wollen, bis auf Ihre Beschneidung.                 Was lieben Sie am meisten an Afrika?<\/b><\/p>\n<p>Waris Dirie: Afrika ist ein wundersch\u00f6ner Kontinent. Man trifft                 trotz aller Probleme viele lebensfrohe Menschen. Die Natur ist                 weitgehend intakt. Viele Menschen, die einmal in Afrika waren,                 wollen wieder zur\u00fcck. Ich lebe aber auch gerne in Europa. Als                 Nomadin f\u00e4llt es mir nicht schwer, immer zu reisen.<\/p>\n<p><b>GWR: Ihre Kraft, so viel \u00fcber Ihre traumatischen Erinnerungen                 zu sprechen ist bewundernswert. Sind Sie gl\u00fccklich mit Ihren beiden                 S\u00f6hnen? Sind Sie zufrieden mit dem, was Sie schon erreicht haben                 f\u00fcr Ihren Heimatkontinent?<\/b><\/p>\n<p>Waris Dirie: Ich bin auf meine S\u00f6hne sehr stolz. Liebe und Respekt                 ist, was ich t\u00e4glich predige. F\u00fcr meinen Kontinent werde ich in                 Zukunft noch viel mehr tun. Die Afrikanische Union hat mich am                 16.07.2010 zur Botschafterin f\u00fcr Frieden und Sicherheit f\u00fcr Afrika                 ernannt und ich hatte Gelegenheit, meine Vorschl\u00e4ge und Ideen                 dem Pr\u00e4sidium und den Kommissaren vorzustellen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Graswurzelrevolution (GWR): Frau Dirie, der Film W\u00fcstenblume, der auf ihrer autobiografischen Erz\u00e4hlung basiert und ein Weltbestseller wurde, feierte im Juni 2010 seine Afrika-Premiere auf dem Internationalen Film Festival in Addis Abeba. Wie ist er in Afrika aufgenommen worden? Waris Dirie: Er ist sehr gut angekommen und hat eine \u00f6ffentliche Diskussion in den \u00e4thiopischen Medien ausgel\u00f6st. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2010\/10\/die-geschlechtsbeschneidung-zu-tolerieren-ist-rassismus\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"\"Die Geschlechtsbeschneidung zu tolerieren ist Rassismus\" - graswurzelrevolution","description":"Graswurzelrevolution (GWR): Frau Dirie, der Film W\u00fcstenblume , der auf ihrer autobiografischen Erz\u00e4hlung basiert und ein Weltbestseller wurde, feierte im Juni 2"},"footnotes":""},"categories":[574,44,1038],"tags":[],"class_list":["post-10189","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-352-oktober-2010","category-bucher","category-kleine-unterschiede"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10189","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10189"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10189\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10189"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10189"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10189"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}