{"id":10641,"date":"2011-05-01T00:00:59","date_gmt":"2011-04-30T22:00:59","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=10641"},"modified":"2022-07-26T14:22:38","modified_gmt":"2022-07-26T12:22:38","slug":"verruckt-und-unrealistisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2011\/05\/verruckt-und-unrealistisch\/","title":{"rendered":"&#8222;verr\u00fcckt und unrealistisch&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Wir sind entsetzt, wenn wir erfahren, dass zun\u00e4chst nur das Gebiet                 im Umkreis von 20 (jetzt 30) Kilometern um die strahlende Ruine                 evakuiert wurde, obwohl im Radius von 80 Kilometern bereits extrem                 hohe Strahlenwerte gemessen wurden und deshalb u.a. von Greenpeace                 eine Evakuierung gefordert wurde. Wir sind traurig, wenn wir daran                 denken, wie viele Menschen in Zukunft an den grausamen Folgen                 des Super-GAUs leiden und sterben werden. <\/p>\n<p>In unsere Trauer mischt sich Wut. Die Wut auf eine Industrie                 und auf PolitikerInnen, die nach den weitgehend vergessen gemachten                 schweren Atomunf\u00e4llen im britischen Windscale 1957, im russischen                 Majak 1957\/58, im US-amerikanischen Harrisburg 1979, in Tschernobyl                 1986 und wenige Wochen nach Beginn der Atomkatastrophe in Fukushima                 weiter auf die Atomkraft setzen. <\/p>\n<h3>Kategorie 7 <\/h3>\n<p>Vier Wochen lang haben die japanische Regierung, der Atomkonzern                 TEPCO (Tokio Electric Power Company), die internationale Atomlobbyorganisation                 IAEO und atomfreundliche Medien versucht, die Gefahren herunter                 zu spielen, zu vertuschen und die Auswirkungen der Kernschmelze                 zu verharmlosen. <\/p>\n<p>Erst am 12. April 2011 hat die japanische Atomaufsicht die Gefahr                 des Atomunfalls in Fukushima auf die h\u00f6chste Stufe angehoben.                 Der Unfall hat damit jetzt die Kategorie 7, die bisher nur nach                 dem Super-GAU in Tschernobyl ausgerufen wurde. Die Auswirkungen                 der Strahlung in Luft, Wasser und Lebensmitteln seien &#8222;umfassend&#8220;,                 hie\u00df es. <\/p>\n<p>Normales Leben im Umkreis um die havarierten Reaktoren wird zu                 unseren Lebzeiten nicht mehr m\u00f6glich sein. Die Gegenden in und                 um Fukushima City und Koriyama sind bereits schwer kontaminiert.               <\/p>\n<p>Der russische Wissenschaftler Alexej Jablokow sch\u00e4tzt, dass als                 Folge der Atomkatastrophe in Tschernobyl von 1986 bis heute etwa                 1,4 Millionen Menschen gestorben sind. Dabei war und ist die Region                 um Tschernobyl im Vergleich mit dem Nordwesten Japans d\u00fcnn besiedelt.               <\/p>\n<p>Am 12. April 2011 hat die japanische Regierung betont, dass &#8222;erst&#8220;                 ein Zehntel der Menge der durch den Super-GAU in Tschernobyl freigesetzten                 Radioaktivit\u00e4t bisher in Fukushima freigesetzt worden sei. Angesichts                 der Kernschmelze und der ungebremsten Freisetzung von enormen                 Mengen Radioaktivit\u00e4t aus den Fukushima-Reaktoren ist Schlimmstes                 zu bef\u00fcrchten. Nach Berichten der ARD liegt in den Fukushima-Reaktoren                 120mal so viel nukleares Material wie im havarierten Tschernobyl-Reaktor.               <\/p>\n<p>Laut <i>taz<\/i> vom 14.04.2011 zahlt TEPCO den meisten jetzt                 an der Atomruine eingesetzten Tagel\u00f6hnern 80 bis 120 Euro pro                 Tag. 3.300 Euro Tageshonorar wird nur einigen Arbeitern an der                 Spitze der Pyramide angeboten. <\/p>\n<p>Jeder, der in dieser extrem verstrahlten Umgebung arbeitet, ist                 dem Tode geweiht. Es sind nicht die verantwortlichen Manager,                 LobbyistInnen und PolitikerInnen, die diesen t\u00f6dlichen Job machen,                 sondern &#8222;Wegwerfarbeiter&#8220;! <\/p>\n<p>Und was machen die TEPCO-Manager? Sie wollen z.B. eines von zwei                 geplanten AKWs im t\u00fcrkischen Erdbebengebiet bauen. Das ist eine                 Verh\u00f6hnung der Opfer von Fukushima! <\/p>\n<h3>Was haben die Atomkonzerne aus dem Super-GAU gelernt?<\/h3>\n<p>Die Atomkonzerne RWE, Eon, Vattenfall und EnBW dominieren den                 deutschen Strommarkt und behindern seit Jahren eine \u00f6kologische                 und soziale &#8222;Energiewende&#8220;. Im April 2011 verk\u00fcndeten sie den                 Stopp ihrer \u00dcberweisungen an den Fonds der Bundesregierung zur                 F\u00f6rderung regenerativer Energien. RWE will gegen die Abschaltung                 seines Uraltreaktors Biblis klagen. <\/p>\n<p>Weltweit will die Atommafia ihre 443 Atomkraftwerke weiter betreiben.                 Laut World Nuclear Association sind derzeit 62 AKW im Bau und                 weitere 158 in Planung, nicht zuletzt auch von deutschen Konzernen                 und mit deutschen Hermes-B\u00fcrgschaften finanziert. Trotz Fukushima!<\/p>\n<h3>Gegen diesen Wahnsinn regt sich Widerstand<\/h3>\n<p>Seit dem Super-GAU in Fukushima-Daiichi demonstrieren Hunderttausende                 f\u00fcr die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen. W\u00e4hrend die bisher                 noch kleine Anti-Atomkraft-Bewegung in Japan erst langsam w\u00e4chst                 und bisher noch nicht mehr als 17.000 DemonstrantInnen mobilisieren                 konnte, ist die Bewegung in der Bundesrepublik bereits gro\u00df. <\/p>\n<p>Am 12. M\u00e4rz forderten 60.000 DemonstrantInnen bei einer Menschenkette                 zwischen Stuttgart und dem AKW Neckarwestheim den Ausstieg. Am                 14. M\u00e4rz demonstrierten in 400 Orten der Bundesrepublik rund 120.000,                 am 21. M\u00e4rz in \u00fcber 700 Orten 140.000, am 26. M\u00e4rz ging eine Viertelmillion,                 am 4. April gingen bundesweit 70.000 und am 11. April 52.000 Menschen                 in 470 St\u00e4dten f\u00fcr die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen                 auf die Stra\u00dfe. Und die Protestaktionen rei\u00dfen nicht ab!<\/p>\n<h3>Termine: Protest- und direkte gewaltfreie Aktionen<\/h3>\n<p>Auch in den n\u00e4chsten Wochen wird es vielerorts an jedem Montag                 Anti-Atom-Mahnwachen und Demos geben. ((1))               <\/p>\n<p>Vom <b>24. bis zum 26. April<\/b> sind wegen Fukushima <i>global                 actiondays<\/i> geplant. <\/p>\n<p>Am <b>25. April<\/b> werden in Deutschland an 12 Standorten gro\u00dfe                 Demos und direkte gewaltfreie Aktionen stattfinden. ((2))               <\/p>\n<p>Der Tschernobyl-Jahrestag bestimmt auch die thematische Schwerpunktsetzung                 der diesj\u00e4hrigen Osterm\u00e4rsche. &#8222;Atomkraft: Ein Bombenrisiko&#8220; ist                 das Motto der Osterm\u00e4rsche sowohl am Atomwaffenstandort B\u00fcchel                 (Eifel) am Ostermontag als auch am US-Kriegsflughafen Ramstein                 (Pfalz) am Karsamstag. ((3))                 Der Ostermarsch in Frankfurt\/M. fordert &#8222;Atomwaffen verschrotten                 &#8211; AKWs abschalten &#8211; Afghanistankrieg sofort beenden!&#8220; ((4))               <\/p>\n<p>Vom <b>16. bis 19. Mai<\/b> soll das Atomforum in Berlin blockiert                 werden.<\/p>\n<p>Am <b>28. Mai<\/b> gibt es Demos in 20 St\u00e4dten. ((5))               <\/p>\n<p>Ab Pfingsten wollen Anti-Atom-AktivistInnen zum Moratoriumsende                 AKWs blockieren. <\/p>\n<p>Ab dem <b>10. Juni<\/b> gibt es ein Aktionscamp der gewaltfreien                 Initiative <i>x-tausendmal quer<\/i> zur Vorbereitung der &#8222;schlussendlich&#8220;-Aktion                 ab dem <b>13. Juni<\/b>. ((6))               <\/p>\n<p>Diverse Initiativen wollen im Juni ein &#8222;neues&#8220; AKW blockieren,                 in Brokdorf, Grohnde, &#8230;<\/p>\n<p>Vom <b>16. bis 20. Juni<\/b> wird es Aktionen zur Tagung der internationalen                 Atomlobbyorganisation IAEO in Wien geben. ((7))               <\/p>\n<p>Voraussichtlich im <b>Sp\u00e4tsommer<\/b> wird gegen den neuesten                 Reaktor Neckarwestheim 2 eine gro\u00dfe Stilllegungsblockade durchgef\u00fchrt,                 die mehrere Tage dauern und die Stilllegung erzwingen soll. ((8))               <\/p>\n<p>Am <b>20. August<\/b> wird eine Blockade in Olkiluoto (Finnland)                 stattfinden. ((9)) <\/p>\n<p>Im <b>November<\/b> kann sich die Atommafia auf viele direkte                 gewaltfreie Aktionen und Proteste gegen den Castortransport nach                 Gorleben einstellen. ((10))               <\/p>\n<p>Auf der Anti-Atomkonferenz im April in Kassel sprachen AktivistInnen                 vom &#8222;Blockadendreiklang&#8220;: Mitte Juni zum Ende des Moratoriums,                 Sp\u00e4tsommer in Neckarwestheim, November im Wendland. Geplant ist                 auch eine Kampagne gegen das Image der Energiekonzerne und der                 Atomlobby.<\/p>\n<h3>Der Druck auf die Herrschenden ist so gro\u00df, dass sich in Deutschland                 nun alle Parteien zum Atomausstieg bekennen <\/h3>\n<p>Durch das von der CDU\/CSU\/FDP-Regierung verk\u00fcndete Moratorium                 wurden die Laufzeitverl\u00e4ngerungen f\u00fcr drei Monate ausgesetzt,                 um &#8222;die Sicherheit zu \u00fcberpr\u00fcfen&#8220;, das hei\u00dft: 8 der 17 deutschen                 AKWs sind momentan nicht am Netz. <\/p>\n<p>J\u00fcrgen Trittin, der einst als gr\u00fcner Bundesumweltminister den                 butterweichen &#8222;Atomkompromiss&#8220; mit den Atomkonzernen mit ausgekungelt                 und sich damals auch von Anti-Castor-Demos distanziert hat, emp\u00f6rte                 sich \u00fcber die Verk\u00fcndung des Moratoriums. Er forderte ein Zur\u00fcck                 zum rot-gr\u00fcnen &#8222;Atomkonsens&#8220;. Gr\u00fcne PolitikerInnen wie Trittin,                 Roth und K\u00fcnast wollen keine sofortige Stilllegung aller Atomanlagen.                 Sie wollen zur\u00fcck an die Macht.<\/p>\n<p>Zusammen mit der SPD wollen sie bis 2022, fr\u00fchestens bis 2017                 aussteigen.<\/p>\n<h3>Das ist nicht akzeptabel!<\/h3>\n<p>Menschen k\u00f6nnen Fehler machen. Und nat\u00fcrlich ist auch die atomare                 Technik selbst, entgegen allen Beteuerungen, nicht fehlerfrei.                 Ein Super-GAU ist \u00fcberall m\u00f6glich. Wie Atomwaffen bedrohen auch                 Atomanlagen das Menschenrecht auf Leben. Deshalb m\u00fcssen weltweit                 alle Atomwaffen abgeschafft und alle Atomanlagen abgeschaltet                 werden &#8211; sofort!<\/p>\n<p>Auch wenn das viele nicht gerne h\u00f6ren: Der einst von der rot-gr\u00fcnen                 Bundesregierung beschlossene &#8222;Atomausstieg&#8220; war nur eine Bestandsgarantie                 f\u00fcr die Atomindustrie. Er diente, so SPD-Chef Siegmar Gabriel                  ((11)), zur &#8222;Befriedung&#8220;.<\/p>\n<p>Aber: Wir wollen uns nicht befrieden lassen. Wir machen weiter                 Druck, bis alle Atomanlagen stillgelegt sind.<\/p>\n<p>Wir wissen: Der Ausstieg aus dem atomaren Wahnsinn kann nur durch                 Druck von unten erreicht werden. <\/p>\n<h3>verr\u00fcckt und unrealistisch?<\/h3>\n<p>Wir brauchen eine Gesellschaft, in der menschheitsbedrohende                 Technologien wie Atom- und Gentechnik, Atomwaffen, Kriege und                 Hunger der Vergangenheit angeh\u00f6ren. Der Kapitalismus, in dem profitorientierte                 Konzerne und ihre PolitikerInnen mit der Menschheit Russisches                 Roulette spielen, hat keine Zukunft. <\/p>\n<p>Unser Kampf gegen Atomkraft ist auch ein Kampf f\u00fcr ein menschenw\u00fcrdiges,                 selbstbestimmtes Leben f\u00fcr alle Menschen, in dem freie Vereinbarung                 und gegenseitige Hilfe Maximen des Handelns sind. <\/p>\n<p>Wer eine gewaltfreie, herrschaftslose Gesellschaft anstrebt und                 die Enteignung aller Atomkonzerne fordert, wird allerdings immer                 noch von den meisten als &#8222;verr\u00fcckt und unrealistisch&#8220; bel\u00e4chelt.<\/p>\n<p>Aber wurden nicht bis zum 11. M\u00e4rz 2011 auch unsere jahrelangen                 Warnungen vor einem m\u00f6glichen Super-GAU als &#8222;verr\u00fcckt und unrealistisch&#8220;                 bezeichnet? <\/p>\n<p>Eine dezentrale, \u00f6kologisch und sozial vertr\u00e4gliche Energiewende                 ist gegen Konzerne, die mit jedem ihrer Atomreaktoren t\u00e4glich                 einen Gewinn von einer Million Euro einfahren, kaum durchzusetzen.               <\/p>\n<p>Atomgiganten wie TEPCO, Areva, RWE, Eon, EnBW und Vattenfall                 werden nicht freiwillig auf die enormen Profite verzichten, die                 sie mit Hilfe einer m\u00e4chtigen Lobby und auf Kosten der n\u00e4chsten                 45.000 Generationen mit ihren Atomanlagen machen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Wenn die weltweit agierende Atommafia nicht zerschlagen wird,                 wird sie weiterhin zur eigenen Profitmaximierung 1.000.000 Jahre                 strahlenden Atomm\u00fcll produzieren, nicht kontrollierbare Atomkatastrophen,                 Verstrahlung und unz\u00e4hlige Menschenopfer in Kauf nehmen. <\/p>\n<p>Wenn die Menschheit also eine w\u00fcrdige und lebenswerte Zukunft                 haben soll, dann wird uns nichts anderes \u00fcbrig bleiben, als &#8222;verr\u00fcckt                 und unrealistisch&#8220; zu werden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind entsetzt, wenn wir erfahren, dass zun\u00e4chst nur das Gebiet im Umkreis von 20 (jetzt 30) Kilometern um die strahlende Ruine evakuiert wurde, obwohl im Radius von 80 Kilometern bereits extrem hohe Strahlenwerte gemessen wurden und deshalb u.a. von Greenpeace eine Evakuierung gefordert wurde. Wir sind traurig, wenn wir daran denken, wie viele Menschen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2011\/05\/verruckt-und-unrealistisch\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"\"verr\u00fcckt und unrealistisch\" - graswurzelrevolution","description":"Wir sind entsetzt, wenn wir erfahren, dass zun\u00e4chst nur das Gebiet im Umkreis von 20 (jetzt 30) Kilometern um die strahlende Ruine evakuiert wurde, obwohl im Ra"},"footnotes":""},"categories":[599,26,1039,1027],"tags":[],"class_list":["post-10641","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-359-mai-2011","category-okologie","category-quergestellt","category-wir-sind-nicht-alleine"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10641","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10641"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10641\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10641"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10641"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10641"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}