{"id":10798,"date":"2011-09-01T00:00:28","date_gmt":"2011-08-31T22:00:28","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=10798"},"modified":"2022-07-26T14:22:36","modified_gmt":"2022-07-26T12:22:36","slug":"kosovo-alles-lauter-pracht-und-herrlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2011\/09\/kosovo-alles-lauter-pracht-und-herrlichkeit\/","title":{"rendered":"Kosovo: Alles lauter Pracht und Herrlichkeit"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt kaum einen anderen Ort in Europa, an dem die europ\u00e4ische Au\u00dfenpolitik zu noch mehr Sophistik und Heuchelei gen\u00f6tigt w\u00e4re, als es gegenw\u00e4rtig f\u00fcr die groteske Realit\u00e4tsverzerrung in Bezug auf das Kosovo bedarf.<\/p>\n<p>Die Widerspr\u00fcche einer milit\u00e4risch durchgesetzten Markt\u00f6ffnung und Deregulierung, in die sich Europa best\u00e4ndig seit der Bombardierung Jugoslawiens im Jahre 1999 verwickelt, m\u00fcssten angesichts vorliegender detaillierter Berichte und Zeugenaussagen \u00fcber Kriegsverbrechen und massive Menschenrechtsverletzungen auch nicht durch politisch verordneten Erfolgsdruck weggezaubert werden.<\/p>\n<p>Ende Mai 2011 hat ein Berufungsgericht in Pri\u0161tina die Anklageerhebung der europ\u00e4ischen Mission EULEX gegen mehrere \u00c4rzte und hohe Regierungsbeamte der selbsternannten Republik Kosovo wegen Organhandels, Amtsmissbrauchs sowie Bildung einer &#8218;kriminellen Organisation&#8216; zugelassen. Vorangegangen waren im November 2008 eingeleitete Ermittlungen der Interimsverwaltungsmission der Vereinten Nationen (UNMIK) wegen der illegalen Entnahme von menschlichen Organen in der als &#8222;Deutsche Klinik f\u00fcr Herz- und Gef\u00e4\u00dferkrankungen&#8220; beworbenen Medicus-Klinik in Pri\u0161tina.<\/p>\n<p>Obwohl Vorw\u00fcrfe bez\u00fcglich der gewaltsamen Entnahme von Organen im Kosovo bereits seit einer Dekade bekannt sind, wurde die Polizei im Kosovo erst Anfang November 2008 t\u00e4tig. Am Flughafen in Pri\u0161tina versuchte damals ein 24-j\u00e4hriger, t\u00fcrkischer B\u00fcrger, an Bord einer Maschine nach Istanbul zu steigen, war jedoch aufgrund seines Gesundheitszustandes gar nicht in der Lage, die Reise aufzunehmen.<\/p>\n<p>Nur vier Tage zuvor wurde ihm in der Medicus-Klinik unter Versprechung einer Gegenleistung von 20.000 $ eine Niere entnommen, die einem 74-j\u00e4hrigen, israelischen Staatsb\u00fcrger verpflanzt wurde. Mindestens 20 weitere illegale Nierenentnahmen hat die Staatsanwaltschaft bereits dokumentiert.<\/p>\n<p>Zu den Empf\u00e4ngern geh\u00f6ren auch der in Kanada lebende Pole Tadeusz S., welcher am 22. Juli 2008 eine Niere kaufte, die einer t\u00fcrkischen Frau entnommen wurde, sowie ein Deutscher aus NRW, dem vier Tage sp\u00e4ter f\u00fcr fast 90.000 Euro eine Niere transplantiert wurde.<\/p>\n<p>Die Opfer waren zumeist verzweifelte, aus armen Verh\u00e4ltnissen stammende Osteurop\u00e4erInnen, Roma und T\u00fcrken. Unter falschen Versprechungen wurden sie in den Kosovo gelockt. Dort wurden ihre Organe an zumeist zahlungskr\u00e4ftige Europ\u00e4er verkauft.<\/p>\n<p>Laut kosovarischem Handelsregister-Eintrag Nr. 70293202 geh\u00f6rt die Medicus-Klinik dem deutschen Prof. Dr. Manfred Beer, der zugleich Chefarzt der Abteilung f\u00fcr Urologie in einer Klinik in Berlin-Tiergarten ist. Als Bevollm\u00e4chtigten gibt das Handelsregister den kosovarischen Arzt Dr. Lutfi Dervishi an. Nach Angaben der serbischen Zeitung Blic wurde Dervishi von Zeugen beschuldigt, bereits 1998 in die Entf\u00fchrung serbischer Zivilisten zwecks gewaltsamer Organentnahme durch die UCK im Kosovo verwickelt worden zu sein.<\/p>\n<h3>Alte Verbrechen in neuer Form<\/h3>\n<p>Ende Januar 2011 nahm der Ausschuss f\u00fcr Recht und Menschenrechte der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) einen Bericht des Sonderermittlers Dick Marty an.<\/p>\n<p>Der Bericht enth\u00e4lt zahlreiche Hinweise auf gravierende Menschenrechtsverst\u00f6\u00dfe durch h\u00f6chste Beamte der selbsternannten Republik Kosovo vor, w\u00e4hrend und nach der Bombardierung Jugoslawiens (der heutigen Republik Serbien) durch die NATO im Jahre 1999.<\/p>\n<p>Er best\u00e4tigt, dass nach Beendigung des bewaffneten Konfliktes im Kosovo f\u00fchrende Mitglieder der so genannten Befreiungsarmee des Kosovo (U\u00c7K) das besonders grausame Verbrechen der gewaltsamen Organentnahme in einer Klinik auf dem Territorium Albaniens in der N\u00e4he von Fush\u00eb-Kruj\u00eb ver\u00fcbt haben. Kritisiert wird, dass die kriminellen Aktivit\u00e4ten von f\u00fchrenden Pers\u00f6nlichkeiten der U\u00c7K bis heute weder unterbunden noch die national und auch international zust\u00e4ndigen Ermittlungsbeh\u00f6rden ernsthaft diesen Verbrechen nachgegangen w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Insofern ist das Madicus-Verfahren bereits ein gro\u00dfer Fortschritt. Denn die kriminellen Aktivit\u00e4ten, die auf Initiative der UCK, beg\u00fcnstigt durch das Chaos der milit\u00e4rischen Intervention der NATO, unternommen wurden, werden laut Marty bis heute fortgef\u00fchrt, wenn auch in ver\u00e4nderter Form.<\/p>\n<p>Der Untersuchungsbericht des Europarates legte zahlreiche Beweise vor, dass Premierminister Hashim Tha\u00e7i als Premierminister der selbsternannten Republik Kosovo der Anf\u00fchrer einer mafi\u00f6sen kriminellen Vereinigung unter dem Namen &#8222;Drenica Group&#8220; ist, dessen F\u00fchrung aus Mitgliedern der U\u00c7K zusammengesetzt ist und sp\u00e4testens seit 1998 die Kontrolle \u00fcber weit verzweigte kriminelle Gesch\u00e4fte im Kosovo sowie in Albanien inneh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Insbesondere im Waffen- und Drogenschmuggel sowie dem illegalen Handel mit menschlichen Organen.<\/p>\n<p>Deutschland und Polen waren die ersten Staaten, die die selbsternannte Republik Kosovo anerkannt haben.<\/p>\n<p>Die diplomatische Anerkennung aus dem Ausland habe die strafrechtliche Verfolgung Hashim Tha\u00e7is und anderer Staatsbeamter praktisch unm\u00f6glich gemacht und ihnen internationale Immunit\u00e4t gew\u00e4hrt, so der Bericht.<\/p>\n<p>Dabei ist hervorhebenswert, dass das U. S. Department of State noch im Jahr 1998 die U\u00c7K auf der Liste von ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisationen f\u00fchrte, die sich \u00fcber Drogenhandel finanzieren, diese gleichzeitig aber seit 1999 von der Central Intelligence Agency (CIA) gest\u00fctzt wird. ((1)) Nach Einsch\u00e4tzungen von Dick Marty stellten diese Verbrechen dabei nicht eine Ausnahme dar, sondern bildeten vielmehr die Regel.<\/p>\n<h3>Verbrechen seit Jahren bekannt<\/h3>\n<p>Besonders skandal\u00f6s ist dabei, dass die NATO und die Geheimdienste von mindestens 4 europ\u00e4ischen Staaten (darunter der deutsche BND, der italienische Sismi, der britische MI6 und der griechische EYP) seit Jahren bestens \u00fcber die kriminellen Verstrickungen der U\u00c7K und des Premierministers Tha\u00e7i informiert sind.<\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz haben weder die im Kosovo pr\u00e4sente internationale Gemeinschaft noch die Regierungen der USA oder anderer westlicher Staaten etwas unternommen, um die bekannten Verbrechen zu untersuchen oder die T\u00e4ter zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p>\n<p>So wird in einer vertraulichen Analyse des Bundesnachrichtendienstes (BND) vom 22. Februar 2005, die am 26. Oktober 2005 in der Z\u00fcrcher &#8222;Weltwoche&#8220; ver\u00f6ffentlicht wurde, Hashim Tha\u00e7i neben Ramush Haradinaj (bis M\u00e4rz 2005 Ministerpr\u00e4sident) und Xhavit Haliti (Mitglied des Parlamentspr\u00e4sidiums) als eine der drei Schl\u00fcsselfiguren bezeichnet, die im Kosovo als Verbindungsglieder von &#8218;organisierter Kriminalit\u00e4t&#8216; und Politik funktionieren. Nach Angaben des BND kontrolliert Hashim Tha\u00e7i einen gewichtigen Teil der kriminellen Aktivit\u00e4ten im Kosovo und habe zu seiner Zeit als U\u00c7K-F\u00fchrer einen &#8218;Sicherheitsdienst&#8216; kontrolliert, der vom BND als &#8222;ein im gesamten Kosovo aktives kriminelles Netzwerk&#8220; bezeichnet wird. Au\u00dferdem habe er nach dem NATO-Bombardement &#8222;mit umfangreichen Drogen- und Waffenhandelsgesch\u00e4ften in engem Kontakt&#8220; zur &#8222;organisierten Kriminalit\u00e4t&#8220; in Tschechien und Albanien gestanden.<\/p>\n<p>Obwohl nun auch der umfangreiche und detaillierte Bericht der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vorliegt, erw\u00e4hnen die Dokumente des Rates der Europ\u00e4ischen Union betreffend des Kosovo und der S\u00fcdlichen Partnerschaft der EU mit keinem Wort die Erkenntnisse von Dick Marty. Im Gegenteil.<\/p>\n<p>Am 4. Juli 2011 erkl\u00e4rte Baroness Catherine Ashton, die Hohe Vertreterin der Union f\u00fcr Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik sowie Vize-Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission, es sei &#8222;eine gro\u00dfartige Entz\u00fcckung, Premierminister Thaci heute in Br\u00fcssel zu haben&#8220;. Kurz zuvor antwortete die deutsche Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sevim Dagdelen (Die Linke) zu &#8222;Verstrickungen hochrangiger kosovarischer Politiker und Beamter in illegale<\/p>\n<p>Handlungen&#8220; (BT-Drs. 17\/6036) bez\u00fcglich der Straflosigkeit der Kriegsverbrecher im Kosovo, dass &#8222;die Frage der Gew\u00e4hrung strafrechtlicher Immunit\u00e4t gem\u00e4\u00df nationalem Recht eine innere Angelegenheit der Republik Kosovo darstellt&#8220;.<\/p>\n<p>Dabei betreffen die zur Rede stehenden Menschenrechtsverletzungen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die nicht verj\u00e4hren und zu deren Verfolgung Deutschland oder Polen auch nach innerstaatlichem Recht verpflichtet sind.<\/p>\n<h3>Krieg und die Entstehung okkulter M\u00e4rkte<\/h3>\n<p>Globalisierung, die nach wie vor als Synonym f\u00fcr die Aufhebung von Grenzen und Souver\u00e4nit\u00e4tsverlust betrachtet wird, keimt im Kosovo als seine Antinomie.<\/p>\n<p>Die ma\u00dfgeblich durch Deutschland und die NATO betriebene politische Tribalisierung auf dem West-Balkan hat den dort lebenden Menschen weder Freiheit noch Demokratie, Wohlstand oder Sicherheit gebracht. Vielmehr wurden sie zu Gefangenen einer korrupten Machtelite gemacht, die der Westen in seiner Auseinandersetzung mit Jugoslawien hochgez\u00fcchtet hat.<\/p>\n<p>Obwohl die Internationale Gemeinschaft seit mehr als zehn Jahren umfangreiche Gelder f\u00fcr die serbische Teilprovinz Kosovo bereitstellte &#8211; alleine aus dem Instrument f\u00fcr Heranf\u00fchrungshilfe (IPA) der Europ\u00e4ischen Union (EU) sind f\u00fcr den Zeitraum von 2008 bis 2012 f\u00fcr den Kosovo 496,8 Mio. Euro vorgesehen &#8211; kann von einem wirtschaftlichen Wiederaufbau keine Rede sein. Bis heute ist nicht einmal eine fl\u00e4chendeckende und zuverl\u00e4ssige Stromversorgung gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n<p>Die einzigen offiziellen kosovarischen Handelswaren scheinen dabei aus Pilzen, Altmetall und Holz zu bestehen.<\/p>\n<p>Entgegen diesen Wirtschaftsdaten ist die abtr\u00fcnnige serbische Provinz dennoch ein Mustersch\u00fcler der Liberalisierung, was die die EU groteskerweise in ihren Dokumenten jedes Mal wohlwollend bescheinigt. Die Kehrseite dieser milit\u00e4risch betriebenen Markt\u00f6ffnung ist jedoch die Entstehung eines Raumes der Straflosigkeit, der die moderne Auspr\u00e4gung jener Biopolitik darstellt, welche Giorgio Agamben als die Reduktion des Menschen auf seinen biologischen Nullwert beschrieben hat.<\/p>\n<p>Der polnisch-britische Soziologe Zygmunt Bauman hat f\u00fcr die Gegenwart einst festgestellt, dass die gesamte menschliche Produktion und Konsumtion \u00fcber den Geldwert und den Markt vermittelt wird und dass heute das menschliche Leben bis in den letzten Winkel der Erde dem Warentausch, der Kommerzialisierung und der Monetisierung unterworfen ist.<\/p>\n<p>Dieses Diktum m\u00fcsste wohl erg\u00e4nzt werden. Denn auch wenn das Beispiel Kosovo belegt, dass die Kommodifizierung ((2)) des menschlichen K\u00f6rpers Hand in Hand mit Krieg geht, so k\u00f6nnte die Realisierung der grenzenlosen Konsum-Bed\u00fcrfnisse, die menschliche Organe wie herk\u00f6mmliche Waren betrachten, kaum m\u00f6glich ohne eine milit\u00e4risch abgesicherte weltweite Neuverteilung der Souver\u00e4nit\u00e4t und Handlungsfreiheit der kapitalistischen \u00d6konomie sein.<\/p>\n<p>Denn trotz einer globalen \u00d6konomie bleibt die geographische Landkarte zweigeteilt, auf der einen Seite die Elendsviertel und Slums, aus denen die Verzweiflung der &#8218;Organspender&#8216; stammt, und auf der anderen die Metropolen, die nicht nur die zahlungskr\u00e4ftigen Organk\u00e4ufer, sondern auch das Verlangen und die Sehnsucht nach ihnen hervorbringen.<\/p>\n<p>Und es bedarf offenkundig jener peripheren Orte wie des Kosovos, wo solche Sehns\u00fcchte ohne unn\u00f6tige Wartezeiten realisiert werden k\u00f6nnen. Die hier stattfindenden Exzesse sind das wahre Gesicht des triumphalen Fortschritts der Modernisierung und Globalisierung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt kaum einen anderen Ort in Europa, an dem die europ\u00e4ische Au\u00dfenpolitik zu noch mehr Sophistik und Heuchelei gen\u00f6tigt w\u00e4re, als es gegenw\u00e4rtig f\u00fcr die groteske Realit\u00e4tsverzerrung in Bezug auf das Kosovo bedarf. Die Widerspr\u00fcche einer milit\u00e4risch durchgesetzten Markt\u00f6ffnung und Deregulierung, in die sich Europa best\u00e4ndig seit der Bombardierung Jugoslawiens im Jahre 1999 verwickelt, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2011\/09\/kosovo-alles-lauter-pracht-und-herrlichkeit\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Kosovo: Alles lauter Pracht und Herrlichkeit - graswurzelrevolution","description":"Es gibt kaum einen anderen Ort in Europa, an dem die europ\u00e4ische Au\u00dfenpolitik zu noch mehr Sophistik und Heuchelei gen\u00f6tigt w\u00e4re, als es gegenw\u00e4rtig f\u00fcr die gro"},"footnotes":""},"categories":[603,1025,1027],"tags":[],"class_list":["post-10798","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-361-september-2011","category-die-waffen-nieder","category-wir-sind-nicht-alleine"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10798","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10798"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10798\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10798"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10798"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10798"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}