{"id":10925,"date":"2011-11-01T00:00:54","date_gmt":"2011-10-31T22:00:54","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=10925"},"modified":"2022-07-26T14:22:34","modified_gmt":"2022-07-26T12:22:34","slug":"repression-gegen-atomgegnerinnen-in-osterreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2011\/11\/repression-gegen-atomgegnerinnen-in-osterreich\/","title":{"rendered":"Repression gegen AtomgegnerInnen in \u00d6sterreich"},"content":{"rendered":"<p>Die \u00f6sterreichische Anti-AKW-Bewegung formierte sich im Widerstand                 gegen das AKW Zwentendorf, dessen Inbetriebnahme 1978 durch einen                 Volksentscheid verhindert wurde. <\/p>\n<p>Heute richtet sich das Engagement \u00f6sterreichischer AtomkraftgegnerInnen                 \u00fcberwiegend gegen AKWs in Tschechien, der Slowakei und in Deutschland.                 In Ober\u00f6sterreich wird der Antiatom-Widerstand finanziell durch                 die Landesregierung in Form einer &#8222;Anti-Atom-Offensive&#8220; mittels                 Projektf\u00f6rderungen unterst\u00fctzt. <\/p>\n<h3>Die Vorgeschichte<\/h3>\n<p>Ausgangspunkt f\u00fcr den Konflikt unseres Vereins &#8222;Antiatom Szene&#8220;                 mit der O\u00d6 Landesregierung und mit dem f\u00fcr die Antiatom-Politik                 in Ober\u00f6sterreich zust\u00e4ndigen Landesrat Anschober (Gr\u00fcne) war                 unsere Distanzierung von Rechtsextremismus und unsere Weigerung                 mit Gruppen und Personen, welche mit dem \u00f6kofaschistischen WSL                 verflochten sind, zusammenzuarbeiten.<\/p>\n<p>Dies wurde vom ober\u00f6sterreichischen gr\u00fcnen Landesrat Anschober                 nicht nur nicht akzeptiert, sondern sahen wir uns in Folge der                 Distanzierung, welche wir im Zuge einer Empfehlung des Landesrechnungshofes                 zur Zusammenarbeit aller Gruppen zum Landesrechnungshof-Bericht                 verfassten, mit massiven Druck seitens des B\u00fcros Landesrat Anschober                 konfrontiert. <\/p>\n<p>Dabei wurde von uns das Zur\u00fcckziehen der Rechtsextremismus-Distanzierung                 verlangt und ansonsten die Einstellung der F\u00f6rdermittel aus der                 &#8222;Antiatom-Offensive des Landes Ober\u00f6sterreich&#8220; angedroht. Etliche                 Einsch\u00fcchterungsversuche wurden unternommen, deren Ziel es war                 die Distanzierung von Rechtsextremismus in der &#8222;Antiatom-Offensive&#8220;                 zu verhindern.<\/p>\n<p>Dazu muss man wissen, dass der Verein &#8222;atomstopp&#8220; im Oktober                 2005 aus der &#8222;O\u00d6 \u00dcberparteilichen Plattform gegen Atomgefahr&#8220;                 hervorging, die ihrerseits eine Gr\u00fcndung von f\u00fchrenden WSL-Funktion\u00e4ren                 sein d\u00fcrfte. <\/p>\n<p>Bis Anfang 2008 waren die B\u00fcroadressen des Vereins &#8222;atomstopp&#8220;                 und des WSL identisch, beide hatten ihren Sitz in der Landstra\u00dfe                 31\/II\/223 in 4020 Linz, teilten sich also \u00fcber mehrere Jahre ein                 B\u00fcro, wie es zuvor auch die Vorl\u00e4uferorganisation &#8222;Plattform gegen                 Atomgefahr&#8220;, getan hatte. Der heutige Obmann von &#8222;atomstopp&#8220;,                 Roland Egger, wurde im September 2002 bei der &#8222;Plattform gegen                 Atomgefahr&#8220; als Assistent des Vorstandes angestellt. Egger, Jahrgang                 1968, studierte Biologie in Innsbruck und \u00d6kologische Umweltsicherung                 in Kassel und ist seit Februar 2005 Obmann von &#8222;atomstopp&#8220;. <\/p>\n<p>Im Rahmen der &#8222;Bilateralen Parlamentarischen Temelin-Kommission&#8220;                 trat Egger im September 2007 als Fraktionsexperte f\u00fcr die FP\u00d6                 in Erscheinung.<\/p>\n<p>Nominiert wurde er daf\u00fcr vom Freiheitlichen Parlamentsclub. <\/p>\n<p>Auch seine Vorg\u00e4ngerin als Obfrau bei der &#8222;Plattform gegen Atomgefahr&#8220;                 hatte offensichtlich keine Ber\u00fchrungs\u00e4ngste mit der FP\u00d6. <\/p>\n<p>Mathilde Halla, Jahrgang 1944, ist seit 1974 in der Anti-Atombewegung                 t\u00e4tig. Sie gr\u00fcndete 1986 die &#8222;M\u00fctter gegen Atomgefahr&#8220; und war                 von 1988 Obfrau der &#8222;Plattform gegen Atomgefahr&#8220;. Halla ist &#8222;Konsulentin                 des Landes Ober\u00f6sterreich f\u00fcr Umweltschutz&#8220;. Im Februar 2005 gab                 Halla den Vereinsvorsitz der &#8222;Plattform gegen Atomgefahr&#8220; an Egger                 ab. Zugleich war sie nach Auskunft der Vereinspolizei Salzburg                 seit mindestens 1997 bis 2004 Vizepr\u00e4sidentin der WSL-Sektion                 \u00d6sterreich. Laut Halla arbeitete die &#8222;Plattform gegen Atomgefahr&#8220;                 f\u00fcr den WSL. <\/p>\n<p>Eine Schl\u00fcsselfigur ist der Pr\u00e4sident des WSL-\u00d6, zum Zeitpunkt                 der Kontakte zur FP\u00d6 ebenfalls aktiv bei der &#8222;Plattform gegen                 Atomgefahr&#8220;.<\/p>\n<p>Witzany, Jahrgang 1940, amtiert bis heute als Pr\u00e4sident des WSL                 &#8211; Sektion \u00d6sterreich. <\/p>\n<p>Das Dokumentationsarchiv des \u00f6sterreichischen Widerstandes (D\u00d6W)                 verortet den WSL bis Mitte der 1980er Jahre &#8222;im engeren Vorfeld                 des Rechtsextremismus&#8220;, auch aufgrund einer Analyse der Positionen                 von f\u00fchrenden Aktivisten wie Witzany. Das D\u00d6W schreibt: &#8222;DI Friedrich                 Witzany, laut Eigenbekundung seit 1972\/73 Mitglied des WSL-\u00d6 und                 1976 dort in den Vorstand gew\u00e4hlt, publizierte in den sp\u00e4ten 1970er                 und fr\u00fchen 1980er Jahren wiederholt in der im engsten Umfeld des                 neonazistischen (1998 beh\u00f6rdlich aufgel\u00f6sten) Vereines Dichterstein                 Offenhausen (VDO) und der rechtsextremen Arbeitsgemeinschaft f\u00fcr                 demokratische Politik (AFP) angesiedelten Zeitschrift &#8222;zur freim\u00fctigen                 Er\u00f6rterung von Lebensproblemen der Menschheit, Fanale der Zeit\u2026&#8220;               <\/p>\n<p>Weder Witzany, noch der WSL-\u00d6 haben sich jemals \u00f6ffentlich von                 G\u00fcnther Schwab, dem Gr\u00fcnder und Vordenker des Verbandes, und seiner                 (lt. Analyse von Peter Bierl) &#8222;rassistischen Ideologie, die die                 Basis des WSL darstellte&#8220;, distanziert.<\/p>\n<p>Ganz im Gegenteil. <\/p>\n<h3>WSL<\/h3>\n<p>Der &#8222;Weltbund zum Schutze des Lebens&#8220; wurde 1958 in Salzburg                 von dem F\u00f6rster G\u00fcnther Schwab gegr\u00fcndet, der den Verband entscheidend                 ideologisch pr\u00e4gte. G\u00fcnther Schwab trat im Oktober 1930 in Wien                 der NSDAP und der SA bei und hatte den Rang des Sturmf\u00fchrers.               <\/p>\n<p>Er publizierte im Eher-Verlag, dem Zentralverlag der NSDAP, in                 dem u.a. auch Hitlers &#8222;Mein Kampf&#8220; erschien. Laut einer aktuellen                 Analyse des Journalisten Peter Bierl pr\u00e4gte Schwab den WSL mit                 seinen rassistischen Vorstellungen von Umweltschutz. <\/p>\n<p>Die deutsche Sektion des WSL stand unter F\u00fchrung des rechtsextremen                 Publizisten, &#8222;Volkskundlers&#8220; und ehemaligen NSDAP-Funktion\u00e4rs                 Werner Georg Haverbeck, war erfolgreich in der \u00d6kologie- und Anti-AKW-Bewegung                 aktiv und wurde daf\u00fcr von \u00f6sterreichischen Gesinnungsfreunden                 bewundert. Die deutsche WSL-Sektion l\u00f6ste sich im Jahr 2000 selbst                 auf, ihre Schulungsst\u00e4tte &#8222;Collegium Humanum&#8220; in Vlotho wurde                 2008 vom Bundesinnenministerium wegen Volksverhetzung und Verherrlichung                 des NS verboten. <\/p>\n<\/p>\n<h3>Gr\u00fcne und WSL<\/h3>\n<p>Der &#8222;WSL&#8220; in Deutschland ist Geschichte, die &#8222;WSL-Sektion-\u00d6sterreich&#8220;                 ist dagegen weiter aktiv mit Unterst\u00fctzung der Gr\u00fcnen, die sich                 vom &#8222;WSL-\u00d6sterreich&#8220; und dessen Gr\u00fcnder nicht distanzieren wollen.                 Der amtierende Pr\u00e4sident des WSL-\u00d6sterreich, Friedrich Witzany,                 ist Mitbegr\u00fcnder der Gr\u00fcnen St. Florian und war f\u00fcr die Gr\u00fcnen                 zumindest bis vor wenigen Monaten im Gemeinderat St. Florian aktiv.                 Landesumweltrat Rudolf Anschober von den Gr\u00fcnen, die Position                 entspricht etwa dem eines Landesumweltministers in Deutschland,                 veranstaltete mit dem WSL-Pr\u00e4sidenten gemeinsame Pressekonferenzen                 und ehrte Witzany mit dem &#8222;Gr\u00fcn-Preis&#8220;, den die ober\u00f6sterreichischen                 Gr\u00fcnen f\u00fcr besonderes Engagement vergeben. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend unser Verein, die &#8222;Antiatom Szene&#8220;, jede Zusammenarbeit                 mit Rechtsextremisten verweigert, empfiehlt der Landesrechnungshof                 eine Zusammenarbeit aller Gruppen um &#8222;Synergieeffekte&#8220; zu nutzen.<\/p>\n<p>Die ober\u00f6sterreichische Landesregierung setzt uns nun unter Druck,                 dieser Empfehlung nachzukommen. <\/p>\n<p>Diese Landesregierung basiert auf einer schwarz-gr\u00fcnen Koalition                 aus der konservativen \u00d6sterreichischen Volkspartei (\u00d6VP) mit den                 Gr\u00fcnen, gleichzeitig sind jedoch alle im Landtag vertretenen Parteien                 in der Regierung pr\u00e4sent. Das hei\u00dft, es gibt in Ober\u00f6sterreich                 keine parlamentarische Opposition und ein gr\u00fcner Landesrat exekutiert                 gegen\u00fcber einer antifaschistischen Anti-AKW-Gruppe die Vorgabe                 einer Allparteienregierung, der die FP\u00d6 angeh\u00f6rt, mit Organisationen                 zusammen zu arbeiten, die ihrerseits nach rechtsau\u00dfen offen sind.               <\/p>\n<p>Es ist nicht das erste Mal, dass der gr\u00fcne Landesrat, dem Ambitionen                 auf den Vorsitz der Bundespartei nachgesagt werden, gegen antifaschistische                 KritikerInnen vorgeht.<\/p>\n<p>Radko Pavlovec, der zw\u00f6lf Jahre als Antiatom-Beauftragter des                 Landes Ober\u00f6sterreich t\u00e4tig war, wurde &#8222;entsorgt&#8220;, als er den                 Umgang mit dem &#8222;WSL&#8220; und mit ihm kooperierenden Gruppen kritisierte.                 Die bis dahin weisungsfreie Stelle hat Landesrat Anschober mit                 einem neuen jetzt weisungsgebundenen Antiatom-Beauftragten besetzt.               <\/p>\n<p>Ein weiterer Streitpunkt ist unsere Kritik an der Demontage der                 Antiatom-Politik durch Ex-Bundeskanzler Wolfgang Sch\u00fcssel von                 der konservativen \u00d6VP, der heute Aufsichtsrat des Atomkonzerns                 RWE ist, und Alfred Gusenbauer (SP\u00d6).<\/p>\n<p>Offensichtlich ist der Einfluss der Bundesparteien auch in Ober\u00f6sterreich                 derart stark geworden, dass die bis dahin aktive Antiatom-Politik                 diesen Interessen geopfert wurde. <\/p>\n<p>Nachdem der zust\u00e4ndige Kontrollausschuss im Land O\u00d6, an den wir                 uns in der Hoffnung um eine konstruktive L\u00f6sung wandten, trotz                 mehrerer Schreiben nicht eingriff, zeigte &#8222;Antiatom Szene&#8220; am                 18. Mai 2011 Landesrat Anschober und seine stellvertretende B\u00fcroleiterin                 aufgrund des Verdachts der N\u00f6tigung und des Amtsmissbrauches an.               <\/p>\n<p>Die Anzeige wurde mittlerweile von der (weisungsgebundenen) Staatsanwaltschaft                 zur\u00fcckgezogen. Im Gegenzug und nur wenige Tage nach unserer Anzeige                 erstatte das Land O\u00d6 Anzeige gegen mich, die Obfrau der &#8222;Antiatom                 Szene&#8220;. Die gegen mich erhobenen Vorw\u00fcrfe, in welchen das Landesamt                 f\u00fcr Verfassungsschutz und Terrorismusbek\u00e4mpfung (!) ermittelt,                 sind massiv: Neben der illegalen Weitergabe von Tonb\u00e4ndern wird                 mir auch \u00a7105 und \u00a7106, also N\u00f6tigung und schwere N\u00f6tigung, sowie                 \u00a7251, N\u00f6tigung von Mitgliedern der Regierung vorgeworfen.<\/p>\n<p>Grundlage f\u00fcr die Ermittlungen ist eine Aussage von Anschobers                 B\u00fcroleiterin, die wir zuvor angezeigt hatten. Die Vorw\u00fcrfe sind                 unwahr und in die Kategorie &#8222;Racheakt&#8220; einzuordnen. Das Vorgehen                 gegen uns l\u00e4sst unweigerlich Erinnerungen an den Beginn des skandal\u00f6sen                 Tiersch\u00fctzerprozesses (siehe S. 16) aufkommen, wo man das Problem                 mittels Politjustiz l\u00f6sen wollte. Vor allem aber wirft es ein                 deutliches Bild auf das mangelnde Demokratieverst\u00e4ndnis der \u00f6sterreichischen                 Gr\u00fcnen und illustriert, zu welchen Methoden sie unter Kritik greifen.               <\/p>\n<p>Eines f\u00f6rderte die Anzeige gegen mich aber bereits zu Tage: Die                 Akteneinsicht belegt, dass dem D\u00d6W offensichtlich f\u00fcr die von                 Landesrat Anschober nach Kritik unsererseits in Auftrag gegebene                 Analyse des WSL, nur &#8222;ausgew\u00e4hlte&#8220; Schriftst\u00fccke aus der Sammlung                 des WSL-Pr\u00e4sidenten im ober\u00f6sterreichischen Landesarchiv zur Verf\u00fcgung                 gestellt wurden. <\/p>\n<p>Die Auswahl selbst d\u00fcrfte, so die Aussage, von der von uns angezeigten                 B\u00fcroleiterin selbst in die Hand genommen worden sein. Dies erscheint                 insbesondere deshalb von Wichtigkeit, da LR Anschober den WSL                 mittels der D\u00d6W-Analyse augenscheinlich zu einer sauberen Weste                 verhelfen m\u00f6chte. <\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon verortet das D\u00d6W trotz der fragw\u00fcrdigen Umst\u00e4nde                 im Bezug auf die verf\u00fcgbaren Materialien, die \u00f6sterreichische                 Sektion des WSL im Vorfeld des Rechtsextremismus und verwies dabei                 u.a. auf mehrere Publikationen des WSL in der rechtsextremen Zeitschrift                 &#8222;Sieg&#8220;. <\/p>\n<p>Parallel zu dem Versuch durch Vorladungen beim Verfassungsschutz                 und Anzeigen zu kriminalisieren und mundtot zu machen, hat uns                 Anschober gezwungen an einer Mediation mit dem WSL-nahen Verein                 &#8222;atomstopp&#8220; teilzunehmen.<\/p>\n<p>W\u00fcrden wir uns weigern, an dieser Mediation teilzunehmen oder                 scheitert diese, erhalten wir keine weitere F\u00f6rderung, sondern                 m\u00fcssten eventuell sogar bereits erhaltene Mittel in H\u00f6he von bis                 zu 73.000 Euro zur\u00fcckzahlen. Damit wird die Vorgabe des Mediationsgesetzes,                 welches &#8222;Freiwilligkeit&#8220; vorschreibt, ausgehebelt. <\/p>\n<p>Die Mediation wird dazu verwendet, jede weitere Kritik am WSL                 und seinen Helfern aus den Reihen der Gr\u00fcnen zu unterbinden. So                 haben uns Mediatoren bei einer Sitzung bereits eine Mediationsvereinbarung                 vorgelegt, die eine umfassende Schweigeklausel enth\u00e4lt. Die gew\u00fcnschte                 Unterschrift leisteten wir nicht. <\/p>\n<p>Anstatt sich vom WSL und den mit ihm verflochtenen Gruppen und                 Personen zu distanzieren, halten Ober\u00f6sterreichs Gr\u00fcne an einer                 Organisation fest, die laut den Gutachten des D\u00d6W und Bierls,                 zentrale Vorstellungen des Rassismus und Faschismus vertritt.                 Die Bundesleitung der \u00f6sterreichischen Gr\u00fcnen ist \u00fcber die Vorg\u00e4nge                 informiert und hat bisher nicht darauf reagiert.<\/p>\n<p>Wir halten eine klare Trennung von \u00f6kofaschistischen Gedankengut                 und Aktivit\u00e4ten, sowie eine inhaltliche Auseinandersetzung der                 Umweltbewegung in \u00d6sterreich mit der Thematik f\u00fcr dringend notwendig                 und werden uns weiter einsetzen.<\/p>\n<p>Dazu brauchen wir Solidarit\u00e4t auch aus Deutschland.<\/p>\n<p>Einerseits um aufzuzeigen wie Anti-AKW-Bewegung und AntifaschistInnen                 in Deutschland mit dem &#8222;WSL&#8220; verfahren sind und andererseits um                 klarzustellen, dass es h\u00f6chste Zeit ist f\u00fcr einen Abschied von                 der braunen Traditionslinie des Umweltschutzes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u00f6sterreichische Anti-AKW-Bewegung formierte sich im Widerstand gegen das AKW Zwentendorf, dessen Inbetriebnahme 1978 durch einen Volksentscheid verhindert wurde. Heute richtet sich das Engagement \u00f6sterreichischer AtomkraftgegnerInnen \u00fcberwiegend gegen AKWs in Tschechien, der Slowakei und in Deutschland. In Ober\u00f6sterreich wird der Antiatom-Widerstand finanziell durch die Landesregierung in Form einer &#8222;Anti-Atom-Offensive&#8220; mittels Projektf\u00f6rderungen unterst\u00fctzt. Die Vorgeschichte Ausgangspunkt &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2011\/11\/repression-gegen-atomgegnerinnen-in-osterreich\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Repression gegen AtomgegnerInnen in \u00d6sterreich - graswurzelrevolution","description":"Die \u00f6sterreichische Anti-AKW-Bewegung formierte sich im Widerstand gegen das AKW Zwentendorf, dessen Inbetriebnahme 1978 durch einen Volksentscheid verhindert w"},"footnotes":""},"categories":[612,1039,1033,1027],"tags":[],"class_list":["post-10925","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-363-november-2011","category-quergestellt","category-so-viele-farben","category-wir-sind-nicht-alleine"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10925","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10925"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10925\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10925"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10925"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10925"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}