{"id":11047,"date":"2012-01-01T00:00:17","date_gmt":"2011-12-31T22:00:17","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=11047"},"modified":"2020-12-09T13:40:33","modified_gmt":"2020-12-09T11:40:33","slug":"fracking","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2012\/01\/fracking\/","title":{"rendered":"Fracking"},"content":{"rendered":"<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">ExxonMobil, Betreiber der Esso-Tankstellen, hat in Niedersachsen schon Bohrungen bis zu 1.200 Metern Tiefe vollbracht. Das Ziel dieser Bohrungen ist die Gewinnung von Schiefergas. Dies wird mit der sogenannten \u201eHydraulic Fracturing\u201c-Methode ausgef\u00fchrt. Das \u201eFracking\u201c funktioniert dann so: Ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien wird in den Untergrund gepresst. Wie Exxon selbst auf der Webseite <span style=\"color: #000080;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"zxx\"><u><a href=\"http:\/\/www.erdgassuche-in-deutschland.de\/\">www.erdgassuche-in-deutschland.de<\/a><\/u><\/span><\/span><\/span> angibt, handelt es sich dabei u.a. um krebserregendes Kohlenwasser (Benzol, Tuluol), S\u00e4uren und Pflanzengifte. Wenn diese Gifte jedoch mit Wasser in Ber\u00fchrung kommen, ist das Grundwasser ganzer Regionen gef\u00e4hrdet, davor warnen Trinkwasserversorger ((1)). Doch nicht nur Niedersachsen, sondern auch andere Bundesl\u00e4nder sind im Auge der Konzerne; so hat die Regierung von Nordrhein-Westfalen im Jahr 2005 Konzernen F\u00f6rderfelder von der halben Gr\u00f6\u00dfe des Landes (18.000 Quadratkilometer) vergeben.<\/p>\n<h5 class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Keine Aufmerksamkeit = Kein Protest<\/h5>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Die Gaskonzerne sto\u00dfen zwar auf Widerstand in Form von \u00f6rtlichen B\u00fcrgerinitiativen, diese finden aber wenig mediale Aufmerksamkeit. Kaum eine Tageszeitung hat bislang etwas zu dem Thema geschrieben, da ist es logisch, dass es noch keine Massenproteste wie bei den Castortransporten gab.<\/p>\n<h5 class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Supergau: Trinkwasserverseuchung!<\/h5>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Dabei m\u00fcssen wir auf die Stra\u00dfe gehen, denn die Konzerne verschweigen uns Pannen, wie ein Panorama-Bericht ((2)) zeigt. ExxonMobil sagt den ReporterInnen: \u201eWir f\u00f6rdern hier seit 50 Jahren sicher und st\u00f6rungsfrei Erdgas.\u201c Dann hei\u00dft es im Bericht: Die Fotos aus dem Sommer 2010 beweisen, dass hier aufw\u00e4ndig saniert wurde. Ein weiterer Hinweis auf einen Gro\u00dfunfall in dem Bericht: gr\u00fcne Container, diese werden eingesetzt, um verseuchtes Wasser zu reinigen. Panorama findet heraus, dass eine Leitung defekt war, in der giftige Fl\u00fcssigkeiten transportiert wurden. Krebserregendes Benzol und giftiges Quecksilber sind ausgetreten. Erst nach den Beweisen von Panorama gibt Exxon zu, dass es Pannen gegeben hat.<\/p>\n<h5 class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Frankreich Frackingfrei!<\/h5>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Dass Fracking-GegnerInnen auf keinen Fall aufgeben sollten, sondern auf die Stra\u00dfe gehen sollten, beweist der Fall Frankreich. Dort wurde die einzige derzeit bekannte Methode zur F\u00f6rderung von Schiefergas und Schiefer\u00f6l bereits verboten. Anlass waren die Proteste mit teilweise 18.000 Fracking-GegnerInnen. Die Hoffnung auf sauberes Trinkwasser bleibt.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: right;\"><strong>Fernando Schmidt<\/strong><\/p>\n<p class=\"western\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ExxonMobil, Betreiber der Esso-Tankstellen, hat in Niedersachsen schon Bohrungen bis zu 1.200 Metern Tiefe vollbracht. Das Ziel dieser Bohrungen ist die Gewinnung von Schiefergas. Dies wird mit der sogenannten \u201eHydraulic Fracturing\u201c-Methode ausgef\u00fchrt. Das \u201eFracking\u201c funktioniert dann so: Ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien wird in den Untergrund gepresst. 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