{"id":11272,"date":"2012-04-01T00:00:32","date_gmt":"2012-03-31T22:00:32","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=11272"},"modified":"2022-07-26T14:22:31","modified_gmt":"2022-07-26T12:22:31","slug":"griechenland-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2012\/04\/griechenland-2\/","title":{"rendered":"Griechenland"},"content":{"rendered":"<p>Die von der Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF befohlenen                 Sparma\u00dfnahmen sind dabei auch ein fulminanter Angriff auf demokratische                 Standards. Solidarit\u00e4t mit der griechischen Bev\u00f6lkerung, so ein                 Kreis vorwiegend franz\u00f6sischer Intellektueller, ist nun nicht                 mehr &#8222;eine blo\u00dfe Geste (\u2026) abstrakter Humanit\u00e4t&#8220;, sondern, da                 &#8222;dieses Modell f\u00fcr ganz Europa bestimmt&#8220; ist, ein Akt kollektiver                 Selbstverteidigung. <\/p>\n<p>&#8222;Es geht eben wirklich um einen Krieg, der mit den Mitteln der                 Finanzen, der Politik und des Rechts ausgetragen worden ist, einen                 Klassenkrieg, der gegen die gesamte Gesellschaft gef\u00fchrt worden                 ist. Und die Beute, (&#8230;), das sind die sozialen Errungenschaften                 und die demokratischen Rechte &#8211; und letztlich \u00fcberhaupt die M\u00f6glichkeit                 eines menschenw\u00fcrdigen Lebens. Das Leben derjenigen, die nicht                 produzieren oder die aus Sicht der Profitmaximierungsstrategien                 zu wenig konsumieren, braucht nicht l\u00e4nger erhalten zu werden.&#8220;<\/p>\n<p>In der Nacht auf den 13. Februar 2012 hat das griechische Parlament                 das neue Diktat der Troika verabschiedet. Es beinhaltet erneut                 massive Gehalts- und Rentenk\u00fcrzungen, die Aufhebung der Kollektivvertr\u00e4ge,                 die Lockerung des K\u00fcndigungsschutzes, sowie Massenentlassungen                 im staatlichen Sektor. Allein in Athen waren bis tief in die Nacht                 mehrere hunderttausend Menschen ins Zentrum gestr\u00f6mt und hatten                 sich heftige Stra\u00dfenschlachten mit den Sondereinsatzkommandos                 der Polizei geliefert. <\/p>\n<p>Auch in Thessalon\u00edki, V\u00f3los, P\u00e1tras, Agr\u00ednio, auf Kreta und K\u00e9rkyra                 kam es zu Auseinandersetzungen. Banken und staatliche Geb\u00e4ude                 wurden in Brand gesteckt oder besetzt. <\/p>\n<p>Diskutiert wird nun die \u00c4nderung des Demonstrationsrechts. So                 soll, wer im Zentrum von Athen demonstrieren will, 5 Tage zuvor                 bei Polizei und st\u00e4dtischen Beh\u00f6rden schriftlich eine Genehmigung                 beantragen. Wer als Anmelder nicht selbst den Schutz des \u00f6ffentlichen                 Raums gew\u00e4hrleisten kann, soll zur Zusammenarbeit mit der Polizei                 verpflichtet werden oder f\u00fcr eventuelle Sch\u00e4den haften.<\/p>\n<p>Dass die Politik der Troika nicht nur die Bev\u00f6lkerung sondern                 auch die griechische Wirtschaft zugrunde richtet, ist inzwischen                 bekannt. Dass sie f\u00fcr den Tod tausender GriechInnen direkt verantwortlich                 ist, wird ausgeblendet. Laut im Februar ver\u00f6ffentlichter Zahlen                 der griechischen Statistikbeh\u00f6rde ist die Wirtschaftsleistung                 des Landes 2011 erneut massiv eingebrochen. <\/p>\n<p>Das Bruttoinlandsprodukt ging um 6,8 Prozent zur\u00fcck, bereits                 2010 war es um 5,5 Prozent geschrumpft. Offiziell waren Ende 2011                 bei einer Arbeitslosenquote von 20,9 Prozent erstmals mehr als                 eine Millionen GriechInnen arbeitslos. Inoffizielle Sch\u00e4tzungen                 gehen von \u00fcber 30 Prozent Arbeitslosigkeit aus. Bei den Jugendlichen                 hat jeder zweite keinen Job. Hinter den Zahlen verbergen sich                 zunehmend menschliche Trag\u00f6dien &#8211; denn Sparen kann t\u00f6dlich sein.<\/p>\n<p>Bei den immer mehr werdenden Obdachlosen waren in diesem Winter                 erste Todesopfer durch Erfrieren zu beklagen. <\/p>\n<p>Suizid durch Selbstverbrennung beging ein arbeits- und obdachloser                 Mann auf der Insel Lefk\u00e1da. Wirtschaftliche Perspektivlosigkeit                 wird als Grund f\u00fcr die rasant gestiegene Suizidrate ist in den                 letzten beiden Jahren genannt. <\/p>\n<p>Da vor allem in Nordgriechenland immer mehr Menschen hungern,                 hat Frankfurts griechische Gemeinde am 4. M\u00e4rz zwei LKW mit 24                 Tonnen Lebensmittelhilfe nach Thessalon\u00edki losgeschickt. <\/p>\n<h3>Zunehmend sind Menschen von der medizinischen Versorgung ausgeschlossen               <\/h3>\n<p>Staatliche Gesundheitszentren, die die Grundversorgung in den                 l\u00e4ndlichen Gebieten sicherstellten, wurden aus Geldmangel geschlossen.               <\/p>\n<p>Den Krankenh\u00e4usern fehlt es an Verbandsmaterial und Medikamenten,                 lebenswichtige Operationen werden oft monatelang hinausgez\u00f6gert.                 Statt der durchschnittlich 11.000 Bypass-Operationen j\u00e4hrlich                 wurden 2011 nur 9.000 durchgef\u00fchrt. Bei 2000 Menschen wurden die                 eigentlich notwendigen Operationen verschoben, wie viele von ihnen                 starben, ist unbekannt. Zudem weigern sich immer mehr Apotheken,                 Medikamente auf Rezept auszugeben, weil die Krankenversicherungen                 nicht in der Lage sind, die Kosten zu erstatten. <\/p>\n<p>Da die Arzneimittelhersteller nur noch gegen Vorkasse liefern,                 sollen PatientInnen ihre Medikamente selbst vorfinanzieren und                 auf die R\u00fcckerstattung durch die Krankenkassen hoffen. F\u00fcr KrebspatientInnen                 und chronisch Kranke, die auf teure Medikamente angewiesen sind,                 ist dies bei 300,- bis 500,- Euro Rente schlicht unm\u00f6glich und                 bedeutet vielfach das Todesurteil. Weder die griechische Regierung                 noch die EU-B\u00fcrokratie haben Interesse daran, die Opfer zu z\u00e4hlen.                 Sicher ist nur, dass sich die medizinische Versorgung weiter verschlechtern                 wird. <\/p>\n<p>Durch erneute K\u00fcrzungen im Gesundheitssektor sollen 2012 weitere                 800 Millionen Euro eingespart werden. \u00dcberhaupt treffen die beschlossenen                 K\u00fcrzungen einmal mehr nur die Armen. <\/p>\n<p>Es dr\u00e4ngt sich der Verdacht auf, hier werde erprobt, wie weit                 man es treiben kann, bis die Bev\u00f6lkerung endg\u00fcltig ausrastet.<\/p>\n<p>Sollten die sozialen Aufst\u00e4nde unkontrollierbar werden, k\u00f6nnte                 dies zu einer offenen Abkehr von der Demokratie f\u00fchren. <\/p>\n<p>Die Unverfrorenheit, mit der die Troika schon jetzt elementare                 demokratische Regeln bricht, l\u00e4sst f\u00fcr den wahrscheinlichen Fall                 einer weiteren Eskalation nichts Gutes erwarten. <\/p>\n<p>Dazu passend sind die horrenden Milit\u00e4rausgaben Griechenlands                 von den Sparma\u00dfnahmen ausgenommen. Nach Angaben des f\u00fcr die franz\u00f6sischen                 Gr\u00fcnen im EU-Parlament sitzenden Daniel Cohn-Bendit bestanden                 die Hauptwaffenlieferanten Deutschland und Frankreich darauf,                 dass keine Auftr\u00e4ge storniert werden. <\/p>\n<h3>Deutsche Waffen, deutsches Geld&#8230; <\/h3>\n<p>Laut R\u00fcstungsexportbericht 2010 sind Griechenland und Portugal                 &#8211; auch ein Staat vor der Pleite &#8211; die gr\u00f6\u00dften Abnehmer deutscher                 Kriegswaffen.<\/p>\n<p>Dem Bericht ist zu entnehmen, dass Griechenland 223 Panzerhaubitzen                 vom Typ M109 aus Bundeswehrbest\u00e4nden sowie ein U-Boot der Klasse                 214 aus Deutschland importierte. <\/p>\n<p>Der R\u00fcstungsetat betrug fast 7 Milliarden Euro, was knapp 3 Prozent                 der Wirtschaftsleistung entspricht und in der Nato nur von den                 USA \u00fcbertroffen wurde. Geplant ist in den n\u00e4chsten Jahren der                 Kauf von bis zu 60 Kampfflugzeugen vom Typ Eurofighter (ca. 3,9                 Milliarden), franz\u00f6sische Fregatten (ca. 4 Milliarden), Patrouillenboote                 (ca. 400 Millionen) und die Modernisierung der existierenden Flotte                 (ca.400 Millionen). <\/p>\n<p>Es fehlt au\u00dferdem noch an Munition f\u00fcr die 170 Leopard-2-Panzer,                 die nach Informationen der <i>Zeit<\/i> das M\u00fcnchner Unternehmen                 Krauss-Maffei-Wegmann f\u00fcr 1,7 Milliarden lieferte.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sollen zwei amerikanische Apache-Hubschrauber                 ersetzt werden. <\/p>\n<p>Interesse besteht auch an weiteren deutschen U-Booten f\u00fcr zwei                 Milliarden Euro. Schon jetzt mehren U-Boote von Thyssen-Krupp,                 Hubschrauber von Eurocopter und Lenkflugk\u00f6rper von Diehl BGT Defence                 den Ruhm griechischer Milit\u00e4rs. ((1))                 Was erheblich dazu beitrug, dass die Staatsschulden explodierten.               <\/p>\n<p>Laut Friedensforschungsinstitut Sipri verzeichneten zwischen                 2005 und 2009 nur China, Indien, die Vereinigten Arabischen Emirate                 und S\u00fcdkorea mehr Waffenimporte als Griechenland. <\/p>\n<p>Im Etat 2012 ist vorgesehen, die Beitr\u00e4ge zur Nato um 50 % auf                 60 Millionen Euro zu steigern, die Ausgaben des Verteidigungshaushalts                 gar um 200 Millionen auf 1,3 Milliarden.<\/p>\n<p>Der Sozialhaushalt hingegen soll um weitere 9 Prozent (2 Milliarden)                 gek\u00fcrzt werden. <\/p>\n<h3>Das Leben in die eigenen H\u00e4nde nehmen<\/h3>\n<p>Inmitten dieser zynischen Szenarien, der zusammenbrechenden Wirtschaft                 und einer auseinander fallenden Gesellschaft treten immer mehr                 Menschen die Flucht nach vorne an. <\/p>\n<p>Die Pl\u00fcnderung von Superm\u00e4rkten, die Besetzung staatlichen Landes                 zur Lebensmittelproduktion, die Gr\u00fcndung von Kollektivbetrieben,                 landwirtschaftlichen Kooperativen oder die Verweigerung der Autobahnmaut,                 Steuerboykott und organisierter Stromklau &#8211; viele greifen zur                 direkten Aktion, um sich der kapitalistischen Angriffe zu erwehren.               <\/p>\n<p>Seit Anfang Februar 2012 hat die Belegschaft des Allgemeinen                 Krankenhauses der nordgriechischen Kleinstadt Kilk\u00eds (ca. 25.000                 EinwohnerInnen) den Betrieb in Selbstverwaltung \u00fcbernommen. Alle                 Entscheidungen werden seitdem von der Vollversammlung getroffen.               <\/p>\n<p>Die Leiterin der Radiologischen Abteilung, L\u00e9ta Zot\u00e1ki, wandte                 sich in einer Erkl\u00e4rung an die \u00d6ffentlichkeit: &#8222;Bei dieser Besetzung                 geht es nicht nur um uns, die \u00c4rztInnen und ArbeiterInnen des                 Krankenhauses Kilk\u00eds&#8216;. Ebenso wenig geht es nur um das griechische                 Gesundheitssystem, das tats\u00e4chlich am Kollabieren ist. Wir befinden                 uns in diesem Kampf, weil das, was gerade wirklich in Gefahr ist,                 die Menschenrechte sind. Und diese Bedrohung richtet sich nicht                 nur gegen eine Nation oder gegen ein paar L\u00e4nder oder ein paar                 soziale Gruppen, sondern gegen die Unter- und Mittelschichten                 Europas, Asiens, Amerikas, Afrikas, der ganzen Welt. Das heutige                 Griechenland ist das morgige Bild Portugals, Spaniens, Italiens                 und aller L\u00e4nder weltweit. (&#8230;) Es ist ein Krieg gegen die Menschen,                 gegen die ganze Gesellschaft. Jene, die sagen, dass die Schulden                 Griechenlands die Schulden der Menschen Griechenlands sind, l\u00fcgen.                 (&#8230;) Die Kredite werden nicht f\u00fcr die Geh\u00e4lter, Renten und \u00f6ffentlichen                 Sozialausgaben verwendet. Es ist das genaue Gegenteil: Geh\u00e4lter,                 Renten und Sozialausgaben werden benutzt, um die Banken zu bezahlen.&#8220;               <\/p>\n<p>Auch die Entwicklung der linksliberalen Athener Tageszeitung                 Eleftherotyp\u00eda<i> <\/i>geht in diese Richtung. Sie war eine der                 gr\u00f6\u00dften Tageszeitungen Griechenlands und zuletzt am 21. Dezember                 2011 erschienen. Seitdem streikten die 800 Besch\u00e4ftigten, weil                 sie seit August 2011 keinen Lohn ausbezahlt bekamen.<\/p>\n<p>Seit dem 15. Februar erscheint die Zeitung erneut &#8211; nun als Wochenzeitung                 in Selbstverwaltung. Damit schlie\u00dft sich ein Kreis. Die Eleftherotyp\u00eda                 war 1975 aus einem JournalistInnenstreik hervorgegangen. Es ging                 um den Wiederaufbau der Gesellschaft nach der Diktatur. <\/p>\n<p>Anfang M\u00e4rz traten die ArbeiterInnen der Werftbetriebe in Elevs\u00edna                 (20 km vor Athen\/Pir\u00e4us) in den Streik. <\/p>\n<p>Hauptforderung war, dass alle in Elevs\u00edna ans\u00e4ssigen Firmen,                 eine Selbstverpflichtung unterschreiben, keine K\u00fcndigungen und                 Lohnk\u00fcrzungen durchzuf\u00fchren und sich an die ausgehandelten Kollektivvertr\u00e4ge                 zu halten. Hintergrund sind die von der Troika geforderten Lohnk\u00fcrzungen                 in der Privatindustrie, die verabschiedete Aufhebung der Kollektivvertr\u00e4ge                 und die Lockerung des K\u00fcndigungsschutzes. <\/p>\n<p>Alle in den Werften ans\u00e4ssigen Betriebe haben unterschrieben                 &#8211; bis auf Siemens und Decon.<\/p>\n<p>Beide Firmen weigern sich, am Dialog mit der Arbeiterschaft teilzunehmen.                 Siemens versuchte im Gegenteil, ihre mehr als 100 ArbeiterInnen                 durch Hausbesuche und pers\u00f6nliche Telefonate einzusch\u00fcchtern.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend auf der Stra\u00dfe und in Betrieben gegen die kapitalistische                 Ausbeutung gek\u00e4mpft wird, ringen Parlamentsabgeordnete um ihre                 politische Existenz. Die m\u00e4chtige sozialdemokratische Pasok, die                 2009 noch 44 % der Stimmen erhalten hatte, k\u00e4me nach aktuellen                 Umfragen auf 9 bis 11 %. Knapp weniger als die Kommunistische                 Partei (KKE), die bei 11 bis 12 % rangiert. F\u00fcr die konservative                 N\u00e9a Dimokrat\u00eda werden 24 % der Stimmen vorhergesagt, womit sie                 st\u00e4rkste Partei w\u00e4re (2009, 34 %). Zweitst\u00e4rkste Partei k\u00f6nnte                 die Demokratische Linke (Dimar) mit 12,5 % werden. Bei Dimar handelt                 es sich um eine links-sozialdemokratische Abspaltung von Syriza                 (Allianz der radikalen Linken), die auf 8-9 % kommt. Hoffnungen                 auf ein knappes \u00dcberspringen der 3-Prozent-H\u00fcrde machen sich die                 \u00d6kologen. <\/p>\n<p>Die christlich-fundamentalistische, rechtsextreme Partei Laos                 pendelt zwischen 5 und 6 %. Mit 3,5 % w\u00fcrden mit der nationalsozialistischen                 und rassistischen Chrys\u00ed Avg\u00ed (Goldene Morgend\u00e4mmerung) erstmals                 harte Nazis ins Parlament einziehen. \u00dcber 50 % der W\u00e4hlerInnen                 gaben an, nicht w\u00e4hlen zu wollen. Nach diesen Umfragen k\u00f6nnte                 keine Partei alleine regieren. Auch gemeinsam w\u00fcrden die beiden                 ehemals m\u00e4chtigen Pasok und N\u00e9a Dimokrat\u00eda, die die durch nichts                 legitimierte Notregierung des ehemaligen EZB-Bankers Lo\u00fakas Papad\u00edmos                 st\u00fctzen, keine Mehrheit erreichen. Weshalb Politiker wie Finanzminister                 Wolfgang Sch\u00e4uble, die f\u00fcr April angedachten Neuwahlen offen in                 Frage stellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die von der Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF befohlenen Sparma\u00dfnahmen sind dabei auch ein fulminanter Angriff auf demokratische Standards. Solidarit\u00e4t mit der griechischen Bev\u00f6lkerung, so ein Kreis vorwiegend franz\u00f6sischer Intellektueller, ist nun nicht mehr &#8222;eine blo\u00dfe Geste (\u2026) abstrakter Humanit\u00e4t&#8220;, sondern, da &#8222;dieses Modell f\u00fcr ganz Europa bestimmt&#8220; ist, ein Akt kollektiver Selbstverteidigung. &#8222;Es &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2012\/04\/griechenland-2\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Griechenland - graswurzelrevolution","description":"Die von der Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF befohlenen Sparma\u00dfnahmen sind dabei auch ein fulminanter Angriff auf demokratische Standards. Solidarit\u00e4t mit"},"footnotes":""},"categories":[626,1026,1027],"tags":[530],"class_list":["post-11272","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-368-april-2012","category-geld-oder-leben","category-wir-sind-nicht-alleine","tag-griechenland"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11272","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11272"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11272\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11272"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11272"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11272"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}