{"id":11280,"date":"2012-04-01T00:00:42","date_gmt":"2012-03-31T22:00:42","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=11280"},"modified":"2022-07-26T13:31:07","modified_gmt":"2022-07-26T11:31:07","slug":"krieg-beginnt-vor-unserer-haustur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2012\/04\/krieg-beginnt-vor-unserer-haustur\/","title":{"rendered":"Krieg beginnt vor unserer Haust\u00fcr"},"content":{"rendered":"<h3>Die Aktion<\/h3>\n<p>Im Februar 2008 blockierten zeitgleich zur M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz                 vier AktivistInnen mit einer Ankettaktion f\u00fcr mehrere Stunden                 einen Zug der Bundeswehr ((1)).                 Hanna Poddig, eine der Aktivistinnen hatte sich an der Bahnstrecke                 zwischen Husum und Kiel an die Gleise gekettet. Weitere Personen                 k\u00fcmmerten sich um die Versorgung der Angeketteten und hielten                 ein Transparent, mit dem sie gegen Kriegseins\u00e4tze protestierten.               <\/p>\n<p>Nach Recherchen beteiligter AktivistInnen transportierte die                 Bundeswehr damals Kriegsmaterial nach Brandenburg. Dort trainierten                 Einheiten ihre Tauglichkeit f\u00fcr die NATO-Response-Force. Diese                 Truppe ist weltweit einsetzbar, um unter anderem den Zugang der                 NATO-Staaten zu Rohstoffen zu erzwingen. <\/p>\n<p>&#8222;Heute hei\u00dft so ein Vorgehen Krisenintervention. Doch es geht                 nach wie vor um die Abrichtung von Menschen zum T\u00f6ten. Es gibt                 keine humanit\u00e4ren Kriege. Die Vorstellung, Hunger und D\u00fcrre mit                 Kriegsflugzeugen und Panzern bek\u00e4mpfen zu k\u00f6nnen ist absurd&#8220;,                 so Hanna. Tats\u00e4chlich waren und sind norddeutsche Streitkr\u00e4fte                 massiv an Kriegen beteiligt. Ein in Nordfriesland stationiertes                 Flugabwehrraketengeschwader wird regelm\u00e4\u00dfig in Auslandseins\u00e4tzen                 eingesetzt.<\/p>\n<p>Die deutsche Airbase in Usbekistan und der deutsche St\u00fctzpunkt                 am Flughafen von Kabul in Afghanistan wurden von Husumer Spezialpionieren                 errichtet. Seit Sommer 2011 sind SoldatInnen aus Husum f\u00fcr die                 Treibstoffversorgung der NATO \u00fcber Usbekistan nach Afghanistan                 zust\u00e4ndig. <\/p>\n<p>&#8222;Der Widerstand gegen Kriegsbeteiligungen im Ausland muss dort                 ansetzen, wo die Milit\u00e4rs herkommen: Also hier!&#8220;, fordert die                 Aktionsbeteiligte C\u00e9cile Lecomte.<\/p>\n<h3>Reaktionen auf die Aktion<\/h3>\n<p>Im M\u00e4rz 2008 erhielt Hanna aufgrund der Aktion einen Preis.<\/p>\n<p>Sie wurde von der Liebe-L\u00fctje-Stiftung daf\u00fcr ausgezeichnet, dass                 sie &#8222;spontan f\u00fcr ihre \u00dcberzeugung ihr Leben, ihre Gesundheit&#8220;                 einsetzte. Die Liebe-L\u00fctje-Stiftung aus Bad Oldesloe vergibt den                 &#8222;R\u00fcckgratpreis&#8220; an Menschen, die durch couragiertes Eingreifen                 im Alltag R\u00fcckgrat beweisen. <\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden reagierten weniger freundlich: Ein Beteiligter erhielt                 z.B. \u00fcber l\u00e4ngere Zeit nahezu t\u00e4glich Schreiben der Polizei, mit                 Aufforderungen sich zur Beschuldigtenvernehmung zu melden. In                 Hannas Verfahrensakten tauchte eine interne Mail der Verfolgungsbeh\u00f6rden                 auf, in der die Aktion an s\u00e4mtliche Landes- und Bundesverfassungsschutz\u00e4mter,                 sowie an alle Landeskriminal\u00e4mter sowie an den milit\u00e4rischen Abschirmdienst                 und das BKA (u.a. an die Abteilung Terrorismus) gesendet worden                 war. Es kam zu langwierigen Prozessen, bei denen teilweise selbst                 die Rechtsanw\u00e4lte um ihr Rederecht k\u00e4mpfen mussten, sich die BelastungszeugInnen                 in Widerspr\u00fcche verwickelten und Zuh\u00f6rerInnen Anordnungen wie                 &#8222;Lachen verboten&#8220; zu befolgen hatten. Am Amtsgericht Husum wurde                 ein Zuschauer durch Justizbeamte k\u00f6rperlich verletzt. <\/p>\n<p>Immer wieder waren die Prozesse von teilweise als einsch\u00fcchternd                 wahrgenommenen Einlasskontrollen begleitet. Das Aufh\u00e4ngen eines                 Transparentes vor dem Gericht wurde gewaltsam unterbunden. Im                 zweiten Rechtszug vor dem Landgericht Flensburg, war ein Bundeswehrangestellter                 als Sch\u00f6ffenrichter eingesetzt.<\/p>\n<p>Doch auch die Bundeswehr d\u00fcrfte keine Freude an dem Verfahren                 gehabt haben. <\/p>\n<p>Die Verhandlungen waren begleitet von \u00f6ffentlichen Kundgebungen,                 antimilitaristischen Stadtrundfahrten, immer wieder gut sichtbar                 angebrachten Transparenten, j\u00e4hrlichen Friedenscamps vor der Husumer                 Fliegerhorstkaserne, Lesungen, Vortr\u00e4gen, \u00f6ffentlichen Workshops,                 Stra\u00dfentheater-Aktionen, Fax-Aufrufen, mit passenden Aufklebern                 versch\u00f6nerten Gerichtsgeb\u00e4uden und Konfetti im Saal. Auch mit                 Mitteln der Kommunikationsguerilla hatten SympatisantInnen gearbeitet                 &#8211; so tauchten beispielsweise vor dem ersten Verhandlungstag zahlreiche                 Sprechblasen an den Schaufenstern der Husumer Innenstadt auf,                 so dass die Schaufensterfiguren f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Prozesse                 warben. Ein offenbar gef\u00e4lschtes &#8222;Schreiben des Gerichtes&#8220; an                 AnwohnerInnen tauchte auf. Ein &#8222;Freundeskreises Bundeswehr-Bahn&#8220;                 unterst\u00fctzte den Richter im Zivilprozess durch Strammstehen, Salutieren                 und Summen der Nationalhymne. Er feierte die zivilrechtliche Entscheidung                 gegen Hanna mit einem \u00f6ffentlichen Sektbuffet. <\/p>\n<h3>Haftantritt<\/h3>\n<p>Mit Ablehnung der Revision durch das Oberlandesgericht Schleswig                 im Juli 2011 wurde Hanna rechtskr\u00e4ftig zu einer Geldstrafe von                 90 Tagess\u00e4tzen wegen &#8222;N\u00f6tigung&#8220; und &#8222;St\u00f6rung \u00f6ffentlicher Betriebe&#8220;                 verurteilt. Nach Nichtannahme einer Verfassungsbeschwerde gegen                 diese Verurteilung wurde Hanna aufgefordert die Haft binnen einer                 Woche in der JVA Frankfurt III anzutreten. <\/p>\n<p>&#8222;Meine Verurteilung zeigt erneut, dass Gerichte die kriegerischen                 Handlungen der BRD sch\u00fctzen. Um deutlich zu machen, dass der Staat                 auf Widerstand mit Repression antwortet, habe ich mich entschlossen                 mindestens einen Teil der Strafe im Gef\u00e4ngnis abzusitzen&#8220;, so                 Hanna. Auf die Frage nach ihren W\u00fcnschen f\u00fcr eine Unterst\u00fctzung                 w\u00e4hrend der Haft antwortet sie: &#8222;Aktionen f\u00fcr die Abschaffung                 der Bundeswehr sind die beste Solidarit\u00e4t! Diese verteidigt eine                 zutiefst ungerechte Weltwirtschaftsordnung. Freier Welthandel                 ist ein anders Wort f\u00fcr Ausbeutung. Das in Libyen zum vermeintlichen                 \u201aSchutz der Bev\u00f6lkerung&#8216; Krieg gef\u00fchrt wurde, w\u00e4hrend zahllose                 Fl\u00fcchtlinge im Mittelmeer ertrinken, zeigt wie \u201ahumanit\u00e4r&#8216; diese                 Politik tats\u00e4chlich ist. Widerstand dagegen ist notwendig.&#8220; <\/p>\n<p>Das sehen offenbar auch andere so. Einige Mitglieder der autonomen                 Gruppe &#8222;Rosa Tank Gang&#8220; lackierten in der Nacht auf den 16.03.2012                 unter dem Motto &#8222;Rosa Denkst\u00fctze f\u00fcr die Bundeswehr&#8220; einen Panzer                 des Deutschen Panzermuseums am Milit\u00e4rstandort Munster mit rosa                 Farbe. Einer Erkl\u00e4rung der Aktionsgruppe zufolge dient das Museum                 ausschlie\u00dflich Propagandazwecken. Mit der Aktion wurde gegen die                 wirtschaftlich motivierten Auslandseins\u00e4tze der Bundeswehr, wie                 auch aktuell gegen Hannas Inhaftierung protestiert. <\/p>\n<p>Weitere erkl\u00e4rten ausdr\u00fccklich ihre Solidarit\u00e4t mit der Aktivistin                 &#8211; gerade anl\u00e4sslich des Tages der politischen Gefangenen am 18.                 M\u00e4rz. Mehrere Gruppen und Einzelpersonen haben Patenschaften f\u00fcr                 jeweils einen Tagessatz der Strafe \u00fcbernommen ((4)).                 Die Initiative &#8222;Frieden mitmachen&#8220; der DFG-VK hat dazu aufgerufen                 bei der Staatsanwaltschaft in Flensburg die Einstellung der Strafverfahren                 gegen die weiteren Aktionsbeteiligten zu fordern ((3)).<\/p>\n<h3>Beihilfeverfahren<\/h3>\n<p>Gegen drei weitere Personen laufen noch Strafverfahren. Ihnen                 wird die Beihilfe zur N\u00f6tigung und zur St\u00f6rung \u00f6ffentlicher Betriebe                 vorgeworfen. <\/p>\n<p>Als das Gericht mit dem Verfahren gegen die Aktionsbeteiligte                 C\u00e9cile beginnen wollte, konnte damals erstritten werden, dass                 die Beihilfe nicht vor einer Entscheidung \u00fcber die eigentliche                 Straftat verhandelt wurde. <\/p>\n<p>Da Hannas Verfahrens inzwischen vollst\u00e4ndig abgeschlossen ist,                 ist jederzeit mit neuen Verhandlungsterminen zu rechnen. &#8222;Wir                 werden auch diese Anl\u00e4sse wieder f\u00fcr offensive \u00d6ffentlichkeitsarbeit                 zur Abschaffung der Bundeswehr und anderer Herrschaftsstrukturen                 nutzen!&#8220;, k\u00fcndigt einer der Betroffenen an.<\/p>\n<h3>Zivilrechtliche Forderung der DB-Netz-AG<\/h3>\n<p>Auch f\u00fcr Hanna Poddig wird die Sache nach Absitzen der Strafe                 nicht erledigt sein. Die Netz-AG der Bahn fordert f\u00fcr eine Reparatur                 am Gleis 14.000 Euro Schadensersatz. Auf Anweisung der Bahn hatten                 die Einsatzkr\u00e4fte von Polizei, THW und Feuerwehr damals das Gleis                 zers\u00e4gt, um die Aktivistin aus dem Gleisbett zu entfernen. &#8222;Sehr                 \u00e4hnliche Aktionen bei den Castor-Transporten zeigen, dass es m\u00f6glich                 ist, derartige Ankettvorrichtungen ohne Beeintr\u00e4chtigung der Infrastruktur                 zu l\u00f6sen&#8220;, findet Unterst\u00fctzer Christof Neubauer. Im Februar 2011                 wurde Hanna in zweiter Instanz zur Zahlung dieser Kosten verurteilt.                 Derzeit l\u00e4uft eine Verfassungsklage gegen diese Entscheidung.                 Hanna hat bereits angek\u00fcndigt, die Zahlung dieses Geldes zu verweigern.               <\/p>\n<p>&#8222;Die Bahn ist ein Unternehmen, das regelm\u00e4\u00dfig Truppen, Material                 und Kriegsger\u00e4t f\u00fcr die Bundeswehr, andere Armeen und f\u00fcr den                 Export transportiert. Die bekommen von mir kein Geld&#8220;, so die                 Antimilitaristin. Da sie weitgehend mittellos ist, wird diese                 Weigerung voraussichtlich Erfolg haben. &#8222;Die Forderung hat offenkundig                 vor allem den Zweck, potentielle NachahmerInnen abzuschrecken&#8220;,                 so C\u00e9cile, &#8222;aber Hannas Umgang damit zeigt, dass die einsch\u00fcchternde                 Wirkung solcher Forderungen umgangen werden kann.&#8220;<\/p>\n<p>Auch die Nordostseebahn (NOB), eine Tochterfirma des Veolia-Konzerns,                 der auch mit seinen skandal\u00f6sen Praktiken im Wassergesch\u00e4ft immer                 wieder in die Negativschlagzeilen geriet, hat Schadenersatzanspr\u00fcche                 f\u00fcr den Betrieb des Schienenersatzverkehrs gegen alle vier Aktionsbeteiligten                 erhoben ((2)). In dieser Sache                 hat das zust\u00e4ndige Amtsgericht noch nicht entschieden.<\/p>\n<h3>Folgeprozesse<\/h3>\n<p>Beim zivilrechtlichen Prozesses in zweiter Instanz gegen Hanna                 im Februar 2011 kam es zu Publikumsausschl\u00fcssen und Ingewahrsamnahmen                 (die GWR berichtete). Anlass waren Unmuts\u00e4u\u00dferungen nach willk\u00fcrlichen                 Entscheidungen durch Polizei und Justizbeamte. Christof Neubauer,                 der auch den Prozess gegen Hanna anschauen wollte, wird des Widerstandes                 und Hausfriedensbruchs beschuldigt, da er sich geweigert haben                 soll seine Taschen am Eingang selber auszuleeren. <\/p>\n<p>&#8222;Auch wenn der Vorwurf in diesem Fall offenkundig konstruiert                 ist, finde ich es allgemein richtig, Widerstand gegen diesen Staat                 zu leisten. Der militarisierte Staat f\u00fchrt auf der einen Seite                 Kriege, auf der anderen Seite verfolgt und bestraft er dann die                 Gegnerinnen und Gegner genau dieser Politik&#8220;, findet Christof.               <\/p>\n<p>Einem anderen Prozessbesucher wird vorgeworfen, &#8222;an von einer                 Beh\u00f6rde \u00f6ffentlich angebrachten Hoheitszeichen eines der L\u00e4nder                 der Bundesrepublik Deutschland beschimpfenden Unfug ver\u00fcbt zu                 haben&#8220;. <\/p>\n<p>Im Strafbefehl gegen ihn hei\u00dft es weiter, er habe sich &#8222;zu einem                 ebenfalls vor dem Geb\u00e4ude der Polizei-Zentralstation Schleswig                 stehenden Naturstein&#8220; begeben, &#8222;auf welchem das Wappen des Landes                 Schleswig-Holstein mit dem Schriftzug &#8218;Polizei&#8216; eingemei\u00dfelt&#8220;                 gewesen sei. Dort h\u00e4tte er &#8222;mit entbl\u00f6\u00dftem Ges\u00e4\u00df \u00fcber das Landeswappen&#8220;                 gewischt.&#8220; <\/p>\n<p>Ein weiterer Aktivist soll einen Schleswiger Hauptkommissar gefragt                 haben, ob dieser der h\u00f6chstrangige staatliche Gewaltt\u00e4ter sei.                 Der &#8211; auch an der damaligen Gleisblockade beteiligte &#8211; Aktivist                 ist gespannt auf den Prozess: &#8222;Nun wird gekl\u00e4rt, ob es erlaubt                 ist, Angeh\u00f6rige der ausf\u00fchrenden Gewalt, die das staatliche Gewaltmonopol                 im Zweifelsfall mit Gewalt durchsetzen, als Gewaltt\u00e4ter zu bezeichnen!                 Auch das Milit\u00e4r dient der Durchsetzung staatlicher Gewalt. Selten                 wird das Ph\u00e4nomen Herrschaft so deutlich wie im Krieg. Armeen                 sichern den gesellschaftlichen Status quo. Ohne sie w\u00e4re das ungerechte                 Gef\u00e4lle im Weltmarkt nicht denkbar: egal ob es sich um von deutschen                 Konzernen exportierte Atomkraftwerke in Brasilien oder EU-Absatzm\u00e4rkte                 auf dem Balkan handelt. Armeen pr\u00e4gen Gesellschaften. Der sprichw\u00f6rtliche                 Kasernenton dient dazu, Menschen zu dem\u00fctigen und zu unterwerfen.                 Kritiklos werden Befehle gegeben und ausgef\u00fchrt. Diese patriarchalischen                 und neoliberalen Denkmuster greifen in andere Bereiche der Gesellschaft                 \u00fcber. Und wer versucht, diese Gesellschaft zu \u00e4ndern, kann es                 direkt mit der Armee zu tun bekommen. So werden am Rande gro\u00dfer                 Demonstrationen zunehmend Soldaten und Kriegsger\u00e4t eingesetzt.&#8220;               <\/p>\n<p>Hanna: &#8222;Krieg ist nicht weit weg, sondern er beginnt in unser                 aller Alltag. Durch milit\u00e4rische Vormachtstellungen sichern sich                 Europa und Nordamerika den Zugriff auf die Rohstoffe der Kriegsgebiete.                 Beispielsweise kommen aus dem umk\u00e4mpften Krisenstaat Kongo Coltan                 und Niob, zwei seltene Erze zur Herstellung des Metalls Tantal,                 das z.B. f\u00fcr Akkus, Kondensatoren und Speicherchips verwendet                 wird. Ohne Krieg w\u00fcrde die kapitalistische Konsumgesellschaft                 nicht funktionieren. Wer immer neue Handys, Ipods, Laptops braucht,                 ist mitverantwortlich f\u00fcr den Krieg im Kongo. Analog gilt das                 ebenso f\u00fcr andere G\u00fcter und Gegenden. Wer keine Kriege will, muss                 auch antikapitalistisch denken und handeln!&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Aktion Im Februar 2008 blockierten zeitgleich zur M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz vier AktivistInnen mit einer Ankettaktion f\u00fcr mehrere Stunden einen Zug der Bundeswehr ((1)). Hanna Poddig, eine der Aktivistinnen hatte sich an der Bahnstrecke zwischen Husum und Kiel an die Gleise gekettet. 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