{"id":11601,"date":"2012-10-01T00:00:04","date_gmt":"2012-09-30T22:00:04","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=11601"},"modified":"2022-07-26T14:22:29","modified_gmt":"2022-07-26T12:22:29","slug":"japans-anti-atomkraft-bewegung-wachst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2012\/10\/japans-anti-atomkraft-bewegung-wachst\/","title":{"rendered":"Japans Anti-Atomkraft-Bewegung w\u00e4chst"},"content":{"rendered":"<h3>Hungerstreik, Besetzungen, Menschenketten und gro\u00dfe Demonstrationen<\/h3>\n<p>Anderthalb Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe in Fukushima                 finden in Japan jetzt an jedem Wochenende in mehreren St\u00e4dten                 zig Anti-AKW-Demonstrationen und Versammlungen statt. Meistens                 werden sie vor den Geb\u00e4uden der Elektrizit\u00e4tsgesellschaften oder                 in den Innenst\u00e4dten veranstaltet.<\/p>\n<p>Die Hauptpl\u00e4tze der Protestaktionen in Tokio befinden sich vor                 dem Amtssitz des Ministerpr\u00e4sidenten und vor dem Geb\u00e4ude der Aufsichtsbeh\u00f6rde                 aller AKW, d.h. dem Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Handel und Industrie                 (MWHI). <\/p>\n<p>Ein Anlass f\u00fcr Aktionen war ein zehnt\u00e4giger Hungerstreik von                 vier jungen Leuten, die gegen die Japanische Atompolitik protestierten.                 Zwei von ihnen waren seit 2009 an den Widerstandsaktion gegen                 den Aufbau des AKWs in Kaminoseki in der Yamaguchi-Pr\u00e4fektur beteiligt.                 Aber f\u00fcr die beiden anderen war dieser Hungerstreik das erste                 Mal, dass sie sich an einer Protestaktion beteiligt haben. Nur                 mit Wasser und Salz haben sie vom 11. bis 21. September 2011 t\u00e4glich                 mit Protestplakaten auf dem Platz vor dem Geb\u00e4ude des MWHI gesessen.                 Viele Leute kamen, um die vier jungen AktivistInnen zu ermutigen.                  ((1)) <\/p>\n<p>Eine B\u00fcrgerinitiative entschloss sich mit den Hungerstreikenden                 zu kooperieren; am 11. September 2011 wurde in der N\u00e4he vom Platz                 des Hungerstreiks ein Zelt illegal aufgebaut. Dank der Hilfe von                 unz\u00e4hligen AktivistInnen, trotz mehrerer Drohungen von MWHI, Polizei                 und Rechtsradikalen, wird der &#8222;Zelt-Platz&#8220; gesch\u00fctzt. Er ist eines                 der Zentren der heutigen gro\u00dfen Protestaktionen vor dem Amtssitz                 des Ministerpr\u00e4sidenten. Der 11. September 2011 war auch der Tag,                 an dem das Netzwerk &#8222;Metropolitan Coalition Against Nukes&#8220; gegr\u00fcndet                 wurde. An jedem Freitagabend ab 29. M\u00e4rz 2012 bis heute, wird                 von diesem Netzwerk die Protestaktion vor dem Amtsgeb\u00e4ude des                 Ministerpr\u00e4sidenten veranstaltet. ((2))               <\/p>\n<p>Im September 2011 fanden zwei gro\u00dfe Demos in Tokio statt. Am                 11. September gab es die &#8222;Genpatsu Yamero (Stop the Nukes) Demo&#8220;,                 an der mehr als 10.000 Menschen teilnahmen. Diese Demo war organisiert                 vom &#8222;Aufstand der Amateure&#8220;, einem Kollektiv, das bisher viele                 neue und kreative Formen der sozialen Bewegung hervorgebracht                 hat. Die Polizei unterdr\u00fcckte diese gewaltfreie Demonstration                 unerbittlich. 12 Teilnehmer wurden ungerechtfertigt verhaftet;                 die gr\u00f6\u00dfte Unterdr\u00fcckung gegen die Anti-AKW Bewegung in Japan.                  ((3)) <\/p>\n<p>Acht Tage nach dieser Demo wurde eine noch gr\u00f6\u00dfere Versammlung                 und Demonstration &#8222;Tsch\u00fcss AKW (Sayonara Genpatsu)&#8220;, an der sich                 mehr als 60.000 Menschen beteiligten, veranstaltet. Es war die                 bis dahin gr\u00f6\u00dfte Anti-AKW-Protestaktion in Japan. Einer der Hauptveranstalter                 war der Nobelpreistr\u00e4ger Kenzaburo \u00d4e; aus Deutschland kam Hubert                 Weiger als Mitglied von Friends of Earth, Germany. Die TeilnehmerInnen                 marschierten \u00fcber zwei Stunden lang durchs Zentrum von Tokio.                  ((4))<\/p>\n<p>Am 11. November wurden die Geb\u00e4ude des MWHI durch Menschenketten                 umzingelt.<\/p>\n<p>Am 28. Dezember wurde eine Protestaktionen von etwa 300 Frauen,                 &#8222;AKW-Verweigerinnen aus Fukushima&#8220;, die von Fukushima bis Tokio                 etwa 5 Stunden mit dem Bus fuhren, vor dem Hauptsitz des Tokyo                 Electric Power Company (TEPCO) veranstaltet.<\/p>\n<\/p>\n<h3>Protestaktionen gegen die Regierung, Kansai Electric Power Company                 (KEPCO) und die Reaktivierung des AKWs in \u00d4i<\/h3>\n<p>Ab Januar 2012 konnte man allm\u00e4hlich erkennen, dass Japans Regierung                 die zwei Reaktoren Nummer 3 und 4 des AKW \u00d4i in der Fukui-Pr\u00e4fektur                 wieder in Betrieb nehmen will. <\/p>\n<p>Am 16. Juni wurde die letzte Entscheidung der Regierung bekannt                 gemacht: am 1. Juli wurde der Reaktor Nummer 3 des AKW \u00d4i reaktiviert                 und am 25. Juli Reaktor Nummer 4. <\/p>\n<p>In diesen 6 Monaten vermehrten sich die Protestaktionen in ganz                 Japan. Am 11. M\u00e4rz, ein Jahr nach dem Erdbeben und Super-GAU in                 Fukushima, wurden mehrere gro\u00dfe Protestaktionen und Demos in ganz                 Japan organisiert. Am selben Tag bildeten etwa 10.000 Leute um                 die Geb\u00e4ude des MWHI Menschenketten. Bis Ende M\u00e4rz wurden in Tokio                 mehr als zehnmal die &#8222;Twitter-Demos&#8220; veranstaltet; jedes Mal versammelten                 sich etwa 1.000 junge Leute, die im Rhythmus der Musik von Trommeln                 oder Saxophonen &#8222;Nein zur AKW-Reaktivierung!&#8220; riefen. <\/p>\n<p>Ab Ende M\u00e4rz haben die Protestaktionen gegen die Wiederinbetriebnahme,                 die vor dem Amtsitz des Ministerpr\u00e4sidenten an jedem Freitagabend                 vom Netzwerk &#8222;Metropolitan Coalition Against Nukes&#8220; veranstaltet                 wurden, mit einigen hundert TeilnehmerInnen angefangen. <\/p>\n<p>Am 5. Mai wurde wegen Wartungsarbeiten der Reaktor Nummer 3 des                 AKW Tomari in der Hokkaido-Pr\u00e4fektur stillgelegt: ein atomfreies                 Japan wurde realisiert. Am 6. Mai wurde ein Demonstration in Suginami                 (Tokio) vom &#8222;Aufstand der Amateure&#8220; veranstaltet, die den ersten                 atomfreien Tag feierte. ((5))<\/p>\n<p>Jedoch sagte Ministerpr\u00e4sident Noda am 8. Juni, dass er &#8222;zum                 Schutz der Japanischen Bev\u00f6lkerung&#8220; die zwei Reaktoren des AKW                 \u00d4i wieder in Betrieb nehmen will, und am 16. Juni wurde berichtet,                 dass die Regierung sich entschlossen habe die zwei Reaktoren wieder                 in Betrieb zu nehmen. Mehr als 10.000 Menschen versammelten sich                 vor dem Amtssitz des Ministerpr\u00e4sidenten und riefen &#8222;Nein zur                 AKW-Reaktivierung!&#8220; <\/p>\n<p>Bis zum 1. Juli, dem Tag der Wiederinbetriebnahme von Reaktor                 Nummer 3 des AKW \u00d4i, fanden in Tokio, Osaka, wo der Hauptsitz                 der Besitzer des AKW \u00d4i Kansai Electric Power Company (KEPCO)                 ist, und in \u00d4i mehrere Protestaktionen statt. Am 29. Juni versammelten                 sich vor dem Amtsgeb\u00e4ude des Ministerpr\u00e4sidenten mehr als 100.000                 Menschen. An diesem Tag wurde die Protestaktion nur in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone                 erlaubt, aber die Polizei konnte nicht verhindern, dass die DemonstrantInnen                 die Fahrbahn \u00fcberfluteten. ((6))               <\/p>\n<p>Vom 30. Juni bis 1. Juli versammelten sich mehrere hundert Menschen                 ganz in der N\u00e4he des AKW \u00d4i, um die Fahrbahn zum AKW zu blockieren.                 Ihre gewaltfreie Aktion dauerte etwa 2 Tage; am 1. Juli r\u00e4umte                 die Polizei diese menschliche Blockade. Am selben Tag kamen mehr                 als 200.000 Menschen vor dem Amtssitz des Ministerpr\u00e4sidenten                 zusammen, um gegen die Reaktivierung des AKW \u00d4i zu protestieren.               <\/p>\n<p>Damals dachten die B\u00fcrokraten, dass die Protestaktionen aufh\u00f6ren                 w\u00fcrden, wenn der Reaktor Nummer 3 des AKW \u00d4i in Betrieb genommen                 wird. Stattdessen wuchs die Bewegung weiter an. <\/p>\n<p>Am 6. Juli versammelten sich mehr als 100.000 DemonstrantInnen                 vor dem Amtsgeb\u00e4ude des Ministerpr\u00e4sidenten. Daran beteiligten                 sich auch einige Abgeordnete, sowie der Musiker Ryuichi Sakamoto.                 Als am 29. Juni Ministerpr\u00e4sident Noda die Aufrufe und Trommelwirbel                 von der Protestanten h\u00f6rte, sagte er zu einem Polizisten &#8222;Sehr                 gro\u00dfer L\u00e4rm, nicht?&#8220;. <\/p>\n<p>Am 12. Juli sagte er in den Haushaltsberatungen, als er dort                 angefragt wurde, ob er wirklich die stetig wachsende kritische                 Stimme der Bev\u00f6lkerung gegen die Regierung als &#8222;L\u00e4rm&#8220; bezeichnet                 habe: &#8222;Ich habe nicht &#8218;L\u00e4rm&#8216; gesagt. Ich wei\u00df, dass sich in der                 N\u00e4he der Amtsgeb\u00e4ude so viele Leute versammelt haben; diese Tatsache                 nehme ich sehr ernst.&#8220;<\/p>\n<p>Am 16. Juli kamen mehr als 170.000 Menschen zu der Massenversammlung                 und Protestaktion &#8222;Tsch\u00fc\u00df AKW&#8220;. <\/p>\n<p>Vor dieser gro\u00dfen Anzahl von TeilnehmerInnen sagte Kenzaburo                 \u00d4e: &#8222;Die Regierung hat den Reaktor Nummer 3 des AKW \u00d4i wieder                 in Betrieb genommen; sie will noch mehrere AKW reaktivieren lassen.                 Jetzt f\u00fchle ich mich von dieser Regierung beleidigt. Wir leben                 in dieser Schande. Daher m\u00fcssen wir die Vorhaben der Regierung                 vereiteln.&#8220; ((7))<\/p>\n<p>In dieser Zeit beteiligten sich an der Protestaktion vor dem                 Amtsgeb\u00e4ude des Ministerpr\u00e4sidenten an jedem Freitagabend mehrere                 10,000 Leute. An einem Tag redete eine alte Frau sehr z\u00e4rtlich                 zu einem Polizisten: &#8222;Sie haben auch Kinder, nicht? Es geht um                 das Leben. Protestieren wir zusammen.&#8220; <\/p>\n<p>Am 29. Juli belagerten mehr als 200.000 Menschen das Parlament,                 nachdem sie etwa eine Stunde in der Stadtmitte von Tokio demonstrierten.                 Mit Kerzen, kleinen Lampen oder iPads in ihren H\u00e4nden riefen sie:                 &#8222;Nein zur Reaktivierung!&#8220;, &#8222;Atomkraft? Nein danke!&#8220;.<\/p>\n<p>Nach 7 Uhr abends flutete die Menschenmenge wieder die Fahrbahnen.                 Wie vor einem Monat war diese Situation f\u00fcr die Polizei unkontrollierbar,                 sie konnte nur wiederholen: &#8222;Bleiben sie auf den Gehwegen!&#8220; <\/p>\n<p>Diese gigantische Protestaktion h\u00f6rte p\u00fcnktlich, gem\u00e4\u00df den polizeilichen                 Auflagen, um 8 Uhr auf. ((8))<\/p>\n<h3>Zukunft der Protestaktionen in Japan<\/h3>\n<p>Trotz der Hitze im August 2012 wurden die Protestaktionen vor                 dem Amtssitz des Ministerpr\u00e4sidenten an jedem Freitagabend fortgesetzt.                 Dort kann jeder per Lautsprecher seine Meinung und Gef\u00fchle \u00fcber                 das Thema AKW f\u00fcr ein paar Minuten, kundtun. Dabei kann man nicht                 als Repr\u00e4sentant irgendeiner Organisation auftreten, sondern nur                 als Individuum reden. Alle Proteste, Plakate oder Fahnen d\u00fcrfen                 nur mit der AKW-Problematik zusammenh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Ein noch wichtigeres Prinzip, das die Veranstalter bestimmt haben,                 ist: alle Vorschriften der Polizei sind zu befolgen, weil der                 Protest eine gewaltfreie direkte Aktion sein muss. <\/p>\n<p>Es gibt einige KritikerInnen gegen diese Taktik, aber man sollte                 eine positive Seite nicht \u00fcbersehen. Die Vielf\u00e4ltigkeit der Teilnehmerinnen                 ist bemerkenswert: Junge, Alte, M\u00fctter, die ihre S\u00e4uglinge in                 den Armen halten oder Eltern mit ihrer Kindern. Am 10. August                 hat ein neunj\u00e4hriges Kind gesagt: &#8222;AKWs bringen die Menschen um;                 Menschen sind geboren, um den anderen zu helfen. Ministerpr\u00e4sident                 Noda ist ein unintelligenter Mann.&#8220; ((9))               <\/p>\n<p>In den Fahrbahnen vor dem Amtsgeb\u00e4ude des Ministerpr\u00e4sidenten,                 wo DemonstrantInnen nicht eintreten d\u00fcrfen, vermehrten sich Autos                 und Fahrr\u00e4der, die Protestplakate trugen.<\/p>\n<p>Am 22. August erfolgte ein Gespr\u00e4ch zwischen Ministerpr\u00e4sident                 Noda und den Repr\u00e4sentanten von &#8222;Metropolitan Coalition Against                 Nukes&#8220;. <\/p>\n<p>Noda wiederholte die bisherige offizielle Auffassung: &#8222;Die Regierung                 beabsichtigt, das vom AKW abh\u00e4ngige System mittel- und langfristig                 zu ver\u00e4ndern.&#8220; Die Antwort der Repr\u00e4sentanten: &#8222;Das k\u00f6nnen wir                 nicht akzeptieren.&#8220; Sie setzen die Protestaktion fort.<\/p>\n<p>Die Urspr\u00fcnge der heutigen unz\u00e4hligen Anti-AKW Protestaktionen                 sind mehrere soziale Bewegungen, die seit etwa 10 Jahren in Japan                 bestehen: Protestaktionen gegen den Irak-Krieg, die Bewegung von                 &#8222;Aufstand der Amateure&#8220;, die Anti-Armut-Bewegung, die Prekariats-Bewegung                 und die Anti-G8-Bewegung. In diesen Bewegungen hat sich die neue                 Art und Weise der Meinungs\u00e4u\u00dferung und die Teilnahme an Demonstrationen                 entwickelt. <\/p>\n<p>Die traditionellen Demonstrationen in Japan bis in die 90er Jahre                 wurden durch Anweisungen der Zentralen der politischen oder gewerkschaftlichen                 Organisationen einheitlich mobilisiert. <\/p>\n<p>Dagegen kommen die heutigen TeilnehmerInnen freiwillig zu den                 Demonstrationen. Sie kennen die Demo-Infos von Twitter oder Email;                 sie bringen die Plakate mit, die sie selbst gemacht haben; sie                 rufen sehr verschiedene oder einzigartige Parolen. F\u00fcr die meisten                 Leute ist es ein Erlebnis in ihrem Leben, das erste Mal an einer                 Demonstrationen teilzunehmen.<\/p>\n<p>Um die Zukunft der Anti-AKW-Bewegung in Japan zu prognostizieren,                 muss man die Meinungen dieser erstmals teilnehmenden Leute in                 Betracht ziehen. <\/p>\n<p>Ein Beispiel: Nach dem Hungerstreik vor dem Geb\u00e4ude des MWHI                 schrieb der 21-j\u00e4hrige Student Masaaki Yamamoto: &#8222;Nach dem Hungerstreik                 hatte ich ein bisschen Angst: &#8218;W\u00fcrde ich wieder ein gleichg\u00fcltiger                 Typ werden, wenn ich nach Hause zur\u00fcck komme?&#8216; Aber es ist ganz                 klar, dass ich in diesem kontaminierten Japan sowieso leben muss.                 Es gibt keine andere Wahl als weiter zu k\u00e4mpfen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hungerstreik, Besetzungen, Menschenketten und gro\u00dfe Demonstrationen Anderthalb Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe in Fukushima finden in Japan jetzt an jedem Wochenende in mehreren St\u00e4dten zig Anti-AKW-Demonstrationen und Versammlungen statt. Meistens werden sie vor den Geb\u00e4uden der Elektrizit\u00e4tsgesellschaften oder in den Innenst\u00e4dten veranstaltet. Die Hauptpl\u00e4tze der Protestaktionen in Tokio befinden sich vor dem Amtssitz des Ministerpr\u00e4sidenten &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2012\/10\/japans-anti-atomkraft-bewegung-wachst\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Japans Anti-Atomkraft-Bewegung w\u00e4chst - graswurzelrevolution","description":"Hungerstreik, Besetzungen, Menschenketten und gro\u00dfe Demonstrationen Anderthalb Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe in Fukushima finden in Japan jetzt an jedem"},"footnotes":""},"categories":[638,26,1039,1027],"tags":[],"class_list":["post-11601","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-372-oktober-2012","category-okologie","category-quergestellt","category-wir-sind-nicht-alleine"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11601","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11601"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11601\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11601"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11601"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11601"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}