{"id":11650,"date":"2012-11-01T00:00:16","date_gmt":"2012-10-31T22:00:16","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=11650"},"modified":"2022-07-26T14:22:28","modified_gmt":"2022-07-26T12:22:28","slug":"eine-solidarische-krankenstation-in-thessaloniki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2012\/11\/eine-solidarische-krankenstation-in-thessaloniki\/","title":{"rendered":"Eine solidarische Krankenstation in Thessalon\u00edki"},"content":{"rendered":"<p><b>Graswurzelrevolution (GWR): Kannst du etwas zur Situation                 in Griechenland sagen und erkl\u00e4ren von wem die Idee des Aufbaus                 der SSKTH ausging und wie sie umgesetzt wurde?<\/b><\/p>\n<p><i>Serafia: <\/i>Ich werde etwas zur Lage im Gesundheitssektor                 sagen, da wir mit der SSKTH vor allem in diesem Bereich aktiv                 sind.<\/p>\n<p>Die Probleme im Gesundheitssektor waren schon vor Ausbruch der                 \u00f6konomischen Krise <\/p>\n<p>vorhanden. Die Situation hat sich weiter verschlechtert und betrifft                 nun viel mehr Menschen. Aber auch zuvor war es so, dass viele                 keinen Zugang zum Gesundheitssystem hatten oder dass diejenigen,                 die einen Dienst in Anspruch nahmen, ablehnend behandelt wurden                 oder unter der Hand f\u00fcr eine Behandlung bezahlen mussten. Im Februar                 2011, w\u00e4hrend des Hungerstreiks von 300 Immigranten, die f\u00fcr einen                 legalen Aufenthaltsstatus in Griechenland k\u00e4mpften (die GWR berichtete)                 fanden wir uns als unterst\u00fctzende Gruppe zusammen.<\/p>\n<p>50 der Hungerstreikenden waren im Arbeiterzentrum Thessalon\u00edkis                 untergebracht und hatten um Hilfe von Menschen aus dem Gesundheitsbereich                 gebeten. Verschiedene \u00c4rztInnen, KrankenpflegerInnen und <\/p>\n<p>PsychotherapeutInnen &#8211; haupts\u00e4chlich AnarchistInnen, Antiautorit\u00e4re                 und Linke &#8211; gr\u00fcndeten daraufhin eine solidarische Krankenstation                 im Arbeiterzentrum um die Hungerstreikenden \u00e4rztlich zu begleiten.                 Die lebten zum Gro\u00dfteil schon seit vielen Jahren ohne legalen                 Status in Griechenland und hatten immer wieder Antr\u00e4ge eingereicht                 und viel Geld an diverse Beh\u00f6rden gezahlt um legale Aufenthaltspapiere                 zu bekommen. Letztendlich blieb ihnen nur noch das Mittel des                 Hungerstreiks, um ihre Rechte einzufordern. Nach dessen Ende,                 und erf\u00fcllt vom Enthusiasmus unserer fruchtbaren Zusammenarbeit                 jenseits der Krankenhausarbeit, beschlossen wir als Unterst\u00fctzergruppe                 eine soziale Krankenstation f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge in unserer Stadt aufzubauen.<\/p>\n<p><b>GWR: Am Anfang dachtet ihr an eine Krankenstation ausschlie\u00dflich                 f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge?<\/b><\/p>\n<p>S: Ja, allerdings beschlossen wir schnell, alle Menschen ohne                 Krankenversicherung mit einzubeziehen, also MigrantInnen und GriechInnen,                 und noch w\u00e4hrend wir diskutierten und Plena abhielten, wie das                 Projekt umzusetzen sei, schlugen die Spardiktate von IWF, EU-Kommission                 und EZB voll auf die griechische Gesellschaft durch. Mit dem Ergebnis,                 dass die Zahl der Nichtversicherten so rapide anstieg, dass inzwischen                 weit \u00fcber die H\u00e4lfte unserer PatientInnen GriechInnen sind.<\/p>\n<p>Zu Beginn wandten wir uns an die Stadt, damit sie uns eins ihrer                 massenhaft leerstehenden <\/p>\n<p>Geb\u00e4ude zur Verf\u00fcgung stellen. Doch den st\u00e4dtischen Verantwortlichen                 fiel au\u00dfer diversen <\/p>\n<p>Ausfl\u00fcchten nichts ein. Sp\u00e4ter versuchten wir R\u00e4ume zu mieten,                 was aus finanziellen Gr\u00fcnden nicht gelang, danach diskutierten                 wir die M\u00f6glichkeit einer Hausbesetzung, was von vielen aus der                 Gruppe abgelehnt wurde, da es f\u00fcr Menschen ohne Papiere gef\u00e4hrlich                 sein k\u00f6nnte, in ein besetztes Haus zu kommen. Letztendlich einigten                 wir uns mit dem Arbeiterzentrum, dass uns die R\u00e4ume im 1. Stock                 des Geb\u00e4udes in der Aisopou-Str. 24 zur Verf\u00fcgung stellte, wo                 wir uns jetzt befinden. Das Arbeiterzentrum bezahlt uns momentan                 auch den Strom, so dass unsere Hauptausgaben den Kauf von Impfstoffen                 und Zahnersatz betreffen, was sich auf ca. 5000,- Euro monatlich                 bel\u00e4uft. Die meisten \u00fcbrigen Arzneimittel und Verbandsstoffe,                 die wir verwenden, stammen aus Spenden von Privatpersonen, die                 ihre Hausapotheke gepl\u00fcndert haben.<\/p>\n<p><b>GWR: Wie viele Menschen haben die SSKTH aufgebaut? Wie war                 die weitere Entwicklung?<\/b><\/p>\n<p>S: Am Anfang waren wir ca. 30. Danach kamen einige mehr. Momentan                 beteiligen sich mindestens 200 Menschen aus dem Gesundheitsbereich.                 Dar\u00fcber hinaus gibt es \u00c4rztInnen mit eigener Praxis, die sich                 gerne direkt beteiligen w\u00fcrden, was aber auf Grund der gleichen                 Sprechstundenzeiten nicht klappt. Die \u00fcbernehmen dann 2 oder 5                 oder 10 PatientInnen des SSKTH monatlich in ihrer Praxis. Im SSKTH                 selbst existieren verschiedene Fachbereiche wie <\/p>\n<p>Allgemeinmedizin, Zahnarzt-, Psychotherapeutische- und Kinder\u00e4rztliche                 Praxis und die soziale Apotheke, in der die PatientInnen ihre                 Medikamente kostenlos bekommen. Das alles wird von B\u00fcrokr\u00e4ften                 organisiert und koordiniert ohne die das ganze Projekt unm\u00f6glich                 funktionieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p><b>GWR: Kontrolliert ihr, ob eure PatientInnen krankenversichert                 sind?<\/b><\/p>\n<p>S: Nein. Wir sind f\u00fcr all diejenigen da, die vom kapitalistischen                 System ausgeschlossen wurden, die aus den Krankenh\u00e4usern und Gesundheitszentren                 rausfliegen und nirgends anders behandelt werden. Wir haben nicht                 die Absicht f\u00fcr immer zur Verf\u00fcgung zu stehen, sondern versuchen                 die politischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen daf\u00fcr zu                 schaffen, dass alle Menschen einen gleichberechtigten Zugang zum                 Gesundheitssystem bekommen und niemand von der Behandlung im Krankenhaus                 ausgeschlossen ist. Wir k\u00f6nnen nur eine gesundheitliche Grundversorgung                 bereitstellen, doch sobald eine Operation oder eine Wirbels\u00e4ulentomografie                 n\u00f6tig wird, m\u00fcssen <\/p>\n<p>unsere PatientInnen in ein Krankenhaus. Es ist unabdingbar f\u00fcr                 alle eine kostenlose Gesundheitsversorgung zu erk\u00e4mpfen, unabh\u00e4ngig                 davon, ob sie krankenversichert sind oder nicht.<\/p>\n<p>Unsere Sprechstunden finden t\u00e4glich, au\u00dfer Sonntag statt.<\/p>\n<p>Inzwischen gibt es Bedarf an weiteren Fachbereichen, an viel                 mehr \u00c4rztInnen, die Schichten \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. Unsere R\u00e4ume                 werden zu klein. In diesem Winter werden noch viel mehr Menschen                 ohne Krankenversicherung zur SSKTH kommen.<\/p>\n<p><b>GWR: In Deutschland interessieren sich viele f\u00fcr die Arbeit                 des SSKTH. Ich denke, die Mehrheit dieses sozial engagierten Teils                 der Bev\u00f6lkerung sch\u00e4tzt euer Projekt als karitativen Dienst ein.                 Stimmt das mit eurer Selbsteinsch\u00e4tzung \u00fcberein?<\/b><\/p>\n<p>S: In Griechenland gibt es verschiedene Arten sozialer Krankenstationen.                 Wir bezeichnen uns als &#8222;Soziale Krankenstation der Solidarit\u00e4t&#8220;,                 oft ziehe ich pers\u00f6nlich die Bezeichnung &#8222;Solidarische Krankenstation&#8220;                 vor, da sie deutlicher ausdr\u00fcckt f\u00fcr was wir stehen. Es gibt im                 Moment solidarische Krankenstationen wie uns, die selbstverwaltet                 und von der Basis auf selbstorganisiert arbeiten, keine Nichtregierungsorganisation                 (NGO) sind und nicht zur Kirche geh\u00f6ren. <\/p>\n<p>Es gibt au\u00dferdem soziale Krankenstationen, die karitative Arbeit                 leisten und von NGO, der Kirche oder \u00c4rztevereinigungen unterhalten                 werden und es gibt die Nazipropaganda von Chrys\u00ed Avg\u00ed (Goldene                 Morgend\u00e4mmerung), die &#8222;Soziale Krankenstationen nur f\u00fcr Griechen&#8220;                 angek\u00fcndigt haben. <\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich handelt es sich dabei nur um Propaganda, da diese                 Nazipartei nicht in der Lage ist solche Projekte zu verwirklichen.                 Eine ihrer so genannten sozialen Krankenstationen war f\u00fcr die                 Stadt X\u00e1nthi in Nordgriechenland angek\u00fcndigt. Real handelt es                 sich um einen faschistischen Armeearzt, der nie einen Patienten                 behandelt hat.<\/p>\n<p><b>GWR: Am 13.09.2012 war in der Tagespresse zu lesen, dass Chrys\u00ed                 Avg\u00ed zu &#8222;Blutspenden nur f\u00fcr Griechen&#8220; aufruft.<\/b><\/p>\n<p>S: Ja, die Nachricht stimmt, aber auch dabei handelt es sich                 vor allem um Nazipropaganda von <\/p>\n<p>Chrys\u00ed Avg\u00ed, mit der sie beweisen wollen, dass sie sich um die                 Griechen k\u00fcmmern. GenossInnen aus Athen berichteten, dass sich                 nur 10 bis 12 Nazis an der Blutspendeaktion beteiligten. Die \u00e4rztliche                 Deontologie besagt \u00fcbrigens eindeutig, dass Blut gespendet und                 nicht verkauft wird und dass dieses Blut ausschlie\u00dflich nach medizinischen                 Kriterien demjenigen zur Verf\u00fcgung gestellt wird, der es ben\u00f6tigt.                 Es ist l\u00e4cherlich und unwissenschaftlich griechisches Blut f\u00fcr                 griechische Patienten zu spenden. Ekelhaft und skandal\u00f6s ist,                 dass die zust\u00e4ndige staatliche Beh\u00f6rde auf <\/p>\n<p>Anforderung von Chrys\u00ed Avg\u00ed eine Blutspendeeinheit zur Verf\u00fcgung                 gestellt hat. Die Konf\u00f6deration der Krankenhaus\u00e4rzte und die Allgriechische                 \u00c4rztevereinigung haben die rassistische Blutspendeaktion dagegen                 scharf verurteilt.<\/p>\n<p><b>GWR: Zur\u00fcck zu euch. Au\u00dfer Menschen ohne Krankenversicherung                 eine medizinische Grundversorgung zu gew\u00e4hrleisten, zielt ihr                 also noch auf anderes ab?<\/b><\/p>\n<p>S: Wir haben das Projekt nicht gestartet um unsere Seele mit                 karitativer Arbeit zu retten, sondern verstehen uns als politisches                 Projekt mit einem klaren Ziel. Unser Hauptziel als SSKTH ist es                 zu zeigen, dass solidarische Strukturen funktionieren und dass                 es uns durch solidarische Organisierung gelingen kann die Probleme                 zu \u00fcberwinden, die durch die \u00f6konomische Krise entstehen. Solidarit\u00e4t                 bedeutet dabei mehr als nur eine helfende Hand auszustrecken.                 Solidarische Strukturen k\u00f6nnen wirkungsm\u00e4chtig werden, wenn Solidarit\u00e4t                 zum Teil des Bewusstseins wird, nicht nur unserer PatientInnen,                 sondern auch ihrer Familien, und der Viertel, in denen sie wohnen.                 W\u00e4hrend eines solchen Prozesses wird klar, dass solidarische Strukturen                 nicht nur im Gesundheitssektor geschaffen werden k\u00f6nnen, sondern                 in allen Bereichen unseres Lebens. Dieser Bewusstwerdungsprozess                 ist schwer in Gang zu setzen. Erfolg haben wir dann, wenn es gelingt,                 das SSKTH zum Teil einer Bewegung mit dem Ziel der gesellschaftlichen                 Selbstverwaltung und Solidarit\u00e4t zu machen.<\/p>\n<p><b>GWR: Es gibt viele selbstverwaltete Strukturen in Thessalon\u00edki.                 Seid ihr miteinander koordiniert? Gebt ihr gemeinsame Texte oder                 politische Analysen heraus? Organisiert ihr Veranstaltungen oder                 Demos mit anderen Projekten wie dem sozialen Zentrum Mikr\u00f3polis,                 oder den BesetzerInnen des ehemaligen Armeegel\u00e4ndes im Westen                 der Stadt, die als &#8222;PerKa&#8220; kollektiv Gem\u00fcse anbauen? Habt ihr                 Kontakt zu den besetzten H\u00e4usern?<\/b><\/p>\n<p>S: Gemeinsame politische Texte haben wir bisher nicht herausgegeben,                 aber es gibt Plena, zu denen wir gehen oder Menschen aus anderen                 Projekten, die auf unsere Plena kommen. Das Mikr\u00f3polis unterst\u00fctzt                 uns finanziell mit einem festen monatlichen Beitrag. Mit verschiedenen                 anderen Gruppen der Stadt versuchen wir ein antifaschistisches,                 antirassistisches Netz aufzubauen. Es ist uns bisher nicht gelungen                 eine organisatorische Struktur aufzubauen, aber informell gibt                 es viele Verbindungen zwischen den verschiedenen Projekten.<\/p>\n<p><b>GWR: Wenn ihr \u00fcber solche Art von Zusammenarbeit diskutiert,                 oder politische Aktionen beschlie\u00dft, wer entscheidet dann, was                 geschieht?<\/b><\/p>\n<p>S: Das SSKTH ist selbstverwaltet und alle Entscheidungen werden                 von der Vollversammlung getroffen, an der jede und jeder teilnehmen                 kann. Leider wird das nicht von allen wahrgenommen, sondern meist                 entscheiden 40 bis 60 AktivistInnen, was geschieht. Viele ziehen                 die aktive Arbeit den Diskussionen der Vollversammlung vor. Ich                 halte es f\u00fcr wichtig, sich gemeinsam Standpunkte zu erarbeiten                 und zu Entscheidungen zu gelangen.<\/p>\n<p><b>GWR: Wie reagieren Staat und Massenmedien auf euch?<\/b><\/p>\n<p>S: Wir versuchen immer mit eindeutigen antirassistischen Positionen                 an die \u00d6ffentlichkeit zu treten und ver\u00f6ffentlichen unsere Texte                 in vielen verschiedenen Sprachen in der Stadt. Das SSKTH ist dadurch                 mittlerweile bekannt und wird von vielen unterst\u00fctzt. Das sch\u00fctzt                 uns momentan vor direkten staatlichen Angriffen.<\/p>\n<p>Die Massenmedien spielen ihr eigenes Spiel. Die pr\u00e4sentieren                 keine antikapitalistische oder antirassistische Perspektive, sondern                 wollen unsere &#8222;karitative&#8220; Arbeit herausstellen, weshalb wir im                 Umgang mit den Massenmedien vorsichtig sind. Die Bef\u00fcrchtung liegt                 nahe, dass sie unsere Inhalte ins Gegenteil verdrehen und uns                 im Endeffekt als Ersatzkirche oder NGO darstellen.<\/p>\n<p><b>GWR: Ist das SSKTH ein Angriffsziel der Nazis?<\/b><\/p>\n<p>S: Diese Gefahr besteht, da im Stadtteil, in dem wir uns befinden,                 nicht nur viele MigrantInnen wohnen, sondern sich auch das Parteib\u00fcro                 von Chrys\u00ed Avg\u00ed befindet. Wir haben uns schon oft Sorgen wegen                 m\u00f6glicher Naziangriffe auf unsere PatientInnen oder uns selbst                 gemacht, wenn wir sp\u00e4t abends das Haus verlassen. Bisher ist zum                 Gl\u00fcck nichts passiert. Es gibt eine antifaschistische Telefonkette,                 die bei Gefahr aktiviert wird.<\/p>\n<p><b>GWR: Welche M\u00f6glichkeiten bestehen f\u00fcr solidarische Menschen                 aus Deutschland, die euren Kampf gegen die kapitalistische Barbarei                 unterst\u00fctzen wollen?<\/b><\/p>\n<p>S: Das Naheliegende ist die finanzielle Unterst\u00fctzung. Es gibt                 Sachen, die wir kaufen m\u00fcssen, Zahnersatz, Plomben, Impfstoffe                 f\u00fcr Kinder usw., was teuer ist.<\/p>\n<p>Ein nicht krankenversichertes Kind bekommt z.B. keine Impfungen                 umsonst, was bedeutet, dass es nicht geimpft wird. Um sp\u00e4ter eingeschult                 zu werden, muss es allerdings den Impfausweis mit allen Schutzimpfungen                 vorweisen. Eltern, die nicht einmal genug Geld haben um ihre Kinder                 zu ern\u00e4hren, k\u00f6nnen sich die teuren Impfungen nicht leisten. Von                 solchen Verpflichtungen gegen\u00fcber den B\u00fcrgerInnen hat sich der                 griechische Staat verabschiedet, was mit der R\u00fcckendeckung der                 Massenmedien und verbreitete rassistische Propaganda zum immer                 weiteren Erstarken der Nazis f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Bisher bekommen wir finanzielle Unterst\u00fctzung von Betriebsgruppen,                 Vereinen, &#8230; Das langt aber nicht. Spenden von GenossInnen aus                 Europa sind willkommen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnten solidarische \u00c4rztInnen                 uns bestimmte teure Medikamente zukommen lassen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Graswurzelrevolution (GWR): Kannst du etwas zur Situation in Griechenland sagen und erkl\u00e4ren von wem die Idee des Aufbaus der SSKTH ausging und wie sie umgesetzt wurde? Serafia: Ich werde etwas zur Lage im Gesundheitssektor sagen, da wir mit der SSKTH vor allem in diesem Bereich aktiv sind. 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