{"id":11829,"date":"2013-02-01T00:00:10","date_gmt":"2013-01-31T22:00:10","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=11829"},"modified":"2022-07-26T14:12:15","modified_gmt":"2022-07-26T12:12:15","slug":"die-kommune-ist-tot-es-lebe-die-commune","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2013\/02\/die-kommune-ist-tot-es-lebe-die-commune\/","title":{"rendered":"Die &#8222;Kommune&#8220; ist tot &#8211; es lebe die Commune!"},"content":{"rendered":"<p>Die Geschichte und Wandlung der <i>Kommune<\/i> und ihrer HerausgeberInnen                 ist erstaunlich und lehrreich. Diese Monatszeitschrift (ab 2003                 erschien sie alle zwei Monate) war das Produkt der autorit\u00e4ren                 marxistisch-leninistischen Sekte Kommunistischer Bund Westdeutschland                 (KBW). <\/p>\n<p>Als Nachtrapp der antiautorit\u00e4ren 68er Revolte gegr\u00fcndet, war                 diese &#8222;Vorhut der Arbeiterklasse&#8220; darauf spezialisiert, unabh\u00e4ngige                 B\u00fcrger- und Basisinitiativen mit ihrem dominanten Ellenbogenverhalten                 und pseudorevolution\u00e4ren Phrasen zu okkupieren, lahm zu legen                 und letztendlich sogar zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>Als Anfang der 80er Jahre dieser straff organisierten Sekte die                 Felle immer mehr weg schwammen, beschlossen sie einen Strategiewechsel.                 Die ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigte <i>Kommunistische Volkszeitung<\/i> (KVZ),                 die bei allen m\u00f6glichen Gelegenheiten an jeder Ecke von emsigen                 Dr\u00fcckerkolonnen angeboten wurde, sollte zugunsten eines anderen                 Zeitungsprojektes eingestellt werden. Am 8. Oktober 1982 \u00fcberschrieb                 die KVZ einen Artikel mit der Schlagzeile: &#8222;\u00c4nderung bei KVZ und                 \u201aKommunismus und Klassenkampf&#8216;. Zum Jahresende wird die Konzentration                 auf ein Periodikum unumg\u00e4nglich&#8220; ((1)).<\/p>\n<p>Viel Geld und die von den KBW-Mitgliedern ebenfalls finanzierte                 Immobilie &#8222;Mainzer Landstra\u00dfe&#8220; in Frankfurt\/M. wurden in die &#8222;neue                 Zeit&#8220; hin\u00fcbergerettet und ab 1983 erschien die edel aufgemachte                 Monatszeitung <i>Kommune<\/i>. Die Gr\u00fcne Partei existierte schon                 zwei Jahre lang und ihr Aufstieg war abzusehen. Sie sollte f\u00fcr                 die Zukunft Fixpunkt und Hauptbet\u00e4tigungsfeld der ehemaligen MaoistInnen                 werden.<\/p>\n<h3>Libert\u00e4re Feigenbl\u00e4tter<\/h3>\n<p>Die Zeitung selbst war als pluralistisches Debattenorgan gedacht,                 um sich undogmatisch auf die Suche nach neuen brauchbaren Politikans\u00e4tzen                 zu machen. Der alte ideologische Ballast sollte abgeworfen werden.                 Bei der Suche nach Neuem wurde der Anarchismus neugierig beschnuppert,                 Autoren wie Murray Bookchin oder Rolf Cantzen ((2))                 kamen ausf\u00fchrlich zu Wort. Libert\u00e4res wurde gerne f\u00fcr ideologische                 Lockerungs\u00fcbung genutzt, um sich von den alten Bolschewismuskonzeptionen                 zu l\u00f6sen und trotzdem noch das gute Gef\u00fchl zu haben, irgendwie                 tabubrechend und radikal zu sein. Die sogenannten \u00d6kolibert\u00e4ren                 in den Gr\u00fcnen, die den &#8222;Markt&#8220; unkritisch zum Ma\u00df aller Dinge                 erhoben, wurden als Str\u00f6mung gegr\u00fcndet und bekamen in der &#8222;Kommune&#8220;                 ebenfalls ihr Forum.<\/p>\n<p>Der ebenfalls noch zum alten KBW-Stamm geh\u00f6rende Sendler Verlag                 gab ein Buch von dem Anarchisten Daniel Guerin heraus ((3)).               <\/p>\n<p> <i>Schwarzer Faden<\/i> und <i>Graswurzelrevolution<\/i> nahmen                 die M\u00f6glichkeit f\u00fcr Austauschanzeigen gerne wahr. Ein ansprechender                 und h\u00f6chst kompetent geschriebener Feuilletonteil lies die bundesdeutsche                 Tagespresse aufhorchen und schon nach wenigen Jahren wurde die                 <i>Kommune<\/i> der verh\u00e4tschelte Shootingstar in der Wahrnehmung                 der &#8222;seri\u00f6sen&#8220; Gro\u00df-Zeitungen <i>FAZ<\/i>, <i>FR<\/i> und <i>Die                 Zeit<\/i>.<\/p>\n<p>1985 durfte der \u00d6ko-Anarchist Murray Bookchin die traditionellen                 &#8222;libert\u00e4ren Elemente&#8220; des &#8222;amerikanischen Traums&#8220; als anarchistischen                 Gegenentwurf f\u00fcr eine neue Gesellschaft auf immerhin acht Seiten                 in der <i>Kommune<\/i> vorstellen ((4)).               <\/p>\n<p>Es handelt sich hierbei um die in den urspr\u00fcnglich sechs Yankeestaaten                 praktizierten &#8222;Town Meetings&#8220; (B\u00fcrgerversammlungen), die allerdings                 nur mit einer geringen legalen Autorit\u00e4t ausgestattet waren. <\/p>\n<p>Den Gr\u00fcnen, die damals noch ihre institutionell orientierte und                 parlamentarisch ausgerichtete Politik gegen\u00fcber einer skeptischen                 parteiunabh\u00e4ngigen Basisbewegung legitimieren mussten, kam dieser                 inhaltlich eher schwache und die wirklichen Zust\u00e4nde in den USA                 idealisierende Beitrag Bookchins wie gerufen, um ihr parlamentarisches                 Engagement zu rechtfertigen. Schlie\u00dflich ergatterten die Gr\u00fcnen                 genau zu diesem Zeitpunkt bei den Kommunalwahlen mehrere Tausend                 Mandate. <\/p>\n<p>Wer einmal innerhalb der untersten kommunalpolitischen Ebene                 &#8211; den Bezirksvertretungen in der BRD &#8211; aktiv war, konnte die profilneurotischen                 Eskapaden geltungss\u00fcchtiger Gockel auf dieser untersten institutionellen                 Ebene hautnah erleben. <\/p>\n<p>Im Kampf um die Durchsetzung ihrer Interessen arbeiten die Beteiligten                 dort genauso mit autorit\u00e4ren Herrschaftsmethoden, wie in der gro\u00dfen                 Politik.<\/p>\n<p>Hierarchien werden hier nicht infrage, sondern demonstrativ zur                 Schau gestellt. Autorit\u00e4res Verhalten wird dabei keineswegs abgebaut,                 sondern Autorit\u00e4ten blasen sich erst richtig auf: Kaufleute, UnternehmerInnen,                 OberlehrerInnen und hochrangige Gewerkschaftsfunktion\u00e4re kehren                 hier ihre gehobenen Funktionen auf kommunaler Ebene sogar besonders                 hervor, um die anstehenden Entscheidungen zu beeinflussen; einfache                 Menschen in nicht herausragender Position gehen leer aus. Emanzipatorisch                 ist hieran gar nichts. &#8211; Nat\u00fcrlich spricht dies nicht gegen Aktivit\u00e4ten                 im Stadtteil an sich; die Beteiligung im institutionellen Rahmen                 selbst kann man sich jedoch getrost schenken. <\/p>\n<h3>Fr\u00fche Anpassungs\u00fcbungen<\/h3>\n<p>Es ist sicher kein Zufall, dass nur ein paar Seiten nach Bookchins                 Loblied auf diese besondere Form der kommunalen Bet\u00e4tigung der                 Ex-KBW-Genosse und heutige Ministerpr\u00e4sident von Baden W\u00fcrttemberg,                 Winfried Kretschmann, schon damals die staatstragende Kurve andeutet,                 in die er sich sp\u00e4ter gelegt hat: <\/p>\n<p>&#8222;Radikale Brandreden auf Parteitagen sind noch nicht die Posaunen                 von Jericho, die Risse in die Atomkraftwerke blasen. Gefordert                 ist eine neue Ordnungspolitik, die \u00f6kologische Rahmenbedingungen                 formuliert. (&#8230;) Wir brauchen gute, gr\u00fcne Gesetze&#8220; ((5)).               <\/p>\n<p>Ein paar <i>Kommune<\/i>-Ausgaben sp\u00e4ter profilierte sich der                 heutige Stuttgarter Oberb\u00fcrgermeister Fritz Kuhn, schon damals                 als realpolitisch denkender Landtagsabgeordneter von Baden W\u00fcrttemberg,                 durch verschiedene Kommentare ((6))                 f\u00fcr h\u00f6here Aufgaben.<\/p>\n<p>Da es in der Anfangsphase der Gr\u00fcnen kein gut aufgemachtes Debattenorgan                 verschiedener Str\u00f6mungen gab, f\u00fcllte die <i>Kommune<\/i> diese                 L\u00fccke geschickt aus. Als Zeitschrift der dezidiert \u00f6kosozialistischen                 Tendenz innerhalb der Gr\u00fcnen erschien ebenfalls die <i>Moderne                 Zeiten<\/i> (MOZ), die Ende 1984 ihr Erscheinen wegen gro\u00dfer wirtschaftlicher                 Schwierigkeiten aufgeben musste. Die Abokartei der MOZ bekam die                 <i>Kommune<\/i>, um Werbeexemplare zu verschicken. Im Gegenzug                 konnten die \u00d6kosozialisten in einer regelm\u00e4\u00dfigen Kolumne und in                 weiteren Beitr\u00e4gen die <i>Kommune<\/i> (vorerst) nutzen.<\/p>\n<h3>Pikant <\/h3>\n<p>Bei den \u00d6kosozialisten handelte es sich zum nicht unbetr\u00e4chtlichen                 Teil um Mitglieder des mit dem KBW heftig verfeindeten ebenfalls                 maoistisch orientierten Kommunistischen Bundes (KB), der in seinem                 <i>Arbeiterkampf<\/i> (AK) mit Vorliebe seitenlang KBW-Schm\u00e4hwitze                 ver\u00f6ffentlichte. Nun waren die ehemals staatseroberungss\u00fcchtigen                 MLer in inniger Feindschaft in den Gr\u00fcnen vereint und es sollten                 nur noch wenige Jahre und Anpassungsschritte n\u00f6tig sein, bis sie                 sich diesmal gemeinsam daranmachten, als gewendete Gr\u00fcne den Staat                 tats\u00e4chlich zu erobern &#8211; na ja, zumindest ein Zipfelchen davon.<\/p>\n<p>In keiner anderen Zeitung als in der <i>Kommune<\/i> kann mensch                 die einzelnen Anpassungsstationen, in denen sich die Grundhaltungen                 von anf\u00e4nglich radikal-emanzipatorischen Positionen zu klassisch-rechter                 Realpolitik verschieben, besser nachvollziehen als hier. <\/p>\n<p>Es dr\u00e4ngt sich allerdings bei den neugr\u00fcnen KBW-Mitgliedern schon                 die Frage auf, ob die urspr\u00fcnglichen Absichten des Neuanfangs                 wirklich so nachhaltig andere waren, wie es beim oberfl\u00e4chlichen                 Hinsehen den Anschein hatte.<\/p>\n<h3>Kultur und Utopie<\/h3>\n<p>Der durchaus niveauvoll vorgetragene k\u00fcnstlerisch-literarische                 Impuls f\u00fcr Freiheit und Gerechtigkeit fand bei der <i>Kommune<\/i>                 in der politischen Kommentierung gr\u00fcner Realpolitik keinerlei                 Entsprechung. Durch die gesamte Zeitung zog sich ein tiefer Riss                 zwischen sch\u00f6ngeistig-\u00e4sthetischem Feuilleton, gepaart mit unverbindlich                 moralisierenden Betrachtungen einerseits und der bitteren Realit\u00e4t                 gr\u00fcner Parlaments- und Regierungspolitik andererseits.<\/p>\n<p>Die Besch\u00e4ftigung mit dem Werk von Rudolf Bahro oder die Auseinandersetzung                 Karl-Ludwig Schibels mit der sehr alten und der aktuellen utopisch                 gepr\u00e4gten tats\u00e4chlichen Kommunebewegung hatte in dem Blatt durchaus                 ihren Reiz. Aber in einem immer gr\u00f6\u00dferen Meer pragmatisch angepasster                 gr\u00fcner Realpolitik verblassten im Laufe der Zeit diese hoffnungsvollen                 libert\u00e4ren Gegenentw\u00fcrfe zu immer kleineren, fast unsichtbaren                 Inselchen.<\/p>\n<p>Fazit: Diese Zeitschrift schm\u00fcckte sich oft mit fremden Federn,                 um sich interessant zu machen.<\/p>\n<h3>Pol Pot und die Jugoslawienkriege<\/h3>\n<p>Die <i>Kommune<\/i> nahm in den 90er Jahren w\u00e4hrend der Jugoslawienkriege                 keine konsequent pazifistische Position ein, sondern bef\u00fcrwortete                 &#8211; stramm antiserbisch wie der ganze bundesdeutsche Mainstream                 &#8211; &#8222;Menschenrechtskriege&#8220;. Daf\u00fcr bekam sie noch mehr Beifall in                 der b\u00fcrgerlichen Presse als ohnehin schon.<\/p>\n<p>Zur Belohnung wurde der Chefredakteur Joscha Schmierer von seinem                 Parteikollegen Joschka Fischer von 1999 bis 2007 zum Leiter des                 Planungsstabes des Ausw\u00e4rtigen Amtes berufen. Noch drei Jahre                 bevor er das Zepter bei der <i>Kommune<\/i> \u00fcbernahm, \u00fcbersandte                 Schmierer 1980 dem millionenfachen Massenm\u00f6rder Pol Pot in Kambodscha                 eine KBW-Gru\u00dfbotschaft und kn\u00fcpfte damit an seinen zwei Jahre                 zuvor absolvierten Solidarit\u00e4tsbesuch bei dem Diktator an ((7)).               <\/p>\n<p>Auch wenn Schmierer sich sp\u00e4ter davon distanzierte, so war sein                 Verhalten offensichtlich eine Empfehlung f\u00fcr h\u00f6here Aufgaben:                 F\u00fcr die Sicherung des Friedens in Europa, insbesondere in Jugoslawien,                 war er genau der Richtige f\u00fcr Rotgr\u00fcn. -Wie gruselig! <\/p>\n<h3>Mit Hartz IV gegen &#8222;\u00fcberzogenen Sozialstaat&#8220;<\/h3>\n<p>Als im Jahre 2004 Hartz IV f\u00fcr Arbeitslose von der Rotgr\u00fcnen                 Koalition eingef\u00fchrt wurde, machte sich nicht nur ein Autor der                 Kommune zu diesem Zeitpunkt zum vehementen Bef\u00fcrworter dieses                 Sozialraubes: &#8222;Insgesamt fesselt ein schleichender Sozialstaats-Korporatismus                 viele produktive und innovative Kr\u00e4fte. Er hat seine Urspr\u00fcnge                 in den vielen guten Absichten der Reformpolitik vergangener Jahrzehnte                 und sorgte f\u00fcr ein immer weiter vertieftes System von Sicherheiten                 und Einbindungen. Die Kehrseite dieses Systems der Daseinsvorsorge                 ist Immobilit\u00e4t, mangelnde Durchl\u00e4ssigkeit, soziale Exklusion.                 (&#8230;) Immerhin ruft auch das neue Sozialpapier der Deutschen Bischofskonferenz                 (2003) nun zu mehr Eigenverantwortung auf. Die Bisch\u00f6fe liefern                 eine klare Analyse der unsozialen Wirkungen eines \u00fcberzogenen                 Sozialstaates, der Wachstum und Besch\u00e4ftigung dauerhaft beeintr\u00e4chtigt.                 Die Bundesregierung sollte den bisch\u00f6flichen Segen als ermutigendes                 Zeichen nehmen.&#8220; &#8211; Kann man noch tiefer sinken?!<\/p>\n<p>Autor dieses <i>Kommune<\/i>-Beitrages war Otto Singer, Mitarbeiter                 des damals schon neoliberalen gr\u00fcnen Bundestagsabgeordneten Oswald                 Metzger, der 2008 zur CDU ging und dort beim Gedr\u00e4nge um die Fleischt\u00f6pfe                 (Bundestagsmandate) mehrmals erfolglos blieb. <\/p>\n<p>Die neoliberale Scharfmacherei von Singer gefiel der FAZ so sehr,                 dass sie diese Zeilen zustimmend zitierte. Der <i>Kommune<\/i>                 wiederum war so begeistert \u00fcber das FAZ-Lob, dass sie es erneut                 hocherfreut rezitierte ((8)).<\/p>\n<p>Wenn sich die fr\u00fcheren vehementen Gegner von 68 ff. drei\u00dfig Jahre                 sp\u00e4ter so &#8222;gr\u00fcn&#8220; sind, dass sie sich gegenseitig nur noch \u00fcber                 den gr\u00fcnen Klee loben, dann wird es auf publizistischer Ebene                 langweilig und dr\u00f6ge. Die <i>Kommune<\/i> stellte die Politik der                 Gr\u00fcnen nicht in Frage, verzichtete auf jede Art von Provokation                 und betreute journalistisch den biederen Pragmatismus der gr\u00fcnen                 AmtsinhaberInnen. Das interessierte immer weniger Menschen.<\/p>\n<p>In der Begr\u00fcndung f\u00fcr die Einstellung des Blattes wird ausgerechnet                 von denjenigen, die den nicht marktgem\u00e4\u00dfen Subventionssumpf trockenlegen                 wollten, beklagt: &#8222;Hinter der Zeitschrift stehen weder eine generations\u00fcbergreifende                 Institution wie etwa ein renommierter Verlag, noch ist sie in                 einem wissenschaftlich-akademischen Umfeld verankert. Ihre \u00f6ffentliche                 Wirkung l\u00e4\u00dft nach und ihr Stamm von Abonnentinnen und Abonnenten                 w\u00e4chst seit Jahren nicht mehr &#8230;&#8220; ((9)).<\/p>\n<p>Mit anderen Worten, die <i>Kommune<\/i> ist zu unflexibel, zu                 wenig innovativ und selbstkritisch, zu tr\u00e4ge, selbstgef\u00e4llig und                 bequem geworden. <\/p>\n<p>All das, was ihre Autoren wie Singer den vom Sozialstaat verw\u00f6hnten                 Arbeitslosen vorwarfen, trifft jetzt nach dieser Logik auf sie                 selbst zu, denn sonst w\u00e4re es nicht zu dieser Situation gekommen.               <\/p>\n<p>Jetzt hilft auch keine Distanzierung von Hartz IV mehr. Es ist                 aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschichte und Wandlung der Kommune und ihrer HerausgeberInnen ist erstaunlich und lehrreich. Diese Monatszeitschrift (ab 2003 erschien sie alle zwei Monate) war das Produkt der autorit\u00e4ren marxistisch-leninistischen Sekte Kommunistischer Bund Westdeutschland (KBW). Als Nachtrapp der antiautorit\u00e4ren 68er Revolte gegr\u00fcndet, war diese &#8222;Vorhut der Arbeiterklasse&#8220; darauf spezialisiert, unabh\u00e4ngige B\u00fcrger- und Basisinitiativen mit ihrem dominanten Ellenbogenverhalten &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2013\/02\/die-kommune-ist-tot-es-lebe-die-commune\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Die \"Kommune\" ist tot - es lebe die Commune! - graswurzelrevolution","description":"Die Geschichte und Wandlung der Kommune und ihrer HerausgeberInnen ist erstaunlich und lehrreich. 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