{"id":11878,"date":"2013-03-01T00:00:17","date_gmt":"2013-02-28T22:00:17","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=11878"},"modified":"2022-07-26T14:12:14","modified_gmt":"2022-07-26T12:12:14","slug":"schusse-und-worte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2013\/03\/schusse-und-worte\/","title":{"rendered":"Sch\u00fcsse und Worte"},"content":{"rendered":"<p>Zwei russische Juden, die es in jungen Jahren Ende des 19. Jahrhunderts                 in die Vereinigten Staaten von Amerika verschlug. Sie, eine unerm\u00fcdliche                 Propagandistin des Anarchismus, kompliziert, lebenslustig &#8211; &#8222;Wenn                 ich nicht tanzen kann, ist es nicht meine Revolution!&#8220; -, einem                 gewissen Luxus nicht abgeneigt. Er, ein scharfz\u00fcngiger, nach langer                 Haft von Depressionen gequ\u00e4lter Asket der revolution\u00e4ren Aktion,                 der eher im Hintergrund wirkte, in einer Unzahl von Komitees,                 jedoch kaum weniger einflussreich war als sie: libert\u00e4re Umst\u00fcrzler,                 fr\u00fche Kritiker der bolschewistischen Revolution, Pioniere der                 freien Liebe, als Exilierte von Land zu Land gejagt, &#8222;Amerikas                 erster Terrorist&#8220; und die &#8222;rote Emma&#8220;. <\/p>\n<p>Ein Liebespaar waren die beiden nur kurz. Ihre Freundschaft dagegen                 hielt ein Leben lang. &#8222;Meine Freundschaft zu Berkman&#8220;, schrieb                 Emma Goldman 1934, zwei Jahre vor seinem Selbstmord, &#8222;kann nur                 der Tod beenden&#8220;. Berkman und Goldman &#8211; zwei mythische Figuren                 der anarchistischen Bewegung(en). Aber politische Mythen haben                 so ihre T\u00fccken&#8230;<\/p>\n<p>Ihre 2012 von Paul Avrich und seiner Tochter Karen vorgelegte                 &#8222;Doppelbiographie&#8220; ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Paul                 Avrich war bis zu seinem Tod im Jahr 2006 Professor f\u00fcr russische                 Geschichte und Anarchismus an der City University von New York.               <\/p>\n<p>Auf seinen Wunsch hin beendete seine Tochter, ihres Zeichens                 Schriftstellerin und Verlegerin, nach seinem Tod, gest\u00fctzt auf                 die Ergebnisse seiner jahrzehntelangen Recherchen und erste Textentw\u00fcrfe,                 eine Arbeit, die man getrost als Vollendung eines Lebenswerks                 bezeichnen darf. <\/p>\n<p>Der Materialreichtum von &#8222;Sasha and Emma&#8220; ist erstaunlich. Paul                 Avrich hatte im Laufe seines Lebens Gelegenheit, mit zahlreichen                 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu sprechen, die Berkman und Goldman                 noch pers\u00f6nlich gekannt hatten. <\/p>\n<p>Er wertete Nachl\u00e4sse aus, sammelte Briefe, studierte Zeitungsartikel,                 Gewerkschaftskarteien und Polizeiakten. Seine Tochter vervollst\u00e4ndigte                 seine Recherchen. Vor allem aber ist es ihr gelungen, die ungeheure                 Menge an Material zu einer ansprechenden, fl\u00fcssig lesbaren biographischen                 Erz\u00e4hlung zusammenzuf\u00fcgen, in der dokumentarische Genauigkeit                 und Zug\u00e4nglichkeit Hand in Hand gehen. Nur selten schlittert &#8222;Sasha                 and Emma&#8220; selbst ins romanhafte ab, und ebenso selten werden die                 Leserinnen und Leser mit \u00fcberfl\u00fcssigen Kleinigkeiten gequ\u00e4lt,                 etwa, wann Emma Goldman sich wo in Paris welche Gl\u00e4ser f\u00fcr ihre                 Brille anfertigen lie\u00df. &#8222;Der Biograph&#8220;, hat Kurt Tucholsky einmal                 gesagt, &#8222;l\u00e4sst fremde Muskeln schwellen&#8220;.<\/p>\n<p>Paul und Karen Avrich bew\u00e4ltigten ihre Aufgabe aus eigener Kraft.                 Beide sind so gut wie nie der Versuchung erlegen, das Leben ihrer                 Protagonistinnen und Protagonisten Jahrzehnte sp\u00e4ter noch einmal                 leben zu wollen, bis in seine unbedeutendsten Details hinein.               <\/p>\n<p>Man darf hoffen, dass &#8222;Sasha and Emma&#8220; k\u00fcnftig innerhalb der                 internationalen Anarchismusforschung die ihm geb\u00fchrende Beachtung                 als kritische Biographie finden wird.<\/p>\n<p>Ob das Werk allerdings auch als Geschichte des (vor allem) US-amerikanischen                 Anarchismus und seines Einflusses innerhalb der Arbeiterbewegung                 gelesen werden kann, ist eher zweifelhaft. Einem unausgesprochenen                 Forschungskonsens entsprechend orientieren sich wissenschaftliche                 Studien zum Anarchismus seit Jahrzehnten vorrangig an den Lebensl\u00e4ufen                 einzelner Aktivistinnen und Aktivisten. <\/p>\n<p>Dies war nicht zuletzt eine Reaktion auf die Dominanz oft ungenauer                 oder zu abstrakter Kategorien der politischen oder Sozialgeschichte,                 die in den sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts                 den wissenschaftlichen Diskurs bestimmten. Man wollte Geschichte                 wieder n\u00e4her an die Menschen heranr\u00fccken, wollte mechanistische                 Modelle von Ursache und Wirkung differenzieren und erfahren, wie                 ein Anarchist des 19. Jahrhunderts tats\u00e4chlich lebte, dachte,                 a\u00df, trank, sich kleidete und mit welchen Schwierigkeiten er fertig                 werden musste. <\/p>\n<p>Die methodische Hegemonie des Biographismus hat in der historischen                 Anarchismusforschung die Detailkenntnisse zu Akteurinnen und Akteuren                 nationaler anarchistischer Gruppen und Bewegungen enorm vergr\u00f6\u00dfert                 und so manchen bemerkenswerten Lebenslauf vor dem Vergessen bewahrt.               <\/p>\n<p>Um aber auf diesem Wege ein schl\u00fcssiges <i>Gesamtbild<\/i> der                 politischen und sozialen Situation zu bekommen, m\u00fcssten geradezu                 olympische Forschungsleistungen erbracht werden (man denke nur                 an Jean Maitron und sein gewaltiges Nachschlagewerk zur franz\u00f6sischen                 Arbeiterbewegung, das nahezu ausschlie\u00dflich aus biographischen                 Portraits besteht). <\/p>\n<p>Eine biographistische Perspektive ist naturgem\u00e4\u00df beschr\u00e4nkt.                 Denn man folgt f\u00fcr gew\u00f6hnlich den Schritten <i>eines<\/i> Menschen.                 Kein Einzelner jedoch ist repr\u00e4sentativ f\u00fcr &#8222;das Ganze&#8220;. Und selbst,                 wenn man versucht, sein Denken und Handeln in einen gr\u00f6\u00dferen Rahmen                 zu stellen, so darf man sich doch nie zu weit von seinen Hosen-                 oder Rocks\u00e4umen entfernen, will man nicht seinerseits in Ungenauigkeiten                 verfallen oder die Koh\u00e4renz seiner Studie gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p><h3>Biographismus ist kein K\u00f6nigsweg zu historischer Erkenntnis<\/h3>\n<p>               Nun ist es nat\u00fcrlich absurd, einer ausgewiesenen Biographie vorzuwerfen,               sie sei &#8222;biographistisch&#8220;. Gleichwohl ist &#8222;Sasha and Emma&#8220; bei allen               St\u00e4rken auch ein anschauliches Beispiel f\u00fcr die Grenzen, an denen               eine ganz auf das Leben Einzelner ausgerichtete Forschung stehen               bleiben muss.               <\/p>\n<p>Es f\u00e4llt beispielsweise beim Lesen schwer, einzusch\u00e4tzen, wie                 relevant der Anarchismus innerhalb der US-amerikanischen Gesellschaft                 eigentlich war.<\/p>\n<p>Folgt man der \u00e4u\u00dferst genauen Auflistung von Emma Goldmans zahllosen                 Vortr\u00e4gen, muss der Eindruck entstehen, noch im kleinsten Dorf                 habe man um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert die schwarze                 Fahne aufgezogen. Dass dem nicht so war, bedarf kaum der Erw\u00e4hnung.<\/p>\n<p>Die Dominanz sozialistischer Organisationen &#8211; Goldmans pers\u00f6nlicher                 Freund etwa, der Schriftsteller Jack London, hielt als \u00fcberzeugter                 Sozialist wenig von ihren politischen Ideen &#8211; und der rasch wachsende                 Einfluss kommunistischer Gruppen, zumal auf die US-amerikanische                 und europ\u00e4ische Intelligenz, werden allenfalls gestreift. <\/p>\n<p>Ganz auf biographische Daten und private Korrespondenz konzentriert,                 vermerken Paul und Karen Avrich zum Beispiel den massiven Widerstand,                 den gerade in England Kommunisten gegen die bolschewismuskritischen                 Vortr\u00e4ge Goldmans organisierten, zu knapp und eher am Rande. Goldman                 selbst neigte dazu, in Briefen an Freunde diese Schwierigkeiten                 herunterzuspielen. Sie sind f\u00fcr eine Schilderung der sich verschiebenden                 politischen Hegemonien in Europa daher wenig hilfreich. <\/p>\n<p>Es fehlt &#8222;Sasha and Emma&#8220; gelegentlich an einschr\u00e4nkender Kontextualisierung,                 und h\u00e4ufig muss man sich Informationen \u00fcber das gr\u00f6\u00dfere politische                 Panorama aus Nebens\u00e4tzen zusammenklauben. <\/p>\n<p>Am besten ist das Buch immer dann, wenn das Leben Berkmans und                 Goldmans umfassend kontextualisiert wird mit den Entwicklungen                 und Ereignissen innerhalb der Arbeiterbewegung. Dies geschieht                 allerdings im Grunde nur ein einziges Mal, n\u00e4mlich bei der Schilderung                 der Vorgeschichte zum gescheiterten Attentat Berkmans auf den                 Industriellen Henry Clay Frick, das ihm 14 Jahre Haft in einem                 infernalischen Loch in Pittsburgh einbrachte: dem ber\u00fchmten Homestead-Streik.               <\/p>\n<p>In Homestead (Pennsylvania) war es 1892 zu kriegs\u00e4hnlichen Auseinandersetzungen                 zwischen Streikenden eines Carnegie-Stahlwerks und Pinkerton-Detektiven                 gekommen, die von der Werksleitung angefordert worden waren. <\/p>\n<p>Die Detektei Pinkerton war ein nicht-staatlicher Sicherheitsdienst                 f\u00fcr Gro\u00dfunternehmer, private Schl\u00e4gern und Mordgesellen, die Streiks                 mit Gewalt brechen sollten. Die Arbeiter bewaffneten und verschanzten                 sich, und als die Pinkerton-Leute auf zwei Lastk\u00e4hnen den Fluss                 hinaufkamen, nahmen sie sie unter Feuer. <\/p>\n<p>Das Gefecht dauerte Stunden, hinterlie\u00df mehrere Tote und endete                 mit einem Sieg der Stahlarbeiter. Es war der spektakul\u00e4rste &#8222;Arbeitskampf&#8220;                 der US-amerikanischen Geschichte. <\/p>\n<p>Der Triumph war allerdings nur von kurzer Dauer. Mit ausdr\u00fccklicher                 Genehmigung seines Vorgesetzten rief Frick, der Manager des Stahlwerks,                 nun die Nationalgarde zur Hilfe, um die Region zu &#8222;befrieden&#8220;.               <\/p>\n<p>Diese &#8222;Befriedung&#8220; ging ausschlie\u00dflich zu Lasten der protestierenden                 Arbeiter. Der Streik wurde unterdr\u00fcckt. F\u00fcr den jungen, fanatischen                 Berkman bedeutete Homestead das lange erwartete &#8222;Erwachen der                 Arbeiterschaft&#8220;, und das Eingreifen der Nationalgarde auf Seiten                 der Unternehmer, dass der Staat mit Ausbeutern und &#8222;Arbeiterm\u00f6rdern&#8220;                 unter einer Decke steckte. <\/p>\n<p>Er verschaffte sich mit Goldmans Hilfe einen Revolver, bastelte                 sich ein Messer und machte sich von New York aus auf den Weg,                 um Frick zu t\u00f6ten.<\/p>\n<p>Noch aus einem anderen Grund sind die Kapitel zu Homestead, Berkmans                 Attentat und seiner Verurteilung in der Gesamtkomposition des                 Buches besonders interessant. Denn auf ebenso unaufdringliche                 wie detaillierte Weise diskutieren Paul und Karen Avrich an dieser                 Stelle Hintergr\u00fcnde, Motivationen und Wirkungen des individuellen                 Terrors, jener &#8222;Propaganda der Tat&#8220;, deren Geschichte in der Vorstellung                 weiter Teile der \u00d6ffentlichkeit dem Anarchismus noch heute wie                 ein schauriger Widerg\u00e4nger nachtappt. <\/p>\n<p>Selten sind die Schilderungen in &#8222;Sasha and Emma&#8220; so dicht und                 &#8211; man kann es nicht anders sagen &#8211; packend wie w\u00e4hrend der Vorbereitung                 Goldmans und Berkmans auf das Attentat.<\/p>\n<p>Wohl selten allerdings ist auch der blutige Irrsinn des individuellen                 Terrors so schl\u00fcssig verdeutlicht worden. <\/p>\n<p>Sowohl Berkman als auch Goldman bef\u00fcrworteten und verteidigten                 Zeit ihres Lebens revolution\u00e4re (auch individuelle) Gewalt als                 legitimes Kampfmittel. Als allerdings der junge Berkman, gerade                 einmal Anfang Zwanzig, nach seinem gescheiterten Mordanschlag                 blutbeschmiert und geschlagen durch die Stra\u00dfen von Homestead                 gef\u00fchrt wurde, schlug ihm von Seiten der streikenden Arbeiter                 und ihrer Familien blanke Feindseligkeit entgegen. <\/p>\n<p>Entsetzt musste er feststellen, dass man ihn keineswegs als &#8222;Helden                 der Revolution&#8220; feierte, der im Sinne der &#8222;Vielen&#8220; gehandelt habe.                 Im Gegenteil: Frick, der sich seinem Attent\u00e4ter mutig widersetzt                 und sogar verhindert hatte, dass man ihn lynchte, gewann durch                 den Anschlag jene Sympathien zur\u00fcck, die er auf nationaler Ebene                 durch den Einsatz der Pinkertons verspielt hatte. <\/p>\n<p>So ungleich waren Sympathie und Antipathie innerhalb der Arbeiterschaft                 verteilt, dass einige Arbeiterzeitungen sogar mutma\u00dften, Berkman                 sei von Frick f\u00fcr das Attentat bezahlt worden, um sein Image aufpolieren                 zu k\u00f6nnen. Hugh O&#8217;Donnell, <i>Chairman<\/i> der Eisen- und Stahlarbeitergewerkschaft,                 sagte: &#8222;Die Kugel aus Berkmans Pistole [&#8230;] ging mitten durchs                 Herz des Streiks von Homestead&#8220; (S. 78). <\/p>\n<p>Paul und Karen Avrich weisen dar\u00fcber hinaus nach, dass Berkman                 sein Attentat wesentlich nach einem Vorbild aus der russischen                 Romanliteratur (!) konzipiert hatte. Die Kollision von heroischer                 Fiktion und Wirklichkeit war blutig und folgenschwer.<\/p>\n<p>Trotz der erw\u00e4hnten gattungs- und methodenbedingten Schw\u00e4chen                 bietet &#8222;Sasha and Emma&#8220; insgesamt eine lehrreiche, anregende Lekt\u00fcre                 auf wissenschaftlich hohem Niveau. Sie ist ebenso dazu angetan,                 \u00fcberlebte Mythen zu korrigieren, wie die Faszination eines nicht-wissenschaftlichen                 und bewegungsfernen Publikums zu wecken f\u00fcr Leben und Werk zweier                 Menschen, die immer ihren Idealen treu geblieben sind &#8211; im Guten                 wie im B\u00f6sen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei russische Juden, die es in jungen Jahren Ende des 19. Jahrhunderts in die Vereinigten Staaten von Amerika verschlug. Sie, eine unerm\u00fcdliche Propagandistin des Anarchismus, kompliziert, lebenslustig &#8211; &#8222;Wenn ich nicht tanzen kann, ist es nicht meine Revolution!&#8220; -, einem gewissen Luxus nicht abgeneigt. Er, ein scharfz\u00fcngiger, nach langer Haft von Depressionen gequ\u00e4lter Asket der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2013\/03\/schusse-und-worte\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Sch\u00fcsse und Worte - graswurzelrevolution","description":"Zwei russische Juden, die es in jungen Jahren Ende des 19. Jahrhunderts in die Vereinigten Staaten von Amerika verschlug. Sie, eine unerm\u00fcdliche Propagandistin"},"footnotes":""},"categories":[652,44,1042],"tags":[],"class_list":["post-11878","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-377-marz-2013","category-bucher","category-ohne-chef-und-staat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11878","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11878"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11878\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11878"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11878"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11878"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}