{"id":12674,"date":"2005-11-06T00:00:03","date_gmt":"2005-11-05T22:00:03","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=12674"},"modified":"2022-07-26T14:15:02","modified_gmt":"2022-07-26T12:15:02","slug":"newyorck-ist-akut-von-raeumung-bedroht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2005\/11\/newyorck-ist-akut-von-raeumung-bedroht\/","title":{"rendered":"NewYorck ist akut von R\u00e4umung bedroht"},"content":{"rendered":"<p>Ab sofort ist das Hausprojekt NewYorck59 im Bethanien r&auml;umungsbedroht!                 Das Bezirksamt Friedrichshain- Kreuzberg traf sich am Dienstag,                 1. November 2005, um &uuml;ber die Situation im Bethanien zu entscheiden.                 Eingeladen waren neben dem Privatinvestor Michael Arendt auch                 die Polizeif&uuml;hrung von Friedrichshain-Kreuzbergs. Nach der                 gewaltsamen R&auml;umung am 6.6. droht den 60 BewohnerInnen und                 zahlreichen Initiativen des Projektes eine abermalige polizeiliche                 R&auml;umung &#8211; diesmal direkt verantwortet durch die &quot;Linkspartei.PDS&quot;                 und die Bezirksb&uuml;rgermeisterin von Friedrichshain\/Kreu zberg,                 Cornelia Reinauer. Das Hausprojekt NewYorck59 selbst hat allerdings                 noch keine offizielle Best&auml;tigung.<\/p>\n<p> Sicher ist allerdings, dass sich die Linkpartei.PDS, falls ein                 R&auml;umungsbeschluss des Bezirksamtes Friedrichshain- Kreuzberg                 erfolgt ist, klar zu einer zuk&uuml;nftigen Privatisierung des                 Bethanien bekennt, indem sie vorschnell Fakten schafft, eine Deeskalationsstrategie                 nicht einmal in Betracht zieht und zu ihrer Entscheidungsfindung                 obendrein auch noch Michael Arendt bittet. Nach 3 Jahren neoliberaler                 rot &#8211; roter Senatspolitik ist sich die PDS Kreuzberg-Friedrichshain                 nunmehr nicht zu schade, mit Gewalt gegen linke Projekte und Initiativen                 vorzugehen, um eine neoliberale Privatisierungspolitik durchzusetzen                 und ihre Regierungsf&auml;higkeit zu beweisen.<\/p>\n<p> Seitens des Hausprojektes NewYorck59 wurden seit Monaten und                 verst&auml;rkt in den letzten Tagen Anstrengungen unternommen,                 die Voraussetzungen f&uuml;r einen Verbleib im Bethanien zu erreichen.                 So wurde dem Bezirk mitgeteilt, dass die Mietzahlungen auch ohne                 bisherige vertragliche &Uuml;bereinkunft f&uuml;r den ansonsten                 leerstehenden S&uuml;dfl&uuml;gel an den Bezirk &uuml;berwiesen                 werden, und das Bezirksamt wurde mehrfach aufgefordert, &uuml;ber                 eine Duldungsvereinbarung zu verhandeln. Durch das Einreichen                 des B&uuml;rgerInnenbegehrens seitens der Initiative Zukunft Bethanien,                 das einen Verkauf des Bethanien f&uuml;r mindestens ein Jahr unm&ouml;glich                 macht, hat sich die politische Lage grundlegend ver&auml;ndert.                 Die Voraussetzung f&uuml;r einen zumindest vorl&auml;ufigen Verbleib                 der NewYorck59 sind nun gegeben. Umso &uuml;berraschender und                 absurder ist der &uuml;berschnelle Beschluss, sinnlosen Leerstand                 mit Polizeigewalt zu erzwingen.<\/p>\n<p> Doch die Linkspartei.PDS scheint ihrer Linie treu zu bleiben,                 soziale Wahlversprechen und neoliberale Realpolitik sauber zu                 trennen. Dies gilt f&uuml;r das Bethanien, wo durch eine vorschnelle                 polizeiliche Intervention jegliche politische Auseinandersetzung                 vor Ort durch die bereits arbeitenden politischen Initiativen                 gewaltsam unterbrochen und damit versucht wird, die Diskussionen                 um ein offenes Bethanien endg&uuml;ltig zu beenden. Dies gilt                 auch f&uuml;r Friedrichshain-Kreuzberg, wo sich die PDS explizit                 gegen die von ihr angeblich vertretenen Ideale der B&uuml;rgerInnenbeteiligung,                 der Deeskalation und der Politik von Unten in der symboltr&auml;chtigen                 Auseinandersetzung um ein offenes Bethanien stellt. Sie stellt                 sich damit auch explizit gegen das erste Berliner B&uuml;rgerInnenbegehren,                 indem sie das Bethanien dem B&uuml;rgerInnenbegehren vorgreifend                 privatisierungsreif macht.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Wir fordern die verantwortlichen Parteien auf, sich der Diskussion                     um ein offenes Bethanien zu stellen und nicht in gewohnten                     obrigkeitsstaatlichen Entscheidungsprozessen zu verweilen.                   <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p> Wir fordern die verantwortlichen Parteien auf, sich in konkrete                     Gespr&auml;che mit dem Hausprojekt NewYorck59 zu begeben und                     auf eine gewaltsame Eskalation zu verzichten.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p> Keine R&auml;umung der NewYorck59! Kollektive R&auml;ume statt                 Investorentr&auml;ume! Wir bleiben Alle!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab sofort ist das Hausprojekt NewYorck59 im Bethanien r&auml;umungsbedroht! Das Bezirksamt Friedrichshain- Kreuzberg traf sich am Dienstag, 1. November 2005, um &uuml;ber die Situation im Bethanien zu entscheiden. Eingeladen waren neben dem Privatinvestor Michael Arendt auch die Polizeif&uuml;hrung von Friedrichshain-Kreuzbergs. Nach der gewaltsamen R&auml;umung am 6.6. droht den 60 BewohnerInnen und zahlreichen Initiativen des Projektes &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2005\/11\/newyorck-ist-akut-von-raeumung-bedroht\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"NewYorck ist akut von R\u00e4umung bedroht - graswurzelrevolution","description":"Ab sofort ist das Hausprojekt NewYorck59 im Bethanien r&auml;umungsbedroht! 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