{"id":12903,"date":"1997-09-05T00:00:07","date_gmt":"1997-09-04T22:00:07","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=12903"},"modified":"2022-07-26T14:17:05","modified_gmt":"2022-07-26T12:17:05","slug":"vorsicht-dokumentation-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/1997\/09\/vorsicht-dokumentation-2\/","title":{"rendered":"Vorsicht, &#8222;Dokumentation&#8220;!"},"content":{"rendered":"<div class=\"text\">In den Nachbereitungsdiskussionen innerhalb der Anti-Castor-Bewegung zirkulieren zwei &#8222;Dokumentationen&#8220;, die diesen Namen am allerwenigsten verdienen. Es handelt sich um die sogenannten &#8222;Dokumentationen&#8220; &#8222;Hilfspolizei&#8220;, u.a. abgedruckt in &#8222;Anti-Atom-aktuell&#8220; (AAA) 79, in welchem \u00dcbergriffe von gewaltfreien AktivistInnen bei der Massenblockade, aber auch entlang der Transportstrecke angeblich &#8222;dokumentiert&#8220; werden, sowie um die sogenannte &#8222;Dokumentation&#8220; des &#8222;Rat der Gnome&#8220; mit dem Titel &#8222;Kampf dem Atomstaat&#8220;.<\/p>\n<h3>Die &#8222;Dokumentation&#8220; der &#8222;Antifaschistischen Arbeitsgruppe Uelzen&#8220; (AAUE)<\/h3>\n<p>Schon der Titel &#8222;Hilfspolizei&#8220; ist eine Frechheit und das durchg\u00e4ngige Gerede vom &#8222;Spaltungskonzept von X-tausendmal quer&#8220; verr\u00e4t den primitiv-demagogischen Charakter der angeblichen &#8222;Dokumentation&#8220;. Alle dokumentierten Vorf\u00e4lle werden in Form von Spiegelstrichbehauptungen aufgestellt. An eine tats\u00e4chliche Dokumentation w\u00e4re zun\u00e4chst einmal das Kriterium der Nachpr\u00fcfbarkeit zu stellen. Wenn aus Personenschutzgr\u00fcnden &#8211; auf die im Falle der X-Quer- InitiatorInnen, wie noch gezeigt wird, regelm\u00e4\u00dfig gepfiffen wird &#8211; die &#8222;Dokumente&#8220; und Aussagen nicht im Original ver\u00f6ffentlicht werden k\u00f6nnen (was wir verstehen k\u00f6nnten), dann m\u00fc\u00dfte den Beschuldigten (in dem Fall ja ganz eindeutig &#8222;X-1000mal quer&#8220;) evtl. in Form einer Delegation die M\u00f6glichkeit zum Einblick in die belastenden Dokumente gegeben werden. Andernfalls bleiben das blo\u00dfe Behauptungen \u00fcber Vorf\u00e4lle, die niemand nachpr\u00fcfen kann. Die Dokumente m\u00fc\u00dften also erstens eindeutig belegen k\u00f6nnen, da\u00df Verhaltensweisen wie Kontrollen an der Blockade oder Drohungen, Leute der Polizei auszuliefern tats\u00e4chlich vorgekommen sind. Wenn dies in gewi\u00df ganz wenigen Einzelf\u00e4llen (schon die H\u00e4ufigkeit scheint uns grenzenlos \u00fcbertrieben) der Fall war, verurteilen wir dies hiermit aufs Sch\u00e4rste als nicht- gewaltfrei. Die Dokumente m\u00fc\u00dften aber zweitens eindeutig belegen, da\u00df diese Vorkommnisse eben keine spontanen Einzelf\u00e4lle waren, sondern entweder von den OrganisatorInnen oder dem SprecherInnenrat von &#8222;X-quer&#8220; initiiert, geplant oder von ma\u00dfgeblichen Personen von X-quer selbst ausgef\u00fchrt worden sind. Wir bezweifeln, da\u00df sich in den &#8222;Dokumenten&#8220; auch nur irgendwelche Hinweise auf solche Personen oder solche Pl\u00e4ne finden lassen. Und bis zum Beweis des Gegenteil gilt, was zwei Leute aus Verden f\u00fcr X-quer zu den Vorw\u00fcrfen in AAA 79 erkl\u00e4rt haben:<\/p>\n<\/div>\n<blockquote><p>&#8222;Es tut uns leid, wenn einige Leute in Einzelf\u00e4llen von anderen wegen ihres Aussehens bedr\u00e4ngt oder gar angegriffen wurden (Herunterziehen von Vermummung, Durchsuchung von Rucks\u00e4cken etc.) Unserer Meinung nach haben wir unser Bestes gegeben, um eben das zu verhindern. (&#8230;) Mit den MittlerInnen wurde die Brisanz ihrer Aufgabe besprochen, damit sie nicht in eben beschriebener Weise handeln. Wenn einzelne sich wider diese Idee verhalten haben, ist das nicht im Sinne des SprecherInnenrates und der Vorbereitungsgruppe gewesen.&#8220; (S.42f)<\/p><\/blockquote>\n<div class=\"text\">Geht&#8217;s noch eindeutiger? Das Problem autonomer Betrachtung dieser Vorkommnisse ist eine falsche Wahrnehmung der Realit\u00e4t einer Massenblockade, an der sich immerhin bis zu 9.000 Menschen beteiligt haben, also ca. die H\u00e4lfte der im Wendland anwesenden Menschen. Vorbereitet war sie jedoch von einem viel kleineren B\u00fcndnis gewaltfreier AktivistInnen. Der autonome Blick auf die Realit\u00e4t verengt sich auf eine Zweiteilung zwischen &#8222;gewaltfreien&#8220; und &#8222;autonomen&#8220; Anti-AKW-AktivistInnen, doch Tatsache ist, da\u00df es bei X-quer und auch an anderen Teilen der Strecke mindestens noch eine andere, dritte Gruppe von Menschen gab: die B\u00fcrgerInnen, \u00fcberzeugte DemokratInnen, viele die sich zum ersten Mal an Widerstandsaktionen beteiligten. (Mit gutem Recht k\u00f6nnte von vielen spektrenm\u00e4\u00dfig nicht festgelegten Kids und Jugendlichen noch als von einer vierten Str\u00f6mung gesprochen werden, dazu sp\u00e4ter mehr&#8230;, usw.). Sie alle kamen ins Wendland mit ihrem vorgegebenen Bewu\u00dftseinsstand. Das X-quer-Konzept war als B\u00fcndniskonzept mit diesen Leuten angelegt. Das war ein Vabanque-Spiel und ein gro\u00dfes Risiko, denn es war klar, da\u00df sie w\u00e4hrend der Aktion nicht von einem Tag auf den anderen ihr Denken \u00e4ndern. Dasselbe gilt f\u00fcr b\u00fcrgerliche Verhaltensweisen auf der Strecke, die nun wiederum mit X-quer aber auch gar nichts zu tun haben.Diese B\u00fcrgerInnen sind nun durchaus keine &#8222;Gewaltfreien&#8220; oder lassen sich gar umstandslos den Graswurzelrevolution\u00e4rInnen zuordnen, das sollte doch wohl klar sein. Wenn sie nun aus ihrem falschen Bewu\u00dftsein heraus meinen, sie m\u00fc\u00dften zwar der Polizei gegen\u00fcber gewaltfrei bleiben, nicht aber Autonomen gegen\u00fcber (Drohung mit Polizei, Durchsuchung, Hand anlegen), dann sind sie f\u00fcr uns zuallererst mal nicht gewaltfrei! Denn f\u00fcr gewaltfreie AnarchistInnen ist Gewaltfreiheit ein Prinzip, das selbstverst\u00e4ndlich auch gegen\u00fcber Autonomen gilt, umso mehr sogar, als wir die Motive f\u00fcr Gegengewalt verst\u00e4ndlich und achtenswert, wenn auch falsch finden. Also: ein\/e B\u00fcrgerIn, die sich vielleicht sogar selbst &#8222;gewaltfrei&#8220; nennt, die aber gleichzeitig Hand an Autonome anlegt, ist gar kein\/e Gewaltfreie\/r, so wie auch Gr\u00fcne keine Gewaltfreie sind, wenn sie sich an der Staatsgewalt beteiligen, so wie auch Kohl kein Libert\u00e4rer ist, wenn er sich zur Freiheit bekennt! Was aber machen die autonomen KritikerInnen? Sie schreien den B\u00fcrgerInnen nicht etwa ins Gesicht, da\u00df sie Gewalt anwenden, sondern sie best\u00e4tigen noch ihr falsches Bewu\u00dftsein, dadurch da\u00df sie sie als Gewaltfreie behandeln. Denn nur so ist es ihnen m\u00f6glich, uns ihre Taten in die Schuhe zu schieben, nur so k\u00f6nnen sie uns gewaltfreie AnarchistInnen in demagogischer Weise f\u00fcr die Taten aller B\u00fcrgerInnen bei den Widerstandsaktionen im Wendland verantwortlich machen! Dabei sieht ein Blinder, da\u00df \u00fcberall im Wendland, nicht nur bei &#8222;X-quer&#8220;, B\u00fcrgerInnen mit solchem Bewu\u00dftsein herumliefen.<\/p>\n<p>Noch mal genauer zu diesen B\u00fcrgerInnen: B\u00fcrgerInnen als Protestmassen kommen autonomen K\u00e4mpferInnen gut zupa\u00df, wenn sie wie in Wackersdorf oder in der Hamburger Hafenstra\u00dfe bereit sind, die Steine ranzuschaffen. Im Wendland waren sie dazu in der Regel nicht bereit, kamen aber trotzdem als \u00fcberzeugte DemokratInnen dahin, oft im guten Willen, nicht alles von dem Rechtsstaat hinzunehmen, den sie ansonsten auch verteidigen. Und weil sie dies taten, haben sie nat\u00fcrlich zun\u00e4chst mal alle Berechtigung zur Kritik militanter Aktionen aus ihrer Sicht. Hier wird von der militanten Kritik oft das Kind mit dem Bade ausgesch\u00fcttet. Wir mu\u00dften uns ja auch mit ihrem b\u00fcrgerlichen Gewaltfreiheitsverst\u00e4ndnis, das unserer Ansicht nach \u00fcberhaupt keines ist, auseinandersetzen&#8230;<\/p>\n<p>Kritik, von wem auch immer, auch w\u00e4hrend der Aktion verbal zu \u00e4u\u00dfern, ist v\u00f6llig legitim und dr\u00fcckt nur ein berechtigtes Bed\u00fcrfnis nach dem Verlauf der Auseinandersetzungen aus. Au\u00dferdem sind die \u00c4ngste der B\u00fcrgerInnen vor verantwortungslosen Aktionen von Autonomen dem b\u00fcrgerlichen Bewu\u00dftsein nicht einfach nur zu 100 Prozent vom Staat eingebleut, sondern es geben manch tats\u00e4chlich verantwortungslose Verhaltensweisen von Autonomen auch Anla\u00df f\u00fcr b\u00fcrgerliche \u00c4ngste, deren verbaler Ausdruck dann aber oft die Falschen trifft oder &#8211; schlimmerweise und selbstredend zu verurteilen &#8211; spontan gewaltsam wird. Der spontane Zugriff auf Gewalt zur L\u00f6sung einer blockierten Situation sollte doch gerade Autonomen bekannt und nachvollziehbar sein &#8211; viel mehr als uns \u00fcbrigens. Autonome sollten sich tats\u00e4chlich mal \u00fcber ihren eigenen &#8211; und nicht immer nur den staatlich-internalisierten &#8211; Anteil an b\u00fcrgerlichen \u00c4ngsten vor ihnen Gedanken machen, etwa wenn die Berliner Autonmen Sanis \u00fcber autonome Verantwortungslosigkeiten berichten:<\/p>\n<\/div>\n<blockquote><p>&#8222;Wir mu\u00dften zusehen, da\u00df sich viele Szene-Leute offensichtlich \u00fcberhaupt nicht mit den \u00f6rtlichen Gegebenheiten auseinandergesetzt hatten. Damit meinen wir z.B., da\u00df es etlichen Leuten nicht eingefallen ist, sich mal zu \u00fcberlegen, was denn auf dem Land so alles anders ist und wie man eigene Verhaltensweisen dem anpa\u00dft. Das f\u00fchrte dann zu wunderbar durchdachten Aktionen wie dem Anstecken von Heu und R\u00fcbenmieten, wahrscheinlich wirklich aus der puren Gedankenlosigkeit heraus, da\u00df die entsprechenden Leute nicht wu\u00dften, wof\u00fcr Heu oder R\u00fcben so n\u00f6tig sind (bei uns kommt das Essen schlie\u00dflich aus der Dose, oder was?) (&#8230;) Was hat es mit dem Gefasel von Solidarit\u00e4t zu tun, wenn Menschen nicht nur in Panik \u00fcbertrampelt, dabei z.T. erheblich verletzt werden, sondern sich hinterher einen Schei\u00dfdreck drum gek\u00fcmmert wurde? Nach einer verletzten, vermi\u00dften Frau wurde immerhin schon zw\u00f6lf Stunden sp\u00e4ter gefragt!&#8220; (Interim 419, S.6)<\/p><\/blockquote>\n<div class=\"text\">Meint man\/frau wirklich, die im Wendland anwesenden B\u00fcrgerInnen kriegen sowas nicht mit? Das rechtfertigt nat\u00fcrlich \u00fcberhaupt keine spontanen Gewalthandlungen von B\u00fcrgerInnen. Wir glauben aber, da\u00df verbale Kritik erstens viel \u00f6fter vorkam als die von der AAUE dokumentierten Einzelf\u00e4lle des Handanlegens und da\u00df diese verbale Kritik zweitens von autonomer Seite viel zu leicht als pauschal kleinb\u00fcrgerlich &#8211; was sie oftmals auch sind! &#8211; abgetan und sich nicht wirklich damit auseinandergesetzt wird.Was also mit den B\u00fcrgerInnen und ihrem mitgebrachten Bewu\u00dftsein (das keineswegs bei der Aktion von X-quer erst geschaffen wurde, wie ein weiterer absurder Vorwurf lautet) in dieser schwierigen Situation mit deren teils legitimer, teils illegitimer Kritik tun? Sie wieder nach Hause schicken? Das k\u00e4me der Selbstmarginalisierung von Widerstand gleich. Unsere Antwort war zu versuchen, sie in den Widerstand gleichzeitig zu integrieren und dadurch auch zu radikalisieren (was vor allem \u00fcber die Konfrontation mit anderen Demokratievorstellungen, mit Basisdemokratie, Kritik der Mehrheitsentscheidung, SprecherInnenr\u00e4ten geschehen ist). Die GWR-Redaktion hat in einer <a title=\"Stellungnahme der Red. Graswurzelrevolution\" href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/1997\/08\/stellungnahme-der-red-graswurzelrevolution\/\">Stellungnahme<\/a> dazu formuliert: &#8222;Das ist und bleibt ein schwieriger Balanceakt, mit dem konstruktiv umzugehen ist, und da kann in Zukunft bestimmt einiges besser &#8218;ausbalanciert&#8216; werden.&#8220; Dem ist nichts hinzuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Und wie immer ist das Ganze bei der AAUE &#8222;Dokumentierte&#8220; nur die halbe Wahrheit. Um das n\u00e4mlich auch mal aus anderer Seite zu beleuchten: der AAUE f\u00e4llt es nat\u00fcrlich nicht ein, etwas zu ber\u00fccksichtigen, was ebenfalls im zitierten Papier der Berliner autonomen Sanis steht:<\/p>\n<\/div>\n<blockquote><p>&#8222;Wir mu\u00dften nicht nur erleben, da\u00df es zu Verhaltensweisen kam, die schlicht schweinisch und menschenverachtend sind, z.B. dem Werfen von Mollis (an anderer Stelle Steine) in Menschengruppen, angeblich auf Bullen, in Wirklichkeit in eine Sitzblockade, die davor war (eh alles nur Gewaltfreie, werden schon sehen, was sie davon haben, oder was???), sondern auch jede Menge von anderem geduldeten Schwachsinn, der genauso Opfer gekostet hat, wie z.B. Fallen im Wald in Form von Fu\u00df- und sogar Halsangeln. Rhetorische Frage: Was meint Ihr wohl, auf welcher Seite es deshalb Verletzte gegeben hat?&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<div class=\"text\">Wir wissen zudem durch eine nachpr\u00fcfbare Aussage einer Person unseres Vertrauens, die die entsprechenden Diskussionen selbst erlebt hat, da\u00df es sehr wohl Planungen zu einer autonomen Feldschlacht direkt am Verladekran und mit der direkten Absicht, das X-quer-Konzept damit zu treffen, gegeben hat und da\u00df das erst kurz vor Verwirklichung abgeblasen worden ist.Und was machen wir mit diesen Informationen? Werden wir nun eine autonome Gruppen denunzierende &#8222;Dokumentation&#8220; herausgeben? Werden wir nun auch alle Betroffenen, die von einem Molli oder Stein aus den eigenen Reihen getroffen wurden, die sich in autonomen Fu\u00df- und Halsangeln verfangen haben, dazu aufrufen, sich zu melden und diejenigen zu denunzieren, die geworfen oder die Fallen aufgestellt haben? Einen Teufel werden wir tun! Das ist nicht unser Niveau! Man\/frau mu\u00df sich das mal vorstellen: der Jugendtreff Abraxas in Dannenberg wird kurz vor dem Transport von Nazis zerst\u00f6rt, w\u00e4hrend des Transports werden einzelne AKW-GegnerInnen von Nazis \u00fcberfallen, Tausende, ob gewaltfrei oder nicht, werden beim Polizeieinsatz verpr\u00fcgelt, doch die &#8222;Antifaschistische Arbeitsgruppe Uelzen&#8220; dokumentiert nicht etwa neonazistische Gewalt, sie dokumentiert auch nicht die Polizeigewalt, nein, sie sieht es als ihre vordringlichste Aufgabe an, Gewaltfreie zu diffamieren und zu weiterer Denunziation aufzurufen.<\/p>\n<p>Es fehlte eigentlich nur noch, so hatten wir schon gewitzelt, da\u00df X-quer gleich selbst als faschistisch, \u00f6kofaschistisch oder so diffamiert wird, dann w\u00fcrde wenigstens der eigene politische Ansatz wieder stimmen und die Antifa w\u00fcrde sich wirklich der Antifa-Politik widmen! Und tats\u00e4chlich: auch dieser Witz wurde noch unglaubliche, ungeahnte autonome Realit\u00e4t. In dem Einleitungstext der sogenannten &#8222;Dokumentation&#8220; des &#8222;Rat der Gnome&#8220; hei\u00dft es nach spaltenlanger Hetze gegen X-1000mal quer unmittelbar im n\u00e4chsten Absatz, so da\u00df der Bezug zu X-quer kaum zu \u00fcbersehen ist, da\u00df eine Auseinandersetzung im Wendland &#8222;um den Umgang mit autorit\u00e4ren, &#8218;heimattreuen&#8216;, faschistoiden und anti-emanzipatorischen Str\u00f6mungen innerhalb der Anti-Castor-Bewegung&#8220; (S.4) anstehe. Hier steht derweil eine genauere Auseinandersetzung mit dieser sogenannten &#8222;Dokumentation&#8220; an.<\/p>\n<h3>Die &#8222;Dokumentation&#8220; des &#8222;Rat der Gnome&#8220;<\/h3>\n<p>Genaugenommen m\u00fc\u00dfte zu dieser sogenannten &#8222;Dokumentation&#8220; ein ganzes Buch geschrieben werden, denn einige Papiere und die darin &#8222;dokumentierten&#8220; Behauptungen br\u00e4uchten ein Vielfaches des hier vorhandenen Platzes, um in ihrer G\u00e4nze und H\u00e4ufigkeit widerlegt zu werden.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst zum Einleitungstext des &#8222;Rat der Gnome&#8220;, insbesondere ihrer dort bereits deutlich werdenden Hetze gegen &#8222;X-quer&#8220; (S.4). Es geht los mit einem Nebensatz, der bezeichnend f\u00fcr die ganze Kritik ist, n\u00e4mlich dem nicht weiter begr\u00fcndeten Verdacht &#8222;unsauberer finanzieller Macht&#8220; (1. Spalte unten), mit dem &#8222;X-quer&#8220; zu ihren Selbstverpflichtungen kam. Die Beteiligten von &#8222;X-quer&#8220; also gekauft? Und von wem? Wie absurd und unbegr\u00fcndet der Vorwurf auch ist, wie deplaciert in der Einleitung einer Hochglanzbrosch\u00fcre einer sich seri\u00f6s gebenden &#8222;Dokumentation&#8220;, die Hoffnung der AutorInnen setzt darauf, da\u00df sich bei den LeserInnen der Vorwurf finanzieller Abh\u00e4ngigkeit oder gar Veruntreuung schon unterbewu\u00dft festsetzen wird. Bereits an dieser Stelle m\u00fc\u00dfte die ganze &#8222;Dokumentation&#8220; auf den M\u00fcllhaufen der Demagogie geworfen werden. Aber wir lesen weiter. Zu &#8222;X- quer&#8220; hei\u00dft es dann:<\/p>\n<\/div>\n<blockquote><p>&#8222;Sie sehen sich nicht nur als moralisch h\u00f6herwertig, sondern h\u00f6chstwertig an. Spalten damit nicht nur in Gut und B\u00f6se, &#8230;, sondern grenzen auch alle anderen mit den vielf\u00e4ltigsten Aktionsformen aus. (&#8230;) Ihre hierarchische Wertigkeit der Menschen st\u00f6\u00dft auf bis zum Kotzen.&#8220; (S.4)<\/p><\/blockquote>\n<div class=\"text\">Es geht gewaltfreien AktivistInnen nicht um den &#8222;besseren&#8220; Menschen, sondern um eine revolution\u00e4re Ethik, um den Anspruch, sich im Kampf um Ver\u00e4nderung allerdings anders zu verhalten, als der B\u00fcrger der franz\u00f6sischen Revolution das mit der Guillotine als Kampfmittel gemacht hat. Revolution\u00e4re Ethik wird hier umgequirlt und als &#8222;H\u00f6chstwertigkeit&#8220;, also eine Form von Rassismus, ausgegeben. Es wird gelogen und verbogen &#8222;bis zum Kotzen&#8220;! Die &#8222;Gnome&#8220; wissen zudem auch, da\u00df &#8222;X-quer&#8220; mehrfach, und zwar so oft, da\u00df man\/frau es hier wirklich nicht wiederholen mu\u00df, erkl\u00e4rt hat, da\u00df sie alle anderen gewaltfreien Aktionsformen bis hin zur Sabotage ebenfalls bef\u00fcrworten.Es folgt der Vorwurf der &#8222;Hilfspolizei&#8220;, der in diesem Papier bereits wiederlegt wurde. Das &#8222;Startloch&#8220; des Streckenkonzepts sei vereinnahmt und als &#8222;ihr Hoheitsgebiet&#8220; reserviert worden, Absprachen im Vorfeld seien &#8222;ignoriert&#8220; worden und also &#8222;das Gefasel von Basisdemokratie&#8220; pure L\u00fcge. Hier mu\u00df nun doch noch einmal \u00fcber die bereits erw\u00e4hnten, nicht abgedruckten Gegendarstellungen des Delegiertentreffens hinaus einiges klargestellt werden. Als beim Delegiertentreffen am 15.3. ein Meinungsbild gegen &#8222;X-quer&#8220; zustandekam, war es bereits sehr sp\u00e4t und aufgrund der Angaben von Leuten aus Verden nur noch ca. 30 Leute da. Der folgende Einwand ist also berechtigt:<\/p>\n<\/div>\n<blockquote><p>&#8222;Was hat es mit Demokratie zu tun, wenn 30 Menschen, die durch nichts legitimiert sind au\u00dfer der Teilnahme an einem Treffen, ohne festgelegte Entscheidungskompetenz beschlie\u00dfen k\u00f6nnten, wo eine Aktion (an der sie selber nicht teilnehmen wollen), an der tausende Menschen beteiligt sind, stattfinden darf und wo nicht?&#8220; (AAA 79, S.35)<\/p><\/blockquote>\n<div class=\"text\">Delegierte aus einer auf Tausende z\u00e4hlenden Gruppe, die an die basisdemokratischen Entscheidungsprozesse dieser gro\u00dfen Gruppe gebunden sind und daher mit imperativem Mandat und vergleichsweise unflexibel, sind nicht mit einer Delegierten einer Ortsgruppe oder einer Gruppe aus zehn Leuten gleichzusetzen. Fakt war bei den Delegiertentreffen aber zudem, da\u00df Leute, die zu f\u00fcnft kamen, alle Delegierten aus dieser Gruppe waren und sich auch so verhielten. Selbstverst\u00e4ndlich darf daraus nicht gefolgert werden, eine Gro\u00dfgruppe k\u00f6nne nun mehrheitlich kleine Gruppen \u00fcberstimmen. Aber es gilt auch das Gegenteil: wenn Delegierte kleiner Gruppen die Delegierten einer Gro\u00dfgruppe \u00fcberstimmen, ist das nichts anderes als Unterdr\u00fcckung einer relevanten Gruppe von Menschen, ob nun reale Mehrheit oder Minderheit sei dahingestellt. Das ist ein basisdemokratisches Problem, das im Vorfeld des Transports nicht mehr gel\u00f6st werden konnte. &#8222;X-quer&#8220; jetzt im Nachhinein auf ein mehrheitliches Meinungsbild dieses Treffens festzulegen, ist reine Demagogie. Typisch f\u00fcr Meinungsbilder ist auch folgendes: w\u00e4hrend im Nachhinein von den KritikerInnen von X-quer das Meinungsbild zur &#8222;Entscheidung&#8220; umgepolt wird und daraus ein Bruch der Absprachen gefolgert wird, haben die Delegierten von X-quer das Meinungsbild auch als solches verstanden, nicht als Entscheidung, sondern als Stimmungsbild, als &#8222;Wunsch&#8220;. Aufgrund eigener basisdemokratischer Entscheidungsprozesse von X-quer, die sich nat\u00fcrlich in die L\u00e4nge zogen, konnte dann diesem Wunsch nicht entsprochen werden, es bestand allerdings kein Anla\u00df, das im Bewu\u00dftsein zu tun, gegen eine Entscheidung zu versto\u00dfen. Im \u00fcbrigen zeigte schon die Tatsache, da\u00df der Ort vor dem Verladekran im Streckenkonzept bei der Vorbereitung sehr lange verwaist war und sich keine Gruppe verbindlich drum k\u00fcmmerte, da\u00df hier nicht wirklich vorbereitende Gruppen konkurrierten und die eine Gruppe einer anderen was weggenommen h\u00e4tte.Da\u00df es bei dem Vorwurf des Bruchs von Absprachen aus dem Delegiertentreffen um politisch- strategische Tendenzen f\u00fcr die Zukunft geht und das Meinungsbild erst nach dem gelaufenen dritten Transport in der \u00d6ffentlichkeit lanciert wurde, um X-quer nach ihrem Erfolg zu delegitimieren, ist offensichtlich. Erst durch den Erfolg von &#8222;X-quer&#8220; aufgeschreckt wurde nach Ans\u00e4tzen gesucht, das Konzept im Nachhinein zu desavouieren. Niemand konnte aber vorher mit dem Verlauf am Verladekran und der langen Behinderungszeit rechnen &#8211; die Aktion von &#8222;X-quer&#8220; h\u00e4tte auch nach hinten losgehen k\u00f6nnen. Dann jedoch h\u00e4tte &#8222;X-quer&#8220; das Desaster ganz alleine getragen und die BI und andere Widerstandsspektren w\u00e4ren von jeder Mitverantwortung befreit gewesen. Deswegen wurde der Vorwurf taktisch eingesetzt nur f\u00fcr den Fall, da\u00df X-quer erfolgreich war. Das sind die durchsichtigen Man\u00f6ver dieser angeblichen Basisdemokratiedebatte, in welcher der &#8222;Rat der Gnome&#8220; auf einer Mehrheitsentscheidung besteht, auf die er in anderen F\u00e4llen als &#8222;b\u00fcrgerliche Mehrheitsentscheidung&#8220; herabblicken w\u00fcrde und sich &#8211; verst\u00e4ndlicherweise! &#8211; einen Pfifferling drum k\u00fcmmern w\u00fcrde, wenn etwa per Mehrheitsbeschlu\u00df ein autonomer Aktionsort verboten worden w\u00e4re. Typischer Fall von Doppelmoral, in dem es um Basisdemokratie am allerwenigsten geht.<\/p>\n<p>Wirkliche Basisdemokratie wurde jedoch in &#8222;X-quer&#8220; ganz praktisch und die Aktion l\u00e4\u00dft sich ganz sicher nicht auf Einzelpersonen reduzieren, w\u00e4hrend die Plena in den anderen Camps gerade kein Beispiel an Basisdemokratie boten, sondern durch Desorganisation insbesondere viele Kids (die angesprochene vierte Kategorie) in Unerfahrenheit und Unorganisiertheit alleingelassen wurden. W\u00e4hrend in &#8222;X-quer&#8220; immer wieder Bezugsgruppen mit Neuen gebildet wurden und sie massenhaft Erfahrung in herrschaftsfreier Organisation und Entscheidungsfindung sammelten, berichtet die Zeitung AK in ihrem Bericht von einer Art Verelendungstheorie durch Desorganisation:<\/p>\n<\/div>\n<blockquote><p>&#8222;Fast schon als Trauerspiel m\u00f6chte mensch bezeichnen, was aus dem Camp Quickborn kam, an dem auch zahlreiche Hamburger Gruppen beteiligt waren. Hier waren auch viele junge und recht unerfahrene Leute, viele Sch\u00fclerInnen zum Beispiel. Das ist zun\u00e4chst einmal selbstverst\u00e4ndlich \u00e4u\u00dferst begr\u00fc\u00dfenswert, bringt aber auch Probleme mit sich. Was etwa bei den &#8218;X- tausendmal quer&#8216;-Leuten prima funktionierte &#8211; Bezugsgruppen, Delegiertentreffen, Info-Vermittlung etc. &#8211; das funktionierte hier so ziemlich gar nicht.&#8220; (ak 13.3.97, S.9f)<\/p><\/blockquote>\n<div class=\"text\">Es versteht sich von selbst, da\u00df auch dieser Beitrag in der &#8222;Dokumentation&#8220; fehlt. Schlie\u00dflich wird hier offenbar, da\u00df viele Kiddies auf unverantwortliche Weise unorganisiert in die Schlacht in den W\u00e4ldern geschickt wurden. Und in der Tat haben viele Kiddies genau deswegen ihren Freund oder Freundin verloren, sind selbst ver\u00e4ngstigt umhergeirrt oder bei Kn\u00fcppeleins\u00e4tzen verletzt worden. Nicht &#8222;X-quer&#8220; hat verantwortungslos gehandelt, als sie den BlockiererInnen ein f\u00fcr sie abw\u00e4gbares Konzept anbot, sondern das mangelnde Bewu\u00dftsein an basisdemokratischen Organisationsformen hat in anderen Camps dazu gef\u00fchrt, da\u00df insbesondere unorganisierte Kiddies in ihrem Enthusiasmus auf unverantwortliche Weise alleingelassen und in vielen F\u00e4llen im Kampfget\u00fcmmel geopfert wurden. Der &#8222;Rat der Gnome&#8220; spricht vom &#8222;Mi\u00dfbrauch des guten Willens von so vielen Mutigen&#8220; bei &#8222;X-quer&#8220;, aber vom Mi\u00dfbrauch des guten Willens von so vielen mutigen Kids schweigen sie!Weiter gehts zum gleichen Thema, in der 2. Spalte wird gleich noch die &#8222;perfektionistische Organisation&#8220; von &#8222;X-quer&#8220; mit &#8222;Arbeitsamt&#8220; als &#8222;alles andere als emanzipatorisch&#8220; ger\u00fcgt. Die Gnome merken gar nicht, da\u00df f\u00fcr den ersten Text, den sie selbst dokumentieren, ein &#8222;Untergrundamt und Verkehrsausschu\u00df&#8220; verantwortlich zeichnet, aber wir sollen diesen Hinweis auf den revolution\u00e4ren Amtsschimmel wohl witzig finden, w\u00e4hrend die Gnome von allen LeserInnen verlangen, da\u00df &#8222;Arbeitsamt&#8220; bierernst gemeint gewesen sein mu\u00df!<\/p>\n<p>Weiter: im n\u00e4chsten Absatz hei\u00dft es von den BlockiererInnen tats\u00e4chlich:<\/p>\n<\/div>\n<blockquote><p>&#8222;Mystisch verkl\u00e4rt wird da die brutale Realit\u00e4t von menschenverachtenden und -vernichtenden Kapitalinteressen nebst ihrer Kn\u00fcppelgarde.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<div class=\"text\">Hier mu\u00df &#8211; ohne jede Begr\u00fcndung &#8211; der Begriff &#8222;mystisch&#8220; fallen, damit sp\u00e4ter der Hinweis auf &#8222;faschistoide&#8220; Tendenzen und ihre Verbindung zu &#8222;X-quer&#8220; leichter f\u00e4llt. Vorher wird angesichts angeblicher Pressefixierung auch noch die Frage gestellt, ob es &#8222;X-quer&#8220; &#8222;\u00fcberhaupt noch um die Verhinderung des Castor-Transports&#8220; gegangen sei. Nichts, auch nicht die d\u00fcmmste Unterstellung, bleibt &#8222;X-quer&#8220; erspart, auch nicht die wie ein Gebet und ohne jede Begr\u00fcndung hochgehaltende Behauptung: &#8222;Einzig und allein dem Polizeiapparat hat die bessere Kalkulierbarkeit von X1000mal quer gn\u00fctzt.&#8220; Sie wirkt wie der Glaubenssatz einer von jeder realistischen Betrachtung enthobenen Bruderschaft. Es folgt am Ende der Spalte schlie\u00dflich die bereits erw\u00e4hnte implizite Vermengung von &#8222;X-quer&#8220; mit dem Faschismus-Vorwurf.Nun konzentrieren wir uns auf Hinweise dar\u00fcber, welche Papiere eigentlich nicht in dieser ach so seri\u00f6sen &#8222;Dokumentation&#8220; dokumentiert werden, denn was nicht drin steht, sagt gelegentlich mehr \u00fcber ein solches Machwerk aus als das, was drin steht. Wir gestehen gerne zu, da\u00df manche Papiere in der &#8222;Dokumentation&#8220; f\u00fcr sich lesenswert sind und zur kritisch-solidarischen Diskussion in der Castor- Nachbereitung beigetragen haben. Durch die Anordnung mit dem H\u00f6hepunkt des &#8222;Spaltungskapitels&#8220; werden sie jedoch mutwillig entwertet und bilden nur die Toleranz vorspiegelnde Garnitur f\u00fcr den zentralen politischen Zweck des &#8222;Rats der Gnome&#8220; &#8211; eine Instrumentalisierung, f\u00fcr die wir selbstverst\u00e4ndlich nur die Herausgeber verantwortlich machen.<\/p>\n<p>Es versteht sich von selbst, da\u00df radikal selbstkritische Papiere von Seiten der Autonomen wie das Papier der Berliner &#8222;Autonomen Sanit\u00e4t zur Castor-Nachbereitung&#8220; (Interim Nr. 419), aus dem hier bereits mehrfach zitiert wurde, nicht &#8222;dokumentiert&#8220; werden. Denn dieses Papier endet mit der politisch verwerflichen Schlu\u00dffolgerung:<\/p>\n<\/div>\n<blockquote><p>&#8222;Unsere Erfahrung ist daher, da\u00df wir einen ziemlichen Respekt vor der Konsequenz und dem Verhalten so etlicher &#8218;Gewaltfreier&#8216; (und weil man das ja immer betonen mu\u00df: Damit meinen wir nicht die Deppen, deren Aufgabe auch im Wendland zu sein schien, mit Gewalt &#8218;keine Gewalt&#8216; durchzusetzen und damit Leute der Gewalt des Staatsapparates zu \u00fcberlassen), wie z.B. Leuten aus BI oder b\u00e4uerliche Notgemeinschaft, haben.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<div class=\"text\">Dieser Schlu\u00dffolgerung k\u00f6nnen wir nur zustimmen, weil die Sanis hier Gewaltt\u00e4terInnen an Autonomen als &#8222;Deppen&#8220; bezeichnen und sie von wirklichen Gewaltfreien unterscheiden. Doch diese Einsicht pa\u00dft dem &#8222;Rat der Gnome&#8220; nat\u00fcrlich nicht ins Konzept. Sie wollen ja &#8222;dokumentieren&#8220; da\u00df tats\u00e4chlich konsequent Gewaltfreie gerade die &#8222;Deppen&#8220; sind.Weiterhin werden zwar Berichte aus der &#8222;Elbe-Jeetzel-Zeitung&#8220; (EJZ) in die Dokumentation \u00fcbernommen, aber keineswegs ein Bericht der EJZ vom 5.3., S.5, in welchem ausf\u00fchrlich \u00fcber die Vorkommnisse am Bahn\u00fcbergang der Esso-Tankstelle Montagnacht bei Ankunft des Castor-Zuges direkt am Verladekran berichtet wird. Schlie\u00dflich h\u00e4tte des Desaster dort einen Hinweis darauf geliefert, wie eine Alternative zur Blockade am Verladekran h\u00e4tte aussehen k\u00f6nnen, und das mu\u00df den LeserInnen der Dokumentation in jedem Fall vorenthalten werden.<\/p>\n<p>Da\u00df von den zahlreichen Antworten aus dem graswurzelrevolution\u00e4ren Spektrum zu Kritikpapieren an ihnen oder &#8222;X-quer&#8220; immer nur die Kritikpapiere abgedruckt wurden, kann nicht \u00fcberraschen. So wird S.38f Jutta Ditfurths Kritik abgedruckt, nicht aber die Antwort von Lou Marin in GWR 218. Daf\u00fcr wird eine autonome Antwort (Jim aus Berlin: &#8222;Die Autonomen &#8211; allseits beliebt als Watschenmann&#8220;) abgedruckt, die sich explizit auf den GWR-Text bezieht, aber nicht die <a title=\"Hallo Jim\" href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/1997\/08\/hallo-jim\/\">Antwort an &#8222;Jim aus Berlin&#8220;<\/a> dazu (schon die Interim, der diese Antwort angeboten wurde, hatte sie nicht abgedruckt, aber ein Anruf bei der GWR h\u00e4tte dar\u00fcber aufgekl\u00e4rt, da\u00df es sie gibt, doch wo kein Wille ist, ist auch kein Weg&#8230;), schlie\u00dflich wird der Text &#8222;Gift und Galle&#8220; unter dem nun die Demagogie verharmlosenden Titel &#8222;Anmerkungen&#8220; aus AAA 78 von &#8222;Einige FreundInnen des wendl\u00e4ndischen Widerstands&#8220; abgedruckt, ein Text, der eine Person, die sich angeblich zum F\u00fchrer der Bewegung aufschwingen wolle, namentlich anklagt, der einzige Text zudem (neben einem kleinen Auszug aus einem Interview f\u00fcr &#8222;Zero&#8220;, bei dem die Verwirrung durch die einleitende Bemerkung komplett wird, da\u00df die Interviewten die Ver\u00f6ffentlichung ihrer Kritik am Delegiertentreffen &#8222;inzwischen&#8220; als &#8222;kontraproduktiv&#8220; ansehen), der \u00fcber das Delegiertentreffen berichtet, auf dem X-quer angeblich geputscht habe, und der Text schlie\u00dflich, der die angeblich einzig m\u00f6gliche Interpretation des VS-Papieres in der &#8222;Dokumentation&#8220; anbietet. Alle ver\u00f6ffentlichten Gegenpapiere zu diesem Text werden nicht &#8222;dokumentiert&#8220;: die <a title=\"Stellungnahme der Red. Graswurzelrevolution\" href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/1997\/08\/stellungnahme-der-red-graswurzelrevolution\/\"> Stellungnahme der Redaktion Graswurzelrevolution zu &#8222;Gift und Galle&#8220;<\/a> (gek\u00fcrzt in AAA 79, S.41), die zwei Gegendarstellungen zum Delegiertentreffen aus Verden (AAA 79, S.35 und S.42f), schlie\u00dflich die alternative Interpretation des VS-Papieres, in welchem die Gewaltfreien und nicht die autonomen Konzepte als Hauptzielgruppe der VS-Repressionsstrategien analysiert wird, und die als Artikel &#8222;Erst drei, dann sechs, dann neun?&#8220; in GWR 215, S.3 und S.6 erschienen ist. W\u00e4hrend &#8222;Gift und Galle&#8220; bzw. &#8222;Anmerkungen&#8220; voll und ganz als Artikel gebracht wird, wird in der &#8222;Dokumentation&#8220; nur ein Auszug des Artikels aus GWR 215 gebracht, der sich mit Schlu\u00dffolgerungen aus dem VS-Papier befa\u00dft, wobei die Zwischen\u00fcberschrift &#8222;Autonome spalten die Bewegung&#8220; zur Haupt\u00fcberschrift hochstilisiert wird. Ohne Angabe von Gr\u00fcnden wird die vorherige Kritik des Verfassungsschutzpapiers weggek\u00fcrzt. Die Perfidie der Darstellung in der &#8222;Dokumentation&#8220; erreicht ihren H\u00f6hepunkt, wenn in der dazugeh\u00f6rigen Einleitung des &#8222;Rats der Gnome&#8220; zu diesem entscheidenden Kapitel mit dem Titel &#8222;Spaltung&#8220; dann noch steht, ein Betroffener habe in einem GWR-Artikel versucht, &#8222;den VS \u00fcber das eigentliche Ziel seiner Arbeit aufzukl\u00e4ren, den AUTONOMEN&#8220;. Sowohl bei den &#8222;FreundInnen des wendl\u00e4ndischen Widerstands&#8220; als auch dem &#8222;Rat der Gnome&#8220; macht man\/frau sich aber keine Gedanken dar\u00fcber, da\u00df die Anklagen und die direkte Namensnennung angeblicher Drahtzieher der Gewaltfreien vielleicht auch den VS aufkl\u00e4ren k\u00f6nnten &#8211; wenn auch \u00fcber die Unwahrheit, da\u00df &#8222;X-quer&#8220; nur von einer Person gelenkt w\u00fcrde. Hier wird auf Personenschutz gepfiffen. Aber wenn der Beschuldigte aus l\u00e4ngst ver\u00f6ffentlichten Papieren ohne Namensnennung nur zitiert und das als innerlinken Diskussionsbeitrag begreift, wird so getan, als sei das Verrat an den Verfassungsschutz und den LeserInnen dazu noch nahegelegt, die denunzierte Person habe &#8222;praktisch mit dem Finger auf jene&#8220; gewiesen, die Militanz bef\u00fcrworten. Hier wird eindeutig personaler Verrat suggeriert &#8211; die schlimmste und perfideste Form, nicht inhaltlich auf Kritik zu reagieren, sondern ganz brutal jemanden fertigzumachen und ihn damit aus der Bewegung ausschlie\u00dfen zu wollen!<\/p>\n<p>Auch das dem &#8222;Spaltungs&#8220;-kapitel voraufgehende Kapitel 4 ist sehr interessant, was die Verdrehung von Tatsachen betrifft, hei\u00dft es doch in der Kapitel-Einleitung schon wieder in denunziatorischer Absicht zum Streckenkonzept:<\/p>\n<\/div>\n<blockquote><p>&#8222;Die Bullerei konnte sich &#8230; voll und ganz auf die Nordroute konzentrieren, wobei die Absprache zwischen der Gegenseite und x-tausenmal diese Situation f\u00fcr alle anderen noch versch\u00e4rfte. Unsere Unkalkulierbarkeit ging so in einem Sumpf von fehlender Spontaneit\u00e4t und dem Bem\u00fchen von x- tausendmal quer, sich den Bullen als berechenbar anzudienen, verloren. Praktisch war so die Spaltung vollzogen.&#8220; (S.20)<\/p><\/blockquote>\n<div class=\"text\">Es gab keine Absprache zwischen Staat und &#8222;X-quer&#8220; und auch kein Bem\u00fchen, dem Staat gegen\u00fcber berechenbar zu sein, berechenbar und \u00fcbersichtlich, eine Abw\u00e4gung des pers\u00f6nlichen Risikos erm\u00f6glichend, sollte die Aktion nur f\u00fcr die Beteiligten selbst sein. Nie wurde behauptet, da\u00df die Polizei bei einer gewaltfreien Aktion nie loskn\u00fcppeln w\u00fcrde, nie wurde eine Garantie auf v\u00f6llig Gefahrlosigkeit abgegeben. Trotzdem hat die Massenblockade real den autonomen K\u00e4mpferInnen entlang der Strecke gen\u00fctzt, weil sie mehr Zeit als erwartet f\u00fcr Untertunnelungsversuche hatten. Da\u00df sie sie nicht nutzen konnten, ist nicht &#8222;X-quer&#8220; anzulasten. Doch in Kapitel 4 geht die Perfidie noch weiter: erkennbar ist hier der Versuch, einzelne gewaltfreie Aktionen gegen &#8222;X-quer&#8220; auszuspielen, ja &#8222;X-quer&#8220; \u00fcberhaupt die Schuld daf\u00fcr zu geben, da\u00df der Castor auf der Schienenstrecke L\u00fcneburg-Dannenberg nicht umkehren mu\u00dfte. Daf\u00fcr ist es n\u00f6tig, das Originalpapier der gewaltfreien BetonaktivistInnen von Dahlenburg den LeserInnen der sogenannten &#8222;Dokumentation&#8220; vorzuenthalten (abgedruckt in AAA 78, S.20). Da w\u00e4re n\u00e4mlich zum Beispiel mehrfach vom &#8222;Erfolg des direkten, gewaltfreien Widerstands&#8220; zu lesen gewesen, von einer sch\u00fctzenden &#8222;Sitzblockade, die den herbeilaufenden PolizistInnen durch eindeutige Signale von vornherein den gewaltfreien Charakter der Aktion verdeutlichte&#8220;, von der aktionsspezifischen Funktion von PolizeisprecherInnen und allem anderen, was die Aktion materiell behindernd und doch nicht zum Kampfget\u00fcmmel auf den Gleisen gemacht hat &#8211; Vorraussetzung daf\u00fcr, da\u00df \u00fcberhaupt soviel Zeit wie n\u00f6tig f\u00fcr Einbetonierung und Ankettung gewonnen werden konnte.Was macht die &#8222;Dokumentation&#8220; des &#8222;Rat der Gnome&#8220; draus? Sie ver\u00f6ffentlicht anstatt des Berichts der Gewaltfreien einen &#8222;Bericht aus dem Schienencamp bei Dahlenburg&#8220; (S.23), erkennbar von einem Militanten geschrieben, in welchem der explizit gewaltfreie Charakter der drei &#8222;Anschlie\u00df-Aktionen&#8220; verschwiegen und daf\u00fcr die gute Erg\u00e4nzung verschiedener Aktionsformen auf der Schiene betont wird, u.a. wird von autonomen Angriffen auf die Schiene berichtet, bis &#8222;eine Hundertschaft anr\u00fcckte und sich die Leute nach kurzer Verteidigung (auch mit Steinewerfen) zur\u00fcckzogen.&#8220; (S.23) Schlie\u00dflich wird berechtigterweise darauf hingewiesen, da\u00df es hier eine Chance f\u00fcr die Umkehr des Transports gegeben h\u00e4tte, wenn Leute &#8222;aus den Stra\u00dfencamps und von den Sitzblockaden&#8220; entschlossen dazu gekommen w\u00e4ren. Obwohl hier im Vergleich zum Bericht der Gewaltfreien unterschlagen wird, da\u00df die f\u00fcr Schienenaktionen in der Regel viel gr\u00f6\u00dfere Chance auf eine Verweildauer auf der Schiene bei gewaltfreien Verteidigungsformen im Vergleich zum \u00fcblichen militanten Verteidigen mittels Stein- und sonstigen W\u00fcrfen liegt (eine Verteidigungsstrategie, die Aktionen auf der Schiene in der Regel gerade verunm\u00f6glicht), ist die gute Erg\u00e4nzung der Aktionsformen richtig und auch der Hinweis darauf, da\u00df alle Stra\u00dfencamps h\u00e4tten reagieren sollen. Falsch und gegen den gewaltfreien Widerstand und damit ganz sicher gegen die Intention der Dahlenburger AktivistInnen wird das Ganze jedoch durch die diesem Bericht voraufgehende Einleitung und den Chronologietext des &#8222;Rats der Gnome&#8220;, an dem am Ende des Berichts zu den Schienenaktionen ein Absatz &#8222;Merkw\u00fcrdige Stimmung&#8220; steht:<\/p>\n<\/div>\n<blockquote><p>&#8222;Eine ganz merkw\u00fcrdige Stimmung herrschte (w\u00e4hrend der Schienenaktionen, d.A.) &#8230; am Verladekran: Tausende von Castor-Gegnern warteten stundenlang auf das Eintreffen der Fracht, die man gar nicht haben will. Auch nach 12 Uhr war weit und breit noch nichts von dem Castor-Transport zu sehen. Die Situation hatte sich zuvor am Nachmittag auf dem Verbindungsweg vor dem Verladekran \u00e4u\u00dferst entspannt dargestellt. Hunderte von Castor-Gegnern hatten es sich auf der Stra\u00dfe gem\u00fctlich gemacht. Einige sangen Lieder, andere bemalten die Stra\u00dfe, wenige rollten Strohballen auf den Verbindungsweg.&#8220; (S.22)<\/p><\/blockquote>\n<div class=\"text\">Jedes Wort dieser Idylle ist als Anklage gemeint, wie auch schon in der Kapiteleinleitung gesagt wird, da\u00df die Chance zur Zugumkehr vertan wurde, &#8222;da die Masse der Widerst\u00e4ndlerInnen es vorzog, in Dannenberg geduldig auf eben jene Fracht zu warten, die sie nicht wollten.&#8220; (S.20)Ergebnis des dokumentarischen Man\u00f6vers: da\u00df es eine direkte gewaltfreie Aktion war, die den Zug in Dahlenburg 4 1\/2 Stunden aufhielt, wird verschwiegen, da\u00df die Taktik der Schienenverteidigung bei militanten Angriffen in der Regel zu geringer Verweildauer auf der Schiene f\u00fchrt, geht in der Feier der guten Erg\u00e4nzung von Widerstandsformen unter, und schlie\u00dflich wird der berechtigte Vorwurf, Leute aus &#8222;allen&#8220; Stra\u00dfencamps h\u00e4tten sich in dieser Situation mehr um die Schiene k\u00fcmmern m\u00fcssen, zum expliziten Vorwurf an &#8222;X-quer&#8220;, ihr Verrat, ihr idyllisches Verweilen am Verladekran sei schuld an der Nicht-Umkehr des Zuges. Die gewaltfreie Aktion, ausschlie\u00dflich auf X- quer projiziert, richtet sich so in der Sicht des &#8222;Rat der Gnome&#8220; gegen die Schienenaktionen &#8211; exakt dem Terrain also, wo gewaltfreie Aktion real am effektivsten war. So verdreht eine &#8222;Dokumentation&#8220; die Wirklichkeit. Sie sollten ihre &#8222;Dokumentation&#8220; umbenennen in &#8222;Phantasieprodukt&#8220;!<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich war es f\u00fcr das Gelingen von &#8222;X-quer&#8220; genauso n\u00f6tig, m\u00f6glichst fr\u00fch massenhaft die Strecke vor dem Verladekran zu besetzen, um das Terrain f\u00fcr die Blockade nicht durch Polizei okkupieren zu lassen, wie es f\u00fcr die anderen Stra\u00dfencamps am Montag aussichtsreich erschien, zun\u00e4chst mal die S\u00fcdstrecke durch Untertunnelung zu zerst\u00f6ren. Der Vorwurf der Negierung der Chancen, die in der Schinenstrecke L\u00fcneburg-Dannenberg lagen, ist berechtigt, solange er alle Spektren des Widerstands gleicherma\u00dfen trifft, er ist demagogisch, wenn er explizit nur gegen\u00fcber &#8222;X-quer&#8220; erhoben wird, noch dazu auf so \u00fcble Weise, in welcher eine angebliche Idylle denunziert wird, w\u00e4hrend andere angeblich k\u00e4mpfen. Die fr\u00fchzeitige massenhafte Besetzung der Stra\u00dfe vor dem Verladekran geh\u00f6rte eben auch zum Kampf von &#8222;X- quer&#8220; und deren nicht unberechtiger Hoffnung, den Transport exakt hier eben zum Umkehren zu bringen oder doch stark zu behindern, sowie auch die Untertunnelungen der S\u00fcdstrecke zum Kampf geh\u00f6rten. Die Absicht der Ausgrenzung wird hier ganz deutlich.<\/p>\n<h3>Fazit aus beiden sogenannten &#8222;Dokumentationen&#8220;: Autonome Doppelmoral<\/h3>\n<p>Wenn die beiden sogenannten &#8222;Dokumentationen&#8220; mit dem Bericht der Autonomen Sanis aus Berlin verglichen wird, f\u00e4llt die autonome Doppelmoral, die sich in den &#8222;Dokumentationen&#8220; offenbart, direkt ins Auge. Welche\/r Autonome hat sich denn bisher bei uns entschuldigt f\u00fcr die Steinw\u00fcrfe und die Mollis auf Gewaltfreie? Keine\/r! Wer hat sich entschuldigt f\u00fcr die Unterstellungen des &#8222;Rat der Gnome&#8220; bis hin zum Faschistoiden? Wer hat sich entschuldigt f\u00fcr Andeutungen im &#8222;Gift und Galle&#8220; (&#8222;Anmerkungen&#8220;) &#8211; Papier, die dort benannte Person von X-quer w\u00fcrde Angaben an den Verfassungsschutz gemacht haben? Keine\/r! Wenn beim 12 km entfernten Laase\/Grippel irgendwelche Leute irgendwas gegen Autonome machen, werden die Splietauer X-quer-InitiatorInnen daf\u00fcr verantwortlich gemacht, obwohl sie den T\u00e4ter mit Sicherheit nie gesehen haben. Wenn der &#8222;Rat der Gnome&#8220; \u00fcberhaupt mal auf peinliche eigene Aktionen eingeht, dann ist das schnell mit &#8222;d\u00e4mlicher Mackerbeweis&#8220; (S.3) (das &#8222;d\u00e4mlich&#8220; ist dabei schon wieder &#8222;Mackerbeweis&#8220; der Autoren!) oder dem Hinweis auf Provo- und Zivil-Bullen abgetan. Nie taucht die Frage auf, ob vielleicht solche peinlichen, verantwortungslosen Aktionen notwendig mitproduziert werden, wenn auf grunds\u00e4tzlich militante Aktion gesetzt wird. Nie wird wirklich politische Verantwortung f\u00fcr solche Aktionen \u00fcbernommen! Aber wir sollen uns permanent f\u00fcr Taten von B\u00fcrgerInnen verantworten und entschuldigen, denen wir selbst ihre Gewaltfreiheit absprechen, wenn sie sich wie dargestellt verhalten! Es reicht&#8230;! Kehrt zu einer solidarischen Form der Auseinandersetzung zur\u00fcck, die auf Unterstellungen und widerliche Doppelmoral verzichtet, die kritisch sein kann, aber vom Bewu\u00dftsein getragen werden mu\u00df, da\u00df beide Str\u00f6mungen, gewaltfrei-libert\u00e4re und autonome, nun einmal zum Widerstand geh\u00f6ren!<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Nachbereitungsdiskussionen innerhalb der Anti-Castor-Bewegung zirkulieren zwei &#8222;Dokumentationen&#8220;, die diesen Namen am allerwenigsten verdienen. Es handelt sich um die sogenannten &#8222;Dokumentationen&#8220; &#8222;Hilfspolizei&#8220;, u.a. abgedruckt in &#8222;Anti-Atom-aktuell&#8220; (AAA) 79, in welchem \u00dcbergriffe von gewaltfreien AktivistInnen bei der Massenblockade, aber auch entlang der Transportstrecke angeblich &#8222;dokumentiert&#8220; werden, sowie um die sogenannte &#8222;Dokumentation&#8220; des &#8222;Rat der Gnome&#8220; &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/1997\/09\/vorsicht-dokumentation-2\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Vorsicht, \"Dokumentation\"! - graswurzelrevolution","description":"In den Nachbereitungsdiskussionen innerhalb der Anti-Castor-Bewegung zirkulieren zwei \"Dokumentationen\", die diesen Namen am allerwenigsten verdienen. 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