{"id":12925,"date":"2013-01-03T00:00:36","date_gmt":"2013-01-02T22:00:36","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=12925"},"modified":"2022-07-26T14:22:26","modified_gmt":"2022-07-26T12:22:26","slug":"8-winterthurer-anarchietage-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2013\/01\/8-winterthurer-anarchietage-2\/","title":{"rendered":"8. Winterthurer Anarchietage"},"content":{"rendered":"<p>Die Libert&auml;re Aktion Winterthur (LAW) veranstaltet vom 8.-10.                 Februar 2013 zum achten Mal die &quot;Anarchietage&quot; &#8211; ein                 freies Diskussionswochenende mit Vortr&auml;gen, wo jeweils die                 M&ouml;glichkeiten der sozialen Emanzipation ausgelotet werden.                 An den kommenden Anarchietagen steht der Themenkomplex &quot;Migration                 &#8211; Grenzen &#8211; Rassismus&quot; im Zentrum. Er&ouml;ffnet wird das                 Wochenende in der Alten Kaserne Winterthur durch den Berliner                 Autor Sebastian Friedrich, welcher die Entwicklungen des antimuslimischen                 Rassismus im Neoliberalismus erforscht. Am Samstag zeigt das italienische                 &quot;Kollektiv Teleimmagini&quot; zwei neue Videoreportagen &uuml;ber                 die Flucht von TunesierInnen in das vermeintliche Paradies Europa.                 Die Kontinuit&auml;t des Aufbaus der &quot;Festung Europa&quot;                 und die j&uuml;ngsten Vorg&auml;nge im Zuge der arabischen Revolten                 erl&auml;utert anschliessend der Journalist Bernhard Schmid aus                 Paris. Einen historischen Blick auf Ausschaffungen unternimmt                 am Sonntag der Aktivist und Historiker Adi Feller. Er zeigt, wie                 die Schweiz Ende des 19. Jahrhunderts hunderte Anarchisten als                 &quot;fremde Elemente&quot; ausgewiesen hat. Schliesslich berichtet                 die autonome Z&uuml;rcher Gruppe &quot;Refugees Welcome&quot;,                 wie sie die letzten 20 Jahre der hiesigen Sans-Papiers-Bewegung                 wahrgenommen hat.<\/p>\n<h3>Einleitungstext f&uuml;r die Anarchietage 2013<\/h3>\n<p>Grenzen sind f&uuml;r das Funktionieren der kapitalistischen                 Gesellschaft notwendig. In ihrer manifesten politisch-geographischen                 Form l&auml;sst sich durch Grenzen nicht nur der G&uuml;terverkehr                 regulieren und wenn n&ouml;tig eind&auml;mmen, sondern auch die                 Bewegungsfreiheit der Menschen. W&auml;hrend aber das neoliberale                 Streben nach einem &quot;globalen Markt&quot; diese Grenzen f&uuml;r                 G&uuml;ter immer durchl&auml;ssiger macht, werden sie f&uuml;r                 viele Menschen, die eben im Zuge dieser Politik zur Migration                 gezwungen werden, zu einem fast un&uuml;berwindbaren Hindernis.                 Begriffe wie die &quot;Festung Europa&quot; oder die &quot;Border                 Wall&quot; zwischen Mexiko und den USA stehen nicht nur sinnbildlich                 f&uuml;r eine extrem restriktive Migrationspolitik der reichen                 L&auml;nder des Nordens, sondern verweisen auch auf den milit&auml;rischen                 Charakter dieser hochger&uuml;steten Barrieren, die Fl&uuml;chtenden                 immer wieder den Tod bringen. Grenzen werden aber nicht nur gegen                 aussen, sondern auch im Innern gezogen. Diskriminierung und Exklusion                 trifft nicht nur Menschen mit &quot;Migrationshintergrund&quot;,                 aber auch und vor allem solche. Xenophobie und Rassismus sind                 in der Bev&ouml;lkerung weit verbreitet und erschweren ein f&uuml;r                 den Kampf gegen das kapitalistische System notwendiges Zusammengehen                 der Ausgebeuteten, egal ob &quot;Schweizer_innen&quot; oder &quot;Ausl&auml;nder_innen&quot;,                 erheblich. F&uuml;r Anarchist_inn_en sind Fragen nach Grenzen,                 nach der Bedingungen und Auswirkungen von Migration sowie nach                 Fremdenfeindlichkeit und Rassismus daher oftmals von grosser Bedeutung.                 An diesen achten Anarchietagen in Winterthur wollen wir diese                 Themen aufgreifen und theoretische Reflexion sowie wirksame Praxis                 ins Zentrum stellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Libert&auml;re Aktion Winterthur (LAW) veranstaltet vom 8.-10. Februar 2013 zum achten Mal die &quot;Anarchietage&quot; &#8211; ein freies Diskussionswochenende mit Vortr&auml;gen, wo jeweils die M&ouml;glichkeiten der sozialen Emanzipation ausgelotet werden. An den kommenden Anarchietagen steht der Themenkomplex &quot;Migration &#8211; Grenzen &#8211; Rassismus&quot; im Zentrum. Er&ouml;ffnet wird das Wochenende in der Alten Kaserne Winterthur durch den &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2013\/01\/8-winterthurer-anarchietage-2\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"8. 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