{"id":13172,"date":"2013-12-01T00:00:14","date_gmt":"2013-11-30T22:00:14","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=13172"},"modified":"2022-07-26T14:22:22","modified_gmt":"2022-07-26T12:22:22","slug":"manuel-valls-und-seine-hasspropaganda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2013\/12\/manuel-valls-und-seine-hasspropaganda\/","title":{"rendered":"Manuel Valls und seine Hasspropaganda"},"content":{"rendered":"<p>Diesmal war das bekannte Radio France Inter das mediale Vehikel,                 um seine Hassparolen unter die Bev\u00f6lkerung zu streuen. Die Kommunalwahlen                 vom M\u00e4rz 2014 r\u00fccken n\u00e4her, die Sympathiewerte f\u00fcr den Pr\u00e4sidenten                 Hollande sind so tief im Keller wie noch nie bei irgendeinem Pr\u00e4sidenten                 vorher, die Konservative Partei (UMP; Union pour une majorit\u00e9                 populaire) l\u00e4uft l\u00e4ngst im Gleichschritt den Inhalten des neofaschistischen                 Front National unter Marine LePen hinterher.<\/p>\n<p>Quasi im Wochentakt l\u00e4sst Valls, der Rechtsau\u00dfen der Regierung                 und gleichzeitig der Minister mit den h\u00f6chsten Sympathiewerten,                 S\u00e4tze raus wie etwa diesen bei France Inter: Die Roma seien &#8222;eine                 Bev\u00f6lkerung mit einem extrem anderen Lebensstil als dem unseren                 und es ist daher selbstverst\u00e4ndlich, dass sie auf Konfrontation                 aus sind.&#8220; <\/p>\n<p>Er f\u00fcgte gleich hinzu, dass sie die &#8222;vocation&#8220; h\u00e4tten, nach Rum\u00e4nien                 oder Bulgarien zur\u00fcckzukehren. &#8222;Vocation&#8220; ist im Franz\u00f6sischen                 ein dehnbarer Begriff, das kann Schicksal, Ausrichtung, Bestimmung,                 Lebensstil hei\u00dfen, aber auch bis zur Unterstellung einer genetisch-biologistischen                 Tendenz der Nicht-Integrierbarkeit gehen. Valls fuhr in seinem                 Interview fort: &#8222;Ich helfe den Franzosen gegen diese Bev\u00f6lkerungsgruppen,                 die gegen die Franzosen vorgehen.&#8220; ((1))<\/p>\n<p>Soll hei\u00dfen: Die Roma sind also selbst schuld, wenn die franz\u00f6sische                 Regierung und auch Teile der franz\u00f6sischen Bev\u00f6lkerung, die schon                 mal in Selbsthilfe Roma-Niederlassungen zerst\u00f6rt haben, gegen                 sie vorgehen. Die Wahrheit wird einfach dahingehend verdreht,                 es seien im Gegenteil die Roma, welche die Franzosen angriffen,                 gerade so als sei Betteln ein pers\u00f6nlich-physischer Angriff auf                 Menschenw\u00fcrde und k\u00f6rperliche Unversehrtheit. <\/p>\n<p>Auf Betteln sind sie \u00fcbrigens angewiesen, denn in Frankreich                 haben sie bis heute kein Recht auf einen franz\u00f6sischen Pass und                 kein Arbeitsrecht (im Franz\u00f6sischen ist &#8222;Rom&#8220; der \u00dcberbegriff,                 es gibt, je nach Herkunft, au\u00dferdem Gitanes, Sinti, Manouches                 u.a.).<\/p>\n<p>Ursachen daf\u00fcr, dass sich der offene Rassismus eines stetig wachsenden                 Teils der franz\u00f6sischen Bev\u00f6lkerung so auf die Roma konzentriert,                 sind erstens eine althergebrachte Hassphantasie auf nomadische                 Lebensweisen (die falsch ist, denn die Roma w\u00fcrden gern jahrelang                 in ihren Wohnwagen-Niederlassungen bleiben, schon wegen der Einschulung                 der Kinder, werden aber st\u00e4ndig ger\u00e4umt und so erst zum Nomadismus                 gezwungen); zweitens eine S\u00fcndenbock-Reaktion j\u00fcngeren Datums                 auf die \u00f6konomische Krise, aus der Frankreich nicht herauskommt;                 drittens aber auch Ausdruck der permanenten Propaganda des Innenministeriums,                 die den Leuten immer mehr zu Kopf steigt. Das ganze Jahr 2013                 \u00fcber hat Valls in seiner Propaganda der falschen Schuldzuweisung                 nie nachgelassen. <\/p>\n<p>In einem Interview mit der \u00e4u\u00dferst reaktion\u00e4ren Tageszeitung                 <i>Le Figaro<\/i>, die dem medial exponierten Eigent\u00fcmer des gro\u00dfen                 R\u00fcstungskonzerns Dassault, dem UMP-Senator Serge Dassault, geh\u00f6rt,                 h\u00f6rte sich Valls schon im M\u00e4rz so an:<\/p>\n<p>&#8222;Eingenistet an den R\u00e4ndern popul\u00e4rer Stadtviertel, die eh schon                 von der Krise getroffen werden, sind sie die Ursache der Probleme                 des Zusammenlebens, die manchmal beunruhigende Formen annehmen,                 wovon zur Anzeige gebrachte Br\u00e4nde zeugen.&#8220; ((2))<\/p>\n<p>BrandstifterInnen sind die Roma demnach also auch noch. <\/p>\n<p>Valls stellte sich dann am 10. September bei der Er\u00f6ffnung einer                 Industriemesse mit Serge Dassault zusammen hin und lie\u00df sich vom                 R\u00fcstungsproduzenten \u00fcber den gr\u00fcnen Klee loben:<\/p>\n<p>&#8222;Ich m\u00f6chte Manuel etwas sagen. F\u00fcr mich, f\u00fcr uns, ist die Frage                 der Sicherheit keine Frage der Linken oder der Rechten. Und ich                 kann Ihnen sagen, dass uns Ihre Aktionen sehr gl\u00fccklich machen.&#8220;                  ((3))<\/p>\n<h3>Ebenen des Protests mit unterschiedlichem Erfolg<\/h3>\n<p>Die Sans-Papier- und Roma-Hilfsorganisationen sind emp\u00f6rt. Am                 12.11.2013 klagte die Menschenrechtsorganisation Mouvement contre                 le racisme et pour l&#8217;amiti\u00e9 entre les peuples (MRAP) vor dem franz\u00f6sischen                 Obersten Gerichtshof, der einzigen Gerichtsinstanz, bei der \u00fcberhaupt                 Klage gegen einen Minister in Aus\u00fcbung seiner Amtsfunktion eingereicht                 werden kann. In der Klageschrift hei\u00dft es richtig: &#8222;Manuel Valls                 schafft eine Atmosph\u00e4re der Ablehnung der Roma. Er stiftet an                 zu Gewalt, Hass und rassistischer Diskriminierung.&#8220; ((4))<\/p>\n<p>Der Klage werden jedoch kaum Chancen einger\u00e4umt, bis jetzt verl\u00e4uft                 sie im Sande. Dasselbe muss \u00fcber den zaghaften Protest der inzwischen                 minorit\u00e4ren ParlamentarierInnen gegen Valls gesagt werden, die                 eh aus den Reihen der PS-Linken oder der Gr\u00fcnen kommen, weil die                 Rechte mit Valls \u00fcbereinstimmt. So hat Wohnungsministerin C\u00e9cile                 Duflot von den Gr\u00fcnen die Propaganda und die R\u00e4umungspolitik der                 Roma-Niederlassungen von Valls einmal offen kritisiert, wurde                 aber sofort &#8211; und nicht etwa Valls &#8211; von der Regierung zur Ordnung                 gerufen und kuschte auch gleich: Den Ministerposten wollte sie                 dann doch nicht verlieren.<\/p>\n<p>Viel erfolgreicher als solche wirkungslosen, h\u00f6chstens &#8222;symbolischen&#8220;                 Proteste sind die Basisgruppen, die inzwischen ein Netzwerk gebildet                 haben und Roma oder andere Abschiebeh\u00e4ftlinge bis zum Flughafen                 begleiten und es auf dem Terminal schon erreicht haben, dass die                 Flugg\u00e4ste sich weigerten, mit dem Abschiebeh\u00e4ftling zusammen loszufliegen.               <\/p>\n<p>In einigen F\u00e4llen konnten Abschiebungen so verhindert oder zumindest                 verz\u00f6gert werden. Besonders die Assoziation R\u00e9seau \u00e9ducation sans                 fronti\u00e8re (RESF; Netz f\u00fcr Bildung ohne Grenzen) nimmt bei diesen                 Aktionen eine wichtige, koordinierende Rolle ein. <\/p>\n<p>Verbreitet ist bei den von R\u00e4umungen bedrohten Roma-Niederlassungen                 &#8211; sie bekommen einen R\u00e4umungsbefehl mit Datum der R\u00e4umung zugestellt                 &#8211; auch der Auszug oder Fortzug aus ihrer Niederlassung in der                 Nacht vor dem Anr\u00fccken von Polizei und Bulldozern (meist in den                 fr\u00fchen Morgenstunden), um anschlie\u00dfende Abschiebungen zu verhindern.<\/p>\n<p>In der Regel werden sie von einigen AntirassistInnen unterst\u00fctzt,                 die aber bei den R\u00e4umungen au\u00dfer der Skandalisierung in der \u00d6ffentlichkeit                 nicht viel unternehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Die Aff\u00e4ren Taubira und Leonida<\/h3>\n<p>Durch die permanent wiederholte Regierungspropaganda, besonders                 des Innenministers Valls, ist die \u00f6ffentliche Atmosph\u00e4re in den                 letzten Wochen und Monaten immer rassistischer geworden. Die Konzentration                 auf die Roma ist dabei ganz besonders absurd: Derzeit leben in                 Frankreich rund 300.000 Menschen illegal (Sans-Papiers), das sind                 nur 0,005 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung &#8211; und davon wiederum sind                 nur ca. 15-20.000 Roma (von insgesamt rund 2 Millionen rum\u00e4nischen                 Roma). ((5)) <\/p>\n<p>Wenn davon welche abgeschoben werden, kehren sie direkt in Rum\u00e4nien                 wieder um und kommen nach Frankreich zur\u00fcck &#8211; meist mit dem Abschiebegeld,                 das sie bisher f\u00fcr einen Neuaufbau einer Existenz in Rum\u00e4nien                 mitbekommen haben, doch das soll nun stark gek\u00fcrzt oder sogar                 gestrichen werden. <\/p>\n<p>Zur\u00fcck in Frankreich erwartet sie wieder die unbarmherzige R\u00e4umungspolitik                 von Valls.<\/p>\n<p>Unter ihm ist die Zahl der Abschiebungen von Anfang an auf demselben                 Niveau wie unter der Sarkozy-Pr\u00e4sidentschaft geblieben. Doch die                 Politik der st\u00e4ndigen R\u00e4umungen von Roma-Niederlassungen ist im                 Vergleich zu Sarkozy-Zeiten stark angestiegen: Amnesty International                 beklagte in einer Erkl\u00e4rung vom September 2013, dass im ersten                 Halbjahr 2013 10174 Roma-MigrantInnen von den rund 400 Roma-Siedlungen                 (davon die meisten in der n\u00e4heren Umgebung von Paris) &#8222;aus ihren                 Camps und Slums verjagt worden sind &#8211; eine Zahl, die seit Beginn                 dieser R\u00e4umungsz\u00e4hlung im Jahr 2010&#8220; noch nie erreicht worden                 sei. ((6))<\/p>\n<p>Unklar bleibt, ob und wo die verjagten Roma, die nicht gleichzeitig                 abgeschoben werden, dann unterkommen &#8211; eine Wiederansiedlungspolitik                 nach erfolgter R\u00e4umung ist nicht zu erkennen, so dass sie einfach                 an anderer Stelle ihre Niederlassung wieder aufbauen und sich                 so unter Zwang die falsche franz\u00f6sische Bezeichnung &#8222;Gens de voyage&#8220;                 (Reisende Leute) einhandeln, die den Phantasmen der Bev\u00f6lkerung                 entspricht.<\/p>\n<p>Unter den Bedingungen einer solchen Propaganda und Praxis der                 Regierung Hollande-Valls wundert es denn nicht mehr, dass in letzter                 Zeit alle D\u00e4mme gesellschaftlicher Tabus gegen Rassismus gebrochen                 wurden: Das fing mit der Erkl\u00e4rung des B\u00fcrgermeisters von Cholet                 Ende Juli 2013 an, der meinte, Hitler habe nicht genug Roma umgebracht.                  ((7))<\/p>\n<p>Das ging weiter mit einem zw\u00f6lfj\u00e4hrigen M\u00e4dchen, das der schwarzen                 Justizministerin guayanischer Herkunft, Christiane Taubira, im                 Beisein ihrer Eltern bei einem Besuch in der Stadt Angers am 25.                 Oktober zurief: &#8222;\u00c4ffin, friss deine Banane!&#8220; ((8))                 sowie, ebenfalls im Oktober, mit der Verhaftung und unmittelbaren                 Abschiebung der 15-j\u00e4hrigen Sch\u00fclerin und Roma-Kosovarin Leonarda                 Dibrani, die bei einem Landausflug ihrer Schule direkt aus dem                 Bus verhaftet und zusammen mit ihrer Familie abgeschoben worden                 ist. Hollande hatte ihr, nachdem die Abschiebung endlich zum \u00f6ffentlichen                 Skandal wurde, &#8211; gegen jede Rechtslage &#8211; angeboten, allein nach                 Frankreich zur\u00fcckkommen zu k\u00f6nnen, ohne ihre Familie, was Leonarda                 abgelehnt hat. ((9)) <\/p>\n<p>Nur wenige Tage nach Leonarda wurde der 19-j\u00e4hrige Pariser Gymnasiast                 Khatchik Kachatryan nach Armenien abgeschoben. Er bezeugte, die                 PolizistInnen h\u00e4tten ihm einen Knebel in den Mund gesteckt, nachdem                 er geschrieen habe, als er ins Flugzeug gezwungen worden sei.                  ((10))<\/p>\n<h3>Solidarit\u00e4t f\u00fcr Leonarda und n\u00e4chste Attacke: Angriff auf das                 jus soli<\/h3>\n<p>Die Forderung nach einer R\u00fcckkehr von Leonarda mit Familie hat                 in der von der Valls-Propaganda verblendeten franz\u00f6sischen \u00d6ffentlichkeit                 trotz medialer Skandalisierung dieser Abschiebung keine Mehrheit                 in der Bev\u00f6lkerung. Der Rassismus ist soweit verbreitet, dass                 sich direkt w\u00e4hrend der \u00f6ffentlichen Debatte noch immer 65 Prozent                 aller Franzosen\/Franz\u00f6sinnen gegen eine R\u00fcckkehr von Leonarda                 aussprachen. ((11))<\/p>\n<p>Immerhin wandte sich spontan eine Welle von studentischen Universit\u00e4tsbesetzungen                 und Demonstrationen von mehreren Tausend GymnasiastInnen gegen                 die Abschiebepolitik von Valls. Die Bewegung war spontan, anfangs                 stark und forderte die Einstellung von Abschiebungen eingeschulter                 Kinder von MigrantInnen und deren Familien. <\/p>\n<p>Die Protestierenden thematisierten auch die Kontinuit\u00e4t der Abschiebepolitik                 von Sarkozy und der angeblich linken PS-Regierung. Doch dann kamen                 die zweiw\u00f6chigen Herbstferien dazwischen &#8211; seit 1968 sind Ferien                 die gr\u00f6\u00dften Demonstrationskiller von Sch\u00fclerInnen und StudentInnen.               <\/p>\n<p>In dieser Ferienzeit kam es zum Widerstand in der Bretagne gegen                 die geplante \u00d6kosteuer der Regierung, die zu Recht als reine Abzocke                 einer verschuldeten Regierung betrachtet wird. Doch die &#8222;Rotm\u00fctzen&#8220;                 aus der Bretagne protestieren nur f\u00fcr ihre eigenen Interessen                 &#8211; eine Aufnahme der Themen des GymnasiastInnenprotestes gegen                 die Abschiebepolitik war in der Bretagne weit und breit nicht                 in Sicht. <\/p>\n<p>So sind die zur Zeit recht zahlreichen Proteste gegen die Hollande-Valls-Regierung                 noch immer Ein-Punkt-Bewegungen, zudem permanent bedroht von Infiltrierungen                 oder Instrumentalisierungen rechter Str\u00f6mungen wie der Anti-Schwulen-Bewegung                 oder des Front National. <\/p>\n<p>Als die GymnasiastInnen Anfang November wieder in die Schule                 zur\u00fcckkehrten, waren ihre Demonstrationen nur noch ca. 1-2.000                 Leute stark. Nur noch bei 18-30 von rund hundert Pariser Gymnasien                 wurde der Unterricht zugunsten der Diskussion um Leonarda und                 Khatchik unterbrochen oder gest\u00f6rt. ((12))<\/p>\n<p>Schon k\u00fcndigt sich die n\u00e4chste reaktion\u00e4re Radikalisierung von                 oben an, um bei den anstehenden Kommunal- und Europawahlen den                 Themen des Front National hinterherzulaufen: die Infragestellung                 des jus soli (Bodenrecht) bei der Anerkennung der franz\u00f6sischen                 Staatsb\u00fcrgerschaft. <\/p>\n<p>Daf\u00fcr macht sich nun besonders der Parteichef der UMP, Jean-Fran\u00e7ois                 Cop\u00e9, seinerseits Propagandist der Allianz mit dem neofaschistischen                 Front National, stark. Marine LePen vom Front National freut das                 sehr. Sie braucht blo\u00df zu sagen, der Front National habe das schon                 immer gefordert. ((13))<\/p>\n<p>Bereits einmal, von 1993 bis 1998 wurde das jus soli f\u00fcnf Jahre                 lang ausgehebelt, als es durch das Gesetz des Konservativen Charles                 Pasqua nicht mehr selbst verst\u00e4ndlich war, dass ein auf franz\u00f6sischem                 Boden geborenes Kind einer ImmigrantInnenfamilie automatisch franz\u00f6sisches                 Geburtsrecht bekam und damit nicht mehr abgeschoben werden konnte.                 Der zwischenzeitliche Regierungschef Lionel Jospin hat wenigstens                 das 1998 wieder r\u00fcckg\u00e4ngig machen k\u00f6nnen. ((14))               <\/p>\n<p>Nun wird diese Aushebelung erneut propagiert. Es w\u00e4re kein Wunder,                 wenn die PS-Regierung auch hier bald umfallen w\u00fcrde. Der Front                 National gibt die Themen vor, und brav marschieren zuerst die                 UMP und in unmittelbarer Folge die PS-Regierung immer weiter nach                 rechts &#8211; kein Ende absehbar! Noch ist der Widerstand zu schwach,                 gespalten und zu sehr an Eigeninteressen orientiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diesmal war das bekannte Radio France Inter das mediale Vehikel, um seine Hassparolen unter die Bev\u00f6lkerung zu streuen. 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