{"id":13176,"date":"2013-12-01T00:00:27","date_gmt":"2013-11-30T22:00:27","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=13176"},"modified":"2022-07-26T14:22:21","modified_gmt":"2022-07-26T12:22:21","slug":"mord-an-neonazis-in-athen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2013\/12\/mord-an-neonazis-in-athen\/","title":{"rendered":"Mord an Neonazis in Athen"},"content":{"rendered":"<p>Zwei Personen waren auf einem Motorrad vorgefahren, hatten es                 abgestellt, und sich zu Fu\u00df den vier vor dem Eingang des Geb\u00e4udes                 postierten M\u00e4nnern gen\u00e4hert. Einer der T\u00e4ter, die laut Augenzeugen                 Helme und Handschuhe trugen, feuerte ohne Vorwarnung auf die Neonazis.               <\/p>\n<p>Der 22-j\u00e4hrige Man\u00f3lis Kapel\u00f3nis und der 27-j\u00e4hrige Giorgos Founto\u00falis                 wurden t\u00f6dlich in Kopf und Brust getroffen, ein drittes Parteimitglied                 schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Laut Polizeiangaben                 benutzte der T\u00e4ter eine halbautomatische Pistole der Marke Zastava.                 Sein Vorgehen erinnere an einen Profikiller. <\/p>\n<p>&#8222;Es war ein sozusagen professionell ver\u00fcbter Anschlag&#8220;, sagte                 ein Polizeioffizier auf der Pressekonferenz. Der T\u00e4ter habe die                 Schusstechnik &#8222;double tab&#8220; oder &#8222;controlled pair&#8220; angewendet,                 wobei innerhalb von Sekundenbruchteilen zwei aufeinander folgende                 Sch\u00fcsse abgegeben werden. <\/p>\n<p>Auf \u00dcberwachungsvideos ist zu sehen, wie der Sch\u00fctze innerhalb                 von sieben Sekunden kaltbl\u00fctig 13 Sch\u00fcsse abgibt, sich ruhig abwendet                 und zum Motorrad zur\u00fcckgeht. Nach Angaben der genossenschaftlichen                 Tageszeitung Efimer\u00edda ton sintakt\u00f3n vom 4. November wird die                 Schusstechnik vor allem von speziell ausgebildeten Einheiten der                 Polizei, der Armee und der Geheimdienste angewandt. Von Stadtguerillaorganisationen                 in Griechenland sei sie noch nicht benutzt worden. <\/p>\n<p>Auch zwei Wochen nach der Tat gibt es keinerlei Hinweise auf                 die T\u00e4ter und ihre Motive. Die ballistische Untersuchung hat ergeben,                 dass die Tatwaffe noch nie bei einem Anschlag oder Raub\u00fcberfall                 benutzt wurde, auch ein Bekennerschreiben liegt bislang nicht                 vor.<\/p>\n<p>Trotzdem geht die Polizei von einem &#8222;terroristischen Anschlag&#8220;                 aus dem linksradikalen Spektrum als Rache f\u00fcr die Ermordung von                 P\u00e1vlos F\u00fdssas aus. In der Nacht des 18. September hatte ein Mitglied                 von XA den antifaschistischen HipHop-Musiker mit Messerstichen                 get\u00f6tet. Seitdem ermittelt die Staatsanwaltschaft u.a. wegen der                 Bildung einer kriminellen Vereinigung gegen XA. Parteif\u00fchrer Nik\u00f3laos                 Michaloli\u00e1kos und zwei weitere Parlamentarier sitzen in Untersuchungshaft,                 drei andere wurden gegen Auflagen aus der Haft entlassen. Gegen                 insgesamt zehn XA-Abgeordnete wird ermittelt, die staatliche Finanzierung                 der Partei ist derzeit ausgesetzt. (siehe GWR 383)<\/p>\n<h3>Provokation, Berechnung oder Dummheit<\/h3>\n<p>Alle griechischen Parteien und verschiedene linke, linksradikale                 und anarchistische Organisationen verurteilten aus unterschiedlichen                 Gr\u00fcnden den Anschlag. Als &#8222;objektiv provokatorisch&#8220; bezeichneten                 Sprecher der Linksallianz Syriza das Attentat, welches XA helfe,                 &#8222;sich als Opfer darzustellen&#8220;. <\/p>\n<p>&#8222;Das Aroma der Provokation&#8220; verstr\u00f6mt der Mord laut KKE, deren                 Pressesprecher Gi\u00e1nnis Gi\u00f3kas betonte: &#8222;Der Angriff erfolgt in                 einer Periode, in der auf vielf\u00e4ltige Art versucht wird den Widerstand                 unseres Volkes aufzubauen&#8220;. Der Sysp\u00edrosi anarxik\u00f3n (sinngem\u00e4\u00df:                 anarchistische Versammlung, existiert seit den 1990ern, gibt die                 Monatszeitung Diadrom\u00ed elefther\u00edas heraus) f\u00e4llt es schwer, &#8222;in                 dieser Aktion irgendeine befreiende Essenz&#8220; zu entdecken.<\/p>\n<p>Sollte trotzdem demn\u00e4chst eine &#8222;inhaltsschwere Erkl\u00e4rung&#8220; erscheinen                 und &#8222;im Namen des Volkes, der Linken, des Kommunismus, der Revolution,                 der Gegenmacht oder gar der Anarchie die Verantwortung \u00fcbernehmen&#8220;,                 \u00e4ndere dies nichts daran, dass die Aktion &#8222;einfach als dreiste                 Tat im Rahmen der Herrschaftslogik und dementsprechender Ziele                 charakterisiert werden&#8220; k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Nach Ansicht vieler GenossInnen, aber auch von PolitikerInnen                 und Massenmedien, k\u00f6nnte ein Ziel der T\u00e4ter die Destabilisierung                 des Landes sein.<\/p>\n<p>&#8222;Zw\u00f6lf Kugeln gegen die Demokratie&#8220;, titelte die konservative                 Athener Tageszeitung Ta N\u00e9a. &#8222;Nach dem Mord an F\u00fdssas war ich                 besorgt, jetzt habe ich Angst&#8220;, zitierte die Efimer\u00edda ton sintakt\u00f3n                 einen namentlich nicht genannten Mitarbeiter von Ministerpr\u00e4sident                 Ant\u00f3nis Samar\u00e1s. Tats\u00e4chlich heizt der Doppelmord das \u00fcberaus                 aufgeladene Klima im Griechenland der politischen, wirtschaftlichen                 und sozialen Krise gef\u00e4hrlich an, was f\u00fcr die Theorie der beabsichtigten                 Destabilisierung des sowieso durch und durch verfaulten und kurz                 vor dem Einsturz stehenden politischen Systems spricht. Und es                 dringlicher denn je machen sollte, die Frage nach dem Woher der                 Krise zu stellen. Einer Krise, die so tiefgreifend ist, dass jede                 Verl\u00e4ngerung in die Katastrophe f\u00fchren kann, da trotz \u00f6ffentlicher                 Dementis inzwischen in Teilen der Bev\u00f6lkerung eine b\u00fcrgerkriegs\u00e4hnliche                 Stimmung herrscht, die jeden Moment explodieren kann. <\/p>\n<p>XA versucht sich derweil als Opfer zu inszenieren und gleichzeitig                 die eigene Klientel bei der Stange zu halten. So ver\u00f6ffentlichte                 die Partei ein Foto der beiden Erschossenen in martialischer Pose,                 in schwarzen T-Shirts mit dem Aufdruck: &#8222;Nicht schuldig\u2026 im Sinne                 der Anklage.&#8220; Eine Formel, die von NS-Kriegsverbrechern w\u00e4hrend                 der N\u00fcrnberger Prozesse verwendete wurde. In Trauerfeiern wurden                 die beiden als Mitglieder der so genannten Sturmbataillone von                 XA geehrt. <\/p>\n<h3>Strategie der Spannung<\/h3>\n<p>Aus einem besonderen Blickwinkel betrachtet Dim\u00edtris Psarr\u00e1s                 den Fall. Der Journalist verweist in der Efimerida ton sintakt\u00f3n                 vom 5. November auf die im Italien der 1970er Jahre von staatlichen                 Strukturen angewandte Strategie der Spannung und zieht Vergleiche                 zum heutigen Griechenland. <\/p>\n<p>Der Mordanschlag erlaube es XA &#8222;unabh\u00e4ngig von der Identit\u00e4t                 und den Zielen der Angreifer, sich vom T\u00e4ter zum Opfer zu wandeln&#8220;.                 In Italien hatten &#8222;faschistische Organisationen unter Anleitung                 des westlichen Geheimdienstnetzes Gladio&#8220; brutale Bombenanschl\u00e4ge                 mit hunderten von Toten ver\u00fcbt. Ziel dieser Anschl\u00e4ge war die                 Kriminalisierung der damals starken revolution\u00e4ren Linken, das                 Heraufbeschw\u00f6ren einer militanten Konfrontation zwischen &#8222;den                 Extremen&#8220;, das Verbreiten von Angst und Schrecken und das &#8222;rettende                 Eingreifen des tiefen italienischen Staates&#8220;, also bestimmter                 &#8222;Strukturen von Armee, Polizei und Justiz, um diesen B\u00fcrgerkrieg                 niederer Intensit\u00e4t zu bek\u00e4mpfen und einen unter totaler Kontrolle                 stehenden Notstandsstaat aus der Taufe zu heben&#8220;. \u00dcberschneidungen                 mit der jetzigen Situation in Griechenland sind nicht zu \u00fcbersehen.                 Den direkten Zusammenhang sieht Psarr\u00e1s, da &#8222;die ersten politischen                 Erfahrungen der F\u00fchrungsspitze von XA&#8220;, aus den 70er Jahren stammen,                 deren &#8222;anf\u00e4ngliche Parteikader&#8220; nach dem Sturz der Milit\u00e4rdiktatur                 1974 &#8222;in blutige Bombenanschl\u00e4ge in Athen verwickelt waren, bei                 denen auch Mitglieder der faschistischen italienischen Ordine                 Nuovo ihre Finger im Spiel hatten&#8220;. Auch XA-Parteigr\u00fcnder Michaloli\u00e1kos                 war als Mitglied einer terroristischen Vereinigung angeklagt,                 wurde letztendlich jedoch nur wegen des Besitzes von Sprengstoff                 verurteilt.<\/p>\n<p>Die sich &#8222;seit zwei Jahren kontinuierlich steigernde&#8220; &#8211; staatlicherseits                 geduldete, wenn nicht gef\u00f6rderte &#8211; &#8222;Gewalt der faschistischen                 Sturmbataillone gegen Linke, Antiautorit\u00e4re, AnarchistInnen und                 vor allem MigrantInnen&#8220;, hatte zum einen das Ziel die Macht der                 Stra\u00dfe zu erobern und andererseits &#8222;die Angegriffenen zur Gegenwehr                 mit gleichen Mitteln zu provozieren&#8220;. Die so aufgezwungene &#8222;Strategie                 der Spannung auf Griechisch&#8220;, f\u00fchre zu einem &#8222;unerkl\u00e4rten B\u00fcrgerkrieg                 niederer Intensit\u00e4t&#8220;, der laut Il\u00edas Panagi\u00f3taros &#8211; einem der                 angeklagten XA-Parlamentarier &#8211; im BBC-Interview vom 17.10.2012                 &#8222;gegen Migranten und Anarchisten l\u00e4ngst Realit\u00e4t&#8220; sei. <\/p>\n<p>Da Regierung und Justiz nach dem Mord an F\u00fdssas gezwungen waren,                 gegen Teile von XA und der Polizei als Mitglieder einer &#8222;kriminellen                 Bande&#8220; vorzugehen, f\u00e4llt Syriza, als auf dem Boden der Verfassung                 stehende Partei als Gegenpart der &#8222;Theorie der Extreme&#8220; momentan                 aus. Andere, abseits von Parteien und staatlichen Gewerkschaften                 gegen die kapitalistische Diktatur k\u00e4mpfende Organisationen, werden                 noch versch\u00e4rfter zum Ziel staatlicher Repression. <\/p>\n<p>Zwei Wochen nach dem Mord ist im \u00dcbrigen klar, dass die Frage                 nach dem Warum der Krise und ihrer gesellschaftlichen Folgen nicht                 gestellt werden wird. Die erneut zur Kontrolle in Athen weilende                 Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF duldet &#8222;kein Nachlassen                 der Sparanstrengungen&#8220;. <\/p>\n<p>Im Gegenteil<i>, <\/i>Poul<i> <\/i>Thomson<i>,<\/i> der IWF-Vertreter,                 stellte Wirtschaftsminister Gi\u00e1nnis Stourn\u00e1ras sichtlich genervt                 vor der \u00d6ffentlichkeit blo\u00df: &#8222;Tut nicht st\u00e4ndig so als w\u00fcrde es                 keine neuen Sparma\u00dfnahmen geben, ihr werdet sie am Ende verabschieden                 m\u00fcssen.&#8220; <\/p>\n<p>Auch in Berlin sieht Regierungssprecher Seibert &#8222;keinerlei Zusammenhang&#8220;                 zwischen dem wirtschaftlichen Zusammenbruch Griechenlands und                 den Morden. <\/p>\n<p>Die Regierung aus N\u00e9a Dimokrat\u00eda und Pasok ist l\u00e4ngst wieder                 auf Repressionskurs.<\/p>\n<h3>Beginn der endg\u00fcltigen Zerschlagung?<\/h3>\n<p>Acht Hundertschaften Bereitschaftspolizei st\u00fcrmten am 7.11. fr\u00fchmorgens                 um 4 Uhr 30 das &#8222;Radiom\u00e9garo&#8220;, das zentrale Geb\u00e4ude der ehemals                 \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt ERT in Athen. Seit f\u00fcnf                 Monaten hatten die TechnikerInnen und JournalistInnen des am 11.                 Juni putschartig geschlossenen Senders von dort rund um die Uhr                 ein vollwertiges, selbstverwaltetes, widerst\u00e4ndiges Radio- und                 Fernsehprogramm ausgestrahlt. <\/p>\n<p>Etwa 200 ehemalige Angestellte und solidarische Menschen wurden                 aus dem Geb\u00e4ude gejagt, davor Protestierende gewaltsam, unter                 Einsatz von Tr\u00e4nengas, vertrieben. Tausende demonstrierten am                 Abend gegen die R\u00e4umung, Syriza verurteilte sie als &#8222;Vollendung                 einer putschartigen Aktion&#8220; und warf der Regierung vor, sich bei                 der Wahl zwischen &#8222;Demokratie und Einhaltung der Gl\u00e4ubigermemoranden&#8220;                 erneut f\u00fcr letztere entschieden zu haben.<\/p>\n<p>Die KKE erkl\u00e4rte, &#8222;die Umsetzung des Dogmas von Recht und Ordnung&#8220;                 zeige, dass &#8222;die arbeiter- und volksfeindliche Politik mit der                 Versch\u00e4rfung von Willk\u00fcr und Repression Hand in Hand gehen&#8220;. <\/p>\n<p>Die selbstverwaltete ERT war in den letzten Monaten zum Bezugspunkt                 f\u00fcr oppositionelle Gruppen und sich dem Spardiktat widersetzende                 Organisationen geworden. Die Schlie\u00dfung des Senders hatte im Juni                 zur Besetzung der ERT-Sendegeb\u00e4ude im ganzen Land durch die \u00fcber                 Nacht gefeuerten ca. 2700 Angestellten gef\u00fchrt. <\/p>\n<p>Das selbstverwaltete Piratenprogramm erzielte Einschaltquoten                 von denen der ehemalige Staatssender nur tr\u00e4umen konnte. Die im                 ganzen Land weiterhin besetzten regionalen ERT-Sendegeb\u00e4ude f\u00fchren                 ihr Radioprogram ungebrochen fort, das k\u00e4mpferische &#8222;freie ERT-Fernsehen&#8220;                 wird nun in Thessalon\u00edki produziert und ist unter www.ertopen.com                 im Internet zu empfangen. Trotz polizeilicher R\u00e4umungsandrohung                 sendete ERT w\u00e4hrend der Feierlichkeiten vom 15. bis 17. November                 zum Gedenken an die Niederschlagung des so genannten Studentenaufstands                 1973, besch\u00fctzt von tausenden Menschen, dar\u00fcber hinaus live aus                 dem Polytechnikum in Athen. <\/p>\n<h3> Die &#8222;Helden von Ieriss\u00f3s&#8220;<\/h3>\n<p>Nach viereinhalb Monaten Untersuchungshaft wurden die letzten                 beiden Inhaftierten des Widerstands gegen den Goldabbau auf Chalkidik\u00ed                 aus der Haft entlassen. Zum Empfang in der Freiheit l\u00e4uteten die                 Glocken ihres Heimatdorfes Ieriss\u00f3s. Insgesamt laufen fast 300                 Verfahren gegen EinwohnerInnen der widerst\u00e4ndigen D\u00f6rfer der Region.                 Allein 35 Menschen werden als angebliche Mitglieder einer kriminellen                 Vereinigung verfolgt. <\/p>\n<p>Die \u00fcberwiegende Mehrheit der Bev\u00f6lkerung ist schon seit langem                 im Widerstand gegen den geplanten Goldabbau des Griechisch-Kanadischen                 Konsortiums Eldorado Gold. Durch ein im Rahmen der kapitalistischen                 Krisenverwaltung eingef\u00fchrtes Fast-Track-Investment-Gesetz, sollen                 Investitionen multinationaler Konzerne gef\u00f6rdert werden. Mitspracherechte                 der Bev\u00f6lkerung und Umweltschutzbestimmungen wurden schlicht abgeschafft.               <\/p>\n<p>Laut Aussagen des Netzwerks SOS-Chalkidik\u00ed zahlt Eldorado Gold                 per Regierungsbeschluss weder Steuern, noch muss das Unternehmen                 f\u00fcr die durch den Goldabbau zu erwartenden Umweltsch\u00e4den haften.               <\/p>\n<p>Die Regierung will &#8222;die Investition um jeden Preis&#8220; sch\u00fctzen.                 In einer zweiten Phase soll auch im nordgriechischen Kilk\u00eds und                 in der N\u00e4he der t\u00fcrkischen Grenze bei Alexandro\u00fapolis Gold gef\u00f6rdert                 werden. <\/p>\n<p>Im Rahmen eines weltweiten Aktionstages gegen den Goldabbau auf                 Chalkidik\u00ed fanden am 9. November in \u00fcber 20 griechischen St\u00e4dten                 Aktionen statt. In Thessalon\u00edki demonstrierten 15.000 Menschen.                 In Deutschland fanden Aktionen u.a. in Berlin und Frankfurt statt,                 in D\u00fcsseldorf besetzten AktivistInnen das griechische Konsulat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Personen waren auf einem Motorrad vorgefahren, hatten es abgestellt, und sich zu Fu\u00df den vier vor dem Eingang des Geb\u00e4udes postierten M\u00e4nnern gen\u00e4hert. Einer der T\u00e4ter, die laut Augenzeugen Helme und Handschuhe trugen, feuerte ohne Vorwarnung auf die Neonazis. Der 22-j\u00e4hrige Man\u00f3lis Kapel\u00f3nis und der 27-j\u00e4hrige Giorgos Founto\u00falis wurden t\u00f6dlich in Kopf und Brust &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2013\/12\/mord-an-neonazis-in-athen\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Mord an Neonazis in Athen - graswurzelrevolution","description":"Zwei Personen waren auf einem Motorrad vorgefahren, hatten es abgestellt, und sich zu Fu\u00df den vier vor dem Eingang des Geb\u00e4udes postierten M\u00e4nnern gen\u00e4hert. 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