{"id":13995,"date":"2005-07-01T18:21:36","date_gmt":"2005-07-01T16:21:36","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=13995"},"modified":"2018-10-13T19:19:35","modified_gmt":"2018-10-13T17:19:35","slug":"300-ausgaben-gelebte-utopie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2005\/07\/300-ausgaben-gelebte-utopie\/","title":{"rendered":"300 Ausgaben gelebte Utopie"},"content":{"rendered":"<p><b>Semesterspiegel: Seit wann bist du schon bei der GWR und wie bist du da rein gekommen?<\/b><\/p>\n<p>Bernd Dr\u00fccke: Das ist eine lange Geschichte, dazu habe ich einen Artikel in der aktuellen GWR geschrieben. Ich bin Anfang der 80er, als Sch\u00fcler, in die Friedensbewegung gekommen und habe da zum ersten Mal eine GWR in die Hand gekriegt. Als ich dann 1986 zum Studieren nach M\u00fcnster gezogen bin, habe ich in einer politischen WG gelebt und wir hatten dann auch die GWR im Abo. Seitdem lese ich die Zeitung. Richtig in den GWR-HerausgeberInnenkreis gekommen bin ich, nachdem ich in M\u00fcnster am Institut f\u00fcr Soziologie meine Doktorarbeit \u00fcber anarchistische Presse geschrieben habe, die dann in der GWR als &#8222;Meilenstein der Anarchismusforschung&#8220; abgefeiert wurde. Sp\u00e4ter wurde die Stelle als hauptamtlicher Redakteur der GWR ausgeschrieben. Im November 1998 wurde ich im Konsens von 30 MitherausgeberInnen zum hauptamtlichen Koordinationsredakteur gew\u00e4hlt. Davor war ich Leser und gelegentlicher Autor der GWR.<\/p>\n<p><b>Was sind eure Schwerpunkte, wie haben sie sich in den letzten Jahren ge\u00e4ndert und wodurch?<\/b><\/p>\n<p>Seitdem die GWR 1972 in Augsburg von gewaltfreien AnarchistInnen ins Leben gerufen wurde, geh\u00f6ren Anarchismus und Gewaltfreiheit zu ihren Schwerpunkten. Die erste Redaktion hat damals den Wunsch formuliert, dass der Anarchismus gewaltfrei und dass die gewaltfreie Bewegung anarchistisch werden sollte. Die Zeitung war damals wie heute auch ein Sprachrohr antimilitaristischer Bewegungen und totaler Kriegsdienstverweigerer, die den Kriegsdienst, den sogenannten &#8222;Zivildienst&#8220; und alle anderen Zwangsdienste ablehnen. Viele Graswurzelrevolution\u00e4rInnen kommen aus der \u00d6kologiebewegung. Soziale, basisdemokratisch organisierte Bewegungen nutzen die GWR bis heute als Sprachrohr. Die Antiatombewegung hat einen gro\u00dfen Raum in der Zeitung, die Anti-Gentech-Bewegung, feministische Gruppen, Antifas, antirassistische Initiativen ebenso wie andere. Unser Ziel steht auch im Untertitel: &#8222;Monatszeitung f\u00fcr eine gewaltfreie, herrschaftslose Gesellschaft&#8220;.<\/p>\n<p><b>Was waren die bedeutendsten Geschehnisse f\u00fcr die GWR?<\/b><\/p>\n<p>Ich denke, die Kriegsdienstverweigerer-Bewegung in den 70er Jahren und die Friedensbewegung in den fr\u00fchen 80er Jahren waren sehr wichtig f\u00fcr die GWR. Durch die Bewegungshochs fand die GWR in den sozialen Bewegungen starke Verbreitung. Die &#8222;Republik Freies Wendland&#8220;, die vor 25 Jahren ausgerufen wurde, spielte f\u00fcr die Graswurzelbewegung eine gro\u00dfe Rolle. Das waren 3.000 Leute, zu einem gro\u00dfen Teil auch gewaltfreie AnarchistInnen, die 1980 das Gel\u00e4nde besetzten, auf dem die Wiederaufbereitungsanlage Gorleben, eine Plutoniumfabrik, gebaut werden sollte. Als massenhafter gewaltfreier Widerstand gegen die menschenfeindliche Atompolitik entstand dort ein selbstverwaltetes H\u00fcttendorf. Dadurch wurde es zu einem Kristallisationspunkt f\u00fcr gewaltfreien Widerstand. Es war ein St\u00fcck gelebte Utopie, 3.000 Menschen haben da wochenlang kollektiv und nach basisdemokratischen Prinzipien gelebt, Solarenergie genutzt, alternative H\u00fctten gebaut. Sie sind dann letztlich sehr brutal von der Polizei ger\u00e4umt worden. Trotzdem war es ein gro\u00dfer Erfolg. Albrecht, der damalige Ministerpr\u00e4sident von Niedersachsen, hat schlie\u00dflich gesagt, dass die Wiederaufbereitungsanlage (WAA) in Gorleben gegen den Willen der Bev\u00f6lkerung nicht durchsetzbar sei, woraufhin der bayrische Ministerpr\u00e4sident Franz Josef Strau\u00df sinngem\u00e4\u00df gesagt hat: &#8222;Okay, dann machen wir es bei uns in Wackersdorf, da sind 70% CSU-W\u00e4hler, da d\u00fcrfte es keinen Widerstand geben.&#8220; Das war ein Irrtum, denn in Wackersdorf war der Widerstand dann auch so massiv, dass die Industrie nachher gesagt hat: &#8222;Nee, das wird uns zu teuer, wir k\u00f6nnen keine WAA in Wackersdorf bauen.&#8220; Damit ist das gr\u00f6\u00dfte Atomprojekt der BRD gescheitert &#8211; am \u00fcberwiegend gewaltfreien Widerstand. Es ist immer wieder wichtig daran zu erinnern, denn es zeigt, wie erfolgreich Widerstand von unten sein kann.<\/p>\n<p>Wichtig war und ist auch der Widerstand gegen Kriege, etwa im Kosovo, Afghanistan, Irak,&#8230; da haben wir sehr viele Artikel dr\u00fcber gebracht. Wichtige Kristallisationspunkte sind immer wieder Castortransporte, da ist die GWR pr\u00e4sent, hat AutorInnen vor Ort und steckt selber in den Bewegungen drin.<\/p>\n<p><b>Was besch\u00e4ftigt euch bei der GWR aktuell?<\/b><\/p>\n<p>Wir haben gerade die Nummer 300 herausgebracht, eine Jubil\u00e4umsausgabe. Da haben wir verschiedene Schwerpunkte, wie z.B. gewaltfreie Aktionen, die die Welt ver\u00e4ndert haben. Da geht&#8217;s z.B. um &#8222;75 Jahre Salzmarsch&#8220;, also um den von Mahatma Gandhi mitorganisierten gewaltfreien Widerstand gegen den britischen Kolonialismus, der dazu gef\u00fchrt hat, dass die Besatzungsmacht das Land verlassen musste und Indien selbstst\u00e4ndig wurde. Ein weiterer Schwerpunkt ist die afroamerikanische, gewaltfreie Bewegung vor 50 Jahren. Es gab damals in den S\u00fcdstaaten der USA die Rassentrennung, dann haben AfroamerikanerInnen gewaltfreie Aktionen gemacht, bei denen sie sich gezielt gerade auf Sitzpl\u00e4tze, die nur f\u00fcr Wei\u00dfe waren, gesetzt haben. Die Rassentrennung in den USA wurde nicht zuletzt aufgrund solch \u00f6ffentlichkeitswirksamer Aktionen aufgehoben.<\/p>\n<p>Thema in dieser GWR ist auch die GWR selber, das hei\u00dft, es gibt R\u00fcckblicke von AktivistInnen auf ihre Zeit, in der sie zum ersten Mal mit der Zeitung in Ber\u00fchrung kamen und Berichte, wie sie Teil der sozialen Bewegungen geworden sind. Auch das Konsensprinzip wird thematisiert, denn die GWR funktioniert anders als andere Zeitungen, es gibt bei uns keinen Chef, es gibt einen HerausgeberInnenkreis, das sind Leute, die aus den sozialen Bewegungen kommen und es kann jeder und jede mitmachen. Im Moment kann sich die GWR nur zwei schlecht bezahlte Hauptamtliche leisten. Neben mir ist das Sigi, die den Vertrieb der Zeitung und des Graswurzelrevolution-Buchverlags in Nettersheim \u00fcbernommen hat. Alle anderen arbeiten und schreiben ehrenamtlich. In R\u00fccksprache mit den anderen MitherausgeberInnen und AutorInnen mache ich eine Seitenplanung, die bei den bundesweiten Treffen diskutiert wird. Alle Texte werden vor Erscheinen an alle MitherausgeberInnen gemailt. Wenn es Widerspruch gibt, wird diskutiert, ob der Text rein kommen kann. Alle Entscheidungen werden basisdemokratisch getroffen, das hei\u00dft im Konsens. Das funktioniert seit 33 Jahren.<\/p>\n<p><b>Glaubst du, dass sich dieses Konsensprinzip auch umsetzen lie\u00dfe, wenn die Zeitung viel gr\u00f6\u00dfer w\u00e4re?<\/b><\/p>\n<p>Ja, glaube ich. Verglichen mit anderen Alternativzeitungen ist die GWR mit einer monatlich verkauften Auflage von knapp 4.000 St\u00fcck schon relativ gro\u00df. Bei den HerausgeberInnentreffen nehmen teilweise bis zu 30 Personen teil. Obwohl das relativ viele sind, funktioniert es meistens gut. Es gab in 33 Jahren nat\u00fcrlich auch Konflikte, aber wenn man sich z.B. anguckt, wie so eine Diskussion bei uns abl\u00e4uft, macht das meistens Spa\u00df, es ist ein gutes Arbeitsklima und ein sehr netter Kreis.<\/p>\n<p><b>Gibt es Ausschlusskriterien f\u00fcr Artikel?<\/b><\/p>\n<p>Ja, alles was sexistisch, rassistisch oder menschenverachtend ist, kommt nat\u00fcrlich nicht rein. Ansonsten haben wir das Problem, dass wir nur einmal im Monat erscheinen und nur 20 Seiten im Tageszeitungsformat zur Verf\u00fcgung haben. Im Grunde k\u00f6nnten wir aber von den Materialien, die wir kriegen, durchaus eine Wochenzeitung machen, aber das ist finanziell nicht drin. Deshalb muss immer eine Auswahl getroffen werden. Das l\u00e4uft meistens so, dass ich vorab AutorInnen anspreche, ob sie nicht zu dem Thema was schreiben wollen. Z.B. ist f\u00fcr unsere n\u00e4chste Ausgabe ein Schwerpunkt zur EU-Verfassung mit Berichten aus Holland, Frankreich und zur T\u00fcrkei geplant. Das schreiben Leute, die ich vorher angesprochen habe.<\/p>\n<p>Es gibt verschiedene Auswahlkriterien. Wir nehmen nur exklusive Texte, die nirgendwo anders erschienen sind und von AutorInnen geschrieben wurden, die uns nahe stehen, darunter Sch\u00fclerInnen, Studis, aber auch bekannte Professoren wie Ekkehart Krippendorff, Wolf-Dieter Narr oder Noam Chomsky.<\/p>\n<p>Dann muss man schauen, wie lang die Texte sind, auch sollte es immer eine Vielfalt der verschiedenen Themen geben. Ein wichtiges Auswahlkriterium ist die Qualit\u00e4t, also ob der Text gut lesbar und interessant geschrieben ist, neue Ideen und Informationen vermittelt und uns weiter bringt, oder ob er eher schlampig aufs Papier gepfeffert wurde. Es kommt auch vor, dass ein Veto gegen einen Artikel eingelegt wird.<\/p>\n<p><b>Gewaltfreiheit war und ist bei der GWR ein wichtiger Grundsatz. Wie ist euer Verst\u00e4ndnis von Gewalt und Gewaltfreiheit?<\/b><\/p>\n<p>Das unterscheidet sich von der b\u00fcrgerlichen Gewaltdefinition. Sabotageaktionen und Generalstreiks sind f\u00fcr uns keine Gewalt. Gewalt gegen Menschen lehnen wir grunds\u00e4tzlich ab. Wir haben immer wieder direkte gewaltfreie Aktionen, z.B. Blockaden und Ankett-Aktionen propagiert und auch ausf\u00fchrlich dar\u00fcber berichtet. Direkte Aktionen sind f\u00fcr uns Handlungen, die dem Ziel einer gewaltfreien, herrschaftslosen Gesellschaft dienen. Alles, was diesem Ziel dient, finden wir gut. Gewalt gegen Menschen dient dem nicht. Das Ziel der gewaltfreien, herrschaftslosen Gesellschaft muss sich in unseren Aktionsformen und in unserem Umgang mit anderen Menschen widerspiegeln.<\/p>\n<p><b>Im Jahr 1972, dem Gr\u00fcndungsjahr der GWR, ist versucht worden, Kontakte zu gleich gesinnten Gruppen herzustellen. Tut die GWR das heute noch und wenn ja, mit welchem Erfolg?<\/b><\/p>\n<p>Ja, und mit erstaunlichem Erfolg. Die Zeitung wird im Grunde von einem vielf\u00e4ltigen Netzwerk getragen, in Deutschland gut 100 Gruppen aus vielen St\u00e4dten. International ist die GWR assoziiert mit den War Resisters International (WRI), der Internationalen der KriegsgegnerInnen, die es seit 1921 gibt und die momentan etwa 90 Mitgliedsorganisationen in 45 L\u00e4ndern hat. Die sind vernetzt, es gibt internationale Treffen und einen Austausch zwischen den verschiedenen Zeitungen dieser Bewegungen sowie \u00dcbersetzungen. Wir haben sozusagen &#8222;KorrespondentInnen&#8220; in aller Welt, die f\u00fcr uns berichten und umgekehrt \u00fcbersetzen Leute Texte aus der GWR ins Franz\u00f6sische oder Englische. So kriegen die sozialen Bewegungen mit, was in anderen L\u00e4ndern abl\u00e4uft.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher gab es in der Bundesrepublik die &#8222;F\u00f6gA&#8220;, die F\u00f6deration gewaltfreier Aktionsgruppen. Sie war ein relativ fester Zusammenschluss gewaltfrei-anarchistischer Zusammenh\u00e4nge, liegt aber seit 1997 auf Eis. Heute ist es im Grunde ein buntes Netzwerk von sozialen Gruppen. Es sind keine Parteien, sondern Gruppen, die eine soziale Revolution anstreben und grunds\u00e4tzlich die Gesellschaft von unten ver\u00e4ndern wollen.<\/p>\n<p><b>Was denkst du, warum die Kritik an den bestehenden Machtverh\u00e4ltnissen innerhalb dieser Gesellschaft in den letzten Jahren so stark zur\u00fcck gegangen ist und welche Folgen hat das f\u00fcr die GWR?<\/b><\/p>\n<p>Die ist zur\u00fcck gegangen, aber eigentlich kann man sagen, vor allem in den und durch die Medien. Ich denke, die Gesellschaft wird sehr von den Medien beeinflusst, sowie von der herrschenden Politik. Es ist aber nicht so, dass die sozialen Bewegungen tot sind. Das zeigt sich z.B. auch an den Abo-Zahlen der GWR, die stabil und auf einem relativ hohen Niveau sind. Auch wenn es in den Medien immer wieder behauptet wird, die sozialen Bewegungen sind keineswegs tot. Das, was in den herrschenden Medien r\u00fcber kommt, ist zumeist ein Zerrbild. Diese Medien sind eliteorientiert. Es werden Interviews mit Politikern gef\u00fchrt, aber so gut wie nie mit Deserteuren, AnarchistInnen, Fl\u00fcchtlingen oder Anti-Atom-AktivistInnen. Wir haben es jetzt gerade wieder beim Widerstand in Ahaus gesehen. &#8222;Kaum Widerstand gegen Atomtransporte&#8220; titelte die Springerpresse. Dabei haben gegen den Atomm\u00fclltransport allein am letzten Transporttag \u00fcber 3.000 Leute in Ahaus demonstriert.<\/p>\n<p>Ein anderes Beispiel ist der Widerstand gegen den Irakkrieg. Der stellt eine neue Dimension dar. Es gab weltweit eine Demonstration am 15. Februar 2003, bei der 15 Millionen Menschen gleichzeitig gegen Krieg demonstriert haben. In Berlin demonstrierten \u00fcber 500.000 Leute. Die h\u00f6chste Auflage der GWR in den 33 Erscheinungsjahren erreichten wir im Vorfeld des Irakkriegs 2003. Wir haben im Februar 2003 ein Extrablatt gemacht, das z.B. bei Demonstrationen verteilt wurde. Innerhalb von vier Wochen haben wir drei Auflagen dieser vierseitigen Aktionszeitung gedruckt, Gesamtauflage: 55.000. Die ging weg wie warme Semmeln.<\/p>\n<p>Ich glaube, dass die Leute immer weniger Bock auf Parteien und die herrschende Politik haben, auch nicht auf das, was die Gr\u00fcnen machen. Die rot-gr\u00fcne Politik ist eine Katastrophe. Die streichen Tornadobomber und die Atomkraftwerke rot-gr\u00fcn an und schreiben das alte Gr\u00fcnen-Motto drauf: &#8222;basisdemokratisch, gewaltfrei, \u00f6kologisch, sozial&#8220;. Von daher hoffe ich, dass immer mehr Menschen sehen, dass man nicht in Parlamente gehen muss, dass man von unten mehr erreichen kann.<\/p>\n<p><b>Was w\u00fcrdest du den heutigen StudentInnen raten?<\/b><\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde sagen, dass es wichtig ist, dass man die sozialen Errungenschaften, zu denen auch ein kostenfreies Studium geh\u00f6rt, verteidigen muss. Ich denke, es ist wichtig, dass sich da jetzt noch mehr tut, als es im Moment der Fall ist. Die Leute m\u00fcssten gegen Studiengeb\u00fchren aktiver werden und daf\u00fcr k\u00e4mpfen, dass sie das Recht auf Bildung f\u00fcr alle durchsetzen k\u00f6nnen. Ich bin der Meinung, dass alle Menschen, die das wollen, auch studieren k\u00f6nnen sollten, unabh\u00e4ngig von ihrem Schulabschluss. Also, wenn jemand nur einen Hauptschulabschluss hat, warum sollte der nicht auch studieren k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Die Hochschulen sollten f\u00fcr alle offen stehen, &#8211; f\u00fcr Alte, Junge &#8211; und nicht nur f\u00fcr eine (zuk\u00fcnftige) Bildungselite, die vorher schon das Abitur gemacht hat. Es m\u00fcsste auch ein Ziel von Studentenbewegungen sein, kostenlose Bildung von unten durchzusetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Semesterspiegel: Seit wann bist du schon bei der GWR und wie bist du da rein gekommen? Bernd Dr\u00fccke: Das ist eine lange Geschichte, dazu habe ich einen Artikel in der aktuellen GWR geschrieben. 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