{"id":14005,"date":"2003-02-27T18:34:28","date_gmt":"2003-02-27T16:34:28","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=14005"},"modified":"2018-10-13T19:22:27","modified_gmt":"2018-10-13T17:22:27","slug":"sehr-sinnvoll","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2003\/02\/sehr-sinnvoll\/","title":{"rendered":"&#8222;Sehr sinnvoll&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><i>www.schwarzefahne.de: Stellt euch und eure Arbeit doch bitte in knapper Form, f\u00fcr alle die die Graswurzelrevolution (GWR) noch nicht kennen, vor:<\/i><\/p>\n<p>Redaktion Graswurzelrevolution: Graswurzelrevolution bezeichnet eine tiefgreifende gesellschaftliche Umw\u00e4lzung, in der durch Macht von unten alle Formen von Gewalt und Herrschaft abgeschafft werden sollen. Wir k\u00e4mpfen f\u00fcr eine Welt, in der die Menschen nicht l\u00e4nger wegen ihres Geschlechtes oder ihrer geschlechtlichen Orientierung, ihrer Sprache, Herkunft, \u00dcberzeugung, wegen einer Behinderung, aufgrund rassistischer oder antisemitischer Vorurteile diskriminiert und benachteiligt werden. Wir streben an, dass Hierarchie und Kapitalismus durch eine selbstorganisierte, sozialistische Wirtschaftsordnung und der Staat durch eine f\u00f6deralistische, basisdemokratische Gesellschaft ersetzt werden. Schwerpunkte unserer Arbeit lagen bisher in den Bereichen Antimilitarismus und \u00d6kologie. Unsere Ziele sollen &#8211; soweit es geht &#8211; in unseren Kampf- und Organisationsformen vorweggenommen und zur Anwendung gebracht werden. Um Herrschafts- und Gewaltstrukturen zur\u00fcckzudr\u00e4ngen und zu zerst\u00f6ren, setzen wir gewaltfreie Aktionsformen ein. In diesem Sinne bem\u00fcht sich die anarchistische Zeitung Graswurzelrevolution Theorie und Praxis der gewaltfreien Revolution zu verbreitern und weiterzuentwickeln.<\/p>\n<p><i> Wie lange gibt es die GWR und durch was und wen ist sie entstanden? (irgendwelche besonderen Ereignisse oder Anl\u00e4sse? \/ Sind ehemalige &#8222;Gr\u00fcndungsmitglieder&#8220; heute noch aktiv an der Arbeit beteiligt?)<\/i><\/p>\n<p>Die Nullnummer der Graswurzelrevolution erschien im Sommer 1972 in Augsburg. Zuvor gab es schon \u00e4hnliche Zeitungen, z.B. die von 1965 bis 1966 13mal in Hannover herausgekommene &#8222;Direkte Aktion&#8220;, &#8222;Bl\u00e4tter f\u00fcr Gewaltfreiheit und Anarchismus&#8220;, sowie die (von 1936 bis heute) in London von den 1921 gegr\u00fcndeten War Resisters&#8216; International (WRI) herausgegebene &#8222;Peace News&#8220; und die in den 60ern in der franz\u00f6sischen Schweiz erschienene gewaltfrei-anarchistische &#8222;Anarchisme et Nonviolence&#8220; (Lausanne). Es gibt im GWR-HerausgeberInnenkreis und im Umfeld der Redaktion noch immer einige MitarbeiterInnen aus den Gr\u00fcndungsjahren. Wolfgang Zucht, der mit Helga Weber-Zucht den gewaltfrei-libert\u00e4ren Verlag &#8222;Weber Zucht und Co.&#8220; in Kassel betreibt und im GWR-HerausgeberInnenkreis mitmacht, war schon Redakteur der Vorg\u00e4ngerzeitunng &#8222;Direkte Aktion&#8220; (das ist nicht die heute noch erscheinende anarcho-syndikalische &#8222;da&#8220;).<br \/>\nZur Geschichte der Graswurzelrevolution findet sich einiges in der Dissertation von Bernd Dr\u00fccke: Zwischen Schreibtisch und Stra\u00dfenschalacht? Anarchismus und libert\u00e4re Presse in Ost- und Westdeutschland, Verlag Klemm &amp; Oelschl\u00e4ger, Ulm 1998<br \/>\nsowie auf unserer Homepage unter <a href=\"\/ueberuns\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.graswurzel.net\/ueberuns\/index.html<\/a><\/p>\n<p><i>Mit welchen Erwartungen und Zielen begann man mit der Arbeit an der ersten GWR?<\/i><\/p>\n<p>Ziel war es, eine \u00fcberregionale Zeitung zu schaffen, die dazu beitragen sollte, dass &#8222;die pazifistische Bewegung libert\u00e4r-sozialistisch und die linkssozialistische Bewegung in ihren Kampfformen gewaltfrei&#8220; werde. Erkl\u00e4rtes Ziel war und ist eine gewaltfreie, herrschaftslose Gesellschaft. Siehe dazu: <a href=\"\/230\/geschichte.shtml\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.graswurzel.net\/230\/geschichte.shtml<\/a><\/p>\n<p><i> Wieviele Mitarbeiter sind heute an der GWR t\u00e4tig? (sind alles feste Mitarbeiter oder auch &#8222;freie Journalisten&#8220;)<\/i><\/p>\n<p>Es gibt in Deutschland ungef\u00e4hr 100 Gruppen und Projekte, die sich zur Graswurzelbewegung z\u00e4hlen oder ihr nahe stehen. Siehe Kontaktliste auf Seite 19 in jeder GWR-Ausgabe sowie: <a href=\"\/vernetzung\/kontakte.shtml\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.graswurzel.net\/vernetzung\/kontakte.shtml<\/a><br \/>\nInternational ist die GWR assoziiertes Mitglied der War Resisters&#8216; International, einer antimilitaristischen Internationale, der etwa 90 Gruppen in 45 L\u00e4ndern angeh\u00f6ren. In vielen L\u00e4ndern gibt es &#8222;Schwesterzeitungen&#8220; und befreundete Gruppen\/AutorInnen\/&#8220;KorrespondentInnen&#8220;. Organisiert wird das Projekt GWR von einem HerausgeberInnenkreis. Dieser setzt sich aus rund 20 bis 30 AktivistInnen aus verschiedenen St\u00e4dten zusammen. Der heterogene HerausgeberInnenkreis trifft sich alle zwei Monate an wechselnden Orten, damit auch Leute aus den lokalen Gruppen, die sonst nicht an den Treffen teilnehmen, reinschnuppern k\u00f6nnen. Alle Entscheidungen werden im Konsens getroffen. Auch die hauptamtlichen MitarbeiterInnen werden im Konsens gew\u00e4hlt. Zur Zeit gibt es einen hauptamtlichen Koordinationsredakteur in M\u00fcnster (seit November 1998 ist das der libert\u00e4re Soziologe Bernd Dr\u00fccke) und eine Graswurzelrevolution\u00e4rin in Nettersheim, die sich hauptamtlich um den Vertrieb k\u00fcmmert. Im t\u00fcrkischen Izmir arbeitet der Graswurzelrevolution\u00e4r und Kriegsdienstverweigerer Osman Murat \u00dclke (Ossi) hauptamtlich als Koordinationsredakteur der t\u00fcrkisch-deutschen &#8222;Otk\u00f6k\u00fc&#8220; (Graswurzel), die unregelm\u00e4\u00dfig der GWR beigelegt und separat verteilt wird. Zu Otk\u00f6k\u00fc siehe: <a href=\"\/news\/otkoku-dipl.shtml\">www.graswurzel.net\/news\/otkoku-dipl.shtml<\/a><br \/>\nZudem gibt es neben der Monatszeitung GWR auch noch den in Bremen und Heidelberg sitzenden Buchverlag Graswurzelrevolution, der B\u00fccher herausgibt, z.B.: &#8222;Das andere Indien. Anarchismus, Frauenbewegung, Gewaltfreiheit, \u00d6kologie&#8220;, &#8222;Ursprung der Revolte. Albert Camus und der Anarchismus&#8220;, &#8222;Die W\u00fcste lebt. Jenseits von Kapital und Staat&#8220;, &#8222;Der 11.9. und die neuen Kriege&#8220;,&#8230; Unser Verlagsprogramm findet sich unter: <a href=\"\/verlag\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.graswurzel.net\/verlag\/index.html<\/a><\/p>\n<p><i>In welcher Auflage erscheint die GWR? Wie ist die Nachfrage der GWR in den letzten Jahren zu beurteilen? Ist die Anzahl der Leser gesunken?<\/i><\/p>\n<p>Wir haben einen stabilen Abostamm. \u00be der Auflage geht an AbonnentInnen, \u00bc wird im Handverkauf bei Aktionen, in Bahnhofskiosken, in Buch- und Infol\u00e4den unter die Leute gebracht. Die Auflage liegt seit Jahren zwischen 3.500 und 6.000 monatlich. Im Oktober erscheinen au\u00dferdem allj\u00e4hrlich zur Frankfurter Buchmesse die &#8222;Libert\u00e4ren Buchseiten&#8220; mit einer Auflage von 5.000. Die von uns unregelm\u00e4\u00dfig herausgegebene t\u00fcrkisch-deutsche Otk\u00f6k\u00fc (Graswurzel) hat eine Auflage von 6.000. Zudem gibt es GWR-Sonderhefte z.B. zu &#8222;Parlamentarismuskritrik&#8220;, &#8222;Gewaltfreier Anarchismus&#8220;, &#8222;Antimilitarismus&#8220;, &#8222;75 Jahre WRI&#8220;, &#8222;Alternative \u00d6konomie&#8220;,&#8230; die mit Auflagen von 7.000 bis 10.000 erschienen sind. GWR-Aktionszeitungen z.B. zum Wahlboykott oder gegen die Jugoslawien-, Afghanistan- und Golfkriege erreichen h\u00f6here Auflagen. So haben wir z.B. von der &#8222;NO WAR!&#8220;-Aktionszeitung, die wir Anfang Februar 2003 herausgegeben haben, bis Ende Februar schon 55.000 Exemplare unter die Leute gebracht.<\/p>\n<p><i>Wie ist die Arbeit organisiert? hierarchisch? Wie lange ist man bis zur Fertigstellung einer Ausgabe besch\u00e4ftigt?<\/i><\/p>\n<p>Die Arbeit ist basisdemokratisch organisiert. Alle Artikel werden vorab (\u00fcber E-Mail) an alle MitherausgeberInnen verteilt und gelesen. Wenn auch nur einE MitherausgeberIn Bedenken gegen einen Beitrag hat, wird diskutiert. Manchmal erscheinen dann Artikel nicht oder kontr\u00e4re Positionen werden als Diskussion gegen\u00fcbergestellt. Die GWR erscheint (mit mindestens 20 Tageszeitungsseiten Umfang) monatlich mit einer Sommerpause im Juli\/August. Nach R\u00fccksprache mit den MitherausgeberInnen und AutorInnen, erstellt der Koordinationsredakteur eine Zweimonatsplanung, die dann w\u00e4hrend der Treffen diskutiert und \u00fcberarbeitet wird. Im Verlauf der ein- bis zweit\u00e4gigen HerausgeberInnentreffen werden die letzten Ausgaben diskutiert und alle wichtigen Entscheidungen, die das Projekt betreffen, gef\u00e4llt. Das Layout, Lektorat, die Druckdateien usw. werden vom Koordinationsredakteur in M\u00fcnster gemacht, gedruckt wird in Frankfurt\/M.<\/p>\n<p><i>Unterst\u00fctzt ihr andere aktive Gruppierungen?<\/i><\/p>\n<p>Na klar. Anarchistische, gewaltfreie, antisexistsiche, feministische, antirassistische, antimilitaristische, Antifa-, Anti-Atom-, Anti-Gentech-, \u00d6ko-,&#8230; Gruppen nutzen die GWR als Sprachrohr und als Diskussionsorgan. So tr\u00e4gt die Zeitung auch ein bisschen zur Vernetzung der sozialen Bewegungen bei.<\/p>\n<p><i>Auf welche Bereiche legt ihr in den Ausgaben der GWR besonderen Wert?<\/i><\/p>\n<p>Siehe oben. Im Moment haben wir angesichts des drohenden Krieges einen antimilitaristischen Schwerpunkt. Das hei\u00dft aber nicht, dass wir die anderen Themen vernachl\u00e4ssigen. Wir denken, dass es notwenig ist, gegen den Krieg zu mobilisieren und dazu beizutragen, dass sich die zum Teil regierungsnahe Friedensbewegung politisiert, radikalisiert und vom staatsgl\u00e4ubigen Hoffen auf Rot-Gr\u00fcn wegkommt.<\/p>\n<p><i>Auch ihr werdet in verschiedenen Bereichen verschiedene Meinungen haben. Wie bringt man diese unter einen Hut, sodass jeder mit den Artikeln in der GWR zufrieden ist? Bzw. steht jeder von euch voll und ganz hinter den Artikeln?<\/i><\/p>\n<p>Eine Einheitsmeinung gibt es bei uns nicht und nat\u00fcrlich ist nicht jedeR mit jedem Artikel zufrieden. Das w\u00e4re ja auch langweilig und w\u00fcrde eher f\u00fcr Sektierertum sprechen. Kontroversen werden als Belebung empfunden und sind erw\u00fcnscht. Ein Beispiel daf\u00fcr ist die Diskussion um einen pal\u00e4stinensischen Staat. Dazu hatten wir zwei kontr\u00e4re Texte in der GWR Nr. 268.<\/p>\n<p><i>Wie beurteilt ihr den derzeitigen Irak-Konflikt?<\/i><\/p>\n<p>Jeder Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit und wir versuchen gegen jeden Krieg zu agieren, durch Hintergrundanalysen, Aufkl\u00e4rung, durch direkte gewaltfreie Aktionen, durch Unterst\u00fctzung von Deserteuren, Graswurzelrevolution\u00e4rInnen und (totalen) Kriegsdienstverweigerern weltweit,&#8230;<\/p>\n<p><i>Wie beurteilt ihr den derzeitigen Zustand der deutschen Linke?<\/i><\/p>\n<p>Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am n\u00e4chsten. &#8222;Die Linke&#8220;, das ist ein ziemlich schwammiger, aus dem Parlamentarismus kommender Begriff. Rechts sa\u00df die Regierung, links die parlamentarische Opposition, drau\u00dfen die AnarchistInnen. Als &#8222;links&#8220; verstehen sich sowohl stalinistische MLPDler als auch antideutsche Bahamiten. Mit denen k\u00f6nnen wir nicht viel anfangen. &#8222;Anarchistisch&#8220;, &#8222;gewaltfrei-libert\u00e4r&#8220;, &#8222;libert\u00e4r-sozialistisch&#8220;, &#8222;antisexistisch&#8220;, &#8222;antimilitaristisch&#8220;, das sind Begriffe, die uns eher weiterbringen und vielsagender sind.<\/p>\n<p><i>Wie beurteilt ihr den Zustand der internationalen Linken?<\/i><\/p>\n<p>Es gibt Hoffnungsschimmer. Erfreulich ist z.B., dass am 15. Februar 2003 weltweit 15 Millionen Menschen gegen den Krieg auf die Stra\u00dfe gegangen sind. &#8222;Anti-Globalisierungsbewegung&#8220; und &#8222;Anti-Kriegsbewegung&#8220; z.B. sind f\u00fcr sich gesehen noch nicht unbedingt sozialrevolution\u00e4r. Reformistische und andere Gruselpositionen innerhalb dieser Bewegungen sind nicht zu \u00fcbersehen. Aber in diesen &#8222;Milieus&#8220; kann eine Basis f\u00fcr eine Radikalisierung gesehen werden. Wichtig ist eine &#8222;Globalisierung des Widerstands von unten&#8220;. Als Graswurzelrevolution sind wir international mit gleichgesinnten Gruppen und Bewegungen vernetzt und versuchen diesen Gruppen hier Geh\u00f6r zu verschaffen. W\u00e4hrend des NATO-Angriffskriegs 1999 in Jugoslawien haben wir z.B. libert\u00e4re Gruppen aus Belgrad, sowie die antimilitaristischen &#8222;Frauen in Schwarz&#8220;, die sowohl das Milosevic-Regime als auch die NATO ablehn(t)en in der GWR zu Wort kommen lassen. Bei uns werden Positionen von unten vertreten, die mensch in den &#8222;b\u00fcrgerlichen&#8220; Medien vergebens sucht.<\/p>\n<p><i>Wie ist eure Meinung zur Globalisierungskritikern alla Attac &#8211; Verk\u00fcrzte Kapitalimuskritik? <\/i><\/p>\n<p>Attac ist eine staatsfixierte Organisation. Wer &#8211; wie Attac &#8211; glaubt, durch Einf\u00fchrung einer Tobinsteuer lie\u00dfe sich der Kapitalismus in die Knie zwingen, ist naiv. Der Kapitalismus muss nicht reformiert, sondern abgeschafft werden. Trotzdem sind nat\u00fcrlich auch bei Attac fitte Leute, die es gilt mit unseren libert\u00e4ren Inhalten zu erreichen. Zu dem Thema finden sich in der GWR einige spannende Diskussionsbeitr\u00e4ge, z.B.: <a href=\"\/267\/attac.shtml\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.graswurzel.net\/267\/attac.shtml<\/a><\/p>\n<p><i>Haben anarchistische und libert\u00e4re Ideen an Aktualit\u00e4t verloren?<\/i><\/p>\n<p>Nein.<\/p>\n<p><i>F\u00fcr wie sinnvoll haltet ihr die Arbeit der GWR oder anderer &#8222;revolution\u00e4rer Propaganda&#8220;?<\/i><\/p>\n<p>F\u00fcr sehr sinnvoll.<\/p>\n<p><i>Anmerkung schwarze-fahne: Die Zeitung selbst k\u00f6nnen wir euch nur w\u00e4rmstens empfehlen!<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>www.schwarzefahne.de: Stellt euch und eure Arbeit doch bitte in knapper Form, f\u00fcr alle die die Graswurzelrevolution (GWR) noch nicht kennen, vor: Redaktion Graswurzelrevolution: Graswurzelrevolution bezeichnet eine tiefgreifende gesellschaftliche Umw\u00e4lzung, in der durch Macht von unten alle Formen von Gewalt und Herrschaft abgeschafft werden sollen. 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