{"id":14136,"date":"2015-02-01T00:00:00","date_gmt":"2015-01-31T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/2015\/02\/von-anarchistischen-luftlandetruppen-und-elektronischen-fussfesseln\/"},"modified":"2022-07-26T14:22:15","modified_gmt":"2022-07-26T12:22:15","slug":"von-anarchistischen-luftlandetruppen-und-elektronischen-fussfesseln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2015\/02\/von-anarchistischen-luftlandetruppen-und-elektronischen-fussfesseln\/","title":{"rendered":"Von anarchistischen Luftlandetruppen und elektronischen Fu\u00dffesseln"},"content":{"rendered":"<p>Die Tatsache, dass Zehntausende \u00fcber Tage auf die Stra\u00dfe gehen, Rath\u00e4user, Landrats\u00e4mter, Industrie- und Handelskammern, Unis und Gewerkschaftsh\u00e4user besetzen, um diese in Kampf- und Aktionszentren umzuwandeln und f\u00fcr die Rechte eines inhaftierten Anarchisten zu k\u00e4mpfen, macht Mut.<\/p>\n<p>Die breite Solidarit\u00e4t und die H\u00e4rte der Auseinandersetzungen sollten jedoch nicht zu neuen Mythenbildungen \u00fcber die St\u00e4rke und Militanz der anarchistischen Bewegung f\u00fchren. Zu viel hing direkt mit der Person N\u00edkos Roman\u00f3s und seiner speziellen Geschichte zusammen und zu viel l\u00e4uft innerhalb der Bewegung bisher schief.<\/p>\n<p>Roman\u00f3s war einer jener Freunde von Al\u00e9xandros Grigor\u00f3poulos, die dessen Ermordung durch Polizeibeamte am 6.12.2008 als Augenzeugen miterleben mussten. Grigor\u00f3poulos starb sozusagen in den Armen des damals 15j\u00e4hrigen Freundes. Die auf den Mord folgenden Riots m\u00fcndeten in den heftigsten sozialen Aufstand der j\u00fcngeren Geschichte Griechenlands.<\/p>\n<p>Auch damals bildeten die landesweiten Besetzungen von Rath\u00e4usern, Schulen, Uni-Fakult\u00e4ten und Gewerkschaftsh\u00e4usern ein Netzwerk von Widerstandszentren, die den wochenlangen Aufstand antrieben. Beeinflusst durch diese Erfahrungen und die folgenden Jahre der brutalen Durchsetzung kapitalistischer Spardiktate im autorit\u00e4ren Krisenstaat, radikalisierte sich die um ihre Zukunft betrogene Jugend des Landes. Mit seinen Genossen Dim\u00edtris Pol\u00edtis, Dim\u00edtris Bourzo\u00fakos und Gi\u00e1nnis Michail\u00eddis ver\u00fcbte Roman\u00f3s 2013 einen doppelten bewaffneten Bank\u00fcberfall in Velved\u00f3 bei Koz\u00e1ni im Nordwesten Griechenlands, um das erbeutete Geld in die politische Arbeit zu stecken. Daraus wurde nichts. Nach wilder Verfolgungsjagd wurden die vier gefasst und von der Polizei gefoltert (vgl. GWR 377). Inzwischen ist Roman\u00f3s zu 15 Jahren Knast verurteilt, weitere Anklagen, u.a. wegen angeblicher &#8222;Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung&#8220; stehen noch aus.<\/p>\n<h3>Die weitere Eskalation hei\u00dft irgendwann B\u00fcrgerkrieg<\/h3>\n<p>&#8222;Aerometafer\u00f3menes mon\u00e1des tagm\u00e1ton anarchik\u00f3n&#8220; &#8211; &#8222;Anarchistische Luftlandetruppen&#8220; haben nach Ansicht des TV-Senders ANT1 in der Nacht des 6.12.2014 die eingesetzten Polizeieinheiten in Ex\u00e1rchia von Hausd\u00e4chern aus angegriffen.<\/p>\n<p>Die Beamt_innen ihrerseits setzten massiv Tr\u00e4nengas, Blendschockgranaten und erstmals seit Jahrzehnten gepanzerte Wasserwerfer ein. Allein drei Wasserwerfer am Ex\u00e1rchia-Platz, &#8222;weil es einer allein nicht durch die k\u00e4mpfende Menge schaffte, die sich stundenlange Auseinandersetzungen mit der Polizei lieferte&#8220;, wie Nansy Stam\u00e1ti vom sozialen Zentrum Nosotros laut einem Bericht auf indymedia linksunten (12.12.2014) betonte. Tats\u00e4chlich wurden die von vielen Einwohner_innen Ex\u00e1rchias als Besatzungstruppen bezeichneten Polizeieinheiten, nach der Zerschlagung der 6.12.-Demonstration, w\u00e4hrend der folgenden Stra\u00dfenschlachten massiv von D\u00e4chern und Balkonen mit Steinen, Blument\u00f6pfen, Molotowcocktails und sogar einem K\u00fchlschrank beworfen.<\/p>\n<p>Die von den W\u00e4rmebildkameras der Polizeihubschrauber auf den Dachterrassen erfassten Personen wurden dann in den Fernsehnachrichten als &#8222;Luftlandetruppen der Anarchisten&#8220; bezeichnet.<\/p>\n<p>Im allgemeinen Trubel und Gel\u00e4chter \u00fcber die &#8222;Luftlandetruppen&#8220; ging unter, dass damit zuk\u00fcnftigen breitfl\u00e4chigen H\u00e4usererst\u00fcrmungen der &#8222;Antiterroreinheiten&#8220; in Ex\u00e1rchia der Weg geebnet wurde. Durch Videos und Medienberichte belegt und ebenfalls vernachl\u00e4ssigt wurde auch die Tatsache, dass an diesem Abend erneut hunderte mit Latten und Baseballschl\u00e4gern ausger\u00fcstete Vermummte auf Seiten der Polizei unterwegs waren und viele Hauseing\u00e4nge in Ex\u00e1rchia am folgenden Morgen blutverschmiert waren. Es gab \u00fcber 300 vorl\u00e4ufige Festnahmen, darunter viele Verletzte.<\/p>\n<h3>Aus der Vergangenheit gelernt!?<\/h3>\n<p>Ebenfalls am 6. Dezember gelang es abends in Thessalon\u00edki, das kurz zuvor besetzte Arbeiterzentrum erfolgreich gegen die Erst\u00fcrmung der MAT-Sondereinheiten zu verteidigen. Vor allem den Genoss_innen im Eingangsbereich ist es zu verdanken, \u00e4hnlich schreckliche Szenen wie 2001 in Genua, in der w\u00e4hrend des G8-Gipfels durch die italienische Polizei gest\u00fcrmten Diaz-Schule, verhindert zu haben.<\/p>\n<p>Wenige Stunden zuvor hatte eine Gruppe Unbekannter am Rande der Gro\u00dfdemo mit 10.000 Menschen versucht, eine Filiale der Bekleidungskette Zara in Brand zu stecken, obwohl sich Menschen in dem Gesch\u00e4ft aufhielten. Sofort eilten Aktivist_innen des anarchistisch\/antiautorit\u00e4ren Blocks mit Feuerl\u00f6schern herbei, vertrieben die Unbekannten, l\u00f6schten den Brand und geleiteten die Besch\u00e4ftigten ins Freie. Eine noch am Abend verbreitete Erkl\u00e4rung neun anarchistischer\/antiautorit\u00e4rer Organisationen und Gruppen aus Thessalon\u00edki stellt klar: &#8222;Taten wie dieser Brandanschlag haben nichts mit der Logik und der Praxis der Bewegung zu tun &#8211; einer Bewegung, die f\u00fcr das Leben und die Freiheit k\u00e4mpft &#8211; und wir bewerten sie als gegen uns gerichteten feindlichen Akt. Dar\u00fcber hinaus wirken sie verleumderisch und werden zur Kriminalisierung verhafteter Genoss_innen genutzt. Aus all diesen Gr\u00fcnden stellen wir unmissverst\u00e4ndlich klar, dass wir solche Taten auch in Zukunft nicht dulden werden.&#8220;<\/p>\n<p>Da die Erkl\u00e4rung u.a. in der genossenschaftlichen Tageszeitung Efimer\u00edda ton syntakt\u00f3n ver\u00f6ffentlicht wurde und Angestellte von Zara in Interviews im ehemals staatlichen Fernsehsender ERT betonten, dass &#8222;Demonstranten das Feuer gel\u00f6scht&#8220; und sie &#8222;ruhig und umsichtig ins Freie geleitet&#8220; hatten, lief die Propaganda regierungsnaher Sender ins Leere.<\/p>\n<h3>Wie weiter?<\/h3>\n<p>Die seit dem Ende der Diktatur 1975 stetig wachsende anarchistische Bewegung Griechenlands stand sich auch immer wieder selbst im Weg. Zuletzt nach der Dezember-Revolte 2008 und der staatlichen Zerschlagung der Massenproteste gegen die Spardiktate 2010 bis 2012 zerstritten sich viele Gruppen in sektiererischen Abgrenzungsritualen.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Spaltungen sind vielf\u00e4ltig: Unterschiedliche politische Einsch\u00e4tzungen, pers\u00f6nliche Animosit\u00e4ten, Besitzanspr\u00fcche \u00fcber die Definitionsmacht des &#8222;wahren Anarchismus&#8220;, Herrschaftsstrukturen innerhalb der Gruppen, und bei j\u00fcngeren Genoss_innen das Verkommen von Anarchismus zu Coolness und Lifestile. Organisationen wie die Antiautorit\u00e4re Bewegung (antiexousiastik\u00ed k\u00ednisi, AK), die versuchen, sich kontinuierlich mit festen Strukturen und verantwortlicher \u00d6ffentlichkeitsarbeit landesweit zu organisieren, werden als Anarchopartei, reformistisch, stalinistisch oder &#8211; nicht ganz zu Unrecht &#8211; als andere Gruppen dominierend angegriffen.<\/p>\n<p>Die Zerw\u00fcrfnisse f\u00fchrten in den letzten beiden Jahren dazu, dass gro\u00dfe anarchistische Mobilisierungen und Demos fast nur zur Verteidigung der eigenen Strukturen, wie gegen die R\u00e4umungswelle besetzter H\u00e4user 2013, oder gegen die faschistischen M\u00f6rderbanden von Chrys\u00ed Avg\u00ed, stattfanden. Die gravierende Versch\u00e4rfung der Repression seitens des Staates kommt als \u00e4u\u00dferes Hemmnis hinzu.<\/p>\n<p>Das Abh\u00f6ren von Gespr\u00e4chen, Massenverhaftungen auf Demonstrationen, Observierungen oder Misshandlungen auf Polizeiwachen, bis zu 18 Monate Untersuchungshaft f\u00fcr nichts, die Anwendung von &#8222;Antiterrorgesetzen&#8220; gegen Aktivist_innen, jahrelange Haftstrafen, Demonstrationsverbote, die Zwangsrekrutierung von Streikenden und nicht selten die unmittelbare Zerschlagung von Streiks, Demonstrationen und Kundgebungen durch die faschistisch unterwanderte Polizei, geh\u00f6ren zum Arsenal. Aktuell sitzen \u00fcber 40 Anarchist_innen nach zum Teil skandal\u00f6sen Prozessen in griechischen Kn\u00e4sten ein.<\/p>\n<p>Mit Jahresbeginn wurde begonnen, die ersten politischen Gefangenen im neuen Hochsicherheitsknast Domok\u00f3s zu isolieren. Trotz solcher Konsequenzen eskalieren die Auseinandersetzungen auf der Stra\u00dfe immer weiter. Das Unbehagen vieler \u00fcber verbreitetes Mackergehabe nach der Schlacht mag man als Stilfrage abtun, das Gel\u00e4chter \u00fcber die &#8222;Luftlandetruppen&#8220; ist naiv.<\/p>\n<p>Die immer milit\u00e4rischere Auseinandersetzung mit dem Staat wird unzweifelhaft zur Niederlage f\u00fchren, da das weitaus gr\u00f6\u00dfere Waffenarsenal und abertausende Uniformierte, die es auf Befehl auch einsetzen, auf Seiten der Staatsmacht stehen.<\/p>\n<h3>Gibt es ein richtiges Leben im Falschen?<\/h3>\n<p>Die gro\u00dfe Mehrheit der griechischen Bev\u00f6lkerung glaubt weder an die Revolution noch an eine befreite Gesellschaft. Trotzdem suchen viele nach gangbaren Alternativen zu Armut und Ausbeutung im Kapitalismus.<\/p>\n<p>Wenigen Gruppen gelingt es mehr im Stillen (prek\u00e4re) Auswege aus staatlicher Repression und kapitalistischer Krise zu finden. Der R\u00fcckzug aufs Land, die Produktion biologischer Lebensmittel und der Aufbau alternativer Verteilerstrukturen erscheinen ihnen als L\u00f6sung.<\/p>\n<p>Vor allem im Umfeld der sozialen Zentren wird dar\u00fcber hinaus versucht durch direktdemokratische Selbstorganisierung, gegenseitige Hilfe, des Aufbaus selbstverwalteter Betriebe und deren Vernetzung, den Aufbau einer freieren Gesellschaft zu erproben. Da viele dieser Versuche eng mit besetzten H\u00e4usern und R\u00e4umen verbunden sind, ist die Drohung ihrer Zerschlagung durch den Staat immer pr\u00e4sent. Eine Ausbreitung solcher Projekte auf breitere Bev\u00f6lkerungsschichten und damit das Erlangen gesamtgesellschaftlicher Relevanz kann nur gelingen, wenn sie \u00fcber die alternative Szene hinaus als realistische \u00dcberlebensstrategie wahrgenommen werden.<\/p>\n<p>Ein Ende der Abgrenzungen innerhalb der anarchistischen Bewegung, Solidarit\u00e4t und gemeinsames Agieren statt der st\u00e4ndigen Betonung von Unterschieden w\u00e4re dabei hilfreich. Das geschlossene und entschiedene Auftreten auf der Demo des 6.12. in Thessalon\u00edki, die gemeinsame Besetzung und Verteidigung des Arbeiterzentrums und die Erkl\u00e4rung der neun &#8211; sich nicht immer freundlich gesinnten &#8211; anarchistischen\/antiautorit\u00e4ren Zusammenh\u00e4nge sind ein wichtiger Schritt, damit die erfolgreiche Hungerstreikkampagne nicht nachtr\u00e4glich zum Sieg des Parlamentarismus wird. Weitere m\u00fcssen folgen. Dazu Grig\u00f3ris Tsilimant\u00f3s von AK- Thessalon\u00edki: &#8222;Roman\u00f3s hat seinen Anteil an der Geschichte, in dem er viel mehr gegeben hat als es seinem Alter entspricht. Aber die Geschichte, die machen wir alle. Die Frage also wer gewonnen hat, Roman\u00f3s oder der Parlamentarismus, ist die Frage des n\u00e4chsten Tages, und der hat schon begonnen. Konstantopo\u00falou hat (\u2026) als Politikerin gesprochen. Indem sie sagte, der letztendliche Gesetzesentwurf sei ein Sieg des Parlamentarismus, hat sie uns den Handschuh f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag hingeworfen. Diese Formulierung geht viel weiter als nur um die Sache von Roman\u00f3s. Falls in den Zeiten, die kommen, sich die Jahre 1981-84 wiederholen sollten, dann hat der Parlamentarismus gewonnen. Falls die unbeherrschten Bewegungen lebendig und auf der Stra\u00dfe kreativ bleiben, dann hat Roman\u00f3s gewonnen.&#8220; (indymedia linksunten, 12.12.2014)<\/p>\n<p>Mit leeren Versprechungen wie &#8222;Raus aus der Nato&#8220;, &#8222;Raus aus der EG&#8220;, &#8222;Enteignung und Verteilung von Kirchengrund&#8220;, gelang es 1981 &#8211; 84 der damals erstmalig regierenden Pasok von Andreas Papandr\u00e9ou, sich breite Teile der au\u00dferparlamentarischen radikalen Linken einzuverleiben und f\u00fcr den Parlamentarismus zur\u00fcckzugewinnen. \u00c4hnliches bef\u00fcrchten Teile der Bewegung nach den Syriza-Versprechungen &#8222;Ende der Spardiktate&#8220;, R\u00fcckg\u00e4ngigmachung der Lohn- und Rentenk\u00fcrzungen&#8220; und einem m\u00f6glichen Wahlsieg am 25. Januar 2015.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Tatsache, dass Zehntausende \u00fcber Tage auf die Stra\u00dfe gehen, Rath\u00e4user, Landrats\u00e4mter, Industrie- und Handelskammern, Unis und Gewerkschaftsh\u00e4user besetzen, um diese in Kampf- und Aktionszentren umzuwandeln und f\u00fcr die Rechte eines inhaftierten Anarchisten zu k\u00e4mpfen, macht Mut. Die breite Solidarit\u00e4t und die H\u00e4rte der Auseinandersetzungen sollten jedoch nicht zu neuen Mythenbildungen \u00fcber die St\u00e4rke und &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2015\/02\/von-anarchistischen-luftlandetruppen-und-elektronischen-fussfesseln\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Von anarchistischen Luftlandetruppen und elektronischen Fu\u00dffesseln - graswurzelrevolution","description":"Die Tatsache, dass Zehntausende \u00fcber Tage auf die Stra\u00dfe gehen, Rath\u00e4user, Landrats\u00e4mter, Industrie- und Handelskammern, Unis und Gewerkschaftsh\u00e4user besetzen,"},"footnotes":""},"categories":[770,1042,1027],"tags":[530],"class_list":["post-14136","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-396-februar-2015","category-ohne-chef-und-staat","category-wir-sind-nicht-alleine","tag-griechenland"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14136","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14136"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14136\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14136"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14136"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14136"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}