{"id":14209,"date":"2015-04-01T00:00:00","date_gmt":"2015-03-31T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/2015\/04\/selma-1965-ein-entscheidender-wendepunkt\/"},"modified":"2022-07-26T14:22:14","modified_gmt":"2022-07-26T12:22:14","slug":"selma-1965-ein-entscheidender-wendepunkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2015\/04\/selma-1965-ein-entscheidender-wendepunkt\/","title":{"rendered":"Selma 1965: Ein entscheidender Wendepunkt"},"content":{"rendered":"<p>Nach der Verabschiedung des Civil Rights Acts von 1964 gegen die Segregation meinte Martin Luther King, Jr., zu den geringen Fortschritten beim Wahlrecht: &#8222;Die Patchwork-Reformen von 1957, 1960 und 1964 waren zwar nicht unn\u00fctz, aber die faktische Ausschlie\u00dfung der Schwarzen bei Wahlen setzte sich zu lange fort und die sich hinschleppenden Implementierungsprozesse haben die Schwarzen zutiefst entw\u00fcrdigt.&#8220;<\/p>\n<p>Als King den US-Pr\u00e4sidenten Lyndon B. Johnson im Dezember 1964 traf, forderte er eine neue Wahlrechtsgesetzgebung. Johnson antwortete, dass ein solches Gesetz sein gesamtes Regierungsprogramm gef\u00e4hrden k\u00f6nne. So lancierte die SCLC [Southern Christian Leadership Conference; die Organisation Kings, ein Rat von Baptisten-Priestern; d.\u00dc.] im Januar 1965 seine Wahlrechtskampagne in Selma, Alabama. Mit Ausnahme von Mississippi hatte der Bundesstaat Alabama den geringsten Prozentsatz von African-Americans, die in die Wahllisten eingeschrieben und damit als wahlberechtigt registriert waren. In Dallas County z.B. waren es weniger als drei Prozent.<\/p>\n<p>Die SCLC-Kampagne baute auf der bereits laufenden Organisierungsarbeit des SNCC [Student Nonviolent Coordinating Committee; Basisorganisation schwarzer StudentInnen; d.\u00dc.] auf und sah &#8222;Freedom Days&#8220; vor, an denen lokale BewohnerInnen versuchen sollten, sich in Wahllisten einzutragen und so den hartn\u00e4ckigen Widerstand lokaler wei\u00dfer Registratoren zu skandalisieren. Im Gegensatz zum kaum \u00fcberregional bekannt gewordenen zentralen Alabama-Projekt des SNCC erhoffte sich die SCLC von Kings Beteiligung eine US-weite Presseberichterstattung.<\/p>\n<p>Die AktivistInnen von SNCC reagierten zun\u00e4chst misstrauisch auf die Selma-Kampagne der SCLC. Die StudentInnen Bernard und Colia Lafayette hatten das SNCC-Projekt in Alabama 1963 gestartet und Silas Norman, der das Projekt zu Anfang 1965 \u00fcbernahm, zielte nicht nur auf Wahleintragungen der African-Americans ab, sondern versuchte gleichzeitig, eine unabh\u00e4ngige schwarze Mobilisierungsf\u00e4higkeit aufzubauen, die dem SNCC bereits erfolgreich in Mississippi gelungen war. Die SNCC-AktivistInnen bef\u00fcrchteten, dass Kings charismatisches Auftreten ihren langfristig angelegten Versuch, selbst\u00e4ndige GraswurzelaktivistInnen und -organisationen vor Ort aufzubauen, unterminieren k\u00f6nnte. Trotzdem wollte das SNCC der SCLC-Kampagne nicht im Wege stehen und bot den SCLC-Delegierten sein B\u00fcro zur Nutzung an. Die SNCC-AktivistInnen wollten urspr\u00fcnglich eigentlich am Rande verweilen, aber das wurde schnell unm\u00f6glich, als die Kampagne Erfolg hatte und die Polizei gewaltsam darauf antwortete.<\/p>\n<p>King wurde am 1. Februar 1965 bei einer Demonstration vor dem Gerichtsgeb\u00e4ude von Selma verhaftet. Aus der Haft riet er seinen Mitarbeitern, auf Pr\u00e4sident Johnson Druck auszu\u00fcben: &#8222;Wir sind jetzt in der Offensive.&#8220; Und an Johnson schrieb er einen Offenen Brief aus dem Gef\u00e4ngnis:<\/p>\n<p>&#8222;Mussten Sie jemals rund einhundert Fragen \u00fcber die Regierung beantworten, unter denen manche selbst von Politikwissenschaftlern als abstrus eingestuft w\u00fcrden, nur um Ihr Wahlrecht aus\u00fcben zu k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Standen Sie jemals zusammen mit hundert Anderen einen ganzen Tag lang Schlange, damit dann weniger als zehn zur Ausf\u00fcllung dieses Fragebogens vorgelassen wurden? So ist das in Selma, Alabama. Es gibt hier mehr Schwarze im Gef\u00e4ngnis als auf den Wahllisten.&#8220;<\/p>\n<h3>Die Ann\u00e4herung von Malcolm X an King<\/h3>\n<p>W\u00e4hrend King in Selma ins Gef\u00e4ngnis gesperrt wurde, war Malcolm X auf Einladung schwarzer StudentInnen des Tuskegee Instituts, die mit dem SNCC verbunden waren, in Alabama eingetroffen. Malcolm X hatte 1964 mit Elijah Muhammads Black-Muslim-Organisation &#8222;Nation of Islam&#8220; gebrochen und versuchte nun, sich mit aktionsorientierten GraswurzelaktivistInnen im SNCC und in anderen Organisationen zu verb\u00fcnden. Im Dezember 1964 lud er Fannie Lou Hamer und ihre SNCC-Freedom-Singers als Ehreng\u00e4ste zu einem Treffen seiner neu gegr\u00fcndeten &#8222;Organization of Afro-American Unity&#8220; ein. Malcolm versprach sich &#8222;eine erfolgreiche Verkn\u00fcpfung unseres Problems mit dem afrikanischen Problem, das so zu einem Weltproblem wird [erst kurz zuvor hatten zahlreiche schwarzafrikanische Staaten ihre politische Unabh\u00e4ngigkeit errungen; d.\u00dc.].&#8220;<\/p>\n<p>Als er im Februar 1965 nach Selma reiste, hoffte Malcolm, sich mit King treffen zu k\u00f6nnen, mit dem er bereits in brieflichem Kontakt stand. Als Kings Gefangennahme dies verhinderte, \u00e4u\u00dferte er Coretta Scott King gegen\u00fcber seinen Wunsch, enger mit den B\u00fcrgerrechtsaktivistInnen im S\u00fcden zusammenarbeiten zu wollen. Malcolm sagte ihr: &#8222;Ich m\u00f6chte Dr. King vermitteln, dass ich nicht nach Selma gekommen bin, um hier seine Arbeit zu erschweren.&#8220; Und er f\u00fcgte hinzu: &#8222;Wenn den Wei\u00dfen klar wird, was die Alternative zu ihm ist, sind sie vielleicht eher geneigt, Dr. King anzuh\u00f6ren.&#8220; Malcolms Versuch, sich mit der aktionsbezogenen Wahlrechtskampagne zu verb\u00fcnden, wurde j\u00e4h gestoppt, als er am 21. Februar 1965 ermordet wurde &#8211; nur drei Wochen, nachdem er aus Selma nach Hause zur\u00fcckgekehrt war.<\/p>\n<h3>Johnson gegen King<\/h3>\n<p>Die Selma-Proteste nahmen eine dramatische Wendung, als die Polizei des Bundesstaates Alabama den 26-j\u00e4hrigen Jimmy Lee Jackson in Marion, Alabama, schwer verletzte.<\/p>\n<p>Er hatte versucht, seine Mutter bei einer Demonstration vor Polizeiangriffen zu sch\u00fctzen. Jackson starb eine Woche sp\u00e4ter, was King-Mitarbeiter James Bevel dazu verleitete, einen Protestmarsch von Selma nach Montgomery, der Hauptstadt des Bundesstaates, als \u00f6ffentliche Antwort vorzuschlagen. Als King seine Grabrede auf Jacksons Beerdigung sprach, verk\u00fcndete er, der Marsch werde am 7. M\u00e4rz 1965 stattfinden. Johnson f\u00fchlte sich durch die Demonstrationen in Alabama unter Druck gesetzt und versuchte umsonst, King von dem Marsch abzubringen. Bei einem kurzen Treffen am 9. Februar 1965 vertraute Johnson King privat an, dass er der Forderung nach einem neuen Wahlgesetz nachgeben werde. King war jedoch der \u00dcberzeugung, dass der Druck nur durch die Fortsetzung der Proteste aufrechterhalten werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Das Verh\u00e4ltnis der beiden war auf einer oberfl\u00e4chlichen Ebene freundlich, aber auch durch zunehmende Differenzen getr\u00fcbt, die die milit\u00e4rische Eskalation in Vietnam betrafen sowie das gegenseitige Wissen beider dar\u00fcber, dass das FBI eine enge \u00dcberwachung Kings betrieb.<\/p>\n<p>Direkt im Vorfeld der Selma-Kampagne hatte King eine Tonbandaufnahme und einen Brief erhalten, die ihm &#8211; wie er schnell herausfand &#8211; auf Befehl von FBI-Chef J. Edgar Hoover zugesandt worden waren und worin gedroht wurde, Kings nicht-eheliche Frauenbeziehungen \u00f6ffentlich zu machen.<\/p>\n<p>Am Ende des Briefes wurde ihm gar der Selbstmord nahegelegt. Die FBI-Strategie gegen King hatte das Ziel, ihn als \u00fcberregionale F\u00fchrungsperson zu delegitimeren, real aber best\u00e4rkte sie gerade seine Entschlossenheit, einen unabh\u00e4ngigen Kurs beizubehalten.<\/p>\n<h3>Der letzte Strohhalm: Reverend Reeb<\/h3>\n<p>Mit einem Grummeln entschieden sich die SNCC-Mitarbeiter daf\u00fcr, die Kampagne des SCLC zu unterst\u00fctzen, als vor allem John Lewis, der gleichzeitig im SCLC-Rat vertreten und gew\u00e4hlter Vorsitzender des SNCC war, auf der Beteiligung des SNCC beim geplanten Marsch von Selma nach Montgomery bestand. Eben noch hatten Lewis und der SNCC-Aktivist Hosea Williams mehr als 500 Protestierene zur Edmund Pettus Bridge am Stadtrand von Selma gef\u00fchrt, wo sie von Politikern und der Polizei des Bundesstaates Alabama empfangen wurden.<\/p>\n<p>Das Fernsehen und Zeitungsfotografen brachten Bilder \u00fcber die von der Polizei ausgehende Gewalt an diesem &#8222;Bloody Sunday&#8220;, der k\u00fcnftig zum Symbol f\u00fcr die Brutalit\u00e4t des Segregationisten-Widerstands werden sollte. &#8222;Pr\u00e4sident Johnson kann Bundestruppen nach Vietnam und in den Kongo schicken &#8211; aber nach Selma kann er keine schicken!&#8220;, beschwerte sich Lewis direkt danach in einer kirchlichen Massenversammlung, bevor er ins Krankenhaus gebracht werden musste. &#8222;Wenn wir das n\u00e4chste Mal marschieren, m\u00fcssen wir nach Montgomery weitergehen.&#8220;<\/p>\n<p>Am 11. M\u00e4rz traf King ein und f\u00fchrte eine weitere Gruppe von Marschierenden zur Pettus Brigde. Und wieder wurden sie mit der Polizei auf der anderen Seite konfrontiert. Doch King f\u00e4llte eine Entscheidung, die in den Reihen der Marschierenden Unmut hervorrief, als er die DemonstrantInnen unerwarteter Weise dazu aufforderte, umzukehren und keine Wiederholung des &#8222;Bloody Sunday&#8220; zu riskieren. &#8222;Wir wollten nach Montgomery gehen, aber aufgrund unseres Bekenntnisses zur Gewaltfreiheit wussten wir, dass wir unter diesen Bedingungen nicht gehen konnten&#8220;, rechtfertigte sich King.<\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf des Tages wurde Reverend James Reeb, einer der vielen B\u00fcrgerrechtsaktivistInnen, die Kings Aufruf f\u00fcr externe Unterst\u00fctzung nachgekommen waren, von Segregationisten in Selma auf offener Stra\u00dfe angegriffen. Reeb starb sp\u00e4ter in Birmingham.<\/p>\n<p>In gro\u00dfem Kontrast zum vorherigen Tod des Schwarzen Jimmy Lee Jackson f\u00fchrte die Ermordung eines wei\u00dfen Pastors zu einer sofortigen US-weiten, massenhaften Antwort. B\u00fcrgerrechts-AktivistInnen kamen von \u00fcberall her zur Gedenkmesse f\u00fcr Reeb nach Selma. In vielen anderen St\u00e4dten wurde auf Solidarit\u00e4tsdemonstrationen das Eingreifen von Bundestruppen gegen die rassistische Polizei des Bundesstaates Alabama gefordert [eine zentrale Taktik der fr\u00fchen B\u00fcrgerrechtsbewegung war der Versuch, die US-Bundespolizei in einen faktischen Gegensatz zur Einzelstaatenpolizei zu bringen; d.\u00dc.].<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Johnson nutzte dann die Selma-Krise als Gelegenheit f\u00fcr die US-weite Fernseh\u00fcbertragung einer Rede, in der er die neue Wahlrechtsgesetzgebung ank\u00fcndigte. Viele sollten diese Rede als seine beste Pr\u00e4sidentenrede in Erinnerung behalten. [Der Marsch von Selma nach Montgomery konnte im dritten Anlauf vom 21. bis 14. M\u00e4rz schlie\u00dflich doch stattfinden, die \u00f6ffentlich skandalisierte Polizei Alabamas musste ihn nun durchlassen; d.\u00dc.].<\/p>\n<h3>Americas finest hour<\/h3>\n<p>Die neue Gesetzgebung hob die Praxis schriftlich auszuf\u00fcllender Frageb\u00f6gen [f\u00fcr meist illiterate African-Americans; d.\u00dc.] und weitere, vergleichbare Hindernisse in denjenigen Regionen des S\u00fcdens, in denen nur wenige schwarze B\u00fcrgerInnen eingeschrieben waren, auf. Die vom Gesetz betroffenen Staaten umfassten u.a. Alabama, Georgia, Louisiana, Mississippi, South Carolina, Virginia und Teile von North Carolina. Zus\u00e4tzlich wurden Untersuchungsbeauftragte des Bundes dazu autorisiert, \u00fcber Wahlwillige neu zu entscheiden, die beim Versuch ihrer Einschreibung auf lokaler Ebene abgewiesen worden waren.<\/p>\n<p>Trotz st\u00e4ndig wiederkehrender Behinderungen f\u00fchrte die Implementierung des Wahlrechts 1965 bis zum Jahr 2005 zu rund 9000 gew\u00e4hlten afrikanisch-amerikanischen KommunalpolitikerInnen, Abgeordneten, Stadt- bzw. Landb\u00fcrgermeisterInnen und die schwarze W\u00e4hlerschaft wurde in bereits zwei F\u00e4llen [bis 2005, als dieser Artikel erschien; inzwischen also in vier F\u00e4llen; d.\u00dc.] zum entscheidenden Faktor bei US-Pr\u00e4sidentschaftswahlen, auf den somit R\u00fccksicht genommen werden musste.<\/p>\n<p>Am 6. August 1965 versammelten sich die ma\u00dfgeblichen ProtagonistInnen der B\u00fcrgerrechtsbewegung in Washington f\u00fcr die Unterzeichnung des Wahlrechtsgesetzes. Rosa Parks, die initiierende Aktivistin des Busboykotts von Montgomery; Roy Wilkins f\u00fcr das NAACP [National Association for the Advancement of Coloured People; stark auf juristisches und parlamentarisches Lobbying ausgerichtete Organisation; d.\u00dc.], John Lewis f\u00fcr das SNCC und Martin Luther King, Jr., f\u00fcr die SCLC wurde einer nach dem anderen der F\u00fcllhalter \u00fcberreicht, mit dem vorher Pr\u00e4sident Johnson das Dokument unterzeichnet hatte.<\/p>\n<p>Die euphorische Stimmung und das Gemeinschaftsgef\u00fchl unter den African-Americans, welche das Wahlgesetz hervorgebracht hatte, dauerte jedoch nur sehr kurz an. Nicht einmal eine Woche nach der Unterzeichnung brach eine Welle rassistischer Gewalt und Gegengewalt im Stadtteil Watts von Los Angeles aus. King eilte sofort zum Schauplatz der Riots: &#8222;Sobald im S\u00fcden Land in Sicht war, explodierte der Horror im Norden vor unseren Augen.<\/p>\n<p>Und wir sahen, dass das Problem der Schwarzen eine weitaus gr\u00f6\u00dfere Dimension besa\u00df als nur die &#8218;Rassen&#8216;-Segregation&#8220;, meinte King. Und: &#8222;Die Katastrophe von Los Angeles war das Ergebnis von Spannungen in der ganzen Nation, ja der gesamten Welt.&#8220; 1966 sollte sich Johnson mehr und mehr in den Vietnamkrieg verrennen und die grunds\u00e4tzliche Kriegskritik von SNCC, CORE [Congress of Racial Equality; eine weitere B\u00fcrgerrechtsorganisation, die vor allem im Norden der USA agierte; d.\u00dc.], ab 1967 auch von der SCLC hervorrufen. So konnten die B\u00fcrgerrechtsprotagonistInnen im von Tumulten \u00fcbers\u00e4ten Jahr 1996 kaum einmal der Bedeutung ihrer Errungenschaften gewahr werden, ohne nicht zugleich deren Grenzen einsehen zu m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der Verabschiedung des Civil Rights Acts von 1964 gegen die Segregation meinte Martin Luther King, Jr., zu den geringen Fortschritten beim Wahlrecht: &#8222;Die Patchwork-Reformen von 1957, 1960 und 1964 waren zwar nicht unn\u00fctz, aber die faktische Ausschlie\u00dfung der Schwarzen bei Wahlen setzte sich zu lange fort und die sich hinschleppenden Implementierungsprozesse haben die Schwarzen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2015\/04\/selma-1965-ein-entscheidender-wendepunkt\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Selma 1965: Ein entscheidender Wendepunkt - graswurzelrevolution","description":"Nach der Verabschiedung des Civil Rights Acts von 1964 gegen die Segregation meinte Martin Luther King, Jr., zu den geringen Fortschritten beim Wahlrecht: \"Die"},"footnotes":""},"categories":[771,1030,1033,1027],"tags":[],"class_list":["post-14209","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-398-april-2015","category-es-wird-ein-laecheln-sein","category-so-viele-farben","category-wir-sind-nicht-alleine"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14209","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14209"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14209\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14209"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14209"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14209"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}