{"id":14785,"date":"2015-06-01T00:00:00","date_gmt":"2015-05-31T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/2015\/06\/stimmen-aus-der-vergangenheit-in-der-gegenwart\/"},"modified":"2022-07-26T14:12:01","modified_gmt":"2022-07-26T12:12:01","slug":"stimmen-aus-der-vergangenheit-in-der-gegenwart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2015\/06\/stimmen-aus-der-vergangenheit-in-der-gegenwart\/","title":{"rendered":"Stimmen aus der Vergangenheit in der Gegenwart"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Das Vergangene ist nicht tot.<br \/> Es ist nicht einmal vergangen.&#8220;<br \/> (William Faulkner)<\/p>\n<p>Die Idee, den nun endlich gedruckt vorliegenden Briefwechsel zu ver\u00f6ffentlichen, hatte Peter-Paul Zahl schon unmittelbar nach dem Tod Rudi Dutschkes am 12. Januar 1980 in einem Brief an &#8222;Golli&#8220; ge\u00e4u\u00dfert. Der Theologe Helmut Gollwitzer (1908-1993) hielt bei Ulrike Meinhofs Beerdigung die Rede. Er verk\u00f6rperte eine \u00e4ltere Generation, die der damaligen studentischen Revolte und der damit verbundenen Kritik am &#8222;Modell Deutschland&#8220; nahe stand (wie u.a. auch die Essaysammlung Die zornigen alten M\u00e4nner dokumentiert, die zu Zeiten des Briefwechsels 1979 bei Rowohlt erschien). Es dauerte 35 Jahre, bis es endlich zu deren Verwirklichung kam, was auch Peter-Paul Zahl nicht mehr erleben durfte. Es l\u00e4sst sich geteilter Meinung sein, ob der entschieden sp\u00e4tere Zeitpunkt ein Vor- oder Nachteil ist und h\u00e4ngt wohl vom Standpunkt (vielleicht auch der Generation) des\/der Betrachtenden ab.<\/p>\n<p>Die Lekt\u00fcre dieser Korrespondenz war ein Ausflug auch in die eigene Geschichte. Sie weckte Erinnerungen an mein Studium an der Freien Universit\u00e4t Berlin, wo ich von 1972 bis 1977 zwischen dem Institut f\u00fcr Soziologie in der Babelsberger Stra\u00dfe (wo ich auch ehrfurchtsvoll Rudi \u00fcber den Weg lief) und dem Otto-Suhr-Institut (OSI) pendelte. Orten, an denen sich Bernd Rabehl (damals noch &#8222;links&#8220; &#8211; what ever that means), Ulf und Niels Kadritzke, Elmar Altvater, Wolf-Dieter Narr, Ekkehard Krippendorff, Ossip K. Flechtheim, Johannes Agnoli und viele mehr tummelten, um uns die Kritik der Politischen \u00d6konomie, den dialektischen Materialismus, die kritische Staatstheorie und -analyse und weitere Ingredienzen eines &#8222;korrekten politischen Bewusstseins&#8220; in unterschiedlichen (z.T. widerspr\u00fcchlichen) Nuancen beizubringen.<\/p>\n<p>Dies passierte zu Zeiten, in denen wir ganz unbescheiden dachten, wir seien in Westberlin der Nabel wenn schon nicht der Welt (da gab es ja noch Berkeley, Paris, die Tupamaros, Kambodscha-Laos-Vietnam und die afrikanischen Befreiungsbewegungen), aber doch wenigstens der deutschen &#8222;revolution\u00e4ren Avantgarde&#8220;, wenn wir Uni-Streiks inszenierten und diskutierten, ob wir AktivistInnen im Dunstkreis der RAF oder der Bewegung 2. Juni in unseren Buden im Hinterhof verstecken sollten, obwohl es um mehr als Gewalt gegen Sachen ging. Dabei verwechselten wir unsere Grabenk\u00e4mpfe und Eitelkeiten mit gesellschaftlichem Engagement und \u00fcbersahen in unseren selbstbezogenen Verhaltensweisen allzu h\u00e4ufig, dass das Private politisch ist (und umgekehrt), obwohl die Frauen schon handfest gegen den Machismo aufbegehrten. &#8211; Wobei die H\u00e4userbesetzungen und \u00e4hnliche Aktionen, bei denen &#8222;Ton, Steine. Scherben&#8220; den Ton angaben, schon nicht so ganz ohne waren. Dass bald nach dem Soweto-Aufstand dank effizienter Sabotageakte und St\u00f6raktionen ihrer Veranstaltungen die Deutsch-s\u00fcdafrikanische Gesellschaft nur noch unter Polizeischutz ihr Unwesen treiben konnte, geh\u00f6rte wohl auch zu den (kleineren) Erfolgserlebnissen.<\/p>\n<p>Viel Energie allerdings wurde auf Spiegelfechtereien verwendet. Revis, Trotzkisten, diverse K-Gruppen, Anarchos und Spontis, SB und Rote Zellen beharkten sich gegenseitig. Die einzige Gemeinsamkeit war mitunter, dass wir im selben Sumpf paddelten. Manchmal gab es sogar nach langwierigen Verhandlungen B\u00fcndnisse &#8211; die regelm\u00e4\u00dfig gleich wieder scheiterten und den gegenseitigen Vorw\u00fcrfen Platz machten, konterrevolution\u00e4r zu agieren. Von Klassenkampf und gemeinsamer Vision keine Spur. Mit der Anti-AKW-Bewegung (Gorleben!) und den Abr\u00fcstungskampagnen (Mutlangen!) wurde dies zwar etwas anders, hatte aber mit studentischer Politik fast nichts mehr zu tun. Die Musik spielte l\u00e4ngst woanders, auch wenn die Gr\u00fcndung der Gr\u00fcnen sich teilweise aus der studentischen Bewegung und den diversen linken Gruppierungen ergab und in eine wesentliche politische Kraft m\u00fcndete, deren &#8222;langer Marsch durch die Institutionen&#8220; von der APO in den Bundestag und einige unter ihnen zu ausgemachten &#8222;Bellizisten&#8220; mit Regierungsverantwortung f\u00fcr eine weiterhin beschissene Politik mutieren lie\u00df. Rudi engagierte sich zuletzt erfolgreich bei der Mobilisierung der in diverse sektiererische Gruppierungen versprengten Linken f\u00fcr die Gr\u00fcnen und war an deren Einzug in den Bremer Senat aktiv beteiligt (seinen ersten Wohnsitz hatte er kurz vor seinem Tod offiziell nach Bremen verlegt). &#8211; Was er wohl zur gr\u00fcnen Politik heute zu sagen h\u00e4tte?<\/p>\n<p>Als dann bei den Demos aus Spa\u00df die Fernmeldeb\u00fccher in \u00f6ffentlichen Telefonzellen (ja, die gab es damals noch in Ermangelung anderer Technologien!) zu Konfetti verarbeitet wurden und &#8222;Tu-Nix&#8220; zum neuen Motto wurde, d\u00e4mmerte mir, dass gesellschaftliche Relevanz sich vielleicht anders definiert. &#8211; Vielleicht sogar die M\u00e4nnergruppe, der ich mich zuvor schon angeschlossen hatte, mehr mit Transformation zu tun hatte, als die sich vollziehenden Rituale auf der Stra\u00dfe, bei denen ich mir vor dem Gef\u00e4ngnis in Moabit und dem gepflasterten Platz vor der Ged\u00e4chtniskirche Handgreiflichkeiten einhandelte &#8211; von Mackern aus dem &#8222;schwarzen Block&#8220;, nicht den Bullen, weil ich es Schei\u00dfe fand, dass die nur mal wieder auf Randale aus waren und die Wannen umschmei\u00dfen wollten bzw. die Pflastersteine als Wurfgeschosse ausbuddelten. Ob denn tats\u00e4chlich unter dem Pflaster der Strand liegt, wei\u00df ich ehrlich gesagt bis heute nicht.<\/p>\n<p>Damals wurden Fragen nach der Relevanz politischer Aktionsformen, Kampagnen und Forderungen (im Jargon: deren &#8222;Sto\u00dfrichtungen&#8220;) erbittert diskutiert. Sie finden sich in abgeschw\u00e4chter Form immer wieder auch im Briefwechsel zwischen Rudi Dutschke (RD) und Peter-Paul Zahl (PPZ), der solche Erinnerungen in mir weckte. Sie waren damit trotz ihrer jeweils einzigartigen Situation zugleich immer noch Spiegelbild und Ausdruck einer spezifischen politischen Phase in der Geschichte der Bunderepublik. RD erholte sich nach einer kleinen Odyssee (zu der auch die Ausweisung aus Gro\u00dfbritannien geh\u00f6rte) ab Anfang 1971 so gut es ging im d\u00e4nischen Aarhus von den nachhaltigen Sch\u00e4den des am 10. April 1968 auf ihn ver\u00fcbten Attentats und setzte von dort aus sein eng verwobenes wissenschaftlich-analytisches und politisches Engagement innerhalb der undogmatischen Linken &#8211; er selbst bezeichnete sich als libert\u00e4ren Sozialisten (S. 96) &#8211; energisch fort. PPZ sa\u00df als politischer Gefangener seit seiner Verhaftung nach einem Schusswechsel mit der Polizei im Dezember 1972 und grotesk skandal\u00f6sen Urteilen bis 1981 meist unter versch\u00e4rften Bedingungen und teilweise in Einzelhaft im Knast, wo er u.a. seinen 1979 ver\u00f6ffentlichten Schelmenroman &#8222;Die Gl\u00fccklichen&#8220; verfasste.<\/p>\n<p>RD wurde am 7. M\u00e4rz 1940 geboren, PPZ am 14. M\u00e4rz 1944. Die Kindheit verbrachten beide in Kleinst\u00e4dten bzw. D\u00f6rfern der fr\u00fchen DDR. 1953 wechselten die Eltern von PPZ in die BRD. F\u00fcr ihn ein traumatischer Kulturschock, der eine bis dahin gl\u00fccklich scheinende Kindheit beendete. RD machte sich mit 21 Jahren &#8222;r\u00fcber&#8220;. Seine Verbundenheit mit der DDR blieb bis zuletzt auch im politischen Engagement f\u00fcr die politisch verfolgten DissidentInnen sp\u00fcrbar. Beide verband damit nicht nur eine sich erg\u00e4nzende (aber sehr unterschiedlich erlebte und auch politisch verarbeitete) Erfahrung. Auch wenn sie sich vorher bewusst eigentlich nie \u00fcber den Weg gelaufen waren (obwohl sie gemeinsame Orte und Bezugspunkte ihrer politischen Sozialisation im Westberlin ab Mitte der 1960er Jahre entdeckten), teilten sie die unerm\u00fcdliche Suche nach der geeigneten Strategie eines Widerstands gegen das herrschende System, unter dem sie in verschiedener Form beide zu Opfern wurden. Ihr Briefwechsel begann wohl im Februar 1978 (ein genaues Datum l\u00e4sst sich nicht rekonstruieren). Am 24. Oktober 1978 kommt es nach z\u00e4hen und langwierigen Prozeduren erstmals zu einem Treffen in der Justizvollzugsanstalt Werl, die von PPZ in seinen Briefen an RD meist mit dem Absender &#8222;Modell Deutschland&#8220; tituliert wurde.<\/p>\n<p>Zu den wiederkehrenden Hauptthemen des Austausches zwischen Beiden (in dem eine Sensibilit\u00e4t f\u00fcr geschlechtsspezifische Aspekte so gut wie nicht auszumachen ist &#8211; als ob es die feministische Bewegung f\u00fcr sie nicht gab) geh\u00f6ren im Duktus der 1970er Jahre und mitunter redundant neben Erinnerungen zu ihrem jeweiligen Werdegang im Westberliner Milieu, u.a. der Umgang mit der DDR und auch die Einstellung zu Deutschland insgesamt; die oft pers\u00f6nlichen Animosit\u00e4ten, Intrigen und Auseinandersetzungen in einer zunehmend zerstritteneren linken Bewegung; der Hungerstreik als Protest-, Kampf- und Widerstandsform und Fragen der internationalen Solidarit\u00e4t. Dabei sind die Positionen und Sichtweisen trotz wechselseitiger Beteuerung der Wertsch\u00e4tzung keinesfalls immer identisch. PPZ identifiziert sich weder mit der Haltung RDs zur DDR noch zur BRD; RD hingegen bezweifelt, ob der Hungerstreik von PPZ ein geeignetes Mittel sei. Der wiederum kommentiert mitunter eher ironisierend die Zwistigkeiten, die RD in der (relativen) Freiheit jenseits der Haftanstalt mit Anderen innerhalb der linken Bewegung austr\u00e4gt und bemerkt: &#8222;Du schreibst &#8230; wir seien \u201agewisse Orientierungstypen&#8216;, klar. Nur &#8211; da besteht wirklich die Gefahr, da\u00df wir zu Denkm\u00e4lern unserer selbst werden. (Was, Rudi, Dein <u>unangemessenes Eingehen<\/u> auf Anpinkeleien durch gewisse Genossen doch auch irgendwie beweist. Oder nicht?).&#8220; (S. 264; Herv. i.O.)<\/p>\n<p>Hilfreiche Zusatzinformationen bietet ein Anhang mit Erl\u00e4uterungen zu Begriffen und Personen. Ein zus\u00e4tzlicher Index fehlt leider, w\u00e4re aber ebenfalls eine sinnvolle Erg\u00e4nzung gewesen. Der einf\u00fchrende \u00dcberblick von Gretchen Dutschke zu RD und PPZ und die gesonderten biografischen \u00dcbersichten zu Beiden im Anhang erlauben eine weitere Einordnung des Briefwechsels in den Gesamtzusammenhang insbesondere von RDs Lebenssituation. Ein Rezensent monierte, dass in Gretchen Dutschkes Erl\u00e4uterungen nichts Neues und mitunter auch Falsches st\u00fcnde. Doch was dieser als &#8222;oberfl\u00e4chlich&#8220; abqualifiziert, halte ich eher f\u00fcr geeignet, Altvertrautes (das schon aufgrund der Natur des Diskurses auch zwangsl\u00e4ufig teilweise kontrovers bleiben muss) mit Jenen zu teilen, die sich als j\u00fcngere Generation mit dieser Thematik befassen wollen. Schlie\u00dflich geht es bei der Ver\u00f6ffentlichung nicht wirklich um die Gewinnung neuer Einsichten, sondern eine Er\u00f6ffnung des Zugangs zu dem, was bis dahin f\u00fcr Interessierte nicht ein-sichtig gemacht wurde.<\/p>\n<h3>Ist dies Grund genug, weshalb es jetzt noch dieses Buch geben soll?<\/h3>\n<p>Eine m\u00f6gliche Antwort hat PPZ in einem Brief an RD vom 24.3.78 vorweg genommen, wo er auf den spanischen Revolution\u00e4r Buenaventura Durruti (1896-1936) verweist: &#8222;Nun k\u00f6nnen wir hier lang und breit \u00dcberlegungen anstellen \u201azur Rolle der Pers\u00f6nlichkeit in der Geschichte&#8216;. Oder wir k\u00f6nnten, wie die CNT-Genossen sagen: Es gibt viele Durrutis (und viele Rudis), wir alle sind Durruti. Aber es gab halt nur einen.&#8220; (S. 77; Die 1910 gegr\u00fcndete anarchosyndikalistische Gewerkschaft Confederaci\u00f3n Nacional del Trabajo (CNT) hatte zeitweise bis zu zwei Millionen Mitglieder und spielte 1936 eine herausragende Rolle in der Spanischen Revolution und im Kampf gegen den Franco-Faschismus) So gab es halt auch nur einen Rudi Dutschke und einen Peter-Paul Zahl. Und nur einen Briefwechsel zwischen diesen. Der hat es verdient, zug\u00e4nglich zu sein. Egal, wie Viele oder Wenige sich daf\u00fcr interessieren m\u00f6gen.<\/p>\n<p>PPZ hatte den Briefwechsel vom Februar bis zum 17. Juli 1978 bearbeitet, Gretchen Dutschke und Christoph Ludszuweit dessen weiteren Verlauf bis zum 14. November 1979. RD starb am 24. Dezember 1979 an den Sp\u00e4tfolgen der beim Attentat erlittenen Schussverletzungen. Er wurde nur 39 Jahre alt. PPZ machte seinen schon im Knast gefassten Entschluss nach seiner offiziellen Haftentlassung Ende 1982 wahr und kehrte dem von ihm nie akzeptierten Deutschland den R\u00fccken. In Jamaika lie\u00df er sich 1986 ganz nieder und begann Kriminalromane zu schreiben. Am 24. Januar 2011 stirbt der 66-J\u00e4hrige in seiner Wahlheimat an den Folgen eines Krebsleidens.<\/p>\n<p>Die Korrespondenz bietet keinesfalls nur was f\u00fcr Nostalgiker. Deren trotz der Zensurauswirkungen eminent politische Bedeutung (die sich auch darin zeigt, dass mehrere Seiten nie zugestellt und deshalb nicht verf\u00fcgbar waren) hat nicht nur zeitgeschichtlichen Wert. Sie bleibt teilweise (leider) hoch aktuell. So notierte RD am 4.7.78: &#8222;&#8218;Jeder nach seinen Kr\u00e4ften und so gut er kann&#8216;, aber niemals den Schwanz einziehen, niemals der anderen Seite den Sieg leichtmachen, niemals. Was immer geschehen mag, wie schwierig die Lage auch ist, diesen Triumph darf die herrschende Klasse von militanten und libert\u00e4ren Sozialisten niemals erhalten.&#8220; (S. 123f.; Herv. i.O.). Und PPZ schrieb am 11.9.78 die folgenden Zeilen nieder (S. 168):<\/p>\n<p>&#8222;Vielleicht sollte ich<br \/> noch schnell sagen,<br \/> was ich von Machthabern halte,<br \/> die Menschen foltern lassen:<br \/> ES SIND EHRLOSE LUMPEN,<br \/> VERDORBEN UND SCHMUTZIG<br \/> BIS IN DEN LETZTEN WINKEL<br \/> IHRER [VERROTTETEN]<br \/> UND VERLAUSTEN SEELE.<br \/> Matth\u00f6fer, Minister der BRD&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Das Vergangene ist nicht tot. Es ist nicht einmal vergangen.&#8220; (William Faulkner) Die Idee, den nun endlich gedruckt vorliegenden Briefwechsel zu ver\u00f6ffentlichen, hatte Peter-Paul Zahl schon unmittelbar nach dem Tod Rudi Dutschkes am 12. Januar 1980 in einem Brief an &#8222;Golli&#8220; ge\u00e4u\u00dfert. 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