{"id":14931,"date":"2015-10-01T00:00:00","date_gmt":"2015-09-30T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/2015\/10\/anarchismus-ohne-adjektive-feminismus-mit-tuecken\/"},"modified":"2022-07-26T14:12:00","modified_gmt":"2022-07-26T12:12:00","slug":"anarchismus-ohne-adjektive-feminismus-mit-tuecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2015\/10\/anarchismus-ohne-adjektive-feminismus-mit-tuecken\/","title":{"rendered":"Anarchismus ohne Adjektive, Feminismus mit T\u00fccken"},"content":{"rendered":"<p>So urteilt Irene Lozano, Biografin von Federica Montseny, einer der schillerndsten Pers\u00f6nlichkeiten des spanischen Anarchismus \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p>Soledad Gustavo &#8211; eigentlich Teresa Ma\u00f1\u00e9 Miravet &#8211; bereicherte gemeinsam mit ihrem Partner den Anarchismus nicht nur durch intellektuelle Tatkraft. Sie brachte auch Federica zur Welt, die 1936 die erste Frau in einem Ministeramt in Spanien werden sollte. (Dass die erste Ministerin im Europa des 20. Jahrhunderts eine Anarchistin war, ist \u00fcberdies ein sch\u00f6nes Beispiel f\u00fcr die viel beschworene Ironie der Geschichte.) Soledad Gustavo erlebte &#8211; und pr\u00e4gte &#8211; die zentralen Ereignisse des Anarchismus in Spanien mit: von den Richtungsk\u00e4mpfen zwischen kommunistischen und kollektivistischen AnarchistInnen in den 1890er Jahren, \u00fcber die Gr\u00fcndung der Gewerkschaft CNT (Confederaci\u00f3n Nacional del Trabajo) 1910 und der radikaleren Anarchistischen Iberischen F\u00f6deration (Federaci\u00f3n Anarquista Iberica, FAI) 1927 bis hin zu Ausbruch von Revolution und B\u00fcrgerkrieg 1936. Sie ist eine &#8222;wesentliche Figur&#8220;, urteilt ihr Biograf Juli\u00e1n Vadillo Mu\u00f1oz, um nicht nur die Rolle Federica Montsenys zu verstehen, sondern auch den spanischen Anarchismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts insgesamt. ((2))<\/p>\n<p>Schon bevor die in einem wohlhabenden Elternhaus aufgewachsene, republikanisch orientierte Teresa Ma\u00f1\u00e9 Miravet sich dem Anarchismus zuwandte, trat sie f\u00fcr eine umfassende Bildung aller Bev\u00f6lkerungsschichten, vor allem auch der armen ein. Ihr p\u00e4dagogisches Engagement richtete sich auch gegen die Vorherrschaft der Katholischen Kirche im spanischen Bildungswesen ihrer Zeit. Die am 29. November 1865 geborene Ma\u00f1\u00e9 Miravet war noch keine drei\u00dfig Jahre alt, da hatte sie schon eine laizistische Schule gegr\u00fcndet und war Mitglied der &#8222;Konf\u00f6deration laizistischer Lehrer Kataloniens&#8220; (Confederaci\u00f3n de Maestros Laicos de Catalu\u00f1a). Gemeinsam mit Juan Montseny (1864-1942), den sie 1891 (nicht kirchlich) heiratete, stellte sie ihre bildungspolitischen Aktivit\u00e4ten in einen libert\u00e4ren Rahmen. Nach einem Bombenanschlag gegen eine Prozession des Corpus Christi, bei dem 12 Menschen ums Leben kamen, wurden zahlreiche arbeiterbewegte Anarchistinnen und Anarchisten, u.a. Montseny, verhaftet und auf dem Montjuic (in Barcelona) inhaftiert. Aus Spanien verbannt, kehrten Montseny und Ma\u00f1\u00e9 1898 nach Madrid zur\u00fcck und gr\u00fcndeten die Zeitschrift La Revista Blanca.<\/p>\n<h3>Die zwei Leben der Revista Blanca<\/h3>\n<p>Die Revista Blanca hatte zwei Leben: Erstmals erschien sie am 1. Juli 1898 in Madrid, bis zu ihrer freiwilligen Schlie\u00dfung im Juli 1905 waren 170 Ausgaben erschienen. Soledad Gustavo und Federico Urales gr\u00fcndeten die Zeitschrift 1923 in Barcelona neu, wo sie bis 1936 publiziert wurde. Mit dem Untertitel Revista quincenal de Sociolog\u00eda, Ciencias y Arte (&#8222;Zweiw\u00f6chentliche Zeitschrift f\u00fcr Soziologie, Wissenschaft und Kunst&#8220;) erschien sie in einer Auflage von 8.000. Sie war getragen vom libert\u00e4ren Esprit der Solidarit\u00e4t, und, so Arturo \u00c1ngel Madrigal Pascual in seinem Buch \u00fcber Kunst und Engagement in Spanien, von der Liebe der HerausgeberInnen &#8222;zur Kultur der einfachen Dinge, zum Kleinen, und ihrer Ablehnung gegen\u00fcber dem Institutionellen und der historischen Beredsamkeit&#8220; ((3)).<\/p>\n<p>In ihr wurden sowohl tagespolitische Diskussionen gef\u00fchrt, als auch die Geschichte der Philosophie er\u00f6rtert. Zudem bem\u00fchte sich die Zeitschrift darum aufzuzeigen, dass nicht nur Arbeit und staatliche Repression, Strategiefragen und deren Begr\u00fcndung relevant f\u00fcr den Anarchismus sind. Auch Themen wie Liebe, Familie, Bildung und Erziehung wurden diskutiert. Schlie\u00dflich &#8211; und auch hierbei war Soledad Gustavo gewisserma\u00dfen federf\u00fchrend &#8211; wurde auch gro\u00dfer Wert auf die Vermittlung klassischer Hochkultur gelegt: Giovanni Boccaccio, der italienische Schriftsteller des 14. Jahrhunderts, wurde ebenso vorgestellt wie die Philosophen Giordano Bruno und Jean Jacques Rousseau. Ein Umstand, der in einer gewissen Spannung zum proklamierten Naheverh\u00e4ltnis mit der proletarischen Klasse stand und der der Zeitschrift den Vorwurf des abgehobenen &#8222;Intellektualismus&#8220; einbrachte. Gel\u00f6st wurde diese Spannung, so Martin Baxmeyer in seiner Studie zur Literatur im Spanischen B\u00fcrgerkrieg, durch die von den AnarchistInnen vorgenommene Unterscheidung in angewandte &#8222;Revolutionskunst&#8220;, die als Kampfmittel zu gebrauchen war, und die unabh\u00e4ngige, &#8222;revolution\u00e4re Kunst&#8220;, in der sch\u00f6pferische Leistungen wertgesch\u00e4tzt werden konnten. Diese Trennung erlaubte es schlie\u00dflich, &#8222;selbst in einer Situation der Sozialen Revolution, sich weiterhin f\u00fcr die Sch\u00e4tze der Kultur begeistern [zu k\u00f6nnen], ohne in ideologische Gewissenskonflikte zu geraten&#8220;. ((4))<\/p>\n<p>In Baxmeyers Arbeit werden \u00fcbrigens auch mehr als 120 Kurzromane ausgewertet, die herauszugeben sich die Revista Blanca zur Aufgabe gemacht hatte.<\/p>\n<h3>Der Anarchismus ohne Adjektive<\/h3>\n<p>Soledad Gustavo war eine Vertreterin des von Fernando Tarrida del M\u00e1rmol (1861-1915) verfochtenen &#8222;Anarchismus ohne Adjektive&#8220;. Im Streit zwischen kollektivistischen und kommunistischen Anarchismen wollte der &#8222;Anarchismus ohne Adjektive&#8220; vermitteln und die Gemeinsamkeiten hervorheben &#8211; und wurde paradoxer Weise schlie\u00dflich selbst eine eigene Str\u00f6mung. ((5)) Sie als &#8222;Anarchistin ohne Adjektive&#8220; zu bezeichnen, verweist aber nicht nur auf die konkreten Debatten in den 1890er Jahren. Es geht um ihre Haltung schlechthin. Und die \u00e4u\u00dferte sich auch in anderen Streitfragen innerhalb der anarchistischen Bewegung.<\/p>\n<p>In Bezug auf den (Anarcho-)Syndikalismus nahm Soldedad Gustavo eine kritische Position ein ((6)), besonders augenf\u00e4llig aber ist ihre Ablehnung des Feminismus. Gegen eine separate politische Organisierung von Frauen sprach sie sich ebenso aus wie gegen die alleinige Fokussierung auf Geschlechterungleichheiten in der Theorie.<\/p>\n<p>Das ist insofern bemerkenswert, als Juli\u00e1n Vadillo Mu\u00f1oz seine biografische Skizze von Gustavo durchaus plausibel mit den Worten &#8222;Die Anf\u00e4nge des Kampfes der Frauen um Emanzipation&#8220; untertitelt. Patricia V. Greene bezeichnet Soledad Gustavo in ihrem Text \u00fcber den Feminismus in La Revista Blanca gar als &#8222;libert\u00e4re Feministin&#8220;. ((7)) Und Antonio Prado schreibt in seiner Studie zu anarchafeministischen Positionen in La Revista Blanca, dass es gerade Soledad Gustavo war, die solche Haltungen &#8222;am koh\u00e4rentesten&#8220; vertrat. ((8))<\/p>\n<h3>Wie ist diese Ambivalenz zwischen Ablehnung des und Einschreibung in den Feminismus zu verstehen?<\/h3>\n<p>Soledad Gustavo nahm an der II. Internationalen Frauenkonferenz 1899 in London teil und setzte sich f\u00fcr die Etablierung von Bildungsprogrammen f\u00fcr Frauen innerhalb der anarchistischen Bewegung ein.<\/p>\n<p>Mit dem Fokus insbesondere auf Arbeiterinnen stritt sie f\u00fcr die soziale Gleichheit der Geschlechter und vertrat dabei Positionen, die noch die zweite Frauenbewegung der 1970er Jahre pr\u00e4gen sollten: dass die kapitalistische Organisierung der Arbeit, die staatliche Garantie des Privateigentums und die hierarchische Geschlechterordnung ineinander verwoben sind. Und dass deshalb die sexuelle Doppelmoral, die Frauen an einem selbstbestimmten Leben hindert, nur durch \u00f6konomische Unabh\u00e4ngigkeit zu \u00fcberwinden ist. ((9))<\/p>\n<h3>Der Anarchismus und die &#8222;freie Liebe&#8220;<\/h3>\n<p>Wenn sie sich gegen einen separaten feministischen Kampf aussprach, dann erstens und vor allem wohl in Abgrenzung zum zeitgen\u00f6ssischen, b\u00fcrgerlichen Feminismus.<\/p>\n<p>Dessen Konzentration auf Geschlechterungleichheit vernachl\u00e4ssigte Gustavo zufolge die dreifache Unterdr\u00fcckung der Frauen als ausgebeutete Arbeiterinnen, gesetzlich Diskriminierte und famili\u00e4r wie moralisch Abh\u00e4ngige. Und zweitens lehnte Soledad Gustavo eine spezifisch feministische Politik auch ab, weil sie den Anarchismus als eigentlichen Weg der Befreiung und als wichtigstes Ziel zugleich ansah. Ihr Anarchismus war &#8222;ein humanistischer Kampf, nicht spezifiziert durch das eine oder andere Geschlecht&#8220; ((10)).<\/p>\n<p>In einem Artikel in der Revista Blanca schrieb Soledad Gustavo 1900 unter dem Titel &#8222;Der Anarchismus und die Frau&#8220;: Worum es dem Anarchismus immer ginge, sei, &#8222;die gegenw\u00e4rtige Gesellschaft zu zerst\u00f6ren und auf ihren Ruinen eine gerechtere ins Leben zu rufen, in der es keine Frauen gibt, die sich verkaufen und keine M\u00e4nner, die sie kaufen; in der die Liebe eine gegenseitige Anziehungskraft ist und keine soziale Zweckm\u00e4\u00dfigkeit; in der die Frau ist, was sie in Wahrheit sein muss, die Genossin, die Freundin, die Geliebte des Mannes, nicht seine Sklavin, wie sie es in den modernen Gesellschaften ist &#8211; angefangen mit den Gesetzen, die sie als Sache betrachten bis hin zu den Gewohnheiten, die sie vollkommen verunstalten.&#8220; ((11))<\/p>\n<p>Die &#8222;freie Liebe&#8220; wurde zu einem zentralen Konzept ihres Anarchismus. Es richtete sich einerseits auf die Neuerfindung intimer (bei Gustavo aber vor allem heterosexuell gedachter) Beziehungen. Staatliche Eingriffe wie das Ehegesetz, das Frauen entm\u00fcndigte, wie auch der Heiratsmarkt, der Menschen auf Gegenst\u00e4nde \u00f6konomischen Kalk\u00fcls reduzierte, wurden vehement abgelehnt. Andererseits war das Konzept der &#8222;freien Liebe&#8220; aber auch eine &#8222;Gef\u00fchlsmetapher&#8220; ((12)), die die anarchistische Vorstellung des gesellschaftlichen Miteinanders \u00fcberhaupt zum Ausdruck brachte. In beiderlei Hinsicht wurden hier durchaus Ideen und Praktiken der Gegenkulturen der 1960er Jahre inspiriert, wenn nicht vorweggenommen.<\/p>\n<h3>Die anarchistische Zukunft als nat\u00fcrliche Ordnung<\/h3>\n<p>Der staatlich-kapitalistischen Regulierung sozialer Beziehungen &#8211; zwischenmenschlich wie gesellschaftlich verstanden -, setzte Gustavo das &#8222;spontane Gef\u00fchl der Natur&#8220; entgegen. ((13)) Die Befreiung der Frauen wurde damit zugleich als R\u00fcckkehr zur Natur konzipiert, die freie &#8222;Pers\u00f6nlichkeit der Frau&#8220; als &#8222;integraler Bestandteil der Natur&#8220; ((14)) verstanden.<\/p>\n<p>Mit dieser Argumentation, die der staatlichen Regulierung eine angeblich nat\u00fcrliche Ordnung gegen\u00fcberstellt, stand (und steht) sie im Anarchismus keineswegs allein. In Bezug auf die Geschlechterverh\u00e4ltnisse f\u00fchrte das schon in La Revista Blanca zu paradoxen Positionen: Verh\u00fctungsmittel, im Feminismus immer als wirksames Mittel f\u00fcr das Ausleben freier, nicht an die Reproduktionsfunktion gebundene Sexualit\u00e4t propagiert, wurden von Soledad Gustavo und Federico Urales abgelehnt. Damit verbunden idealisierten sie die Mutterschaft jenseits staatlicher und famili\u00e4rer Zw\u00e4nge als Beispiel f\u00fcr die freiwillige Bindung. Dass diese Position aber auch in La Revista Blanca nicht unwidersprochen blieb, zeichnet Antonio Prado anschaulich nach. Noch 1902 konnte der franz\u00f6sische, anarchistische P\u00e4dagoge Paul Robin (1837-1902) seinen programmatischen Artikel mit dem sch\u00f6nen Titel &#8222;Contra la naturaleza&#8220; (&#8222;Gegen die Natur!&#8220;) in der Zeitschrift unterbringen. Positionen wie von Robin, die einen &#8222;neomalthusianistischen Anarchismus&#8220; vertraten &#8211; in Anlehnung an die bev\u00f6lkerungspolitischen Ideen des \u00d6konomen Thomas Malthus (1766-1834) -, wurden aus der Zeitschrift allerdings sukzessive herausgedr\u00e4ngt. F\u00fcr die neomalthusianischen AnarchistInnen war die Geburtenkontrolle ein wirksames Mittel im Kampf um eine herrschaftslose Gesellschaft: Verh\u00fctungsmittel wurden zugleich als Mittel betrachtet, die katholische Moral und das kapitalistische Produktionssystem zu boykottieren (weniger ArbeiterInnen, weniger Produktion!), sowie die Sexualit\u00e4t der Frauen zu befreien. (vgl. Prado)<\/p>\n<p>F\u00fcr Soledad Gustavo hingegen war die von gesetzlichen, famili\u00e4ren sowie moralischen Zw\u00e4ngen befreite Beziehung zwischen zwei Menschen, aus der Kinder hervorgehen, die Grundlage f\u00fcr eine gleichsam nat\u00fcrliche wie zuk\u00fcnftig anarchistische Gesellschaft.<\/p>\n<h3>Und der Schluss<\/h3>\n<p>Die Idealisierung der Natur als Gegenbild zur staatlich \u00fcberformten Organisierung und Regulierung des Sozialen wurde nicht nur von Soledad Gustavo betrieben. Keineswegs auf Themen wie Liebe und Geschlecht beschr\u00e4nkt, zieht sie sich durch viele anarchistische Schriften. Dass es demgegen\u00fcber eine emanzipatorische Errungenschaft ist, soziale Tatsachen als Effekte sozial konstruierter und historisch durchgesetzter Normen, Definitionen und Vorstellungen zu betrachten (ohne jegliche Bindung an Biologie und\/ oder Natur), sollte sich Jahrzehnte nach der konstruktivistischen Wende in den Sozial- und Kulturwissenschaften auch im Anarchismus herumgesprochen haben.<\/p>\n<p>Anschlussf\u00e4higer an heutige Diskussionen &#8211; und letztlich auch wegweisend f\u00fcr sie &#8211; ist sicher Soledad Gustavos Beschreibung und Theoretisierung der mehrfachen Unterdr\u00fcckung von Frauen. Gegen\u00fcber dem Primat der \u00d6konomie, vor dessen Hintergrund in der sozialistischen Bewegung auch die Geschlechterverh\u00e4ltnisse betrachtet wurden, ist die Betonung der drei zwar ineinander verwobenen, aber doch eigenst\u00e4ndigen Herrschaftsformen \u00d6konomie, Recht\/ Gesetz und Familie\/ Moral durch Soledad Gustavo doch als grundlegend f\u00fcr anarchistische &#8211; und \u00fcberhaupt emanzipatorische &#8211; Theorie und Praxis zu betrachten.<\/p>\n<p>Teresa Ma\u00f1e Miravet alias Soldedad Gustavo, die in diesem Jahr 150 Jahre alt geworden w\u00e4re, starb am 5. Februar 1939 auf der Flucht vor den Truppen Francos, die den Spanischen B\u00fcrgerkrieg f\u00fcr sich entschieden hatten, im franz\u00f6sischen Perpignan.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So urteilt Irene Lozano, Biografin von Federica Montseny, einer der schillerndsten Pers\u00f6nlichkeiten des spanischen Anarchismus \u00fcberhaupt. 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