{"id":15018,"date":"2015-12-01T00:00:00","date_gmt":"2015-11-30T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/2015\/12\/klima-im-warenkorb\/"},"modified":"2016-11-19T16:04:08","modified_gmt":"2016-11-19T14:04:08","slug":"klima-im-warenkorb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2015\/12\/klima-im-warenkorb\/","title":{"rendered":"Klima im Warenkorb"},"content":{"rendered":"<p>Der Emissionsrechner von Atmosfair teilt mir mit, dass ich mit meinem Flug 6,79 Tonnen CO2 emittieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Direkt darunter steht, dass die \u00f6kologisch j\u00e4hrlich zul\u00e4ssigen Emissionen bei 2,3 Tonnen pro Kopf liegen. Und dass ein Jahr Autofahren im Mittelklassewagen 2 Tonnen CO2-Emissionen bedeutet. Und dass ein_e Inder_in im Jahr durchschnittlich nur 1,4 Tonnen emittiert.<\/p>\n<p>Danach kommt der Preis. 156 Euro soll ich f\u00fcr das gute Gewissen bezahlen. Als ich das sehe sinkt meine Motivation schnell wieder. Die Reise selbst wird mein Budget ja schon ziemlich belasten. Das muss doch auch billiger zu haben sein, denke ich mir, und lande beim britischen Weltmarktf\u00fchrer Climate Care.<\/p>\n<h3>Tretpumpen und Langstreckenfl\u00fcge<\/h3>\n<p>Auch hier berechnet der &#8222;Carbon Calculator&#8220; f\u00fcr verschiedene Klimas\u00fcnden die jeweils anfallende Menge des emittierten CO2 und transformiert diese wiederum in einen Geldwert.<\/p>\n<p>Die klassische T\u00e4tigkeit ist dabei die Flugreise, es stehen aber auch Optionen wie Geburtstag, Hochzeit oder neuer Job zur Auswahl. F\u00fcr all diese T\u00e4tigkeiten werden die (den europ\u00e4ischen kulturellen Normen entsprechenden) durchschnittlichen Emissionen berechnet, f\u00fcr die dann Kompensationszertifikate in den &#8222;Warenkorb&#8220; gelegt werden k\u00f6nnen. Aber ich staune nicht schlecht, als mir der Emissionsrechner die Kompensation f\u00fcr schlappe 30,74 Euro anbietet. Und hier kaufe ich, wie Climate Care betont, weit mehr als blo\u00dfen CO2-Ausgleich.<\/p>\n<p>Unter dem Slogan &#8222;CO2-Kompensation, die Leben verbessert&#8220; ((1)) kombiniert Climate Care, so wie viele andere Anbieter auch, CO2-Kompensation mit Entwicklungszusammenarbeit. Das will ich mir genauer anschauen und klicke trotz des Schn\u00e4ppchenpreises doch noch nicht auf den gro\u00dfen orangefarbenen Button mit der Aufschrift &#8222;Kompensation kaufen&#8220;, sondern sehe mir die Projekte an, die Climate Care finanziert.<\/p>\n<p>&#8222;Es ist nicht m\u00f6glich, Emissionen durch Projekte in Europa zu kompensieren&#8220;, hei\u00dft es auf der entsprechenden Seite. ((2))<\/p>\n<p>Konsequenterweise sind alle unterst\u00fctzten Projekte im globalen S\u00fcden verortet. Ich klicke ein Projekt mit dem Titel &#8222;Tretpumpen&#8220; an. Dort werden indischen Kleinb\u00e4uer_innen Wasserpumpen zur Feldbew\u00e4sserung verkauft, die per Muskelkraft betrieben werden. Damit sollen die bisher benutzten dieselbetriebenen Pumpen ersetzt werden.<\/p>\n<p>Das Projekt wird von vielen gr\u00f6\u00dferen Investoren unterst\u00fctzt, unter anderem der Bill and Melinda Gates Foundation. Climate Care gibt an, bereits an 913.000 Familien solche Pumpen abgegeben zu haben, und damit \u00fcber 170.000 Tonnen CO2 eingespart zu haben. ((3))<\/p>\n<h3>CO2-Kompensation als Outsourcing<\/h3>\n<p>Climate Care nutzt also, entsprechend den Prinzipien des Outsourcings, die billige Arbeit der indischen Kleinb\u00e4uer_innen, die dann mit ihrer Muskelkraft die CO2-Emissionen meines Urlaubs ausgleichen.<\/p>\n<p>Eine solche Transaktion ist offensichtlich nur im Kontext einer massiven Nord-S\u00fcd-Ungleichheit m\u00f6glich. Die wird aber bei Climate Care mit Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsdiskursen \u00fcberdeckt. So zeigt ein Video auf der Seite einen nur mit einer kurzen Hose bekleideten Inder, der im Sonnenuntergang vor einer Palmenlandschaft lachend die Pumpe betreibt.<\/p>\n<p>Auch auf der Startseite der Website wird ein Bild angezeigt, das vermutlich den &#8222;integrierten Ansatz&#8220; illustrieren soll. Das Bild ist in zwei H\u00e4lften aufgeteilt. Die linke H\u00e4lfte zeigt eine d\u00fcstere Unwetterszene. Die rechte Bildh\u00e4lfte zeigt ein Schwarzes Kind, das traurig in die Kamera schaut &#8211; die stereotype Illustration von Entwicklungshilfe schlechthin. \u00dcber den beiden Bildh\u00e4lften ist in gro\u00dfen Buchstaben &#8222;CLIMATE+CARE&#8220; zu lesen, so dass das + direkt auf der Schnittstelle der beiden Bilder platziert ist. Im untersten Teil des Bildes ist \u00fcber der H\u00e4lfte mit der Unwetterszene in wei\u00df das Piktogramm einer Wolke zu sehen, neben die Worte &#8222;SPAREN SIE 20 MILLIONEN TONNEN CO2 EIN&#8220; stehen. \u00dcber der Fotografie des Kindes ist in wei\u00df das Piktogramm einer Kleinfamilie zu erkennen. Daneben ist zu lesen: &#8222;VERBESSERN SIE DIE LEBEN VON 20 MILLIONEN MENSCHEN&#8220;. Die identischen Werte und die abstrakten Symbole lassen die zu sch\u00fctzende Natur und die zu entwickelnden Menschen als mathematische \u00c4quivalente erscheinen.<\/p>\n<h3>&#8222;Unser Fokus sind maximale Ertr\u00e4ge&#8220;<\/h3>\n<p>Ich klicke mich zu dem Men\u00fcpunkt durch, in dem Climate Care seine Arbeitsweise darstellt. Der Vorteil der integrierten Klimakompensation wird dort folgenderma\u00dfen erkl\u00e4rt: &#8222;Indem Sie unsere integrierten Klima- und Entwicklungsprojekte unterst\u00fctzen, k\u00f6nnen Sie ihr CO2-Kompensations-Budget optimal ausnutzen.<\/p>\n<p>Diese Projekte liefern nicht nur nur Emissionsreduktionen, mit denen Sie Ihren unvermeidlichen CO2-Fu\u00dfabdruck angehen k\u00f6nnen, sondern messbare Resultate, die auch zu Ihren anderen CSR-Zielen beitragen.&#8220; ((4))<\/p>\n<p>CSR hei\u00dft Corporate Social Responsibility. Offensichtlich stellt sich Climate Care mich als Unternehmen vor, oder zumindest als homo oeconomicus. So hei\u00dft es auch auf der Startseite: &#8222;Unser Fokus ist immer, maximale Ertr\u00e4ge f\u00fcr Ihre Investitionen in Menschen und Umwelt zu erzielen.&#8220; ((5))<\/p>\n<p>Scheinbar geht es bei dem integrierten Ansatz also darum, mit minimalen Investitionen einen maximalen Nutzen zu erzielen, indem gleich zwei &#8222;CSR-Ziele&#8220; auf einmal bearbeitet werden. Climate Care Startseite: Der &#8222;Ertrag&#8220;, der Gebrauchswert der Ware des Kompensationszertifikates, ist allem Anschein nach das gute Image, das mit dem freiwilligen Kauf des Zertifikates einher geht.<\/p>\n<p>Dabei kann es sich sowohl um ein &#8222;internes&#8220; gutes Gewissen als auch um einen &#8222;externen&#8220; guten Ruf handeln &#8211; Kategorien, die sich ohnehin kaum sinnvoll trennen lassen. Wahrscheinlich ist deshalb Climate Care auch das Messen und Z\u00e4hlen so wichtig, auf das ich \u00fcberall auf der Website sto\u00dfe.<\/p>\n<p>So ist auch am Rand der Seite in gro\u00dfen pinken Buchstaben zu lesen &#8222;CO2 JA. HEI\u00dfE LUFT NEIN.&#8220; Darunter, in derselben Gr\u00f6\u00dfe, wieder in Lila: &#8222;MACHEN SIE EINEN MESSBAREN UNTERSCHIED&#8220;. Kurz frage ich mich, ob damit gemeint ist, dass CO2-Emissionen unproblematisch sind (&#8222;CO2 JA&#8220;), und dank der Kompensation nicht zu Klimaerw\u00e4rmung f\u00fchren m\u00fcssen (&#8222;HEI\u00dfE LUFT NEIN&#8220;). Oder ob unterstrichen werden soll, dass durch die quantitativen Messungen, objektive Resultate und keine &#8222;hei\u00dfe Luft&#8220; erzeugt werden. Vermutlich beides. Ich klicke den Schriftzug an und gelange auf eine Seite, auf der die Notwendigkeit der Quantifizierung erkl\u00e4rt wird. Dort hei\u00dft es &#8222;CO2-Finanzierung basiert darauf, f\u00fcr Emissionsreduktionen zu bezahlen, die bewiesen und messbar sind [\u2026] wir entwickeln und befolgen Industriestandards, die sicherstellen, dass die Wirkung real und messbar ist und auf die Spenden unserer Kunden zur\u00fcckgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen.&#8220; ((6))<\/p>\n<p>Das ist scheinbar der Grund f\u00fcr die Qantifizierung: Um mein Image effektiv aufpolieren zu k\u00f6nnen, muss ich mir selbst oder meinen Kritiker_innen nachweisen k\u00f6nnen, welche Verbesserungen ich mit meinen Investition bewirkt habe &#8211; bis hin zu der Option ein Zertifikat zu erwerben, das mich als alleinigen M\u00e4zen eines bestimmten Projektes ausweist. Schon Horkheimer und Adorno stellten ja fest, dass dem homo oeconomicus &#8222;zum Schein wird, was in Zahlen, zuletzt in der Eins, nicht aufgeht.&#8220;<\/p>\n<h3>Marktregulierter Umweltschutz<\/h3>\n<p>Offensichtlich ist f\u00fcr Climate Care Umweltschutz also eine Aufgabe des Marktes. Tats\u00e4chlich wurde die Organisation auch im Zuge der Kyoto-Konferenz 1997 gegr\u00fcndet, bei der Klimakompensation und Emissionshandel als die zentralen Mechanismen im Kampf gegen die globale Erw\u00e4rmung festgeschrieben wurden. Zun\u00e4chst betrieb die Organisation Lobbyarbeit f\u00fcr marktregulierten Klimaschutz und trug dann ein Jahr sp\u00e4ter selbst dazu bei, den Markt der CO2-Kompensation mit aufzubauen.<\/p>\n<p>Der Ansatz des marktregulierten Umweltschutzes geht haupts\u00e4chlich auf den 1968 erschienenen Aufsatz &#8222;The Tragedy of the Commons&#8220; von Garret Hardin zur\u00fcck. Neben einigen sozialdarwinistischen Vorschl\u00e4gen zur Vermeidung von &#8222;\u00dcberbev\u00f6lkerung&#8220; argumentierte Hardin daf\u00fcr, dass Umwelt zu Privateigentum gemacht werden m\u00fcsse, damit \u00f6konomisch rational handelnde Individuen dazu gezwungen werden, mit ihr ebenso nachhaltig umzugehen wie mit anderen \u00f6konomischen Ressourcen. Sp\u00e4testens mit dem Kyoto-Protokoll ist diese Str\u00f6mung dominant geworden.<\/p>\n<p>Das Modell der CO2-Kompensation hat sich im globalen Norden auf allen Ebenen des politischen Handelns im Umgang mit der globalen Erw\u00e4rmung durchgesetzt. Sowohl Individuen als auch Unternehmen betreiben in gro\u00dfem Ma\u00dfstab freiwillige CO2-Kompensation, um ihren, die Umwelt zerst\u00f6renden Ressourcenverbrauch auszugleichen.<\/p>\n<p>Der Markt der freiwilligen CO2-Kompensation wurde wesentlich von Climate Care mit aufgebaut. Heute ist das &#8222;Profit for Purpose&#8220;-Unternehmen Teil des J.P.-Morgan-Konzerns, der gr\u00f6\u00dften Bank der USA und dem zweitgr\u00f6\u00dften an einer B\u00f6rse notierten Unternehmen weltweit. ((7))<\/p>\n<p>Sein Ziel sieht es darin, &#8222;die Finanzkraft des privaten Sektors zur Verbesserung von Leben auf der ganzen Welt einzusetzen.&#8220; ((8)) Dabei grenzt sich das Unternehmen klar von &#8222;blo\u00dfer Philanthropie&#8220; ab und betont die \u00f6konomische Rationalit\u00e4t seines Vorgehens. ((9))<\/p>\n<p>Diese \u00f6konomische Rationalit\u00e4t und das Verkaufen von Kompensationszertifikaten \u00fcberhaupt ist angewiesen auf eine vorausgehende Inwertsetzung von Umwelt. Dass in den FAQs der Website die Frage auftaucht, warum verschiedene Kompensationsanbieter verschiedene Preise haben ((10)), zeigt, dass diese Inwertsetzung keineswegs selbstverst\u00e4ndlich ist und ich nicht der Erste bin, der sich \u00fcber die verschiedenen Preise und Messungen wundert.<\/p>\n<h3>Die Inwertsetzung der Umwelt<\/h3>\n<p>Offensichtlich erzeugt die Inwertsetzung der Umwelt ein Dilemma: Auf der einen Seite muss sie als Reflexion eines objektiven Wertes erscheinen, um nicht willk\u00fcrlich zu wirken. Auf der anderen Seite ist dieser Wert offensichtlich instabil, was der Annahme eines inh\u00e4renten Wertes der Umwelt widerspricht und dadurch einige Kund_innen zu irritieren scheint.<\/p>\n<p>Die Schwankungen des Preises (zwischen verschiedenen Anbietern, aber auch beim selben Anbieter zu verschiedenen Zeitpunkten) gehen offensichtlich darauf zur\u00fcck, dass sowohl die Messung der &#8222;verbrauchten&#8220; Umwelt, als auch der dazugeh\u00f6rige Preis soziale Konstruktionen sind. Das betrifft die Entscheidungen dar\u00fcber, was eigentlich gemessen wird, die offenbar so verschieden ausfallen k\u00f6nnen, dass Schwankungen von 100 Prozent auftreten.<\/p>\n<p>Vor allem ist die Preisbildung aber Marktmechanismen unterworfen und nicht zuletzt davon abh\u00e4ngig, welchen Anteil die Anbieter als Profit einstreichen.<\/p>\n<p>Durch den Einsatz des Emissionsrechners erscheint die Transformation von Umwelt in einen Geldwert aber als Prozess einer objektiven mathematischen Erkenntnis. Dadurch wird die Kontingenz der Emissionszertifikate als Waren unsichtbar gemacht und der berechnete Wert erscheint als inh\u00e4rente Eigenschaft der &#8222;verbrauchten&#8220; Umwelt. Diese Zuschreibung eines Wertes ist nur dann m\u00f6glich, wenn Umwelt, inklusive der &#8222;zugeh\u00f6rigen&#8220; Menschen, als eine Menge abstrakter Einheiten gedacht wird.<\/p>\n<p>Der Verbrauch dieser Einheiten (hier durch CO2-Emission) wird dann als Subtraktion gedacht, der durch eine \u00e4quivalente Addition (CO2-Kompensation) neutralisiert werden kann. Nachhaltigkeit bedeutet dann ein Nullsummenspiel, in dem sich beide Seiten die Waage halten.<\/p>\n<p>Der Klimakompensation liegt also ein buchhalterisches Weltbild zugrunde, in dem Natur und Menschen nur als Ressourcen erscheinen.<\/p>\n<p>Ich denke noch einmal nach. Scheinbar besteht CO2-Kompensation darin, dass Personen oder Organisationen im globalen Norden Personen im globalen S\u00fcden daf\u00fcr bezahlen, Emissionen einzusparen.<\/p>\n<p>Climate Care fungiert bei diesem Outsourcingprozess, wie es selbst schreibt, als Vermittler von Dienstleistungen. Diese Dienstleistungen erm\u00f6glichen es den Kund_innen, Verantwortung f\u00fcr die Umwelt zu demonstrieren, ohne das eigene Verhalten zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Das Recht auf den &#8222;Verbrauch&#8220; von Umwelt wird so zu einer Ware gemacht, die m\u00f6glichst kosteneffizient im globalen S\u00fcden produziert wird. Dieser Zugriff auf den Globalen S\u00fcden wird legitimiert durch den Diskurs der &#8222;Entwicklungshilfe&#8220;, der es als Wohltat ausgibt, wenn indische Kleinb\u00e4uer_innen mit fu\u00dfbetriebenen Pumpen die CO2-Emissionen meines Langstreckenfluges ausgleichen.<\/p>\n<p>Ich schlie\u00dfe die Website von Climate Care. Offensichtlich ist es doch nicht so einfach, das schlechte Gewissen loszuwerden, das mit einem privilegierten Leben im Kapitalismus einhergeht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Emissionsrechner von Atmosfair teilt mir mit, dass ich mit meinem Flug 6,79 Tonnen CO2 emittieren w\u00fcrde. Direkt darunter steht, dass die \u00f6kologisch j\u00e4hrlich zul\u00e4ssigen Emissionen bei 2,3 Tonnen pro Kopf liegen. Und dass ein Jahr Autofahren im Mittelklassewagen 2 Tonnen CO2-Emissionen bedeutet. Und dass ein_e Inder_in im Jahr durchschnittlich nur 1,4 Tonnen emittiert. 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