{"id":15391,"date":"2016-09-01T00:00:00","date_gmt":"2016-08-31T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/2016\/09\/fuer-den-organisierten-high-tech-anarchismus\/"},"modified":"2022-07-26T14:11:56","modified_gmt":"2022-07-26T12:11:56","slug":"fuer-den-organisierten-high-tech-anarchismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2016\/09\/fuer-den-organisierten-high-tech-anarchismus\/","title":{"rendered":"F\u00fcr den organisierten High-Tech-Anarchismus"},"content":{"rendered":"<p>Die Hauptsto\u00dfrichtung des Thesenpapiers ist eine begr\u00fc\u00dfenswerte Kritik an der postmodernen Beliebigkeit, die sich in Teilen der anarchistischen Bewegung durchgesetzt hat.<\/p>\n<p>In der Einleitung zu ihren Thesen schickt die AAP das Eingest\u00e4ndnis vorweg, dass Begriffe niemals den Kern einer Sache vollst\u00e4ndig erfassen k\u00f6nnen. Trotzdem sei es falsch zu behaupten, Definitionen seien per se ein autorit\u00e4res Gedankengef\u00e4ngnis. Es sei unter verschiedenen Gesichtspunkten wichtig, grob zu definieren, was den Anarchismus ausmache und sich nicht mit der Behauptung, den Anarchismus gebe es nicht, gegen Kritik zu immunisieren. Zum einen ist es unvermeidlich, dass Begriffe auf irgendeine Art besetzt werden, da ist es besser, das selbst zu tun, als es den Diffamierungen der Gegenseite zu \u00fcberlassen, mit denen wir Anarchist_innen ja gen\u00fcgend Erfahrungen gemacht haben. Zum anderen ist ein gemeinsamer Name, der mit einer bestimmten Bedeutung gef\u00fcllt ist, eine der Bedingungen daf\u00fcr, eine solidarische gemeinsame Bewegung aufzubauen. &#8222;Es h\u00e4tte nie eine \u201akommunistische Bedrohung&#8216; gegeben, wenn es keinen Namen f\u00fcr sie gegeben h\u00e4tte&#8220;, hei\u00dft es in der zw\u00f6lften These. Es gebe viele Gr\u00fcnde daf\u00fcr, den Titel &#8222;Anarchist_in&#8220; selbstbewusst zu tragen, f\u00fchrt die AAP weiter aus und f\u00fchrt eine ganze Liste von Vorz\u00fcgen an, die die anarchistische Theorie gegen\u00fcber dem klassischen Marxismus aufzuweisen hat. Allen voran ist das der differenzierte Begriff von Herrschaft, der weit besser f\u00fcr eine radikale Gesellschaftskritik geeignet ist als der marxistische \u00d6konomismus.<\/p>\n<h3>&#8222;Grenzen des Anarchismus&#8220;<\/h3>\n<p>Im krassen Kontrast zu dieser Forderung nach einem selbstbewussten Auftreten als Anarchist_innen steht die sp\u00e4tere Aufforderung, &#8222;die Grenzen anarchistischer Politiken&#8220; anzuerkennen. &#8222;Je nach den Zielen eines spezifischen Kampfes&#8220;, schreibt die AAP in These 16, &#8222;k\u00f6nnen sozialdemokratische oder leninistische Ans\u00e4tze sinnvoller sein.&#8220;<\/p>\n<p>So d\u00fcrften sich Anarchist_innen ruhigen Gewissens zu &#8222;Unterst\u00fctzungstruppen f\u00fcr sozialdemokratische Bem\u00fchungen&#8220; machen lassen oder maoistische Bauernarmeen in Indien ((3)) unterst\u00fctzen. An diesem Punkt m\u00f6chte man den Genoss_innen von der AAP am liebsten ihre eigenen Erbauungsthesen vorlesen.<\/p>\n<h3>Haben wir es wirklich n\u00f6tig, unsere zentralen Anliegen derart zur\u00fcckzustecken?<\/h3>\n<p>Was bleibt von der distinktiven Sch\u00f6nheit des Anarchismus \u00fcbrig, wenn wir uns zum Karrieresprungbrett f\u00fcr sozialdemokratische Politiker_innen oder zu Verteidiger_innen eines auf Terror beruhenden Bauernstaates machen lassen? B\u00fcndnispolitik wird von zentraler Bedeutung sein, aber, wie die AAP in ihrer 20. These selbst schreibt, m\u00fcssen wir uns genau \u00fcberlegen, inwieweit wir uns Organisationen unterordnen, von denen wir wissen, dass ihre Strukturen f\u00fcr den Aufbau einer befreiten Gesellschaft ungeeignet sind.<\/p>\n<p>Als gr\u00f6\u00dfte Schw\u00e4che des Anarchismus identifiziert die AAP die Abwesenheit eines klaren Revolutionskonzeptes oder irgendeiner positiven Vision f\u00fcr die Zukunft. Das Entwickeln einer klaren Strategie werde unter Anarchist_innen oft als autorit\u00e4rer Masterplan verschrien, was jedoch nicht notwendigerweise zutreffe. &#8222;Anarchist_innen m\u00fcssen ehrlich sein. Entweder m\u00fcssen sie zugeben, dass sie Reformist_innen mit einer radikalen Rhetorik sind (was nicht schlimm w\u00e4re, wenn es explizit gemacht w\u00fcrde), oder sie m\u00fcssen daran arbeiten, tats\u00e4chlich eine revolution\u00e4re Perspektive zu entwickeln. Radikale Posen und eine Ablehnung \u201areformistischer&#8216; \/ \u201aliberaler&#8216; \/ \u201amoderater&#8216; Politiken sind peinlich, wenn die eigenen Politiken keinen Deut revolution\u00e4rer sind als diejenigen von NGOs, Kirchengruppen oder Wohlfahrtsorganisationen.&#8220; Leider bel\u00e4sst es die AAP jedoch bei diesem Appell und skizziert selbst auch keine revolution\u00e4re Perspektive, was die Herausforderung, die ein solches Vorhaben darstellt, noch einmal verdeutlicht. Zumindest aber wird die Notwendigkeit der Organisierung betont. Der Anarchismus sei momentan vor allem eine Subkultur, was die AAP nicht grunds\u00e4tzlich ablehnt, sie betont aber, dass f\u00fcr einen tats\u00e4chlichen politischen Wandel gr\u00f6\u00dfere Organisationszusammenh\u00e4nge unumg\u00e4nglich seien. Diese m\u00fcssten Spalterei vermeiden, sich jenseits des Szene-Codes bewegen und in einer allgemein verst\u00e4ndlichen Sprache Themen ansprechen, die auch \u00fcber Szene-Grenzen hinweg relevant sind.<\/p>\n<h3>Gegen die Organisationsphobie<\/h3>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke des Thesenpapiers der AAP ist wohl, dass sie diesen wichtigen Punkt in aller Klarheit formuliert und so offen gegen die weit verbreitete anarchistische Organisationsphobie vorgeht. Die Thesen klingen jedoch so, als g\u00e4be es keinerlei derartige Organisationen, was nat\u00fcrlich falsch ist.<\/p>\n<p>Hier w\u00e4re eine Bestandsaufnahme zu den St\u00e4rken und Schw\u00e4chen der bestehenden anarchistischen F\u00f6derationen interessanter gewesen als allgemeine Postulate. Vor allem, weil die folgende Ausformulierungen, wie die AAP sich eine anarchistische Organisation vorstellt, nur wenig \u00fcberzeugend sind. So r\u00fcckt die AAP in These 13 und 14 die &#8222;individuellen Qualit\u00e4ten&#8220; der Organisationsmitglieder in den Vordergrund. Sie setzt die Ablehnung einer Organisationshierarchie gleich mit der Forderung, dass moralische Werte der Mitglieder, wie Zuverl\u00e4ssigkeit und Verantwortungsbewusstsein die einzige Verpflichtung sein d\u00fcrften.<\/p>\n<p>Damit widerspricht die AAP ihrem eigenen Postulat, dass Moral nicht das ausschlaggebende Kriterium f\u00fcr revolution\u00e4re Politik sein d\u00fcrfe. Vor allem aber macht ein solches individualistisch-moralistisches Konzept alle Vorteile der Organisierung zugleich wieder zunichte. Eine Organisation, deren einzige Richtlinien die &#8222;Werte&#8220; der einzelnen Mitglieder sind, ist keine Organisation. Das Wesen der Organisation besteht gerade darin, dass sie Regeln aufstellt, die f\u00fcr alle Mitglieder g\u00fcltig und transparent sind, so dass Entscheidungen gerade nicht von der moralischen Integrit\u00e4t der einzelnen Mitglieder abh\u00e4ngen. Genau darin besteht auch der Vorteil der Organisation: Ihre Regeln bleiben bestehen, auch wenn die Werte der einzelnen Mitglieder ins Wanken geraten, ihre Strukturen \u00fcberleben, auch wenn die einzelnen Mitglieder ausscheiden.<\/p>\n<p>Was eine anarchistische Organisation ben\u00f6tigt, sind &#8222;herrschaftsfreie Institutionen&#8220; ((4)), denn es sind gerade die gemeinsam gefundenen, klar benannten Regeln, die die Herausbildung von Herrschaft unterbinden und keineswegs deren Abwesenheit.<\/p>\n<p>Damit lie\u00dfe sich auch das Problem der &#8222;F\u00fchrerschaft&#8220; angehen. Dazu schreibt die AAP in der 18. These nur, dass es &#8222;in sozialen Gruppen immer F\u00fchrer gibt, egal ob man sie beim Namen nennt oder nicht&#8220;.<\/p>\n<p>Das m\u00fcsse &#8222;diskutiert&#8220; und &#8222;anerkannt&#8220; werden. Meine Gegenthese ist, dass dieses Problem nicht einfach &#8222;diskutiert&#8220; und schon gar nicht &#8222;anerkannt&#8220; werden muss, sondern stattdessen klare Regeln aufgestellt werden m\u00fcssen, die das Herausbilden einer solchen F\u00fchrerschaft unterbinden. F\u00fcr eine derartige institutionalisierte Herrschaftsfreiheit gibt es zahllose mehr oder weniger gut funktionierende Beispiele. Die wichtigsten Elemente d\u00fcrften jedoch klare, gebundene Mandate und das Rotationsprinzip sein.<\/p>\n<h3>Technik als Kampffeld<\/h3>\n<p>In ihrer achten These postuliert die AAP, dass &#8222;Technologiekritik ein Teil jeder revolution\u00e4ren Bewegung sein muss&#8220;. Als Begr\u00fcndung daf\u00fcr f\u00fchrt sie an, dass Technologie Menschen abh\u00e4ngig und einen komplexen gesellschaftlichen Organisationsgrad n\u00f6tig mache, der auf Graswurzelebene unm\u00f6glich aufrecht zu erhalten sei. Deshalb m\u00fcssten &#8222;Rationalismus und Wissenschaft hinterfragt&#8220; und der &#8222;Fokus auf kleine Gemeinschaften gelegt werden&#8220;. Als Beleg daf\u00fcr f\u00fchren die alpinen Anarchist_innen die Schriften von Paul Feyerabend und Murray Bookchin an, die sie f\u00fcr Vorreiter der Technikkritik halten. Diese Gleichsetzung des Anarchismus mit Technikkritik und &#8222;kleinen Gemeinschaften&#8220; ist in mehrerlei Hinsicht problematisch.<\/p>\n<p>Erstens ist es falsch, Technik auf ihre herrschaftsstabilisierende Funktion zu reduzieren. Dieser Punkt ist auch das zentrale Anliegen von Bookchins Schriften zur Technologie, weshalb es abwegig erscheint, ihn zum Komplizen einer &#8222;Technikkritik&#8220; zu machen. So kritisiert Bookchin heftig den unter Anarchist_innen verbreiteten Glauben, dass Technik &#8222;ein D\u00e4mon sei, beseelt mit einem finsteren Eigenleben, mit dem Ziel, die Menschheit zu mechanisieren oder gar auszul\u00f6schen&#8220;. ((5))<\/p>\n<p>Stattdessen m\u00fcsste die Technik sowohl in ihrem Potential zu Ausweitung von Herrschaft als auch zur Emanzipation ernst genommen werden. Der technische Fortschritt im Kapitalismus sei die Bedingung f\u00fcr eine zuk\u00fcnftige befreite Gesellschaft, da eine Verallgemeinerung der G\u00fcterknappheit auch unter kommunistischen Vorzeichen zu einem Krieg nach dem Prinzip jeder gegen jeden f\u00fchren werde. Stattdessen schwebt Bookchin ein &#8222;Post-Knappheits-Anarchismus&#8220; vor, in dem durch eine hohe Entwicklung der Produktionsmittel menschliche Arbeit auf ein Minimum reduziert wird.<\/p>\n<p>Eine solche hochentwickelte Gesellschaft erfordert in der Tat eine komplexe soziale Organisation &#8211; es gibt jedoch keinen vern\u00fcnftigen Grund daf\u00fcr, warum eine solche unter anarchistischen Vorzeichen nicht m\u00f6glich sein sollte. So erm\u00f6glichen gerade die Informations- und Kommunikationstechnologien eine globale Vernetzung, die es erlaubt, auch komplexe Problemstellungen basisdemokratisch zu l\u00f6sen. Nur durch eine globale Vernetzung spezialisierter Produktion wird es m\u00f6glich sein, einen attraktiven Lebensstandard aufrechtzuerhalten, in dem das Leben nicht gr\u00f6\u00dftenteils der Arbeit f\u00fcr die Befriedigung materieller Grundbed\u00fcrfnisse geopfert werden muss. Dass die Vision autarker Kleinstgemeinschaften jemals \u00fcber eine winzige Minderheit hinaus zu einer w\u00fcnschenswerten Utopie werden wird, ist dagegen aufgrund ihres latenten Primitivismus unwahrscheinlich. Und das ist auch gut so, weil sie im Grunde nur denen ein gutes Leben bieten kann, die nicht auf die Hilfe der Wissenschaft und Technik, z. B. der Medizin, angewiesen sind.<\/p>\n<p>Die Ablehnung von Technik ist also sowohl sachlich als auch strategisch falsch. Sachlich, weil sich ohne weiteres zeigen l\u00e4sst, dass nicht jede Technologie den Zweck der Unterjochung der Menschheit verfolgt. Strategisch, weil sich kaum je eine Mehrheit der Menschheit davon \u00fcberzeugen lassen wird, in primitiven Kleinstgemeinschaften zu leben. Das Ziel aller Anarchist_innen sollte stattdessen sein, die technologischen Errungenschaften des Kapitalismus so umzufunktionieren, dass sie dem Nutzen aller statt dem Profit einer Minderheit dienen.<\/p>\n<p>Wer dann immer noch lieber im Baumhaus leben will, den wird wohl niemand daran hindern, solange er_sie den anderen ihre Computer l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist Technik nicht notwendigerweise befreiend, genauso wenig wie sie notwendigerweise herrschaftsf\u00f6rmig ist. Stattdessen ist Technologie ein Feld gesellschaftlicher Machtk\u00e4mpfe, in dem es, genau wie in anderen Feldern, darum geht, um L\u00f6sungen zu ringen, die der Menschheit und dem Rest des Planeten Nutzen bringen, anstatt sie auszubeuten.<\/p>\n<p>Das Thesenpapier der AAP ist ein wichtiger Schritt zu einer anarchistischen Diskussion \u00fcber Strategien und Zukunftsvisionen. Es sind solche str\u00f6mungs\u00fcbergreifenden Verst\u00e4ndigungsversuche, die die Grundlage f\u00fcr eine Entwicklung des Anarchismus von der Subkultur zur schlagkr\u00e4ftigen globalen Bewegung liefern. Was dem Anarchismus aber fehlt, ist keine Technikkritik und auch keine R\u00fcckbesinnung auf individuelle Werte, sondern der Mut, in gro\u00dfen Kategorien zu denken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Hauptsto\u00dfrichtung des Thesenpapiers ist eine begr\u00fc\u00dfenswerte Kritik an der postmodernen Beliebigkeit, die sich in Teilen der anarchistischen Bewegung durchgesetzt hat. In der Einleitung zu ihren Thesen schickt die AAP das Eingest\u00e4ndnis vorweg, dass Begriffe niemals den Kern einer Sache vollst\u00e4ndig erfassen k\u00f6nnen. Trotzdem sei es falsch zu behaupten, Definitionen seien per se ein autorit\u00e4res &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2016\/09\/fuer-den-organisierten-high-tech-anarchismus\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"F\u00fcr den organisierten High-Tech-Anarchismus - graswurzelrevolution","description":"Die Hauptsto\u00dfrichtung des Thesenpapiers ist eine begr\u00fc\u00dfenswerte Kritik an der postmodernen Beliebigkeit, die sich in Teilen der anarchistischen Bewegung durchge"},"footnotes":""},"categories":[897,1042],"tags":[],"class_list":["post-15391","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-411-september-2016","category-ohne-chef-und-staat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15391","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15391"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15391\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15391"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15391"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15391"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}