{"id":1620,"date":"1998-01-01T00:00:33","date_gmt":"1997-12-31T22:00:33","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=1620"},"modified":"2022-07-26T14:26:33","modified_gmt":"2022-07-26T12:26:33","slug":"gemeinsam-den-frieden-wahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/1998\/01\/gemeinsam-den-frieden-wahlen\/","title":{"rendered":"Gemeinsam den Frieden w\u00e4hlen!"},"content":{"rendered":"<p>Das Konferenzmotto &#8222;Choosing Peace Together&#8220; ist vor dem Hintergrund der Erfahrungen in Ex-Jugoslawien durchaus programmatisch gemeint &#8211; gleichzeitig auch doppeldeutig, was im deutschen leider untergeht. &#8222;Choosing&#8220; &#8211; w\u00e4hlen, sich f\u00fcr etwas entscheiden; der Frieden des Dayton-Abkommens ist genau das Gegenteil eines Friedens, der gew\u00e4hlt wurde. Es ist ein milit\u00e4risch aufgezwungener Frieden, der zum einen immer wieder br\u00fcchig ist, zum anderen letztendlich die blutigen Machtspiele der NationalistInnen aller Seiten belohnt hat (vgl. GWR 204).<\/p>\n<p>Ob das, was da durch Dayton vereinbart wurde, wirklich im positiven Sinne als &#8222;Frieden&#8220; bezeichnet werden kann, ist ebenfalls zweifelhaft, wenn unter Frieden mehr verstanden wird, als die blo\u00dfe Abwesenheit von Krieg. Als Minimaldefinition k\u00f6nnte man darunter einen Zustand verstehen, in dem Menschen ihr Leben so f\u00fchren k\u00f6nnen, wie sie es wollen, und mit der Sicherheit, da\u00df ihre Rechte respektiert werden. Ein so verstandener Frieden ist in Ex-Jugoslawien wohl kaum zu sehen und l\u00e4\u00dft sich auch milit\u00e4risch nicht schaffen.<\/p>\n<p>Und ein &#8222;gemeinsamer&#8220; Friede? Die Situation auf dem Balkan ist gekennzeichnet durch die Trennung nach ethnischen Ideologien. Ein gemeinsamer Friede ist das nicht, weder gibt es Gemeinsamkeit quer zu den ethnisch-ideologischen Denkmustern, noch wurde dieser Friede gemeinsam gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Das Konferenzmotto &#8222;Choosing Peace Together&#8220; umrei\u00dft sehr passend viele der Fragen, die die Situation (nicht nur) auf dem Balkan kennzeichnen und Thema des Treffens sein werden. Doch es geht nat\u00fcrlich nicht nur um den Balkan, sondern um allgemeinere Fragestellungen, die aber h\u00e4ufig z.B. an der Situation auf dem Balkan veranschaulicht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nicht nur die WRI, sondern vor allem auch die <cite>Antikriegskampagne Kroation (ARK)<\/cite>, die vor Ort die Konferenz organisiert, erhoffen sich viel von dieser Tagung. Kroatien ist ein Land, da\u00df schwer unter den Folgen des Krieges zu leiden hat &#8211; nicht nur \u00f6konomisch, sondern vor allem gesellschaftlich. Das Klima ist extrem nationalistisch und militaristisch, Behinderungen und Benachteiligungen der im Land verbliebenen serbischen Minderheit sind an der Tagesordnung. Dazu kommen die Probleme durch zur\u00fcckkehrende bzw. zwangsr\u00fcckgef\u00fchrte Fl\u00fcchtlinge.<\/p>\n<p>Hat die Erfahrung des Krieges schon allgemein das Gewaltniveau in der Gesellschaft erh\u00f6ht, so gilt das mehr noch f\u00fcr Gewalt gegen Frauen. Damit verbunden ist ebenfalls eine St\u00e4rkung patriarchaler Denkmuster und Rollenzuschreibungen (vgl. z.B. zur Situation von Lesben in GWR 220), gerade unter dem Einflu\u00df von Staat und Kirche.<\/p>\n<p>In einem solchen gesellschaftlichen Klima zu agieren, war und ist f\u00fcr die KriegsgegnerInnen nicht einfach, aber umso dringender notwendig. Durch die WRI-Triennale erhofft sich die Antikriegskampagne Kroatien auch eine St\u00e4rkung der eigenen Arbeit im Land, und eine bessere \u00f6ffentliche Wahrnehmung dieser Arbeit in Zeiten abnehmenden internationalen Interesses am Balkan.<\/p>\n<h3>Themen:<\/h3>\n<p>Das Konferenzprogramm ist gegliedert in Plena (abends), Themengruppen (t\u00e4glich vormittags) und Workshops (nachmittags). Nachfolgend ein kurzer \u00dcberblick \u00fcber Plena und Themengruppen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Choosing Peace Together:<\/strong>Die \u00f6ffentliche Er\u00f6ffnung der Konferenz wird das Podium freigeben f\u00fcr Vesna Terselic, Koordinatorin der Antikriegskampagne Zagreb. Greg Payton, ein US- Vietnamkriegsveteran, wurde aufgrund der Kriegserfahrung zum Alkoholiker und Medikamentens\u00fcchtigen: mit so vielen Veteranen in der Region wird es viele Menschen geben, die ebenfalls durch den Krieg traumatisiert wurden, und die wie Greg Payton durch Antikriegsarbeit ihr Gleichgewicht wiederfinden k\u00f6nnten. Maulana Faried Esack aus S\u00fcdafrika ist ein muslimischer Imam, dessen Rolle in den 80er Jahren es war, kontinuierlich zu versuchen, den Horizont des Kampfes gegen die Apartheid zu erweitern und darauf zu bestehen, da\u00df das Nach-Apartheids- S\u00fcdafrika nicht nur nicht-rassistisch und demokratisch, sondern auch nicht-sexistisch und atomwaffenfrei sein sollte. Kaum vorstellbar, da\u00df ein Imam f\u00fcr die Rechte von Schwulen und Lesben Kampagnen durchf\u00fchrt und Salman Rushdie&#8217;s Satanische Verse verteidigt! Im Hinblick auf die Erfahrungen des Nach-Apartheid-S\u00fcdafrikas (vgl. z.B. GWR 200), im Hinblick auf die kroatische Feindlichkeit gegen\u00fcber MuslimInnen, und unter Ber\u00fccksichtung seiner Positionen, ist Maulana Faried Esack ideal f\u00fcr die Er\u00f6ffnungssitzung.<br clear=\"none\"\/><br clear=\"none\"\/><\/li>\n<li><strong>Gerechtigkeit nach Krieg und Diktatur:<\/strong>Roberta Bacic aus Chile und zuk\u00fcnftige Mitarbeiterin im WRI-B\u00fcro in London organisiert dieses Plenum, das die Frage thematisiert, wie mit Verbrechen, die von Diktaturen verbrochen werden oder in einem Krieg ver\u00fcbt werden, umgegangen werden soll. In den 80er Jahren war Roberta Bacic eine der Anti-Folter-Aktivistinnen in Chile, die an Blitzdemonstrationen teilgenommen haben. Sie f\u00fchrte Workshops durch, bei denen es um die Kontrolle der eigenen \u00c4ngste ging. Dachte sie urspr\u00fcnglich, sie k\u00f6nne sich einer Einladung zur Mitarbeit in der Regierungskomission f\u00fcr Vers\u00f6hnung und Wiedergutmachung nicht verweigern, so hat sie jetzt eine ausf\u00fchrliche Kritik dieses Prozesses in Chile geschrieben und angefangen, Konferenzen zu organisieren, um Alternativen zu entwickeln.<br clear=\"none\"\/><br clear=\"none\"\/><\/li>\n<li><strong>Der Tod der Konfliktl\u00f6sung:<\/strong>Ausgehend von einer Kritik der &#8222;Konflikt- Management-Industrie&#8220; und professioneller Nichtregierungsorganisationen, die in Kriegsgebieten vom Horn von Afrika bis zum Transkaukasus arbeiten, wird dieses Plenum einen alternativen Ansatz der Konflikttransformation, der auf allgemeiner St\u00e4rkung der Menschen basiert, f\u00f6rdern.<br clear=\"none\"\/><br clear=\"none\"\/><\/li>\n<li><strong>M\u00e4nner-Themen, Frauen-Themen:<\/strong>Der gesamte Dienstag ist &#8222;gender day&#8220; (&#8222;Tag des sozialen Geschlechtes&#8220;), und jedes Thema wird unter dem Blickwinkel der Geschlechterverh\u00e4ltnisse diskutiert. Das Podium besteht aus einer Gruppe von KonferenzteilnehmerInnen aus der ganzen Welt, die die Diskussionen des Tages reflektieren und in den Zusammenhang mit der Diskussion um Geschlechterverh\u00e4ltnisse stellen werden.<br clear=\"none\"\/><br clear=\"none\"\/><\/li>\n<li><strong>Zivile Aktionen f\u00fcr Frieden:<\/strong> Die Abschlu\u00dfsitzung: einige KonferenzteilnehmerInnen werden spezielle Bereiche ihrer eigenen Arbeit herausstellen. Bisher geplant sind Beitr\u00e4ge von den Frauen in Schwarz, Belgrad, Izmir Savas Karsitlari Dernegi, T\u00fcrkei, Tschetschenien, ein\/e VertreterIn der lateinamerikanischer Kriegsdienstverweigerungsbewegung, und eine gewaltfreie Gruppe aus dem Libanon.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Themengruppen:<\/strong> Jeden Vormittag werden sich die TeilnehmerInnen der Konferenz in Themengruppen aufteilen, die sich \u00fcber den gesamten Konferenzzeitraum treffen, um an einem Thema zu arbeiten. Das gibt die M\u00f6glichkeit, das Thema ausf\u00fchrlich zu entwickeln, und \u00fcber f\u00fcnf Sitzungen Erfahrungen auszutauschen und Strategien zu entwickeln:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Gewaltfreiheit und &#8218;Social Empowerment&#8216;<\/strong>geleitet von Howard Clark, Madrid, und Vesna Ter\u0161elic, Kroatien: Gewaltfreie Aktion ist eine \u00dcbung zu handeln, &#8222;f\u00fcr die Macht, etwas zu tun&#8220; (im Gegensatz von &#8222;Macht \u00fcber&#8230;&#8220;), auf der pers\u00f6nlichen Ebene, auf der Ebene der Gruppe und der Gesellschaft als ganzes &#8211; nicht durch einen Wechsel des Herrschenden, sondern durch eine Ver\u00e4nderung des sozialen Beziehungen.<br clear=\"none\"\/><br clear=\"none\"\/><\/li>\n<li><strong>Rekonstruktion und Demokratisierung,<\/strong>geleitet von J\u00f8rgen Johansen, Schweden\/Norwegen, und Vanja Nikolic, Kroatien: Internationale Vereinbarungen decken einen Konflikt nur zu. Diese Gruppe wird die Basisarbeit f\u00fcr Wiederaufbau untersuchen, die oft etwas schafft, was es vorher nie gegeben hat. Darin eingeschlossen sind Fragen wie Straffreiheit, das an die \u00d6ffentlichkeit bringen der Verbrechen eines Krieges oder eines Regimes, und der Suche nach einer gerechten Basis f\u00fcr einen zuk\u00fcnftigen Frieden.<br clear=\"none\"\/><br clear=\"none\"\/><\/li>\n<li><strong>Identit\u00e4t und Konflikt;<\/strong>geleitet von Maggie Helwig, Kanada, und Biljana Kasic, Kroatien: &#8218;Identit\u00e4t&#8216; beinhaltet viele Aspekte &#8211; Ethnizit\u00e4t, Geschlecht, soziale Schicht, Religion, usw. &#8211; und darin sind Aspekte eingeschlossen, die miteinander in Konflikt liegen k\u00f6nnen. Diese Gruppe wird der Frage nachgehen, wie verschiedene Aspekte von Identit\u00e4t einen Konflikt bef\u00f6rdern k\u00f6nnen, und im weiteren Verlauf versuchen, Strategien gegen das Anwachsen des Fundamentalismus und f\u00fcr die Erhaltung von Differenz zu entwickeln.<br clear=\"none\"\/><br clear=\"none\"\/><\/li>\n<li><strong>Friedensaktion und die Modernisierung des Milit\u00e4rs;<\/strong>geleitet von Rafa Ajangiz, Baskenland, und Stasha Zajovic, Serbien: Die NATO hat eine neue Aufgabe gefunden, die Armeen machen sich fit f\u00fcr schnelles Eingreifen und Interventionen, und auch die Staaten, die an der Wehrpflicht festhalten, st\u00e4rken den professionellen Kern der Armee. Wie agieren verschiedene Friedensgruppen hinsichtlich dieser Entwicklungen?<br clear=\"none\"\/><br clear=\"none\"\/><\/li>\n<li><strong>Basis\u00f6konomie in Zeiten der Globalisierung;<\/strong>geleitet von Marko Hren, Slowenien, und einer weiteren Person, \u00fcber die noch nicht entschieden ist: diese Themengruppe wird verschiedene Ans\u00e4tze einer alternativen \u00d6konomie &#8211; selbstverwaltete Betriebe, Subsistenzwirtschaft, Tauschringe, usw. &#8211; in verschiedenen Teilen der Welt beleuchten und der Frage nachgehen, welchen Beitrag diese Ans\u00e4tze zum Aufbau einer friedlicheren Welt leisten k\u00f6nnen.<br clear=\"none\"\/><br clear=\"none\"\/><\/li>\n<li><strong>Ziviler Ungehorsam und Aktionen f\u00fcr die Umwelt;<\/strong>LeiterInnen noch nicht entschieden: In zahlreichen Bewegungen f\u00fcr Umweltschutz spielen gewaltfreie Aktionen und Ziviler Ungehorsam eine wichtige Rolle (vgl. den Artikel zu Norwegen in dieser GWR). Diese Gruppe wird Erfahrungen zusammentragen und die Rolle des Zivilen Ungehorsams in Umweltbewegungen beleuchten.<br clear=\"none\"\/><br clear=\"none\"\/><\/li>\n<li><strong>Basisbewegungen und Friedensprozesse;<\/strong> geleitet von Rafa Sainz de Rozas, Baskenland, und einer weiteren Person, \u00fcber die noch nicht entschieden ist: Friedensprozesse in verschiedenen Regionen &#8211; Baskenland, Nordirland, der Mittlere Osten &#8211; sollen miteinander verglichen werden und die Arbeit von Basisgruppen in diesen Konflikten, ihre Perspektiven und Dilemmata, untersucht werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Gender Day<\/h3>\n<p>Der sogenannte &#8222;Gender Day&#8220; ist ein absolutes Novum f\u00fcr eine gemischtgeschlechtliche Konferenz. Hinter dem gender day verbirgt sich, da\u00df an diesem Tag alle Themen unter dem Blickwinkel der Geschlechterverh\u00e4ltnisse behandelt werden. Was sind die unterschiedlichen Auswirkungen auf Frauen und M\u00e4nner? Wie spiegelt sich m\u00e4nnliche Dominanz darin wieder? &#8211; mit diesen Leitfragen werden die unterschiedlichen Themengruppen &#8222;ihr&#8220; Thema &#8211; z.B. Gewaltfreiheit und &#8217;social empowerment&#8216; oder &#8218;Identit\u00e4t und Konflikt&#8216; &#8211; diskutieren.<\/p>\n<p>Durch diese Herangehensweise soll das Thema Geschlechterverh\u00e4ltnisse aus dem &#8218;Ghetto&#8216; der speziell an diesem Thema interessierten Kreise herausgeholt und in den Zusammenhang der allgemeinen Diskussion gestellt werden. Damit wird &#8211; hoffentlich &#8211; deutlich, da\u00df patriarchale Strukturen kein &#8218;Nischenthema&#8216; sind, sondern da\u00df diese allgegenw\u00e4rtig sp\u00fcrbar und daher auch zu thematisieren sind &#8211; selbst dann, wenn das Thema auf den ersten Blick nichts damit zu tun haben mag.<\/p>\n<h3>Der Weg zur Dreijahreskonferenz<\/h3>\n<p>Noch sind es neun Monate bis zur Triennale, die vom 19.-24. September in kroatischen Porec an der Adriak\u00fcste stattfinden wird. Damit die Konferenz ein Erfolg werden kann, ist die WRI aber auf tatkr\u00e4ftige Unterst\u00fctzung angewiesen:<\/p>\n<ul>\n<li>Der Termin im September ist leider etwas ung\u00fcnstig, ein anderer Termin war aber aus Kostengr\u00fcnden nicht m\u00f6glich. Daher ist es notwendig, die Teilnahme fr\u00fchzeitig zu planen (wahrscheinlich wird die Konferenz als Bildungsurlaub anerkannt), und sich ebenso fr\u00fchzeitig bei der WRI daf\u00fcr anzumelden.<br clear=\"none\"\/><br clear=\"none\"\/><\/li>\n<li>Werbung! &#8211; Es ist bitter notwendig, da\u00df die Dreijahreskonferenz m\u00f6glichst breit bekannt gemacht wird, und das gerade nicht nur bei Menschen, die zu Ex-Jugoslawien arbeiten oder bereits in der WRI aktiv sind. Gerade eine Dreijahreskonferenz ist keine interne WRI-Veranstaltung, sondern ein offenes Forum f\u00fcr alle an Gewaltfreiheit und Antimilitarismus Interessierten. Die Themenliste macht deutlich, da\u00df die Diskussionen innerhalb der WRI weit \u00fcber klassischen Antimilitarismus hinausreichen, und auch das hat in der WRI nicht erst seit der Diskussion \u00fcber gewaltfreie Revolution in den 70er Jahren Tradition. Faltbl\u00e4tter (deutsch) und Plakate (englisch\/kroatisch) sind ab Anfang 98 erh\u00e4ltlich.<br clear=\"none\"\/><br clear=\"none\"\/><\/li>\n<li>Geld! Der schn\u00f6de Mammon ist leider auch die Schwachstelle der Dreijahreskonferenz. Geld ist dringend erforderlich, um die Konferenz zu organisieren, um Menschen aus \u00e4rmeren L\u00e4ndern die Teilnahme zu erm\u00f6glichen, und und und. Gr\u00f6\u00dfere und kleinere Geldbetr\u00e4ge sind daher gerne gesehen (steuerabzugsf\u00e4hig!).<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Konferenzmotto &#8222;Choosing Peace Together&#8220; ist vor dem Hintergrund der Erfahrungen in Ex-Jugoslawien durchaus programmatisch gemeint &#8211; gleichzeitig auch doppeldeutig, was im deutschen leider untergeht. &#8222;Choosing&#8220; &#8211; w\u00e4hlen, sich f\u00fcr etwas entscheiden; der Frieden des Dayton-Abkommens ist genau das Gegenteil eines Friedens, der gew\u00e4hlt wurde. Es ist ein milit\u00e4risch aufgezwungener Frieden, der zum einen immer &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/1998\/01\/gemeinsam-den-frieden-wahlen\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Gemeinsam den Frieden w\u00e4hlen! - graswurzelrevolution","description":"Das Konferenzmotto \"Choosing Peace Together\" ist vor dem Hintergrund der Erfahrungen in Ex-Jugoslawien durchaus programmatisch gemeint - gleichzeitig auch doppe"},"footnotes":""},"categories":[112,1025,1027],"tags":[],"class_list":["post-1620","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-225-januar-1998","category-die-waffen-nieder","category-wir-sind-nicht-alleine"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1620","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1620"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1620\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1620"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1620"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1620"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}