{"id":17234,"date":"2017-06-01T00:00:00","date_gmt":"2017-05-31T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2017\/06\/ein-attentat-als-nicht-erinnerungsort\/"},"modified":"2019-03-03T16:15:01","modified_gmt":"2019-03-03T14:15:01","slug":"ein-attentat-als-nicht-erinnerungsort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2017\/06\/ein-attentat-als-nicht-erinnerungsort\/","title":{"rendered":"Ein Attentat als Nicht-Erinnerungsort"},"content":{"rendered":"<p><b>Patrick Eser, Stefan Peters (Hg.), El atentado contra Carrero Blanco como lugar de (no-)memoria. Narraciones hist\u00f3ricas y representaciones culturales, Frankfurt\/M., Madrid (Vervuert, Iberoamericana) 2016 (La Casa de la Riqueza. Estudios de la Cultura de Espa\u00f1a, 34).<\/b><\/p>\n<p>Nach einer ber\u00fchmten Formulierung des Historikers Javier Tusell ist Regierungspr\u00e4sident Admiral Luis Carrero Blanc &#8222;die graue Eminenz der Franco-Diktatur&#8220;, die Spanien seit dem Sieg im B\u00fcrgerkrieg 1939 beherrschte.<\/p>\n<p>Am 20. Dezember 1973 kehrte Carrero Blanco wie jeden Morgen von der Messe in der Kirche San Francisco de Borja in Madrid zur\u00fcck. Als sein Wagen gegen 9:30 Uhr in die Calle Cuello im Stadtteil Salamanca einbog, explodierte unter dem Stra\u00dfenpflaster eine Bombe.<\/p>\n<p>Der tonnenschwere gepanzerte Ford Dodge 3700GT wurde 30 Meter in die Luft geschleudert, flog \u00fcber ein vierst\u00f6ckiges Haus und st\u00fcrzte im Innenhof eines Klosters wieder herunter.<\/p>\n<p>Bei dem Anschlag starben Carrero Blanco, sein Chauffeur Jos\u00e9 Lu\u00eds P\u00e9rez Mogena und sein Leibw\u00e4chter, Polizeiinspektor Jos\u00e9 Antonio Bueno Fern\u00e1ndez.<\/p>\n<p>Die Explosion riss ein gigantisches Loch in die Stra\u00dfe, schleuderte geparkte Autos gegen Hausw\u00e4nde, zerst\u00f6rte unz\u00e4hlige Fenster, verletzte aber wie durch ein Wunder keine weiteren Menschen. Zu dem Anschlag bekannte sich das Kommando Txikia der baskischen Terrororganisation ETA, benannt nach Eustaquio Mendiz\u00e1bal, alias Txikia, einem Kommandeur der Gruppe, der kurz vor dem Attentat bei einer Schie\u00dferei mit der Polizei get\u00f6tet worden war. Der Anschlag in der Calle Cuello war das erste Attentat der ETA au\u00dferhalb des Baskenlandes, und ihr mit Abstand spektakul\u00e4rstes. Der Mord an dem als Folterer ber\u00fcchtigten Chef der Politischen Polizei von Guip\u00fazcoa (einer der drei Regionen des Baskenlandes) Melit\u00f3n Manzanas im Jahr 1968 war tats\u00e4chlich erst der erste m\u00f6rderische Anschlag der ETA \u00fcberhaupt gewesen.<\/p>\n<h3>Die Rolle Carrero Blancos<\/h3>\n<p>Mit Carrero Blanco verlor Franco eine wichtige pers\u00f6nliche St\u00fctze und einen Garant f\u00fcr den Fortbestand seines Regimes: 1969 war Juan Carlos de Borb\u00f3n y Borb\u00f3n, der nachmalige K\u00f6nig des demokratischen Spaniens, zum Nachfolger Francos ernannt worden, und der alternde Diktator hatte beabsichtigt, ihm den erzkatholischen, autorit\u00e4ren und ihm treu ergebenen Carrero Blanco zur Seite zu stellen &#8211; als &#8218;Wachhund&#8216; sozusagen. Nicht umsonst trug der Admiral, der zum reaktion\u00e4rsten Teil des Franco-Regimes, dem sogenannten &#8218;Bunker&#8216; z\u00e4hlte, in Oppositionskreisen den Spitznamen el Ogro, der Oger. Einer bis heute forterz\u00e4hlten Legende nach sollen in den Tagen nach dem Attentat in den Lebensmittelgesch\u00e4ften Spaniens die Vorr\u00e4te an Cava, dem &#8218;Champagner der armen Leute&#8216; ausgegangen sein. Der S\u00e4nger Joaqu\u00edn Sabina ist heute nur einer von vielen, die bekennen, tats\u00e4chlich im kleinen Kreis auf den Tod Carrero Blancos angesto\u00dfen zu haben. Man sah ihn als Schlag gegen die Diktatur, und &#8211; vielleicht &#8211; als Anfang von deren Ende.<\/p>\n<p>Patrick Eser und Stefan Peters von der Uni Kassel, Hispanist der eine, Sozialwissenschaftler der andere, haben nun einen Sammelband vorgelegt, der sich dem Attentat von 1973 unter historischen, politischen, vor allem aber erinnerungstheoretischen und kulturellen Gesichtspunkten zuwendet. Es geh\u00f6rt Mut dazu, ausgerechnet im Jahr 2016, mitten hinein in eine zwar nachvollziehbare, aber medial \u00fcber jedes Ma\u00df hinaus gesteigerte Terroristenhysterie, eine derart differenzierte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einer politisch motivierten Gewalttat herauszubringen. Zumal Eser und Peters sich nicht scheuen, provozierende Fragen zu stellen: &#8222;Welche Verantwortung w\u00fcrde man ETA als Akteur einer erfolgreichen Transition zubilligen m\u00fcssen? War es wom\u00f6glich die politische Gewalt, die einen derart erfolgreichen und (vorgeblich) friedlichen \u00dcbergang [von der Diktatur zur parlamentarischen Demokratie in Spanien] erm\u00f6glichte? [&#8230;] L\u00e4sst sich [also] die politische Gewalt rechtfertigen? [&#8230;] Kann man und soll man unterscheiden zwischen einer ETA w\u00e4hrend der Diktatur und einer ETA w\u00e4hrend der Demokratie, zwischen einer vorgeblich &#8218;guten&#8216; und &#8218;b\u00f6sen&#8216; ETA?&#8220; (S. 30).<\/p>\n<p>Der Band ist in vier gro\u00dfe thematische Bl\u00f6cke unterteilt, die aufeinander aufbauen: Zun\u00e4chst wird das Attentat in seinen historischen und politischen Kontext gestellt, wobei gleichzeitig seine historiographische Darstellung kritisch gew\u00fcrdigt wird. Es folgt eine intensive und erhellende Auseinandersetzung mit diversen kulturellen Repr\u00e4sentationsformen politischer Gewalt in Spanien, wobei insbesondere Antonio Dupl\u00e1 Ansuateguis wohldokumentierte Fundamentalkritik an der &#8222;Kultur der Gewalt&#8220; im Baskenland hervorzuheben ist. Dieser Ansatz wird fortgef\u00fchrt mit der Analyse kultureller Darstellungen des Attentats selbst, von Liedern \u00fcber Filme bis zur bildenden Kunst, die mit konfligierenden Erinnerungsdiskursen in Beziehung gesetzt werden. Den Abschluss bildet ein autobiographischer Epilog von Joseba Zulaika, der fast schon eine literarische Erz\u00e4hlung \u00fcber die erlebte Wirklichkeit von Terror und Gewalt ist, die den Band nochmals um eine anregende Perspektive bereichert und ihn zugleich angemessen beschlie\u00dft. Unter den Beitr\u00e4gerinnen und Beitr\u00e4gern finden sich international anerkannte Experten zum Thema wie Ludger Mees oder Santiago de Pablo neben vielversprechenden Talenten wie Virginia L\u00f3pez de Maturana, deutsche Fachleute wie Ulrich Winter neben baskischen Zeitzeugen. So entsteht ein Kaleidoskop unterschiedlicher Wissenszusammenh\u00e4nge und Ans\u00e4tze, die sich ausnahmslos auf hohem Niveau erg\u00e4nzen und bereichern.<\/p>\n<h3>Das soziale Ged\u00e4chtnis<\/h3>\n<p>Mit Blick auf das soziale Ged\u00e4chtnis in Spanien vertreten Eser und Peters in ihrem Band eine anregende These, die die kulturwissenschaftliche Erinnerungstheorie um eine an den franz\u00f6sischen Historiker Pierre Nora angelehnte, neue Kategorie bereichert: der des &#8222;Nicht-Erinnerungsortes&#8220;. Der beunruhigende Gedanke, dass ein schrecklicher politischer Mord wom\u00f6glich gesamtgesellschaftlich positive Folgen gehabt haben k\u00f6nnte, sowie die Tatsache, dass er von einer Organisation begangen wurde, die bereits wenige Jahre nach dem Attentat in Spanien in etwa so beliebt war wie eine Horde sabbernder Untoter, h\u00e4tten, so Eser und Peters, dazu gef\u00fchrt, dass die Erinnerung an das Attentat schlichtweg verweigert worden sei. Es sei, um einen Begriff Walther L. Berneckers und S\u00f6ren Brinkmanns aufzunehmen, zu einer &#8222;Sperrzone des Erinnerns&#8220; geworden: zu etwas, das quasi nie stattgefunden habe. Interessanterweise differenzieren die folgenden Beitr\u00e4ge zum Teil die Eingangsthese von Eser und Peters, ohne sie zu wiederlegen. Es ist eine unbedingte St\u00e4rke des Bandes, dass die Herausgeber der Versuchung wiederstanden haben, diese Widerspr\u00fcche in ihrem Sinne zu &#8218;gl\u00e4tten&#8216;. So wird deutlich, dass keineswegs \u00fcberall und f\u00fcr alle gesellschaftlichen Gruppen Spaniens mit Blick auf das Attentat von einem &#8222;Nicht-Erinnerungsort&#8220; gesprochen werden kann. Gerade im Baskenland hielt sich die Erinnerung \u00fcber Jahre (vor allem) in der cultura popular, der Volkskultur der Region, und entfaltete dort durchaus identit\u00e4tsbildende Kraft. Etwa in dem popul\u00e4ren Lied &#8222;Yup LaLa&#8220;, in dessen Verlauf gro\u00dfe Gruppen von Menschen ihre Jacken und sonstige Kleidungsst\u00fccke in die Luft warfen, um Carrero Blancos &#8218;Flug gen Himmel&#8216; zu imitieren. Es ist unwahrscheinlich, dass es den Teilnehmenden solcher Veranstaltungen darum ging, einen Mord zu verherrlichen. Weit eher konnten sie wohl der Versuchung nicht widerstehen, das bestehende Regime zu verspotten. Es ist eine der vielen \u00fcberzeugenden Thesen Patrick Esers, der sich in einem Beitrag auch mit der kulturellen Spiegelung des Attentats besch\u00e4ftigt, dass jeder gewaltsame Schlag gegen den Repr\u00e4sentanten eines politischen Systems immer auch ein Schlag gegen dessen kulturelle Ordnung sei. Der volksl\u00e4ufige Spott, der nach dem 20. Dezember 1973 auch in anderen Regionen Spaniens nachzuweisen ist, liefert ein anschauliches Beispiel daf\u00fcr. Er unterlief das vom Regime dekretierte Schweigen \u00fcber den Tod Carrero Blancos und ist selbst heute, im konservativ regierten Spanien, als vorgebliche &#8218;Verherrlichung des Terrorismus&#8216; noch immer strafrelevant.<\/p>\n<p>Eine andere St\u00e4rke des Bandes liegt darin, dass gleich mehrere Beitr\u00e4gerinnen und Beitr\u00e4ger in ihrer Jugend der abertzale, der radikalen baskischen Linken nahestanden, aus der ETA in den sechziger Jahren hervorging. Einer der Autoren, Eduardo Uriarte Romero, der sich in seinem Beitrag mit der Pressedarstellung des Attentats besch\u00e4ftigt, war sogar selbst einige Jahre aktives Mitglied der Terrororganisation. Es ist kein Zufall, dass ETAs sch\u00e4rfste und kompetenteste Kritikerinnen und Kritiker heute aus den Reihen der Organisation selber stammen. ETA ist (leider) eine der langlebigsten Terrororganisationen Europas, spaltete sich mehrmals, und nicht wenige Ex-Mitglieder wurden in der Folge selbst Opfer von Morden, Anschl\u00e4gen, Erpressungen und Drohungen. Die Verschr\u00e4nkung von Erfahrungswissen und Reflexionswissen erm\u00f6glicht Einblicke in das Innenleben einer Terrororganisation, wie man sie selten erh\u00e4lt, und gibt Antworten auf die bis heute beunruhigende Frage, was junge, intelligente und engagierte Menschen dazu bringen konnte, skrupellos zu morden. ETA entwickelte beispielsweise eine partikulare Moral, eine eigene &#8222;Ethik der Gewalt&#8220;, wie Dupl\u00e1 Ansuategui sie nennt (S. 108). Zu ihr geh\u00f6rte die Rechtfertigung der eigenen Gewalt als Reaktion auf die Gewalt anderer, das verpflichtende Opfer der eigenen Genossinnen und Genossen und die v\u00f6llige Aufl\u00f6sung der individuellen in einer kollektiven Verantwortung. Dies alles geschah innerhalb eines ideologisch fest gef\u00fcgten Denkgeb\u00e4udes, das keinen Raum f\u00fcr Zweifel lie\u00df. W\u00e4hrend der siebziger Jahre umflorte dar\u00fcber hinaus den linkspolitischen Terror noch immer ein Hauch romantischen Heldentums, des edlen Selbstopfers f\u00fcr andere und des Kampfes um eine bessere Zukunft: eines k\u00fcnftigen &#8222;goldenen Zeitalters&#8220;. Kaum jemand scherte sich darum, dass ETA durch ihre Aktionen \u00f6ffentlich die Todesstrafe verherrlichte; dass ihre Taten immer unmenschlicher wurden; dass Menschenrechte in ihrem politischen Wertekanon gar nicht vorkamen und menschliches Mitgef\u00fchl f\u00fcr ihre Aktivistinnen und Aktivisten ein Fremdwort zu sein schien. Die &#8222;&#8218;wirkliche Wirklichkeit&#8216; der politischen Gewalt&#8220; (S. 113) &#8211; eine Wirklichkeit, die immer willk\u00fcrlich, schmutzig, brutal, dilettantisch und absto\u00dfend ist &#8211; war f\u00fcr ihre Mitglieder und Unterst\u00fctzerinnen und Unterst\u00fctzer weitgehend aufgehoben. In gewisser Weise verschoben sich Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung des linkspolitischen Terrors in einen fiktionalen Raum, und es ist kein Zufall, dass wiederum Dupl\u00e1 Ansuategui sowohl dem dogmatischen Marxismus als auch dem baskischen Nationalismus (den beiden ideologischen St\u00fctzpfeilern ETAs w\u00e4hrend der 70er Jahre) attestiert, &#8222;epische Erz\u00e4hlungen&#8220; gewesen zu sein: heroisierende Gro\u00dfentw\u00fcrfe einer phantastischen, zuk\u00fcnftigen Gegenwelt. In Wahrheit wurde die Gewalt der ETA nach dem Anschlag auf Carrero Blanco rasch immer hemmungsloser und willk\u00fcrlicher. Noch nicht einmal ein Jahr nach dem Schlag in der Calle Cuello, am 13. September 1974, z\u00fcndete die Organisation beispielsweise eine Bombe in der Cafeter\u00eda Rolando in der N\u00e4he der Direktion der Sicherheitspolizei in Madrid. Bei der Explosion starben 13 Menschen, Duzende wurden verletzt. Die meisten Opfer waren Zivilistinnen und Zivilisten. Es war der Auftakt zu einer schier endlosen Serie immer blutigerer Schl\u00e4ge, bis ETA endlich im Jahr 2011 den endg\u00fcltigen Waffenstillstand verk\u00fcndete. Und auch an der Behauptung, ETA habe mit dem Attentat auf Carrero Blanco die Diktatur schw\u00e4chen wollen, sind, so verdeutlichen gleich mehrere Beitr\u00e4ge, Zweifel angebracht. Tats\u00e4chlich hatte das Kommando Txikia 1973 mehrere Personen als potentielle Opfer in die engere Wahl genommen. Das Attentat auf Carrero Blanco war schlie\u00dflich ein &#8218;Mechanismus der Gewalt&#8216;, der ganz der Logik des Terrors folgte. Der Anschlag war ein Racheakt mit gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher \u00d6ffentlichkeitswirkung, aber gewiss kein kalkulierter politischer Schlag gegen die Diktatur: Die radikalnationalistische ETA k\u00e4mpfte gegen Spanien, nicht gegen Franco, und setzte ihren &#8218;Krieg&#8216; nach dem Ende der Diktatur auch konsequent fort. Wenn also das Attentat tats\u00e4chlich die Diktatur destabilisiert und den Weg in die Demokratie geebnet haben sollte, so war dies wohl vor allem eines: Zufall. Zur Rechtfertigung politischer Gewalt eignen sich Zuf\u00e4lle denkbar wenig.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Patrick Eser und Stefan Peters n\u00e4hern sich einem ungew\u00f6hnlichen Thema auf innovative, anregende, wohldokumentierte und produktiv beunruhigende Weise. Ihr Band zeugt von intellektueller Courage, wissenschaftlicher Redlichkeit und hoher Sachkompetenz. Sie sollten \u00fcber eine deutsche \u00dcbertragung ihrer Arbeit, zumindest aber einiger der besonders herausragenden Beitr\u00e4ge nachdenken. Denn am Beispiel der Erinnerung bzw. Nicht-Erinnerung an den gewaltsamen Tod Carrero Blancos lassen sich Fragen diskutieren, die keineswegs nur die Fachwelt, sondern heute auch ein breiteres Publikum interessieren sollten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Patrick Eser, Stefan Peters (Hg.), El atentado contra Carrero Blanco como lugar de (no-)memoria. Narraciones hist\u00f3ricas y representaciones culturales, Frankfurt\/M., Madrid (Vervuert, Iberoamericana) 2016 (La Casa de la Riqueza. Estudios de la Cultura de Espa\u00f1a, 34). 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