{"id":17252,"date":"2017-09-01T00:00:00","date_gmt":"2017-08-31T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2017\/09\/rassistische-normalitaet\/"},"modified":"2022-07-26T13:56:30","modified_gmt":"2022-07-26T11:56:30","slug":"rassistische-normalitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2017\/09\/rassistische-normalitaet\/","title":{"rendered":"Rassistische Normalit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Die aktuelle dreib\u00e4ndige Chronologie beschreibt Geschehnisse, bei denen Gefl\u00fcchtete durch staatliche oder gesellschaftliche Gewalt k\u00f6rperlich zu Schaden kamen. Dokumentiert sind unter anderem Selbstt\u00f6tungen und Selbstverletzungen, Todesf\u00e4lle und Verletzungen vor, w\u00e4hrend und nach Abschiebungen, durch Gewalt von Polizei oder Bewachungspersonal oder durch unterlassene Hilfeleistung &#8211; aber auch durch unmittelbare Angriffe aus der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Die mittlerweile \u00fcber 9.000 recherchierten Geschehnisse spiegeln einen Teil der Lebensbedingungen wider, unter denen schutzsuchende Menschen in der Bundesrepublik leiden m\u00fcssen. Denn sowohl in den Fl\u00fcchtlingslagern und Massenunterk\u00fcnften als auch auf der Stra\u00dfe sind Gefl\u00fcchtete besonderen Gewaltverh\u00e4ltnissen ausgesetzt. Rassistische Einzelpersonen oder Gruppen versuchen immer wieder, ihnen das Leben in Deutschland existentiell streitig zu machen und sie weiter zu traumatisieren: Durch rassistische Beleidigungen und Dem\u00fctigungen, durch Bedrohungen sowie durch t\u00e4tliche Angriffe, die die Betroffenen verletzen oder gar t\u00f6ten.<\/p>\n<h3>Sie sind die Schw\u00e4chsten &#8211; minderj\u00e4hrige Fl\u00fcchtlinge<\/h3>\n<p>In der aktuellen, 24. Auflage der Dokumentation wird deutlich, dass mit zunehmenden Migrationszahlen die Angriffe im \u00f6ffentlichen Raum auch auf jugendliche Fl\u00fcchtlinge deutlich zugenommen haben. Die Anzahl hat sich im Jahre 2016 mit 134 verletzten Minderj\u00e4hrigen im Verh\u00e4ltnis zum Jahr 2015 (23 K\u00f6rperverletzungen) fast versechsfacht. Diese Werte k\u00f6nnen lediglich als Tendenz angesehen werden &#8211; die tats\u00e4chlichen Zahlen der K\u00f6rperverletzungen sind erheblich h\u00f6her, denn viele Attacken werden aus verschiedenen \u00c4ngsten heraus gar nicht bei der Polizei gemeldet.<\/p>\n<p>Die T\u00e4ter*innen machen keine Unterschiede im Hinblick auf das Alter oder gar den Aufenthaltsstatus ihrer Opfer. Sie greifen die Menschen entsprechend ihrem rassistischen Weltbild an.<\/p>\n<p>Insbesondere f\u00fcr jugendliche Fl\u00fcchtlinge gibt es wenig Sicherheit vor den t\u00e4tlichen Angriffen &#8211; weder im \u00f6ffentlichen Raum noch in den Unterk\u00fcnften. Ob an der Haltestelle von Bus oder Stra\u00dfenbahn, auf dem Schulweg, im Supermarkt, auf dem Sportplatz, in \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln, auf Bahnh\u00f6fen oder in Parks: Die Angriffe k\u00f6nnen \u00fcberall und zu jeder Zeit &#8211; angek\u00fcndigt oder \u00fcberraschend &#8211; stattfinden.<\/p>\n<p>Am 2. Februar wurden in Osterburg zwei syrische Br\u00fcder, 13 und 14 Jahre alt, auf dem Hof eines Jugendzentrums von drei M\u00e4nnern rassistisch beleidigt und k\u00f6rperlich angegangen. Die Jungen fl\u00fcchteten in eine Ecke des Platzes und wurden hier eingeholt. Ein Angreifer brachte den 13-J\u00e4hrigen zu Boden, setzte sich auf seinen Brustkorb, schlug seinen Kopf mehrmals gegen einen Fahrradst\u00e4nder, dann w\u00fcrgte er ihn, w\u00e4hrend sein Komplize auf den Jungen eintrat und dessen Bein verdrehte. Auch der 14-J\u00e4hrige wurde beleidigt, bespuckt und gew\u00fcrgt. Ein Mitarbeiter des Jugendzentrums konnte den Angriff beenden und nahm den j\u00fcngeren Verletzten ins Haus &#8211; die T\u00e4ter flohen.<\/p>\n<p>Durch die Aufregung hatte der 14-J\u00e4hrige seinen j\u00fcngeren Bruder aus den Augen verloren und begann mit einem Freund zusammen, ihn in der Stadt zu suchen. Hierbei trafen sie erneut auf die T\u00e4ter, die sie jetzt mit einer Zaunlatte bedrohten und dem Freund damit gegen das Knie schlugen. Als weitere Personen hinzukommen, suchen die T\u00e4ter das Weite.<\/p>\n<p>Am 18. Februar wurde ein 11-j\u00e4hriger Sch\u00fcler auf dem Weg zur Turnhalle der Pestalozzischule in Limbach-Oberfrohna in der &#8222;Stra\u00dfe des Friedens&#8220; von zwei 18 und 20 Jahre alten M\u00e4nnern verfolgt und angegriffen. Einer der Angreifer trat dem Kind in den Bauch und die Kniekehle. Als der Junge zu schreien begann, fl\u00fcchteten die T\u00e4ter.<\/p>\n<p>Am 2. April letzten Jahres fuhr ein Motorradfahrer auf den Hof einer Schule in Halle, hielt vor einem achtj\u00e4hrigen syrischen M\u00e4dchen an, schlug es mit einer Bierflasche und entfernte sich wieder.<\/p>\n<p>Am 10. August griff ein 35 Jahre alter Mann auf dem Gel\u00e4nde der Regelschule im th\u00fcringischen K\u00f6lleda einen 14-j\u00e4hrigen Jungen aus Afghanistan an, beschimpfte ihn rassistisch, schlug auf seinen Kopf ein, w\u00fcrgte ihn.<\/p>\n<p>Am 9. September um 8.15 Uhr vor dem Jobcenter in Bad Freienwalde rief ein Mann aus seinem Auto heraus einen 14-j\u00e4hrigen Fl\u00fcchtling aus Afghanistan zu sich heran. Als der Junge bei ihm war, spr\u00fchte der T\u00e4ter ihm Reizgas ins Gesicht und fuhr davon.<\/p>\n<p>Am 30. September wurden auf dem Schweriner Marktplatz zehn unbegleitete Fl\u00fcchtlinge von 30 deutschen M\u00e4nnern angegriffen. Ein Teil der Aggressoren dr\u00e4ngte die Jugendlichen in eine Seitenstra\u00dfe und somit in die Sackgasse, denn hier warteten andere Rassisten, die sie mit Fu\u00dftritten und Schl\u00e4gen traktierten. Die gerufene Polizei stellte bei den Angreifern Schlagringe und Pfefferspray sicher. Sp\u00e4ter stellte sich heraus, dass dieser Angriff \u00fcber rechte Internet-Foren geplant und verabredet gewesen war.<\/p>\n<h3>Unbegleitete Minderj\u00e4hrige<\/h3>\n<p>Viele fl\u00fcchteten schon als Kinder oder wurden von den Eltern losgeschickt und erreichten Deutschland erst nach ein, zwei oder mehr Jahren: Es sind die unbegleiteten minderj\u00e4hrigen Fl\u00fcchtlinge. Sie haben schweres Gep\u00e4ck dabei &#8211; nicht im Rucksack sondern im Kopf.<\/p>\n<p>Es sind die Verfolgungs\u00e4ngste, der Kriegsterror, die Gefahren auf dem langen Weg nach Europa, die Gewalt und das Ausgeliefertsein den Schleppern und anderen Erwachsenen gegen\u00fcber &#8211; es ist auch das Heimweh, die Sehnsucht nach der Familie &#8211; es ist die Einsamkeit in der anderen Kultur mit einer ihnen unbekannten Sprache.<\/p>\n<p>Ab 2014 hat sich die Zahl der unter 18-j\u00e4hrigen Fl\u00fcchtlinge, die &#8222;ohne Begleitung einer sorgeberechtigten Person die deutschen Grenzen \u00fcberschritten&#8220;, deutlich erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Waren es in 2014 noch 11.642, so wurden 2015 rund 42.300 registriert, von denen 22.300 Asyl beantragten.<\/p>\n<p>2016 stellten 35.939 unbegleitete Jugendliche Asylantr\u00e4ge &#8211; eine Information \u00fcber die Gesamtzahl der eingereisten unbegleiteten Jugendlichen in 2016 hat das Statistische Bundesamt bis dato nicht bekannt geben.<\/p>\n<p>Nach dem \u00dcberlebenskampf der Flucht beginnt f\u00fcr diese Kinder und Jugendlichen der Kampf ums Bleiberecht, um eine Lebensperspektive, um Frieden im Kopf.<\/p>\n<p>Das ist nicht einfach f\u00fcr die jungen Menschen, die schon viele Narben auf der Seele haben, sich der B\u00fcrokratie und deren oft unerbittlichen Handlanger*innen in den Beh\u00f6rden zu stellen. Immer wieder gibt es R\u00fcckschl\u00e4ge &#8211; sei es bei der schwierigen Suche nach einer Ausbildung, sei es durch die Erfahrung, dass Freund*innen abgeschoben werden, sei es durch schlimme Nachrichten von Zuhause. Das magische Datum des 18. Geburtstags immer vor Augen, ein Datum, an dem wieder alles anders werden kann und alles bisher Erreichte zunichte gemacht wird. Mit 18 Jahren gelten sie als Erwachsene und werden beh\u00f6rdlich entsprechend behandelt. Ab dann wird die Angst, aus ihrem sozialen Umfeld gerissen zu werden, wieder real: Die Abschiebung wird konkret m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Der 17-j\u00e4hrige Ali Azizi legte sich am Abend des 17. Januar 2016 bei heftigem Schneetreiben in H\u00f6he des Busbahnhofs im s\u00e4chsischen Rodewisch auf die Fahrbahn der Bundesstra\u00dfe 169. Der Fahrer eines Opel Astras erkannte den dunkel gekleideten Afghanen zu sp\u00e4t und \u00fcberrollte ihn. Der Jugendliche starb noch vor Ort. Seine Eltern leben als Fl\u00fcchtlinge in Teheran.<\/p>\n<p>2. Mai 2016: Im bayerischen Auerbach sprang ein unbegleiteter minderj\u00e4hriger Fl\u00fcchtling aus Afghanistan in suizidaler Absicht aus einem Fenster des 1. Stocks seiner Unterkunft. Als er merkte, dass er dies relativ gut \u00fcberstanden hatte, begab er sich in den 2. Stock, um sich erneut aus dem Fenster zu st\u00fcrzen. Dieses konnten ein Betreuer und andere Bewohner verhindern.<\/p>\n<p>21. Oktober 2016: Schm\u00f6lln im Bundesland Th\u00fcringen &#8211; Landkreis Altenburger Land. Als die Rettungskr\u00e4fte eintrafen, befand sich ein jugendlicher Fl\u00fcchtling aus Somalia auf einer Fensterbank in der 5. Etage seiner Betreuungseinrichtung.<\/p>\n<p>Seine Beine hingen im Freien. W\u00e4hrend Notarzt und Betreuer versuchten, den 17-J\u00e4hrigen von seinem Vorhaben abzubringen, positionierte die Feuerwehr ein Sprungpolster und eine Drehleiter. Kurz nach 15.00 Uhr lie\u00df der Junge sich aus 15 Metern H\u00f6he fallen und blieb neben dem Sprungpolster liegen. Im Altenburger Krankenhaus erlag er seinen schweren Verletzungen.<\/p>\n<p>Der junge Somalier war durch die Sahara, Libyen und \u00fcber das Mittelmeer nach Europa, dann \u00fcber die Schweiz nach Frankfurt am Main gekommen, wo er im M\u00e4rz um Asyl gebeten hatte.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu der Gruppe der unbegleiteten Minderj\u00e4hrigen unterliegen Kinder und Jugendliche, die mit ihren Eltern fl\u00fcchteten, wieder anderen Zw\u00e4ngen. Oft m\u00fcssen sie Rollen \u00fcbernehmen, die ihre Entwicklung stark beeinflussen k\u00f6nnen. Aufgrund ihrer besseren Sprachkenntnisse werden sie bei Beh\u00f6rdeng\u00e4ngen oder Arztbesuchen der Erwachsenen oft mitgenommen, um zu \u00fcbersetzen. Das Familiengef\u00fcge ver\u00e4ndert sich, die Kinder \u00fcbernehmen die F\u00fcrsorge und f\u00fchlen sich in der Verantwortung f\u00fcr ihre kranken oder \u00fcberforderten Eltern und Geschwister. Sie sind mehrfach belastet und m\u00fcssen zudem jahrelang mit der Angst leben, durch die Abschiebung der Familie aus ihrem Umfeld gerissen zu werden: Abgeschoben zu werden in das Land, vor dem ihre Eltern so gro\u00dfe Angst haben, das sie selbst nicht kennen und dessen Sprache sie oft nur l\u00fcckenhaft beherrschen.<\/p>\n<p>Angesichts der st\u00e4ndig drohenden rassistischen Gewalt im \u00f6ffentlichen Raum, stellt sich die Frage, ob es den ohnehin psychisch angeschlagenen Jugendlichen gelingt, ein positives Lebensgef\u00fchl zu entwickeln. Denn jeder Angriff auf den eigenen K\u00f6rper hinterl\u00e4sst Spuren &#8211; traumatisierend kann auch schon die permanente Bedrohung sein.<\/p>\n<p>Wie sollen sie Vertrauen zu Menschen und dieser Gesellschaft entwickeln, wenn sie einerseits durch die Aufenthaltsgesetze \u00fcber Jahre existentiell bedroht werden und andererseits im allt\u00e4glichen Leben rassistische Dem\u00fctigungen und Beleidigungen erleben und jederzeit mit t\u00e4tlichen Angriffen rechnen m\u00fcssen?<\/p>\n<h3>24 Jahre Recherche und Dokumentation des staatlichen und gesellschaftlichen Rassismus<\/h3>\n<p>Im Zeitraum vom 1. Januar 1993 bis 31. Dezember 2016 t\u00f6teten sich 217 Fl\u00fcchtlinge angesichts ihrer drohenden Abschiebung oder starben bei dem Versuch, vor der Abschiebung zu fliehen &#8211; davon befanden sich 73 Menschen in Abschiebehaft. 1875 Fl\u00fcchtlinge verletzten sich aus Angst vor der Abschiebung oder aus Protest gegen die drohende Abschiebung (Risiko-Hunger- und Durststreiks) oder versuchten, sich umzubringen &#8211; davon befanden sich 701 Menschen in Abschiebehaft.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Fl\u00fcchtlinge starben w\u00e4hrend der Abschiebung und 526 wurden durch Zwangsma\u00dfnahmen oder Misshandlungen w\u00e4hrend der Abschiebung verletzt.<\/p>\n<p>35 Fl\u00fcchtlinge kamen nach der Abschiebung in ihrem Herkunftsland zu Tode, und 605 wurden im Herkunftsland von Polizei oder Milit\u00e4r misshandelt, gefoltert oder gerieten aufgrund ihrer schweren Erkrankungen in Lebensgefahr.<\/p>\n<p>74 Fl\u00fcchtlinge verschwanden nach der Abschiebung spurlos.<\/p>\n<p>205 Fl\u00fcchtlinge starben auf dem Wege in die Bundesrepublik oder an den Grenzen, davon allein 131 an den deutschen Ost-Grenzen, drei Personen trieben in der Nei\u00dfe ab und sind seither vermisst. 681 Fl\u00fcchtlinge erlitten beim Grenz\u00fcbertritt Verletzungen, davon 345 an den deutschen Ost-Grenzen.<\/p>\n<p>22 Gefl\u00fcchtete starben durch direkte Gewalteinwirkung von Polizei oder Bewachungspersonal entweder in Haft, in Gewahrsam, bei Festnahmen, bei Abschiebungen, auf der Stra\u00dfe oder in Beh\u00f6rden &#8211; mindestens 1074 wurden verletzt. 23 starben durch unterlassene Hilfeleistung. 83 Gefl\u00fcchtete starben in den Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnften bei Br\u00e4nden, Anschl\u00e4gen oder durch Gefahren in den Lagern, 1421 Fl\u00fcchtlinge wurden dabei z.T. erheblich verletzt.<\/p>\n<p>24 Fl\u00fcchtlinge starben durch rassistische Angriffe im \u00f6ffentlichen Bereich und 1683 wurden dabei verletzt.<\/p>\n<p>Durch staatliche Ma\u00dfnahmen der BRD kamen seit 1993 mindestens 507 Fl\u00fcchtlinge ums Leben &#8211; durch rassistische Angriffe und die Unterbringung in Lagern (u.a. Anschl\u00e4ge, Br\u00e4nde) starben 107 Menschen.<\/p>\n<p><b>Dokumentationsstelle der Antirassistischen Initiative Berlin<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die aktuelle dreib\u00e4ndige Chronologie beschreibt Geschehnisse, bei denen Gefl\u00fcchtete durch staatliche oder gesellschaftliche Gewalt k\u00f6rperlich zu Schaden kamen. Dokumentiert sind unter anderem Selbstt\u00f6tungen und Selbstverletzungen, Todesf\u00e4lle und Verletzungen vor, w\u00e4hrend und nach Abschiebungen, durch Gewalt von Polizei oder Bewachungspersonal oder durch unterlassene Hilfeleistung &#8211; aber auch durch unmittelbare Angriffe aus der Bev\u00f6lkerung. Die mittlerweile \u00fcber &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2017\/09\/rassistische-normalitaet\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Rassistische Normalit\u00e4t - graswurzelrevolution","description":"Die aktuelle dreib\u00e4ndige Chronologie beschreibt Geschehnisse, bei denen Gefl\u00fcchtete durch staatliche oder gesellschaftliche Gewalt k\u00f6rperlich zu Schaden kamen."},"footnotes":""},"categories":[997,1033],"tags":[],"class_list":["post-17252","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-421-september-2017","category-so-viele-farben"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17252","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17252"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17252\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17252"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17252"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17252"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}