{"id":17450,"date":"2018-02-01T00:00:00","date_gmt":"2018-01-31T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2018\/02\/spurenverwischung\/"},"modified":"2021-02-04T21:17:36","modified_gmt":"2021-02-04T19:17:36","slug":"spurenverwischung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2018\/02\/spurenverwischung\/","title":{"rendered":"Spurenverwischung?"},"content":{"rendered":"<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Antimilitaristische Geschichtsschreibung von unten ist wichtig. Einen Beitrag dazu hat Anne Niezgodka vom Duisburger Archiv f\u00fcr alternatives Schrifttum (afas) mit ihrem GWR 424-Artikel \u201cDie Vermehrung der Dr\u00fcckeberger. Erinnerung an die Geschichte der Soelbstorganisation der Zivildienstleistenden\u201d geleistet. Vor dem Abdruck hatte die GWR-Redaktion den Artikel u.a. mit dem ehemaligen SodZDL-Aktivisten und \u201cAusbruch\u201d-Redakteur Alexander Leuthold diskutiert und nach R\u00fccksprache mit der Autorin um einige Informationen erg\u00e4nzt. Anne Niezgodkas GWR-Artikel wurde von etlichen Internetseiten gespiegelt und im Januar 2018 gek\u00fcrzt von der D\u00fcsseldorfer Stattzeitschrift \u201cTERZ\u201d 1\/18 nachgedruckt. Die folgende Stellungnahme vl\u00f6ste im GWR-HerausgeberInnenkreis eine Diskussion aus, die sich in der nebenstehenden Antwort von Gernot Lennert auf Elmar Klinks Beitrag spiegelt. (GWR-Red.) <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Die verdienstvolle, aber trotz offenbar reichhaltig vorliegenden Archivmaterials unvollst\u00e4ndige Erz\u00e4hlung der Autorin ger\u00e4t an einigen Stellen eher zur Spurenverwischung als Spurensicherung und bedarf der Erg\u00e4nzung und auch Korrektur. Geschichte ist eben nicht nur aus Archivkartons rekonstruierbar. Ein Interview (oder Nachfrage) mit dem langj\u00e4hrigen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Peter Tobiassen von der Zentralstelle KDV (s. u.) h\u00e4tte manches vorab gerade ger\u00fcckt und erg\u00e4nzt. Er und ich arbeiteten seit 1977 als studentische Hilfskr\u00e4fte in den Bremer Bundesgesch\u00e4ftsstellen der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft f\u00fcr KDV (EAK) und Zentralstelle f\u00fcr Recht und Schutz der KDV e. V. mit, denen zu jener Zeit der evangelische Gemeindepastor Ulrich Finckh (*1927) gesch\u00e4ftsf\u00fchrend vorstand. Beide hatten wir 1976\/77 fast gleichzeitig beim Sozialen Friedensdienst e. V. Bremen (SFD) den 16-monatigen Zivildienst geleistet und waren gew\u00e4hlte Vertrauensleute der etwa 30-k\u00f6pfigen ZDL-Gruppe. Seit 1976 waren wir \u00fcber mehrere Jahre als <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Berufs-ZDL<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> aktiv in der Selbstorganisation der Zivildienstleistenden (SOdZDL) und stellten von 1976 bis 1978 die Redaktion und den Vertrieb des Bundesinfos der SO diskussionsforum (diskofo). Bis zu ihrer Selbstaufl\u00f6sung 2014 war Tobiassen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Zentralstelle KDV, w\u00e4hrend ich von 1991 bis 2008 u. a. als KDV-Berater in der Bundesgesch\u00e4ftsstelle der EAK mitarbeitete. <\/span><\/span><\/p>\n<h5 class=\"western\" style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">SO<\/span><\/span><\/h5>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Die Geschichte der SO (Selbstorganisation), wie man sie im Kurzsprech meistens abk\u00fcrzte, verzeichnete in den fr\u00fchen 1970ern einen Aufschwung, eine sehr aktive Mittelphase mit dem H\u00f6hepunkt des bundesweiten ZDL-Streiks und der Aktionswoche im Januar 1978 (man sprach damals noch von ZDL statt von <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Zivis<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">, was erst in den 80er Jahren aufkam), und einen langen Abschwung seit den mittleren 1980er Jahren. Seit etwa Mitte der 1990er Jahre spielte sie politisch im Grunde keine nennenswerte Rolle mehr, wurde wieder zum Anh\u00e4ngsel der DFG-VK Gruppe in Frankfurt, die freilich nicht mehr den Charakter von fr\u00fcher hatte mit ihrer ideologischen N\u00e4he zur DKP. Man kann einiges \u00fcber die Geschichte der KDV\/Wehrpflicht, des Zivildienstes und mittelbar der SO nachlesen und erfahren aus den beiden B\u00fcchern zur Geschichte und Funktion der Zentralstelle f\u00fcr Kriegsdienstverweigerer, kurz: Zentralstelle KDV oder <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Organisation Finckh<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">, wie man sie auf der Bonner Hardth\u00f6he auch respektvoll nannte. 1983 erschien zum 25-j\u00e4hrigen Bestehen der Band \u201cDie Freiheit, Nein zu sagen!\u201d Vor allem in zwei Kollektiv-Artikeln werden darin Inhalt und Verlauf der Verhandlungen zwischen der Vorl\u00e4uferorganisation der Zentralstelle ab 1953 (Ausschuss der Friedensverb\u00e4nde) und die Geschichte bis 1982 rekonstruiert. Dabei waren fr\u00fch kontroverse Positionen zwischen antimilitaristisch orientierten pazifistischen Verbands-Vertretern (IDK) und dem Ausschuss-Sprecher Friedrich Siegmund-Schultze vom Vers\u00f6hnungsbund deutlich geworden. Man bef\u00fcrchtete zu viele Zugest\u00e4ndnisse des diplomatisch geschickt agierenden Vers\u00f6hnungsbundvorsitzenden gegen\u00fcber der Staatsseite bei der Ausf\u00fchrung des KDV-Paragraphen im Grundgesetz bei Gewissenspr\u00fcfungen und bei der Gestaltung eines sozialen <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Alternativdienstes<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> als reinem Wehrersatzdienst, wie es dann zum Teil auch bestimmende Realit\u00e4t wurde. Sp\u00e4ter folgte noch als systematische, organisationssoziologische Studie F\u00fcr das Recht auf Kriegsdienstverweigerung. Einfluss und Bedeutung der Zentralstelle f\u00fcr Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgr\u00fcnden e. V. von Norman Ciezki (M\u00fcnster 1999). Ferner reflektieren die Entwicklung auch B\u00fccher, die von einigen Totalverweigerern verfasst wurden wie Christoph Bausenwein, Christian Herz, Christoph Rosenthal (der u. a. auch ein Knastbuch dazu schrieb) und den Dokumenten zum Widerstand gegen die Wehrpflicht, federf\u00fchrend zusammengestellt und vorgelegt von Dieter Sch\u00f6ffmann et al (erschienen bei Weber-Zucht). <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Der langj\u00e4hrige Praxisbegleiter des Bremer SFD, Heinz Janning, hat als P\u00e4dagogik-Diplomarbeit eine intensiv recherchierte und kommentierte Dokumentation (mit Materialband) \u00fcber die politische Vorgeschichte der Kriegsdienstverweigerung nach 1945 auf L\u00e4nderebene bis zu den Beratungen im Parlamentarischen Rat verfasst. Die EAK legte 2007 ihr <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Geschichts-Buch<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> \u201cNein zu Krieg und Milit\u00e4r. Ja zu Friedensdiensten. 50 Jahre evangelische Arbeit f\u00fcr Kriegsdienstverweigerer\u201d vor. Und aus der Textsammlung \u201cUlrich Finckh: Vom heiligen Krieg zur Feindesliebe. Beitr\u00e4ge zu Rechtsstaat und Friedensethik\u201d (Stuttgart 2011) kann man einiges aus erster Hand erfahren \u00fcber die Geschichte der Wehrpflicht\/KDV, Bundeswehr und verfassungsrechtliche Manipulationen zur KDV-\/Zivildienst-Gesetzgebung. Diverses zur KDV-\/Zivildienst-Geschichtsschreibung tragen auch Ver\u00f6ffentlichungen der DFG-VK bei. Als kritisches Standardwerk zur Thematik mit ausf\u00fchrlichem Umfrageanhang ist Albert Kr\u00f6lls Studie Kriegsdienstverweigerung. Das unbequeme Grundrecht anzusehen, die ab 1980 in der Europ\u00e4ischen Verlagsanstalt in mehreren aktualisierten Auflagen erschien. Im von Heinz Janning herausgegebenen, material- und faktenreichen Sammelband Kriegs-\/Ersatzdienstverweigerung in Ost und West (1990) wurde nach der Epochenwende 1989\/90 erstmals eine Zusammenschau der verschiedenen L\u00e4nderregelungen und deren Auswirkungen auf die Betroffenen dargestellt und untersucht. Bernd Eisenfeld (ehem. DDR-Bausoldat), Uwe Koch und Stefan Eschler nahmen in ihren Darstellungen \u201cKriegsdienstverweigerung in der DDR. Ein Friedensdienst?\u201d (1999) und \u201cZ\u00e4hne hoch, Kopf zusammenbei\u00dfen\u201d (1994) die Geschichte der Kriegsdienstverweigerung in der DDR genau unter die Lupe. Patrick Bernhards umfangreiche Untersuchung \u201cZivildienst zwischen Reform und Revolution: eine bundesdeutsche Institution im gesellschaftlichen Wandel 1961-1982\u201d (M\u00fcnchen 2005) erfasst und bearbeitet die entscheidenden zwei Jahrzehnte politischer Entscheidungsvorg\u00e4nge und gesetzgeberischer Regelungsvorhaben zum Zivildienst samt ihrer Folgen f\u00fcr die betroffenen Wohlfahrtsverb\u00e4nde und Dienstleistenden. Erg\u00e4nzend dazu kann man die Studie \u201cDer Zivildienst als Sozialisationsinstanz\u201d (<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">1996<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">) von Heinz Bartjes betrachten. Daneben existiert noch die materialreiche wissenschaftliche Dokumentation \u201cWehrpflicht und Gewissen\u201d vom Anwalt und Juristen der Unionsopposition Dieter Blumenwitz im Verfahren zur KDV- und Zivildienstnovellierung 1977\/78 vor dem Bundesverfassungsgericht. Soviel zur nachschlagbaren Quellenlage der Literatur. <\/span><\/span><\/p>\n<h5 class=\"western\" style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">\u201c<span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">diskofo\u201d<\/span><\/span><\/h5>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Unerw\u00e4hnt l\u00e4sst die Autorin das bundesweite Organ der SO, \u201cdiskofo &#8211; diskussionsforum\u201d, das ab 1976 zeitweilig mit 800 bis 1.000 Ex. Auflage erschien und in Bremen mit einfachsten Mitteln redaktionell hergestellt, gedruckt und vertrieben wurde (Streikauflage 1978: 3.000). Es erf\u00fcllte als Mitteilungs- und Diskussionsblatt mit Reportagecharakter gerade 1977\/78 bei der Organisation des bundesweiten Zivildienststreiks gegen den sog. Leber-Iven-Plan eine \u00fcberaus wichtige Funktion. Damals war das inquisitorische KDV-Pr\u00fcfungsverfahren vor\u00fcbergehend ganz ausgesetzt worden und machte dem <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Postkartenverfahren<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> Platz. Jede Gru\u00dfkarte und jeder Brief mit einer Anfrage zur KDV ans staatliche Zivildienstbundesamt wurde als KDV-Antrag registriert und gewertet und f\u00fchrte im Zuge von weiteren gezielten Manipulationen der KDV-Statistik zu einem nur vermeintlichen signifikanten Anstieg der Antr\u00e4ge (<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">70 bis 80.000<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">). Bundesweit <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">streikten<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> &#8211; wie wir damals ermittelten &#8211; etwa 60 % aller im Dienst befindlichen ZDL meist in gr\u00f6\u00dferen Dienststellen, immerhin etwa 15.000 von 25.000, gegen Verschlechterungen im Zivildienst. Zu einer Gro\u00dfdemo in Dortmund mit zentraler Kundgebung konnten 15.000 Menschen mobilisiert werden. Bereits davor wurde im Anschluss an eine Bundesdele-giertenkonferenz der SO in Dortmund mit etwa 100 Teilnehmenden eine symbolische Besetzung des Vinckehofs in Castrop-Rauxel als geplanter ZDL-Sammelunterkunft f\u00fcr einen Tag und eine Nacht organisiert (man setzte die Konferenz dort fort, schlief direkt vor Ort in der Turnhalle und hatte einen Wachdienst eingerichtet). Der Vinckehof galt als zentraler Modellversuch einer <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Gemeinschaftsunterkunft<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> im Zuge des Leber-Iven-Plans, der eine damals SPD-Verteidigungsminister, der andere Beauftragter f\u00fcr den Zivildienst beim zust\u00e4ndigen Ministerium, beide rechte <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Kanalarbeiter<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> bei den Sozialdemokraten. Dort sollten ZDL in gro\u00dfer Zahl zentral untergebracht (<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">kaserniert<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">) und nach Bedarf in mobilen Gruppen in der Region eingesetzt werden. Das Projekt wurde nach massivem politischem und ZDL-Protest schlie\u00dflich aufgegeben, obwohl es anfangs noch mit ersten Einberufenen versucht wurde. Wir machten sogar f\u00fcr das diskofo eine zweiteilige Reportage \u00fcber die Lage vor Ort, interviewten den staatlichen Zivildienstgruppenleiter und einige der ZDL-Kollegen. Diesmal schliefen wir offiziell als G\u00e4ste in einem der Mehrbettzimmer. ZDL zu kasernieren klappte schon zu Beginn der 70er Jahre nicht, als dies auf \u00e4hnliche Weise in Schwarmstedt bei Hannover versucht wurde. Damals vermittelte Pastor Finckh bereits im Konflikt zwischen Staat und protestierenden EDLern. Man versuchte es nach 1978 nie wieder. Der Leber-Iven-Plan, den Zivildienst zur <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">l\u00e4stigen Alternative<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> auszugestalten, der auch noch weitere gravierende Verschlechterungen vorsah, wurde stillschweigend ad acta gelegt. Die perspektivisch angestrebte, grundgesetzwidrige, deutliche Verl\u00e4ngerung des Zivildienstes auf 18 Monate oder sogar 24 Monate sollte als Probe auf die Ernsthaftigkeit der Gewissensentscheidung des Einzelnen gelten, daf\u00fcr auch erhebliche zeitliche <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Nachteile<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> in Kauf zu nehmen. Sie konnte sich jedoch politisch nicht durchsetzen und w\u00e4re mit Fl\u00e4chenstreiks der ZDL beantwortet worden. <\/span><\/span><\/p>\n<h5 class=\"western\" style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Einflussnahme von K-Gruppen auf die Zivildienstpolitik<\/span><\/span><\/h5>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">In den 1970er Jahren, das sieht die Schreiberin nicht korrekt, gab es noch eine bestimmte Einflussnahme auch von K-Gruppen (KB, KBW) auf die Zivildienstpolitik, besonders auch beim ersten Kasernierungsversuch. Die SO war praktisch vom Verband der KDVer (VK) (ab 1974 mit der DFG fusioniert zur DFG-VK) gegr\u00fcndet worden als ihr politischer Arm und Ableger im Ersatz-, sp\u00e4ter Zivildienst, orientiert an der DKP. Um Einfluss auf ihre F\u00fchrung wurde von verschiedenen Gruppen hart gek\u00e4mpft und dabei spielte der Kommunistische Bund (<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">KB-Nord<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">) nicht nur <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">angeblich<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">, sondern tats\u00e4chlich eine nicht unwichtige Rolle. Die redegewandten Hamburger KBler Sielaff und Hellmann waren eine Zeitlang SO-Bundessprecher. Auf dem Bundeskongress 1976 in Frankfurt im Saal der Jugendherberge am Mainufer, wurde sozusagen die DFG-VK mit ihrem bestimmenden Einfluss auf die SO und der Fixierung auf eine KSZE-Abr\u00fcstungskampagne per Abstimmung zur\u00fcckgedr\u00e4ngt, faktisch wurden ihre Vertreter in der SO-F\u00fchrung wie der Zivildienstreferent der DFG-VK <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">entmachtet<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> und das diskofo in die redaktionelle Zust\u00e4ndigkeit der Bremer SO-Gruppe gegeben, die ein ge\u00e4ndertes tragf\u00e4higes Basiskonzept f\u00fcr das Bundesorgan als Antrag zur Beratung vorgelegt hatte. Dabei sollten die Gruppen mehr zu Wort kommen, eigene Artikel schreiben und es sollte mehr den Berichten aus Zivildienststellen und \u00fcber Konflikte in Dienststellen Raum gegeben werden, was dann auch zunehmend gut funktionierte. Eine redaktionelle Vorgabe an die Qualit\u00e4t der Beitr\u00e4ge gab es so gut wie nicht. Alle strengten sich sichtlich an. Nur einmal kam es zu einer ernsten Kontroverse, weil wir von der Redaktion es ablehnten, auch im diskofo den umstrittenen Buback-Nachruf eines <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">G\u00f6ttinger Mescalero<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> abzudrucken. Die Ausrichtung der SOdZDL wurde nun deutlich antimilitaristischer. <\/span><\/span><\/p>\n<h5 class=\"western\" style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Basisorientiert<\/span><\/span><\/h5>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Es stimmt nicht, dass die SOdZDL zu jener Zeit <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">hierarisch<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> gegliedert oder organisiert war, eher war sie produktiv <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">chaotisch<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">. Sie war eine durch und durch basisorientierte Organisation mit demokratischem Delegiertenprinzip von unten. Neben den Bundestreffen gab es noch regionale Treffen wie z. B. im Norden, meistens in Hamburg in der ESG, wo Gruppen aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen zusammen kamen. Ohne die Aktiven des KB, die sich weitgehend an die Spielregeln hielten, h\u00e4tte es 1978 keinen bundesweiten Zivildienst-Streik gegeben. Es gab andere Gruppen mit anderen Ausrichtungen, von anarchopazifistisch, antimilitaristisch-pazifistisch bis spontaneistisch und gewerkschaftlich-syndikalistisch, wie sich z. B. die Bremer Gruppe verstand. Ein buntes, vielf\u00e4ltiges, horizontales Bild, aber keine <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Hierarchie<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">. Man versuchte anfangs noch, als ZDL Mitglied in der Gewerkschaft \u00d6TV (heute ver.di) zu werden, was diese jedoch per Bundesbeschluss ablehnte, da ZDL parallel zu wehrpflichtigen Soldaten in einem <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">besonderen Gewaltverh\u00e4ltnis<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> zum Staat st\u00fcnden, was dies nicht erlaube (\u00e4hnlich wie Beamte). Politische Bet\u00e4tigung im Zivildienst war wie pazifistisches Agitieren genauso wie bei der Bundeswehr verboten. ZDL durften nicht im p\u00e4dagogischen Bereich mit <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">normalen<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden, es sei denn diese waren schwer k\u00f6rperlich und geistig behindert (eine besondere Diskriminierung der Betroffenen). Streiken war verboten. An der Basis gab es vielf\u00e4ltige Formen der Zusammenarbeit und Solidarit\u00e4t mit Vertreter*innen der DGB-Jugend, Gewerkschaft \u00d6TV oder jenen, in deren Zust\u00e4ndigkeitsbereichen ZDL Dienst leisteten (z. B. Gartenbau) und dabei wie in Krankenh\u00e4usern versteckt h\u00e4ufig Planstellen <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">besetzten<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">. Die SO war so gesehen \u00fcber viele Jahre ersatzweise die <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Gewerkschaft<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> der ZDL, bei deren Aktivit\u00e4ten es auch immer um das Erreichen und Verteidigen materieller Forderungen und Proteste und Widerstand gegen Disziplinar- und Zwangsma\u00dfnahmen ging. Nicht selten waren Dienststellen-Beauftragte f\u00fcr Zivis ehemalige Typen vom Bund, die meinten, sie m\u00fcssten den Schleifer raush\u00e4ngen. Wir waren in Bremen mit die ersten, die eine regelm\u00e4\u00dfige ZDL-Beratung der SO anboten, die viel genutzt wurde. Die SO war Mitgliedsverband der Zentralstelle KDV, was ihre Position st\u00e4rkte, und hatte \u00fcber vorgeschlagene ZDL sogar einen <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Sitz<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> im staatlichen Zivildienstbeirat. <\/span><\/span><\/p>\n<h5 class=\"western\" style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Schwerpunkt Antimilitarismus<\/span><\/span><\/h5>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Nach 1978 trat der antimilitaristische Schwerpunkt in der SO noch st\u00e4rker in den Vordergrund. Die N\u00fcrnberger Gruppe \u00fcbernahm das Bundesorgan und benannte es nach einiger Zeit von diskofo um in \u201cAusbruch &#8211; Orkan der SOdZDL\u201d. Seit dem praktizierten neuen Konzept 1976 wurde dem Thema Totalverweigerung (TV) breiter Raum gegeben. Dar\u00fcber erf\u00e4hrt man nichts N\u00e4heres aus Anne Niezgodkas Beitrag. Dem viel und kontrovers diskutierten Aufsatz des HSFK-Friedensforschers Egbert Jahn <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Hat der Zivildienst eine Funktion f\u00fcr die Friedensbewegung?<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> in der \u201cantimilitarismus information\u201d (ami-paper) war schon 1975 eine gedankliche Initialz\u00fcndung zugefallen. Die politischen Total- und Zivildienstverweigerer, damals vielleicht 15 bis 20 an der Zahl, (schon 1971 der Jungdemokrat Peter Rath, Dieter Sch\u00f6ffmann und Sigi Rupnow von der 1974 gestarteten Internationalen Kollektiven Widerstandskampagne gegen die Wehrpflicht und Ersatzdienste u. a.), brachten neuen Schwung und Gehalt in die Diskussion, vor allem wurde im Kern eine kritische Zivildienstanalyse betrieben, durch die der wahre Charakter des staatlichen Zivildienstes als sozialem Zwangs- und Hilfsdienst im Kriegsfall offengelegt wurde. Unterst\u00fctzt wurde dies auch von dem ehemaligen Bekennende Kirche-Pfarrer i. R. Heinrich Gri\u00dfhammer in Niddatal und seinen Mitstreitern durch sein kleines, aber wichtiges TVer-Mitteilungsblatt \u201cDie Nachrichten\u201d. Er griff immer wieder die staatsabh\u00e4ngige Amtskirche scharf an, ihre m\u00e4nnliche Jugend widerstandslos der Wehrpflicht auszuliefern. <\/span><\/span><\/p>\n<h5 class=\"western\" style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Zivildienst\u00fcberwachung und zivil-milit\u00e4rische Pl\u00e4ne<\/span><\/span><\/h5>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">In Bremen verlegten wir uns von 1980 bis 1986 in Kooperation mit dem evangelischen Landeskirchlichen KDV-und Zivildienstbeauftragten in der EAK u. a. auf die Bildungsarbeit zu diesem Thema (<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Gewissen im Ernstfall<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">) bei Zivildienst-Ab-R\u00fcstzeiten. Immer mehr Zivildienstleistende verweigerten noch im Zivildienst oder danach als <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Ehemalige<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> in \u00f6rtlichen Aktionen wie im Mai 1980 in Bremen (Zivildienstausweise und sonstige Wehrpflicht-Dokumente in Kunstharz gegossen und \u00f6ffentlich ausgestellt) die Zivildienst\u00fcberwachung, in der eine Voraussetzung f\u00fcr die zivile und zivil-milit\u00e4rische Einplanung in die NATO-Atomkriegsszenarien des Kalten Kriegs erkannt und abgelehnt wurde (die GWR berichtete damals). Die konservativ-liberale Regierung seit 1982 hatte es u. a. mit j\u00fcngeren dynamischen Typen wie dem Zivildienst-Bundesbeauftragten Peter Hintze geschafft, die <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Unruhe<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> im Zivildienst trotz deutlich mehr Zivis im Dienst und Kritik an ihm weitgehend zu befrieden und zu entsch\u00e4rfen. Es erwies sich auch in der Breite als nicht unkluger, entpolitisierender Schachzug, die Wehrpflicht 2011 bis auf weiteres <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">auszusetzen<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">, was den nur noch 9- bzw. 6-monatigen Zivildienst in seiner finalen Sinngebung als <\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Lerndienst<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201d<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> beendete. Bzw. durch einen Bundesfreiwilligendienst f\u00fcr alle Altersgruppen bis zu 24 Monaten ersetzte, in dem nach Auskunft der Bundesregierung von 2015 knapp 39.000 Helfende Dienste leisteten. Daf\u00fcr hatten kirchliche Betreuungseinrichtungen (KAK, EAK) und menschenrechtliche Organisationen (Zentralstelle KDV, Grundrechtekomitee, Humanistische Union) fast alle fr\u00fcheren radikalen Forderungen der SO \u00fcbernommen bis hin zur Abschaffung der Wehrpflicht und des Zivildienstes in seiner surrogat\u00e4ren, einem Friedensdienst entgegen gesetzten Form (<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201c<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"><i>Das Gegenteil von Krieg ist nicht Frieden, sondern Friedensdienst.<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>\u201d<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\"> E. Rosenstock-Huessy). W\u00e4hrend sich die DFG-VK damit noch lange schwer tat und ihre Funktion\u00e4re im Vorstand sich nicht zu einer Totalverweigerungs-Kampagne durchringen konnten, davon gro\u00dfe Nachteile f\u00fcr ihre Existenz bef\u00fcrchteten. Nicht vergessen werden darf, dass es durch die jahrzehntelangen Verweigerungen zwischen 1,5 und 2 Millionen Kriegsdienst-verweigerer in der BRD-Gesellschaft geben d\u00fcrfte, davon eine erhebliche Zahl schon im Rentenalter und Gro\u00dfv\u00e4ter. Rotes Gro\u00dfv\u00e4terchen, erz\u00e4hl uns vom Zivildienst<\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u2026<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: right;\" align=\"justify\"><strong><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"en-US\">Elmar Klink<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antimilitaristische Geschichtsschreibung von unten ist wichtig. Einen Beitrag dazu hat Anne Niezgodka vom Duisburger Archiv f\u00fcr alternatives Schrifttum (afas) mit ihrem GWR 424-Artikel \u201cDie Vermehrung der Dr\u00fcckeberger. Erinnerung an die Geschichte der Soelbstorganisation der Zivildienstleistenden\u201d geleistet. 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