{"id":17592,"date":"2018-09-01T00:00:00","date_gmt":"2018-08-31T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2018\/09\/bjoern-hoeckes-faschistischer-fluss\/"},"modified":"2022-07-26T13:56:29","modified_gmt":"2022-07-26T11:56:29","slug":"bjoern-hoeckes-faschistischer-fluss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2018\/09\/bjoern-hoeckes-faschistischer-fluss\/","title":{"rendered":"Bj\u00f6rn H\u00f6ckes faschistischer Fluss"},"content":{"rendered":"<p>Das Buch erschien kurz nach dem einstimmigen Beschluss des Bundesvorstandes der AfD, gegen H\u00f6cke nicht weiter mit einem Parteiausschlussverfahren vorzugehen. Im folgendem werde ich auf das Buch eingehen, die Zahlen in den Klammern beziehen sich auf die Buchseiten.<\/p>\n<h3>W\u00f6lfe mitten im Mai (Degenhardt)<\/h3>\n<p>2017 hatte ein parteiinternes Papier unter ausdr\u00fccklichem Hinweis auf meine Recherchen zu neonazistischen Texten unter dem Pseudonym Landolf Ladig den Parteiausschluss begr\u00fcndet. Nach \u00fcber einem Jahr verwarf das Landesschiedsgericht den Antrag des Bundesvorstandes nach Parteiausschluss &#8211; die Ablehungsbegr\u00fcndung wurde nie \u00f6ffentlich gemacht.<\/p>\n<p>Nur wenige Wochen nach dem Freifahrtschein durch den Bundesvorstand im Mai 2018 scheint H\u00f6cke den n\u00e4chsten Schritt in seiner faschistischen Agenda zu gehen: das mehr als nur implizite Infragestellen des Gewaltmonopols des Staates. H\u00f6cke erkl\u00e4rte am 17. Juni 2018 den Volksaufstand 1953 in der DDR zum Vorbild und posierte dabei auf einem Bild vor Steine schmei\u00dfenden Demonstranten, mit dem zu einer Kundgebung am 17. Juni 2018 geworben wurde. Hier erkl\u00e4rte H\u00f6cke, dass die Zeit des Redens vorbei sei, er gab der Polizei &#8222;f\u00fcnf Minuten&#8220; Zeit, die weit entfernte Gegenkundgebung aufzul\u00f6sen und unterbrach seine Rede. Ein Pulk der AfD setzte sich bedrohlich in Richtung Gegenkundgebung in Bewegung. Diese packte die Sachen, H\u00f6cke ging wieder ans Mikro und sagte, manchmal m\u00fcsse man das Recht in die eigenen H\u00e4nde nehmen, die Polizei sei von ihren F\u00fchrern verlassen worden, man m\u00fcsse sie darin unterst\u00fctzen, das Recht umzusetzen.<\/p>\n<p>Im selben Monat erkl\u00e4rte H\u00f6cke beim Kyffh\u00e4usertreffen, dass nun die Zeit des Wolfes sei. Wenn eine AfD-Demo behindert werde, w\u00fcrde der Polizei fortan f\u00fcnf Minuten Zeit gegeben, danach werde die Demo beendet und tausend Patrioten w\u00fcrden im R\u00fccken der Gegendemonstranten auftauchen. Schon zuvor hatte H\u00f6cke die Bundespolizei aufgefordert ihren Vorgesetzten nicht mehr zu folgen, mit der Drohung, dass sie nach der Macht\u00fcbernahme &#8222;des Volkes&#8220; zur Rechenschaft gezogen werden w\u00fcrden.<\/p>\n<p>In seinem Buch geht H\u00f6cke in eigenen Kapiteln auf die &#8222;Volksopposition&#8220; (zu der er auch &#8222;remonstrierende&#8220; Beamte z\u00e4hlt) und die Renovation (sprich &#8222;Revolution&#8220;) ein. Diese Kapitel sind gepr\u00e4gt durch ein explizit machiavellistisches Politikverst\u00e4ndnis, welches v\u00f6lkisch gef\u00fcllt wird.<\/p>\n<h3>Machiavelli: Identit\u00e4r mit seinen Folterern<\/h3>\n<p>H\u00f6ckes faschistische Agenda l\u00e4sst sich als ein v\u00f6lkischer Machiavellismus beschreiben. Zu den machiavellistischen Elementen z\u00e4hlen u.a.<\/p>\n<ol>\n<li>der Verfassungskreislauf als Geschichtsrad;<\/li>\n<li>die Bejahung von Grausamkeit als politisches Mittel und die Ablehnung von moralischen Ma\u00dfst\u00e4ben;<\/li>\n<li>die Annahme einer Machtenergie (&#8222;virt\u00f9&#8220;), die im Volk vorhanden sei, sich aber in einzelnen F\u00fchrern (&#8222;uomo virtuoso&#8220;) besonders manifestiert;<\/li>\n<li>eine Geschlechterpolarit\u00e4t, die durch das Herkules-Bild symbolisiert wird.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die faschistische Ideologie, sei es die von Benito Mussolini, sei es die von Carl Schmitt, bezieht sich explizit auf Machiavellis ber\u00fcchtigtes &#8222;Il Prinicpe&#8220; von 1513. Machiavelli, eigentlich ein republikanischer Verteidiger der st\u00e4dtischen Freiheit gegen die entm\u00fcndigende Monarchie, wurde nach der Einnahme von Florenz durch die Medici in den Kerker geworfen und mehrfach gefoltert. In der Philosophiegeschichte spielt das keine Rolle, obwohl registriert wurde, dass sein direkt nach der Folter hektisch heruntergeschriebenes, d\u00fcnnes B\u00fcchlein mit seiner monarchistischen Ausrichtung extrem von seinem republikanischen Gesamtwerk abwich.<\/p>\n<p>Heute wissen wir, dass Folter traumatisiert und dass ein m\u00f6glicher Effekt von Folter in der Identifikation mit dem Aggressor besteht. Man versucht, die unertr\u00e4gliche Ohnmachtserfahrung durch ein Andocken an die als unendlich empfundene Macht des T\u00e4ters zu \u00fcberwinden, man m\u00f6chte identit\u00e4r mit seinem Aggressor werden. Der Psychoanalytiker Arno Gr\u00fcn spricht von einer &#8222;Identifikation&#8220; mit den Posen des Aggressors. Dies k\u00f6nnte die Relevanz des Posens von faschistischen Identifikationsfiguren erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Indem der politische Theoretiker Machiavelli mit &#8222;Il Principe&#8220; sein Foltertrauma verarbeitet, k\u00f6nnen wir auf die dargelegten Wirkmechanismen zur\u00fcckgreifen, wie beispielsweise auf den zentralen Begriff der &#8222;virt\u00f9&#8220;, einer m\u00e4nnlich konnotierten Macht, die sowohl in einem Volk, als auch konzentriert in Staatsgr\u00fcndern erhalten sein kann. H\u00f6cke bezieht sich explizit auf &#8222;virt\u00f9&#8220; und den &#8222;uomo virtuoso&#8220;. Durch die Gewaltf\u00f6rmigkeit unserer Gesellschaft und der generationen\u00fcbergreifenden Tradierung von Gewalterfahrungen ist die &#8222;virt\u00f9&#8220; nicht einfach nur ein Gespinst, sondern ein reales Ph\u00e4nomen, welches machttechnisch genutzt werden kann.<\/p>\n<p>Die Wirkm\u00e4chtigkeit von &#8222;virt\u00f9&#8220; ist jedoch nur solange real, wie sie durch Gewalt produziert wird &#8211; sie ist im wahrsten Sinne des Wortes &#8222;virtuell&#8220;, kann aber Millionen von Menschen real das Leben kosten.<\/p>\n<h3>Verfassungskreislauf und Geopolitik<\/h3>\n<p>Der Geschichtslehrer H\u00f6cke geht mit Machiavelli und Polybius von einem Verfassungskreislauf aus. Die Herrschaftsformen w\u00fcrden \u00fcber ihre Verfallsformen zu neuen Herrschaftsformen f\u00fchren: Alleinherrschaft (Verfall: Tyrannis) =&gt; Herrschaft der Vielen (Verfall: Oligarchie) =&gt; Volksherrschaft (Verfall: Ochlokratie) =&gt; Alleinherrschaft \u0085Aktuell befinden wir uns nach H\u00f6cke &#8222;im letzten Degenerationsstadium&#8220; der Demokratie, in der Ochlokratie (225ff.). Nach dieser Logik geht H\u00f6cke beim neuen System von einer Alleinherrschaft (Pr\u00e4sidialdemokratie mit Notstandsgesetzen? Diktatur?) aus. Auf die Frage, ob ein Volk sich selber aus dem Sumpf ziehen k\u00f6nne, antwortet H\u00f6cke mit Machiavelli: Nur ein &#8222;uomo virtuoso&#8220; k\u00f6nne &#8222;als alleiniger Inhaber der Staatsmacht ein zerr\u00fcttetes Gemeinwesen wieder in Ordnung bringen&#8220; (286).<\/p>\n<p>H\u00f6cke strebt die Ersetzung der sogenannten &#8222;Neuen Weltordnung&#8220; (NWO) durch eine Aufteilung in kulturidentischen Gro\u00dfr\u00e4umen an. H\u00f6cke will seine Version eines verk\u00fcrzten Antikapitalismus mit einer geostrategischen Gro\u00dfraumpolitik verwirklichen und st\u00fctzt sich dabei ausdr\u00fccklich auf Carl Schmitts &#8222;Interventionsverbot raumfremder M\u00e4chte&#8220; von 1939 (283).<\/p>\n<p>Dieses sei zu erg\u00e4nzen um das &#8222;Investitionsverbot raumfremden Kapitals&#8220; und das &#8222;Migrationsverbot raumfremder Bev\u00f6lkerungen&#8220;. Bereits 2016, w\u00e4hrend der Etablierung des &#8222;Herkules-Kreises&#8220;, hatte H\u00f6cke dieses dreifache Gro\u00dfraum-Verbot gefordert, es findet sich aber schon l\u00e4nger in der neonazistischen Szene, zum Beispiel bei der NVP \u00d6sterreich. Innerhalb des europ\u00e4ischen Gro\u00dfraums w\u00e4re Deutschland das Kraftzentrum, von dem die Direktive zur Zur\u00fcckdr\u00e4ngung des Islams bis zum Bosporus ausginge, forderte H\u00f6cke 2018. Ist der Islam erst wieder auf &#8222;seinen&#8220; Raum zur\u00fcckgedr\u00e4ngt, hofft H\u00f6cke auf eine solide Zusammenarbeit mit dem islamischen Gro\u00dfraum. Aufgrund der engen Zusammenarbeit muslimischer Kr\u00e4fte und M\u00e4chte mit dem Kaiserreich und dem Dritten Reich habe Deutschland im Orient einen guten Ruf, dies w\u00e4re ein guter &#8222;Modus vivendi&#8220; (194).<\/p>\n<p>Ein \u00e4hnlicher &#8222;Modus vivendi&#8220; zum Judentum findet sich nicht, Judentum und Christentum seien &#8222;antagonistische Kr\u00e4fte&#8220;.<\/p>\n<h3>Moral und Grausamkeit<\/h3>\n<p>Die Errichtung dieses neuen Systems werde Generationen dauern und die Deutschen w\u00fcrden durch ein &#8222;tiefes Tal&#8220; gehen. Brandige Glieder k\u00f6nnten nicht mit Lavendelwasser kuriert, sondern nur &#8222;durch gewaltsamste Verfahren reorganisiert werden&#8220;, zitierte H\u00f6cke bereits 2014 in einem Interview in der &#8222;Blauen Narzisse&#8220; den Philosophen Hegel. Hegel hatte mit diesen S\u00e4tzen Machiavellis &#8222;Il Principe&#8220; verteidigt. Allerdings hatte H\u00f6cke im Interview einen Nebensatz gestrichen, der f\u00fcr Hegel relevant war: &#8222;ein Zustand, worin Gift, Meuchelmord gew\u00f6hnliche Waffen geworden sind, vertr\u00e4gt keine sanften Gegenversuche&#8220; legitimierte Hegel zwischen den S\u00e4tzen zum &#8222;Lavendelwasser&#8220; und zum &#8222;gewaltsamsten Verfahren&#8220;.<\/p>\n<p>F\u00fcr H\u00f6cke ist dieser &#8222;gew\u00f6hnliche Zustand&#8220; von &#8222;Gift und Meuchelmord&#8220; des 15. Jahrhunderts anscheinend eine aktuell gegebene Tatsache.<\/p>\n<p>In seinem Buch taucht dieses Hegel-Zitat wieder auf (254). H\u00f6cke wird dort konkreter: Die Ma\u00dfnahmen, die ergriffen werden m\u00fcssten, w\u00fcrden unseren &#8222;eigentlichen Moralvorstellungen zuwider laufen&#8220;.<\/p>\n<p>Er spricht von einer notwendigen &#8222;wohltemperierten Grausamkeit&#8220; und zitiert damit Peter Sloterdijk. Sloterdijk meinte damit die Grausamkeit der Zur\u00fcckweisung von Gefl\u00fcchteten wie in Kanada, H\u00f6cke zielt hingegen auf ein &#8222;gro\u00dfangelegtes Remigrationsprojekt&#8220;, also auf Grausamkeiten ganz anderer Dimension, und stellt klar: &#8222;existenzbedrohende Krisen erfordern au\u00dfergew\u00f6hnliches Handeln. Die Verantwortung daf\u00fcr tragen dann diejenigen, die die Notwendigkeit dieser Ma\u00dfnahmen mit ihrer uns\u00e4glichen Politik herbeigef\u00fchrt haben.&#8220; (255) Dies ist vielleicht der erschreckendste Satz in H\u00f6ckes Interview: Die Ank\u00fcndigung von Grausamkeit wird mit der vollst\u00e4ndigen Verneinung der Verantwortung f\u00fcr das eigene unmoralische Verhalten verbunden. Es sollte aufhorchen lassen, wenn Parteifunktion\u00e4re wie H\u00f6cke immer wieder sagen, die Zeit der Rechtfertigung sei vorbei. Bereits in der AfD-Polemik gegen &#8222;Gutmenschen&#8220; steckt diese h\u00f6hnische Gewaltbereitschaft goebbelscher Propaganda. Die innerstaatliche Feinderkl\u00e4rung (Carl Schmitt) ist bei H\u00f6cke schnell gemacht: Der &#8222;Feind&#8220;, das sei der &#8222;Menschenrechtsextremismus&#8220;, wie H\u00f6cke in seiner Literaturempfehlung einer Schrift des AfD-Antisemiten Wolfgang Gedeon 2015 klarstellte. Gedeon verweise &#8222;auf die existentielle Bedrohung der europ\u00e4ischen V\u00f6lker und ihrer Kulturen. In der notwendigen Klarheit benennt er den Feind unserer Freiheit in Vielfalt: Es ist die gro\u00dfe Gleichschaltung in Form des Menschenrechts- und Religionsextremismus.&#8220; (H\u00f6cke, Facebook-Eintrag vom 7.12.2015)<\/p>\n<h3>Geschlechterpolarit\u00e4t<\/h3>\n<p>H\u00f6cke will nicht nur den Islam aus Europa verdr\u00e4ngen, sondern auch &#8222;Gendermainstream vertreiben&#8220; &#8211; auch hier also k\u00f6nnen wir uns auf &#8222;wohltemperierte Grausamkeiten&#8220; einstellen.<\/p>\n<p>In Machiavellis &#8222;Il Principe&#8220; wird die Geschlechterpolarit\u00e4t symbolisiert durch Herkules und durch die Schicksalsg\u00f6ttin Fortuna, welche man beim Schopfe packen und pr\u00fcgeln m\u00fcsse.<\/p>\n<p>H\u00f6cke geht ebenfalls von &#8222;wesensm\u00e4\u00dfigen&#8220; Unterschieden aus. &#8222;Kultiviert&#8220; werden m\u00fcsse bei der Frau &#8222;Intuition, Sanftmut und Hingabe&#8220;, beim Mann &#8222;Wehrhaftigkeit, Weisheit und F\u00fchrung&#8220;. Wir h\u00e4tten heute &#8222;grundfalsche Vorstellungen vom Patriarchat&#8220;: &#8222;Das durchaus legitime Infragestellen der m\u00e4nnlichen Superiorit\u00e4t wird in der idealtypischen Ehe von einer gro\u00dfen Loyalit\u00e4t der Frau aufgehoben.&#8220; \u00c4u\u00dferlichkeiten wie T\u00e4towierungen und Dreitagebart reichten &#8222;nicht aus, um wieder zu einer nat\u00fcrlichen M\u00e4nnlichkeit zu gelangen&#8220;, dieser m\u00fchselige Weg w\u00fcrde &#8222;mindestens ein, zwei Generationen dauern&#8220;. Ein Mann d\u00fcrfe \u00fcber den &#8222;respektablen Einsatz f\u00fcr die Familie&#8220; nicht &#8222;den Blick auf das Gro\u00dfe nicht verlieren&#8220;. Aus der Familie wachse dem Mann die &#8222;Kraft zu, um auf den politischen Marktplatz hinauszutreten&#8220;.<\/p>\n<p>Dies gelte jedoch nur f\u00fcr eine elit\u00e4re Minderheit der M\u00e4nner (&#8222;Tat-Elite&#8220; \/ &#8222;Uomo virt\u00f9oso&#8220;), die Mehrzahl der M\u00e4nner w\u00fcrden mit den Worten des NS-Propaganda-Journalisten Fernau &#8222;Sacktr\u00e4ger&#8220; bleiben. (115)<\/p>\n<h3>Zum Umgang mit der AfD<\/h3>\n<p>H\u00f6ckes &#8222;Fl\u00fcgel&#8220; ist in der AfD kontinuierlich auf dem Vormarsch. Doch der Parteiapparat ist nur ein Bestandteil seiner &#8222;Volksopposition&#8220;.<\/p>\n<p>Weitere &#8222;Fronten&#8220; seien die Bewegung auf der Stra\u00dfe (PEGIDA) und der &#8222;Staats- und Sicherheitsapparat&#8220; (233), den H\u00f6cke mehrfach teils unter Drohung dazu aufrief, den Vorgesetzten nicht mehr zu folgen. Ich hatte immer wieder auf die Schriften unter dem Pseudonym &#8222;Landolf Ladig&#8220; (vgl. Artikel in GWR 423) hingewiesen, die in den neonazistischen Magazin von H\u00f6ckes Nachbarn und Bekannten Thorsten Heise erschienen, also des militant neonazistischen Fl\u00fcgels der NPD.<\/p>\n<p>Ladig hatte die nationale Bewegung auf eine kommende Revolution eingeschworen, um die &#8222;raumorientierte&#8220; Wirtschaftspolitik des Nationalsozialismus wieder einzuf\u00fchren, deren &#8222;organische Marktwirtschaft&#8220; feierte er dort als &#8222;erste Antiglobalisierungsbewegung&#8220;. Die AfD darf nicht weiter als &#8222;rechtspopulistisch&#8220; oder &#8222;nationalkonservativ&#8220; verharmlost werden.<\/p>\n<p>Mit der Rehabilitation H\u00f6ckes ist die AfD faschistoid, denn die Tendenz in der AfD geht in Richtung H\u00f6cke, also Faschismus. Faschistoide Parteien geh\u00f6ren so weit es geht aus dem \u00f6ffentlichen Raum verbannt und bek\u00e4mpft.<\/p>\n<p><b>Andreas Kemper<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Buch erschien kurz nach dem einstimmigen Beschluss des Bundesvorstandes der AfD, gegen H\u00f6cke nicht weiter mit einem Parteiausschlussverfahren vorzugehen. Im folgendem werde ich auf das Buch eingehen, die Zahlen in den Klammern beziehen sich auf die Buchseiten. W\u00f6lfe mitten im Mai (Degenhardt) 2017 hatte ein parteiinternes Papier unter ausdr\u00fccklichem Hinweis auf meine Recherchen zu &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2018\/09\/bjoern-hoeckes-faschistischer-fluss\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Bj\u00f6rn H\u00f6ckes faschistischer Fluss - graswurzelrevolution","description":"Das Buch erschien kurz nach dem einstimmigen Beschluss des Bundesvorstandes der AfD, gegen H\u00f6cke nicht weiter mit einem Parteiausschlussverfahren vorzugehen. 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