{"id":19032,"date":"2018-12-21T10:42:36","date_gmt":"2018-12-21T08:42:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/?p=19032"},"modified":"2019-01-29T21:40:01","modified_gmt":"2019-01-29T19:40:01","slug":"im-aufwind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2018\/12\/im-aufwind\/","title":{"rendered":"Im Aufwind"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Wenige Minuten sp\u00e4ter setzt sich der fr\u00f6hliche und energiegeladene Zug aus tausenden Menschen \u00fcber die Felder in Bewegung. Das Ziel sind die 15 Kilometer entfernten Gleise der Hambach-Bahn, \u00fcber die t\u00e4glich tonnenweise Braunkohle aus dem Tagebau in die naheliegenden Kraftwerke transportiert wird.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Das B\u00fcndnis Ende Gel\u00e4nde hatte erneut zu einer Aktion zivilen Ungehorsams, einer Massenblockade von Kohleinfrastruktur, aufgerufen und in einem \u00f6ffentlichen Aufruf angek\u00fcndigt, sich \u201eder geplanten Zerst\u00f6rung des Hambacher Forstes entgegenzustellen und den reibungslosen Ablauf im Betrieb des Rheinischen Reviers m\u00e4chtig durcheinander zu bringen\u201c. Ziel war es, \u201eein Zeichen gegen den weiteren Abbau und die Verbrennung von Kohle, eine der entscheidenden Ursachen f\u00fcr die globale Klimaerw\u00e4rmung und ihre dramatischen Folgen\u201c zu setzen.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_19198\" aria-describedby=\"caption-attachment-19198\" style=\"width: 320px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/320px-Ende_Gel\u00e4nde_-_Gold_Finger_27-10-2018_03.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-19198\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/320px-Ende_Gel\u00e4nde_-_Gold_Finger_27-10-2018_03.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/320px-Ende_Gel\u00e4nde_-_Gold_Finger_27-10-2018_03.jpg 320w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/320px-Ende_Gel\u00e4nde_-_Gold_Finger_27-10-2018_03-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-19198\" class=\"wp-caption-text\">Der goldene Finger von Ende Gel\u00e4nde (27.10.2018) &#8211; Foto: Leonhard Lenz (CC0 1.0)<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Die politische Ausgangslage f\u00fcr die Ende-Gel\u00e4nde-Aktion war komplex: In den Wochen vor der Aktion hatte die drohende Rodung der verbleibenden Fl\u00e4che des Hambacher Forsts zu Gunsten einer Ausdehnung des Braunkohletagebaus Hambach eine unerwartet starke Protestwelle ausgel\u00f6st. Relativ kurz vor dem geplanten Datum der Ende-Gel\u00e4nde-Aktion hatte ein Gericht die weitere Rodung und damit auch die R\u00e4umung des Hambacher Forsts vorl\u00e4ufig gestoppt \u2013 ein gro\u00dfer Erfolg f\u00fcr die Klimabewegung [die GWR berichtete]. Gleichzeitig tagte schon die Kohle-Kommission, die den Regierungsauftrag hat, einen Fahrplan f\u00fcr den Kohleausstieg in Deutschland zu entwickeln. W\u00fcrden sich in dieser Situation viele motivieren lassen, Ende Oktober an der Ende Gel\u00e4nde Aktion teilzunehmen? W\u00fcrde sich der Sinn der Aktion \u00f6ffentlich gut vermitteln lassen?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Daneben zeichnete sich im Vorfeld der Aktion ab, dass voraussichtlich mit erheblicher Repression seitens der eng mit RWE verbundenen Landesregierung Nordrhein-Westfalen und ihrer Beh\u00f6rden zu rechnen sein w\u00fcrde. So bot die Versammlungsbeh\u00f6rde Ende Gel\u00e4nde keine auch nur ansatzweise akzeptable Fl\u00e4che f\u00fcr ein Camp an; bis wenige Tage vor der Aktion war daher unklar, an welchem Ort die Aktivist*innen schlafen w\u00fcrden. Zus\u00e4tzlich hatte RWE \u2013 wie auch schon bei fr\u00fcheren Aktionen und Camps \u2013 Druck auf lokale Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer*innen ausge\u00fcbt, ihre Fl\u00e4chen nicht f\u00fcr Klimaproteste zur Verf\u00fcgung zu stellen. Dies erschwerte die Suche nach einer Campfl\u00e4che zus\u00e4tzlich.<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">Und dann? <\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Dann kamen ca. 6.500 Aktivist*innen \u2013 mehr als bei allen vorherigen Aktionen von Ende Gel\u00e4nde. Unter den Aktivist*innen waren viele Leute aus dem europ\u00e4ischen Ausland und \u2013 so legt es zumindest die interne Auswertung von Ende Gel\u00e4nde nahe \u2013 etliche Leute, die zum ersten Mal an einer solchen Aktion teilnahmen. Zum ersten Mal hatte Ende Gel\u00e4nde einen Sonderzug organisiert, der von Prag losfuhr und nach mehreren Zwischenstopps ungef\u00e4hr 1.000 Menschen ins Rheinland brachte. Auf einem privaten Grundst\u00fcck, das allerdings in einiger Distanz von den Zielorten der Blockaden und auf der anderen Seite einer Autobahn lag und deswegen nicht der bevorzugte Ort von Ende Gel\u00e4nde war, wurde in k\u00fcrzester Zeit ein funktionierendes Camp aufgebaut. Und am Ende schafften es ungef\u00e4hr 2.000 Leute auf die Gleise der Hambach-Bahn, trotz Bem\u00fchens der Polizei, sie daran zu hindern, und blockierten diese f\u00fcr mehr als 24 Stunden. Medien berichteten lokal wie bundesweit \u2013 teilweise mit sp\u00fcrbarer Sympathie f\u00fcr die Aktion, teilweise auch faktisch nicht korrekt. F\u00fcr eine gewisse \u00f6ffentliche Aufregung sorgte beispielsweise die Meldung, Ende Gel\u00e4nde Aktivist*innen h\u00e4tten eine Sperrung der Autobahn in der N\u00e4he des Tagebaus ausgel\u00f6st; die Autobahn war aber bereits vor der \u00dcberquerung durch Aktivist*innen gesperrt worden.<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">War die Ende Gel\u00e4nde Aktion also ein Erfolg? <\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Ja. Trotzdem ist \u2013 nicht unerwartet bei einer basisdemokratisch organisierten Aktion dieser Gr\u00f6\u00dfe \u2013 nicht alles gut gelaufen. Es gab viel Polizeirepression, die verhinderte, dass noch mehr Menschen Blockadepunkte erreichen konnten, was f\u00fcr den einen oder die andere frustrierend gewesen sein mag. Es war eine Herausforderung, Tausende von teilweise unerfahrenen Aktivist*innen mit Informationen zu versorgen und angemessen an den Entscheidungsprozessen w\u00e4hrend der Aktion zu beteiligen. Und es bestand ein Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit, die Aktion voraus zu planen und die organisatorischen Strukturen nicht zu \u00fcberfordern und gleichzeitig selbstbestimmtes Handeln von Aktivist*innen w\u00e4hrend der Aktion zu erm\u00f6glichen.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_19199\" aria-describedby=\"caption-attachment-19199\" style=\"width: 492px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/800px-Ende_Gel\u00e4nde_-_Red_Finger_27-10-2018_04.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-19199\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/800px-Ende_Gel\u00e4nde_-_Red_Finger_27-10-2018_04.jpg\" alt=\"\" width=\"492\" height=\"369\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/800px-Ende_Gel\u00e4nde_-_Red_Finger_27-10-2018_04.jpg 800w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/800px-Ende_Gel\u00e4nde_-_Red_Finger_27-10-2018_04-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/800px-Ende_Gel\u00e4nde_-_Red_Finger_27-10-2018_04-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/800px-Ende_Gel\u00e4nde_-_Red_Finger_27-10-2018_04-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 492px) 100vw, 492px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-19199\" class=\"wp-caption-text\">&#8230;und der rote Finger. &#8211; Foto: Leonhard Lenz (CC0 1.0)<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Die Auswirkungen der Ende-Gel\u00e4nde-Aktion auf die \u00f6ffentliche Meinung und die Regierungspolitik sind schwer einzusch\u00e4tzen. Die Aktion war nur eine \u2013 wenn auch prominente \u2013 unter einer Vielzahl von kleinen und gr\u00f6\u00dferen Aktionen der stark gewachsenen Klimabewegung.<\/span><span lang=\"de-DE\">Gr\u00f6\u00dfere Teile der lokalen Bev\u00f6lkerung stehen Ende Gel\u00e4nde und \u00e4hnlichen Aktionen nach wie vor sehr kritisch gegen\u00fcber. Der repressive Polizeieinsatz d\u00fcrfte teilweise auf Druck aus der lokalen Bev\u00f6lkerung zur\u00fcckzuf\u00fchren sein; manche der Polizist*innen vor Ort lie\u00dfen hingegen Zweifel an der Sinnhaftigkeit ihres Einsatzes erkennen. Die \u00f6ffentliche Meinung zum Thema Klimaschutz scheint sich insgesamt allerdings ver\u00e4ndert zu haben, m\u00f6glicherweise mit ausgel\u00f6st durch den besonders hei\u00dfen Sommer 2018: Mehr Menschen fordern nicht nur in Deutschland, sondern auch international, entschiedene Ma\u00dfnahmen zum Klimaschutz \u2013 und sind auch bereit, daf\u00fcr auf die Stra\u00dfe zu gehen. <\/span><span lang=\"de-DE\">Es ist plausibel anzunehmen, dass der \u00f6ffentliche Protest auch Auswirkungen auf die Arbeit von Gremien wie beispielsweise die Kohlekommission hat. Akteur*innen, die sich f\u00fcr einen schnellen und umfassenden Kohleausstieg einsetzen, werden damit gest\u00e4rkt und legitimiert. Und es gibt Anzeichen, dass RWE und damit auch die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen einem Kohleausstieg nicht mehr so fundamental im Wege stehen, wie dies noch vor nicht allzu langer Zeit der Fall war \u2013 vorausgesetzt, dass RWE im Gegenzug eine erhebliche Summe an Entsch\u00e4digungszahlungen erh\u00e4lt. Das Verh\u00e4ltnis von Ende Gel\u00e4nde zu Arbeiter*innen in der Kohleindustrie und Gewerkschaften hingegen ist weiter schwierig, trotz des Versuchs von Ende Gel\u00e4nde auf diese zuzugehen und deutlich zu machen, dass sich die Proteste nicht gegen die Arbeitenden richten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Im internationalen Zusammenhang ist einer der entscheidenden Erfolge von Ende Gel\u00e4nde, wachsende und neu entstehende Netzwerke und Gruppen in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern inspiriert zu haben und sich gleichzeitig von ihnen inspirieren zu lassen. Diese Netzwerke und Gruppen fordern teils mit gleichen, teils mit anderen Schwerpunkten als Ende Gel\u00e4nde ebenfalls radikale Ver\u00e4nderungen in der weltweiten Klimapolitik und bedienen sich der Mittel des zivilen Ungehorsams. Zwei Beispiele sind Free the Soil und Limity jsme my. Das europ\u00e4ische Netzwerk Free the Soil plant eine gro\u00dfe Aktion zivilen Ungehorsams gegen einen gro\u00dfen europ\u00e4ischen D\u00fcngemittelhersteller. Limity jsme my ist ein tschechisches Netzwerk, das \u00e4hnlich wie Ende Gel\u00e4nde mit Aktionen zivilen Ungehorsams gegen Kohlenutzung protestiert. Ende Gel\u00e4nde inspiriert auch Aktivist*innen in L\u00e4ndern, in denen es bisher keine Klimagerechtigkeitsbewegung von unten gibt \u2013 so fand beispielsweise im Sommer 2018 das erste polnische Klimacamp statt. <\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Wie weiter?<\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">F\u00fcr Ende Gel\u00e4nde und die Klimagerechtigkeitsbewegung in Deutschland scheint zuk\u00fcnftig folgendes wichtig: <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">\u00d6ffentlicher Druck auf Gremien wie die Kohlekommission ist notwendig. Die Kommission hat angek\u00fcndigt, im Februar 2019 versp\u00e4tet ihre Ergebnisse pr\u00e4sentieren zu wollen. Voraussichtlich werden diese aus Klimasicht unbefriedigend sein; zudem gibt die Kommission nur Empfehlungen ab, die erst noch umgesetzt werden m\u00fcssen. <\/span><span lang=\"de-DE\">Die derzeitige St\u00e4rke und Breite der Klimabewegung ist eine gro\u00dfe Chance. Gleichzeitig ist es wichtig, sicherzustellen, dass sich verschiedene Akteur*innen auch weiterhin solidarisch aufeinander beziehen, starke Netzwerke aufgebaut werden und die Gleichwertigkeit verschiedener K\u00e4mpfe anerkannt wird. <\/span><span lang=\"de-DE\">Ende Gel\u00e4nde und andere Gruppen in der Klimabewegung m\u00fcssen Probleme, die sich aus dem starken Wachstum der Bewegung in den vergangenen Monaten m\u00f6glicherweise ergeben, analysieren und l\u00f6sen. Bestehende Strukturen, welche basisdemokratische Entscheidungsprozesse zulassen, die Integration neuer Aktivist*innen erm\u00f6glichen und helfen, Hierarchien aktiv abzubauen, m\u00fcssen erhalten und, wenn n\u00f6tig, weiter entwickelt werden.<\/span><span lang=\"de-DE\">Die Forderung von Ende Gel\u00e4nde nach einem sofortigen Kohleausstieg trifft unter den Arbeiter*innen von RWE auf eine starke Oppositionshaltung, die seitens RWE instrumentalisiert wird. Deswegen ist es wichtig, dass die Klimabewegung weiterhin versucht, soziale und \u00f6kologische Fragen zusammen zu denken und \u2013 auch wenn dies manchmal m\u00fchsam ist \u2013 den Dialog mit Gewerkschaften, Arbeiter*innen in der Kohleindustrie und der lokalen Bev\u00f6lkerung zu suchen. Lokale Verb\u00fcndete in den Kohleregionen sind f\u00fcr die Legitimit\u00e4t der Proteste wichtig. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Wir finden: Es gibt weiterhin viel zu tun, aber es gibt auch erhebliches Potenzial, dass es getan wird \u2013 die Bewegung ist so gro\u00df und stark wie nie.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\" align=\"justify\"><strong><span lang=\"de-DE\">Zwei Aktivist*innen von Ende Gel\u00e4nde<\/span><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenige Minuten sp\u00e4ter setzt sich der fr\u00f6hliche und energiegeladene Zug aus tausenden Menschen \u00fcber die Felder in Bewegung. Das Ziel sind die 15 Kilometer entfernten Gleise der Hambach-Bahn, \u00fcber die t\u00e4glich tonnenweise Braunkohle aus dem Tagebau in die naheliegenden Kraftwerke transportiert wird. 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