{"id":19270,"date":"2019-01-30T20:28:39","date_gmt":"2019-01-30T18:28:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/?p=19270"},"modified":"2022-07-26T13:48:16","modified_gmt":"2022-07-26T11:48:16","slug":"solidarisches-wohnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2019\/01\/solidarisches-wohnen\/","title":{"rendered":"Solidarisches Wohnen"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Wer vor zehn Jahren als Geringverdienerin in Berlin noch ein einigerma\u00dfen bequemes Leben f\u00fchren konnte, ist mit steigenden Mietpreisen und Lebenshaltungskosten auf einmal in einer Notlage. Wir m\u00fcssen diese K\u00e4mpfe verbinden, weil die Problemlagen, in die Prekarisierte in der heutigen Zeit geraten, oft multiple sind.\u201c So erkl\u00e4rte eine Aktivist*in der 2018 gegr\u00fcndeten Gruppe \u201eNeuk\u00f6lln solidarisch\u201c den politischen Ansatz ihrer Initiative. In Berlin-Neuk\u00f6lln, einem Stadtteil, in dem viele Menschen mit geringen Einkommen leben, soll der Kampf um bezahlbare Wohnungen verbunden werden mit dem um L\u00f6hne und f\u00fcr ein Einkommen, von dem man leben kann. Der Zusammenhang liegt auf der Hand. Dass Menschen Mietschulden haben, liegt neben steigenden Mieten eben auch an Niedrigl\u00f6hnen. In der aktuellen \u00c4ra der prek\u00e4ren Lebens- und Arbeitsverh\u00e4ltnisse k\u00f6nnen Menschen mit voller Lohnarbeit davon immer \u00f6fter ihre Reproduktionskosten nicht mehr vollst\u00e4ndig bestreiten. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Das zeigt sich an der wachsenden Zahl der Aufstocker*innen, die trotz Vollerwerbsarbeit Hartz IV beantragen m\u00fcssen und damit auch unter Zumutungen und Reglementierungen dieses Systems fallen. Der Zusammenhang zwischen Mietschulden, die am Ende zu Zwangsr\u00e4umungen f\u00fchren k\u00f6nnen, und den Jobcentern, wurde in Berlin schon in Studien nachgewiesen. Ursachen f\u00fcr diese Mietschulden sind z.B. von Jobcentern verh\u00e4ngte Sanktionen oder zu sp\u00e4t vom Amt \u00fcberwiesene Mieten etc.<\/span><\/p>\n<h5 align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">Zahltag und solidarische Begleitung am Jobcenter<\/span><\/h5>\n<p align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">Auch an den Jobcentern und Arbeitsagenturen versuchen Gruppen wie \u201eNeuk\u00f6lln solidarisch\u201c die Vereinzelung zu \u00fcberwinden. Diese Institutionen sollen ein Bild vermitteln bzw. festschreiben, nach dem jede*r Einzelne eine Nummer bzw. ein Fall ist, der individuell abgearbeitet oder auch zu den Akten genommen werden kann. Das wird sich erst \u00e4ndern, wenn diese vielen Einzelnen die Scham und die Angst \u00fcberwinden und sich zusammenschlie\u00dfen. \u201eAktion Zahltag\u201c nennen sich die Aktionen, bei denen die Menschen gemeinsam im Jobcenter gegen Sanktionen und f\u00fcr ihre Rechte k\u00e4mpfen. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Eine abgeschw\u00e4chte Form lautet \u201eSolidarische Begleitung\u201c und \u201eKeine\/r muss allein zum Amt\u201c. Dabei geht es darum, dass man eben den Fallmanager*innen der \u00c4mter nicht allein gegen\u00fcbersitzt, sondern sich Menschen ihrer Wahl zur Unterst\u00fctzung mitnimmt. Auch hier gilt die Devise, die die Berliner Stadtteilaktivist*innen so beschreiben: \u201eAlle, die die Solidarische Aktion Neuk\u00f6lln mitgegr\u00fcndet haben, wohnen in Neuk\u00f6lln und wir wollen in unserer direkten Umgebung politisch wirken. Au\u00dferdem haben wir uns entschieden, ein breiteres Themenfeld zu bearbeiten, unseren eigenen Alltag und Stress auch politisch anzugehen. Und wir haben eben nicht nur Stress mit den Vermieter*innen, sondern auch auf Arbeit, mit dem Jobcenter, Sozialamt und dergleichen.\u201c Was hier f\u00fcr \u201eNeuk\u00f6lln solidarisch\u201c gesagt wurde, gilt auch f\u00fcr die Gruppe \u201eWilhelmsburg solidarisch\u201c, die im proletarischen Hamburger Stadtteil eine \u00e4hnliche Arbeit macht. Das \u201eSolidarische Netzwerk Leipzig\u201c oder das Kollektiv \u201eSolidarisch in Gr\u00f6pelingen\u201c (Bremen) sind weitere Beispiele von Initiativen, die auf Stadtteilebene den Kampf gegen prek\u00e4re Arbeits-, Wohnungs- und Lebensverh\u00e4ltnisse verbinden wollen.<\/span><\/p>\n<h5 align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Solidarische Netzwerke<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\"><a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Wewontgo.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-19431 alignright\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Wewontgo-801x1024.gif\" alt=\"\" width=\"495\" height=\"633\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Wewontgo-801x1024.gif 801w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Wewontgo-300x384.gif 300w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Wewontgo-600x767.gif 600w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Wewontgo-235x300.gif 235w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Wewontgo-768x982.gif 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 495px) 100vw, 495px\" \/><\/a>Diese politischen Suchbewegungen finden nicht nur in zahlreichen St\u00e4dten in Deutschland, sondern schon l\u00e4nger auch im Ausland statt. So war die Brosch\u00fcre \u201eSolidarische Netzwerke\u201c, die vor einigen Jahren ins Deutsche \u00fcbersetzt wurde, eine Art Blaupause f\u00fcr die Initiativen in Deutschland. Dort wird das \u201eSeattle Solidarity Network\u201c exemplarisch dargestellt. Einer der \u00dcbersetzer der Brosch\u00fcre stellt sich diese Fragen: <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<span lang=\"de-DE\">Was bedeutet es, Widerstand in einer Gesellschaft zu leisten, in der wir jeden Tag radikal individualisiert werden, w\u00e4hrend uns gleichzeitig beigebracht wird, nur durch extreme Anpassung an das Bestehende eine \u00dcberlebenschance zu haben? Was hei\u00dft es, sich in einer Arbeitsgesellschaft zu organisieren, der die Arbeit ausgeht? Wie schaffen wir Sinn in einer Gesellschaft voller \u00fcberw\u00e4ltigendem, gewaltt\u00e4tigem Stumpfsinn? Wie gehen wir mit den Sch\u00e4den um, die diese Gesellschaft in uns und an der Natur anrichtet? Wie treten wir einem System entgegen, das unsere Leben fast total kontrolliert und 24 Stunden am Tag ausbeutet? Und wie schaffen wir politische Strukturen, die das leisten k\u00f6nnen?\u201c <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Mit diesen Fragen wird der Kontext klar benannt, in dem sich diese solidarischen Netzwerke gegr\u00fcndet haben und auch in der Praxis bew\u00e4hren m\u00fcssen. Der Zerfall einer Arbeiter*innenkultur und ihres Milieus, das sicherlich nicht idealisiert werden sollte, bedeutete u.a. den Wegfall einer solidarischen Kultur. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Das soll an einem Beispiel verdeutlicht werden: Die Menschen, die in den typischen Arbeiterkneipen aufeinander trafen, wussten voneinander, was sie verdienen. Sie kannten ihre Chefs und sie waren auch schnell bereit, mal gemeinsam auf die Stra\u00dfe zu gehen und zu streiken, wenn sie einen Lohnabzug als ungerecht ansahen. Heute gilt es selbst in linken Kreisen als verp\u00f6nt, \u00fcber das eigene Einkommen und den Lohn zu reden. Selbst in linken Politgruppen wissen die meisten nicht, was die Genoss*innen verdienen. <\/span><\/p>\n<h5 align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">Die Angst \u00fcberwinden, \u00fcber den eigenen Niedriglohn zu reden?<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Aber wie will man gemeinsam f\u00fcr mehr Lohn oder gegen Sanktionen k\u00e4mpfen, wenn man aus dem Einkommen ein Geheimnis macht? So sind solidarische Netzwerke im Stadtteil oft auch die Orte, an denen man (wieder) \u00fcber die eigenen L\u00f6hne und die niedrigen Renten reden kann. Das ist nicht so banal, wie es sich vielleicht anh\u00f6rt. Denn erst durch den Dialog wird das eigene Niedrig-Einkommen, werden die Mietschulden oder die Sanktionen im Jobcenter von einem individuellen zu einem gesellschaftlichen Problem. Wer die Miete nicht p\u00fcnktlich zahlen kann oder immer wieder sanktioniert wird, versucht das oft vor Freund*innen, Arbeitskolleg*innen und Bekannten geheim zu halten. Die Angst, stigmatisiert zu werden, ist gro\u00df. Schlie\u00dflich geben sich ja auch viele der Betroffenen selber die Schuld, dass sie Probleme mit dem Jobcenter oder dem Bezahlen der Miete haben. Manche haben mehr Angst, dass ihre Umgebung davon erf\u00e4hrt, als vor Obdachlosigkeit. Daher verlassen sie ihre gek\u00fcndigten Wohnungen bevor es zur Zwangsr\u00e4umung kommt und landen auf der Stra\u00dfe. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Die solidarischen Netzwerke k\u00f6nnten vorher die Orte sein, an denen die Betroffenen zu der Erkenntnis kommen, dass nicht sie schuld sind an Mietschulden etc., sondern eine Gesellschaft und eine Politik, die unter anderem durch die Etablierung von Hartz IV ein Niedriglohnsystem eingef\u00fchrt und Wohnen zur Ware gemacht hat. Wenn sich die Betroffenen im Stadtteil organisieren und gemeinsam gegen Sanktionen im Jobcenter, gegen Zwangsr\u00e4umungen und Niedrigl\u00f6hne wehren, haben sie schon einen Riesenschritt zur\u00fcckgelegt. Sie haben die Angst \u00fcberwunden, sich \u00f6ffentlich als Personen zu outen, die Probleme mit Mieten, Jobcenter und Niedriglohn haben und offensiv erkl\u00e4ren, dass es sich um ein gesellschaftliches Problem handelt. Hier liegt auch die wichtige Rolle der solidarischen Netzwerke im Stadtteil &#8211; da, wo die Menschen wohnen und leben. Hier m\u00fcssen im buchst\u00e4blichen wie im \u00fcbertragenen Sinne die Orte geschaffen werden, in denen Menschen die Angst verlieren, sich als Mietschuldnerin oder Sanktionierte zu erkennen zu geben. <\/span><\/p>\n<h5 align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">Rolle der organisierten Linken<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Doch welche Rolle kann die organisierte Linke dabei spielen? Eine organisierende und lernende zugleich. Wie bei den Solidarity Networks in den USA k\u00f6nnen sie Kenntnisse vermitteln, die sie beim Organisieren von unterschiedlichen politischen Kampagnen den Menschen im Stadtteil zur Verf\u00fcgung stellen. So hatten gro\u00dfe Teile der au\u00dferparlamentarischen Linken lange Zeit vor allem Kampagnen organisiert, sei es gegen Gipfeltreffen oder andere Herrschaftsevents. Die Publizistin und Aktivistin Nina Scholz schreibt dazu in dem von Sebastian Friedrich bei Bertz &amp; Fischer herausgegebenen Buch \u201eNeue Klassenpolitik. Linke Strategien gegen Rechtsruck und Neoliberalismus\u201c: <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<span lang=\"de-DE\">Einzelne Events standen im Fokus, Hoffnungen waren oft an Spontanit\u00e4t von Massen, Riots, Mobs gekn\u00fcpft. Die erhofften Erfolge blieben aus. Exemplarisch steht daf\u00fcr Occupy Wall Street, das trotz seiner nur m\u00e4\u00dfigen langfristigen Erfolge zur Blaupause f\u00fcr die internationale Linke wurde. Solche \u201aEvents\u2018 kosten Kraft. Es kostet Kraft, sie zu organisieren, sie zu begleiten, sich danach davon zu erholen \u2013 und dann wieder von vorne zu beginnen. Die Kosten-Nutzen-Rechnung von solchen Formaten tr\u00e4gt eben nicht langfristig: Es braucht sehr viel Arbeitskraft von zahlreichen Aktivistinnen und Aktivisten, so etwas vorzubereiten, mit Medienkampagnen zu begleiten, andere zu mobilisieren und gleichzeitig kurzfristig Strukturen aufzubauen und am Laufen zu halten \u2013 wenn dabei kaum neue tragf\u00e4hige Organisationsformen entstehen und die Aktiven danach oft auch noch ausfallen, weil sie ihr Burnout kurieren m\u00fcssen, ist die Bilanz negativ.\u201c<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Eine langfristigere bessere Alternative ist dann die Unterst\u00fctzung bei solidarischen Netzwerken in Stadtteilen, in denen Linke wohnen und an Arbeitsstellen, in denen sie selber schuften. Dort lernen sie die Probleme der Nachbar*innen und ihre eigenst\u00e4ndig entwickelten Bew\u00e4ltigungsstrategien kennen. Hier kann die Linke zuh\u00f6ren und lernen. Doch sie h\u00e4tte auch eine wichtige Rolle, um eine k\u00e4mpferische Stadtteilarbeit zu einem Kampf um eine ganz andere Gesellschaft zu transformieren. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Ein Beispiel ist der vom Lower Class Magazine lancierte Vorschlag einer R\u00e4testruktur, die aus den R\u00e4ten im Stadtteil, am Arbeitsplatz und im Jobcenter entstehen k\u00f6nnte. Denn es ist klar: wer \u201eseinen\u201c Hauseigent\u00fcmer*innen oder Chef*innen nicht Paroli bieten kann, wird auch kaum an einer emanzipatorischen Gesellschaftsver\u00e4nderung arbeiten. \u201eDein Boss braucht Dich, Du brauchst ihn nicht.\u201c<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Diese Erkenntnis wurde von Kolleg*innen im Streik entwickelt.<\/span><\/p>\n<p align=\"right\"><strong><span lang=\"de-DE\">Peter Nowak<\/span><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer vor zehn Jahren als Geringverdienerin in Berlin noch ein einigerma\u00dfen bequemes Leben f\u00fchren konnte, ist mit steigenden Mietpreisen und Lebenshaltungskosten auf einmal in einer Notlage. Wir m\u00fcssen diese K\u00e4mpfe verbinden, weil die Problemlagen, in die Prekarisierte in der heutigen Zeit geraten, oft multiple sind.\u201c So erkl\u00e4rte eine Aktivist*in der 2018 gegr\u00fcndeten Gruppe \u201eNeuk\u00f6lln solidarisch\u201c &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2019\/01\/solidarisches-wohnen\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":502,"featured_media":19430,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Solidarisches Wohnen - graswurzelrevolution","description":"Wer vor zehn Jahren als Geringverdienerin in Berlin noch ein einigerma\u00dfen bequemes Leben f\u00fchren konnte, ist mit steigenden Mietpreisen und Lebenshaltungskosten"},"footnotes":""},"categories":[1023,1026],"tags":[],"class_list":["post-19270","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-436-februar-2019","category-geld-oder-leben"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19270","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/502"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19270"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19270\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19430"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19270"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19270"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19270"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}