{"id":20077,"date":"2019-05-01T18:26:42","date_gmt":"2019-05-01T16:26:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/?p=20077"},"modified":"2019-06-16T00:39:18","modified_gmt":"2019-06-15T22:39:18","slug":"weisse-nigger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2019\/05\/weisse-nigger\/","title":{"rendered":"\u201eWei\u00dfe Nigger\u201c"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\">In den drei\u00dfig Jahren gemeinsamer Verlagsgeschichte (mit einer gewissen Unterbrechung, die die erfolgreichsten B\u00fccher des Autors betreffen: die Elling-Romane) wurden zehn B\u00fccher von Ingvar Ambj\u00f6rnsen bei Nautilus ver\u00f6ffentlicht, darunter knallharte Erz\u00e4hlungen (Der Mann im Schrank), Kriminalromane, Romane aus dem Randst\u00e4ndigenmilieu (eins meiner Lieblingsb\u00fccher: Die Nacht tr\u00e4umt vom Tag), und einfach gute Romane mit eigenwilligen, spr\u00f6den Protagonistinnen und Protagonisten, die durch ihre Welt geistern, ohne sich der modernen oder b\u00fcrgerlichen Welt anzupassen, die verstrickt werden oder herausfallen, die bei sich bleiben und auch bei ihrem Sch\u00f6pfer, dem Autor, die abgr\u00fcndig sind, lustig, tieftraurig, verstiegen und immer die volle Sympathie der Leserinnen und Leser verdienen, weil sie mit der vollen Empathie des Autors f\u00fcr solcherart Figuren geschrieben wurden. Im Herbst wird auch sein neuster Roman &#8222;Echo eines Freundes&#8220; bei Nautilus erscheinen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Norwegen ist im Herbst 2019 Gastland der Frankfurter Buchmesse, und so wollte ich, von Anfang an eine begeisterte Anh\u00e4ngerin dieses Autors, mit einer szenischen Lesung zweier ebenso begeisterter Schauspieler f\u00fcr einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Focus auf ihn sorgen. Gabriele Haefs, Ingvar Ambj\u00f6rnsen und ich besprachen das an einem sch\u00f6nen Fr\u00fchabend in einem chinesischen Lokal drau\u00dfen auf der Terrasse, es d\u00e4mmerte langsam, und uns wurde klar: Wir wollen nicht die Neuerscheinungsmaschine des Buchmarktes bedienen, wir wollen mit dieser speziellen Lesung das erste gemeinsame Buch feiern: \u201eWei\u00dfe Nigger\u201c. Es ist ein stark autobiographisches Buch, ein bitterb\u00f6ses, oftmals zum Schreien komisches Buch, und bei seinem Erscheinen in Norwegen war es eine Ohrfeige gegen den Kulturbetrieb und gegen die Art von Gesellschaft, die sich diese Art Kulturbetrieb leistet.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Provokation umfasste den Titel (die radioaktive Zusammensetzung der beiden Worte) sowie den Inhalt (die schonungslose Geschichte dreier Freunde aus der Jugendsubkultur der fr\u00fchen 80er Jahre mit ihren Verweigerungen, R\u00e4uschen, Grenz\u00fcbertretungen, ihre Konfrontation mit der spie\u00dfigen B\u00fcrgerlichkeit, der gesellschaftlichen Moral, der verlogenen Anst\u00e4ndigkeit, die Suche nach einer pers\u00f6nlichen und solidarischen Freiheit, nach Poesie, Lust und Freundschaft). Der Titel ist Ausdruck dieser Grenz\u00fcberschreitung und der Selbsterm\u00e4chtigung: Ihr habt uns die \u201eNigger\u201c dieser Gesellschaft genannt und uns so behandelt, als Auss\u00e4tzige, als Unrat. Jetzt nennen wir uns selbst so, denn ihr, die ihr meint, diese Gesellschaft exklusiv darzustellen, habt nicht das Recht, die Regeln exklusiv bestimmen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Zun\u00e4chst erhielt ich gro\u00dfes Interesse von etlichen Auff\u00fchrungsorten, offenbar den bekannten Namen der Schauspieler geschuldet, dann aber die R\u00fcckz\u00fcge: Leider w\u00e4re es unm\u00f6glich, eine Lesung aus einem Buch mit dem \u201eN-Wort\u201c im Titel zu veranstalten. Daf\u00fcr g\u00e4be es zu viel Gegenwind. Unterdessen gab es auch Angriffe aus den sozialen Netzwerken mit Echo in den Buchhandel, ein Buch mit so einem Titel sei per se ein rassistisches Machwerk und geh\u00f6re aus dem Verlag geworfen. Ein wei\u00dfer Autor oder eine ebensolche Autorin begehe einen rassistischen Akt, wenn sie oder er das Wort Nigger gebrauche. Sie h\u00e4tten nicht das Recht. Gelesen hatte das Buch niemand von denen, die diese Forderung stellten. Es geht darum, das N-Wort (Nigger oder Neger) aus der \u00d6ffentlichkeit regelrecht zu verbannen. Zumindest, wenn es einer wei\u00dfen Autorinnenschaft entspringt. Ebenso im Inneren der B\u00fccher wird bereits und soll m\u00f6glichst allumfassend das N-Wort auch nachtr\u00e4glich eliminiert werden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Augenblick mal: Ist das nicht eine F\u00e4lschung? Die Umschreibung eines historischen kulturellen Kontextes? Werden hier nicht historische Bedeutungsschichten nachtr\u00e4glich ausgemerzt? Wegradiert? Einem aktuellen Sprachcode angepasst? Was ist mit Carl Einsteins Buch \u201eDie Negerplastik\u201c von 1915, eine der ersten Ann\u00e4herungen an einen europ\u00e4isch-afrikanischen Austausch im Bereich der \u00c4sthetik auf Augenh\u00f6he bzw. auf der Ebene einer kollektiven Imagination, dieses Carl Einsteins, einer deutsch-j\u00fcdischen Familie entstammend, der 1918 an der Novemberrevolution in Br\u00fcssel teilnahm und im Spanischen B\u00fcrgerkrieg in der anarchistischen Kolonne Durruti gegen den Faschismus k\u00e4mpfte, nicht nur mit Worten, sondern auch mit der Waffe? Geh\u00f6rt dieses Buch wegen des Gebrauchs des N-Wortes verboten? Muss Hannah Arendt umgeschrieben werden? Und all die anderen B\u00fccher, deren Autorinnen und Autoren in ihrem historischen Kontext das N-Wort benutzten? Wird hiermit nicht die Geschichte des Kolonialismus verf\u00e4lscht?<\/p>\n<p align=\"justify\">Es gibt Rassismus in Deutschland: Hass gegen \u201eFremde\u201c, t\u00e4tliche \u00dcbergriffe, rassistisch motivierte Gewaltakte, Beleidigung und Verachtung, strukturelle Benachteiligung und Ausgrenzung. Kolonialismus und Faschismus sind aus der Gesellschaft nicht verschwunden, nur weil sie sich modernisiert hat. Die Vorstellung einer Gesellschaft, die aus hierarchisierten und identifizierbaren gesellschaftlichen Einheiten besteht, in die die Individuen eingeteilt werden, ist trotz der angeblichen Durchl\u00e4ssigkeit und Flexibilit\u00e4t dieser Gesellschaft noch weit verbreitet.<\/p>\n<p align=\"justify\">Au\u00dferhalb der Sph\u00e4re der politischen Institutionen, im Alltagsleben, richteten sich Hass, Ausgrenzung und Sanktionierung gegen \u201eAndere\u201c in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg gegen Gammler, Obdachlose, Behinderte, Langhaarige, Unangepasste, sexuell Abweichende, Hippies, gegen alle innerhalb der westdeutschen Gesellschaft, die sich nicht am Aufbau der neuen Ordnung beteiligen wollten oder konnten. Die ein anderes Leben wollten, sich nicht der Norm anpassten. Im Mai 68 war es pauschal \u201edie Jugend\u201c, die f\u00fcr die gro\u00dfe gesellschaftliche St\u00f6rung verantwortlich gemacht wurde, die u.a. die Kontinuit\u00e4t des Faschismus brandmarkte. Diese Jugend, diese Unangepassten, diese Abweichler eigneten sich eine eigene Sprache und eigene Zeichen an, die in ihrer Musik, ihrer Literatur, ihren Filmen, ihrer Kunst, ihrem Alltagsleben benutzt wurden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Diese Sprache und diese Zeichen waren grenz\u00fcberschreitend, provokativ, impulsiv. Sie entdeckte das Imagin\u00e4re, das Versch\u00fcttete, Verdr\u00e4ngte, das Vulg\u00e4re, sie sprach aus, was zu denken verboten war. Sie widersprach dem Regelwerk der gesellschaftlichen Akzeptanz. Aus der jugendlichen Abweichung formten sich durch die gesellschaftlichen Konflikte der siebziger Jahre neue Institutionen, die ihrerseits jetzt Macht erhielten und neue Codes, eine neue Moral festlegten. Die Punks irritierten diese neuen Codes in den 80ern durch ihre Aggressivit\u00e4t, z.B. durch die \u00f6ffentliche Verwendung des Hakenkreuzes. Der Faschismus war eben immer noch nicht tot, auch nicht, nachdem die Codes der 68er institutionalisiert waren.<\/p>\n<p align=\"justify\">Mit dem Ende des Kalten Krieges, der Blockkonfrontation zwischen den zwei kapitalistischen Formationen (dem westlichen und dem Staatskapitalismus), und der Vereinigung der beiden deutschen Staaten ist \u201edie Rechte\u201c wieder versch\u00e4rft auf den Plan getreten: Sie ruft zu einer neuen gesellschaftlichen Homogenit\u00e4t und zur tatkr\u00e4ftigen Ausgrenzung der \u201eFremden\u201c, insbesondere der Gefl\u00fcchteten, auf, mit gewaltt\u00e4tigen Folgen. Nat\u00fcrlich marschiert die \u201eAntifa\u201c da hin und wieder auf und schl\u00e4gt sich wacker, aber ist das eine gesellschaftliche Kraft? Wo bleibt die wirkliche demokratische St\u00e4rke gegen diese bedrohlichen Rechtstendenzen? Wieso gibt es keine st\u00e4rkeren \u201elinken\u201c Kr\u00e4fte, die gegen die reaktion\u00e4ren \u00dcbergriffe vorgehen? Wieso diese merkw\u00fcrdige Passivit\u00e4t? Diese Bequemlichkeit, vorausgesetzte Machtlosigkeit?<\/p>\n<p align=\"justify\">Und in diese Perspektivlosigkeit der \u201eLinken\u201c sprinted die Sprachpolizei und bl\u00e4ht sich auf: Sie definiert ihre Codes, was man sagen darf und was nicht, und wer was sagen darf, und ahnden Verst\u00f6\u00dfe durch Anprangerung und moralische, auch t\u00e4tliche Angriffe. In quasi-staatlicher Anma\u00dfung setzt sie sich als Subjekt der Kritik, ohne sich selbst der Kritik zu stellen. Als ob die Etablierung sprachlicher Normen eine gesellschaftliche Ver\u00e4nderung ersetzen k\u00f6nnte. Normen, Regelwerk, Ordnung: Meine Jugend in den 60er Jahren bestand aus der Rebellion gegen die bigotte Moral, die ihr zugrunde liegende Feigheit und Kleingeistigkeit. Schon damals galt: nur wer den Krieg (Hunger, Lager, Ausgrenzung) erlebt hatte, durfte Kritik \u00fcben.<\/p>\n<p align=\"justify\">Der Opfer- und T\u00e4terdiskurs ist ein schwieriges Feld. Bin ich als Deutsche definiert als T\u00e4terkind, bin ich als Wei\u00dfe definiert als T\u00e4terin, bin ich als Frau definiert als potenzielles Opfer? Wor\u00fcber darf ich sprechen? Mit welchen Worten? Darf ich nur mit den Worten meiner Klasse, meiner \u201eRasse\u201c, meines Geschlechts, meiner Herkunft sprechen? Geht es nicht in der Sprache, im Zusammenleben, in der Gesellschaft um eine gelebte Solidarit\u00e4t, um die gegenseitige Anerkennung und Aneignung von Sichtweisen, Ausdrucksm\u00f6glichkeiten, Zeichen, Imaginationen, Geschichten usw., um ein unendliches Universum, das wir miteinander teilen und in dem wir uns austauschen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p align=\"justify\">Um ein gegenseitiges Bereichern ohne Eigentum? Es geht sicher auch um Demut gegen\u00fcber dem Anderen, es geht um Toleranz, um Empathie. Aber es geht auch um Erm\u00e4chtigung, um Selbstbewusstsein, um pers\u00f6nliche und gesellschaftliche St\u00e4rke, um eine andere Welt als die bestehende schaffen zu k\u00f6nnen. Die Kontrollvorstellungen neuer Hegemonieanspr\u00fcche sind in dieser Hinsicht r\u00fcckw\u00e4rtsgewandt und hinderlich.<\/p>\n<p align=\"justify\">Um hier am Ende noch einen sprachpolizeilich ver\u00e4nderten Satz richtig zu stellen: \u201edie Verdammten dieser Erde\u201c schlafen nicht, um zu tr\u00e4umen, sondern \u201etr\u00e4umen, die Welt zu ver\u00e4ndern\u201c. Nein, sie tr\u00e4umen, UM die Welt zu ver\u00e4ndern. Sie eignen sich die Imagination an, sie \u00fcberschreiten das Gegebene ihrer Gegenwart zun\u00e4chst im Traum, um sich aus den unver\u00e4nderlich erscheinenden kolonialen oder postkolonialen Ausbeutungsverh\u00e4ltnissen, aus den entw\u00fcrdigenden Klassen- oder Geschlechterverh\u00e4ltnisse zu befreien!<\/p>\n<p align=\"justify\">Edouard Glissant spricht von der Kreolisierung. \u201eEs gibt keine reinen Kulturen, das w\u00e4re l\u00e4cherlich. Die Spur des Lebens wird nicht durch das Identische gelegt, sondern durch das Verschiedene. Das Gleiche produziert: nichts.\u201c Was Glissant die\u00a0\u201ePoetik der Beziehung\u201c\u00a0nennt, steht f\u00fcr eine menschliche Identit\u00e4t, die sich \u00fcber die Vielfalt der Beziehungen definiert und nicht \u00fcber eine ethnische (rassische, geschlechtliche, nationale oder sonstwie definierte) Abstammung oder Zuschreibung. Und die Sprache ist Teil dieser Kreolisierung. Nur durch die solidarische Verschr\u00e4nkung und Verfl\u00fcssigung von Identit\u00e4ten entsteht etwas Neues, das nicht identit\u00e4r ist, nicht moralisch verh\u00e4rtet, das nicht Recht haben will, nicht die Definitionsmacht beansprucht, das nicht hierarchisiert, sondern die Freiheit als Raum \u00f6ffnet, in den wir, wie die Zapatistas, fragend voranschreiten k\u00f6nnen. Fragend, und nicht ausschlie\u00dfend.<\/p>\n<p align=\"right\"><strong>Hanna Mittelst\u00e4dt<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den drei\u00dfig Jahren gemeinsamer Verlagsgeschichte (mit einer gewissen Unterbrechung, die die erfolgreichsten B\u00fccher des Autors betreffen: die Elling-Romane) wurden zehn B\u00fccher von Ingvar Ambj\u00f6rnsen bei Nautilus ver\u00f6ffentlicht, darunter knallharte Erz\u00e4hlungen (Der Mann im Schrank), Kriminalromane, Romane aus dem Randst\u00e4ndigenmilieu (eins meiner Lieblingsb\u00fccher: Die Nacht tr\u00e4umt vom Tag), und einfach gute Romane mit eigenwilligen, spr\u00f6den &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2019\/05\/weisse-nigger\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":502,"featured_media":20249,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"\u201eWei\u00dfe Nigger\u201c - graswurzelrevolution","description":"In den drei\u00dfig Jahren gemeinsamer Verlagsgeschichte (mit einer gewissen Unterbrechung, die die erfolgreichsten B\u00fccher des Autors betreffen: die Elling-Romane) w"},"footnotes":""},"categories":[1044,1033],"tags":[],"class_list":["post-20077","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-439-mai-2019","category-so-viele-farben"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20077","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/502"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20077"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20077\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20249"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20077"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20077"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20077"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}