{"id":2072,"date":"1998-09-01T00:00:43","date_gmt":"1998-08-31T22:00:43","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=2072"},"modified":"2022-07-26T13:11:54","modified_gmt":"2022-07-26T11:11:54","slug":"soviel-chance-war-nie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/1998\/09\/soviel-chance-war-nie\/","title":{"rendered":"Soviel Chance war nie&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Wer h\u00e4tte Ende April 1998 geglaubt, da\u00df einen Monat sp\u00e4ter s\u00e4mtliche Castor-Transporte gestoppt sind, ob zu den deutschen Zwischenlagern oder zu den Wiederaufarbeitungsanlagen in Frankreich und Gro\u00dfbritannien? Wer h\u00e4tte gedacht, da\u00df aller Wahrscheinlichkeit nach zumindest in diesem Jahr kein hochradioaktiver Atomm\u00fcll mehr rollt? Wer h\u00e4tte gedacht, da\u00df das atomare Endlager Schacht Konrad vor der Bundestagswahl nicht mehr genehmigt wird? Wer h\u00e4tte gedacht, da\u00df die Bayernwerke und Edmund Stoiber unisono auf einen AKW-Neubau im Freistaat verzichten?<\/p>\n<p>Das verheimlichte Problem mit der \u00dcberschreitung von Grenzwerten bei der Au\u00dfenkontamination von Transportbeh\u00e4ltern f\u00fcr abgebrannte Brennelemente aus Atomkraftwerken &#8211; kurz: der &#8222;Castor-Skandal&#8220; &#8211; gilt bereits jetzt als die schwerste Krise der deutschen Atomwirtschaft seit den Tagen von Tschernobyl. Wie kommentierte doch die nicht gerade als atomkritisch verrufene &#8222;Frankfurter Allgemeine Zeitung&#8220; (FAZ &#8211; die mit dem klugen Kopf) so trefflich? &#8222;Der jetzt eingetretene Vertrauensverlust ist so gro\u00df, da\u00df eine l\u00e4ngerfristige Zukunft f\u00fcr die Kernkraft hierzulande politisch kaum noch denkbar erscheint. &#8230; Die Kernkraftgegner d\u00fcrfen sich die H\u00e4nde reiben.&#8220;<\/p>\n<p>Machen wir! Aber wir belassen es nicht dabei. Wir haben aus den Skandalen der Vergangenheit gelernt: Die Atomwirtschaft gibt so schnell nicht auf und versucht, noch aus jeder Krise Vorteile zu ziehen. Doch wenn auch die Halbwertszeit der \u00f6ffentlichen Aufregung \u00fcber die Machenschaften der Branche erfahrungsgem\u00e4\u00df nicht besonders lang ist, so sitzt das begr\u00fcndete Mi\u00dftrauen tief. Wer es bisher nicht wu\u00dfte oder glauben wollte, wei\u00df es jetzt: Der Castor strahlt, die Energiewirtschaft ist verantwortungslos und die Bundesregierung will von allem nicht wissen.<\/p>\n<p>Das Eis war in den letzten Jahren d\u00fcnner und d\u00fcnner geworden. Jetzt reichte eine minimale Ersch\u00fctterung und alles krachte zusammen. Wie haben sich all jene get\u00e4uscht, die dachten, wenn es der Polizei gelingt, mit massiver Gewalt einen Castor-Transport durchzusetzen, dann w\u00e4re dies eine Niederlage f\u00fcr die Anti-Atom-Bewegung.<\/p>\n<p>Nein! Geradezu zwanghaft hatte die staatliche Seite daran festgehalten, jedes Jahr aufs neue die Kraftprobe mit dem Widerstand zu suchen. Und bei jedem Tag X verloren Atomindustrie und Regierung mehr an Reputation.<\/p>\n<h3>Die Atomwirtschaft verliert ihre letzten Bataillone<\/h3>\n<p>Was in diesen aufgeregten Tagen rund um den Castor-Skandal deutlich wurde, ist eines: Die Mehrzahl derjenigen Menschen, die aus einer bestimmten gesellschaftlichen Rolle oder aufgrund ihrer Berufswahl ben\u00f6tigt wurden, die bisherigen Castor-Transporte nach Gorleben und Ahaus zu erm\u00f6glichen, sie haben selbst kaum mehr daran geglaubt, was sie der \u00d6ffentlichkeit erz\u00e4hlt haben. Sie haben jeden Harmlosigkeits-Strohhalm, den ihnen BetreiberInnen und Bundesregierung hingehalten haben (&#8222;Genaugenommen ist Castor ist nur ein anderes Wort f\u00fcr Vertrauen&#8220;), begierig ergriffen und selbst gar nicht gemerkt, da\u00df sie in ihrem Inneren l\u00e4ngst vom Gegenteil \u00fcberzeugt waren, l\u00e4ngst wu\u00dften, da\u00df diejenigen, die sich querstellen, das Richtige tun.<\/p>\n<p>Die Vehemenz, mit der Polizeifunktion\u00e4re, PolitikerInnen quer durch alle Parteien, JournalistInnen bis hin zu Springer, FAZ und Handelsblatt sich \u00fcber die erh\u00f6hten Au\u00dfenkontaminationen erregten, l\u00e4\u00dft sich nur so erkl\u00e4ren: Sie projizierten ihren bisherigen inneren Konflikt auf die AKW- BetreiberInnen. Und ihre Wut, da\u00df sie so lange mitgemacht haben, so lange nicht &#8222;Nein&#8220; gesagt haben, diese Wut bekam die Atomindustrie jetzt geballt zu sp\u00fcren, weil sie die l\u00e4cherlichen Argumente daf\u00fcr geliefert hat, da\u00df intelligente Menschen Dinge rechtfertigten oder durchsetzen, von denen sie selbst nicht \u00fcberzeugt waren.<\/p>\n<p>Das ist alles sehr irrational, was schon daran deutlich wird, da\u00df es in den letzten Jahren und sogar Monaten weitaus gr\u00f6\u00dfere Skandale, Vertuschungen und Sicherheitsm\u00e4ngel in der Atomindustrie und auch bei Castor- Transporten gegeben hat und kaum jemand hat sich daf\u00fcr interessiert. Aber so ist das eben mit dem ber\u00fchmten Tropfen, der das Atomm\u00fcll-Fa\u00df zum \u00dcberlaufen bringt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem trifft es ja nicht die Falschen. Die Erfahrung mit Atomtransporten ist eindeutig: Es war schon immer so, da\u00df es, sobald mal n\u00e4her gepr\u00fcft oder nur hingeschaut wurde (ob nun von Beh\u00f6rden, von der Presse oder von Anti-Atom-AktivistInnen), die Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten nur so aus dem Verborgenen sprudelten. Und es war schon immer so, da\u00df die Aufsichtsbeh\u00f6rden \u00e4u\u00dferst selten und meist nur auf politischen Druck \u00fcberhaupt mal n\u00e4her hingeschaut haben.<\/p>\n<p>Ber\u00fchmtes Beispiel: Im Juni 1994 erkl\u00e4rt Niedersachsens Umweltministerin Griefahn, sie k\u00f6nne kraft Amtes nichts mehr gegen den geplanten Castor-Transport Philippsburg-Gorleben unternehmen (&#8222;alle M\u00f6glichkeiten ausgesch\u00f6pft&#8220;). Als es dann im Juli massive Proteste rund um Gorleben gab, f\u00e4llt der Landesregierung doch tats\u00e4chlich ein, da\u00df sie ja als Aufsichtsbeh\u00f6rde mal die Belade- und Me\u00dfprotokolle kontrollieren k\u00f6nnte. Und siehe da: Beim Einpacken der Brennelemte ist so ziemlich alles schiefgegangen, was nur schiefgehen kann. Deckel pa\u00dft nicht, Dichtungen kaputt, Rumschleifen am Deckel bis er sitzt, Restfeuchte-Me\u00dfger\u00e4t f\u00e4llt aus&#8230; Niedersachsen macht die M\u00e4ngel \u00f6ffentlich und der Transport wird verschoben.<\/p>\n<p>Doch zur\u00fcck zum aktuellen Geschehen: Innerhalb der Polizei tobt der B\u00e4r. Und zwar, so bin ich \u00fcberzeugt, nicht in erster Linie wegen der m\u00f6glichen Gesundheitsgef\u00e4hrdung durch die Kontamination der Beh\u00e4lter, sondern weil sich die bei den bisherigen Castor-Eins\u00e4tzen aufgestauten Gef\u00fchle und Gewissensn\u00f6te endlich eine Bahn brechen k\u00f6nnen. Viele BeamtInnen f\u00fchlten sich nicht erst jetzt mi\u00dfbraucht, aber die aktuelle Konstellation gibt ihnen die M\u00f6glichkeit, dieses Empfinden endlich rauszulassen.<\/p>\n<p>Von der Gef\u00fchlslage her h\u00e4tte es eigentlich schon viel fr\u00fcher Massenverweigerungen bei der Polizei geben m\u00fcssen. Aber der Korpsgeist und die f\u00fcr viele problematische Stellung von Gewissensfragen (&#8222;Ist halt mein Job &#8211; wenn mein Vorgesetzter sagt, mu\u00df ich halt machen&#8230;&#8220;) haben dies verhindert. Da sind die denkbaren Gesundheitsgefahren doch \u00f6ffentlich viel leichter vermittelbar und werden deshalb jetzt vorgeschoben.<\/p>\n<p>Ist es nicht fast unglaublich, was wir rund um den Castor-Widerstand an Premieren und Rekorden in der Bundesrepublik erleben k\u00f6nnen? Eben nicht nur den Protest mit dem l\u00e4ngsten Atem, die gr\u00f6\u00dften Sitzblockaden und Treckerdemos, nicht nur die allergr\u00f6\u00dften Aufm\u00e4rsche von Staatsgewalt, sondern auch ihre beeindruckendsten Kapitulationen. Vielen ist es gar nicht aufgefallen: Im Herbst 1996 mu\u00dfte ein geplanter Castor- Transport nach Gorleben ausfallen, weil die Polizei noch nicht die \u00dcberstunden vom Tag X2 im Fr\u00fchjahr abgefeiert hatte. Es gab schlicht nicht genug VertreterInnen staatlicher Gewalt, um mehr als einen Castor pro Jahr durchzusetzen. Milit\u00e4risch betrachtet eine Kapitulation.<\/p>\n<p>Und jetzt? Massenverweigerung? Lassen wir Niedersachsens Innenminister Glogowski sprechen. Er begr\u00fcndet, warum der f\u00fcr die Zeit nach der Bundestagswahl geplante Transport von hochradioaktiven Wiederaufarbeitungsabf\u00e4llen von La Hague nach Gorleben nicht stattfinden kann, obwohl diese Atomm\u00fcll- Fuhren ausdr\u00fccklich nicht unter Merkels Verbot fallen: &#8222;Wir k\u00f6nnen zur Zeit keinen Polizeieinsatz f\u00fcr einen Gorleben-Transport organisieren. Polizeibeamte m\u00fcssen zwar einer Weisung gehorchen. Wenn aber 1 000 Beamte unter dem Einflu\u00df einer Gewerkschaft nein sagen, ist auch der Leiter unserer Polizeiabteilung machtlos.&#8220; Die Gewerkschaft der Polizei GdP geht davon aus, da\u00df Castor-Transporte auf lange Zeit nicht durchsetzbar sein werden. Ein entsprechender Auftrag an die Polizei sei wegen der zu erwartenden Proteste schlicht nicht durchf\u00fchrbar, erkl\u00e4rt GdP-Chef Hermann Lutz.<\/p>\n<p>Ich bitte alle Menschen, die immer behaupten, unser Widerstand sei erfolglos, diese an Ernst Albrechts historisches Wort von 1979 ((1)) erinnernde Aussage von Hermann Lutz auf ein gro\u00dfes Plakat zu malen und an die Wand zu h\u00e4ngen: &#8222;&#8230;nicht durchsetzbar, nicht durchf\u00fchrbar&#8220; Noch Fragen?<\/p>\n<h3>Legen wir Hand an den Hebel zur Stillegung der AKWs!<\/h3>\n<p>Ach so: Nicht nur die in den letzten Jahren hei\u00df umstrittenen und umk\u00e4mpften Transporte in die Zwischenlager Ahaus und Gorleben sind bis auf weiteres gestoppt, sondern erstmals auch die Atomm\u00fcll-Fuhren zu den Wiederaufarbeitungsanlagen, von denen es bisher j\u00e4hrlich zwischen 60 und 100 gab. Je l\u00e4nger dieser Zustand anh\u00e4lt, um so mehr AKWs m\u00fcssen abgeschaltet werden, da sie keinen Platz mehr f\u00fcr den anfallenden M\u00fcll haben.<\/p>\n<p>Keine Bange, ich werde nun nicht v\u00f6llig abgehoben und euphorisch. Mir ist auch klar, da\u00df sowohl AKW- BetreiberInnen als auch Merkel alles daf\u00fcr tun werden, da\u00df die Transporte m\u00f6glichst bald wieder rollen und das dann die \u00d6ffentlichkeit wieder nicht so genau hinschaut.<\/p>\n<p>In den ersten Wochen und Monaten des &#8222;Castor-Skandals&#8220; mu\u00dfte die Anti-Atom-Bewegung gar nichts tun. Angesto\u00dfen durch den Widerstand der letzten Jahre in Gorleben und Ahaus, funktionierte die politische Dynamik jetzt von alleine. Und diese Dynamik geht weit \u00fcber die eigentlich betroffenen WAA-Transporte hinaus:<\/p>\n<ul>\n<li>Die nieders\u00e4chsische Landesregierung stoppte das Genehmigungsverfahren f\u00fcr das Endlager Schacht Konrad. Die Bundesregierung will dieses eigentlich rechtswidrige Verhalten hinnehmen und vor der Bundestagswahl keine Weisung aussprechen.<\/li>\n<li>Der baden-w\u00fcrttembergische Umweltminister Hermann Schlaufer (CDU) schlie\u00dft angesichts des Skandals einen Ausstieg aus der Atomenergie nicht aus, falls keine befriedigende technische L\u00f6sung f\u00fcr k\u00fcnftige Castor-Transporte gefunden wird.<\/li>\n<li>Der geplante Transport von Plutonium von Hanau ins schottische Dounray mu\u00df bis auf weiteres ausfallen.<\/li>\n<li>Die Bayernwerke erkl\u00e4ren ihren Verzicht auf ein standortunabh\u00e4ngiges Genehmigungsverfahren f\u00fcr den von Siemens entwickelten Europ\u00e4ischen Druckwasserreaktor (EPR) und Bayerns Ministerpr\u00e4sident Edmund Stoiber (CSU) erkl\u00e4rt, da\u00df in Bayern nie wieder ein neues AKW gebaut werden soll.<\/li>\n<li>Angela Merkel will den Transportestopp selbst dann durchhalten, wenn erste AKWs vom Netz genommen werden m\u00fcssen.<\/li>\n<li>Auch die Transporte mit schwachaktivem Atomm\u00fcll kommen ins Gerede, nachdem ein kontaminiertes Fa\u00df aus Gorleben in Morsleben entdeckt wurde und bei der Verladung in Magdeburg ein Container aufgeschlitzt wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Doch irgendwann wird die Dynamik enden. Irgendwann werden die Medien das Thema ausgelutscht haben, und irgendwann erkl\u00e4rt die Atomindustrie, da\u00df sie jetzt wahnsinnig tolle neue Putzlappen gekauft hat und da\u00df &#8211; um die Kommunikation zu verbessern &#8211; auf jedem Castor die Handy-Nummer von Frau Merkel steht. Vielleicht geht es auch wie ein Frankreich, wo einfach die Zahl der Me\u00dfpunkte nach oben gesetzt wurde und die Transporte seit Mitte Juli wieder rollen. Irgendwann soll also auch hierzulande wieder transportiert werden (die Atomwirtschaft spricht von fr\u00fchestens im Fr\u00fchjahr \u201999). Und sp\u00e4testens dann schl\u00e4gt erneut die Stunde des Widerstandes.<\/p>\n<p>Die Zeit bis dahin gilt es zu nutzen, um den augenblicklichen Druck zu halten, um viele Menschen davon zu \u00fcberzeugen, da\u00df nur eigenes Handeln politische Ver\u00e4nderungen auf Dauer erm\u00f6glicht. Hoffen wir, da\u00df nicht nur die FAZ die riesige Chance erkennt, die in der augenblicklichen Situation liegt.<\/p>\n<p>Ein Beispiel: Die mehr oder weniger atomkritische nieders\u00e4chsische Landesregierung versucht seit acht Jahren erfolglos, den Schrottreaktor Stade stillzulegen. Wir k\u00f6nnen es jetzt innerhalb von acht Monaten schaffen: F\u00e4hrt bis zum Fr\u00fchjahr kein Castor aus Stade ab, dann mu\u00df zuerst die Leistung gedrosselt werden und bald danach ist es vorbei: Erstickt am eigenen M\u00fcll, so wie wir uns das schon immer gew\u00fcnscht haben.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Anti-AKW-Bewegung ist jetzt alles anders. War doch bisher einer der Kritikpunkte an der Fixierung des Widerstandes auf die Zwischenlager-Standorte, da\u00df diese Schwerpunktsetzung dem St.Florians-Prinzip sehr nahe komme. Transporte ins Ausland fanden bisher nie gen\u00fcgend Beachtung durch die Bewegung. Auch wurde kritisiert, da\u00df die Zahl der verhinderten Castoren in Gorleben und Ahaus die AKW-BetreiberInnen nicht weiter st\u00f6rt, da es doch genug Atomfuhren nach La Hague und Sellafield gibt.<\/p>\n<p>Und heute? Zum ersten Mal, seit vor zehn Jahren Anti-Atom-Gruppen auf die Castor-Transporte aufmerksam gemacht haben, sind alle hochaktiven Fuhren gestoppt. Heute k\u00f6nnen wir dazu beitragen, da\u00df die radioaktive Verseuchung der Regionen um die WAAs nicht weiter zunimmt. Die Blockaden der Transporte aus Brokdorf standen schon seit Jahren unter dem Motto &#8222;Wir sch\u00fctzen die Kinder von Sellafield&#8220;.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich bietet sich f\u00fcr die Anti-Atom-Bewegung zum ersten mal seit vielen Jahren ein konkreter Handlungsansatz, der im Erfolgsfalle zur Stillegung von AKWs f\u00fchren wird. Und dies in einer Situation, in der viele Menschen durch den Castor-Skandal wachger\u00fcttelt wurden. So viel Chance war nie. La\u00dft uns mit aller Kraft verhindern, da\u00df die Transporte wieder anrollen. Und wenn sie es doch tun, dann la\u00dft uns daf\u00fcr sorgen, da\u00df sie nur noch einen WAA-Transport pro Jahr schaffen, weil nicht mehr Polizei abk\u00f6mmlich ist!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer h\u00e4tte Ende April 1998 geglaubt, da\u00df einen Monat sp\u00e4ter s\u00e4mtliche Castor-Transporte gestoppt sind, ob zu den deutschen Zwischenlagern oder zu den Wiederaufarbeitungsanlagen in Frankreich und Gro\u00dfbritannien? Wer h\u00e4tte gedacht, da\u00df aller Wahrscheinlichkeit nach zumindest in diesem Jahr kein hochradioaktiver Atomm\u00fcll mehr rollt? Wer h\u00e4tte gedacht, da\u00df das atomare Endlager Schacht Konrad vor der Bundestagswahl &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/1998\/09\/soviel-chance-war-nie\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Soviel Chance war nie... - graswurzelrevolution","description":"Wer h\u00e4tte Ende April 1998 geglaubt, da\u00df einen Monat sp\u00e4ter s\u00e4mtliche Castor-Transporte gestoppt sind, ob zu den deutschen Zwischenlagern oder zu den Wiederaufar"},"footnotes":""},"categories":[144,1039],"tags":[],"class_list":["post-2072","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-231-september-1998","category-quergestellt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2072","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2072"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2072\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2072"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2072"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2072"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}