{"id":21223,"date":"2019-12-06T21:29:20","date_gmt":"2019-12-06T19:29:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/?p=21223"},"modified":"2019-12-15T23:01:35","modified_gmt":"2019-12-15T21:01:35","slug":"generation-ohne-angst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2019\/12\/generation-ohne-angst\/","title":{"rendered":"Generation ohne Angst"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Werfen wir einen Blick auf die Massenbewegung gro\u00dfer Bev\u00f6lkerungsschichten, die seit dem 22. Februar 2019 in <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2019\/04\/der-8-maerz-in-algerien-und-der-10-maerz-in-paris\/\">Algerien<\/a> auf die Stra\u00dfen gehen und den R\u00fccktritt von Pr\u00e4sident Bouteflika sowie seiner Verb\u00fcndeten in den h\u00f6chsten R\u00e4ngen der Macht forderten. Wie haben sich die Menschen organisiert? Wie bestimmen ihre spezifischen Gruppierungen die Demonstrationen? <\/span><span lang=\"de-DE\">Wer sind die Demonstrant*innen? Kommen sie aus unterschiedlichen politischen, sozialen oder \u00f6konomischen Milieus? K\u00f6nnen wir spezifische Gemeinsamkeiten f\u00fcr die Mehrheit der Demonstrant*innen ausmachen? K\u00f6nnten wir gar von einer \u201eBewegung der unteren Bev\u00f6lkerungsschichten\u201c in dem Sinne sprechen, dass sich diese Bev\u00f6lkerungsschichten ein gemeinsames Programm geben, das \u00fcber das Ende des Regimes Bouteflika hinausweist?<\/span><\/p>\n<h5 align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Keine f\u00fchrende Organisation innerhalb der Bewegung<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Im Gegensatz zum gegenw\u00e4rtigen Aufstand im Sudan, bei dem es eine relativ homogene politische F\u00fchrung gibt, erscheint in Algerien gegenw\u00e4rtig weder eine f\u00fchrende Organisation noch eine f\u00fchrende Pers\u00f6nlichkeit. Dies f\u00f6rdert eher die Massenmobilisierung: Auf dem H\u00f6hepunkt der Bewegung versammelten sich bei den Freitagsdemonstrationen \u2013 selbst nach Angaben der Sicherheitsorgane \u2013 rund 10 Millionen Menschen, das hei\u00dft fast ein Viertel der Gesamtbev\u00f6lkerung Algeriens. Die demokratische und pazifistische Ausrichtung ist bemerkenswert, wenn man die Formen des Riot aus den letzten Jahrzehnten in Betracht zieht. Zu den wichtigsten Slogans geh\u00f6ren \u201esilmiya, silmiya\u201c (friedlich, friedlich) und \u201ehanderiyya\u201c (zivilisiert). Diese Demonstrationen werden von Freiwilligen begleitet, die als Ordner*innen fungieren und sie kehren nach der Demo sogar die Stra\u00dfen sauber. Man demonstriert mit der ganzen Familie, mit Kindern und Kinderw\u00e4gen, was auch die Teilnahme \u00e4lterer Menschen erm\u00f6glicht. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Es werden Wasserflaschen und Bonbons untereinander verteilt. Bis zum gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt war die neu gewonnene Meinungsfreiheit mit H\u00e4nden zu greifen. Ab Mitte Juni 2019 haben die M\u00e4chtigen die Repression versch\u00e4rft, besonders bei ihren (gescheiterten) Versuchen, die Frage der kabylischen Minderheit zu instrumentalisieren, um die Bewegung zu spalten, indem deren Flagge auf den Demos verboten wurde. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Doch die Meinungsfreiheit wurde auf den Stra\u00dfen weiter praktiziert: Kleine \u00f6ffentliche Agoren (1) fanden weiter jeden Freitag vor den Demos statt, besonders in den gro\u00dfen St\u00e4dten. So gibt es zum Beispiel in Oran [zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt Algeriens; Red.] auf der \u201ePlace d\u2019Arme\u201c weiter regelm\u00e4\u00dfig freie und \u00f6ffentliche Debatten. Dort hatten die staatlichen Beh\u00f6rden w\u00e4hrend des Fastenmonats Ramadan [vom 3. Mai bis 5. Juni 2019; Red.] absichtlich einen Gewerbemarkt aufgebaut, aber gleich nach dem Ramadan sind die Protestierenden in Massen aufgetaucht und haben die Buden schnell wieder abgebaut.<\/span><\/p>\n<h5 align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Die politische Klasse ist diskreditiert<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Die Diskreditierung der politischen Klasse ist umgekehrt proportional zur N\u00e4he von Politiker*innen zum Zentrum der Macht. <\/span><span lang=\"de-DE\">Manche Personen, die als zu sehr mit dem Regime verbunden eingesch\u00e4tzt wurden, wie etwa der berberische Sozialdemokrat Sa\u00efd Sadi (Gr\u00fcnder der politischen Partei RCD) [Vereinigung f\u00fcr Kultur und Demokratie, 1989 gegr\u00fcndet, hat seither verschiedene Minister der Regierung gestellt; Red.] oder auch Louisa Hanoune (Generalsekret\u00e4rin der PT) [Arbeiterpartei, 1990 gegr\u00fcndet, trotzkistisch; 2004 war Hanoune Pr\u00e4sidentschaftskandidatin; Red.] wurden aus den Demonstrationsreihen ausgeschlossen. Die Bewegung reagiert auffallend allergisch auf zu sehr ideologisierte Parolen, und zwar aus welcher politischen Richtung auch immer.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Die Bewegung hat ihre eigenen Vorbilder gew\u00e4hlt, wie die K\u00e4mpferin Djamila Bouhired [wurde im Unabh\u00e4ngigkeitskrieg gefoltert; Red.] oder Ramzi Yettou, einen 23-j\u00e4hrigen jungen Mann, der am Freitag, dem 19. April 2019, infolge seiner Festnahme in der Haft derma\u00dfen verpr\u00fcgelt worden ist, dass er starb. Ende Mai 2019 fand Kamel-Eddine Fekhar infolge eines Hungerstreiks im Gef\u00e4ngnis den Tod. <\/span><span lang=\"de-DE\">Er verurteilte die segregationistische Verfolgung der Minderheit der \u201eMozabiten\u201c (Angeh\u00f6rige der ibaditischen Minderheiten im S\u00fcden Algeriens) und lenkte dadurch die Aufmerksamkeit auf diejenigen politischen Gefangenen, die aufgrund ihrer freien Meinungs\u00e4u\u00dferung ins Gef\u00e4ngnis kamen und in der Regel weniger im Blickpunkt stehen als der engere Aktivist*innenzirkel in Algier.<\/span><\/p>\n<h5 align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Alle Bestandteile der algerischen Gesellschaft Schulter an Schulter<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Es mag sein, dass die Bewegung kleine organisatorische Kerne in bestimmten Betriebsbranchen oder Interessengruppen hat, aber im Allgemeinen demonstrieren hier Seite an Seite, ob als Individuum oder mit gesamter Familie, ganz unterschiedliche Gesellschaftsgruppen: Feminist*innen; Armeeleute im Ruhestand; Familienangeh\u00f6rige der Opfer aus dem B\u00fcrgerkrieg sowie damals sogenannte \u201ePatrioten\u201c, d.h. Volksmilizen, die in den Neunzigerjahren bewaffnete islamistische Gruppen bek\u00e4mpften und sich nun marginalisiert f\u00fchlen. Ganz allgemein kann man von allen Bestandteilen der algerischen Gesellschaft sprechen, die an den Freitagen demonstrieren. Sie verbindet die weithin geteilte Zielsetzung des \u201ed\u00e9gage!\u201c: \u201eSie sollen gehen, sie sollen alle abhauen!\u201c<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Tats\u00e4chlich entwickelte sich die algerische Gesellschaft seit mehreren Jahrzehnten hin zu einer zunehmenden Polarisierung zwischen einer sozialen Minderheit einerseits, die mit dem Staat verbunden ist, Zugang zu dessen vom \u00d6lexport bestimmten Pfr\u00fcnden hat (Rentier-Staat oder Renten\u00f6konomie) und sich permanent bereichert, weil sie stark in die weltweite Kapitalverwertung integriert ist, und einer gro\u00dfen Mehrheit andererseits, die kontinuierlich, jedoch auf unterschiedliche Weise pauperisiert wird. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Der Charakter einer \u2013 nicht-produktiven \u2013 Renten\u00f6konomie bedingt, dass sich alle sozialen Forderungen sofort auf politischer Ebene \u00e4u\u00dfern. In diesem Rahmen ist die politische Forderung \u201ed\u00e9gage!\u201c (\u201eHaut ab!\u201c) ebenso radikal wie schwammig, aber bis zum gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt ausreichend, um alle sozialen Schichten in einer klassen\u00fcbergreifenden Bewegung zusammenzufassen. Von den jungen Frauen und M\u00e4nnern des informellen Proletariats bis zu den Mittelklassen und der Bourgeoisie findet vorl\u00e4ufig jede Klasse durch die Bewegung ihre Interessen vertreten und verurteilt den Druck sowie das dazugeh\u00f6rige System der Korruption, dem sie ausgesetzt ist.<\/span><\/p>\n<h5 align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Die massive Pr\u00e4senz der Frauen<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Ganz zu Anfang waren Frauen noch wenig zahlreich, doch wurde ihre Beteiligung ab dem 22. Februar massiv \u2013 und noch mehr seit dem 8. M\u00e4rz 2019, dem Internationalen Frauentag. Frauen sind in der Bewegung sehr sichtbar, sie kommen aus allen Altersstufen und allen Klassen. <\/span><span lang=\"de-DE\">Gleichwohl sind sie mehrheitlich jung, urban und hochqualifiziert. Auch wenn sie eine \u00fcberdurchschnittliche Ausbildung absolviert haben, finden sie sich danach in der Arbeitslosigkeit wieder \u2013 mehr noch als die M\u00e4nner, denen es aber im Prinzip genauso ergeht. Jeden Freitag demonstrieren die Frauen, Schulter an Schulter, mit oder ohne Schleier, in einer Atmosph\u00e4re gro\u00dfer gegenseitiger Hilfe. Allein ihre massive Pr\u00e4senz im \u00f6ffentlichen Raum hat eine Ver\u00e4nderung des Charakters der Bewegung bewirkt. Und wenn die Frauen inhaltliche Slogans rufen, werden sie von den M\u00e4nnern innerhalb der Bewegung oft \u00fcbernommen. Die Frauen haben keine Angst mehr, von der Polizei verhaftet zu werden.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Seit den ersten Wochen der Bewegung organisieren feministische Kollektive eigene Versammlungen in den gro\u00dfen St\u00e4dten des Landes. Dort wird \u00fcber das taktische Vorgehen diskutiert, und zwar in Franz\u00f6sisch, Arabisch oder in \u201eDardja\u201c, das ist der regionale arabische Dialekt. Einige Aktivistinnen sind verschleiert, andere interpretieren die religi\u00f6sen Texte selbstbestimmt und \u00fcberschreiten die religi\u00f6se Norm, um mehr Gleichheit einzufordern. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Um eine Vorstellung vom algerischen Islamo-Feminismus zu bekommen, kann man das Werk von Feriel Bouatta, \u201eIslamo-F\u00e9minisme\u201c (Koukou \u00c9ditions, Algier 2018), zu Rate ziehen. <\/span><span lang=\"de-DE\">Die Mehrheit der Frauen verlangt die Abschaffung des sexistischen Familiengesetzes (Code de la famille), aber es gibt unterschiedliche Ansichten \u00fcber die Methoden, das zu erreichen, denn die Feministinnen wissen, dass sie mehr als alle anderen Gefahr laufen, einer Spaltung der Bewegung beschuldigt zu werden.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Am 16. M\u00e4rz 2019 hatte das Kollektiv \u201eFemmes alg\u00e9riennes pour un changement vers l\u2019\u00e9galit\u00e9\u201c (Algerische Frauen f\u00fcr eine Ver\u00e4nderung hin zur Gleichheit) die Entscheidung getroffen, direkt vor dem Eingang der Zentral-Universit\u00e4t in Algier ein permanent tagendes feministisches Diskussions-Quadrat (carr\u00e9 feministe) einzurichten. <\/span><span lang=\"de-DE\">Die Journalistin D. Dridi schrieb dar\u00fcber auf Facebook: \u201eNiemand hat mich vorher nach meiner Meinung zum feministischen Quadrat gefragt; ich h\u00e4tte das wohl nicht bef\u00fcrwortet, wenn ich an den Vorabdiskussionen beteiligt gewesen w\u00e4re \u2013 aber jetzt, wo das feministische Quadrat existiert, bin ich damit v\u00f6llig solidarisch.\u201c <\/span><span lang=\"de-DE\">Das feministische Quadrat wurde am 29. M\u00e4rz bereits von einigen M\u00e4nnern angegriffen; die aufgebauten Transparente wurden zerrissen. Einige Aktivistinnen wurden \u00fcbel beschimpft, aber sie hielten allem stand. Am 3. April 2019 postete ein in England lebender Algerier im Internet ein Video, auf dem er drohte, diese Frauen, die ihr Recht einfordern, mit S\u00e4ure zu bespritzen. <\/span><span lang=\"de-DE\">Die Person, die das Video ver\u00f6ffentlichte, wurde schnell identifiziert, die Aktivistinnen zeigten ihn an. Er hat daraufhin sogar ein weiteres Video produziert, in welchem er sich \u00f6ffentlich f\u00fcr seine Ausf\u00e4lle entschuldigte.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\" align=\"justify\"><strong><span lang=\"de-DE\">Le\u00efla-Anne Ouitis<\/span><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Leila-Anne Ouitis ist Philosophin und arbeitete in der Banlieue 93 in Paris, kommt aus der algerischen Immigration und verortet sich in einer feministisch-marxistischen Theorietradition. Der in dieser und der n\u00e4chsten GWR ver\u00f6ffentlichte, \u00fcbersetzte Text bildet den zweiten Teil eines insgesamt dreiteiligen Essays der Autorin \u00fcber den \u201eHirak\u201c.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span lang=\"de-DE\">\u00dcbersetzung: Lou Marin<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Werfen wir einen Blick auf die Massenbewegung gro\u00dfer Bev\u00f6lkerungsschichten, die seit dem 22. Februar 2019 in Algerien auf die Stra\u00dfen gehen und den R\u00fccktritt von Pr\u00e4sident Bouteflika sowie seiner Verb\u00fcndeten in den h\u00f6chsten R\u00e4ngen der Macht forderten. Wie haben sich die Menschen organisiert? Wie bestimmen ihre spezifischen Gruppierungen die Demonstrationen? Wer sind die Demonstrant*innen? 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