{"id":21250,"date":"2019-12-03T16:29:11","date_gmt":"2019-12-03T14:29:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/?p=21250"},"modified":"2020-01-06T15:55:50","modified_gmt":"2020-01-06T13:55:50","slug":"respekt-fuer-meinen-koerper-mein-territorio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2019\/12\/respekt-fuer-meinen-koerper-mein-territorio\/","title":{"rendered":"\u201eRespekt f\u00fcr meinen K\u00f6rper, mein territorio\u201d"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Zu Beginn des Treffens feiern die rund 70 Aktivistinnen eine Zeremonie. Angeleitet von Do\u00f1a Emelda Jim\u00e9nez wird den f\u00fcr die Bewegung gestorbenen und ermordeten K\u00e4mpferinnen gedacht, ihnen Essen und Getr\u00e4nke dargeboten. \u201eSie sind hier bei uns. Ihr Mut und ihre Kraft sollen uns leiten\u201c, sagt Do\u00f1a Emelda. Mit dieser inneren St\u00e4rkung stimmt sich die Gruppe auf das Treffen ein, kommt zusammen. Auch uns haben sie eingeladen. Do\u00f1a Emelda erkl\u00e4rt uns, wie f\u00fcr sie als Indigene alles miteinander verbunden, alles belebt ist: Pflanzen, Wasser, Menschen, Luft, Tiere, territorio (Gebiet). Aus diesem Verst\u00e4ndnis der Welt sei es wichtig, einen guten Ausgleich zwischen all diesen Elementen zu schaffen, alle als Subjekte zu respektieren, die Verbundenheit miteinander ernst zu nehmen \u2013 f\u00fcr Harmonie in sich und der Welt zu sorgen.<\/span><\/p>\n<h5 align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Indigene Bewegung<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Das Departamento Cauca liegt im S\u00fcdwesten Kolumbiens. In den H\u00e4ngen der Zentralkordilleren leben viele indigene Gemeinden. Hier f\u00fchren (neo)koloniale Ausbeutungsstrukturen zu gro\u00dfer wirtschaftlicher Not. Der bewaffnete Konflikt zwischen kolumbianischem Staat und verschiedenen Guerillas traf die Zivilbev\u00f6lkerung besonders hart. Drogenkartelle und paramilit\u00e4rische Gruppen terrorisieren die Bev\u00f6lkerung bis heute. Besonders Frauen sind von Armut, fehlender Bildung und Gewalt betroffen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Aufgrund ihrer schwierigen Lage organisieren sich seit 1971 immer mehr der indigenen Gemeinden im Consejo Regional Indigena del Cauca (CRIC, Indigener Regionalrat des Cauca). Gemeinsam k\u00e4mpfen sie gegen ihre Diskriminierung als Indigene und die Ausbeutung als Kleinb\u00e4uer*innen. Mittlerweile sind rund 260.000 Menschen Teil des CRIC. Die Bewegung ist zu einer starken, emanzipatorischen Kraft und zu einem Vorreiter f\u00fcr ganz Kolumbien geworden.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_21416\" aria-describedby=\"caption-attachment-21416\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/gwr444_Indigene_Frauen_Mexico.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-21416\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/gwr444_Indigene_Frauen_Mexico.jpg\" alt=\"\" width=100% height=100% srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/gwr444_Indigene_Frauen_Mexico.jpg 1000w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/gwr444_Indigene_Frauen_Mexico-300x207.jpg 300w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/gwr444_Indigene_Frauen_Mexico-600x413.jpg 600w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/gwr444_Indigene_Frauen_Mexico-768x529.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-21416\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Kaffeekollektiv Aroma Zapatista<\/figcaption><\/figure>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Ihr zentraler Pfeiler sind die 94 Resguardos Indigenas (indigene Selbstverwaltungsgebiete), deren Autonomierechte nach langem Kampf durch die kolumbianische Verfassung von 1991 offiziell anerkannt wurden. In den Selbstverwaltungsgebieten organisieren die Menschen ihre Verwaltung, sowie Teile ihrer Bildung, Gesundheitsversorgung und Wirtschaft nach eigenen Vorstellungen und unter Beteiligung der gesamten Gemeinde. Das Land ist Kollektivbesitz und unver\u00e4u\u00dferlich.<\/span><\/p>\n<h5 align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Das Programa Mujer<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">1993 beschloss die indigene Bewegung die Gr\u00fcndung des Programa Mujer als eigene politische Abteilung innerhalb des CRIC. \u201eEs wurde gegr\u00fcndet, da die Frauen schon lange Teil der K\u00e4mpfe zur Verteidigung der Selbstverwaltungsgebiete waren und gleichzeitig speziell von einigen Problemen betroffen waren\u201d, berichtet Maria Anacona vom Programa. \u201eDie Rechte der Frauen sollten bekannt gemacht und verteidigt werden.\u201c<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Jedoch treffen Frauen und ihre Anliegen in der Bewegung auch auf viele Widerst\u00e4nde. So erz\u00e4hlt Luciana Velacso, Trainerin des Programa Mujer: \u201eEs war nicht der CRIC, der gesagt hat \u201aHier ist ein Raum f\u00fcr die Frauen\u2018. Diese R\u00e4ume wurden nur durch den Kampf von uns Frauen erreicht.\u201c Und Nelly Valencia, Koordinatorin des Programa, erg\u00e4nzt: \u201eWegen des Machismo in der Bewegung war und ist es sehr schwer, sichtbar zu werden. Wir indigenen Frauen mussten Widerstand innerhalb des Widerstands leisten.\u201c<\/span><\/p>\n<h5 align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Gewalt gegen Frauen<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Die fehlende Unterst\u00fctzung wird auch beim Treffen der Frauen deutlich. Da das Programa Mujer keine eigenen R\u00e4ume hat, findet es auf dem \u00fcberdachten Parkplatz des Gesundheitsprogramms statt. Dennoch wird lange und engagiert diskutiert \u2013 zun\u00e4chst \u00fcber den Umgang des selbstverwalteten Justizsystems mit der massiven und allt\u00e4glichen Gewalt, die indigene Frauen im Cauca erleben. Diese geht von externen Akteuren wie Paramilit\u00e4rs und Drogenkartellen aus, aber auch von M\u00e4nnern aus den indigenen Gemeinden sowie von Verwandten und Ehem\u00e4nnern. Eingebettet ist sie, so die Analyse der Frauen, in die strukturellen Gewaltverh\u00e4ltnisse von Armut, kapitalistischen Marktstrukturen, fehlender Bildung und Rassismus. Gegenma\u00dfnahmen gegen diese umfassende Gewalt bilden einen der Schwerpunkte des Frauenprogramms. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Das sich im Aufbau befindende eigene Justizsystem wollen die Frauen st\u00e4rken, da es das rassistische und korrupte staatliche System abl\u00f6st. Gleichzeitig kritisieren sie: Frauen, ihre Erfahrungen und Bed\u00fcrfnisse werden oft zu wenig mitgedacht. Spezifische Verbrechen, die vor allem Frauen treffen, werden nicht angemessen behandelt. Die Frauen fordern daher, dass ihre Perspektive und Sachverstand st\u00e4rker einbezogen werden, und sammeln dazu viele konkrete Vorschl\u00e4ge. Auch planen sie, Frauenh\u00e4user einzurichten, um Frauen vor der Gewalt durch Ehem\u00e4nner zu sch\u00fctzen.<\/span><\/p>\n<h5 align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Teilhabe<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Ein weiteres Thema des Treffens ist die Beteiligung von Frauen in den Strukturen der Bewegung. In der Bewegung sind seit Beginn viele Frauen aktiv, mittlerweile haben einige von ihnen \u00c4mter in den Selbstverwaltungsgebieten und in den verschiedenen Institutionen des CRIC inne. Innerhalb der eigenen Strukturen boten sich indigenen Frauen aus armen, l\u00e4ndlichen Gemeinden erstmals weitgehende M\u00f6glichkeiten Ausbildungen zu machen, Arbeitsstellen anzunehmen und politische \u00c4mter zu bekleiden. Viele Frauen erz\u00e4hlen selbstbewusst davon, wie sie sich so trotz Hindernissen weiterentwickeln konnten und etwas erreicht haben.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Dennoch fehlt f\u00fcr eine gleichwertige Beteiligung der Frauen in der Bewegung noch viel. \u201eDie Entscheidungspositionen sind fast ausschlie\u00dflich von M\u00e4nnern besetzt\u201c, berichtet Nelly. \u201eIm Obersten Rat des CRIC sind momentan acht M\u00e4nner und nur eine Frau. Von den Koordinator*innen der Abteilungen sind nur zwei weiblich. Unter den 126 lokalen Autorit\u00e4ten sind lediglich 15 Frauen.\u201c Rosalba Velasco ist als Ratsvorsitzende der Resguardos im Nord-Cauca eine der wenigen Frauen in hohen \u00c4mtern der Bewegung. Sie berichtet: \u201eIch habe ermittelt, dass die Beteiligung der Frauen 50 Prozent entspricht. Die H\u00e4lfte des Verwaltungspersonals im Nord-Cauca ist weiblich. Aber wir Frauen sind vornehmlich mit Sorge- und Alltagsaufgaben betraut, wie der Krankenpflege, der Erziehung und dem Kunsthandwerk. Das ist zwar ein wichtiger Beitrag. Aber die Frauen besetzen keine \u00c4mter mit Entscheidungskompetenz.\u201c<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Ein weiterer Schwerpunkt des Programa Mujer liegt deshalb in Schulungen zur politischen Teilhabe. Die Trainerin Gloria D\u00edaz berichtet: \u201eWenn wir mit unseren Schulungen zu den Frauen in den Gemeinden kommen, sind sie sch\u00fcchtern und haben Angst \u00f6ffentlich zu sprechen. Es ist ein gro\u00dfer Erfolg zu sehen, dass sie im Laufe des Prozesses, nach einem halben Jahr etwa, in den Kommissionen und Versammlungen ihre Stimme erheben, Vorschl\u00e4ge machen, die Sitzung leiten. Viele Frauen \u00fcbernehmen anschlie\u00dfend \u00c4mter und geben ihr Wissen und Selbstvertrauen an andere Frauen weiter.\u201c<\/span><\/p>\n<h5 align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Kampf als Frauen, Kampf als Indigene<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Es ist ein komplexes Feld, in dem die Frauen f\u00fcr ihre Rechte und W\u00fcrde streiten: Einerseits wollen sie zusammen mit den M\u00e4nnern gegen den Rassismus, die Ausbeutung und Vernichtung k\u00e4mpfen, die sie als Indigene und Kleinb\u00e4uer*innen erfahren, andererseits m\u00fcssen sie sich gegen die Gewalt und den Machismo der indigenen wie der nicht-indigenen M\u00e4nner wehren. \u201eWir werden dreifach unterdr\u00fcckt: daf\u00fcr Frau zu sein, daf\u00fcr Indigene zu sein und weil wir arm sind\u201c, fasst Nelly zusammen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Sie betont, dass sie aus dieser Situation heraus einen anderen Weg als den europ\u00e4isch und urban gepr\u00e4gten Feminismus eingeschlagen haben. Ihre Probleme sind mit denen der Gemeinden insgesamt verbunden. Ihre Forderungen stehen nicht f\u00fcr sich alleine und k\u00f6nnen nicht durch reine Opposition gegen die M\u00e4nner erreicht werden. Viele Frauen betonen daher, dass sie sich eine Allianz mit den M\u00e4nnern der Bewegung w\u00fcnschen. \u201eLasst uns gemeinsam gehen, M\u00e4nner und Frauen, und uns gegenseitig unterst\u00fctzen! Das haben wir indigenen Frauen immer wieder gesagt. Nur so k\u00f6nnen wir das Gewicht dieser jahrhundertelangen Diskriminierung der indigenen Gemeinden tragen\u201d, so Nelly.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Der gemeinsame Kampf als Indigene wird st\u00e4rker, so der Appell der Frauen, wenn die Frauen gleichberechtigt teilhaben und respektiert werden. Diesen Appell betten sie in das indigene Weltverst\u00e4ndnis ein, das eine zentrale Ressource der Bewegung darstellt. <\/span><span lang=\"de-DE\">Die Frauen bauen darauf auf, wenn sie von den M\u00e4nnern fordern, die indigenen Wahrnehmung der Welt wirklich zu leben. In dieser werden M\u00e4nner und Frauen als gleichwertige, aufeinander bezogene Teile eines Ganzen gesehen. Passend dazu steht auf einem Poster im Restaurant des Frauen-Programms: \u201eF\u00fcr die Befreiung der Mutter Erde braucht es Frauen frei von Gewalt\u201c und \u201eSex ist eine Umarmung mit Respekt, Z\u00e4rtlichkeit mit Liebe \u2013 Respekt f\u00fcr meinen K\u00f6rper, mein Land, mein territorio\u201d.<\/span><\/p>\n<p align=\"right\"><strong><span lang=\"de-DE\">Kaffeekollektiv Aroma Zapatista<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Zur Autor*in: Das Kaffeekollektiv Aroma Zapatista handelt solidarisch mit Kaffee politischer Bewegungen. Es besteht aus je drei wei\u00dfen Frauen und M\u00e4nnern.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<style>\n#Kasten {color: #ffffff; background-color: #007F4E; border-radius: .5em;}<\/style>\n<div id=\"Kasten\">\n<h3 align=\"center\"><span lang=\"de-DE\">Kaffee von Frauen der Bewegung<\/span><\/h3>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Die Kooperative der indigenen Bewegung im Cauca CENCOIC und das Hamburger Kaffeekollektiv Aroma Zapatista haben gerade gemeinsam den Espresso \u201eTierra y Luna\u201c (\u201eLand und Mond\u201c) auf den Markt gebracht. Dieser wird aus Kaffee ger\u00f6stet, der von Frauen der Kooperative angebaut wurde. Die Frauen sind eigenst\u00e4ndige Mitglieder der Kooperative. Alle haben ihr eigenes Feld, tragen die wirtschaftliche Verantwortung und verf\u00fcgen \u00fcber die Einnahmen. Neben der F\u00f6rderung ihrer wirtschaftlichen Unabh\u00e4ngigkeit soll die neue Kaffeesorte die Sichtbarkeit der indigenen Frauen und ihres Beitrags f\u00fcr die Bewegung erh\u00f6hen. Dar\u00fcber hinaus kommt ein fester Teil der Verkaufserl\u00f6se dem Programa Mujer, der Organisierung der Frauen in der Bewegung, zugute.<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Beginn des Treffens feiern die rund 70 Aktivistinnen eine Zeremonie. Angeleitet von Do\u00f1a Emelda Jim\u00e9nez wird den f\u00fcr die Bewegung gestorbenen und ermordeten K\u00e4mpferinnen gedacht, ihnen Essen und Getr\u00e4nke dargeboten. \u201eSie sind hier bei uns. Ihr Mut und ihre Kraft sollen uns leiten\u201c, sagt Do\u00f1a Emelda. 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