{"id":22149,"date":"2020-04-04T12:56:40","date_gmt":"2020-04-04T10:56:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/?p=22149"},"modified":"2020-05-04T22:16:22","modified_gmt":"2020-05-04T20:16:22","slug":"kinderfrei-statt-co2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2020\/04\/kinderfrei-statt-co2\/","title":{"rendered":"&#8222;Kinderfrei statt CO2&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Die Konsequenzen, die man auf Seiten der Politik zu ziehen bereit ist, sind mehr als d\u00fcrftig, ja l\u00e4cherlich. Ein paar Steuer- und Preis-Stellschrauben, einige Modernisierungen, wie das famose Elektroauto. Auch hier wird nur grunds\u00e4tzlich betriebswirtschaftlich gedacht, d.h. von der Perspektive des Einzelkapitals und nicht von der Perspektive des gesamten stofflichen Umsatzes und aller damit einhergehenden Konsequenzen \u2013 diese werden wie \u00fcblich ignoriert oder externalisiert. Dem Ernst der Lage wird nicht einmal ansatzweise Rechnung getragen.<\/p>\n<p>Unterbleibt eine Kritik der kapitalistischen Lebens- und Produktionsweise, dann muss die Problematik notwendigerweise eine der blo\u00dfen Technik und individuellen Einstellung sein. Der Kapitalismus und seine verr\u00fcckte Gebrauchswertproduktion wird nicht als historisches Produktionsverh\u00e4ltnis erkannt, sondern er wird mehr oder weniger naturalisiert. Daraus folgt, dass dem Klimawandel nur dann beizukommen sei, wenn die Menschen ihr Konsumverhalten \u00e4ndern, \u00f6ko-vegan-gr\u00fcn leben, Verzicht \u00fcben, keine Flugreisen mehr buchen usw.. Der Kapitalismus m\u00f6ge dann gr\u00fcn werden und alles werde gut.<\/p>\n<p>Dass der Kapitalismus soziale Katastrophen produziert ist freilich alles anderes als neu. Schon immer war es die Neigung der aufgekl\u00e4rten b\u00fcrgerlichen Gesellschaft, sich gegen die Herausgefallenen und Elenden zu wenden, anstatt gegen die gesellschaftliche Dynamik, die dieses Elend hervorbringt. Das Elend wurde in der Regel naturalisiert oder biologisiert. Es sind eben die Erbanlagen, die zum Alkoholismus f\u00fchren. Oder eben auch \u00fcbertriebene soziale Anspr\u00fcche, wie sie Ideologen wie Hayek stets ein besonderer Dorn im Auge waren. (2)<\/p>\n<p>St\u00f6\u00dft der Kapitalismus also bestimmte Menschengruppen oder Menschenmassen ab, in dem Sinne, dass der Arbeitsmarkt sie nicht absorbieren kann, sie also ihre Arbeitskraft nicht verkaufen k\u00f6nnen, dann wird das Problem nicht in der Unterwerfung der Menschen unter Arbeitsm\u00e4rkte gesehen oder in der Zerst\u00f6rung ihrer Subsistenz bzw. Vertreibung von dieser, \u2013 nein \u2013 es sind die Menschen selbst, die die Frechheit begangen haben \u00fcberhaupt zu existieren und dann noch wagen, sich zu beschweren. Eine Armenf\u00fcrsorge (so d\u00fcrftig diese auch sei) w\u00e4re also unverantwortlich, da sie das Los der Armen \u00fcberhaupt noch verschlimmere. Die Armen w\u00fcrden sich noch weiter vermehren und alles w\u00fcrde schlimmer werden. Es gibt Menschen, die halt in der Lotterie des Lebens die Niete gezogen haben. Dies war im Wesentlichen die menschenfeindliche Argumentation des reaktion\u00e4ren Pfaffen Robert Malthus mit seinem \u201eBev\u00f6lkerungsgesetz\u201c. (3)<\/p>\n<p>Im 20. Jahrhundert wurde der Malthusianismus wieder aufgegriffen: Haupthindernis f\u00fcr die nachholende Entwicklung von Dritte-Welt-L\u00e4ndern sei das Bev\u00f6lkerungswachstum. So war man bestrebt das Bev\u00f6lkerungswachstum in der Dritten Welt zu reduzieren. Dazu wurde Entwicklungshilfe an entsprechende Ma\u00dfnahmen gekoppelt. Diese Ma\u00dfnahmen bestanden u.a. darin, an Frauen der Dritten Welt neue Verh\u00fctungsmethoden zu testen, die in den Industriel\u00e4ndern nicht zugelassen wurden. (4) In den 1970er Jahren, als die \u00f6kologische Zerst\u00f6rung Thema wurde, wurde das malthuisianische Gedankengut mit der \u00d6kologie verkn\u00fcpft. Die \u201eBev\u00f6lkerungsbombe\u201c gef\u00e4hrde den Planeten und die \u201eGrenzen des Wachstums\u201c w\u00e4ren bald erreicht.<\/p>\n<p>Es sollte einen also immer aufhorchen lassen, wenn eine Kritik an der kapitalistischen Produktions- und Lebensweise, die auf immer h\u00f6herem Ressourcenverbrauch basiert (selbst f\u00fcr den letzten Idioten an der sog. \u201eGeplanten Obsoleszenz\u201c erkennbar (5)) und auf der Gleichg\u00fcltigkeit gegen Mensch und Natur, genau dadurch umgangen wird, indem die blo\u00dfe Anzahl oder Vermehrungsrate von Menschen (nat\u00fcrlich meist die in den Entwicklungsl\u00e4ndern \u2013 was zweifellos auch eine rassistische Komponente hat) zum eigentlichen Skandalon gemacht wird.<\/p>\n<p>In diese Richtung argumentiert auch das Buch Kinderfrei statt Kinderlos von Verena Brunschweiger, das 2019 Furore gemacht hat. Zu erw\u00e4hnen ist, dass ein antinatalistischer Diskurs im englischsprachigen Raum viel weiter verbreitet ist als in Deutschland, insofern handelt es sich bei Brunschweigers Position keineswegs um eine \u201aExotenmeinung<em>\u02bb<\/em>.<\/p>\n<p>Sie selbst versteht sich als Feministin und kritisiert zu Recht die Ideologie der Mutterschaft, nach der eine Frau nur dann ein erf\u00fclltes Leben h\u00e4tte, wenn sie Kinder in die Welt setze, was angeblich ihrer Natur entspr\u00e4che (eine Position, die sie u.a. an Birgit Kelle kritisiert). Sie kritisiert damit die Diskriminierung von kinderlosen bzw. kinderfreien Frauen.\u00a0 Brunschweiger konstatiert, dass in den westlichen Gesellschaften ein antifeministischer backlash stattfinde, nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer pronatalistischen Offensive von Faschisten, wie der AfD.<\/p>\n<p>Thema des Buches sind auch die Zumutungen, die Kinderfreie erdulden m\u00fcssen, wenn sie\u00a0 Eltern und ihren l\u00e4rmenden Kindern ausgesetzt seien, die, Brunschweiger zufolge, sich erdreisteten zu meinen, sich in der \u00d6ffentlichkeit anscheinend alles erlauben zu k\u00f6nnen. So begr\u00fc\u00dft sie kinderfreie Caf\u00e9s. Sie kritisiert des Weiteren fehlende Verh\u00fctungsm\u00f6glichkeiten von Frauen in Dritte-Welt L\u00e4ndern, die keineswegs Lust h\u00e4tten ihr Leben lang zu geb\u00e4ren. Sie kritisiert auch das entgegengesetzte Ph\u00e4nomen, Kinder auch dann in die Welt setzen zu m\u00fcssen, obwohl Mann \/ Frau dazu nicht richtig in Lage sei, d.h. sie kritisiert die Reproduktionstechnologien, die den Mutterschaftskult fortsetzen und selbst frauenverachtend seien, da h\u00e4ufig die Nebenwirkungen verschwiegen oder verharmlost, und Frauen durch die Technologien der k\u00fcnstlichen Befruchtung mehr oder weniger auf Vieh reduziert w\u00fcrden. (6)<\/p>\n<p>In ihrem Buch beschreibt sie die Konsequenzen f\u00fcr ein Paar, das Kinder in die Welt setzt. Das romantische Liebesideal, gerade in Kombination mit Kindern, sei letztendlich nichts anderes als barer Unsinn. Kinderfreie seien gl\u00fccklicher als Eltern, so diverse Studien. Kinderfreie im Unterschied zu Kinderhabenden h\u00e4tten demnach eher die M\u00f6glichkeit ihr Leben zu genie\u00dfen, beruflich voran zu kommen und sich f\u00fcr Klimaschutz zu engagieren (!). Ein Paar, aber noch mehr die entsprechende Mutter, werde durch die Sorget\u00e4tigkeit aufgezehrt, so dass sich immer alles nur um die Kinder drehe und alle anderen Sozialkontakte, oder Aktivit\u00e4ten, die mit Familie und Kindern nichts zu tun h\u00e4tten, w\u00fcrden aus dem Leben verschwinden. Das Resultat seien \u201emombies\u201c und \u201edaddioten\u201c. Letztere seien V\u00e4ter, die sich schon etwas drauf einbildeten, als Mann einen Kinderwagen schieben zu k\u00f6nnen und daf\u00fcr Anerkennung einforderten. Von Gleichberechtigung bzw. Gleichaufteilung der Erziehung und Hausarbeit auf beide Elternteile sei kaum etwas zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Auf ph\u00e4nomenologischer Ebene hat sie durchaus recht, nur macht sie sich an keiner Stelle Gedanken (abgesehen davon, dass die V\u00e4ter den Gro\u00dfteil aller Erziehungs-, Pflegearbeit und Hausarbeit nicht den M\u00fcttern \u00fcberlassen sollten), wie die Reproduktionst\u00e4tigkeiten gesellschaftlich organisiert werden k\u00f6nnten, ohne dass diese nicht nur zu einer einzigen Zumutung und Tortur f\u00fcr die Betroffenen werden. Eine Kritik der Arbeit und des abgespalteten Bereichs fehlen. Ihre Ausf\u00fchrung wirken wie eine Naturalisierung des abgespaltenen Bereichs. (7) Weil dieser eine Zumutung sei, sei nur die Option auf Kinder zu verzichten einer feministischen Position entsprechend. Frauen mit Kindern seien zudem viel mehr von Mann abh\u00e4ngig als Frauen ohne Kinder. Dies habe mit dem Gender-Pay-Gap zu tun. F\u00fcr M\u00fctter bedeute das Mutterdasein einen Karriereknick und lohngearbeitet werde meist nur in Teilzeit.<\/p>\n<p>Das Perfide an dem Buch ist aber die Verkn\u00fcpfung eines kinderfreien Lebensstils mit dem Klimaschutz: \u201eEs ist eine Zumutung, von kinderfreien Frauen st\u00e4ndig Erkl\u00e4rungen f\u00fcr ihre Entscheidung zu fordern. Es bedarf einer neuen sozialen Norm, die umgekehrt von Eltern eine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr erwartet, warum sie glauben w\u00fcrden, gerade sie h\u00e4tten das Recht, unser aller Leben auf diesem Planeten noch weiter zu gef\u00e4hrden (!).\u201c (8) So solle zwecks CO2-Einsparung auf Kinder verzichtet werden. Sie beruft sich dabei auf diverse Studien. (9) Sie unterstellt, dass die blo\u00dfe Anzahl der Menschen das Problem sei und schlie\u00dflich zum Ruin dieses Planeten f\u00fchre. Hier wird deutlich, dass die Lebens- und Produktionsweise des Kapitalismus naturalisiert wird. Je mehr Menschen um so mehr Fl\u00fcge und M\u00fcllberge sozusagen. Reduziere man also die Geburtenrate, so dass die Anzahl der Menschen insgesamt schrumpfe, k\u00f6nne sich der Planet wieder erholen. Auf Kinder zu verzichten sei auch deswegen eine richtige Entscheidung,<br \/>\n\u201e[d]enn die allerwenigsten Kinder l\u00f6sen sp\u00e4ter als Erwachsene das Plastikproblem im Ozean oder beenden die ungerechten Verteilungsverh\u00e4ltnisse auf unserem Planeten. Die allermeisten werden ein mittelfristiges Dasein als Konsument_innen fristen und Ressourcen verbrauchen, die auch jemanden nutzen k\u00f6nnten, der schon da ist, oder die, nat\u00fcrlich noch viel besser, am besten gar nicht erst verbraucht w\u00fcrden.\u201c (10) Solche Worte dr\u00fccken nichts anderes als eine bedingungslose Kapitulation aus. Dass das moderne Konsumspektakel kritisiert und \u00fcberwunden werden k\u00f6nnte, schlie\u00dft sie offensichtlich aus. Kinder werden notwendigerweise so borniert wie ihre Eltern. Besser w\u00e4re es also, sie w\u00e4ren erst gar nicht geboren worden. Wir lernen also: Je weniger Menschen, umso weniger Ressourcenverbrauch, umso weniger Idioten. Der Antinatalismus dient also nicht nur dazu eine Frau vor dem patriarchalen Familienknast zu bewahren, sondern auch den Planeten zu retten. Je mehr Menschen es gibt, umso mehr Elend, umso mehr Ressourcen werden verbraucht, um so schlechter geht es der Erde. Folgerichtig beruft sie sich auch auf den antinatalistischen Philosophen David Benatar, der argumentierte, moralisch sei es geboten \u201eso wenig Leid wie m\u00f6glich zu verursachen\u201c. Daher gibt es nach Benatar \u201eeine moralische Verpflichtung [\u2026], sich nicht zu reproduzieren.\u201c (11) Weniger Menschen, weniger Leid. Ein Mensch der nicht geboren wurde, leidet nicht. So einfach ist das. Wieder einmal ein grandioser Beitrag zum Humanismus, wie man ihn schon an anderer Stelle zur Euthanasie-Debatte erleben konnte (Peter Singer). Aber es kommt noch besser: Brunschweiger beruft sich auch auf solche menschenfeindlichen Vereinigungen wie das VHMT, das \u201eVoluntary Human Extinction Movement (!!!), deren \u00dcberzeugung es ist, dass der Rest der Biosph\u00e4re eine Chance auf Erholung bekomme, wenn der Mensch erst aus ihr verschwunden ist.\u201c (12) In einem Interview mit dem Westfalen-Blatt (13.03.2019) sagte Brunschweiger, dass ihr zwar eine solche Position \u00bbzu krass\u00ab sei. Aber, so Brunschweiger weiter, sie \u201everstehe, dass es Menschen gibt, die das gut f\u00e4nden. Es w\u00e4re f\u00fcr die restliche Biosph\u00e4re nat\u00fcrlich nicht schlecht, wenn die sich mal ein bisschen erholen k\u00f6nnte vom Menschen und die Tiere und Pflanzen ein bisschen in Harmonie leben k\u00f6nnten. Aber wenn wir in Deutschland 38 Millionen statt 80 Millionen w\u00e4ren, dann w\u00fcrde es passen, dass eine Erde reicht. Aber momentan br\u00e4uchten wir drei Erden.\u201c Auf der anderen Seite deutet sie an, dass die Zerst\u00f6rung der Umwelt doch nicht nur von der blo\u00dfen Anzahl der Menschen abh\u00e4ngt. So erw\u00e4hnt sie, dass ein britisches \u201eKind 30 Mal mehr die Umwelt verschmutzt und die Ressourcen vergeudet als ein Kind aus der Sub-Sahara.\u201c (13) Diesen Gedanken verfolgt sie nicht weiter, zumal sie wohl implizit voraussetzt, dass mehr Wohlstand auch mehr Angleichung an die westlichen kapitalistischen Staaten bedeutet, mit der entsprechenden Ressourcenverschleuderung.<\/p>\n<p>Zusammengefasst k\u00f6nnte man formulieren, dass wer nicht \u00fcber den Kapitalismus sprechen will, also \u00fcber den \u201eWiderspruch zwischen Stoff und Form\u201c (14), auch zur \u00d6kologie schweigen sollte. Kommt aber die destruktive Verwertungsdynamik des Kapitalismus, d.h. die Verwertung des Werts, die Produktion um der Produktion willen usw., nicht zur Sprache, so l\u00e4uft jede Klimaschutzma\u00dfnahme im Wesentlichen auf ein olivgr\u00fcnes \u201aWeiter so<em>\u02bb<\/em> hinaus oder steigert sich in menschenfeindliche Agitation: \u201aDer Mensch\u2018 sei schlussendlich das Problem und nicht eine irre Produktions- und Lebensweise.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Konsequenzen, die man auf Seiten der Politik zu ziehen bereit ist, sind mehr als d\u00fcrftig, ja l\u00e4cherlich. Ein paar Steuer- und Preis-Stellschrauben, einige Modernisierungen, wie das famose Elektroauto. 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