{"id":22165,"date":"2020-04-04T13:35:53","date_gmt":"2020-04-04T11:35:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/?p=22165"},"modified":"2021-03-03T12:29:40","modified_gmt":"2021-03-03T10:29:40","slug":"ein-wunder-in-der-berliner-innenstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2020\/04\/ein-wunder-in-der-berliner-innenstadt\/","title":{"rendered":"Ein Wunder in der Berliner Innenstadt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der Eigent\u00fcmer war gestorben, und im Februar 2019 hie\u00df es, seine Erbinnen w\u00fcrden das Haus verkaufen wollen. Einige Wohnungen im Haus standen leer, und es fanden sich schnell Interessierte, die sich mit einem Teil der Mieter*innen zusammentaten, um das Haus zu erwerben. Oft brauchen Gruppen sehr lange f\u00fcr Gruppenbildungsprozesse, bis sie solche schwerwiegenden Entscheidungen wie einen Hauskauf treffen und umsetzen k\u00f6nnen. In diesem Fall ging es erstaunlich schnell.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mitte M\u00e4rz gab es ein erstes Treffen von Interessierten, dem viele weitere folgten. Im Mai wurde ein Hausverein gegr\u00fcndet, der kurz darauf eine brachliegende GmbH \u00fcbernahm. Diese GLIK GmbH (GLIK = Gemeinsam Leben im Kiez) unterschrieb Mitte Juni den Kaufvertrag \u2013 im Vertrauen darauf, dass sie das Geld schon zusammenbekommen w\u00fcrde. Denn dieses Haus in dieser Lage war eine einmalige Gelegenheit f\u00fcr ein gemeinschaftliches Projekt mitten in der Stadt. Am 1. Oktober \u00fcbernahm die Gruppe das Haus und begann sogleich mit der Sanierung der denkmalgesch\u00fctzten Fassade. Auch im Innenbereich ist einiges zu tun, bevor die Neuen einziehen k\u00f6nnen. Wer sich nicht am Projekt beteiligen m\u00f6chte, kann trotzdem wohnen bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Mieter*innen verwalten sich selbst. Viele von ihnen sind im Kunst- und Kulturbereich t\u00e4tig, nun m\u00f6chten sie \u2013 neben dem Wohnraum \u2013 auch Platz f\u00fcr kreative Projekte schaffen, nicht nur f\u00fcr sich selbst, sondern auch f\u00fcr die Nachbarschaft. Es gibt viele Ideen f\u00fcr das \u201eK\u00fcnstler*innenhaus KuMi*13\u201c, vor allem jedoch soll das Konzept immer im Werden bleiben und sich mit denen, die es nutzen, ver\u00e4ndern k\u00f6nnen, als \u201eein Ort, an dem individuelle und soziale Handlungsspielr\u00e4ume neu gedacht und erweitert werden k\u00f6nnen\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die f\u00fcnf geheimen Zutaten\u00a0f\u00fcr das Wunder<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0<\/strong>Der \u201eTag der Offenen T\u00fcr\u201c am 7. \u00a0Dezember war sehr gut besucht. Die Leute von der KuMi*13 berichteten dar\u00fcber, wie das Wunder gelingen konnte, und verrieten ihre \u201ef\u00fcnf geheimen Zutaten\u201c f\u00fcr dieses bemerkenswerte Projekt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li><em> Das Mietsh\u00e4user Syndikat<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon fr\u00fchzeitig entschied sich die Projektgruppe daf\u00fcr, sich dem Mietsh\u00e4user Syndikat anzuschlie\u00dfen. Dieser bundesweite Hausprojekte-Verbund entstand aus Diskussionen in den 80er Jahren um die Grether Baukooperative in Freiburg und wurde 1992 offiziell gegr\u00fcndet. Mittlerweile geh\u00f6ren dem Syndikat mehr als 150 selbstverwaltete Hausprojekte an, davon fast 20 in Berlin. Mit einer geschickten Rechtsformenkonstruktion aus Verein und GmbH wird sichergestellt, dass ein Haus des Verbundes nicht mehr verkauft werden kann. Alle H\u00e4user zahlen monatlich in einen gemeinsamen Solifonds ein, damit immer wieder neue Projekte gegr\u00fcndet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend die Mitglieder von Genossenschaften eine finanzielle Einlage leisten m\u00fcssen, gibt es beim Mietsh\u00e4user Syndikat keine finanziellen Anforderungen an einzelne Personen. Das Wohnen soll unabh\u00e4ngig vom Geldbeutel m\u00f6glich sein. Das erforderliche Geld f\u00fcr den Hauskauf muss die Gruppe jedoch gemeinsam organisieren. Daf\u00fcr, sowie f\u00fcr den ganzen Gr\u00fcndungsprozess, gibt es aus dem Syndikats-Verbund kostenlose Beratung und Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jedes Projekt muss eigenverantwortlich das Eigenkapital aufbringen, das n\u00f6tig ist, um einen Bankkredit zu bekommen. Die Gruppenmitglieder, denen dies m\u00f6glich ist, vor allem jedoch Freund*innen und Leute aus ihrem sozialen Umfeld, geben auf Vertrauensbasis sogenannte Direktkredite. Viele Leute geben kleine Betr\u00e4ge, und es ist viel Arbeit, mit allen Gespr\u00e4che zu f\u00fchren, \u00fcber Laufzeiten und vielleicht auch \u00fcber geringe Verzinsungen zu verhandeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Direktkredite sind Nachrangdarlehen, die nicht zur\u00fcckverlangt werden k\u00f6nnen, wenn das Projekt dadurch in eine finanzielle Schieflage geraten w\u00fcrde. Sollte das Projekt finanziell scheitern, dann k\u00f6nnen diese Darlehen erst zur\u00fcckgezahlt werden, wenn alle anderen Gl\u00e4ubiger bedient wurden, und immer noch Geld vorhanden ist. Jedoch musste in der ganzen Geschichte des Mietsh\u00e4user Syndikats erst einmal ein Hausprojekt Insolvenz anmelden \u2013 der Eilhardshof in Neustadt\/Weinstra\u00dfe (siehe GWR 441 \u201eHierarchiefrei leben, ohne Chef und Staat? Teil 2\u201c).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"2\">\n<li><em> Der Milieuschutz<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Haus liegt im Milieuschutzgebiet Sch\u00f6neberger Norden.<br \/>\nIn solchen Gebieten soll die Zusammensetzung der Wohnbev\u00f6lkerung gesch\u00fctzt werden \u2013 nicht die einzelnen Mieter*innen, denen der Schutz jedoch auch zugute kommt. Zu diesem Zweck werden Umwandlungen in Eigentumswohnungen, Umbauten oder Modernisierungen nicht, oder nur eingeschr\u00e4nkt genehmigt. Beim Verkauf eines Hauses hat der Bezirk ein Vorkaufsrecht, kann also anstelle des Erwerbers in dessen Kaufvertrag eintreten. Meist kaufen Bezirke nicht f\u00fcr sich selbst, sondern zugunsten einer st\u00e4dtischen Wohnungsgesellschaft, manchmal auch einer Genossenschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Erwerber*innen k\u00f6nnen die Aus\u00fcbung des Vorkaufsrechts abwenden, wenn sie sich mit einer Abwendungserkl\u00e4rung verpflichten, strengere Regelungen einzuhalten, als sie im Milieuschutz ohnehin gefordert sind. Die Abschreckungswirkung auf Investoren h\u00e4lt sich in Grenzen, aber der privatwirtschaftliche Konkurrent, der sich anfangs neben der Syndikats-Gruppe f\u00fcr das Haus in der Kurm\u00e4rkischen Stra\u00dfe interessiert hatte, ist abgesprungen. Die Hausprojektgruppe hat diese Abwendungserkl\u00e4rung gerne unterschrieben, denn ihr geht es ja nicht um Gewinnerzielung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"3\">\n<li><em> Die Stiftung Edith Maryon<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis zum August hatte die Gruppe\u00a0 f\u00fcr 415.000 Euro Direktkredite gesammelt, aber das reichte nicht. Da kam die Stiftung Edith Maryon zu Hilfe. Diese anthroposophische Schweizer Stiftung hat schon mehrere Hausprojekte in Berlin mitfinanziert. \u00dcblicherweise kauft sie das Grundst\u00fcck und vergibt es im Erbbaurecht an das Hausprojekt, wof\u00fcr dann dauerhaft ein Erbbauzins gezahlt werden muss. Die Gruppe entschied sich dagegen, und so lie\u00df sich in diesem Fall die Stiftung darauf ein, dem Projekt ein Darlehen in H\u00f6he von 450.000 Euro zu geben. Dieses Darlehen soll nach und nach durch weitere Direktkredite abgel\u00f6st werden. Daraufhin war die Bank bereit, einen Kredit zu geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"4\">\n<li><em> Verk\u00e4uferinnen mit Ma\u00df<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oft scheitern Hausprojekte an den Immobilienpreisen, denn mit renditeorientierten Investoren kann kaum eine selbstorganisierte Gruppe mithalten. Die KuMi*13 hatte das gro\u00dfe Gl\u00fcck, dass den Erbinnen nicht daran gelegen war, beim Verkauf des Hauses einen maximalen Profit herauszuschlagen. F\u00fcr vier Millionen Euro verkauften sie das Haus an die Gruppe. Das ist immer noch ein stolzer Preis. Jedoch zeigt dieses Beispiel, dass es in Einzelf\u00e4llen m\u00f6glich sein kann, sich mit Verk\u00e4ufer*innen auf faire Konditionen zu einigen, jedenfalls wenn sie pers\u00f6nlich ansprechbar und keine anonymen Finanzinvestoren sind. Hier gaben die Verk\u00e4uferinnen dem Projekt sogar einen gr\u00f6\u00dferen Direktkredit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Refinanzierung des Kaufpreises und der Sanierung, die mit 1,7 Millionen Euro kalkuliert ist, wird es auf eine Nettokaltmiete von rund 10 Euro pro Quadratmeter Wohnfl\u00e4che hinauslaufen. Preiswert ist das nicht, aber immerhin ist sichergestellt, dass diese Miete stabil bleibt, denn es reicht aus, die Kosten zu decken, die sich vor allem aus der Finanzierung ergeben. Zus\u00e4tzliche Profite f\u00fcr Investoren m\u00fcssen nicht erwirtschaftet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"5\">\n<li><em> Eine schnelle und gut organisierte Gruppe<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Zutat ist vielleicht die entscheidendste, denn die KuMi*13 w\u00e4re ohne diejenigen, die sich mit Zeit und Energie einbringen, nicht m\u00f6glich gewesen. Die Gruppe ist von anfangs 12 auf 17 Erwachsene und acht Kinder angewachsen. Sie strebt \u201eein offenes, solidarisches Miteinander mehrerer Generationen an\u201c und m\u00f6chte \u201eder kleinfamili\u00e4ren Vereinzelung entgegenwirken und durchl\u00e4ssige Strukturen f\u00fcr diverse und sich ver\u00e4ndernde Lebensentw\u00fcrfe entwickeln\u201c. Also kein \u201eseparatistisches, privates \u201aSch\u00f6ner Wohnen\u2018\u201c, sondern Offenheit und Hineinwirken in den Kiez. Als ein erster Schritt wird das \u201eFamilien- und Nachbarschaftszentrum Kurmark\u201c f\u00fcr drei Jahre in der KuMi*13 unterkommen, w\u00e4hrend die st\u00e4dtische Wohnungsbaugesellschaft Gewobag an deren jetzigem Standort gleich nebenan baut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Eine Insel im Meer\u00a0kapitalistischer Verwertungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0<\/strong>Dank dieser \u201ef\u00fcnf geheimen Zutaten\u201c ist etwas gelungen, wovon sicher viele tr\u00e4umen. Und auch wenn sich das nicht so einfach wiederholen l\u00e4sst, zeigt das Beispiel der KuMi*13 doch, dass es m\u00f6glich ist. Das macht Mut. Jedoch ist allen Beteiligten klar, dass das Projekt umgeben ist von fortschreitender Gentrifizierung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So wird beispielsweise das fast direkt um die Ecke befindliche ehemalige Commerzbank-Geb\u00e4ude an der Potsdamer Stra\u00dfe f\u00fcr hochpreisiges Gewerbe umgebaut. Es ist das Haus, vor dem am 22. September 1981 Klaus-J\u00fcrgen Rattay get\u00f6tet wurde, mitgeschleift von einem Bus, als die Polizei bei einer gro\u00dfen R\u00e4umungsaktion die Hausbesetzer*innen auf die Stra\u00dfe jagte. Einziehen sollen Sony Music, und der weltweit viertgr\u00f6\u00dfte Hersteller von<br \/>\n\u2013 auch gentechnisch ver\u00e4ndertem \u2013 Saatgut, KWS. Noch scheint der Bau sich wie ein Ufo in einen gewachsenen, jedoch bedrohten Kiez zu setzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von der anderen Seite der Potsdamer Stra\u00dfe werden die \u00e4ltesten autonomen Jugendzentren Berlins, Drugstore und Potse, vertrieben. Der Drugstore zog schon vor \u00fcber einem Jahr aus, die Potse ist noch (Mitte Februar 2020) besetzt und r\u00e4umungsbedroht. Nahezu jedes freie Grundst\u00fcck im Sch\u00f6neberger Norden wird bebaut \u2013 ebenso wie anderenorts in der Berliner Innenstadt. Dabei entsteht alles M\u00f6gliche, nur kein bezahlbarer Wohnraum. So schauen von der Kurf\u00fcrstenstra\u00dfe die Eigent\u00fcmer*innen neu errichteter Penth\u00e4user direkt auf die KuMi*13.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am \u201eTag der Offenen T\u00fcr\u201c weihte Pastor Leumund das Hausprojekt mit einer Reizwortmeditation, bei der die Gemeinde der Feiernden auf Begriffe wie \u201eGerechten\u201c im Chor mit \u201eda k\u00f6nnen wir dir ein Lied von singen\u201c oder auf \u201eBesch\u00e4ftigung\u201c mit \u201ees war einmal\u201c antwortete. Seine Predigt f\u00fchrte ein ins Thema \u201eSchei\u00df-Kapitalismus\u201c, dem der Notausgang fehle. Der Pastor rief darum die au\u00dferplanetare Opposition an: \u201eWir stecken fest, wir kommen hier nicht mehr klar, k\u00f6nnt ihr uns helfen?\u201c Dann besprengte er die Gemeinde ausgiebig mit Weihwasser. Begleitet wurde die Weihung durch demonstrativ gezeigte Parolen wie \u201eWunder ohne Wirtschaft\u201c, \u201eLiebe deinen N\u00e4chsten wie dein Auto\u201c und \u201eWachstum als Holzweg\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Tag klang aus mit dem Spinnen von Ideen f\u00fcr eine gro\u00dfe Halle hinter dem Wohngeb\u00e4ude, mit Gl\u00fchwein am Feuer auf dem kleinen, mediterran anmutenden Hof, und mit selbstgemachter Musik im Wohnzimmer des Hausvereins.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Eigent\u00fcmer war gestorben, und im Februar 2019 hie\u00df es, seine Erbinnen w\u00fcrden das Haus verkaufen wollen. Einige Wohnungen im Haus standen leer, und es fanden sich schnell Interessierte, die sich mit einem Teil der Mieter*innen zusammentaten, um das Haus zu erwerben. Oft brauchen Gruppen sehr lange f\u00fcr Gruppenbildungsprozesse, bis sie solche schwerwiegenden Entscheidungen wie &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2020\/04\/ein-wunder-in-der-berliner-innenstadt\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":499,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Ein Wunder in der Berliner Innenstadt - graswurzelrevolution","description":"Der Eigent\u00fcmer war gestorben, und im Februar 2019 hie\u00df es, seine Erbinnen w\u00fcrden das Haus verkaufen wollen. Einige Wohnungen im Haus standen leer, und es fanden"},"footnotes":""},"categories":[1096,1045],"tags":[1389],"class_list":["post-22165","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-448-april-2020","category-von-huetten-und-palaesten","tag-mietshaeusersyndikat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22165","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/499"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22165"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22165\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22165"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22165"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22165"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}