{"id":22279,"date":"2020-04-30T12:37:30","date_gmt":"2020-04-30T10:37:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/?p=22279"},"modified":"2020-05-19T01:31:57","modified_gmt":"2020-05-18T23:31:57","slug":"d-i-y-or-die","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2020\/04\/d-i-y-or-die\/","title":{"rendered":"D.I.Y. or DIE"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_22390\" aria-describedby=\"caption-attachment-22390\" style=\"width: 412px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/93126818_2572683172983393_1474727366688243712_n.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-22390\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/93126818_2572683172983393_1474727366688243712_n.jpg\" alt=\"\" width=\"412\" height=\"309\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/93126818_2572683172983393_1474727366688243712_n.jpg 960w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/93126818_2572683172983393_1474727366688243712_n-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/93126818_2572683172983393_1474727366688243712_n-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/93126818_2572683172983393_1474727366688243712_n-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 412px) 100vw, 412px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-22390\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Anarchistische F\u00f6deration Lodz (FederacjanAnarchistyczna Lodz)<\/figcaption><\/figure>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Es fehlt an Schutzausr\u00fcstung, Desinfektionsmitteln, Test-Kits f\u00fcr Corona. Es gibt nicht gen\u00fcgend Betten, Personal, Spezialisten, Krankenh\u00e4user, Abteilungen f\u00fcr Infektionsf\u00e4lle und Labore. Die Nachfrage nach diesen notwendigen Ressourcen \u00fcberraschte die <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2018\/05\/antworten-auf-die-frauenfeindliche-politik-in-polen\/\">polnische Regierung<\/a>, obwohl zumindest ab Januar klar war, dass das Coronavirus um sich greifen w\u00fcrde. Die Bedrohung wurde untersch\u00e4tzt. F\u00fcr das seit Jahren vernachl\u00e4ssigte Gesundheitssystem gilt: \u201eIrgendwie wird es schon gehen\u201c. <\/span><\/p>\n<h5 align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Der Staat aus Pappe<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Die polnische Regierung (die national-konservative Partei PiS) hat offensichtlich wichtigere Aufgaben zu erledigen als die Eind\u00e4mmung der Pandemie. Am 10. Mai soll wie geplant die Pr\u00e4sidentenwahl durchgef\u00fchrt werden, koste es was es wolle. Um eine \u201eInfizierung\u201c zu vermeiden soll per Brief abgestimmt werden. Dabei ist fraglich, wie legitim dieses Verfahren ist und ob bei der Umsetzung dem <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2019\/11\/patientendaten-zu-verkaufen\/\">Datenschutz <\/a>Rechnung getragen wird bzw. werden kann. Aber was tut man nicht, um an der Macht zu bleiben?! Die gesellschaftliche Unzufriedenheit w\u00e4chst und die Stimmung im Wahlvolk k\u00f6nnte sich bei einer sp\u00e4teren Wahl gegen den seit 2015 amtierenden PiS-Pr\u00e4sidenten Andrzej Duda wenden. Zumal die Regierung das Gesetz \u201eAntikrisen-Schutzschild\u201c ausgearbeitet hat. Anstatt konkrete finanzielle Hilfe zu geben, wird dies alle Arbeiter*innen hart treffen: Sie werden jetzt l\u00e4nger, h\u00e4rter und f\u00fcr viel weniger Geld arbeiten m\u00fcssen. So wurde das Gesetz \u201eArbeiterfeindliches Schutzschild\u201c getauft. F\u00fcr die Anarchist*innen ist klar: \u201eDie Regierenden wollen aus diesem Land ein Arbeitslager machen. Ziel ist es, die Macht aufrechtzuerhalten.\u201c Die Polizei soll 5 neue Wasserwerfer und 124 neue Mannschaftswagen erhalten. W\u00e4hrend die Regierenden sich auf potentielle Aufst\u00e4nde vorbereiten, bleibt die Bev\u00f6lkerung sich selbst \u00fcberlassen. Die Menschen reden von einem Staat aus Pappe und besinnen sich auf gegenseitige Hilfe und Solidarit\u00e4t. Anarchist*innen spielen bei der selbstorganisierten Hilfe eine wichtige Rolle. Wo der Staat nicht hin will, gehen Anarchist*innen freiwillig\u2026<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_22391\" aria-describedby=\"caption-attachment-22391\" style=\"width: 350px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/91831162_2566657690252608_9161257644294406144_n.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-22391\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/91831162_2566657690252608_9161257644294406144_n.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"467\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/91831162_2566657690252608_9161257644294406144_n.jpg 480w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/91831162_2566657690252608_9161257644294406144_n-300x400.jpg 300w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/91831162_2566657690252608_9161257644294406144_n-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-22391\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Anarchistische F\u00f6deration Lodz (FederacjanAnarchistyczna Lodz)<\/figcaption><\/figure>\n<h5 align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Sichtbare Hand (\u201eWidzialna r\u0119ka\u201c)<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Als eine der ersten Solidarit\u00e4tsinitiativen wurde die von Anarchist*innen initiierte \u201eSichtbare Hand\u201c, eine Selbsthilfe-Facebook-Gruppe, gegr\u00fcndet. Auf <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2018\/09\/digitale-selbstverteidigung-smartphone-sicherheit\/\">Facebook<\/a> kann man der Initiative beitreten und sich an konkret nachgefragter Arbeit beteiligen oder selbst um Hilfe bitten. In der landesweiten Hauptgruppe gibt es \u00fcber 111.000 Mitglieder. Mittlerweile wurden weitere Facebook-Gruppen von \u201eSichtbare Hand\u201c f\u00fcr unterschiedliche St\u00e4dte gegr\u00fcndet. Z.B. haben sich innerhalb des ersten Monats \u00fcber 34.000 Menschen in der lokalen Gruppe f\u00fcr Breslau registriert. Es begann mit dem Einkauf f\u00fcr Menschen in Quarant\u00e4ne, dann kamen weitere Hilfsangebote wie Gassigehen, Unterst\u00fctzung von \u00e4lteren Menschen, aber auch Online-Beratung z.B. zu Handwerkst\u00e4tigkeiten dazu. Gleichzeitig wird auch das Pflegepersonal von Krankenh\u00e4usern und sozialen Einrichtungen mit selbstgemachten Masken und Schutzausr\u00fcstung unterst\u00fctzt. Alles wird durch die in den Facebook-Gruppen Engagierten, deren Netzwerke und die entstehenden grass-roots-Initiativen organisiert und finanziert. Anarchist*innen haben den Impuls gegeben und zeigten den Weg. Die \u201eSichtbare Hand\u201c ist auch Thema in den Mainstream-Medien. Die au\u00dfergew\u00f6hnliche Bedeutung der Arbeit dieser Gruppen zeigte sich, als selbst der \u00f6ffentlich-rechtliche Sender TVP \u2013 ein Sprachrohr der regierenden PiS-Partei \u2013 \u00fcber sie berichtete! <\/span><\/p>\n<h5 align=\"justify\">\u201e<span lang=\"de-DE\">Wir nehmen die Dinge selbst in die Hand\u201c<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Unter diesem Slogan haben Anarchist*innen aus Posen um den Squat Rozbrat eine Kampagne gestartet, um Schutzmasken und Desinfektionsmittel zu produzieren. Im Einklang mit der anarchistischen Tradition der Selbsthilfe und der sozialen Solidarit\u00e4t initiierten sie eine Spendensammlung, richteten eine Werkstatt zum N\u00e4hen von Masken und zur Herstellung von Desinfektionsmitteln ein. Diese liefern sie an Krankenh\u00e4user und soziale Einrichtungen, wo Kranke und sozial marginalisierte Gruppen wie Obdachlose, Bewohner*innen von Altersheimen oder der Roma-Community mit Schutzmasken versorgt werden. Aufgrund der COVID-19-Pandemie ist das bestehende Gesundheits- und Hilfesystem \u00fcberlastet. \u201eWir k\u00f6nnen nicht passiv zusehen, wie das System versagt, der freie Markt Spekulanten erzeugt und die Regierung chaotisch handelt. Staat und Kapitalismus scheitern w\u00e4hrend der Pandemie. ,Nehmen wir die Sache selbst in die Hand\u2018 und schlie\u00dfen wir das Loch, das im Laufe der Jahre durch das Pfeifen auf das Gesundheitssystem und auf die Versorgung von ausgegrenzten Menschen entstanden ist\u201c, so die Aktivist*innen aus Posen. In den ersten drei Wochen der Aktion wurden 7.000 Masken hergestellt und \u00fcbergeben. Sie haben es geschafft, Dutzende von Freiwilligen zu vernetzen, die in ihrer Freizeit kostenlos zu Hause n\u00e4hen. Dank Spenden konnten sie Materialien und N\u00e4hmaschinen, aber auch die Organisation des Transports oder des Versands \u00fcbernehmen.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_22392\" aria-describedby=\"caption-attachment-22392\" style=\"width: 362px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/92262435_2566657746919269_4754372069020401664_n.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-22392\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/92262435_2566657746919269_4754372069020401664_n.jpg\" alt=\"\" width=\"362\" height=\"484\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/92262435_2566657746919269_4754372069020401664_n.jpg 718w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/92262435_2566657746919269_4754372069020401664_n-300x401.jpg 300w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/92262435_2566657746919269_4754372069020401664_n-600x802.jpg 600w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/92262435_2566657746919269_4754372069020401664_n-224x300.jpg 224w\" sizes=\"auto, (max-width: 362px) 100vw, 362px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-22392\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Anarchistische F\u00f6deration Lodz (FederacjanAnarchistyczna Lodz)<\/figcaption><\/figure>\n<h5 align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Food Not Bombs<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">F\u00fcr manche Krankenh\u00e4user und soziale Einrichtungen, wie Frauenh\u00e4user, Altenheime und Obdachlosenunterk\u00fcnfte oder Sozialhilfezentren werden auch Mahlzeiten organisiert und geliefert. Wo der Staat versagt, haben Anarchist*innen ihre \u00c4rmel hochgekrempelt. So z.B. in Lodz, wo die Aktivist*innen aus der Anarchistischen F\u00f6deration Lodz (AFL) t\u00e4glich von Institutionen und Einzelpersonen Anfragen nach Mahlzeiten bekommen \u2013 wie mir ein Genosse der AFL berichtete. In Absprache mit der \u00f6rtlichen Gesundheitsbeh\u00f6rde wird auch eine \u201eFood Not Bombs\u201c-Aktion durchgef\u00fchrt, bei der regelm\u00e4\u00dfig Mahlzeiten f\u00fcr Obdachlose und Bed\u00fcrftige zubereitet und \u00f6ffentlich verteilt werden. Diese Aktion wird seit 20 Jahren von Anarchist*innen in Lodz durchgef\u00fchrt. Auch in anderen St\u00e4dten hat diese Form der Hilfe eine lange Tradition. Ich habe selbst mehrmals daran teilgenommen. Nun in Zeiten von Corona werden nicht nur warme Mahlzeiten verteilt, sondern zus\u00e4tzlich Pakete mit Brot, Marmelade, Seife, Schutzmasken u.a. Mittlerweile werden bis zu 150 Mahlzeiten und Pakete bei jeder Aktion verteilt. Alles wird von den Aktivist*innen selbst oder aus Spenden finanziert. Sie sind teils den ganzen Tag unterwegs und erst um 22 Uhr wieder zu Hause bei ihren Familien und Partner*innen. Sie sind auch weiterhin beruflich aktiv. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Dazu kommt die Produktion der Schutzmasken. Rozbrat hatte den Anfang gemacht; drei Tage darauf zogen die Aktivist*innen in Lodz nach. Dort haben sie ein Netzwerk aus ca. 25 Personen aufgebaut, die unterschiedliche Aufgaben erledigen. Dabei ist die Logistik am wichtigsten: manche n\u00e4hen die Masken zu Hause, andere beschaffen oder verteilen die Materialien und liefern aus. Es wurden mittlerweile ca. 13.000 Masken verteilt. Die Bitten um Hilfe kamen zuerst von Seiten des Pflegepersonals. \u201eSie k\u00f6nnen kaum glauben, dass sie solche Hilfe f\u00fcr ein L\u00e4cheln bekommen\u201c, meint ein AFL-Mitglied. Deshalb bedanken sie sich mit Fotos und Selfies aus den Krankenh\u00e4usern f\u00fcr die geleistete Hilfe. Auch die staatlichen lokalen Gesundheitsbeh\u00f6rden wurden mit den Schutzmasken beliefert, was zeigt, wie ernst die Situation in Polen ist und wie wichtig die Arbeit der Anarchist*innen. \u201eMan k\u00f6nnte mehr machen, aber die Zeit fehlt&#8230;\u201c \u2013 so der AFL-Genosse. Es fehlt auch Material, die Baumwoll-Stoffe sind fast alle. Mittlerweile sind die Stoff-Preise gestiegen und deshalb brauchen sie finanzielle Unterst\u00fctzung. Es fehlt nicht an Freiwilligen, die sich bei der AFL melden, aber um das Ansteckungsrisiko m\u00f6glichst gering zu halten, werden sie nur nach und nach eingebunden. Um die Aktion durch Ansteckung nicht zu gef\u00e4hrden, wird darauf geachtet, dass r\u00e4umlich getrennt und in immer gleichen Kleingruppen gearbeitet wird. Denn wenn die Anarchist*innen selber krank werden, wer wird die bisherige Hilfe leisten?<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Der Slogan <\/span><span lang=\"de-DE\">D<\/span><span lang=\"de-DE\">.<\/span><span lang=\"de-DE\">I<\/span><span lang=\"de-DE\">.<\/span><span lang=\"de-DE\">Y. or DIE war nie so wahr wie heute.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es fehlt an Schutzausr\u00fcstung, Desinfektionsmitteln, Test-Kits f\u00fcr Corona. Es gibt nicht gen\u00fcgend Betten, Personal, Spezialisten, Krankenh\u00e4user, Abteilungen f\u00fcr Infektionsf\u00e4lle und Labore. Die Nachfrage nach diesen notwendigen Ressourcen \u00fcberraschte die polnische Regierung, obwohl zumindest ab Januar klar war, dass das Coronavirus um sich greifen w\u00fcrde. Die Bedrohung wurde untersch\u00e4tzt. 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