{"id":22299,"date":"2020-05-01T16:33:39","date_gmt":"2020-05-01T14:33:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/?p=22299"},"modified":"2022-07-26T13:49:47","modified_gmt":"2022-07-26T11:49:47","slug":"krise-ohne-grund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2020\/05\/krise-ohne-grund\/","title":{"rendered":"Krise ohne Grund"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Das <\/span><span lang=\"de-DE\">Ifo-Institut <\/span><span lang=\"de-DE\">rechnete unterdessen vor, die Kosten der Krise betr\u00fcgen \u201eje nach Szenario zwischen 255 und 495 Mrd. Euro und reduzieren die Jahreswachstumsrate des BIP zwischen 7,2 und 11,2 Prozentpunkte. (\u2026) Am Arbeitsmarkt k\u00f6nnten bis zu <\/span><br \/>\n<span lang=\"de-DE\">1,8 Mio. sozialversicherungspflichtige Arbeitspl\u00e4tze (1,35 Mio. Vollzeit\u00e4quivalente) abgebaut werden und mehr als 6\u00a0Mio. Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen sein.\u201c<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Zugegebenerma\u00dfen sind die Analysen und Prognosen des <\/span><span lang=\"de-DE\">Ifo-Instituts<\/span><span lang=\"de-DE\"> nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind, dennoch: Die gesamte Menschheit erf\u00e4hrt dank Corona gerade in real life, was passiert, wenn man bei geltendem Wertgesetz und nationalstaatlichen Konkurrenzbedingungen die wirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten extern einschr\u00e4nkt. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Das Virus und das von ihm hervorgerufene, in den meisten F\u00e4llen harmlos verlaufende Krank<\/span><span lang=\"de-DE\">heitsbild, sind mitnichten geeignet, irgendeinen Versorgungsengpass zu verursachen. Die meisten Infizierten sind nach wenigen Tagen wieder arbeitsf\u00e4<\/span><span lang=\"de-DE\">hig und selbst w\u00e4hrend der striktesten Ausgangseinschr\u00e4nkungen erkl\u00e4rten die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft unisono, die Versorgung der Bev\u00f6lkerung sei vollkommen sichergestellt. Es gab schlicht keine problematische Verknappung von Waren, au\u00dfer vielleicht wenn Hamsterb\u00fcrger aus unerfindlichen Gr\u00fcnden Klopapier, Mehl und Spaghetti glaubten horten zu m\u00fcssen. Und wenn auf Spargelfeldern die rum\u00e4nischen Saisonarbeiter*innen ausgingen, dann durchaus nicht deswegen, weil das Virus sie niedergestreckt h\u00e4tte, sondern nur weil sie nicht mehr ohne weiteres einreisen konnten. Diese Knochenjobs sind derart mies bezahlt, dass sie sonst niemand freiwillig \u00fcbernehmen will, was sie mit den Pflegeberufen gemeinsam haben.<\/span><\/p>\n<h5 align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Vorangetriebene<\/span> <span lang=\"de-DE\">Privatisierung<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Nicht die Auswirkungen des Virus verursachen die kapitalistische Weltkrise, sondern das wirkende Wertgesetz. Die Ausgangsbegrenzungen mussten ja auch deshalb in dieser Drastik ausgesprochen werden, weil die seit Jahrzehnten privatisierten und zusammengesparten Krankenhauskapazit\u00e4ten nicht ann\u00e4hernd ausreichen, um eine gro\u00dfe Zahl zus\u00e4tzlicher Patient*innen zu versorgen. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Immer wenn etwas privatisiert wird, also in den Besitz einer oder mehrerer Privatmenschen \u00fcbergeht, muss sich mit diesem etwas, in diesem Fall Krankenh\u00e4usern, ein Mehrwert erzielen lassen, denn nur darum geht es bei der kapitalistischen Veranstaltung. Um mit einem Krankenhaus Mehrwert erzielen zu k\u00f6nnen, muss das Produkt, namentlich die Behandlung und Pflege von Kranken, zu einem bestimmten Preis abgesetzt werden k\u00f6nnen. Der Preis wird wie \u00fcberall von der im Produkt steckenden menschlichen Arbeitskraft bestimmt. Nun gibt es im Krankenhausbetrieb nur beschr\u00e4nkte Automatisierungsm\u00f6glichkeiten, konkurrieren k\u00f6nnen die Kapitalist*innen hier also fast ausschlie\u00dflich \u00fcber die Kosten der Arbeit, wodurch der bekannte Lohndruck entsteht. In Deutschland gibt es f\u00fcr Krankenpfleger*innen zwar einen Tarifvertrag mit einem Brutto-Einstiegsgehalt <\/span><br \/>\n<span lang=\"de-DE\">von 2.387,86 Euro, allerdings warnt etwa das Ausbildungsportal <\/span><span lang=\"de-DE\">mystipendium.de<\/span><span lang=\"de-DE\">: \u201eBei einem au\u00dfertariflichen Arbeitgeber liegt das Krankenschwester-Gehalt in der Regel <\/span><span lang=\"de-DE\">deutlich niedriger. Zwar gibt es auch private Kliniken, die sich an den Tarifvertr\u00e4gen orientieren, oftmals m\u00fcssen Krankenschwestern sich hier aber mit einem deutlich geringeren Gehalt zufriedengeben. So liegt das Krankenschwester-Gehalt bei au\u00dfertariflichen Arbeitgebern oftmals zwischen 1.600 und 2.000 Euro brutto im Monat, der Stundenlohn als Krankenschwester liegt also zwischen 9,30 und 11,63 Euro brutto.\u201c Trotz solcher Zust\u00e4nde in \u201eprivaten Kliniken\u201c mussten viele Krankenh\u00e4user wegen fehlender Rentabilit\u00e4t geschlossen werden Es gibt sogar eine Internetseite, die Krankenhausschlie\u00dfungen dokumentiert. (1) Den Krankenhausnotstand hat also die marktwirtschaftliche Organisation selbst zu verantworten.<\/span><\/p>\n<h5 align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Woher kommt die Krise?<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Damit ist aber noch nicht erkl\u00e4rt, warum der Kapitalismus vor einer Megakrise steht, wenn ein paar Wochen, vielleicht Monate die wirtschaftliche Aktivit\u00e4t etwas zur\u00fcckgefahren werden muss. Warum m\u00fcssen Millionen Lohnabh\u00e4ngige um ihre Jobs zittern, nur weil der weltweite Konsum etwas eingeschr\u00e4nkt wird? Solange Lebensmittel und alle anderen Konsumg\u00fcter in ausreichendem Ma\u00dfe hergestellt werden k\u00f6nnen, wo ist da eigentlich das Krisenpotential? Wer unbedingt kurzfristig Unterhosen, schicke neue Stiefel, eine Pizza oder ein Tomatengew\u00e4chshaus ben\u00f6tigt, kann alles bequem von zu Hause bestellen. Alles wurde immer z\u00fcgig geliefert. Das Virus hat weder Br\u00fccken noch Produktionsanlagen zerst\u00f6rt, es hat auch keine Missernten oder \u00e4hnliches verursacht \u2013 woher kommt also die Krise? <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Diese naheliegende Frage wird in der \u00f6ffentlichen Debatte nicht gestellt, man h\u00e4lt den Zusammenhang schlicht f\u00fcr gegeben, f\u00fcr eine automatische, gewisser<\/span><span lang=\"de-DE\">ma\u00dfen naturgem\u00e4\u00dfe Folge des Shutdowns. Betrachtet man den Vorgang aber genauer, wird schnell klar, dass das Problem nicht der Shutdown an sich ist, sondern die kapitalistische Funktionsweise. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Wenn etwa eine kleine Boutique in einer guten Stadtlage f\u00fcr einige Wochen schlie\u00dfen muss, entsteht dadurch noch kein Engpass bei Bekleidungsartikeln, selbst dann nicht, wenn alle Bekleidungsgesch\u00e4fte schlie\u00dfen m\u00fcssen \u2013 im Versandhandel ist ja alles weiterhin verf\u00fcgbar. Dass die Boutiquebesitzerin und ihre Angestellten in existenzielle N\u00f6te geraten, liegt nur daran, dass sich die Verwertung des Werts innerhalb bestimmter Fristen immer wieder aufs Neue vollziehen muss. Es ist unm\u00f6glich, das anzuhalten. Konkret: Wenn die Boutiquebesitzerin den Laden schlie\u00dfen und, sagen wir f\u00fcr zwei Monate auf Einnahmen verzichten muss, hat das unangenehme Konsequenzen: <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Erstens<\/span><span lang=\"de-DE\"> kann sie keinen Mehrwert mehr durch Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft generieren. Das w\u00e4re f\u00fcr sie noch ertr\u00e4glich, wenn aus dieser Wertproduktion nicht verschiedene andere Kapitalist*innen bezahlt werden m\u00fcssten, wie beispielsweise Vermieter*innen. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Dabei entsteht <\/span><span lang=\"de-DE\">zweitens<\/span><span lang=\"de-DE\"> das Problem, dass die Arbeiter*innen bzw. Angestellten ihre Arbeitskraft nicht mehr verkaufen k\u00f6nnen. Wenn sie das nicht mehr k\u00f6nnen, k\u00f6nnen sie auch ihre laufenden Reproduktionskosten, Mieten, Kosten f\u00fcr Lebensmittel etc. nicht mehr aufbringen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Woraus <\/span><span lang=\"de-DE\">drittens<\/span><span lang=\"de-DE\"> eine allgemeine Nachfrageschw\u00e4che resultiert, die nun auch die Branchen betrifft, die ganz normal weiter produzieren k\u00f6nnen oder d\u00fcrfen. Auch sie k\u00f6nnen ihre Produkte nicht wie gewohnt absetzen bei aber weiterbestehenden Kosten.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Gehen wir zur Kontrastierung von einer Gesellschaft aus, deren Produktionsweise nicht auf Wert, Konkurrenz und Tausch basiert. In unserer vorgestellten Gesellschaft sollen alle Produktionsmittel der Allgemeinheit geh\u00f6ren, ebenso wie die Produkte der Produktion. Lebensnotwendige Bed\u00fcrfnisse wie Wohnen, Essen, Trinken usw. werden f\u00fcr alle ohne Bedingung, also ohne die Voraussetzung, daf\u00fcr eine Arbeitsleistung erbracht zu haben, zur Verf\u00fcgung gestellt. F\u00fcr jede Art von dar\u00fcber hinausgehendem Luxus muss eine bestimmte festgelegte Arbeitsleistung, gemessen in Arbeitszeit, erbracht werden. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Wenn nun in dieser Gesellschaft eine Viruspandemie ausbricht, die Teile des Massenkonsums kurzfristig lahmlegt, passiert: nichts. Die Arbeiter und Arbeiterinnen, die nicht in \u201esystemrelevanten\u201c T\u00e4tigkeiten besch\u00e4ftigt sind, bleiben f\u00fcr einige Monate zu Hause und werden wie gewohnt mit den notwendigen Lebensmitteln versorgt. Mietzahlungen gibt es nicht, weil aller Wohnraum der Allgemeinheit geh\u00f6rt. Auf den Feldern, im Transportwesen etc. gehen die Arbeiten weiter, mit den notwendigen zus\u00e4tzlichen Hygiene- und Abstandsma\u00dfnahmen. (Wie bekanntlich auch in der kapitalistischen Produktion, auch hier wurden \u201esystemrelevante\u201c Arbeiten durchweg weiterhin erledigt.)<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">F\u00fcr die Bev\u00f6lkerung bedeutet das ausschlie\u00dflich, dass sie f\u00fcr eine gewisse Zeit auf Luxusg\u00fcter, \u00f6ffentliche Veranstaltungen, etc. verzichten und auf Abstand bleiben muss, um die Krankenh\u00e4user nicht zu \u00fcberlasten und dass sie eventuell aufgefordert ist, dort zu helfen, wo Hilfe n\u00f6tig und m\u00f6glich ist. (Solche <\/span><span lang=\"de-DE\">Hilfs<\/span><span lang=\"de-DE\">communities <\/span><span lang=\"de-DE\">wurden sogar unter kapitalistischen Bedingungen in praktisch jeder Kleinstadt in Eigenregie gegr\u00fcndet, es gibt keinen Grund anzunehmen, dass das unter anderen Bedingungen anders w\u00e4re.)<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Eine nicht auf dem Tauschwert basierende \u00d6konomie k\u00f6nnte problemlos mehrere Jahre im Shutdown verbringen ohne die geringsten Anzeichen von Krise oder drohendem Zusammenbruch. <\/span><span lang=\"de-DE\">Eine \u00f6konomische Krise kann in einer solchen Gesellschaft nur ausbrechen, wenn sich Naturkatastrophen, Kriege oder andere externe Schocks ereignen, die Infrastrukturen zerst\u00f6ren, Ernten vernichten oder wenn ein gro\u00dfer Teil der arbeitsf\u00e4higen Bev\u00f6lkerung zu Tode k\u00e4me oder arbeitsunf\u00e4hig w\u00fcrde \u2013 wenn es also einen manifesten Grund f\u00fcr eine krisenhafte Entwicklung g\u00e4be.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">In der wertbasierten kapitalistischen Produktionsweise dagegen stehen nun Millionen Menschen vor existenziellen Schwierigkeiten, weil ein unverstandener, selbst geschaffener Automatismus sie dazu zwingt, unentwegt ihre Arbeitskraft an einen Produktionsmittelbesitzer zu verkaufen, der ihnen nur einen Teil des von ihnen produzierten Wertes in Geld auszahlt, das wiederum als einziges Tauschmittel Zugang zu den von ihnen selbst produzierten gesellschaftlichen Reicht\u00fcmern erm\u00f6glicht.<\/span><\/p>\n<h5 align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Der Wert der Arbeit<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Die einzige Quelle des Werts ist menschliche Arbeitskraft und nur von diesem Wert k\u00f6nnen Mieten etc. abgezogen werden. Wenn eine Zeit lang deutlich weniger Wert produziert wird, die Wertabz\u00fcge aber weiterhin durchgef\u00fchrt werden sollen und die Nachfrage nicht einbrechen soll, entstehen \u00fcberall Wertl\u00fccken, die aufaddiert zu den immensen Summen f\u00fchren, die jetzt irgendwo hergezaubert werden m\u00fcssen. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Die Ma\u00dfnahmen der Politik (Mietenstundung, Kurzarbeit, erleichterte Kreditbedingungen) zielen darauf, diese Wertl\u00fccken zu \u00fcberbr\u00fccken. Es wird dabei im Grunde Wert ausgesch\u00fcttet, der noch gar nicht produziert ist, also menschliche Arbeit, die noch gar nicht geleistet wurde und sp\u00e4ter dann von den Wertproduzenten, also den Arbeiter*innen \u201enachtr\u00e4glich\u201c produziert werden muss. Bei alledem entsteht, das ist Voraussetzung jeder Ingangsetzung kapitalistischer Produktion, immer Mehrwert f\u00fcr die Kapitalist*innen, von denen zwar in der Krise auch einige pleitegehen k\u00f6nnen, deren Klasse insgesamt bei diesem Spiel aber nie verlieren kann. Dass BMW Kurzarbeit, also Staatshilfe, beantragt und gleichzeitig seinen Aktion\u00e4ren die \u00fcbliche Dividendenaussch\u00fcttung verspricht, ist kein Widerspruch, sondern kapitalistischer Normalbetrieb. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Eine Lehre der Krise ist allerdings auch, dass jahrzehntelange angebliche Gewissheiten sich in wenigen Tagen in Wohlgefallen aufl\u00f6sen k\u00f6nnen. So spekulierte etwa Finanzrambo Scholz in der TV-Sendung Anne Will, man k\u00f6nne ja den deutschen Maschinenbau dazu nutzen, Maschinen herzustellen, mit denen man dann Atemmasken herstellen k\u00f6nne und stand kurz vor der Erstellung eines F\u00fcnfjahresplans. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Wirtschaftsminister Altmaier musste im tagesthemen-Interview indes zugeben: \u201eIch habe gesagt, dass wir als Staat so handeln wollen, dass kein Arbeitsplatz verloren gehen muss wegen dieser Corona-Krise, aber nat\u00fcrlich leben wir in einer Marktwirtschaft.\u201c Dem ist nichts hinzuzuf\u00fcgen.<\/span><\/p>\n<p align=\"right\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ifo-Institut rechnete unterdessen vor, die Kosten der Krise betr\u00fcgen \u201eje nach Szenario zwischen 255 und 495 Mrd. Euro und reduzieren die Jahreswachstumsrate des BIP zwischen 7,2 und 11,2 Prozentpunkte. 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