{"id":22604,"date":"2020-06-20T01:01:16","date_gmt":"2020-06-19T23:01:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/?p=22604"},"modified":"2020-06-20T01:01:16","modified_gmt":"2020-06-19T23:01:16","slug":"aufstand-der-spargelritter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2020\/06\/aufstand-der-spargelritter\/","title":{"rendered":"Aufstand der Spargelritter"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Was war passiert? Eigentlich nicht viel. Die Landarbeiter*innen, die zur Spargel- und Erdbeerernte aus Rum\u00e4nien gekommen waren, hatten ihren versprochenen Lohn nur unvollst\u00e4ndig bekommen, die Unterbringung war miserabel, ohne warmes Wasser oder Heizung (3) und die Verpflegung schlecht. Doch dieses Mal wollten einige der Arbeiter*innen das nicht hinnehmen. Sie verweigerten die Arbeit, stellten Forderungen nach Lohn und W\u00fcrde und wurden dabei nicht alleine gelassen.<\/span><\/p>\n<h5 align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">Zur Situation der Erntearbeiter*innen<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Spargel wird in der Regel von Mitte April bis Mitte Juni geerntet. Erdbeeren von Mitte Mai bis Ende Juli. Einige Arbeiter*innen werden vom Beginn der Spargelernte bis zum Ende der Erdbeerernte angeheuert. Viele arbeiten aber nur f\u00fcr weniger als drei Monate. F\u00fcr diese k\u00f6nnen verk\u00fcrzte K\u00fcndigungsfristen im Vertrag festgeschrieben werden. M\u00f6glich ist eine Frist von einem (!) <\/span><span lang=\"de-DE\">Tag. So k\u00f6nnen die Bosse unliebsame Arbeiter*innen schnell los werden. <\/span><span lang=\"de-DE\">Der Lohn ist ein Mischlohn aus Mindestlohn nach Mindestlohngesetz (4) und einem Akkordlohn. Diese Mischung soll die Arbeiter*innen dazu verleiten, m\u00f6glichst schnell zu arbeiten. In der Regel stellen die Landwirte auch Kost und Logis \u2013 allerdings wird beides den Arbeiter*innen in Rechnung gestellt. <\/span><span lang=\"de-DE\">Die streikenden Arbeiter*innen in Bornheim kamen \u00fcberwiegend aus Rum\u00e4nien. Generell bringen vor allem Arbeiter*innen aus Osteuropa auf den Feldern die Ernte ein. Dieses Jahr versuchten die Landwirte (mit m\u00e4\u00dfigem Erfolg) wegen des pandemischen Ausnahmezustandes auch verst\u00e4rkt Einheimische an zu stellen.<\/span><\/p>\n<h5 align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">Bornheim \u2013 eine Chronologie<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Die Spargel Ritter GbR musste aus vielen Gr\u00fcnden Anfang des Jahres Insolvenz anmelden. (5) Ab 1. M\u00e4rz 2020 \u00fcbernahm die Bonner Rechtsanwaltskanzlei Schulte-Beckhausen und B\u00fchs, namentlich RA A. Schulte-Beckhausen, im Rahmen der Insolvenzverwaltung die Gesch\u00e4fte. Auf zumeist gepachteten \u00c4ckern, wurden vorwiegend Spargel und Erdbeeren angebaut. <\/span><span lang=\"de-DE\">Zuerst wurde die Spargelernte vom Insolvenzverwalter vorzeitig abgebrochen, weil der Markt f\u00fcr Spargel wegen der <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2020\/05\/eine-andere-wirtschaft-nach-corona\/\">Corona-Pandemie<\/a> weggebrochen sei. (6) <\/span><span lang=\"de-DE\">Noch w\u00e4hrend des Arbeitskampfes wurde auch die Erdbeer<\/span><span lang=\"de-DE\">ernte eingestellt. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Am Freitag, dem 15. Mai gab es eine erste Meldung im Bonner Radio und sp\u00e4ter im General Anzeiger (7) wonach seit dem Morgen zahlreiche, vor allem aus Rum\u00e4nien stammende Erntearbeiter*innen im Streik seien. Die <a href=\"http:\/\/www.bonn.fau.org\">FAU Bonn<\/a> nahm sofort Kontakt auf und suchte \u00fcber das Wochenende den Austausch mit den Arbeiter*innen. In den zahlreichen Gespr\u00e4chen stellte sich heraus, dass die Arbeiter*innen nicht nur um Teile ihres Lohns geprellt wurden, sondern auch unter unhygienischen Bedingungen untergebracht waren, und dass kein der Corona-Pandemie angemessenes Hygienkonzept verfolgt wurde. Die Forderungen an den Insolvenzverwalter (8) waren klar: Auszahlung der L\u00f6hne in voller H\u00f6he, Umsetzung hygienischer Standards, auch unter dem Aspekt der Pandemie, bessere Verpflegung und Zugang der Gewerkschaft zu dem Betriebsgel\u00e4nde sowie den Unterk\u00fcnften. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Am darauf folgenden Montag organisierten 200 Arbeiter*innen eine Demonstration am Betriebsgel\u00e4nde der Firma Spargel Ritter. Dies und der Druck, der durch eine gro\u00dfe mediale \u00d6ffentlichkeit aufgebaut werden konnte, f\u00fchrten dazu, dass den Arbeiter*innen weitere Teilbetr\u00e4ge ihrer L\u00f6hne von 5\u20ac (!) bis 500\u20ac ausgezahlt wurden. Allerdings sollten die Arbeiter*innen im Gegenzug Aufhebungsvertr\u00e4ge und Verzichtserkl\u00e4rungen unterschreiben. Hier ist es den <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2016\/03\/anarchosyndikalismus-als-alternative\/\">Syndikalist*innen<\/a>, den \u00dcbersetzer*innen und dem Rechtsanwalt zu verdanken, dass die Arbeiter*innen \u00fcber den Inhalt und die Tragweite der Dokumente unterrichtet werden konnten. Am Ende des Tages hat nicht eine Arbeiter*in auf ihre Anspr\u00fcche verzichtet! Noch am selben Abend wurde beschlossen den Protest vom Betrieb zum B\u00fcro des Insolvenzverwalters in Bonn zu verlagern, um so den \u00f6ffentlichen Druck zu erh\u00f6hen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Trotz dieser Etappensiege und der Perspektive den Kampf weiter bestimmen zu k\u00f6nnen, sollte dieser Tag nicht spurlos an den Arbeiter*innen vorbei gehen. Der n\u00e4chste Morgen war gepr\u00e4gt von Verunsicherung, Hoffnungslosigkeit und auch Misstrauen gegen\u00fcber den Unterst\u00fctzer*innen. Zum einen hatten die Arbeiter*innen ihre wichtigste Forderung, Auszahlung der vollen L\u00f6hne, noch nicht erreicht, zum anderen wurde ihnen im Laufe des Montags klar, dass der Insolvenzverwalter nicht gewillt war, ihren Forderungen nach zu geben.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">W\u00e4hrend am Dienstagmorgen ab 10 Uhr Unterst\u00fctzer*innen in der Bonner Innenstadt ankamen, um vor der Kanzlei f\u00fcr die Forderungen der Arbeiter*innen zu demonstrieren, waren diese zuerst noch in Bornheim. Seit dem Morgen kursierten dort Ger\u00fcchte, sowohl dass wieder L\u00f6hne ausgezahlt w\u00fcrden, als auch dass die Unterkunft ger\u00e4umt werden sollte. Insgesamt war die Situation un\u00fcbersichtlich und es gab widerspr\u00fcchliche Informationen. Schlussendlich hielt dies die Arbeiter*innen jedoch nicht ab nach Bonn zu fahren. In mehreren Gruppen trafen sie vor der Kanzlei ein. Auch der Zustrom der Unterst\u00fctzer*Innen riss nicht ab \u2013 so dass sich sp\u00e4ter am Tag einige hundert Menschen in einem Demonstrationszug durch Bonn auf den Weg zum rum\u00e4nischen Konsulat machten. Dort wurden eine Abordnung der Arbeiter*innen und ein Gewerkschaftvertreter der <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2009\/10\/seit-30-jahren-fur-arbeiterinnen-uninteressant-fau\/\">FAU<\/a> Bonn vom Konsul empfangen. Die rum\u00e4nische Arbeitsministerin befand sich zu diesem Zeitpunkt in Berlin, um mit der Landwirtschaftsministerin und dem Wirtschaftsminister \u00fcber die Behandlung rum\u00e4nischer Arbeiter*innen zu reden. Die Arbeitsministerin versicherte am n\u00e4chsten Tag in NRW zu sein und bei dieser Gelegenheit die Arbeiter*innen in Bornheim zu besuchen und sich f\u00fcr sie ein zu setzten.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Im Laufe des Mittwochs kam die Arbeitsministerin tats\u00e4chlich nach Bornheim \u2013 allerdings in Begleitung des Insolvenzverwalters. Nach Gespr\u00e4chen mit einigen Arbeiter*innen, abgeschottet von der Gewerkschaft und ihrem Rechtsanwalt, bot die Ministerin dann diese L\u00f6sungen an:<\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span lang=\"de-DE\">Das Konsulat w\u00fcrde die R\u00fcckreise f\u00fcr alle R\u00fcckreisewilligen organisieren<\/span><\/li>\n<li><span lang=\"de-DE\">In Absprache mit dem Deutschen Bauernverband w\u00fcrden alle, die weiter arbeiten wollten, auf andere H\u00f6fe verteilt werden<\/span><\/li>\n<li><span lang=\"de-DE\">Der Insolvenzverwalter w\u00fcrde alle L\u00f6hne vollst\u00e4ndig auszahlen (allerdings nur die jeweils erfassten geleisteten Arbeitsstunden) (9)<\/span><\/li>\n<li><span lang=\"de-DE\">Bis dahin sollten alle in den Containerunterk\u00fcnften bleiben k\u00f6nnen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span lang=\"de-DE\">Kurz darauf konnten alle selbst erleben, wie diese Versprechungen umgesetzt wurden. Der Insolvenzverwalter hatte eine weitere Lohnzahlung organisiert. Dazu wurden die Arbeiter*innen in kleine Gruppen von 10 Leuten aufgeteilt und in mehrere Busse verfrachtet. Diese fuhren dann zu unterschiedlichen Orten, wo ihnen der Lohn ausgezahlt werden sollte. Wieder verweigerte der Insolvenzverwalter den Gewerkschafter*innen und ihren \u00dcbersetzer*innen den Zutritt. Immerhin konnte durchgesetzt werden, dass der Anwalt der Gewerkschaft bei den Lohnauszahlungen zu gegen war. So konnte abermals verhindert werden, dass die Arbeiter*innen Verzichtserkl\u00e4rungen unterschrieben. FAU\u2018istas, die versuchten die Busse bis zu ihren Zielen (oft Parkpl\u00e4tze oder gar \u201edas freie Feld\u201c) zu verfolgen, wurden teilweise durch die Polizei daran gehindert. Trotzdem gelang es bei der einen oder anderen Auszahlung vor Ort zu sein und diese zu beobachten. Im Anschluss an diese Auszahlung und am n\u00e4chsten Tag kamen rund 180 Arbeiter*innen noch einmal zur FAU und erteilten den Anw\u00e4lten eine Vollmacht, um ihre Anspr\u00fcche zu pr\u00fcfen und vor dem Arbeitsgericht ein zu klagen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Diejenigen Arbeiter*innen, die an andere H\u00f6fe vermittelt werden sollten, fragten nun gezielt nach den Bedingungen (Lohn, Unterkunft, Verpflegung). Einige bestanden auf Betriebsbesichtigungen bevor sie sich entscheiden wollten. So mancher Hof erhielt eine Absage\u2026 Damit war der \u00f6ffentliche Arbeitskampf vorerst beendet. Am Donnerstag und Freitag wurden die R\u00fcckreisen organisiert und weitere Jobs vermittelt. Bei einer Pressekonferenz auf den Feldern erkl\u00e4rten die Militanten der FAU Bonn und zwei Anw\u00e4lte noch einmal die Hintergr\u00fcnde und n\u00e4chsten Schritte&#8230;<\/span><\/p>\n<h5 align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">Spaltungslinien\/Probleme<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Schon zu Beginn des Konfliktes stellte sich die Sprache als eine der gr\u00f6\u00dften Barrieren heraus. Nur weil eine der rum\u00e4nischen Arbeiter*Innen Deutsch sprach und besonders aktiv war, wurde die ganze Sache \u00fcberhaupt publik. Gleichzeitig fehlte, unter anderem Aufgrund der Sprachbarriere, der Kontakt zu den nicht rum\u00e4nischen Arbeiter*innen. In den wenigen Tagen und angesichts der zahlreichen Aufgaben, die es zu bew\u00e4ltigen galt, wurden die anderen Sprachgruppen sowie die \u201edeutschen\u201c Arbeiter*innen\u00a0(10) nur versp\u00e4tet erreicht. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Auch das anf\u00e4ngliche Misstrauen der Arbeiter*innen gegen\u00fcber der Gewerkschaft und den \u201edeutschen\u201c Unterst\u00fctzer*innen hat einiges erschwert. Wie uns sp\u00e4ter einige Arbeiter*innen erz\u00e4hlten, haben Gewerkschaften in Rum\u00e4nien aus vielen Gr\u00fcnden einen sehr schlechten Ruf. Au\u00dferdem leuchtete vielen Arbeiter*innen anfangs nicht ein, warum sich \u201eDeutsche\u201c f\u00fcr ihre Lage interessieren sollten. Abgebaut werden konnte dieses Misstrauen durch konsequentes Ernstnehmen der W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnisse der Arbeiter*innen. Auch die Welle der Solidarit\u00e4t hat einiges dazu beigetragen. So sind nicht nur Militante der FAU aus dem ganzen Bundesgebiet nach Bornheim gekommen, sondern auch Leute von der Basis-Gewerkschaft \u201e<a href=\"https:\/\/unterbau.org\/\">unter_bau<\/a>\u201c (Uni Frankfurt a.M.), <a href=\"http:\/\/wildcat-www.de\/\">Wildcat<\/a>, <a href=\"https:\/\/fda-ifa.org\/\">F\u00f6deration deutschsprachiger Anarchist*innen<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.dieplattform.org\/\">der Plattform<\/a> und zahlreichen anderen Gruppen! Zahlreiche Gruppen schickten Solidarit\u00e4tsfotos. Am Wichtigsten war hier sicher der Austausch von solidarischen Gr\u00fc\u00dfen zwischen den K\u00e4mpfenden in Bornheim und den migrantischen und zum Teil illegalisierten Landarbeiter*innen in Italien. Diese hatten am 23. Mai zu einem landesweiten Streik aufgerufen.<\/span><\/p>\n<h5 align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">Ausblick<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Der medienwirksame Teil der Auseinandersetzung ist seit Freitag, dem 22. Mai vorbei. Trotzdem geht es weiter. Noch immer sind nicht alle Arbeiter*innen, die nach Rum\u00e4nien zur\u00fcckfahren wollten, auf dem Weg. (11) Diejenigen, die sich entschlossen haben bis zum Saisonende in der Ernte zu arbeiten, stehen weiterhin im Kontakt und Austausch mit der FAU. Gut 180 Arbeiter*innen haben dar\u00fcber hinaus den Anwalt der FAU Bonn beauftragt, ihre Anspr\u00fcche zu pr\u00fcfen und vor Gericht ein zu klagen. Nat\u00fcrlich wird die FAU Bonn dies weiter verfolgen. (12)<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Die Partei \u201eDie Linke\u201c, namentlich der Bundestagsabgeordnete Dr. Alexander Neu, hat es sich nicht nehmen lassen, Strafanzeige gegen den Insolvenzverwalter wegen des Verdachts des besonders schweren Betruges, der Vorenthaltung von Arbeitsentgelt und der vors\u00e4tzlichen oder fahrl\u00e4ssigen K\u00f6perverletzung zu erstatten. (13)<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Die FAU hat mehrere neue Kontakte (u.a. in Rum\u00e4nien, Polen, Italien, Spanien&#8230;) und wird sich weiter mit der Situation der Erntearbeiter*innen besch\u00e4ftigen. Ziel ist es ein Syndikat f\u00fcr Erntearbeiter*innen aufzubauen. Erster Schritt dahin wird der Austausch zwischen den verschiedenen Organisationen, Initiativen und Gruppen sein. Bis n\u00e4chstes Jahr soll eine Brosch\u00fcre f\u00fcr Erntearbeiter*innen erstellt werden, die ihnen ihre Rechte erkl\u00e4ren und Kontaktadressen bereithalten soll. Das sind ambitionierte Ziele, aber wenn die Arbeiter*innen anfangen, sich gegen das System der Ausbeutung in der Landwirtschaft auf zu lehnen, werden die anarchosyndikalistischen Organisationen nicht abseits stehen.<\/span><\/p>\n<p align=\"right\"><strong><span lang=\"de-DE\">Rudolf M\u00fchland<\/span><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was war passiert? Eigentlich nicht viel. 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