{"id":22619,"date":"2020-06-20T01:01:15","date_gmt":"2020-06-19T23:01:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/?p=22619"},"modified":"2020-06-20T01:01:15","modified_gmt":"2020-06-19T23:01:15","slug":"die-bakuninhuette-bei-meiningen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2020\/06\/die-bakuninhuette-bei-meiningen\/","title":{"rendered":"Die Bakuninh\u00fctte bei Meiningen"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Die H\u00fctte und die Menschen, die sie gepr\u00e4gt haben, sollen mit anarchistischen und wissenschaftlichen Ans\u00e4tzen erforscht werden. Zu beantwortende Fragen sind unter anderem: Wie k\u00f6nnen die bereits vorhandenen Quellen erweitert und der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich gemacht werden? Wie kann und sollte ein anarchistisches Forschungsprojekt aussehen und wie k\u00f6nnen diese Aufgaben umgesetzt werden? An dieser Stelle sei betont, dass die AG <\/span><span lang=\"de-DE\">Geschichte<\/span><span lang=\"de-DE\"> keineswegs eine geschlossene Gruppe f\u00fcr Menschen mit Wissenschaftshintergrund ist. Initiative und Mitarbeit sind stets willkommen! Die Forschungswochen werden mit Bau- und Kennenlernwochen zusammen veranstaltet, da auf der Bakuninh\u00fctte nicht nur die Geschichte erforscht wird, sondern auch das Haus und das Grundst\u00fcck renoviert werden muss.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">2019 ist viel passiert: Der Tr\u00e4gerverein der Bakuninh\u00fctte bekommt im Beisein des th\u00fcringischen Innenministers (!) einen Preis f\u00fcr zivilgesellschaftliches Engagement \u00fcberreicht, der Ministerpr\u00e4sident Bodo Ramelow stattet der H\u00fctte einen Besuch ab und im Rahmen eines Seminars \u00fcber \u201eProjektmanagement\u201c machen sich Studierende der Fachhochschule Fulda Gedanken \u00fcber die \u201eCorparate Identity\u201c. Im \u201eMeininger Tageblatt\u201c erscheinen mehrere, zum Teil ganzseitige Artikel und zu guter Letzt bekommt der Tr\u00e4gerverein den F\u00f6rderpreis der Erich-M\u00fchsam-Gesellschaft verliehen. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt der \u201eSchlagzeilen\u201c. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Sicherlich die wichtigste und bedeutendste Nachricht war die offizielle Eintragung als Kulturdenkmal 2015. Damit ist die Bakuninh\u00fctte das deutschlandweit einzige staatlich anerkannte Kulturdenkmal der anarcho-syndikalistsichen Bewegung.<\/span><\/p>\n<h5 align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">Ein R\u00fcckblick<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Ausschlaggebend f\u00fcr die Denkmalwerdung war unter anderem, dass ein Gedenkstein zum 50. Todestag des russischen Anarchisten Michael Bakunin auf dem Gel\u00e4nde gefunden wurde. Bei der Gr\u00fcndungsfeier der H\u00fctte 1926 wurde ein Foto gemacht, dass diesen Gedenkstein zeigt. Der Stein hat die NS-Zeit und die DDR mit der Beschriftung nach unten versteckt \u00fcberlebt und wurde Anfang der 1990er Jahre wieder entdeckt.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Die Geschichte der H\u00fctte kann durchaus als ein Spiegelbild der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts bezeichnet werden (siehe Timeline). Nach dem ersten Weltkrieg wurde das Grundst\u00fcck zur genossenschaftlich, landwirtschaftlichen Versorgung gekauft. In mehreren Ausbaustufen haben Genoss*innen der <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2012\/06\/die-faud-zwischen-klassenkampf-und-pazifismus\/\">Freie Arbeiter-Union Deutschlands<\/a> (FAUD) und sympathisierende Menschen aus Meiningen die H\u00fctte ab 1926 errichtet. 1933 enteigneten die Nazis das Geb\u00e4ude mit zugeh\u00f6rigen Grundst\u00fcck. In der Nachkriegszeit diente es als Ferienlager der Freien Deutschen Jugend (\u201eTouristenstation August Bebel\u201c), sp\u00e4ter als eine Station des Kulturbundes der DDR (\u201eKarl Kneschke Haus\u201c) und anschlie\u00dfend als \u00dcbungsgel\u00e4nde der Bereitschaftspolizei. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Es gibt eine sch\u00f6ne Anekdote aus der Wendezeit, als die Bakuninh\u00fctte von Genoss*innen wieder entdeckt wurde. Aufgrund von Postkarten (Foto 3), die Erich M\u00fchsam seiner Frau Zenzl im Februar 1930 schrieb, war die ungef\u00e4hre Lage bekannt. Obwohl zu DDR-Zeiten ganz systemkonform unbenannt, hat sich in der Bev\u00f6lkerung von Meiningen der urspr\u00fcngliche Name gehalten. Aufgrund der sehr weichen Aussprache hei\u00dft sie in der lokalen Mundart noch heute \u201ePaganinih\u00fctte\u201c. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Nach langen Anstrengungen konnte der jetzige Tr\u00e4gerverein die Bakuninh\u00fctte und das dazugeh\u00f6rige Grundst\u00fcck erwerben. Erstmals seit der Enteignung 1933 fand wieder eine Benutzung im Sinne der Erbauer*innen statt und der umfassende Prozess der Wiedernutzbarmachung und Erforschung konnte beginnen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Dabei wurden dem Tr\u00e4gerverein von beh\u00f6rdlichen Seite einige Steine in den Weg gelegt. Nach rechtlichen Auseinandersetzungen bis hin zum Betretungsverbot, normalisierte sich die Situation 2015, als die H\u00fctte <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2015\/11\/kulturdenkmal-bakuninhuette\/\">Kulturdenkmal<\/a> wurde. Ein Zeichen f\u00fcr ein beginnendes Umdenken in der Denkmalpflege war der im Jahr 2013 stattfindende bundesweite \u201eTag des offenen Denkmals\u201c unter dem Motto \u201eUnbequeme Denkmale\u201c. Materielle Hinterlassenschaften, die Leerstellen in der Geschichtsschreibung dokumentieren und die Geschichte der Unterdr\u00fcckten architektonisch darstellen, finden nun auch Beachtung durch den Denkmalschutz. Wurden sonst nur (im baulich-architektonischen Sinne) \u201esch\u00f6ne\u201c Denkm\u00e4ler anerkannt, waren nun \u201eh\u00e4ssliche\u201c Zeugnisse der Vergangenheit, wie Industrieruinen, Arbeiterkasernen oder Orte wie die Bakuninh\u00fctte Gegenstand denkmalpolitischer Debatten. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Aufgrund der Lage au\u00dferhalb geschlossener Ortschaften bringt der Denkmalstatus nicht nur eine kulturelle Anerkennung, sondern ebenso einen besseren baurechtlichen Status, ohne den erforderliche Arbeiten und die gew\u00fcnschte Nutzung vermutlich nie zugelassen w\u00fcrden. <\/span><\/p>\n<h5 align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">Die Geschichte neu entdecken<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Wie k\u00f6nnen also, lediglich ausgehend von der Notiz auf einer Postkarte Geschichte und Geschichten ausgegraben werden? Man kommt mit den Meininger*innen zusammen und befragt sie. Kennt wer wen? Welche Erinnerungen haben sie an die H\u00fctte? Gibt es vielleicht noch ein Foto davon? <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Auf diese Art und Weise konnten einige Biografien ausfindig gemacht werden. Personen, die als Kinder in den 1920er Jahren auf der H\u00fctten waren, teilten ihre wertvollen Erlebnisse. Genauso wichtig und umso \u00fcberraschender in Anbetracht der wechselvollen Geschichte ist, dass Teile des damaligen Vereinsarchivs Nationalsozialmus und DDR \u00fcberlebt haben. Ma\u00dfgeblich daf\u00fcr verantwortlich waren der Meininger Schlosser Franz Dressel und der Berliner Buchbinder Fritz Scherer (Foto 4). Letzterer hatte einen Winter auf der H\u00fctte als H\u00fcttenwart verbracht und zusammen mit Dressel das G\u00e4stebuch und die Bibliothek retten k\u00f6nnen. Vor allem das G\u00e4stebuch ist eine unglaublich wichtige Quelle, da sich die Besucher*innen selbst verewigt haben und sich so herausfinden l\u00e4sst, welche politische und soziale Bedeutung die H\u00fctte damals hatte. Die Eintragungen wurden oftmals mit Datum, Wohnort und Sinnspr\u00fcchen versehen. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Das G\u00e4stebuch der H\u00fctte war Gegenstand einer Bachelor-Arbeit und ist online einsehbar. Im Rahmen dieser Auswertung wurde eine Sache klar: Die H\u00fctte war kein elit\u00e4res (Szene-)Projekt von einzelnen Anarcho-Syndikalist*innen. Von Anfang an war der Ort f\u00fcr die Menschen aus der Umgebung ein beliebtes Ausflugsziel. Die Genoss*innen hatten daher ein gewisses \u201eStanding\u201c und R\u00fcckhalt, der letztendlich die H\u00fctte vor der Zerst\u00f6rung bewahrte. Nach der Enteignung durch die Nazis war es eine M\u00fcllerfamilie aus dem Nachbardorf, die der SS die H\u00fctte abkaufte und nach den Pl\u00e4nen der FAUD fertigstellte. <\/span><span lang=\"de-DE\">Die Einbindung der Bev\u00f6lkerung sowie die Etablierung als Ausflugs- und Wanderziel stehen daher in einer langen Tradition, ohne die die H\u00fctte nie in dieser Form h\u00e4tte erhalten bleiben k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<h5 align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">Bakuninh\u00fctte und Lokalgeschichte<\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Daher wollen wir den Versuch wagen, von der Bakuninh\u00fctte ausgehend eine kritische Heimatforschung zu etablieren. Es gibt eine tiefe Verbindung in die Lokalgeschichte. Viele Menschen aus Meiningen und Umgebung haben Erinnerungen an diesen landschaftlich so sch\u00f6n gelegenen Ort. Das n\u00e4chste Treffen der AG <\/span><span lang=\"de-DE\">Geschichte<\/span><span lang=\"de-DE\"> soll auch dazu genutzt werden, Konzepte gemeinsam zu erarbeiten und z.B. mit den Heimatvereinen aus der Umgebung intensiver in Kontakt treten. Auch hier gilt: Wer Interesse hat, an solch einem Projekt mitzuarbeiten, m\u00f6ge sich bitte melden!<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Das einmalige Gef\u00fchl, sich in den gleichen R\u00e4umlichkeiten wie <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2016\/03\/erich-muehsam-in-meiningen\/\">Erich M\u00fchsam<\/a> aufzuhalten und das Wissen darum, mit welchem Aufwand die H\u00fctte in den 1920ern von den Genoss*innen erbaut wurde, ist einfach \u00fcberw\u00e4ltigend. Die Erbauer*innen haben viel Herzblut in die Gestaltung gesteckt: Blumenbeete, Wege, B\u00e4nke, Schaukeln, ein Kettenkarussell, aber auch Gedenksteine, u.a. in Erinnerung an Sacco und Vanzetti errichtet. Der historische H\u00fcttenspruch wurde 1928 von Max Baewert (Foto 5) entworfen und an der H\u00fctte angebracht. <\/span><\/p>\n<blockquote>\n<h5 align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Der H\u00fcttenspruch <\/span><\/h5>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Freies Land und freie H\u00fctte \/ Freier Geist und freies Wort \/ Freie Menschen, freie Sitte \/ Zieht mich stets zu diesem Ort. <\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Ein Beispiel f\u00fcr m\u00f6gliche Forschungen sei an dieser Stelle noch kurz erw\u00e4hnt. Aus den verschiedenen Nutzungsphasen sind einige Schutth\u00fcgel entstanden. Bei einem dieser H\u00fcgel lagen Bruchst\u00fccke an der Oberfl\u00e4che, die gro\u00dfe \u00c4hnlichkeiten mit der historischen H\u00fcttenspruchplatte aufwiesen. Und es passierte schier Unglaubliches. Einige Fragmente des Originals wurden gefunden! So war es m\u00f6glich, aus den Tr\u00fcmmern der nationalsozialistischen Zerst\u00f6rungswut die originale H\u00fcttenspruchplatte teilweise zu rekonstruieren!<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Die Renovierung, Forschung und das Vereinsleben funktionieren nat\u00fcrlich nur mit aktiver Beteiligung von vielen solidarischen Menschen. Mindestens zwei Mal im Jahr gibt es offene Treffen, Forschungs- und Bauwochen. Auf der Homepage <a href=\"http:\/\/www.bakuninhuette.de\">bakuninhuette.de<\/a> findet ihr regelm\u00e4\u00dfig Informationen zu den Aktivit\u00e4ten und Updates zu den Terminen. <\/span><span lang=\"de-DE\">Und nat\u00fcrlich gibt es auch die M\u00f6glichkeit Holz zu hacken und am Lagerfeuer Lieder zu singen!<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span lang=\"de-DE\">Kontakt unter geschichtederbakuninhuette@posteo.de<\/span><\/p>\n<p align=\"right\"><strong><span lang=\"de-DE\">Christopher H\u00f6lzel<\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">\n<style> #Kasten {color: #ffffff; background-color: #007F4E; border-radius: .5em;}<\/style>\n<\/p>\n<div id=\"Kasten\">\n<h5 style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">Timeline<\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">ab 1920<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">Pacht und Erwerb des Grundst\u00fccks auf der \u201eHohen Maas\u201c durch Meininger Anarchist*innen und Anarchosyndikalist*innen. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">ab 1926<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">Bau der Bakunin-Schutzh\u00fctte (Erdgamme) <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">ab 1927<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">1. Um- und Erweiterungsbau <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">1932<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">2. Um- und Erweiterungsbau <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">ab 1933<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">Enteignung des Tr\u00e4gervereins \u201eSiedlungsverein f\u00fcr Gegenseitige Hilfe\u201c e.V. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">1947<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">\u00dcbernahme der H\u00fctte durch die SED Meiningen (\u201eAugust-Bebel-Schutzh\u00fctte\u201c)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">1964<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">Lehr- und Forschungsstation f\u00fcr Natur und Heimatpflege (\u201eKarl Kneschke-Haus\u201c)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">1970<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">\u00dcbungsgel\u00e4nde der Bereitschaftspolizei Meiningen <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">2005<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">R\u00fcckgewinnung (durch Kauf) der Bakuninh\u00fctte, ein Jahr sp\u00e4ter Gr\u00fcndung des \u201eWanderverein Bakuninh\u00fctte e.V.\u201c als Tr\u00e4gerverein<\/span><\/p>\n<p align=\"right\">\n<\/p><\/div>\n<p align=\"left\"><span lang=\"de-DE\">Termine: Ausstellung in Erfurt von 04.10.2020 bis 31.01.2021 im Haus der Naturfreunde. Siehe: <a href=\"http:\/\/www.bakuninhuette.de\">bakuninhuette.de<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die H\u00fctte und die Menschen, die sie gepr\u00e4gt haben, sollen mit anarchistischen und wissenschaftlichen Ans\u00e4tzen erforscht werden. Zu beantwortende Fragen sind unter anderem: Wie k\u00f6nnen die bereits vorhandenen Quellen erweitert und der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich gemacht werden? Wie kann und sollte ein anarchistisches Forschungsprojekt aussehen und wie k\u00f6nnen diese Aufgaben umgesetzt werden? 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