{"id":22975,"date":"2020-08-27T23:57:38","date_gmt":"2020-08-27T21:57:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/?p=22975"},"modified":"2020-09-08T10:26:59","modified_gmt":"2020-09-08T08:26:59","slug":"im-schatten-der-klimakrise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2020\/08\/im-schatten-der-klimakrise\/","title":{"rendered":"Im Schatten der Klimakrise"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Doch im Schatten der sich st\u00e4ndig versch\u00e4rfenden Klimakrise und der vielf\u00e4ltigen Proteste dagegen, haben sich RWE und E.ON weiterhin Zugriff auf lukrative und gef\u00e4hrliche Atomgesch\u00e4fte gesichert. In <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2016\/12\/lingen-prozessmarathon-gegen-atomkraftgegnerin\/\">Lingen<\/a> und Gundremmingen betreibt RWE weiterhin zwei Atomkraftwerke, E.ON ist in <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2000\/09\/internationale-fahrradtour-in-brokdorf-beendet\/\">Brokdorf<\/a> und Grohnde AKW-Betreiber. Jeder Betriebstag in einem der Reaktoren sichert Sch\u00e4tzungen zufolge rund eine Millionen Euro Gewinn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gemeinsam sind RWE und E.ON dar\u00fcber hinaus mit einem Drittel der Anteile am <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2016\/09\/urananreicherungsanlage-blockiert\/\">Urananreicherer Urenco<\/a> beteiligt \u2013 und das f\u00fchrt nicht nur zu \u201ezivilen\u201c Risikoprojekten, sondern auch zu milit\u00e4risch brisanten Vorhaben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Deutschland betreibt Urenco bekanntlich in Gronau die einzige bundesdeutsche Urananreicherungsanlage (UAA), in den Niederlanden, Gro\u00dfbritannien und den USA laufen drei weitere UAAs. Die beiden anderen Anteilseigner sind der britische und der niederl\u00e4ndische Staat. \u00dcber Urenco sind RWE und E.ON zudem an der Uranzentrifugen-Entwicklung der ETC u. a. in <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2017\/04\/angereicherter-ostermarsch-in-gronau-und-juelich\/\">J\u00fclich<\/a> beteiligt \u2013 damit setzen beide Energiekonzerne langfristig auf Atomenergie, da die Urananreicherung vom Atomausstieg weiterhin ausgenommen ist. Und das alles geschieht unter der wohlwollenden Zustimmung der Bundesregierung, die die politische Aufsicht \u00fcber Urenco hat.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Unverantwortliche Uranexporte<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon im zivilen Bereich ist die Urananreicherung unverantwortlich: Die Belieferung f\u00fcr Schrottreaktoren wie Tihange oder Doel in Belgien oder die Versorgung der ukrainischen AKW, auch nahe der B\u00fcrgerkriegs-Frontlinie im Osten des Landes, zeigen die Gefahren der \u201ezivilen\u201c Atomenergie auf. Bis 2011 belieferte Urenco den <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2013\/04\/meine-heimatstadt-fukushima-hat-viel-verloren\/\">Fukushima<\/a>-Betreiber <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2012\/10\/japans-anti-atomkraft-bewegung-wachst\/\">Tepco,<\/a> aktuell fasst Urenco \u2013 und damit auch RWE und E.ON \u2013 Fu\u00df in der Krisenregion am Persischen Golf. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben dieser Tage den ersten von vier AKW-Bl\u00f6cken am Persischen Golf in Betrieb genommen. Das angereicherte Uran in den Brennelementen stammt von Urenco.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es bedarf keiner gro\u00dfen Fantasie, sich Gefahrenszenarien in der Region auszumalen. Fast alle L\u00e4nder befinden sich mit ihren Nachbarn entweder direkt oder \u00fcber Stellvertreterkriege in milit\u00e4rischen Konflikten. Folgenreiche Anschl\u00e4ge sind eher die Regel als die Ausnahme \u2013 und die neuen Atomkraftwerke werden von nun an zu den gef\u00e4hrdetsten Objekten geh\u00f6ren. Sie erh\u00f6hen damit das regionale Gefahrenpotenzial enorm.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Presse war vielfach zu lesen, wie toll es doch sei, dass sich die VAE zur friedlichen Nutzung der Atomenergie verpflichtet haben, sogar Inspektionen erlauben und verbindlich auf eine eigene Urananreicherung verzichten. Doch die Frage ist, warum die Bundesregierung \u00fcberhaupt den Einstieg von Urenco erlaubt hat und nicht z. B. den Ausbau erneuerbarer Energien am Persischen Golf f\u00f6rdert. Als ein Grund wird dann gerne die Angst vor einem wachsenden Einfluss des russischen Atomkonzerns Rosatom genannt. Die Bundesregierung, RWE und E.ON f\u00f6rdern also international den Ausbau der Atomenergie, um Russland davon abzuhalten, dasselbe zu tun? Das ist Irrsinn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Interessanterweise haben Urenco und die Bundesregierung keine Skrupel, wenn es darum geht, Russland und Rosatom bei der billigen Entsorgung des Gronauer Uranm\u00fclls als \u201everl\u00e4sslichen\u201c Partner zu sehen. (1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Letztlich geht es f\u00fcr Urenco und deren Anteilseigner nat\u00fcrlich um die Sicherung der Gewinnmarge. 300 Mio. Euro Dividende pro Jahr wollen erwirtschaftet werden \u2013 und da sind neue Absatzm\u00e4rkte, sprich neue AKW, sowie eine besonders kosteng\u00fcnstige Atomm\u00fcll-Entsorgung entscheidende Grundlagen. Technische und politische Risikoszenarien rund um die belieferten AKW sowie Verantwortung f\u00fcr den eigenen Atomm\u00fcll sind da nur l\u00e4stig und werden deshalb konsequent ausgeblendet.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Das Pentagon als Kunde?<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus diesem Grunde streckt Urenco \u2013 mit Billigung von RWE, E.ON und der Bundesregierung \u2013 anscheinend auch seine F\u00fchler in die USA Richtung US-Milit\u00e4r aus. Bereits 2017 war bekannt geworden, dass Urenco gerne zwei AKW des AKW-Betreibers TVA in Watts Bar und Sequoyah beliefern m\u00f6chte, die als Nebenprodukt Tritium erzeugen, was wiederum f\u00fcr die Erneuerung der <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2019\/06\/ziviler-ungehorsam-fuer-eine-welt-ohne-atomwaffen\/\">Atomwaffen-Sprengk\u00f6pfe<\/a> in den USA ben\u00f6tigt wird. \u00dcberzeugende Dementis gab es dazu nie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anfang 2019 dann der n\u00e4chste Schlag: Urenco k\u00fcndigte an, in den USA neues, bis zu 19,75 % angereichertes Uran 235, herstellen zu wollen. Dieses sog. \u201eHALEU\u201c (high assay low enriched uranium) liegt ganz knapp unterhalb der magischen 20%-Marke, ab der Uran offiziell als hochangereichert gilt. Als Verwendungszweck wurden Forschungsreaktoren u. a. f\u00fcr die Medizin genannt, doch der einzige potenzielle Kunde, der \u00f6ffentlich Interesse bekundete, war das US-Milit\u00e4r. Auf Anfragen der Linken im Bundestag wich die Bundesregierung konsequent aus \u2013 auch die Chef-Etagen von RWE und E.ON wollten die Entwicklungen auf den Jahreshauptversammlungen in 2019 und 2020 nicht kommentieren. Immerhin best\u00e4tigten die Konzerne und die Bundesregierung die Urenco-Pl\u00e4ne f\u00fcr den Neubau von mehreren hundert (!) Mini-Reaktoren mit diesem HALEU in Gro\u00dfbritannien, Kanada und eben den USA.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Januar 2020 berichtete das US-Fachmagazin Physics Today dann, dass das Pentagon schon 2018 in einem Bericht den Einsatz von HALEU f\u00fcr milit\u00e4rische Mini-Reaktoren untersucht hatte. (2) Demnach hat Urenco dem Pentagon angeboten, innerhalb von nur f\u00fcnf bis sieben Jahren solche Mini-Reaktoren f\u00fcr insgesamt 300 bis 500 Mio. $ zur Verf\u00fcgung zu stellen. Das ist erheblich g\u00fcnstiger als der einzig m\u00f6gliche US-Konkurrent Centrus Energy, zumal dieser erst wieder eine eigene Urananreicherungsanlage bauen m\u00fcsste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Interessant auch, was E.ON-Chef Teyssen auf Fragen von Kritischen Aktion\u00e4r*innen auf der virtuellen Jahreshauptversammlung 2020 dazu ausf\u00fchrte: Die neuartigen Mini-Reaktoren sollten \u201enetzunabh\u00e4ngig\u201c auch in \u201eentlegenen Gebieten\u201c operieren k\u00f6nnen. Das trifft exakt das Anforderungsprofil des US-Milit\u00e4rs f\u00fcr den Einsatz in Atom-U-Booten und f\u00fcr Kriegseins\u00e4tze in W\u00fcsten- und Bergregionen rund um den Globus. Sowohl Teyssen wie auch RWE-Chef Schmitz begr\u00fc\u00dften ausdr\u00fccklich die Urenco-Pl\u00e4ne f\u00fcr HALEU-getriebene Mini-Reaktoren. Auch die \u201eAtomausstiegs\u201c-Bundesregierung findet an diesen drastischen zivilen wie milit\u00e4rischen Ausbau-Planspielen nichts zu kritisieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch die jetzt bekannt gewordenen Angebote von Urenco ans Pentagon und TVA widersprechen der Zivilklausel, die 1992 im Vertrag von Washington \u00fcber den Bau einer Urenco-Urananreicherungsanlage in den UAA in Artikel 3 festgehalten worden waren: \u201eFriedliche Nutzung: Im Rahmen dieser Vereinbarung in die Vereinigten Staaten weitergegebene Zentrifugentechnologie, -ausr\u00fcstung und -bauteile, die Anlage, das Kernmaterial in der Anlage, das durch den Einsatz dieser Technologie erzeugte besondere Kemmaterial, das durch die Nutzung solchen besonderen Kernmaterials erzeugte besondere Kernmaterial (\u2026) d\u00fcrfen nur f\u00fcr friedliche, nichtexplosive Zwecke benutzt werden.\u201c (3)<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Milit\u00e4rprojekte als einzige Zukunft?<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum dr\u00e4ngen Urenco, RWE, E.ON und die Bundesregierung ungeachtet aller Zivilklauseln in den US-Milit\u00e4rmarkt? Die Antwort darauf scheint einerseits in der Logik des Markterfolgs von Urenco zu liegen, andererseits im international r\u00fcckl\u00e4ufigen \u201ezivilen\u201c Atomenergiemarkt. Urenco hat n\u00e4mlich erstens durch die technisch \u00fcberlegene Zentrifugentechnologie die fr\u00fchere US-Konkurrenz vom \u201ezivilen\u201c US-Atommarkt vollst\u00e4ndig verdr\u00e4ngt. Damit ist der Urenco-Konzern \u2013 der in den USA als \u201eeurop\u00e4ischer\u201c Konzern gilt und deshalb politisch teilweise misstrauisch be\u00e4ugt wird \u2013 seit einigen Jahren der einzige m\u00f6gliche Ansprechpartner f\u00fcr das US-Milit\u00e4r.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zudem gibt es auf dem \u201ezivilen\u201c Atomenergiemarkt nach Fukushima global kaum noch neue Abnehmer, w\u00e4hrend alte AKW nicht nur in Deutschland langsam \u2013 viel zu langsam \u2013 abgeschaltet werden. Um also die eigenen Urananreicherungsanlagen weiter auszulasten, m\u00fcssen neue Kunden gewonnen werden. In der Ukraine wurde dabei Rosatom vom Markt verdr\u00e4ngt, die VAE sind seit Jahren der erste klassische Atomkraft-Neueinsteiger \u2013 bleibt der Sprung in den milit\u00e4rischen Sektor, verbunden mit dem Bau eigener kleiner, \u201emobiler\u201c Minireaktoren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Gemengelage macht die jetzige Militarisierung von Urenco so gef\u00e4hrlich, weil sie einer inneren Marktlogik folgt und keinerlei technische wie politische Risikoabw\u00e4gung mehr erkennen l\u00e4sst. Dass die Urenco-Anteilseigner RWE und E.ON sowie die Bundesregierung hier so klaglos mitmachen, zeigt, dass weder die wirtschaftliche noch die politische Aufsicht \u00fcber Urenco funktionieren. F\u00fcr die Bundesregierung scheint die Nukleare Teilhabe durch das Vorhalten einer eigenen Urananreicherungsanlage mit dazugeh\u00f6riger Zentrifugen-Entwicklungs-Kapazit\u00e4t in J\u00fclich im Vordergrund zu stehen. Auch m\u00f6chte man vielleicht die jetzige US-Regierung nicht weiter ver\u00e4rgern, indem ihr der Zugang zur \u201eeurop\u00e4ischen\u201c Urananreicherung f\u00fcr milit\u00e4rische Projekte verweigert wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr RWE und E.ON bedeutet die schleichende Militarisierung von Urenco jedoch auch indirekt auch den Einstieg ins Milit\u00e4rgesch\u00e4ft. Aus klassischen Energiekonzernen werden so mittelbar auch Zulieferer des US-Milit\u00e4rs \u2013 wenn diese fatalen Urenco-Pl\u00e4ne nicht bald gestoppt werden.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Proteste gegen Urenco<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im M\u00fcnsterland gibt es schon seit vielen Jahren regelm\u00e4\u00dfig Proteste gegen die Urananreicherung \u2013 ganz aktuell seit 2019 auch wieder gegen die unverantwortlichen Uranm\u00fcllexporte von Gronau nach Russland. Nachdem der Ostermarsch im April 2020 wegen Corona auf ein Miniformat reduziert werden musste, demonstrierte am 9. August wieder 130 deutsche und niederl\u00e4ndische Anti-Atom- und FriedensaktivistInnen mit einer Fahrrad-Sternfahrt zur Urananreicherungsanlage in Gronau aus Anlass des 75. Jahrestags der Atombombenabw\u00fcrfe \u00fcber Hiroshima und Nagasaki. Die Urananreicherung gilt weiterhin als der einfachste Weg zur Atombombe \u2013 also bleibt die Forderung nach einer sofortigen Stilllegung der UAA in Gronau und der ETC in J\u00fclich weiter ganz dringend auf der politischen Tagesordnung.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Matthias Eickhoff<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Doch im Schatten der sich st\u00e4ndig versch\u00e4rfenden Klimakrise und der vielf\u00e4ltigen Proteste dagegen, haben sich RWE und E.ON weiterhin Zugriff auf lukrative und gef\u00e4hrliche Atomgesch\u00e4fte gesichert. 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