{"id":23573,"date":"2020-10-28T14:08:10","date_gmt":"2020-10-28T12:08:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2020\/10\/politische-gefangene-in-kamerun-2\/"},"modified":"2020-11-17T11:20:09","modified_gmt":"2020-11-17T09:20:09","slug":"politische-gefangene-in-kamerun-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2020\/10\/politische-gefangene-in-kamerun-2\/","title":{"rendered":"Politische Gefangene in Kamerun, Teil 2"},"content":{"rendered":"<p><strong>Graswurzelrevolution: Einige Fragen zur internationalen Dimension. Gibt es externe Akteure, die die Zentralregierung Kameruns unterst\u00fctzen?<\/strong><\/p>\n<p>Sphynx Eben: Ja, Kamerun hat ein franz\u00f6sisches neokoloniales Regime. Kamerun ist es nicht erlaubt, sein eigenes Geld zu drucken. Es ist verpflichtet, den zentralafrikanischen CFA-Franc (Franc de la Coop\u00e9ration Financi\u00e8re en Afrique) zu nutzen. Mehr als 60 Prozent der kamerunischen W\u00e4hrungsreserven m\u00fcssen von der franz\u00f6sischen Staatskasse gehalten werden. Das franz\u00f6sische Milit\u00e4r kann soviele Basen in Kamerun errichten, wie es will, ohne daf\u00fcr eine Erlaubnis von irgendjemandem zu ben\u00f6tigen. Frankreich hat das Vorkaufsrecht bei Mineraliengewinnung und staatlichen Gro\u00dfauftr\u00e4gen.<\/p>\n<p>Nicht nur Kamerun ist dieser Form des Neokolonialismus unterworfen. Angefangen mit dem, was einige Gelehrte nun als den V\u00f6lkermord an den Bamileke in Kamerun bezeichnen, in den 1950ern, folgten systematische Ermordungen von den die Unabh\u00e4ngigkeit bef\u00fcrwortenden F\u00fchrern \u2013 darunter Ruben Um Nyobe und F\u00e9lix Moumie aus Kamerun, Barth\u00e9lemy Boganda aus der Zentralafrikanischen Republik, Outel Bono aus dem Tschad, Sylvanus Olympio aus Togo und Thomas Sankara aus Burkina Faso. \u2013 So gelang es Frankreich, durch weitere Formen der N\u00f6tigung und durch Drohungen, die wesentlichen Bestandteile seiner kolonialen Infrastruktur intakt zu bewahren, wobei es sich scheinbar dem sich wandelnden internationalen Konsens anpasste, wie er in der 1960 UN-Resolution zum Ausdruck kam, die das Ende des Kolonialismus forderte. W\u00e4hrend in ehemaligen britischen Kolonien viele F\u00fchrer der Unabh\u00e4ngigkeitsbewegungen ihre L\u00e4nder nach der Unabh\u00e4ngigkeit anf\u00fchrten, wie z.B. Kwame Nkrumah in Ghana, Jomo Kenyatta in Kenia, Milton Obote in Uganda und Kenneth Kaunda in Sambia, \u00fcbergab Frankreich die Kontrolle an sein ehemaliges Kolonialpersonal und nannte das \u201eUnabh\u00e4ngigkeit\u201c. Diese ehemaligen Angestellten der Kolonialmacht wurden veranlasst, bilaterale Vereinbarungen mit Frankreich abzuschlie\u00dfen, die die obigen und andere Restriktionen beinhalteten.<\/p>\n<p>Diese Arrangements und die Gewalt, um sie aufrecht zu erhalten, erregten 1999 \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit durch den Bestseller des franz\u00f6sischen Aktivisten und \u00d6konomen Fran\u00e7ois-Xavier Verschave La Fran\u00e7afrique, le plus long scandale de la R\u00e9publique (Franz\u00f6sisch Afrika, der l\u00e4ngste Skandal der Republik). Die im Buch dokumentierten Verh\u00e4ltnisse sind au\u00dferhalb des Kreises franz\u00f6sischsprachiger Aktivist*innen immer noch weitgehend unbekannt.<\/p>\n<p><strong>GWR: Gibt es externe Akteure, die den Kampf f\u00fcr Menschen- und B\u00fcrgerrechte im englischsprachigen Teil Kameruns oder die Bestrebungen f\u00fcr ein unabh\u00e4ngiges Ambazonia unterst\u00fctzen? Wie verhalten sich z.B. das benachbarte Nigeria, die anglophonen Staaten Afrikas und die Staaten des Commonwealth, dem auch Kamerun angeh\u00f6rt?<\/strong><\/p>\n<p>Seit den 1960er Jahren steht Nigeria infolge der franz\u00f6sischen Beteiligung am Biafra-Krieg unter dem korrumpierenden Einfluss Frankreichs. \u00dcber Total, Peugeot und die Franz\u00f6sisch-Nigerianische Handelskammer wurden nigerianische Politiker korrumpiert. Deshalb haben sie weggeschaut angesichts der Justizfarce im Nachbarland \u2013 w\u00e4hrend sie sich gleichzeitig beeilten, in der Elfenbeink\u00fcste, vier L\u00e4nder weiter, zu intervenieren, wo Frankreich ihre Hilfe brauchte, um Gbagbo zu st\u00fcrzen, der sich gegen Frankreich gewandt hatte. Aber das nigerianische Volk, darunter lokale und regionale F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten, ist gegen\u00fcber ambazonischen Gefl\u00fcchteten hilfsbereit, vor allem im Grenzgebiet, wo Angeh\u00f6rige derselben ethnischen Gruppen auf beiden Seiten der Grenze leben.<\/p>\n<p>Das Wissen, dass es bis zum Ersten Weltkrieg ein deutsches Kolonialreich gab, ist in Deutschland schwach, weil die Dreifachkatastrophe von Zweitem Weltkrieg, Nazi-Diktatur und Shoah die Erinnerung dominiert und alles andere in den Schatten stellt. Das Gedenken an 100 Jahre Erster Weltkrieg im Jahr 2014 sowie die Debatte \u00fcber den <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2012\/05\/volkermord-verjahrt-nicht\/\">deutschen V\u00f6lkermord<\/a> an Herero und Nama in Deutsch-S\u00fcdwestafrika, aus dem sp\u00e4ter Namibia wurde, haben das ein wenig ge\u00e4ndert. Doch selbst diejenigen, die wissen, dass auch Kamerun deutsche Kolonie war, kennen in der Regel keine Details.<\/p>\n<p><strong>GWR: Wie kann die deutsche Kolonialherrschaft in Kamerun charakterisiert werden? Gibt es herausragende Verbrechen?<\/strong><\/p>\n<p>Die deutsche Herrschaft war ma\u00dflos grausam. Auf die erste deutsche milit\u00e4rische Niederlage \u00fcberhaupt in Afrika, die ihnen 1891 in Ambazonia durch Kuva, den \u201eMountain King\u201c zugef\u00fcgt worden war, folgte ein Rache-Massaker an den Bakweri, der Ethnie Kuvas, das sie \u00fcber Nacht zu einer Minderheit machte, so dass sie heute noch unter dem Bev\u00f6lkerungsverlust leiden. Die Deutschen verfolgten im Norden Ambazonias eine \u00e4hnliche Politik wie die der \u201everbrannten Erde\u201c, mit einem brutalen Kolonialkrieg gegen die Bafut, wobei sie die Stadt Mankon bis auf den Grund niederbrannten.<\/p>\n<p><strong>GWR: Wie wird die deutsche Kolonialherrschaft in Kamerun heute wahrgenommen? Ist sie sehr pr\u00e4sent oder in der Erinnerung durch die nachfolgende franz\u00f6sisch-britische Periode \u00fcberlagert?<\/strong><\/p>\n<p>Bevor ich diese Frage beantworte, muss ich klar stellen, dass der Ausdruck franz\u00f6sisch-britische Periode irref\u00fchrend ist, weil er impliziert, dass die franz\u00f6sische Herrschaft zur selben Zeit wie die britische Herrschaft geendet habe. Aber das ist nicht wahr. Heute leidet das ambazonische Volk noch immer unter dem franz\u00f6sischen Neokolonialismus. Wegen der H\u00e4rte dieser Herrschaft ist die Erinnerung an die Schrecken des deutschen Kolonialismus haupts\u00e4chlich in historischen B\u00fcchern nachzulesen.<\/p>\n<p><strong>GWR: Wie ist das Verh\u00e4ltnis zum deutschen Staat infolge des Kolonialismus? Erh\u00e4lt Kamerun mehr Aufmerksamkeit von Deutschland im Vergleich zu Staaten, die keine deutschen Kolonien waren?<\/strong><\/p>\n<p>Deutschland widmet Kamerun keine besondere Aufmerksamkeit, vor dem Hintergrund, dass es eine ehemalige deutsche Kolonie ist. Die deutsche Kamerun-Politik, wie die gegen\u00fcber dem Rest Afrikas, beruht auf einem deutschen strategischen Interesse, und wenn es eine Vorgeschichte gibt, an die angekn\u00fcpft werden kann, wird sie genutzt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der ersten drei Jahre des gegenw\u00e4rtigen Kriegs hat Deutschland Milit\u00e4r und Polizei Kameruns ausgebildet. Das hatte nichts mit Deutschlands Kolonialgeschichte zu tun, sondern eher damit, dass Deutschland auf dem rohstoffreichen Kontinent strategisch Fu\u00df fassen und die Migration aus Afrika von Europa fernhalten will, indem es die Grenzen der Festung Europa nach au\u00dfen verschiebt. Deutschland f\u00fchrt \u00e4hnliche Trainingsmissionen in <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2020\/10\/putsch-in-mali\/\">Mali<\/a>, Niger, Djibouti, Somalia und anderen L\u00e4ndern durch, vorgeblich im Rahmen von UN-Missionen, aber auch unter gelegentlicher Verletzung des UN-Mandats.<\/p>\n<p><strong>GWR: Deutschland ist zumindest in Westafrika ein enger milit\u00e4rischer Verb\u00fcndeter Frankreichs, vor allem in Mali. Wie verh\u00e4lt sich Deutschland hinsichtlich des von Frankreich unterst\u00fctzten Biya-Regimes?<\/strong><\/p>\n<p>Ein deutsches geheimes Milit\u00e4rprogramm zur Unterst\u00fctzung des Regimes von Biya in Kamerun wurde 2019 in einer Bundestagsdebatte offen gelegt im Zusammenhang mit den endlosen massenhaften vom kamerunischen Milit\u00e4r begangenen Grausamkeiten und Massakern. Das Programm wurde dann beendet.<\/p>\n<p><strong>GWR: Unterst\u00fctzt Deutschland nur die franz\u00f6sische Machtpolitik in Afrika? Oder verfolgen der deutsche Staat und deutsche Konzerne eigene Interessen unabh\u00e4ngig von Frankreich oder auch gegen franz\u00f6sische Interessen?<\/strong><\/p>\n<p>Deutschland verfolgt eindeutig sein eigenes strategisches Interesse. Frankreich ist, auch wenn es \u00fcber die gr\u00f6\u00dfte Zahl neokolonial-kontrollierter Republiken in Afrika verf\u00fcgt, gegenw\u00e4rtig bankrott. W\u00e4hrend die milit\u00e4rische und diplomatische Maschinerie, die n\u00f6tig ist, Frankreichs Kontrolle aufrecht zu erhalten, vom franz\u00f6sischen Staat gestellt wird, sind die Profite aus diesen Kolonialexpeditionen gr\u00f6\u00dftenteils direkt in die Taschen der herrschenden Klasse geflossen.<\/p>\n<p>Angesichts dieser Situation sind franz\u00f6sische Politiker*innen dazu \u00fcbergegangen, die franz\u00f6sischen neokolonialen Territorien und die neokolonialen Regime dem h\u00f6chstbietenden K\u00e4ufer zu \u00fcberlassen: wie z.B. das \u00d6l Sudans chinesischen Unternehmen; Angolas \u00d6l den Gesch\u00e4ftsleuten Gaydamak und Falcone, in dem was als Angolagate bekannt wurde; Djiboutis Land dem Milit\u00e4r von neun L\u00e4ndern, darunter Deutschland, wodurch die gr\u00f6\u00dfte globale Milit\u00e4rbasis der Welt entstand. Deutschland hat diese Gelegenheit genutzt, um ein breites Netzwerk von kleinen Kontingenten deutscher Truppen an elf strategisch wichtigen Punkten auf dem Kontinent zu schaffen, neun davon in franz\u00f6sischen neokolonialen Republiken. Das erkl\u00e4rt, warum Deutschland nicht z\u00f6gert, UN-Mandate zu verletzen, die es als Deckmantel nutzt, um nach Mali hineinzukommen und um sich daran zu beteiligen, lokale Aktivist*innen gegen den franz\u00f6sischen Neokolonialismus auszuspionieren und anzugreifen.<\/p>\n<p>Wie bei der Berliner Konferenz von 1884, bei der europ\u00e4ische L\u00e4nder zusammenarbeiteten, um Afrika auszupl\u00fcndern, w\u00e4hrend sie gleichzeitig ihre jeweiligen Interessen verfolgten, kollaboriert Deutschland wieder mit Frankreich, dem es gelungen ist, seine koloniale Infrastruktur auf dem Kontinent ins 21. Jahrhundert zu retten, um die schamlose Ausbeutung Afrikas fortzusetzen.<\/p>\n<p><strong>GWR: Die Covid-19-Pandemie wird in vielen L\u00e4ndern f\u00fcr die Verst\u00e4rkung staatlicher Repression genutzt? Wie wirkt sich das auf die Situation in Ambazonia aus?<\/strong><\/p>\n<p>Das Regime hat COVID-19 zur Waffe gemacht. Es hat wiederholt den Humanit\u00e4ren Flugdienst der Vereinten Nationen davon abgehalten, Gesundheitspersonal und angesichts von COVID-19 wichtige medizinische Vorr\u00e4te zu den Menschen in Ambazonia zu transportieren, die sehr hart von Kameruns Ausl\u00f6schungskrieg seit 2016 getroffen wurden.<\/p>\n<p>Es hat sich auch geweigert, etwas gegen die extreme \u00dcberf\u00fcllung der Gef\u00e4ngnisse und Internierungslager zu unternehmen, wo es etwa 3000 der ambazonischen politischen Gefangenen festh\u00e4lt, was, wie Reuters am 9. Juli 2020 notierte, darauf hinausl\u00e4uft COVID-19 als einen einfachen Weg zu nutzen, um politische Gefangene zu eliminieren, ohne internationale Emp\u00f6rung hervorzurufen.<\/p>\n<p>Ein Schreckensschrei angesichts dieser Lage ist die k\u00fcrzlich von 138 unserer inhaftierten Genoss*innen unterschriebene Petition, in der sie greifbare Schritte in Richtung Gerechtigkeit fordern, da sie sich angesichts der Unf\u00e4higkeit der kamerunischen Regierung, mit der COVID-19-Pandemie umzugehen, mit der M\u00f6glichkeit der de-facto-Massenhinrichtung konfrontiert sehen.<\/p>\n<p>Sie fordern eine Menschenrechts-Untersuchungskommission des UN-Sicherheitsrats f\u00fcr die Konfliktregion. APOCSNET hat organisiert, dass ein Brief zur Unterst\u00fctzung dieser Forderung der politischen Gefangenen unterzeichnet werden kann. Die hier verlinkte Kampagne richtet sich direkt an politische Entscheidungstr\u00e4ger*innen in drei Kontinenten, einschlie\u00dflich Deutschlands und der EU. ((1))<\/p>\n<p>Wir bitten die Leser*innen dringend, diese Gelegenheit zu nutzen, um mit einer kleinen Aktion Jahrhunderten der hier beschriebenen Ungerechtigkeiten entgegenzuwirken.<\/p>\n<p>Vielen Dank f\u00fcr die Fragen und die Gelegenheit, Eure Leser*innen anzusprechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Interview und \u00dcbersetzung:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Gernot Lennert<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Graswurzelrevolution: Einige Fragen zur internationalen Dimension. Gibt es externe Akteure, die die Zentralregierung Kameruns unterst\u00fctzen? Sphynx Eben: Ja, Kamerun hat ein franz\u00f6sisches neokoloniales Regime. Kamerun ist es nicht erlaubt, sein eigenes Geld zu drucken. Es ist verpflichtet, den zentralafrikanischen CFA-Franc (Franc de la Coop\u00e9ration Financi\u00e8re en Afrique) zu nutzen. 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