{"id":24069,"date":"2020-12-22T14:19:35","date_gmt":"2020-12-22T12:19:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2020\/12\/anarchismus-vegetarismus-und-veganismus\/"},"modified":"2021-01-03T13:31:00","modified_gmt":"2021-01-03T11:31:00","slug":"anarchismus-vegetarismus-und-veganismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2020\/12\/anarchismus-vegetarismus-und-veganismus\/","title":{"rendered":"Anarchismus, Vegetarismus und Veganismus"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Dass auch das T\u00f6ten von bewussten, empfindungsf\u00e4higen Lebewesen Gewalt ist \u2013 dieser Erkenntnis konnten sich Menschen, die Gewalt ablehnten, kaum entziehen. <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2013\/03\/tolstois-christlicher-anarchismus\/\">Leo Tolstoi<\/a> (1828-1910) bezog denn auch die Gewalt gegen Tiere in seine Gewaltkritik ein und zog seine pers\u00f6nlichen Konsequenzen in Form einer vegetarischen Ern\u00e4hrung, obwohl dies zu famili\u00e4ren Spannungen f\u00fchrte. Pflanzliche Ern\u00e4hrung war ein Teilaspekt der Ver\u00e4nderung seiner gesamten Lebensweise im Sinne von Vereinfachung, Angleichung an die arme b\u00e4uerliche Umgebung, Ablehnung von Luxus und industriellen Produktionsweisen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch Tolstoi ging es auch um das Leiden der Tiere und das menschliche Mitleid. Er glaubte, dass die meisten Russen mitleidig seien, aber in einer Art Verblendung verharrten. \u201eEntsetzlich sind nicht nur die Leiden und der Tod der Tiere, sondern auch die Tatsache, da\u00df der Mensch ohne alle Notwendigkeit sein Gef\u00fchl der Teilnahme und des Mitleids zum Schweigen bringt und sich selbst Gewalt antut, um grausam zu sein. Und wie tief liegt im Herzen des Menschen das Verbot, ein lebendes Wesen zu t\u00f6ten.\u201c ((1))<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schwer ertr\u00e4glich ist seine pr\u00e4zise, n\u00fcchterne Beschreibung der Vorg\u00e4nge im Schlachthaus von Tula, das doch immerhin als \u201emodern\u201c galt, aber auch der in der vorindustriellen d\u00f6rflichen Gesellschaft. \u201eAls wir in ein Dorf kamen, bemerkten wir ein fettes, fast ganz rosarotes Schwein, das man aus einem Haus heraustrieb, um es zu schlachten. Es schrie verzweifelt mit menschen\u00e4hnlicher Stimme. Gerade in dem Augenblick, wo wir vor\u00fcberfuhren, begann man, es abzustechen. Ein Mann fuhr ihm mit dem Messer \u00fcber die Kehle. Das Geschrei des Schweines wurde noch st\u00e4rker und kreischender, das Tier ri\u00df sich los, von Blut \u00fcberstr\u00f6mt. (&#8230;) Das Schwein wurde eingeholt, niedergeworfen und get\u00f6tet. Als sein Geschrei aufh\u00f6rte, stie\u00df der Karrenf\u00fchrer einen tiefen Seufzer aus. \u201aGibt es keinen Gott mehr?\u2018, fragte er. Dieser Ausruf zeigt den tiefen Abscheu des Menschen vor dem Mord.\u201c ((2))<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch dass Tiere Eigentum sind, kritisiert Tolstoi in seiner Lebensgeschichte eines Pferdes ((3)) mit Namen \u201eLeinwandmesser\u201c, \u00e4hnlich wie dies sp\u00e4ter <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2019\/03\/feministin-und-freiheitliche-sozialistin\/\">Clara Wichmann<\/a> mit anderen \u2013 juristischen \u2013 Argumenten tun wird. Tolstoi sieht Tiere als Individuen und beweist seine Empathie, \u201ewenn er etwa das Leben eines Pferdes psychologisch-biographisch auffasst und die Perspektive des Tieres einnimmt.\u201c ((4)) Nicht nur durch seine Schriften trug Tolstoi zur Verbreitung vegetarischer Ideen bei. Siedlungen, die sich an seinen Idealen orientierten und vor dem Ersten Weltkrieg in vielen L\u00e4ndern gegr\u00fcndet wurden, setzten sie praktisch um. Vegetarische Gesellschaften folgten seinen Anregungen und Ratschl\u00e4gen, etwa bei der Gr\u00fcndung des Deutschen Vegetarierbundes 1892 in Leipzig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nur wenig j\u00fcnger als Tolstoi war der franz\u00f6sische Geograph Elis\u00e9e Reclus (1830-1905), der schon 1865 zur von Bakunin gegr\u00fcndeten \u201eInternationalen Allianz der sozialen Demokratie\u201c geh\u00f6rte und sich 1868 auf dem Berner \u201eKongress f\u00fcr Frieden und Freiheit\u201c zur anarchistischen Minderheit bekannte. ((5)) F\u00fcr seine Beteiligung an der Verteidigung der Pariser Commune wurde er mit einer zehnj\u00e4hrigen Verbannung aus Frankreich bestraft, verbrachte diese Zeit in der Schweiz und sp\u00e4ter in Br\u00fcssel als Professor f\u00fcr Geographie. Elise\u00e9 Reclus, der sich selbst als \u201eL\u00e9gumiste\u201c bezeichnet (von l\u00e9gumes = Gem\u00fcse), beschreibt \u2013 wie viele Vegetarier \u2013 traumatische Schlachterlebnisse in der Kindheit, und f\u00fchrt auch ethische und \u00e4sthetische Argumente an. Er kritisiert die Erniedrigung der Schlachttiere im Vergleich zu ihrer nichtdomestizierten Form, ihre Deformation durch die \u201eZucht\u201c zu einer \u201esich in einem stinkenden Pfuhl suhlende[n] blo\u00dfe[n] Fleischmasse\u201c ((6)) und fragt, ob die Menschen nicht so gegen die Natur insgesamt handeln, indem sie Sch\u00f6nheit in H\u00e4sslichkeit verwandeln. So lehnt er auch die Vivisektion ab. \u201eEs ist die H\u00e4sslichkeit der Tat, die uns mit Abscheu erf\u00fcllt, wenn wir einen Naturforscher sehen, wie er lebendige Schmetterlinge in seine Schachtel aufspie\u00dft, oder wie er einen Ameisenhaufen zerst\u00f6rt, um die Ameisen zu z\u00e4hlen.\u201c ((7))<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der Beschreibung von Kriegsgr\u00e4ueln in China fragt er: \u201eWer sind diese furchtbaren M\u00f6rder? (&#8230;) Aber besteht nicht ein direkter Zusammenhang von Ursache und Wirkung zwischen der Nahrung dieser Henker, die sich selbst \u201aVertreter der Zivilisation\u2018 nennen, und ihren furchtbaren Taten? Auch sie sehen in dem blutigen Fleisch den Ausgangspunkt von Gesundheit, St\u00e4rke und Intelligenz. (&#8230;) Besteht denn ein so gro\u00dfer Unterschied zwischen dem toten K\u00f6rper eines Ochsen und dem eines Menschen? Durcheinandergemischte zerteilte Gliedma\u00dfen und Eingeweide sind nicht mehr zu unterscheiden: Von der Schlachtung des Ochsen bis zur T\u00f6tung des Menschen ist es nur ein kleiner Schritt\u2026\u201c ((8))<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Elis\u00e9e Reclus sieht auch die strukturelle \u00c4hnlichkeit in der rassistischen Abwertung von Menschen und der von Tieren. Es gibt eine doppelte Moral, die eine wird auf die angeblich \u201egelbe Rasse\u201c angewandt, die andere \u201ebleibt das Privileg der wei\u00dfen\u201c \u2013 und als ebenso \u201eelastisch\u201c kritisiert er die unterschiedliche Moral gegen\u00fcber Menschen und Tieren. ((9)) Er bleibt allerdings nicht bei der Kritik der Gewalt stehen, denn er erhofft sich eine historisch positive Entwicklung, von den Vorfahren, denen der Verzehr ihrer Mitmenschen zuwider wurde, \u00fcber die Gegenwart, in der viele Menschen bereits den Konsum von Pferden oder Gesellschaftstieren ablehnen, bis hin zu einer Zeit, \u201ein der wir unseren Gang nicht beschleunigen m\u00fcssen, um diese schreckliche Minute abzuk\u00fcrzen, in der wir an Schlachth\u00f6fen vor\u00fcberkommen.\u201c ((10)) Es handelt sich beim Vegetarismus nicht um eine neue Religion oder ein neues Dogma, sondern darum, \u201e\u2026 unsere Existenz \u2013 soweit es uns bei den \u00e4sthetischen Voraussetzungen unserer Umwelt m\u00f6glich ist \u2013 so sch\u00f6n und harmonisch wie m\u00f6glich zu gestalten.\u201c ((11))<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als die im gleichen Jahr wie Elis\u00e9e Reclus geborene <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2002\/06\/louise-michel-anarchistin-und-feministin\/\">Louise Michel<\/a> (1830 oder 1833-1905) starb, folgten Hunderttausende ihrem Sarg. Die \u201evierge rouge\u201c, die \u201erote Jungfrau\u201c war eine der bekanntesten Verteidigerinnen der <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2001\/10\/louise-michel-und-die-pariser-kommune\/\">Pariser Kommune<\/a> und zugleich eine Projektionsfl\u00e4che f\u00fcr deren Gegner*innen und Anh\u00e4nger*innen. Als \u201ep\u00e9troleuse\u201c ((12)) verdammt, als \u201eh\u00e4sslich\u201c, als \u201eMannweib\u201c ver\u00e4chtlich gemacht und als \u201eFanatikerin\u201c, als \u201eUngeheuer in menschlicher Gestalt\u201c gef\u00fcrchtet, wurde sie auf der anderen Seite fast als Heilige, als selbstlose, gro\u00dfherzige \u201ebonne Louise\u201c verehrt. ((13))<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Louise Michel war die Tochter einer Zofe, ihr Vater war vermutlich der Sohn der Schlossbesitzer, denn diese nahmen sich ihrer Erziehung an. Sie wurde Lehrerin, allerdings nicht im Staatsdienst, denn sie lehnte den daf\u00fcr geforderten Eid auf das Kaiserreich ab und gr\u00fcndete eigene private Schulen. Ihre anarchistische Gesinnung f\u00fchrte Louise selbst auf fr\u00fche Beobachtungen ihrer Umwelt, besonders der Leiden der Tiere zur\u00fcck, f\u00fcr die sie gro\u00dfes Mitleid empfand: \u201eDer Anblick einer gek\u00f6pften Gans, die immer noch herumlief, weckte in dem Kind Mitleid f\u00fcr die Tiere und \u201aGrauen vor der Todesqual\u2018 des Menschen gleicherma\u00dfen; das M\u00e4dchen h\u00f6rt von der Hinrichtung eines Vaterm\u00f6rders in einem Nachbardorf; die Qual des Tieres und die Qual des Menschen bewirken beide Emp\u00f6rung gegen eine falsch eingerichtete Welt. Bereits in dem acht- oder zehnj\u00e4hrigen Kind ist die Emp\u00f6rung so gro\u00df, da\u00df es kein Fleisch mehr essen will.\u201c ((14))<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als sensibles Kind, dessen Spielgef\u00e4hrten die Katzen und Hunde des Schlosses waren, das mit K\u00fchen und Pferden spach, M\u00e4use, Flederm\u00e4use und Schildkr\u00f6ten pflegte, litt Louise sehr unter der gewohnheitsm\u00e4\u00dfigen Tierqu\u00e4lerei \u201eangefangen bei dem hilflosen Frosch, den die Bauern durchschneiden und dessen obere H\u00e4lfte (\u2026) mit den herausquellenden Augen in der Sonne liegen lassen, wo er sich mit zitternden Vorderbeinen in der Erde zu verstecken versucht, bis zu der Gans, deren F\u00fc\u00dfe man festnagelt, und dem Pferd, dessen Leib man von Blutegeln aussaugen l\u00e4sst.\u2018\u201c ((15)) In ihren Memoiren beschrieb sie die f\u00fcr sie traumatischen Erlebnisse: \u201eDas war einer der Gr\u00fcnde f\u00fcr meinen Aufstand gegen die M\u00e4chtigen. (\u2026) Von der Zeit, da ich auf dem Land die Grausamkeit gegen die Tiere erlebte und das entsetzliche Bild ihrer Lebensbedingungen erfa\u00dfte, stammt mein Mitleid f\u00fcr sie und dadurch mein Bewu\u00dftsein f\u00fcr die Verbrechen der Macht.\u201c [Denn so] \u201ehandeln auch die F\u00fchrenden mit den V\u00f6lkern!\u201c ((16))<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch im Zusammenhang mit der Prostitution, deren Ursache sie vor allem in Armut, Unwissenheit und fehlenden Perspektiven f\u00fcr Frauen sieht, weist sie auf die strukturellen \u00c4hnlichkeiten der Ausbeutung von Menschen und Tieren hin. \u201eH\u00f6rt, die Besitzer der Bordelle tauschen untereinander Frauen so wie die Bauern Pferde und Ochsen tauschen; sie sind Herden, das Menschenvieh bringt am meisten ein.\u201c ((17)) Sie versteht, dass harte Lebensumst\u00e4nde hart machen k\u00f6nnen und entschuldigt sich f\u00fcr ihr Mitleid \u2013 unter dem sie doch selbst leidet: \u201eVerzeiht mir, meine lieben Freunde auf dem Lande, wenn ich mich zu lange \u00fcber die Leiden auslasse, die bei Euch die Tiere ertragen m\u00fcssen. Bei der harten Arbeit, \u00fcber die Euch diese Rabenmutter von Erde beugt, leider Ihr selbst so sehr, da\u00df Ihr alles Leiden verachtet.\u201c ((18))<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Louise Michel konnte sich auch an der Sch\u00f6nheit und Vielfalt von Tieren und Pflanzen erfreuen. W\u00e4hrend ihrer Verbannung nach Neu-Kaledonien, 1873 bis 1880, als Strafe f\u00fcr ihre Teilnahme an der Verteidigung der Kommune, erforschte und beschrieb sie eingehend die dortige Tier- und Pflanzenwelt. Sie interessierte sich f\u00fcr die Traditionen der indigenen Bev\u00f6lkerung, erlernte ihre Sprache und durfte in ihrem letzten Jahr dort sogar eine Schule er\u00f6ffnen. Ihre Zuwendung zu allen Formen des Lebens hat ihr sicher geholfen, in der Zeit der Verbannung nicht zu zerbrechen.<br \/>\n\u00c4hnlich Louise Michel hatte Clara Wichmann (1885-1922) in ihrer Kindheit viele Tiere ohne Vorurteile gepflegt und beobachtet. In Hamburg als Tochter einer deutschen Familie geboren, lebte sie in den Niederlanden und arbeitete nach ihrem Jurastudium im Amt f\u00fcr Statistik, speziell Kriminalstatistik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/produkt\/clara-wichmann-der-weg-der-befreiung\/\">Clara Wichmann<\/a> gilt als wichtige Theoretikerin der Gewaltfreiheit und des Antimilitarismus, sie setzte sich ein f\u00fcr das Frauenwahlrecht und die Frauenbefreiung, f\u00fcr Strafrechts- und Justizreformen und unterst\u00fctzte Bewegungen gegen den Krieg und die Wehrpflicht, f\u00fcr den Sozialismus, den Anarchismus und den revolution\u00e4ren Syndikalismus, den sie als \u201eNeusyndikalismus\u201c bezeichnete. Als Kritikerin des Gewaltprinzips und jedweder Unterdr\u00fcckung und Ausbeutung klagte sie die Rechtlosigkeit der Tiere an. In ihrem Aufsatz \u00fcber die Stellung der Haustiere (und \u201eNutztiere\u201c) im Recht kritisiert sie, dass Tiere keine eigenen Rechte haben, sondern dass sie im Rechtssystem als Sachen betrachtet und Verbrechen gegen Tiere nicht als Verbrechen gegen diese direkt, sondern nur indirekt als Versto\u00df gegen die Sitten geahndet werden, und dies auch nur, sofern sie \u00f6ffentlich und in \u201eAnsto\u00df erregender Weise\u201c begangen werden. Ebenso wie Louise Michel weist sie auf die strukturellen \u00c4hnlichkeiten in der Unterdr\u00fcckung von Menschen und Tieren hin und vergleicht die Lage der Tiere mit der besiegter V\u00f6lker oder St\u00e4mme in der Geschichte, oder mit der Lage der Frauen oder der Arbeiter. ((19)) In ihrem Nachlass befindet sich auch ein selbst zusammengestelltes vegetarisches Kochbuch, denn durch ihre Zusammenarbeit mit vegetarisch lebenden Pazifist*innen und Tolstojaner*innen nahm sie die vegetarische Lebensweise an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben diesen bekannten gewaltfreien Anarchisten k\u00f6nnten noch viele andere Namen genannt werden: Kropotkin mit seinem neuen Blick auf die \u201e<a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2002\/01\/die-evolution-der-kooperation\/\">gegenseitige Hilfe<\/a>\u201c bei Menschen und Tieren, der \u00f6sterreichische Arbeiter Franz Prisching, die Niederl\u00e4nder*innen Willy Eikeboom und Bart de Ligt sind nur einige Beispiele, die zeigen, dass gerade aus dem Prinzip der Gewaltfreiheit heraus \u201eeine grundlegende innere Umstellung des menschlichen Verhaltens gegen\u00fcber den Tieren\u201c (Clara Wichmann) von Anfang an im Anarchismus mitgedacht und gefordert war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass auch das T\u00f6ten von bewussten, empfindungsf\u00e4higen Lebewesen Gewalt ist \u2013 dieser Erkenntnis konnten sich Menschen, die Gewalt ablehnten, kaum entziehen. 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